Ein ungewöhnlicher Wetterwechsel im Mai beschert Bauern auf Sardinien apokalpytisch anmutende Szenen: Hilflos müssen sie mit ansehen, wie ganze Schwärme gefräßiger Insekten über ihre Felder herfallen. Experten sprechen von der schwersten Heuschreckenplage seit Jahrzehnten.
Ein ungewöhnlicher Wetterwechsel im Mai beschert Bauern auf Sardinien apokalpytisch anmutende Szenen: Hilflos müssen sie mit ansehen, wie ganze Schwärme gefräßiger Insekten über ihre Felder herfallen. Experten sprechen von der schwersten Heuschreckenplage seit Jahrzehnten.
Eine schwere Heuschreckenplage bereitet den Landwirten auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien ernste Sorgen. Die Insekten hätten bereits Saatgut auf 2000 Hektar Land zerstört, berichtete der italienische Bauernverband Coldiretti.
Der Insektenkundler Ignazio Floris von der sardinischen Universität Sassari bezeichnete die Plage gegenüber der Zeitung «La Stampa» als die verheerendste seit 60 Jahren. Felder in Nuoro, Ottana und Orani im Zentrum der Insel seien regelrecht mit den Insekten übersät, erklärte Coldiretti.
Die Heuschreckenplage hängt nach Ansicht des Forschers mit einem plötzlichen Temperaturanstieg auf Sardinien zusammen, der auf einen relativen kalten Mai folgte. Die Heuschrecken seien daraufhin massenhaft aus ihren Eiern geschlüpft, heißt es.

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