<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1293114,"date":"2018-12-08T23:41:00","date_gmt":"2018-12-08T21:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1293114"},"modified":"2018-12-09T00:08:46","modified_gmt":"2018-12-08T22:08:46","slug":"mit-gluck-und-grujic","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/12\/mit-gluck-und-grujic\/","title":{"rendered":"Mit Gl\u00fcck und Grujic"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der sechste Saisonsieg ist geschafft: Marko Grujic k\u00f6pft Hertha zum Sieg gegen Frankfurt. Allerdings m\u00fcssen die Berliner am Ende gewaltig zittern.<\/b><br \/>\nPal Dardai durchtigerte die rechteckige Zone am Spielfeldrand, die f\u00fcr Trainer vorgesehen ist. Herthas Coach k\u00e4mpfte und zitterte f\u00f6rmlich mit, auf dass seine Mannschaft die knappe F\u00fchrung \u00fcber die Runden bringen w\u00fcrde. Gut zehn Minuten ging das am Samstagabend so, im Prinzip die komplette Schlussphase des Heimspiels zwischen Hertha BSC und Eintracht Frankfurt. Kurz vor der Halbzeit waren die Berliner in F\u00fchrung gegangen. Marko Grujic hatte das Tor vor 42 578 Zuschauern erzielt. Und das sollte reichen zu einem am Ende auch etwas gl\u00fccklichen 1:0 (1:0)-Erfolg.<br \/>Egal, f\u00fcr Hertha war es der sechste Saisonsieg, der vierte im Olympiastadion. Damit klettern die Berliner auf Rang sechs der Tabelle und schlie\u00dfen zu den punktgleichen Frankfurtern auf, die allerdings ein besseres Torverh\u00e4ltnis vorzuweisen haben. \u201eGerade die erste Halbzeit hat mir gefallen\u201c, sagte Pal Dardai hinterher, der eigentlich nur monierte, dass seine Mannschaft \u201enicht das zweite Tor\u201c gemacht habe, obgleich es in der zweiten Halbzeit Chancen dazu gab.<br \/>Herthas Trainer vertraute dabei jener Elf, die vor einer Woche in Hannover beim 2:0-Erfolg gestartet war. Es blieb also bei der Doppelspitze aus Kapit\u00e4n Vedad Ibisevic und Davie Selke. Doch die hatte diesmal so einige Startprobleme.<br \/>Weder Selke noch Ibisevic kamen im ersten Abschnitt zu einer echten Torchance. Viel besser wurde es in der zweiten H\u00e4lfte bis auf eine Gelegenheit f\u00fcr Selke nicht. Haupts\u00e4chlich lag es daran, dass Herthas Fl\u00fcgelspieler kaum verwertbaren Flanken oder P\u00e4sse spielten. Andererseits stimmte zwischen den beiden gelernten Mittelst\u00fcrmern die Raumaufteilung und Staffelung auch viel zu selten.<br \/>Aber wie gut, dass die Berliner einen wie Marko Grujic in ihren Reihen haben. Der erst 22 Jahre alte Serbe verlieh dem Spiel der Gastgeber in der ersten Stunde nicht nur Struktur und Stabilit\u00e4t, die drei Offensivaktionen im ersten Abschnitt hatte allesamt Grujic. Besonders wertvoll war jene, als der gro\u00df gewachsene Mittelfeldspieler nach einer Ecke von Marvin Plattenhardt f\u00fcnf Minuten vor dem Halbzeitpfiff am h\u00f6chsten sprang und den Ball zur F\u00fchrung ins Frankfurter Tor k\u00f6pfte. Es war Grujic&#8217; erstes Bundesligator.<br \/>Das Spiel hatte zun\u00e4chst recht schwungvoll begonnen. Beide Mannschaften entwickelten ordentlich Zug zum Tor, allerdings gerieten auf beiden Seiten jeweils die finalen P\u00e4sse zu ungenau, oder aber der Tor-Abschluss. Sebastien Haller und Filip Kostic vergaben Chancen f\u00fcr die G\u00e4ste. Auf Seiten der Berliner landeten zwei Distanzsch\u00fcsse von Grujic in den H\u00e4nden des Frankfurter Nationaltorwarts Kevin Trapp. \u00dcber weite Strecken des Spiels \u00fcberzeugte in der Berliner Ersatz-Innenverteidigung vor allem Fabian Lustenberger mit einem klugen Stellungsspiel. Der Schweizer entsch\u00e4rfte so einige Gegenst\u00f6\u00dfe der zweist\u00e4rksten Offensive der Liga aus Haller, Ante Rebic und Luka Jovic.<br \/>Letzterer h\u00e4tte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit den Ausgleich erzielen k\u00f6nnen, als er frei von Rune Jarstein zum Schuss kam. Doch Herthas Torwart parierte den Ball reflexartig. Im Gegenzug bot sich dann Selke bei einem der wenigen Konter f\u00fcr die Berliner die Chance zum 2:0, doch Kevin Trapp, der fast schon umkurvt war, bekam noch ein Bein dazwischen.<br \/>Das Spiel war in dieser Phase recht unruhig, beide Mannschaften suchten den Torerfolg. Vor allem die Frankfurter, als drittst\u00e4rkstes Ausw\u00e4rtsteam der Liga angereist, wurden nun bissiger und risikobereiter. Nach gut einer Stunde ersetzte Maximilian Mittelst\u00e4dt den wiederholt ausgelaugt wirkenden Salomon Kalou, sp\u00e4ter kam noch Ondrej Duda f\u00fcr Ibisevic. Doch Frankfurt blieb in dieser Phase das agilere Team.<br \/>Hertha war in der eigenen Defensive gut besch\u00e4ftigt, zu selten kamen die Berliner zu gezielten Gegenst\u00f6\u00dfen, die f\u00fcr Entlastung h\u00e4tten sorgen k\u00f6nnen. Und so mussten sie m\u00e4chtig k\u00e4mpfen und bangen. Drei Minuten vor Ende der regul\u00e4ren Spielzeit hatte Hertha ein wenig Gl\u00fcck, als ein m\u00f6glicher Elfmeterpfiff f\u00fcr Frankfurt ausblieb. Torsch\u00fctze Grujic hatte seinen Landsmann Jovic irgendwie zu Fall gebracht.<br \/>F\u00fcr Pal Dardai l\u00e4ngst kein akzeptabler Grund f\u00fcr einen Strafsto\u00df. \u201eBeide Spieler haben zuvor viel mit den H\u00e4nden gearbeitet\u201c, sagte Herthas Trainer. In etwa so wild, wie Pal Dardai an diesem Abend am Spielfeldrand.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der sechste Saisonsieg ist geschafft: Marko Grujic k\u00f6pft Hertha zum Sieg gegen Frankfurt. Allerdings m\u00fcssen die Berliner am Ende gewaltig zittern. Pal Dardai durchtigerte die rechteckige Zone am Spielfeldrand, die f\u00fcr Trainer vorgesehen ist. Herthas Coach k\u00e4mpfte und zitterte f\u00f6rmlich mit, auf dass seine Mannschaft die knappe F\u00fchrung \u00fcber die Runden bringen w\u00fcrde. 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