<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":863484,"date":"2018-02-03T06:23:00","date_gmt":"2018-02-03T04:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=863484"},"modified":"2018-02-03T06:10:57","modified_gmt":"2018-02-03T04:10:57","slug":"geanderte-nuklearstrategie-usa-planen-neue-mini-atombomben","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/fr\/2018\/02\/geanderte-nuklearstrategie-usa-planen-neue-mini-atombomben\/","title":{"rendered":"Ge\u00e4nderte Nuklearstrategie &#8211; USA planen neue Mini-Atombomben"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die US-Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump will die Entwicklung neuer Atomwaffen mit einer geringeren Sprengkraft vorantreiben. Die Ver\u00e4nderungen sollten vor allem der Abschreckung gegen\u00fcber Russland<\/b><br \/>\nDie US-Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump will die Entwicklung neuer Atomwaffen mit einer geringeren Sprengkraft vorantreiben. Die Ver\u00e4nderungen sollten vor allem der Abschreckung gegen\u00fcber Russland dienen, hei\u00dft es in einem Bericht zur neuen Nuklearstrategie, den das Pentagon am Freitag ver\u00f6ffentlichte.<br \/>\u201eUnsere Strategie soll sicherstellen, dass Russland versteht, dass jeder Einsatz von Atomwaffen \u2013 egal wie begrenzt \u2013 inakzeptabel ist\u201c, schreibt das Verteidigungsministerium. Der Bericht geht aber auch auf die \u201eunberechenbare\u201c Bedrohung durch Nordkorea ein.<br \/>Die Regierung will nach eigenen Angaben eine \u201ekleine Zahl\u201c existierender Atomsprengk\u00f6pfe von U-Boot-gest\u00fctzten Langstreckenraketen umr\u00fcsten, um \u00fcber eine Variante mit geringerer Sprengkraft zu verf\u00fcgen. Auf lange Sicht soll zudem ein atombest\u00fcckter Marschflugk\u00f6rper entwickelt werden, der ebenfalls U-Boot gest\u00fctzt ist.<br \/>Das Pentagon l\u00e4sst in dem Papier offen, wie gro\u00df die Sprengkraft der neuen Typen sein soll. Auch \u201ekleine Atomwaffen\u201c (\u201emini nukes\u201c) verf\u00fcgen \u00fcber ein gewaltiges Zerst\u00f6rungspotential. Darunter fallen solche mit einer Sprengkraft von bis zu 20 Kilotonnen. Zum Vergleich: Auch die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki lagen beide unter 20 Kilotonnen.<br \/>Im Vorwort des 74-seitigen Berichts schreibt Verteidigungsminister James Mattis: \u201eWir m\u00fcssen der Wirklichkeit ins Auge sehen und die Welt so sehen, wie sie ist, nicht so, wie wir es uns w\u00fcnschen.\u201c Darauf nehme man mit den \u00c4nderungen an der Strategie Bezug. Kritiker der Strategie warnten, dass diese ein neues Wettr\u00fcsten ausl\u00f6sen k\u00f6nnte.<br \/>Zentralen Raum nimmt in dem Pentagon-Papier die Frage ein, wie die US-Regierung auf die milit\u00e4rischen Strategien von Russland und China reagieren sollte. \u201eW\u00e4hrend die USA die Anzahl und den Stellenwert ihrer Atomwaffen verringert haben, haben andere, darunter Russland und China, sich in die entgegengesetzte Richtung bewegt\u201c, hei\u00dft es in dem 74-seitigen Bericht. \u201eSie haben ihren Arsenalen neue Typen von nuklearen F\u00e4higkeiten hinzugef\u00fcgt (&#8230;) und legen ein zunehmend aggressives Verhalten an den Tag, darunter im Weltraum und im Cyberspace.\u201c<br \/>Auch auf das nordkoreanische Atomprogramm geht der Bericht ein. Nordkorea stelle eine \u201edringliche und unberechenbare\u201c Bedrohung f\u00fcr die Vereinigten Staaten und seine Verb\u00fcndeten dar. Das international isolierte Land sei m\u00f6glicherweise nur noch Monate davon entfernt, die USA mit einer atombest\u00fcckten Rakete treffen zu k\u00f6nnen.<br \/>Man habe deutlich gemacht, dass jeder nukleare Angriff gegen die USA oder Verb\u00fcndete inakzeptabel sei und zum \u201eEnde des Regimes\u201c f\u00fchren w\u00fcrde, hei\u00dft es in dem Strategiepapier weiter. \u201eEs gibt kein Szenario, in dem das Kim-Regime Atomwaffen einsetzen und \u00fcberleben k\u00f6nnte.\u201c<br \/>Mehrere Regierungsvertreter unterstrichen bei einer Pressekonferenz am Freitag, dass die USA Atomwaffen nur unter \u201eextremen Umst\u00e4nden\u201c einsetzen w\u00fcrden. Man sei aber zu dem Schluss gekommen, dass man flexiblere Typen von Atomwaffen brauche, um die Strategie der Abschreckung zu untermauern.<br \/>Die Ver\u00e4nderungen w\u00fcrden nicht gegen bestehende Vertr\u00e4ge zur Waffenkontrolle versto\u00dfen, sagte der stellvertretende Verteidigungsminister Patrick Shanahan. In dem Bericht erkl\u00e4rt die US-Regierung, dass sie hinter diesen Vertr\u00e4gen stehe. Zugleich \u00e4u\u00dferte sie sich wenig optimistisch, was den Abschluss neuer Abkommen angeht.<br \/>Am Donnerstag hatte das US-Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rt, die USA und Russland erf\u00fcllten beide ihre Verpflichtungen zur atomaren Abr\u00fcstung im Zuge des Vertrages New START. Dieser war am 5. Februar 2011 in Kraft getreten. Darin verpflichten sich die beiden gr\u00f6\u00dften Atomm\u00e4chte der Welt, ihre Kapazit\u00e4ten binnen sieben Jahren deutlich zu verringern. Der Stichtag ist am kommenden Montag.<br \/>Trump hatte das Pentagon nach seinem Amtsantritt vor einem Jahr angewiesen, die nukleare Strategie der USA zu \u00fcberpr\u00fcfen. Seit 1994 ist es in den USA \u00fcblich, dass Pr\u00e4sidenten einen solchen \u201eNuclear Posture Review\u201c vorlegen. Der nun vom Pentagon vorgelegte Bericht ist aber nur eine Zusammenfassung; das eigentliche Dokument wird als geheim eingestuft. <br \/>PS: Sind Sie bei Facebook? 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