<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1240973,"date":"2018-11-01T18:13:00","date_gmt":"2018-11-01T16:13:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1240973"},"modified":"2018-11-01T18:31:12","modified_gmt":"2018-11-01T16:31:12","slug":"ablosung-fur-die-iss-kommt-anfang-dezember","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/11\/ablosung-fur-die-iss-kommt-anfang-dezember\/","title":{"rendered":"Abl\u00f6sung f\u00fcr die ISS kommt Anfang Dezember"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Ursache f\u00fcr den Fehlstart ist ermittelt: Es war ein defekter Sensor. Nun kann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden.<\/b><br \/>\nAlexander Gerst, der deutsche Kommandant der internationalen Raumstation, kann aufatmen. Er muss die ISS nicht einmotten, was manche nach dem Fehlstart einer Sojus-Rakete am 11. Oktober bereits bef\u00fcrchtet hatten. Kurz nach dem Start von Sojus MS-10 hatte es Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei der Z\u00fcndung von Stufe 2 gegeben. Die Besatzung, der Russe Alexej Owtschinin und der Amerikaner Nick Hague mussten in der kasachischen Steppe notlanden. Sie blieben unverletzt. Bis zur Ermittlung der Ungl\u00fccksursache sollten weitere bemannte Starts ausgesetzt werden, hie\u00df es damals. Die russische Sojus ist derzeit das einzige Transportsystem, das Raumfahrer zur Station auf der Umlaufbahn bringen kann.<br \/>Nun ist der n\u00e4chste Start f\u00fcr den 3. Dezember in Baikonur angesetzt. Als Stammbesatzung f\u00fcr Sojus MS-11 stehen Oleg Kononenko (Russland), David Saint-Jacques (Kanada) und Anne McClain (USA) bereit. Es wird der 138. Start einer bemannten \u201eSojus\u201c, dieser Raketentyp wird seit 1967 genutzt.<br \/>Nach nur drei Wochen Untersuchung gab die russische Weltraumagentur \u201eRoskosmos\u201c nun die Ursache f\u00fcr die Havarie offiziell bekannt. Ein Sensor arbeitete nicht richtig, weil er einen Knacks hatte, sagte Roskosmos-Vize Alexander Lopatin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Schon knapp zwei Minuten nach dem Abheben vom Kosmodrom Baikonur hatte der Flug der Rakete geendet. Der Sensor an Block D, einem der vier Triebwerke der ersten Stufe, war bei der Endmontage in Baikonur besch\u00e4digt worden, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung von \u201eRoskosmos\u201c. Auf die Frage von Journalisten nach den Schuldigen erkl\u00e4rte Lopatin: \u201eWir besch\u00e4ftigen uns mit der technischen Seite, Namen werden wir nicht nennen.\u201c<br \/>Russische Medien hatten unmittelbar nach der Havarie spekuliert, dass der Vorfall auch personelle Konsequenzen haben k\u00f6nnte. Russische Kritiker werfen Roskosmos vor, der staatliche Raumfahrtkonzern treibe trotz einer Neustrukturierung die technische Erneuerung nicht schnell genug voran. Probleme gibt es unter anderem bei der Konstruktion einer Tr\u00e4gerrakete f\u00fcr gro\u00dfe Lasten, die zum Aufbau von Raumstationen einer neuen Generation ben\u00f6tigt wird.<br \/>Der Defekt des Sensors f\u00fchrte dazu, dass der leergebrannte Block D nicht ordnungsgem\u00e4\u00df abgetrennt und die H\u00fclle der zweiten Stufe besch\u00e4digt wurde. Das gesamte Tr\u00e4gersystem sei dadurch instabil geworden, weshalb das Rettungssystem SAS automatisch ausgel\u00f6st worden sei. Die Kapsel mit den Raumfahrern wurde abgesprengt, um dann am Fallschirm sicher zu landen.<br \/>Nach dem Vorfall seien alle vormontierten und startbereiten Tr\u00e4gerraketen untersucht worden, teilte Roskosmos mit. Unbemannt ist eine neue Modifikation der Sojus-Tr\u00e4gerrakete bereits wieder gestartet. Allerdings hob sie nicht im kasachischen Baikonur ab, sondern im nordrussischen Plessezk. Unbemannt geht es auch zun\u00e4chst weiter. Am Sonnabend wird ein Satellit f\u00fcr das russische Navigationssystem Glonass auf eine Umlaufbahn geschickt. Vier Tage sp\u00e4ter startet eine Sojus vom Esa-Startplatz Kourou und am 18. November wird ein Progress-Raumtransporter Nachschub auf die ISS bringen.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.1<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/nach-der-sojus-havarie-abloesung-fuer-die-iss-kommt-anfang-dezember\/23256868.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/nach-der-sojus-havarie-abloesung-fuer-die-iss-kommt-anfang-dezember\/23256868.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ursache f\u00fcr den Fehlstart ist ermittelt: Es war ein defekter Sensor. 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