<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1216177,"date":"2018-10-15T15:43:00","date_gmt":"2018-10-15T13:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1216177"},"modified":"2018-10-15T17:05:25","modified_gmt":"2018-10-15T15:05:25","slug":"pop-der-leben-pragte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/10\/pop-der-leben-pragte\/","title":{"rendered":"Pop, der Leben pr\u00e4gte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>&#171;Die Welt ist alles, was The Fall ist&#187;. Zeilen wie diese werden seltener: Nach 38 Jahren und 384 Ausgaben wird die Musik-Zeitschrift \u201eSpex\u201c eingestellt.<\/b><br \/>\nWieder ein Print-Musikmagazin weniger: Nach dem Aus des \u201eintro\u201c, der &#171;Groove&#187; und des \u201eNME\u201c in England wird Ende Dezember die letzte Ausgabe der Zeitschrift \u201eSpex\u201c in die Regale kommen, nach 38 Jahren und 384 Ausgaben. \u201eGegen stetig sinkende Verkaufs- und Abonnementzahlen haben wir ebenso wenig ein Mittel gefunden wie gegen die zunehmend prek\u00e4re Marktlage\u201c, so \u201eSpex\u201c-Chefredakteur Daniel Gerhardt im Editorial der vorletzten Ausgabe, die am Donnerstag online und n\u00e4chste Woche als Print im Verlag Piranha Media erscheint.<br \/>Punk, New Wave, HipHop, Techno, Rave etc., wer in den 1980er Jahren und sp\u00e4ter mit Pop-Musik sozialisiert wurde und wissen wollte, was dahinter steckt, kam am \u201eSpex\u201c, benannt nach der englischen Punk-Band X-Ray Spex, und seinen Autoren nicht vorbei. Jutta Koether, Clara Drechsler, Diedrich Diederichsen (sch\u00f6nste Zeile zur Punkband &#171;The Fall&#187; von Mark E. Smith: &#171;Die Welt ist alles, was The Fall ist&#187;), Michael Ruff \u2013 keine Platte\/CD, die hier nicht wort- und bildgewaltig ihren Segen, ihre Einordnung bekam (oder auch nicht), stilbildend, ganz zu schweigen von ellenlangen Texten zur Pop- &#038; Subkultur.<br \/>Tempora mutantur, so richtig geredet wurde \u00fcber die \u201eSpex\u201c in den vergangenen zwei Jahrzehnten im Grunde nur noch, wenn wieder mal Chefredakteur\/ Verlag wechselten. \u201eJens Friebe hat leider recht, liebe Leser\u201c, schreibt Gerhardt zum Abschied. \u201eVermutlich ist es heute schwieriger, \u00fcber Pop zu schreiben, als selbst Pop zu machen. Am 27. Dezember erscheinen noch einmal 116 Seiten \u00fcber den Pop, der unser Leben pr\u00e4gt, die Gesellschaft, die es uns vermiesen will und m\u00f6gliche Wege, die aus dem Dilemma herausf\u00fchren k\u00f6nnten. Danach ist Schluss. Jahrzehntelang k\u00fcmmerte sich der Pop-Journalismus nicht zuletzt darum, seinen Leser einen \u00dcberblick \u00fcber eine kaum zu fassende Menge an neuen Alben, B\u00fcchern, Filmen, Serien und Ausstellungen zu verschaffen.\u201c Heute seien beinahe alle Platten der Welt f\u00fcr beinahe alle Menschen gleichzeitig verf\u00fcgbar. Einen Trost gibt Gerhardt mit.<br \/>Ein Heft wie \u201eSpex\u201c w\u00e4re heute wichtiger denn je f\u00fcr die deutsche Medienlandschaft. \u201eWeil jemand die Stimmen aufzeigen und st\u00e4rken muss, die f\u00fcr \u00fcbersehene und unterdr\u00fcckte, versponnene und revolution\u00e4re Positionen im Pop stehen \u2013 oder sich gegen einen aufbl\u00fchenden neuen rechten Mainstream in Stellung bringen. Weil wir uns selbst als eine dieser Stimmen verstanden haben.\u201c Und weil es eben doch noch ein paar Platten, Filme und B\u00fccher zu entdecken gebe, von denen kein Algorithmus der Welt erz\u00e4hlen wird.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/abschied-von-der-spex-pop-der-leben-praegte\/23187902.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/abschied-von-der-spex-pop-der-leben-praegte\/23187902.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#171;Die Welt ist alles, was The Fall ist&#187;. 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