<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1082568,"date":"2018-07-12T23:00:00","date_gmt":"2018-07-12T21:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1082568"},"modified":"2018-07-12T23:25:19","modified_gmt":"2018-07-12T21:25:19","slug":"gemeinsam-gegen-trump-und-den-brexit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/07\/gemeinsam-gegen-trump-und-den-brexit\/","title":{"rendered":"Gemeinsam gegen Trump und den Brexit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>US-Pr\u00e4sident Trump bewegt sich in Europa wie ein Elefant im Porzellanladen. Gleich zwei Regierungschefinnen, die Britin May und Kanzlerin Merkel, m\u00fcssen den Eindruck haben, dass dieser Mann sie in dieser Position lieber nicht sehen m\u00f6chte. Doch genau diese Situation und die Probleme, die der Brexit mit sich bringt, scheint die beiden Frauen n\u00e4her zusammenzuf\u00fchren.<\/b><br \/>\nEin grimmiger Angreifer wurde abgewiesen, man stand einander bei und deutete den Angriff auf einen als Angriff auf alle: Die Nato hat sich soeben lehrbuchhaft als Verteidigungsb\u00fcndnis bew\u00e4hrt.<br \/>Die Attacke allerdings, darin lag das ganz und gar Unerwartete, kam nicht von au\u00dfen, sondern vom Pr\u00e4sidenten der USA. Donald Trump bewegte sich in Br\u00fcssel wie ein Elefant, der mal eben in den Porzellanladen reinschaut. Jetzt ist London an der Reihe. Krachend schob Trump auch hier Zerbrechliches aus den Regalen. Zu Theresa Mays Pl\u00e4nen f\u00fcr einen weichen Brexit befragt, ging Trump prompt auf Distanz zur britischen Regierungschefin: \u201eIch wei\u00df nicht, ob es das ist, wof\u00fcr die Briten gestimmt haben\u201c, sagte Trump. Die W\u00e4hler h\u00e4tten \u201eden Bruch\u201c gewollt.<br \/>May zeigte sich ver\u00e4rgert, zu Recht. Was ist aus der legend\u00e4ren Sonderbeziehung geworden, der oft geradezu konspirativen \u201especial relationship\u201c zwischen Gro\u00dfbritannien und den USA? Die von Trump verh\u00e4ngten Abschottungsz\u00f6lle auf Stahl etwa frustrieren auch britische Firmen. Und seine Art, Freunde wie Gegner und Gegner wie Freunde zu behandeln, irritiert russlandkritische Briten \u00fcber Parteigrenzen hinweg.<br \/>May hat Ende voriger Woche bei ihren britischen Konservativen in einer dramatischen Machtprobe ihr neues Brexit-Konzept durchgesetzt. Ihr 120-Seiten-Plan enth\u00e4lt zwar sehr viele Fragw\u00fcrdigkeiten. May w\u00fcrde ihrem Land aber damit immerhin jenen sofortigen \u201eSturz \u00fcber die Klippe\u201c ersparen, vor dem Wirtschaftsvertreter eindringlich warnen: Die Premierministerin will den freien Warenverkehr mit der EU aufrechterhalten, und sie winkt auch mit Visa-Freiheit f\u00fcr Touristen, Sch\u00fcler und Studenten aus der EU.<br \/>Ist dieser weiche Brexit gar kein Brexit, wie Hardliner in London z\u00fcrnen? Trump h\u00e4lt in dieser Frage, ganz klar, zu seinem \u201eFreund\u201c Boris Johnson, Mays gef\u00e4hrlichstem innenpolitischen Rivalen. So sitzt nun in Downing Street 10 in London ebenso wie im Kanzleramt in Berlin eine Regierungschefin, die den Eindruck haben muss: Der amerikanische Pr\u00e4sident m\u00f6chte mich an dieser Stelle lieber nicht sehen.<br \/>Diese neue Konstellation legt eine neue gemeinsame Gegenwehr nahe. May und Merkel werden enger denn je zusammenwirken m\u00fcssen, um die negativen Folgen der beiden unheilvollen Voten des Jahres 2016 so gut es geht einzud\u00e4mmen: Brexit und Trump. Von der breiten \u00d6ffentlichkeit unbemerkt war May bereits vorige Woche zu Gast im Kanzleramt \u2013 einen Tag, bevor sie ihrem eigenen Kabinett auf dem Landsitz Chequers die neuen Brexit-Pl\u00e4ne vorstellte. Eine Pressekonferenz fand in Berlin nicht statt, die Regierungschefinnen legten einfach nur Wert auf eine garantiert von niemandem belauschte vertrauliche Unterredung. Vielleicht war es der Beginn einer neuen speziellen Beziehung.<br \/>Von Matthias Koch<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.3<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Deutschland-Welt\/Gemeinsam-gegen-Trump-und-den-Brexit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Deutschland-Welt\/Gemeinsam-gegen-Trump-und-den-Brexit<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Trump bewegt sich in Europa wie ein Elefant im Porzellanladen. 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