<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1253957,"date":"2018-11-10T17:09:00","date_gmt":"2018-11-10T15:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1253957"},"modified":"2018-11-10T18:04:12","modified_gmt":"2018-11-10T16:04:12","slug":"erdogan-bundesregierung-kennt-audio-mitschnitt-des-mordes","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/11\/erdogan-bundesregierung-kennt-audio-mitschnitt-des-mordes\/","title":{"rendered":"Erdogan: Bundesregierung kennt Audio-Mitschnitt des Mordes"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Bundesregierung hat nach Angaben des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Erdogan Tonaufnahmen des Mordes am Journalisten Jamal Khashoggi erhalten. Alle Infos im Newsblog.<\/b><br \/>\nDer saudische Regimekritiker Jamal Khashoggi wurde mutma\u00dflich ermordet. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident beschuldigt nun offiziell die saudische Regierung. Alle Infos im Newsblog.<br \/>Jamal Khashoggi galt seit dem 2. Oktober als vermisst, nachdem er das Konsulat seines Landes in Istanbul betreten hatte. Inzwischen ist klar: Er hat das Haus nicht mehr lebend verlassen. Khashoggi ist dort get\u00f6tet worden.<br \/>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan spricht von einem geplanten brutalen Mord und beruft sich auf Erkenntnisse seiner Ermittler. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen im Newsblog.<br \/>Laut dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdogan hat seine Regierung der Bundesregierung Audio-Mitschnitte des Mordes zur Verf\u00fcgung gestellt . &#171;Sie haben alle Gespr\u00e4che darauf geh\u00f6rt. Sie wissen bescheid&#187;, sagte Erdogan.<br \/>Die T\u00f6tung Khashoggis ist nach Einsch\u00e4tzung des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip von h\u00f6chster Regierungsebene in Riad angeordnet worden. In einem Gastbeitrag f\u00fcr die &#171;Washington Post&#187; schreibt Erdogan: &#171;Wir wissen, dass sich die T\u00e4ter unter den 18 in Saudi-Arabien festgenommenen Verd\u00e4chtigen befinden. Wir wissen auch, dass sie kamen, um ihre Befehle auszuf\u00fchren: Khashoggi t\u00f6ten und abhauen.&#187;<br \/>Und weiter: &#171;Schlie\u00dflich wissen wir, dass der Befehl zur T\u00f6tung Khashoggis von den h\u00f6chsten Ebenen der saudiarabischen Regierung kam&#187;, f\u00fcgte Erdogan hinzu. Zugleich glaube er &#171;nicht eine Sekunde lang&#187;, dass der saudiarabische K\u00f6nig Salman den Befehl erteilt habe.<br \/>Nach dem Mord ist die Leiche Khashoggis nach j\u00fcngsten t\u00fcrkischen Angaben in S\u00e4ure aufgel\u00f6st worden, um alle Spuren zu verwischen. Das best\u00e4tigte der t\u00fcrkische Pr\u00e4sidentenberater Yasin Aktay der Zeitung &#171;H\u00fcrriyet&#187;. Daf\u00fcr h\u00e4tten Ermittler biologische Beweise im Garten des saudischen Konsulats gefunden.<br \/>Jamal Khashoggi ist nach Erkenntnissen der t\u00fcrkischen Justiz kurz nach Betreten des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul erw\u00fcrgt worden. Anschlie\u00dfend sei der 59-J\u00e4hrige zerst\u00fcckelt worden, erkl\u00e4rte die Istanbuler Staatsanwaltschaft. Die Gespr\u00e4che mit dem saudi-arabischen Generalstaatsanwalt zu dem Fall h\u00e4tten in den vergangenen Tagen keine &#171;konkreten Ergebnisse&#187; ergeben.<br \/>Saudi-Arabien will die im Fall Khashoggi festgenommenen Verd\u00e4chtigen nicht an die T\u00fcrkei ausliefern. Es handele sich um saudi-arabische Staatsb\u00fcrger, sagte Riads Au\u00dfenminister Adel al-Dschubeir am Samstag bei einer Konferenz in Bahrains Hauptstadt Manama als Begr\u00fcndung. &#171;Sie sind in Saudi-Arabien inhaftiert, die Ermittlung findet in Saudi-Arabien statt und sie werden in Saudi-Arabien strafrechtlich verfolgt&#187;, f\u00fcgte er hinzu.<br \/>Die T\u00fcrkei hatte am Freitag die Auslieferung der 18 Verd\u00e4chtigen gefordert, die im Zusammenhang mit Khashoggis T\u00f6tung im saudiarabischen Konsulat in Istanbul Anfang Oktober festgenommen worden waren.<br \/>Am Donnerstag hatte die saudi-arabische Generalstaatsanwaltschaft unter Berufung auf die t\u00fcrkischen Ermittlungen die T\u00f6tung Khashoggis erstmals als eine vors\u00e4tzlich geplante Tat bezeichnet. Die bis zu diesem Zeitpunkt von Riad offiziell verbreitete Version zu dem Todesfall besagte, dass Khashoggi w\u00e4hrend eines Besuchs des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul bei einem &#171;Faustkampf&#187; zu Tode gekommen sei. Diese Darstellung wird international jedoch stark angezweifelt.<br \/>Am Sonntag reist Saudi-Arabiens Generalstaatsanwalt Saud bin Abdullah al-Muadschab nach Istanbul, um dort mit seinem t\u00fcrkischen Amtskollegen Irfan Fidan \u00fcber den Fall zu sprechen.<br \/>Saudi-Arabiens Au\u00dfenminister Adel al-Dschubair hat die Diskussion um den Tod Khashoggis unterdessen als &#171;hysterisch&#187; bezeichnet. Die Menschen w\u00fcrden Saudi-Arabien f\u00fcr die T\u00f6tung verantwortlich machen, noch bevor die Ermittlungen abgeschlossen seien, sagte der Au\u00dfenminister des K\u00f6nigreiches am Samstag bei einer Sicherheitskonferenz in Bahrain. Er versprach, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen w\u00fcrden.<br \/>Nach der T\u00f6tung des saudischen Journalisten Khashoggi verlangt die Bundespolizeigewerkschaft ein sofortiges Ende der deutschen Polizei-Kooperation mit Saudi-Arabien. &#171;Man darf moralische Aspekte bei solchen Eins\u00e4tzen nicht au\u00dfer Acht lassen&#187;, sagte Gewerkschaftschef Ernst G. Walter dem &#171;Handelsblatt&#187;. Daher halte er &#171;einen sofortigen Abzug unserer Kollegen aus Saudi-Arabien und die Beendigung der Unterst\u00fctzung auf staatlicher Ebene nicht nur f\u00fcr richtig, sondern auch f\u00fcr dringend geboten&#187;.<br \/>Laut Bundesinnenministerium unterst\u00fctzt die Bundespolizei seit 2009 Saudi-Arabien mit Training und Beratung bei der Modernisierung des Grenzschutzes. In Riad gibt es demnach ein &#171;Projektb\u00fcro&#187; mit f\u00fcnf Bundespolizisten. Im laufenden Jahr seien dort bereits 70 Beamte zum Einsatz gekommen. Aktuell f\u00e4nden allerdings keine Schulungen statt.<br \/>Gewerkschaftschef Walter lehnt eine Wiederaufnahme der Schulungen ab. &#171;Die ungeheuerlichen Ereignisse und die ganz offensichtliche Verstrickung staatlicher Stellen aus dem Sicherheitsapparat Saudi-Arabiens schlie\u00dfen meines Erachtens nach eine weitere Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und saudi-arabischen Sicherheitskr\u00e4ften auf sehr lange Sicht aus&#187;, sagte er der Zeitung.<br \/>Der ermordete saudische Regierungskritiker Jamal Khashoggi war nach den Worten seiner t\u00fcrkischen Verlobten mit Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan befreundet. Das sagte Hatice Cengiz in einem langen und emotionalen Fernsehinterview mit dem Sender Habert\u00fcrk. Erdogans Regierung \u00fcbt seit Wochen schweren Druck auf Saudi-Arabien aus.<br \/>Cengiz erz\u00e4hlte, sie habe mit Khashoggi in Istanbul und den USA leben wollen. F\u00fcr die Hochzeit habe er die Best\u00e4tigung gebraucht, dass er geschieden sei. Vor einem ersten Besuch des Konsulats in der Woche vor seinem Tod sei er sehr besorgt gewesen. &#171;Das konnte man ihm ansehen&#187;, sagte Cengiz. Aber er sei erleichtert wieder herausgekommen und habe sich \u00fcber die Freundlichkeit gefreut, die ihm im Konsulat entgegengebracht worden sei. Man habe ihm gesagt, er solle am 2. Oktober wiederkommen, bis dahin wolle man seine Dokumente vorbereiten.<br \/>Entgegen fr\u00fcherer Darstellungen sagte die Verlobte des get\u00f6teten Journalisten, Khashoggi sei vor dem zweiten Besuch des Konsulats nicht besorgt gewesen. Eigentlich habe er sogar alleine gehen wollen, aber ein Gef\u00fchl habe ihr gesagt, sie m\u00fcsse mitgehen. Als er dann nicht mehr herausgekommen sei, habe sie Angst bekommen. &#171;Als ich verstanden habe, was vorgeht, habe ich angefangen zu zittern. Ich hatte unglaubliche Angst. Ich f\u00fchlte mich zu schwach zu gehen. Ich werde diese Angst nie vergessen&#187;, sagte sie. 25 Tage seien seitdem vergangen und sie sei seither &#171;jeden Tag gestorben&#187;.<br \/>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan fordert von Saudi-Arabien Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Auftraggeber am Mord an dem in Istanbul get\u00f6teten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi. Zudem m\u00fcsse offengelegt werden, wo sich seine Leiche befinde, sagte Erdogan am Freitag vor Abgeordneten seiner AK-Partei. Die Regierung in Riad m\u00fcsse die Identit\u00e4t des &#171;\u00f6rtlichen Mitarbeiters&#187;, der den Leichnam nach der Tat \u00fcbernommen habe, preisgegeben werden.<br \/>Die T\u00fcrkei verf\u00fcge \u00fcber mehr Informationen in dem Fall als sie bislang freigegeben habe. Am Sonntag werde sich der zust\u00e4ndige t\u00fcrkische Staatsanwalt mit seinem saudi-arabischen Amtskollegen in Istanbul treffen.<br \/>Der Sohn des get\u00f6teten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat das K\u00f6nigreich angeblich verlassen und soll in die USA eingereist sein. Der Sender CNN berichtete, dass er nach Aufhebung seiner Ausreisesperre in den Vereinigten Staaten angekommen sei und berief sich dabei auf eine Quelle aus dem Umfeld der Familie. Demnach hat Salah bin Jamal Khashoggi sowohl die saudische Staatsb\u00fcrgerschaft als auch die der USA.<br \/>Einige Stunden zuvor hatte die Leiterin der Nahost- und Afrika-Abteilung von Human Rights Watch, Sarah Leah Whitson, auf Twitter geschrieben, Khashoggis Sohn habe Saudi-Arabien nach Aufhebung der Ausreisesperre samt Familie in Richtung USA verlassen.<br \/>Bundeskanzlerin Angela Merkel hat von Saudi-Arabien eine umfassende Aufkl\u00e4rung der Todesumst\u00e4nde des regimekritischen Journalisten Jamal Khashoggi gefordert. Der genaue Tathergang m\u00fcsse aufgekl\u00e4rt und alle Verantwortlichen m\u00fcssten zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Merkel in einem Telefonat mit dem saudi-arabischen K\u00f6nig Salman am Donnerstag nach Angaben der Bundesregierung.<br \/>Die Kanzlerin habe Saudi-Arabien aufgerufen, eine rasche, transparente und glaubhafte Aufkl\u00e4rung sicherzustellen, teilte das Bundespresseamt mit. Im Lichte der laufenden Entwicklungen des Falles stehe Deutschland bereit, zusammen mit internationalen Partnern &#171;angemessene Ma\u00dfnahmen&#187; zu ergreifen, erkl\u00e4rte Merkel ohne n\u00e4here Erl\u00e4uterung weiter.<br \/>Die Bundesregierung hat bereits einen vor\u00fcbergehenden Genehmigungs-Stopp f\u00fcr R\u00fcstungsexporte nach Saudi-Arabien verk\u00fcndet. Bereits genehmigte Exporte werden \u00fcberpr\u00fcft.<br \/>Verwandte und Weggef\u00e4hrten des get\u00f6teten Journalisten Jamal Khashoggi haben sich am Donnerstag zu einer Mahnwache vor dem saudi-arabischen Konsulat im t\u00fcrkischen Istanbul versammelt. An der Veranstaltung beteiligten sich Dutzende Menschen. Sie forderten Gerechtigkeit und erinnerten an Khashoggi, der vor ungef\u00e4hr drei Wochen in dem Konsulat get\u00f6tet worden war.<br \/>Nach Angaben eines Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP entz\u00fcndeten die Teilnehmer Kerzen. Bei ihnen handelte es sich um Angeh\u00f6rige Khashoggis und andere Journalisten. Diese schlossen sich inzwischen zu einer Vereinigung der Freunde von Jamal Khashoggi zusammen. Die Mahnwache war deren erste Aktion.<br \/>&#171;An diesem Ort, an dem Jamal starb, halten wir fest, dass wir keinen Kompromiss akzeptieren (&#8230;) und zu Versuchen, Schuldige der Gerechtigkeit vorzuenthalten, nicht schweigen werden&#187;, sagte Ayman Nour, M\u00e4zen eines oppositionellen \u00e4gyptischen Fernsehsenders.<br \/>Der regierungskritische Journalist Jamal Khashoggi ist nach Angaben eines saudi-arabischen Staatsanwalts vors\u00e4tzlich get\u00f6tet worden. Die Untersuchungen w\u00fcrden nun auf Basis der Erkenntnisse fortgesetzt, die von der gemeinsamen Ermittlungsgruppe gewonnen worden seien, sagte er dem staatlichen Sender al-Echbarija.<br \/>Saudi-Arabien hatte nach dem Verschwinden Khashoggis erst nach wochenlangem Dementi eingestanden, dass Khashoggi im Konsulat des Landes in Istanbul get\u00f6tet wurde. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Erdogan sprach am Dienstag von einem brutalen, geplanten Mord.<br \/>Mohammed bin Salman hat einen sonderbaren Humor. Bei der gro\u00dfen Investorenkonferenz in Riad erlaubte sich der saudi-arabische Kronprinz einen zweifelhaften Scherz auf Kosten seines Gastes, des libanesischen Regierungschefs Saad Hariri \u2013 jenem Hariri, der vor Jahresfrist in Riad festgesetzt worden war und v\u00f6llig \u00fcberraschend seinen R\u00fccktritt erkl\u00e4rt hatte \u2013 mutma\u00dflich auf Druck der Scheichs. Erst auf Initiative Frankreichs entschloss sich Hariri damals, im Amt zu bleiben.<br \/>Nun also erkl\u00e4rte bin Salman bei einem gemeinsamen Auftritt, Hariri bleibe zwei Tage l\u00e4nger als geplant in seinem K\u00f6nigreich, und witzelte dann: &#171;Ich hoffe, es gibt keine Ger\u00fcchte \u00fcber seine Entf\u00fchrung.&#187; Das Publikum johlte, bin Salman und Hariri sch\u00fcttelten sich lachend die H\u00e4nde.<br \/>Hariri besitzt sowohl die libanesische als auch die saudi-arabische Staatsb\u00fcrgerschaft und hat der F\u00fchrung in Riad seine Unterst\u00fctzung erkl\u00e4rt.<br \/>Frankreichs Staatspr\u00e4sident Emmanuel Macron hat in einem Telefonat mit dem saudischen K\u00f6nig Salman die Sanktionsdrohung gegen die Beschuldigten im Fall Khashoggi bekr\u00e4ftigt. Frankreich werde nicht z\u00f6gern, solche Ma\u00dfnahmen in Absprache mit seinen Verb\u00fcndeten zu ergreifen, teilte der \u00c9lys\u00e9e-Palast nach dem Telefongespr\u00e4ch mit. Darin habe Macron seine &#171;tiefe Entr\u00fcstung&#187; \u00fcber das Verbrechen zum Ausdruck gebracht und dessen vollst\u00e4ndige Aufkl\u00e4rung gefordert. Au\u00dferdem habe er den K\u00f6nig &#171;daran erinnert, welch grundlegenden Stellenwert Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und B\u00fcrgerrechte in Frankreich haben&#187;.<br \/>Kronprinz Mohammed bin Salman hat sich nun auch bei der Investorenkonferenz in der saudischen Hauptstadt Riad zum Fall Khashoggi ge\u00e4u\u00dfert. Der Thronfolger bezeichnete den gewaltsamen Tod des Journalisten als &#171;abscheulichen Vorfall&#187;. Die Tat sei durch nichts zu rechtfertigen und &#171;schmerzhaft&#187; f\u00fcr alle Saudis. Saudi-Arabien unternehme alle Schritte, um die Ermittlungen in dem Fall abzuschlie\u00dfen und die &#171;Verbrecher&#187; vor Gericht zu bringen. Zuvor hatte bin Salman mit dem t\u00fcrkischen Staatschef Erdogan zu dem Fall telefoniert.<br \/>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan hat am Mittwoch mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman \u00fcber die T\u00f6tung des Journalisten Jamal Khashoggi gesprochen. Wie das Pr\u00e4sidialamt in Ankara mitteilte, sprachen sie telefonisch \u00fcber &#171;die notwendigen gemeinsame Bem\u00fchungen und Schritte, um s\u00e4mtliche Aspekte des Mordes an Jamal Khashoggi aufzukl\u00e4ren&#187;. Es war ihr erstes Telefonat seit der Tat.<br \/>Der Kronprinz selbst brach sein Schweigen beim Wirtschaftsforum in Riad. Er verurteilte die T\u00f6tung Khashoggis als abscheuliches Verbrechen. Die Tat sei durch nichts zu rechtfertigen und schmerzhaft f\u00fcr alle Saudis. Bin Salman sagte zu, den Fall aufzukl\u00e4ren: &#171;Die Gerechtigkeit wird siegen.&#187; Es waren die ersten \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen des Thronfolgers seit Khashoggis Tod.<br \/>Vor dem Hintergrund des Falls Khashoggi spricht sich eine Mehrheit der B\u00fcrger in einer Umfrage zufolge daf\u00fcr aus, dass deutsche Unternehmen grunds\u00e4tzlich keine Gesch\u00e4fte mit der saudi-arabischen Regierung machen sollten. 65 Prozent der Befragten \u00e4u\u00dferten sich in einer Civey-Erhebung f\u00fcr die &#171;Welt&#187; entsprechend. Gut jeder F\u00fcnfte (22 Prozent) sieht hingegen keine Probleme. Runtergebrochen auf Anh\u00e4nger einzelner Parteien ist die Ablehnung bei den W\u00e4hlern von Linken (83 Prozent) und Gr\u00fcnen (77) am gr\u00f6\u00dften.<br \/>Im Fall des get\u00f6teten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi droht Frankreich erstmals mit Sanktionen gegen Saudi-Arabien. Bevor es dazu komme, m\u00fcssten aber die Tatsachen und die Verantwortlichkeit Saudi-Arabiens klar erwiesen und von franz\u00f6sischen Geheimdiensten best\u00e4tigt worden sein. Das sagte Regierungssprecher Benjamin Griveaux am Mittwoch in Paris. &#171;Ich wundere mich, dass sich die Debatte nur um die Frage der Waffenlieferungen dreht&#187;, sagte Griveaux. Das Thema sei umfassender. Welche Sanktionen Paris verh\u00e4ngen k\u00f6nnte, lie\u00df er offen.<br \/>Frankreich wolle im Fall des get\u00f6teten Journalisten aber auf Schnellsch\u00fcsse verzichten: Es werde keine \u00fcberhastete Entscheidung gef\u00e4llt, teilte das B\u00fcro von Pr\u00e4sident Emmanuel Macron mit.<br \/>Saudische Beh\u00f6rden haben t\u00fcrkischen Ermittlern f\u00fcr die Suche nach Spuren des get\u00f6teten Regierungskritikers Jamal Khashoggiden nun doch den Zugang zu einem Brunnen im Garten des Konsulats erlaubt. Zuvor hatten sie die Polizei bei zwei Eins\u00e4tzen im Konsulat an den Brunnen nicht herangelassen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete. Nach mehreren Berichten in regierungsnahen t\u00fcrkischen Medien wurde die Erlaubnis erst am Mittwochnachmittag erteilt. Die Ermittler hatten das saudische Generalkonsulat in Istanbul vergangene Woche zweimal und die Residenz des Konsuls einmal durchsucht. Es ist unklar, was sie dabei fanden.<br \/>Nach den USA belegt auch Gro\u00dfbritannien Verd\u00e4chtige im Fall des get\u00f6teten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi mit Einreisesperren. Den saudi-arabischen Verd\u00e4chtigen in dem Fall werde das Visum entzogen, erkl\u00e4rte die britische Premierministerin Theresa Mayam Mittwoch in London. &#171;Wenn diese Personen derzeit \u00fcber ein Visum verf\u00fcgen, dann wird es ihnen heute entzogen.&#187;<br \/>Irans Pr\u00e4sident Hassan Ruhani gibt den USA eine Mitschuld f\u00fcr den Tod des saudischen Journalisten. &#171;Ich denke, dass kein Land so etwas wagt ohne die R\u00fcckendeckung der USA&#187;, sagte er am Mittwoch bei einer im Staatsfernsehen \u00fcbertragenen Kabinettssitzung. Ruhani forderte zudem eine l\u00fcckenlose Aufkl\u00e4rung des Falls: Die USA und die EU d\u00fcrfen nicht vor Saudi-Arabien kuschen. Der Fall m\u00fcsse aufgekl\u00e4rt werden und d\u00fcrfte nicht aus wirtschaftlichen Erw\u00e4gungen vertuscht werden, sagte Ruhani am Mittwoch. Die Aufkl\u00e4rung dieses schrecklichen Verbrechens sei daher &#171;ein Test f\u00fcr die Amerikaner und Europ\u00e4er, ob f\u00fcr sie Menschenrechte oder Milliardenprofite wichtiger sind&#187;. Der Iran und Saudi-Arabien gelten als Erzfeinde.<br \/>Ruhani kritisierte, dass Riad dennoch weiter viel Unterst\u00fctzung aus den USA erhalte. Saudi-Arabien ist ein wichtiger und langj\u00e4hriger Verb\u00fcndeter der Vereinigten Staaten im Nahen Osten. In Saudi-Arabien f\u00fchle sich &#171;eine politische Gruppe durch diese Unterst\u00fctzung so sicher, dass sie sogar keine Skrupel vor solch einem unvorstellbaren und grausamen Verbrechen zeigte&#187;, sagte Ruhani. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die T\u00f6tung Khashoggis zwar verurteilt &#8212; was die m\u00f6gliche Verantwortung der F\u00fchrung in Riad angeht, ist sein Kurs weniger klar.<br \/>Der t\u00fcrkische Staatspr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan will nicht zulassen, dass die T\u00f6tung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi vertuscht wird. Die T\u00fcrkei werde daf\u00fcr sorgen, dass der &#171;Mord&#187; an Khashoggi nicht verschleiert werde, sagt Erdogan am Mittwoch bei einer Rede in Ankara. Sowohl die Person, die den Auftrag gegeben habe, als auch die, die den Mord ausgef\u00fchrt h\u00e4tten, k\u00f6nnten sich nicht der Justiz entziehen.<br \/>Am Vortag hatte Erdogan den Tod Khashoggis als &#171;brutalen Mord&#187; bezeichnet, der von einem saudischen Spezialkommando ausgef\u00fchrt worden sei. Details nannte er in seiner weltweit beachteten Rede allerdings nicht.<br \/>Die T\u00fcrkei hat die CIA-Chefin Gina Haspel laut einer t\u00fcrkischen Zeitung \u00fcber die Ermittlungen zur T\u00f6tung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi informiert. Die regierungsnahe Zeitung &#171;Sabah&#187; berichtete am Mittwoch, der t\u00fcrkische Geheimdienst MIT habe Haspel bei einem Besuch in Ankara Video- und Audioaufnahmen gezeigt und mit ihr die bei der Durchsuchung des saudi-arabischen Konsulats und der Residenz des Konsuls gesammelten Beweise geteilt.<br \/>T\u00fcrkische Medien berichten seit Wochen, dass die Ermittler \u00fcber Ton- und Bildaufnahmen aus dem Konsulat verf\u00fcgen, welche die T\u00f6tung des &#171;Washington Post&#187;-Kolumnisten belegen. Die Regierung in Ankara hat dies bisher aber nicht best\u00e4tigt, und auch Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan hat die Existenz solcher Aufnahmen in seiner Rede zum Fall Khashoggi am Dienstag nicht erw\u00e4hnt. Sollten solche Aufnahme existieren, so ist unklar, wie die Ermittler daran gelangten.<br \/>EU-Ratspr\u00e4sident Donald Tusk hat im Fall des get\u00f6teten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi vorbehaltlose Aufkl\u00e4rung gefordert. &#171;Das war ein solch furchtbares Verbrechen, dass schon der kleinste Hauch von Heuchelei Schande \u00fcber uns bringen w\u00fcrde&#187;, sagte Tusk am Mittwoch im EU-Parlament in Stra\u00dfburg. Es sei nicht an ihm, zu entscheiden, wer in dem Fall wessen Interessen sch\u00fctzen wolle. &#171;Aber ich wei\u00df eines: Das einzige europ\u00e4ische Interesse besteht darin, alle Details dieses Falls zu enth\u00fcllen \u2013 egal, wer dahinter steckt.&#187; Die EU und ihre Institutionen d\u00fcrften sich nicht in &#171;irgendein zwielichtiges Spiel verwickeln lassen&#187;, warnte Tusk.<br \/>Ungeachtet der Entwicklungen im Fall des get\u00f6teten Journalisten Jamal Khashoggi werden bei der Investorenkonferenz in Riad Milliardendeals geschlossen. Am Dienstag wurden laut Reuters Auftr\u00e4ge im Umfang von mehr als 50 Milliarden Dollar unterzeichnet. &#171;Gro\u00dfartig, mehr Leute mehr Geld&#187;, feierte Kronprinz Mohammed bin Salman die Vertragsabschl\u00fcsse.<br \/>Zahlreiche hochrangige G\u00e4ste hatten im Vorfeld ihre Teilnahme an dem hochrangigen Treffen abgesagt. Dennoch wurden in den Sparten \u00d6l, Gas und Verkehr umfangreiche Vertr\u00e4ge unter Dach und Fach gebracht, wie Regierungsvertreter mitteilten. Mit von der Partie unter anderem: S\u00fcdkoreas Autobauer Hyundai, der amerikanische \u00d6lfeldausr\u00fcster Schlumberger sowie der franz\u00f6sische \u00d6lkonzern Total.<br \/>Allein der saudische Energie-Riese Aramco hat 15 Abkommen im Wert von mehr als 34 Milliarden Dollar abgeschlossen. Siemens-Chef Joe Kaeser verpasst einem Insider zufolge durch die Absage seines Besuchs die Unterzeichnung eines m\u00f6glicherweise milliardenschweren Kraftwerk-Auftrags des Golf-Staates.<br \/>In einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung fordern Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas (SPD) und seinen Kollegen aus der G7-Gruppe weitere Aufkl\u00e4rung von Saudi-Arabien im Fall Khashoggi. Die bislang von Riad gebotenen Erkl\u00e4rungen lie\u00dfen &#171;noch viele Fragen unbeantwortet&#187;, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung. Saudi-Arabien m\u00fcsse eine &#171;glaubw\u00fcrdige, transparente und z\u00fcgige Untersuchung&#187; erm\u00f6glichen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.<br \/>T\u00fcrkische Ermittler haben einem Medienbericht zufolge bei der Durchsuchung eines saudi-arabischen Diplomatenfahrzeugs in Istanbul pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde des get\u00f6teten Journalisten gefunden. In zwei Koffern in einem Fahrzeug mit saudi-arabischem Diplomatenkennzeichen seien unter anderem ein Computer und Dokumente Khashoggis verstaut gewesen, berichtete der Sender CNN Turk.<br \/>Auch andere Medien berichteten von dem Fund, betonten aber, dass es zun\u00e4chst keine offizielle Best\u00e4tigung daf\u00fcr gab, dass die sichergestellten Unterlagen tats\u00e4chlich Khashoggi geh\u00f6rten. Zuvor hatte es auch Meldungen \u00fcber den Fund von Teilen der Leiche Khashoggis gegeben, was von offiziellen Stellen aber dementiert wurde.<br \/>Olay yeri inceleme ekipleri (CSI) arabay\u0131 incelemeye ald\u0131 i\u015fte ilk fotolar pic.twitter.com\/rhhFSn4vBU<br \/>Die t\u00fcrkischen Ermittler wurden bei der Durchsuchung auf einem Parkplatz im Stadtteil Sultangazi von saudi-arabischen Experten begleitet, wie ein Reuters-Reporter berichtet. Die Durchsuchung wurde CNN Turk zufolge am Nachmittag unterbrochen und sollte am Mittwoch fortgesetzt werden.<br \/>US-Vizepr\u00e4sident Mike Pence hat in Wahington angek\u00fcndigt, dass seine Regierung mit Nachdruck Antworten im Fall Khashoggi von der saudischen F\u00fchrung verlangen werde. Die t\u00fcrkischen Befunde zu dem Fall &#171;stehen in vollem Widerspruch&#187; zu den vorherigen Erl\u00e4uterungen aus Riad, betonte er.<br \/>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip teilte der Familie des get\u00f6teten Journalisten in einem Telefonat mit, dass er &#171;tiefe Trauer&#187; \u00fcber den Tod Khashoggis empfinde, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Er habe versichert, dass alles getan werde, um den Mord aufzukl\u00e4ren.<br \/>Erdogan hatten den Tod Khashoggis in einer Rede am Vormittag als &#171;barbarischen Mord&#187; bezeichnet, der von einem 15-k\u00f6pfigen Spezialkommando geplant und ausgef\u00fchrt worden sei.<br \/>Laut einem t\u00fcrkischen TV-Bericht widerspricht auch die Polizei in Istanbul einer Meldung des Senders Sky News \u00fcber den angeblichen Fund von Leichenteilen Khashoggis. Die Suche nach dem leblosen K\u00f6rper dauere an, hie\u00df es.<br \/>Bizarre Szenen im saudischen K\u00f6nigspalast: Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod von Jamal Khashoggi hat die Herrscherfamilie Angeh\u00f6rige des get\u00f6teten Journalisten nach Riad eingeladen. Khashoggis Bruder sowie sein Sohn Salah trafen dort K\u00f6nig Salman und Kronprinz Mohammed bin Salman \u2013 jenen Thronfolger also, der im Verdacht steht, verantwortlich zu sein f\u00fcr den Tod des im Exil lebenden Regimekritikers.<br \/>Nach Angaben der staatlichen saudischen Nachrichtenagentur h\u00e4tten sich die Angeh\u00f6rigen f\u00fcr die Beileidsbekundung bedankt. Khashoggis Kinder hatten vor einer Woche eine internationale Untersuchung zum Fall ihres get\u00f6teten Vaters gefordert. Ein unabh\u00e4ngiges und objektives Team m\u00fcsse die Umst\u00e4nde zum Verschwinden und die Berichte zur T\u00f6tung des Journalisten aufkl\u00e4ren, erkl\u00e4rte die Familie.<br \/>BREAKING \u2014 Saudi King Salman and Crown Prince MbS met two members of #Khashoggi family, one of them is son Salah \u2013 SPA pic.twitter.com\/RpntDE78gy<br \/>T\u00fcrkische Sicherheitskr\u00e4fte haben im Zuge der Suche nach Spuren eine Villa in der N\u00e4he von Istanbul durchsucht. 40 Polizisten seien am Dienstag zwei Stunden lang in dem dreist\u00f6ckigen Haus in der Yalova-Provinz gewesen, berichtete die Zeitung &#171;H\u00fcrriyet&#187;. Demnach soll das Geb\u00e4ude einem Mitglied des 15-k\u00f6pfigen Spezialkommandos geh\u00f6ren, das Khashoggi get\u00f6tet haben soll.<br \/>Lokalen Medien zufolge sei ein Kleinbus mit Mitgliedern des angeblichen M\u00f6rderteams am Tag von Khashoggis Verschwinden in der Gegend gesichtet worden, berichtete &#171;H\u00fcrriyet&#187;. Der Bezirk ist wegen seiner sch\u00f6nen Natur und bekannten Wellness-Zentren beliebt unter arabischen Touristen.<br \/>Aktuell kursieren widerspr\u00fcchliche Meldungen zu einem angeblichen Fund von Teilen der Leiche von Jamal Khashoggi. Der britische Sender Sky News berichtet unter Berufung auf nicht n\u00e4her pr\u00e4zisierte Quellen, das \u00dcberreste des saudischen Journalisten auf dem Gel\u00e4nde des Konsulats in Istanbul gefunden worden seien.<br \/>Dem widersprach der t\u00fcrkische Nachrichtensender &#171;TRT World&#187;. Er zitierte Quellen bei der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Istanbul, wonach keineswegs K\u00f6rperteile auf dem Konsulatsgel\u00e4nde gefunden worden seien.<br \/>Der deutsche Waffenproduzent Rheinmetall \u00fcberl\u00e4sst die Frage nach Konsequenzen aus dem Fall Khashoggi lieber der deutschen Politik. &#171;Rheinmetall bezieht grunds\u00e4tzlich keine Stellung zu Themen, die auf der politischen Ebene zu bewerten und zu entscheiden sind&#187;, zitiert Georg Restle vom ARD-Magazin Monitor das Unternehmen.<br \/>Wir haben #Rheinmetall gefragt, welche Konsequenzen sie aus dem Fall #Khashoggi bzgl. ihrer R\u00fcstungsexporte nach #SaudiArabien ziehen. Die Antwort: &#171;Rheinmetall bezieht grunds\u00e4tzlich keine Stellung zu Themen, die auf der politischen Ebene zu bewerten und zu entscheiden sind.&#187;<br \/>Rolf M\u00fctzenich, Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, hat der Bundeskanzlerin vorgeworfen, gegen\u00fcber Saudi-Arabien zu lange deutsche Wirtschaftsinteressen in den Vordergrund gestellt zu haben. Es sei &#171;besch\u00e4mend&#187;, dass erst die Ermordung Khashoggis zu einem Umdenken der Bundesregierung bei den Waffenverk\u00e4ufen an die Golfmonarchie gef\u00fchrt habe, sagte M\u00fctzenich dem Bayerischen Rundfunk. &#171;Ich h\u00e4tte mir viel fr\u00fcher kritischere T\u00f6ne gew\u00fcnscht.&#187;<br \/>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident forderte, die 8 saudi-arabischen Verd\u00e4chtigen im Fall Khashoggi vor Gerichte in seinem Land zu stellen. Erdogan sagte, er sei &#171;zuversichtlich&#187;, dass Saudi-Arabiens K\u00f6nig Salman bei den Ermittlungen kooperieren werde. Es m\u00fcssten alle bestraft werden, die bei der T\u00f6tung des saudi-arabischen Journalisten &#171;eine Rolle gespielt haben&#187;.<br \/>Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident sagte, die T\u00fcrkei habe &#171;starke Beweise in der Hand&#187;, die Version vom Auftragsmord st\u00fctzen w\u00fcrden. Bahnbrechend neue Details gab Erdogan allerdings wider Erwarten nicht preis.<br \/>Der saudi-arabische Journalist Jamal Khashoggi ist nach Angaben des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdogan einem &#171;brutalen Mord&#187; zum Opfer gefallen. Dieser sei Tage im Voraus &#171;geplant&#187; worden, sagte Erdogan in einer Rede vor seiner Fraktion im Parlament in Ankara. Von Saudi-Arabien verlangte er Aufkl\u00e4rung, &#171;wer den Befehl f\u00fcr das Verbrechen&#187; gegeben habe und wo sich die Leiche Khashoggis befinde.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 2.2<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_84659732\/erdogan-bundesregierung-kennt-audio-mitschnitt-des-mordes.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_84659732\/erdogan-bundesregierung-kennt-audio-mitschnitt-des-mordes.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung hat nach Angaben des t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Erdogan Tonaufnahmen des Mordes am Journalisten Jamal Khashoggi erhalten. 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