Außenminister Maas wird bei seinem heiklen Iran-Besuch freundlich empfangen. In konkrete Fortschritte lässt sich das aber nicht ummünzen. Das Atomabkommen ist…
Heiko Maas will in Teheran neben seinem Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif auch Präsident Hassan Ruhani treffen. Zum Gespräch mit Mohammed Dschawad Sarif wird Maas vom deutschen Botschafter in Teheran begleitet.
Außenminister Maas wird bei seinem heiklen Iran-Besuch freundlich empfangen. In konkrete Fortschritte lässt sich das aber nicht ummünzen. Das Atomabkommen ist weiter in Gefahr. Und der Iran spricht von «Wirtschaftskrieg».
Der Rettungsversuch von Bundesaußenminister Heiko Maas für das umstrittene Atomabkommen mit dem Iran in Teheran hat keine konkreten Fortschritte gebracht. Nach einem zweistündigen Gespräch mit seinem Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif blieben die Kernstreitpunkte bestehen.
Beide Seiten bezeichneten das Treffen trotzdem als konstruktiv und bekannten sich grundsätzlich zu der Vereinbarung, die eine iranische Atombombe verhindern, dem Iran aber gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile bringen soll.
Maas versprach Sarif, dass sich Deutschland weiter für die Erfüllung seiner Verpflichtungen einsetzen werde. «Dabei werden wir keine Wunder bewirken. Doch wir bemühen uns nach Kräften, alles zu tun, um ein Scheitern abzuwenden.» Neue Angebote, wie dem Iran trotz US-Sanktionen wirtschaftliche Vorteile gewährt werden können, machte Maas aber nicht.
Sarif sagte, dass es ohne ein Ende der US-Sanktionen keine Lösung geben könne.

Continue reading...