<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1261437,"date":"2018-11-15T19:32:00","date_gmt":"2018-11-15T17:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1261437"},"modified":"2018-11-15T19:03:12","modified_gmt":"2018-11-15T17:03:12","slug":"usa-verhangen-sanktionen-gegen-saudis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/11\/usa-verhangen-sanktionen-gegen-saudis\/","title":{"rendered":"USA verh\u00e4ngen Sanktionen gegen Saudis"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Gerade erst hat Saudi-Arabien seine Version im Fall Khashoggi dargestellt, schon folgen die USA mit Strafma\u00dfnahmen. Das Finanzministerium beschloss Sanktionen gegen 17 Regierungsmitarbeiter Saudi-Arabiens.<\/b><br \/>\nGerade erst hat Saudi-Arabien seine Version im Fall Khashoggi dargestellt, schon folgen die USA mit Strafma\u00dfnahmen. Das Finanzministerium beschloss Sanktionen gegen 17 Regierungsmitarbeiter Saudi-Arabiens.<br \/>Die US-Regierung hat Sanktionen gegen 17 ehemalige saudische Regierungsmitarbeiter verh\u00e4ngt. Sie seien &#171;an der abscheulichen T\u00f6tung von Jamal Khashoggi&#187; beteiligt gewesen, teilte US-Finanzminister Steven Mnuchin mit. &#171;Diese Personen, die einen Journalisten, der in den Vereinigten Staaten lebte und arbeitete, angriffen und brutal t\u00f6teten, m\u00fcssen f\u00fcr ihre Taten die Folgen tragen.&#187;<br \/>Der prominenteste Betroffene von den Sanktionen ist Saud bin Abdullah al-Kahtani. Er war zust\u00e4ndig f\u00fcr Medienangelegenheiten am K\u00f6nigshof und wurde in der Nacht gefeuert, in der Riad den Tod Khashoggis einger\u00e4umt hatte. Al-Kahtani gilt als enger Vertrauter von Kronprinz Mohammed bin Salman.<br \/>Das Finanzministerium teilte mit, die Operation zur T\u00f6tung Khashoggis sei von al-Kahtanis Untergebenem, Maher Mutreb, koordiniert und ausgef\u00fchrt worden. Involviert sei au\u00dferdem ein Team von 14 weiteren Saudis gewesen. Auch gegen den saudischen Generalkonsul in Istanbul, Mohammed al-Otaibi, wurden Sanktionen verh\u00e4ngt.<br \/>Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft in Saudi-Arabien ihre Version zu den Todesumst\u00e4nden des Journalisten pr\u00e4sentiert und die Todesstrafe f\u00fcr f\u00fcnf Tatverd\u00e4chtige gefordert. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Riad sagte, der inzwischen entlassene Vize-Geheimdienstchef, General Ahmed al-Assiri, habe den Einsatz angeordnet, um Khashoggi notfalls mit Gewalt nach Saudi-Arabien zu bringen. Kronprinz Mohammed bin Salman habe aber keine Kenntnis davon gehabt.<br \/>Der Sprecher Schaalan al-Schaalan wies die Hauptverantwortung f\u00fcr die T\u00f6tung Khashoggis dem &#171;Leiter des Verhandlungsteams&#187; zu, das f\u00fcr den Einsatz nach Istanbul geflogen war: Dieser habe den Befehl zur T\u00f6tung Khashoggis erteilt. Der &#171;Washington Post&#187;-Kolumnist sei im Konsulat Saudi-Arabiens bet\u00e4ubt, get\u00f6tet und zerteilt worden. Die K\u00f6rperteile seien anschlie\u00dfend an einen Helfer au\u00dferhalb des Konsulatsgel\u00e4ndes \u00fcbergeben worden, sagte der Sprecher.<br \/>Es war das erste Mal, dass sich offizielle Stellen in Riad zu den genauen Umst\u00e4nden von Khashoggis T\u00f6tung ge\u00e4u\u00dfert haben und Verantwortliche benannten. Unter internationalem Druck hatte Riad nach wochenlangen Dementis zwar best\u00e4tigt, dass Khashoggi am 2. Oktober im Istanbuler Konsulat zu Tode kam, dies jedoch zun\u00e4chst als Folge eines Streits dargestellt. Erst sp\u00e4ter gab Riad indirekt zu, dass Khashoggi &#171;vors\u00e4tzlich&#187; get\u00f6tet wurde. Riad betonte aber immer wieder, dass es sich um einen nicht-autorisierten Einsatz gehandelt habe.<br \/>Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Mevl\u00fct Cavusoglu sagte, die Stellungnahme des saudischen Generalstaatsanwalts sei &#171;nicht zufriedenstellend&#187; gewesen. Er kritisierte, dass es weiter keine Erkl\u00e4rung dazu gebe, wo die Leiche sei. Er fragte auch, was aus jenen Verd\u00e4chtigen geworden sei, die Beh\u00f6rden entlassen h\u00e4tten.<br \/>Au\u00dferdem meldete er Zweifel an Riads Darstellung an, dass Khashoggi get\u00f6tet worden sei, nachdem er sich geweigert habe, mit nach Saudi-Arabien zu reisen. Cavusoglu sagte: &#171;Es war vorab geplant, wie dieser Mann get\u00f6tet und zerst\u00fcckelt werden sollte.&#187; Es sei eigens daf\u00fcr Personal und Ausr\u00fcstung in die T\u00fcrkei gebracht worden.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 5.5<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/khashoggi-243.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/khashoggi-243.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gerade erst hat Saudi-Arabien seine Version im Fall Khashoggi dargestellt, schon folgen die USA mit Strafma\u00dfnahmen. 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