Der Spieler Deschamps, der WM-Pokal, der Freudentaumel.
Moskau (dpa) — 1998 — 2018: Zwei Jahrzehnte der Équipe tricolore von Kroatien bis Kroatien. Vom ersten WM-Treffen und dem WM-Triumph über den EM-Titel bis zum Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in Moskau.
Die deutsche Presse-Agentur zeigt die Entwicklung der französischen Nationalmannschaft anhand wichtiger Meilensteine.
1998: Wenige Wochen vor dem WM-Anpfiff im eigenen Land votiert das Fußball-Volk noch für die Entlassung von Trainer Aimé Jacquet. Dann kommt alles anders. Drei Siege und 9:1 Tore, auf in die K.o.-Runde. Paraguay, Italien, keiner kann Frankreich stoppen. Auch Kroatien nicht. Die Männer vom Balkan gehen mit 1:0 im Halbfinale in Führung, Lilian Thuram dreht mit einem Doppelpack aber das Spiel. Am 12. Juli im Stade de France krönt sich die Équipe tricolore mit einem 3:0 gegen Brasilien — zwei Tore erzielt Zinédine Zidane. Didier Deschamps darf den Pokal als Kapitän in Empfang nehmen.
2000: Fußball-Frankreich kommt aus dem Jubeln nicht raus. Die Mannschaft um Superstar Zidane gewinnt nun unter Roger Lemerre als Trainer auch den Europameistertitel. Im Finale in Rotterdam setzt sich das Team durch ein Golden Goal von David Trezeguet mit 2:1 gegen Italien durch.
2002: Vorbei die Herrlichkeit. Der Titelverteidiger und Confed-Cup-Gerwinner von 2001 erlebt bei der WM in Japan und Südkorea ein Desaster. Zidane und seine Mitspieler gewinnen kein Spiel, schießen nicht mal ein Tor und scheiden mit nur einem Punkt nach der Gruppenphase aus. Lemerre muss gehen.
2004: Es wird nicht wirklich besser. Der EM-Titelverteidiger scheitert im Viertelfinale gegen den späteren Turniergewinner Griechenland. Lemerre-Nachfolger Jacques Santini muss nach zwei Jahren seinen Platz räumen.
2006: Es geht wieder aufwärts, unter Raymond Domenech zieht Frankreich zum zweiten Mal in ein WM-Finale ein, verliert aber gegen Italien.

Continue reading...