Bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt betonten die Kandidaten für den CDU-Vorsitz ihren Willen zu einem fairen Wettkampf. Und erklärten, was ihnen wichtig ist.
Einen Monat vor dem CDU-Bundesparteitag in Hamburg nimmt das Rennen um die Nachfolge von Parteichefin Angela Merkel Fahrt auf. Bei der Frauen Union in Berlin präsentierten sich die drei Kandidaten Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz am Freitag zum ersten Mal gemeinsam. Wie stellen sie sich die Zukunft ihrer CDU vor? Jens Spahn will den Zusammenhalt im Land stärken, Friedrich Merz zu alter Stärke zurückkehren, und Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer setzt auf die Stärke der Frauen. Alle drei betonten ihren Willen zu einem fairen Wettkampf um den Parteivorsitz.
Die Frauen-Union hatte Kramp-Karrenbauer bereits im Vorfeld der Veranstaltung für den Parteivorsitz vorgeschlagen. Für die Generalsekretärin war die Rede vor den Parteikolleginnen also ein Heimspiel. Sie forderte eine größere Repräsentanz von Frauen in der CDU. «Ohne Frauen lassen sich keine Wahlen gewinnen», sagte sie. Wichtige Themen wie Digitalisierung und Sicherheit müssten zur Frauensache werden. «Frauen müssen sich in Deutschland sicher fühlen», sagte sie weiter. Und die Frage des Zusammenhalts sei sowieso eine ureigene Kompetenz «von uns Frauen.»
Gesundheitsminister Jens Spahn will als möglicher CDU-Parteivorsitzender das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen.

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