<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1159166,"date":"2018-09-05T23:17:00","date_gmt":"2018-09-05T21:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1159166"},"modified":"2018-09-05T23:05:12","modified_gmt":"2018-09-05T21:05:12","slug":"tausende-protestieren-gegen-rechte-kundgebung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/09\/tausende-protestieren-gegen-rechte-kundgebung\/","title":{"rendered":"Tausende protestieren gegen rechte Kundgebung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Rund 10.000 Menschen sind am Mittwoch durch die Hamburger Innenstadt gezogen, um gegen Rechts zu demonstrieren. Anlass war eine Anti-Merkel-Kundgebung auf dem G\u00e4nsemarkt.<\/b><br \/>\nRund 10.000 Menschen haben nach Angaben der Polizei am Mittwoch in Hamburg gegen Fremdenhass und rechte Hetze demonstriert. Anlass war die Kundgebung eines &#171;Merkel muss weg&#187;-B\u00fcndnisses, die nach monatelanger Unterbrechung nun wieder regelm\u00e4\u00dfig in der Hansestadt stattfinden soll. Die Gegendemonstrationen starteten am Hauptbahnhof und am Stephansplatz. Sie trafen sich am Jungfernstieg. Ganz in der N\u00e4he begann um 19 Uhr am G\u00e4nsemarkt die &#171;Merkel muss weg&#187;-Kundgebung. Dort versammelten sich 180 Teilnehmer. Die Hamburger Polizei sperrte den Platz mit Gittern ab. Auch Wasserwerfer und die Reiterstaffel standen bereit, um Zusammenst\u00f6\u00dfe zu verhindern.<br \/>Anmelder der Gegendemonstrationen waren die B\u00fcndnisse &#171;Hamburger Stimmen f\u00fcr Vielfalt&#187; und &#171;Mittwochs gemeinsam gegen rechte Hetze&#187;. Bei den Organisatoren der &#171;Merkel muss weg&#187;-Kundgebung handelt es sich laut Verfassungsschutz um Rechtsextremisten. Im Verlauf der Kundgebung sprach auch ein AfD-Politiker aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Kundgebung wurde von lauten Protestrufen der Gegendemonstranten deutlich \u00fcbert\u00f6nt.<br \/>Nach langer Zeit findet in Hamburg wieder eine Anti-Merkel-Kundgebung statt &#8212; Tausende Gegendemonstranten sind in der Innenstadt unterwegs.<br \/>Es sind gleich zwei Gegendemonstrationen angemeldet &#8212; eine startet am Hauptbahnhof.<br \/>Die zweite Gegendemo zieht vom Stephansplatz Richtung G\u00e4nsemarkt. Bei den Gegendemos rechnet die Polizei insgesamt mit bis zu 9.000 Teilnehmern, es werden noch mehr.<br \/>Die Hamburger Polizei ist mit vielen Kr\u00e4ften in der Innenstadt im Einsatz.<br \/>Es geht vor allem darum, Zusammenst\u00f6\u00dfe der gegnerischen Gruppen zu verhindern.<br \/>Am G\u00e4nsemarkt, wo die Anti-Merkel-Kundgebung um 19 Uhr stattfindet, sind schon am Nachmittag Wasserwerfer aus verschiedenen Bundesl\u00e4ndern positioniert.<br \/>Die Botschaft der Gegendemonstranten ist klar gegen rechts. Der Hamburger Verfassungsschutz betonte vorab, dass die Organisatoren der Anti-Merkel-Demo aus dem rechtsextremen Lager kommen.<br \/>Laut Polizei sind auf beiden Gegendemonstrationen insgesamt rund 10.000 Menschen dabei.<br \/>&#171;Wer Entwicklungen wie in Chemnitz verhindern will, der muss jetzt in Hamburg auf die Stra\u00dfe gehen und daf\u00fcr sorgen, dass die Rechten hier keinen Fu\u00df auf den Boden bekommen&#187;, haben die Anmelder der Demos vorab erkl\u00e4rt. Dazu passt das Transparent dieser Demonstranten.<br \/>Anmelder der Gegendemonstrationen waren die B\u00fcndnisse &#171;Hamburger Stimmen f\u00fcr Vielfalt&#187; und &#171;Mittwochs gemeinsam gegen rechte Hetze&#187;.<br \/>Am Jungfernstieg treffen sich die beiden Gegendemonstrationen, in unmittelbarer N\u00e4he zur Anti-Merkel-Kundgebung am G\u00e4nsemarkt.<br \/>Die Polizei trennt die Tausenden Gegendemonstranten von den Teilnehmern der Anti-Merkel-Kundgebung. Die Demonstranten hinter den Absperrgittern skandieren: &#171;Nazis raus&#187; und &#171;Ganz Hamburg hasst die AfD&#187;.<br \/>Rund 178 sind dem Aufruf zur Anti-Merkel-Demo gefolgt. Zwischen Februar und April hatte es bereits zehn &#171;Merkel muss weg&#187;-Kundgebungen in Hamburg gegeben &#8212; mit geringer Teilnehmerzahl und immer deutlich st\u00e4rkerem Gegenprotest.<br \/>Zwischen Februar und April hatte es bereits zehn &#171;Merkel muss weg&#187;-Kundgebungen in Hamburg gegeben &#8212; mit geringer Teilnehmerzahl und immer deutlich st\u00e4rkerem Gegenprotest. Nun wollen die Organisatoren wieder regelm\u00e4\u00dfig dazu aufrufen. Angemeldet sind diese monatlichen Kundgebungen bis Dezember.<br \/>Die Hochbahn rechnet im Innenstadtbereich mit Beeintr\u00e4chtigungen im Busverkehr. Wer auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, sollte die Bahnen nutzen.<br \/>Der Hamburger Verfassungsschutz betonte im Vorfeld, dass die Organisatoren der Demo aus dem rechtsextremen Lager kommen und enge Kontakte zur AfD unterhalten . &#171;Die ma\u00dfgeblichen Anmelder und Organisatoren sind Rechtsextremisten&#187;, sagte der Sprecher des Landesamtes f\u00fcr Verfassungsschutz, Marco Haase. &#171;Der Verfassungsschutz nimmt in diesem Kontext \u00fcberdies aufmerksam zur Kenntnis, dass die Veranstalter der Hamburger Versammlungen Verbindungen und Kontakte zur AfD in Hamburg und in anderen Landesverb\u00e4nden unterhalten.&#187;<br \/>Die Hamburger AfD wies die Vorw\u00fcrfe am Mittwoch zur\u00fcck: Es handele sich um eine politische Instrumentalisierung des Verfassungsschutzes, sagten die Landes- und Fraktionsvorsitzenden Dirk Nockemann und Alexander Wolf am Mittwoch. Durch eine &#171;Herrschaft des Verdachts&#187; sollten die B\u00fcrger verunsichert und eingesch\u00fcchtert werden. Die Hamburger AfD habe &#171;nie und wird nie irgendwelche Strukturen oder Personen dulden, die in aggressiver Weise staatsfeindlich wirken&#187;, sagte Nockemann. Er r\u00e4umte allerdings indirekt ein, mit einem der Demo-Organisatoren bei Facebook befreundet zu sein. Er habe \u00fcber 3.000 Facebook-Freundschaften, die er nicht alle \u00fcberpr\u00fcfen k\u00f6nne.<br \/>Die Hamburgische B\u00fcrgerschaft besch\u00e4ftigte sich am Mittwoch ebenfalls mit der Demonstration. In der Aktuellen Stunde verurteilten fast alle Fraktionen den Missbrauch des Todesfalls in Chemnitz, wo ein Mann mutma\u00dflich von Fl\u00fcchtlingen erstochen worden war, durch Populisten und Rechtsextreme.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 4.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/Tausende-protestieren-gegen-rechte-Kundgebung,demo2368.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/Tausende-protestieren-gegen-rechte-Kundgebung,demo2368.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rund 10.000 Menschen sind am Mittwoch durch die Hamburger Innenstadt gezogen, um gegen Rechts zu demonstrieren. 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