<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1264250,"date":"2018-11-17T18:31:00","date_gmt":"2018-11-17T16:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1264250"},"modified":"2018-11-17T18:09:35","modified_gmt":"2018-11-17T16:09:35","slug":"wrack-in-800-metern-tiefe-verschollenes-argentinisches-u-boot-im-sudatlantik-entdeckt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/11\/wrack-in-800-metern-tiefe-verschollenes-argentinisches-u-boot-im-sudatlantik-entdeckt\/","title":{"rendered":"Wrack in 800 Metern Tiefe: Verschollenes argentinisches U-Boot im S\u00fcdatlantik entdeckt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Vor fast genau einem Jahr sank das U-Boot &#8216;ARA San Juan&#8217; mit 44 Mann Besatzung im S\u00fcdatlantik.<\/b><br \/>\nMar del Plata (dpa) &#8212; Seit einem Jahr fehlte von der &#171;ARA San Juan&#187; jede Spur &#8212; jetzt hat eine Suchmannschaft das U-Boot der argentinischen Marine in den eisigen Tiefen des S\u00fcdatlantiks entdeckt.<br \/>Das Schiff sei von der privaten Firma Ocean Infinity rund 460 Kilometer von der K\u00fcste entfernt geortet worden, teilte die Marine mit.<br \/>Das Schiff sei in einer Tiefe von 907 Metern entdeckt worden, sagte der Kommandant der Marinebasis Mar del Plata am Samstag vor Angeh\u00f6rigen der Seeleute. &#171;Die H\u00fclle ist noch in einem St\u00fcck, sie ist total deformiert und implodiert, aber ohne nennenswerte Risse&#187;, erkl\u00e4rte Kapit\u00e4n Gabriel Attis. Abgerissene Teile des U-Boots wurden demnach in einem Radius von 70 Metern um das Wrack gefunden.<br \/>Die &#171;ARA San Juan&#187; war am 15. November 2017 mit 44 Seeleuten an Bord auf der Fahrt von Ushuaia im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcden Argentiniens nach Mar del Plata verschwunden. Zuvor hatte es technische Probleme an Bord gegeben. Zudem wurde in der N\u00e4he der letzten bekannten Position des U-Boots eine Explosion registriert.<br \/>&#171;Ab heute wird sich ein Teil der Wunde schlie\u00dfen&#187;, sagte Isabel Polo, die Schwester eines Seemanns, am Samstag im Fernsehen. Jorge Villarreal, der Vater eines weiteren Besatzungsmitglieds, sagte: &#171;Jetzt wissen wir, wo unsere Kinder sind. Wir wollen ihnen den Abschied bereiten, den sie verdienen. So k\u00f6nnen wir Frieden finden.&#187;<br \/>Die &#171;ARA San Juan&#187; war gegen illegale Fischerei am Au\u00dfenrand der Wirtschaftszone Argentiniens im S\u00fcdatlantik im Einsatz gewesen. Die Grenze der Wirtschaftszone verl\u00e4uft am Kontinentalsockel entlang, bei dem die Meerestiefe von 200 auf bis zu 3000 Meter abf\u00e4llt. Das Wrack sei nun vor dem Golf von San Jorge und s\u00fcdlich von Mar del Plata entdeckt worden, wie die Zeitung &#171;La Naci\u00f3n&#187; berichtete.<br \/>Dort war bisher bei der Suche nichts gefunden worden. Allerdings hatten die Angeh\u00f6rigen der vermissten Seeleute darauf gedr\u00e4ngt, an dieser Stelle noch einmal zu suchen. &#171;Ich f\u00fchle Erleichterung, aber auch Trauer und Unsicherheit&#187;, sagte Luisa Rodr\u00edguez, die Mutter eines Besatzungsmitglieds, am Samstag im Fernsehen. &#171;Wir f\u00fchlen uns alleingelassen von der Regierung, vom Pr\u00e4sidenten, von (Verteidigungs-)Minister (Oscar Ra\u00fal) Aguad.&#187;<br \/>Nach einer wochenlangen erfolglosen Suche der Streitkr\u00e4fte nach dem Ungl\u00fcck im vergangenen Jahr hatte die Regierung zuletzt das Unternehmen Ocean Infinity engagiert, um die Suche fortzusetzen. Die US-Firma war bereits kurz davor, die Suche abzubrechen, weil die vertraglich festgelegten 60 Einsatztage beinahe ausgesch\u00f6pft waren. F\u00fcr den Fund des U-Boots soll Ocean Infinity nun 7,5 Millionen US-Dollar (6,5 Mio Euro) erhalten.<br \/>Die &#171;ARA San Juan&#187; mit einer Kiell\u00e4nge von 65 Metern wurde im Auftrag der argentinischen Kriegsmarine von den damals dem Thyssen-Konzern geh\u00f6renden Nordseewerken in Emden gebaut und 1985 in Dienst gestellt. Das U-Boot mit einem diesel-elektrischen Antrieb war f\u00fcr Tauchfahrten bis 300 Meter Tiefe ausgelegt. Offenbar war es an Bord zu einer Explosion gekommen und das Schiff darauf gesunken.<br \/>Noch am vergangenen Donnerstag hatte der argentinische Pr\u00e4sident Mauricio Macri am ersten Jahrestag des Verschwindens des U-Boots versprochen: &#171;Wir werden nicht aufgeben. Wir werden weitersuchen, bis wir es finden.&#187;<br \/>Die Familien der Seeleute litten in vergangenen Jahr vor allem unter der Ungewissheit \u00fcber den Verbleib ihrer Angeh\u00f6rigen. Nach der Entdeckung des Wracks schwanken sie nun zwischen Erleichterung, Trauer und Wut. &#171;Ich will wissen, was passiert ist&#187;, sagte Oscar Vallejos, der Vater eines der Soldaten, im Fernsehsender C5N. &#171;Sie wussten schon, wo sie sind und haben gewartet, bis ein Jahr vergangen ist. Ich habe meine Zweifel. Welch ein Zufall.&#187;<br \/>Ob das U-Boot und die Leichen der Seeleute aus 900 Metern Tiefe geborgen werden k\u00f6nnen, ist allerdings noch unklar. &#171;Wir glauben, dass es sehr schwierig ist&#187;, zitierte die Zeitung &#171;Clar\u00edn&#187; aus Kreisen des Verteidigungsministerium.<br \/>Die Familien aber wollen ihre Angeh\u00f6rigen beerdigen und fordern eine umfassende Aufkl\u00e4rung des Ungl\u00fcck. &#171;Wir wollen, dass das U-Boot an die Oberfl\u00e4che geholt wird. Wir wollen die Wahrheit wissen und die Justiz soll kl\u00e4ren, wer daf\u00fcr bezahlen muss&#187;, sagte Juan Aramayo, der Vater eines weiteren Besatzungsmitglieds.<\/p>\n<div id=\"td_post_ranks_tmp\" class=\"td-post-comments\" style=\"vertical-align: middle;display:none;\">\n<div style=\"float: left;\">Similarity rank: 3.4<\/div>\n<\/div>\n<p><script>\n\/*jQuery(function() {\nvar mainContentMetaInfo = '.td-post-header .meta-info';\nvar tdPostRanks = '#td_post_ranks';\nif (jQuery(tdPostRanks).length) {\n    var tdPostRanksHtml = jQuery(tdPostRanks).get(0).outerHTML;\n    if (typeof tdPostRanksHtml != 'undefined') {\n        jQuery(tdPostRanks).remove();\n        jQuery(mainContentMetaInfo).append(tdPostRanksHtml);\n    }\n}\n});*\/\n<\/script><span>\u00a9 Source: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/panorama\/id_84800034\/wrack-in-800-metern-tiefe-verschollenes-argentinisches-u-boot-im-suedatlantik-entdeckt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/panorama\/id_84800034\/wrack-in-800-metern-tiefe-verschollenes-argentinisches-u-boot-im-suedatlantik-entdeckt.html<\/a><br \/>\nAll rights are reserved and belongs to a source media.<\/span><\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").remove();});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor fast genau einem Jahr sank das U-Boot &#8216;ARA San Juan&#8217; mit 44 Mann Besatzung im S\u00fcdatlantik. 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