<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1272956,"date":"2018-11-24T17:18:00","date_gmt":"2018-11-24T15:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1272956"},"modified":"2018-11-24T18:08:28","modified_gmt":"2018-11-24T16:08:28","slug":"schwere-ausschreitungen-auf-den-champs-elysees-in-paris","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/11\/schwere-ausschreitungen-auf-den-champs-elysees-in-paris\/","title":{"rendered":"Schwere Ausschreitungen auf den Champs-\u00c9lys\u00e9es in Paris"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Protest der \u201eGelbwesten\u201c in Paris ist in Randale ausgeartet. Dabei boten die Champs-\u00c9lys\u00e9es das Bild einer Stra\u00dfenschlacht.<\/b><br \/>\nBei Protesten der franz\u00f6sischen \u201eGelbwesten\u201c-Bewegung gegen hohe Benzinpreise und Lebenshaltungskosten ist es am Samstag zu schweren Ausschreitungen auf den Pariser Champs-\u00c9lys\u00e9es gekommen. Vermummte zerst\u00f6rten Stadtm\u00f6bel und errichteten auf der Prachtstra\u00dfe Barrikaden. \u00dcber der Stra\u00dfe stand eine schwarze Rauchwolke. Die Polizei reagierte auf die Randale mit Tr\u00e4nengas und Wasserwerfern.<br \/>Laut Innenminister Christophe Castaner sammelten sich in Paris rund 8000 Personen, darunter auch Mitglieder rechts- und linksextremer Gruppen, zu den Protesten. Auf den Champs-Elys\u00e9es demonstrierten diesen Angaben zufolge bis zu 5000 Menschen. Die Atmosph\u00e4re wurde gespannt, als in gelbe Warnwesten gekleidete Demonstranten versuchten, Sicherheitsbarrieren am unteren Ende der Champs Elys\u00e9es zu durchbrechen, um zum \u00c9lys\u00e9epalast, dem Amtssitz des Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron, vorzudringen. Keiner der Demonstranten sei jedoch in die Sperrzone um den Pr\u00e4sidentenpalast und den unteren Teil der Champs Elys\u00e9es mit dem Concorde-Platz vorgedrungen, teilte die Polizei mit.<br \/>Tausende Demonstranten in gelben Westen hatten am Morgen im Rahmen einer geplanten Gro\u00dfdemonstration begonnen, sich auf der Pariser Prachtmeile zu versammeln. Aktivisten hatten in den sozialen Netzwerken dazu aufgerufen, den Verkehr in der gesamten franz\u00f6sischen Hauptstadt lahmzulegen. Die Proteste richten sich vor allem gegen die hohen Kraftstoffpreise und die geplante \u00d6kosteuer auf Diesel, an der Pr\u00e4sident Emmanuel Macron bisher festh\u00e4lt.<br \/>Die Polizei hatte im Zentrum der franz\u00f6sischen Hauptstadt zahlreiche Sperrzonen eingerichtet, in denen keine Proteste erlaubt waren, darunter der Platz de la Concorde, der Bereich um den \u00c9lys\u00e9epalast und die Champs-\u00c9lys\u00e9es. Castaner hatte vergeblich versucht, die Demonstranten auf die Gr\u00fcnanlage neben dem Eiffelturm, Champ de Mars, zu lenken. Der Vorschlag wurde von den \u201eGelbwesten\u201c abgelehnt. Rechtspopulistin Marine Le Pen hatte kritisiert, dass die Bewegung auf der \u201egigantischen\u201c Gr\u00fcnanlage klein wirken werde &#8212; es handele sich um eine \u201eManipulation\u201c, warf sie der Regierung vor.<br \/>Innenminister Castaner hatte am Freitagabend gewarnt: \u201eEs gibt keine Freiheit ohne \u00f6ffentliche Ordnung.\u201c Demonstrationen m\u00fcssten ordentlich angemeldet werden, um die Sicherheit aller zu gew\u00e4hrleisten. Die Regierung hatte 3000 Polizisten mobilisiert und vor Ausschreitungen gewarnt, die sich auf den Champs-\u00c9lys\u00e9es vor allem gegen die Sicherheitskr\u00e4fte richteten.<br \/>In anderen Vierteln der Hauptstadt und in anderen St\u00e4dten des Landes verliefen die Proteste weitgehend ohne Zwischenf\u00e4lle. In Bordeaux im Westen Frankreichs hatten die Beh\u00f6rden keine Erlaubnis f\u00fcr eine Kundgebung erteilt.<br \/>Urspr\u00fcnglich richtete sich die Bewegung gegen zu hohe Spritpreise. Mittlerweile ist sie zu einer Protestbewegung geworden, die sich gegen den Mitte-Pr\u00e4sidenten Macron pers\u00f6nlich richtet. Auf einigen Spruchb\u00e4ndern war am Samstag zu lesen: \u201eMacron tritt zur\u00fcck\u201c. Die Bewegung, benannt nach den Warnwesten im Auto &#8212; ist breit und diffus. Hinter ihr steht keine Gewerkschaft und keine Partei.<br \/>Am Freitagabend hatte offenbar ein Anh\u00e4nger der \u201eGelbwesten\u201c in der westfranz\u00f6sischen Stadt Angers einen Polizeieinsatz ausgel\u00f6st. Die Beh\u00f6rden berichteten, es habe gro\u00dfe Gefahr bestanden, denn der mit einer gelben Weste bekleidete und sp\u00e4ter festgenommene 45-J\u00e4hrige habe Sprengstoff mit einer Z\u00fcndvorrichtung um den Hals getragen. Erst nach mehrst\u00fcndigen Verhandlungen hatte er sich ergeben. Mit seiner Aktion habe er ein Treffen der \u201eGelbwesten\u201c mit Macron im Elys\u00e9e-Palast erzwingen wollen, hie\u00df es.<br \/>Bereits am vergangenen Wochenende waren in Frankreich fast 300.000 Menschen auf die Stra\u00dfen gegangen. Seitdem errichten die \u201eGelbwesten\u201c im ganzen Land Blockaden. Zwei Menschen sind dabei bisher ums Leben gekommen, nach Angaben von Innenminister Christophe Castaner sind mit Stand Freitag 136 Polizisten verletzt worden und mehr als 600 Zivilisten.<br \/>Zumeist legten die Demonstranten mit Stra\u00dfenblockaden und Massendemonstrationen stellenweise den Verkehr lahm. Viele der \u201eGelbwesten\u201c bef\u00fcrchten, dass die Pariser Bilder brennender Stra\u00dfenbarrikaden und vermummter Demonstranten mit gelber Weste ihrer Bewegung schaden. Man hoffe, dass die Randalierer ihrem Image nicht schade, erkl\u00e4rte eine \u201eGelbweste\u201c aus Chartres dem TV-Sender \u201eBFMTV\u201c. Man sei nach Paris gekommen, um friedlich gegen Macron und seine Politik der sozialen Ungerechtigkeit zu demonstrieren.<br \/>Hinter den \u201eGelben Westen\u201c steht keine Partei oder Gewerkschaft &#8212; die Bewegung ist in den sozialen Netzwerken entstanden. Die Kritiker protestieren gegen zu hohe Spritpreise &#8212; aber auch gegen Pr\u00e4sident Macron, dessen Kurs sie als Politik f\u00fcr die Reichen wahrnehmen. Macron will am Dienstag nach Angaben aus seinem Umfeld einen &#171;Sozialpakt&#187; vorstellen, um die Steuererh\u00f6hung auf Diesel &#171;gerecht und demokratisch&#187; auszugestalten. (dpa, AFP)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Protest der \u201eGelbwesten\u201c in Paris ist in Randale ausgeartet. Dabei boten die Champs-\u00c9lys\u00e9es das Bild einer Stra\u00dfenschlacht. Bei Protesten der franz\u00f6sischen \u201eGelbwesten\u201c-Bewegung gegen hohe Benzinpreise und Lebenshaltungskosten ist es am Samstag zu schweren Ausschreitungen auf den Pariser Champs-\u00c9lys\u00e9es gekommen. 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