<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1036670,"date":"2018-06-09T17:44:00","date_gmt":"2018-06-09T15:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1036670"},"modified":"2018-06-09T17:03:16","modified_gmt":"2018-06-09T15:03:16","slug":"fall-susanna-mord-verdachtiger-soll-am-abend-in-frankfurt-landen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/06\/fall-susanna-mord-verdachtiger-soll-am-abend-in-frankfurt-landen\/","title":{"rendered":"Fall Susanna: Mord-Verd\u00e4chtiger soll am Abend in Frankfurt landen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Mordverd\u00e4chtige im Fall Susanna soll ein Gest\u00e4ndnis abgelegt haben und am Samstagabend in Frankfurt landen.<\/b><br \/>\nDie dpa fasst zusammen:<br \/>Der im Mordfall Susanna verd\u00e4chtige Ali B. soll Medienberichten zufolge am Samstagabend auf dem Frankfurter Flughafen landen. Das berichten \u00abWiesbadener Kurier\u00bb, \u00abAllgemeine Zeitung Mainz\u00bb und \u00abFrankfurter Allgemeine Zeitung\u00bb. Der Tatverd\u00e4chtige hatte sich in den Nordirak abgesetzt und war dort in der Nacht zum Freitag von kurdischen Sicherheitskr\u00e4ften festgenommen worden. Ali B. solle in Gewahrsam der Bundespolizei aus dem Irak nach Frankfurt gebracht werden, schrieben die Zeitungen. In kurdischer Haft soll der Verd\u00e4chtige die T\u00f6tung Susannas einem Medienbericht zufolge gestanden haben.<br \/>Von Bundesjustizministerium, hessischem Innenministerium und Bundespolizei gab es dazu zun\u00e4chst keine Stellungnahmen. Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schr\u00f6ter (SPD) sagte dem RBB, er rechne damit, dass der mutma\u00dfliche M\u00f6rder der 14-j\u00e4hrigen Mainzerin Susanna nach Deutschland gebracht werde: \u00abIch gehe davon aus, dass der Prozess gegen den 20-J\u00e4hrigen in Deutschland durchgef\u00fchrt werden kann.\u00bb<br \/>Der kurdisch-irakische TV-Sender Rudaw berichtete am Freitagabend unter Berufung auf einen lokalen Polizeioffizier, Ali B. habe nach seiner Festnahme in den kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak ausgesagt, es sei zu einem Streit mit dem Opfer gekommen. Das M\u00e4dchen habe versucht, die Polizei anzurufen, was Ali B. seiner Aussage zufolge zu der Tat getrieben habe, sagte Polizeigeneral Tarik Ahmed aus der Stadt Dohuk dem Sender. In Deutschland hatte die \u00abBild\u00bb-Zeitung zuerst \u00fcber das Interview des Polizisten berichtet.<br \/>Der Tatverd\u00e4chtige hatte sich in den Nordirak abgesetzt und war dort in der Nacht zum Freitag von kurdischen Sicherheitskr\u00e4ften festgenommen worden. Die am Mittwoch in Wiesbaden tot aufgefundene 14-j\u00e4hrige Susanna F. aus Mainz wurde nach bisherigem Ermittlungsstand Opfer eines Gewaltdelikts. Ali B. steht im Verdacht, das M\u00e4dchen in der Nacht vom 22. auf 23. Mai vergewaltigt und anschlie\u00dfend durch Gewalt gegen den Hals get\u00f6tet zu haben.<br \/>Vor dem Hintergrund des Falls wollen mehrere B\u00fcndnisse und Initiativen in Mainz gegen Einwanderung beziehungsweise gegen Rassismus demonstrieren. Die B\u00fcrgerrechtsbewegung Solidarit\u00e4t meldete f\u00fcr Samstag eine Demo in der Innenstadt an. Unter dem Motto \u00abStop the Violence \u2013 gegen sexualisierte Gewalt und Unterdr\u00fcckung\u00bb plant eine Initiative am Hauptbahnhof eine Kundgebung und einen Zug zum Petersplatz nahe dem Schloss.<br \/>Die \u00abGutmenschliche Aktion Mainz\u00bb l\u00e4dt dort zu einer Trauerkundgebung ein, um sich gegen Rassismus zu wenden. Die AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz will ganz in der N\u00e4he unter dem Motto \u00abEs reicht! Endlich Konsequenzen ziehen!\u00bb vor der Staatskanzlei demonstrieren. Bereits am Freitagabend versammelten sich Menschen in der N\u00e4he des Fundorts der Leiche zu einem Trauermarsch in Gedenken an Susanna.<br \/>Der Fall Susanna hat eine heftige politische Debatte ausgel\u00f6st. Nach Auffassung der Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Frankfurter Goethe-Universit\u00e4t, Susanne Schr\u00f6ter, sollte sich die deutsche Gesellschaft Konzepte f\u00fcr den Umgang mit patriarchalisch gepr\u00e4gten und aggressiven M\u00e4nnern \u00fcberlegen. \u00abDas ist jetzt kein Einzelfall mehr\u00bb, sagte die Ethnologin der Deutschen Presse-Agentur zum Fall Susanna.<br \/>Im Islam wie auch in anderen Religionen gebe es patriarchalisch gepr\u00e4gte Normen, die Gewalt und sexuelle \u00dcbergriffe legitimierten. Im Fall Susanna k\u00f6nne dies der Hintergrund sein: \u00abDieser junge Mann hatte ganz offensichtlich \u00fcberhaupt keinen Respekt.\u00bb Weder vor der deutschen Gesellschaft, noch vor Frauen oder Polizisten.<br \/>Der Fall Susanna wecke \u00c4ngste in Teilen der Bev\u00f6lkerung, die auch durch Fehleinsch\u00e4tzungen entst\u00fcnden, sagte der Marburger Sozialpsychologe Ulrich Wagner der dpa. \u00abWir m\u00fcssen uns dar\u00fcber im Klaren sein, dass wir Wahrnehmungsfehlern unterliegen und zur \u00dcbersch\u00e4tzung der tats\u00e4chlichen Zust\u00e4nde neigen, wenn es um den Zusammenhang von Kriminalit\u00e4t und bestimmten Gruppen geht.\u00bb Man k\u00f6nne den Sorgen aber begegnen, sagte der Psychologe. Etwa indem man sich bewusst mache, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst oder das eigene Kind Opfer einer solchen Tat werde, gering sei.<br \/>In der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion wird derweil der Ruf nach einer Verk\u00fcrzung der Asylklageverfahren laut. Der Asylantrag des verd\u00e4chtigen Irakers war bereits Ende 2016 abgelehnt worden, er hatte aber Rechtsmittel dagegen eingelegt, so dass eine Abschiebung damit gestoppt war. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg (CDU) sagte der \u00abRheinischen Post\u00bb: \u00abEs darf nicht sein, dass ein abgelehnter Asylbewerber sein Aufenthaltsrecht allein durch eine Klage um deutlich mehr als ein Jahr verl\u00e4ngern kann.\u00bb Die Verwaltungsgerichte m\u00fcssten mehr Personal bekommen. Au\u00dferdem sei zu \u00fcberlegen, \u00abwo wir das Asylprozessrecht ver\u00e4ndern m\u00fcssen\u00bb.<br \/>Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, kritisierte, dass Deutschland offensichtlich nicht \u00fcber die rechtlichen Instrumente verf\u00fcge, um ausreisepflichtige Gewaltt\u00e4ter zu inhaftieren: \u00abDas bayerische Polizeigesetz sollte Musterpolizeigesetz f\u00fcr Deutschland werden\u00bb, schlug Wendt in der \u00abPassauer Neuen Presse\u00bb vor. \u00abDas neue bayerische Polizeigesetz sieht vor, dass Menschen, von denen eine Gefahr ausgeht, in Gewahrsam genommen werden k\u00f6nnen. Gef\u00e4hrliche Personen m\u00fcssen auch in anderen Bundesl\u00e4ndern auf richterliche Anordnung hin in Gewahrsam genommen werden.\u00bb<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.2<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/deutsche-wirtschafts-nachrichten.de\/2018\/06\/09\/fall-susanna-mord-verdaechtiger-soll-abend-frankfurt-landen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/deutsche-wirtschafts-nachrichten.de\/2018\/06\/09\/fall-susanna-mord-verdaechtiger-soll-abend-frankfurt-landen\/<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mordverd\u00e4chtige im Fall Susanna soll ein Gest\u00e4ndnis abgelegt haben und am Samstagabend in Frankfurt landen. 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