<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1124040,"date":"2018-08-11T23:17:00","date_gmt":"2018-08-11T21:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1124040"},"modified":"2018-08-11T23:07:13","modified_gmt":"2018-08-11T21:07:13","slug":"heise-42195-kilometer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/08\/heise-42195-kilometer\/","title":{"rendered":"Hei\u00dfe 42,195 Kilometer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Am Sonntag steht bei den Leichtathletik-Europameisterschaften ein in vieler Hinsicht ungew\u00f6hnlicher Berlin-Marathon an.<\/b><br \/>\nIhr Ruf ist exzellent. Und das liegt vor allem an einer Tatsache: Berlins Marathonstrecke gilt als die schnellste der Welt. Seit 2003 wurden alle sechs seitdem aufgestellten M\u00e4nner-Weltrekorde auf den 42,195 Kilometern zwischen Brandenburger Tor, Wildem Eber und Strausberger Platz gelaufen. Den derzeitigen aus dem Jahr 2014 h\u00e4lt der Kenianer Dennis Kimetto (2:02:57 Stunden). Doch daraus abzuleiten, dass auch der Marathon der Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin an diesem Sonntag eine schnelle Angelegenheit wird, h\u00e4lt Philipp Pflieger f\u00fcr vermessen.<br \/>Der einzige deutsche Teilnehmer in der EM-Konkurrenz der M\u00e4nner (10 Uhr), die am Sonntag eine Stunde nach den Frauen \u2013 mit der Deutschen Katharina Heinig \u2013 am Breitscheidplatz gestartet wird, f\u00fchrt dies in erster Linie auf das Wetter zur\u00fcck. \u201eIch gehe davon aus, dass es eine Hitzeschlacht wird, obwohl etwas k\u00fchlere Temperaturen als an den Tagen zuvor erwartet werden\u201c, sagt der 31-J\u00e4hrige.<br \/>Es sind jedenfalls nicht die Wetterbedingungen, die normalerweise beim Berlin-Marathon im Herbst vorherrschen. \u201eDas macht es auch f\u00fcr austrainierte Sportler zu einem Roulettespiel\u201c, sagt Pflieger. Und daher habe er sich mit den Trainern, Betreuern und Medizinern im Vorfeld viel \u00fcber K\u00fchlung, Getr\u00e4nke und Verpflegung ausgetauscht.<br \/>Wie hart es einen treffen kann, wenn einen die Kr\u00e4fte verlassen, musste der Regensburger im vergangenen Jahr beim Berlin-Marathon erleben. Da brach er drei Kilometer vor dem Ziel zusammen und wurde nur von einem Zuschauer an der Strecke auf den Beinen gehalten. Das soll ihm nicht noch einmal passieren. Deshalb hat Pflieger vorgesorgt und auch spezielles Equipment gegen die Hitze ausprobiert: K\u00fchlwesten. \u201eDie haben wir f\u00fcr den Aufw\u00e4rmprozess getestet, falls es sehr fr\u00fch schon sehr warm sein sollte\u201c, sagt er. Denn Pflieger wird sich trotzdem Warmlaufen, um die Muskeln auf die richtige Temperatur zu bringen. \u201eAber um dabei nicht gleich den K\u00f6rper massiv temperaturtechnisch hochzufahren, ist das eine M\u00f6glichkeit, die K\u00f6rperkerntemperatur noch niedrig zu halten.\u201c<br \/>Solch schwierige Bedingungen kennt Pflieger nur vom Marathon bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio. Da hatte es bis Kilometer zehn stark geregnet, dann kam die Sonne raus und das Thermometer zeigte 26 Grad Celsius. \u201eAber vor allem die Luftfeuchtigkeit mit fast 100 Prozent war das Hauptproblem\u201c, sagt Pflieger. \u201eDas war wie in einem Dampfbad.\u201c Au\u00dferdem rechnet der 55. von Rio (2:18:56 Stunden) am Sonntag mit einem taktischen Rennen. Schlie\u00dflich gibt es keine Tempomacher. \u201eIch werde es wahrscheinlich sehr konservativ angehen\u201c, sagt Pflieger. \u201eIm Zweifelsfall ist man immer ganz gut beraten, wenn man es schafft, f\u00fcr das letzte Viertel noch ein paar K\u00f6rner zu sparen. Wenn man dazu noch in der Lage ist, kann man teils sehr viele Leute einholen.\u201c<br \/>Pflieger hat sich als Ziel einen Platz unter den besten 20 gesetzt. Das ist mit seiner Bestzeit von 2:12:50 Stunden absolut realistisch. Denn auch wenn der jahresschnellste Europ\u00e4er, der Brite Mo Farah, auf einen Start in Berlin verzichtet, gibt es noch zahlreiche Athleten, die schon schneller gelaufen sind als Pflieger. Zu den Favoriten z\u00e4hlen der Spanier Javier Guerra (2:08:36), der Norweger Sondre Nordstad Moen (2:05:48) sowie Tadesse Abraham, ein Schweizer mit eritreischen Wurzeln (2:06:40). F\u00fcr Pflieger kommt es deshalb darauf an, dass Rennen richtig lesen zu k\u00f6nnen. \u201eDas ist die Schwierigkeit\u201c, betont er, \u201ean manchen Punkten Entscheidungen zu treffen, die sich vielleicht auszahlen oder sich r\u00e4chen werden\u201c.<br \/>\u00dcbrigens spricht noch etwas gegen eine schnelle Zeit. Die EM-Strecke ist zwar auch flach und hat wenige Kurven, sie ist aber eine andere als die beim Berlin-Marathon. Am Sonntag m\u00fcssen die L\u00e4ufer viermal eine Zehn-Kilometer-Schleife durch den Tiergarten und die City-West bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 1.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/marathon-bei-der-leichtathletik-em-heisse-42-195kilometer\/22904138.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/marathon-bei-der-leichtathletik-em-heisse-42-195kilometer\/22904138.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag steht bei den Leichtathletik-Europameisterschaften ein in vieler Hinsicht ungew\u00f6hnlicher Berlin-Marathon an. 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