<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1298003,"date":"2018-12-12T12:42:00","date_gmt":"2018-12-12T10:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1298003"},"modified":"2018-12-12T12:06:29","modified_gmt":"2018-12-12T10:06:29","slug":"live-ticker-zum-anschlag-in-strasburg-flucht-des-taters-nach-deutschland-nicht-ausgeschlossen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/12\/live-ticker-zum-anschlag-in-strasburg-flucht-des-taters-nach-deutschland-nicht-ausgeschlossen\/","title":{"rendered":"Live-Ticker zum Anschlag in Stra\u00dfburg: Flucht des T\u00e4ters nach Deutschland nicht ausgeschlossen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Frankreich: Islamischer Hintergrund nicht best\u00e4tigt \u2013 Nach dem Terrorangriff am Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt sucht die Polizei nach dem T\u00e4ter. Dieser war den Beh\u00f6rden bereits bekannt. Mehr Informationen im Live-Ticker.<\/b><br \/>\nAngriff am Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt: Nach aktuellen Angaben kamen zwei Menschen ums Leben, neun wurden schwer verletzt. Nach dem T\u00e4ter wird gefahndet. Eine Flucht nach Deutschland ist nicht ausgeschlossen.<br \/>Die Pr\u00e4fektur der D\u00e9partements Grand-Est und Bas-Rhin hat die Zahl der Toten korrigiert. &#171;Die provisorische Bilanz der Schie\u00dferei in Stra\u00dfburg bel\u00e4uft sich auf insgesamt 16 Opfer. Darunter sind zwei Tote, neun Schwerverletzte und f\u00fcnf Leichtverletzte.&#187; Zuvor war von drei Toten und acht Schwerverletzten die Rede.<br \/>Zwischen dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Stra\u00dfburg und dem Nachbarland Belgien besteht nach Angaben des belgischen Krisenzentrums keine Verbindung. Dies sagte der belgische Justizminister Koen Geens am Mittwoch einem dem Sender Radio 1, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. In der Vergangenheit hatte es mehrfach Verbindungen zwischen Terroranschl\u00e4gen in Frankreich und Belgien gegeben. Die Anschl\u00e4ge in Paris im November 2015 und in Br\u00fcssel im M\u00e4rz 2016 sollen von derselben Zelle der Terrormiliz Islamischer Staat begangen worden sein.<br \/>Es bestehe kein Grund, die Sicherheitsstufe in Belgien anzuheben, sagte Koens. Seit den Anschl\u00e4gen auf den Flughafen und das U-Bahn-System Br\u00fcssels 2016 mit 32 Toten ist die Terroralarmstufe aber ohnehin erh\u00f6ht.<br \/>Der mutma\u00dfliche T\u00e4ter des Anschlags von Dienstagabend sei den belgischen Sicherheitsbeh\u00f6rden nicht bekannt gewesen, sagte Koens. Die Suche nach dem Mann werde jedoch auf beiden Seiten der franz\u00f6sisch-belgischen Grenze fortgesetzt. Es sei allerdings nicht zu 100 Prozent klar, ob der Mann mit dem Auto geflohen sei.<br \/>Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sein Beileid wegen des Angriffs auf den Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt ausgesprochen. &#171;Mit gro\u00dfer Trauer habe ich von dem feigen Anschlag&#187; erfahren, bei dem drei Menschen get\u00f6tet und 13 weitere verletzt wurden, erkl\u00e4rte Steinmeier am Mittwoch. Er sei in Gedanken bei den Angeh\u00f6rigen und Freunden der Opfer und bei den Verletzten. &#171;Ihnen allen w\u00fcnsche ich Kraft f\u00fcr die vor ihnen liegende schwere Zeit&#187;, f\u00fcgte der Bundespr\u00e4sident hinzu.<br \/>Viele Pendler an der deutsch-franz\u00f6sischen Grenze stehen wegen der Grenzkontrollen teils stundenlang im Stau. Die Situation ist schwierig, das Verst\u00e4ndnis bei den Betroffenen \u00fcberwiegend gro\u00df. Das berichtet das els\u00e4ssische Nachrichtenportal 20minutesstras.<br \/>Beaucoup de travailleurs franco-allemands sont bloqu\u00e9s depuis deux ou trois heures dans ces bouchons. Une situation compliqu\u00e9e pour la plupart mais comprise par tous, globalement pic.twitter.com\/lUpI1FfGwX<br \/>Frankreichs Justizministerin Nicole Belloubet spricht im franz\u00f6sischen Fernsehen \u00fcber die Lage in ihrem Land: &#171;Wir sehen uns nicht dazu veranlasst, den Notstand auszurufen. Die Sicherheitslage im ganzen Land wird erh\u00f6ht, aber mit den Anschl\u00e4gen von Paris ist die Situation nicht vergleichbar.&#187;<br \/>In Stra\u00dfburg bleibt der Weihnachtsmarkt geschlossen. Schulen, Kinderg\u00e4rten und andere \u00f6ffentliche Einrichtungen sind ge\u00f6ffnet. Eltern wird geraten, ihre Kinder heute zuhause zu behalten.<br \/>\u27a1\ufe0f Le Maire a annonc\u00e9, pour aujourd\u2019hui, la fermeture du March\u00e9 de No\u00ebl. \u27a1\ufe0f Les \u00e9coles maternelles et primaires sont ouvertes pour accueillir les enfants m\u00eame s\u2019il est recommand\u00e9 aux parents qui le peuvent de les garder chez eux. <br \/>We will resume the session at ten this morning with a minute of silence for the victims of the attack yesterday. #strasbourg<br \/>Die deutsche Gr\u00fcnen-Politikerin Theresa Reintke, Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments, sagt: &#171;Wir werden die Sitzung mit dem Einlegen einer Schweigeminute f\u00fcr die Opfer des Anschlags um 10 Uhr fortsetzen.&#187;<br \/>&#171;Man sollte vorsichtig sein, bereits von einem Attentat zu sprechen. Ein islamistischer Hintergrund kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht best\u00e4tigt werden&#187;, sagt Laurent Nu\u00f1ez, Staatssekret\u00e4r im franz\u00f6sischen Innenministerium gegen\u00fcber der franz\u00f6sischen Presse. Er erg\u00e4nzt dennoch: &#171;Der vermeintliche T\u00e4ter ist den \u00f6ffentlichen Beh\u00f6rden bekannt. Auch in Bezug auf radikale religi\u00f6se Positionen&#187;.<br \/>Gr\u00fcnen-Chef Robert Habeck hat westliche Gesellschaften davor gewarnt, sich von Angst leiten zu lassen. Aus Furcht vor dem Terror d\u00fcrfe keine &#171;Gesellschaft der Angst&#187; errichtet werden, sagte Habeck am Mittwoch im Deutschlandfunk. Andernfalls h\u00e4tten die T\u00e4ter ihr Ziel erreicht. Habeck forderte, an freiheitlichen Werten, an Toleranz und an rechtsstaatlichen Verfahren und Selbstverst\u00e4ndnis festzuhalten. &#171;Gleichwohl muss man nat\u00fcrlich sagen, dass T\u00e4ter, Gef\u00e4hrder hart unter Kontrolle genommen werden m\u00fcssen.&#187;<br \/>Die franz\u00f6sische Regierung schlie\u00dft nicht aus, dass der Stra\u00dfburger Attent\u00e4ter nach Deutschland gefl\u00fcchtet sein k\u00f6nnte. &#171;Aber was ich sagen m\u00f6chte, ist, dass nat\u00fcrlich sofort die Grenzschlie\u00dfung sichergestellt wurde und Stra\u00dfburg (&#8230;) abgeriegelt wurde&#187;, sagte der Staatssekret\u00e4r im Innenministerium, Laurent Nu\u00f1ez, am Mittwochmorgen gegen\u00fcber RTL. Dass der T\u00e4ter dennoch ins benachbarte Deutschland geflohen sein k\u00f6nnte, k\u00f6nne aber nicht ausgeschlossen werden.<br \/>Die Rechtspopulistin Marine Le Pen warnt vor einer Bedrohung durch den Islamismus in Frankreich: &#171;Man muss wissen, Stra\u00dfburg ist eine Festung des islamistischen Fundamentalismus&#187;, sagte sie dem Fernsehsender France 2 am Mittwoch. Ein aus dem Ausland finanzierter Salafismus breite sich im Land aus.<br \/>Sie verstehe nicht, warum man sich in ihrem Land weigere, gegen den Fundamentalismus vorzugehen. Es handele sich um eine &#171;t\u00f6dliche Ideologie&#187;, die binnen sechs Jahren 250 Tote und Hunderte Verletzte in Frankreich gefordert habe. Deshalb habe ihre Nationale Sammlungsbewegung ein nationales Vorgehen gegen den Terrorismus gefordert.<br \/>Bei dem Terroranschlag in Stra\u00dfburg ist die Zahl der Verletzten nach Angaben der Pr\u00e4fektur auf 13 gestiegen. Davon seien acht schwer und f\u00fcnf leichter verletzt, wie die Pr\u00e4fektur am Mittwochmorgen mitteilte. Zuvor war von zw\u00f6lf Verletzten die Rede gewesen. Drei Menschen sind bei dem Attentat get\u00f6tet worden.<br \/>Die Abriegelungsma\u00dfnahmen in Teilen der Innenstadt wurden in der Nacht aufgehoben. Jeder sei aufgefordert, aufmerksam zu sein und sich an die Sicherheitsvorschriften zu halten, hie\u00df es weiter. Nach dem T\u00e4ter werde weiter gesucht.<br \/>Nach dem Angriff auf dem Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt hat das Ausw\u00e4rtige Amt seine Reisehinweise f\u00fcr Frankreich versch\u00e4rft. Reisende w\u00fcrden gebeten, &#171;besonders vorsichtig zu sein und den Anweisungen von Sicherheitskr\u00e4ften unbedingt Folge zu leisten&#187;, erkl\u00e4rte das Ausw\u00e4rtige Amt am Mittwoch.<br \/>Der mutma\u00dfliche Angreifer von Stra\u00dfburg ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein franz\u00f6sischer Staatsb\u00fcrger mit nordafrikanischen Wurzeln.<br \/>Der 29-J\u00e4hrige wurde demnach vom Amtsgericht Singen wegen schweren Diebstahls zu einer Gef\u00e4ngnisstrafe verurteilt und war in Deutschland in Haft. Nach dem Verb\u00fc\u00dfen der Strafe wurde er im Jahr 2017 nach Frankreich abgeschoben, wie die dpa am Mittwoch weiter erfuhr.<br \/>&#171;Nous avions la moiti\u00e9 de nos d\u00e9put\u00e9s europ\u00e9ens et une centaine de nos militants qui \u00e9taient hier sur le march\u00e9 de No\u00ebl de #Strasbourg. Dieu merci ils sont sains et saufs. Cela n&#8217;a malheureusement pas \u00e9t\u00e9 le cas de ces trois personnes d\u00e9c\u00e9d\u00e9es, et de tous ces bless\u00e9s&#8230;&#187; #Les4V<br \/>Auf Deutsch: &#171;Die H\u00e4lfte unserer Europaabgeordneten und hundert Aktivisten waren gestern auf dem Weihnachtsmarkt in Stra\u00dfburg. Zum Gl\u00fcck sind sie gesund und munter. Leider ist dies bei den dreit Toten und den Verletzten nicht der Fall.&#187;<br \/>Nach dem Terroranschlag kontrolliert die Bundespolizei mehrere Grenz\u00fcberg\u00e4nge von Deutschland nach Frankreich. Wie ein Sprecher sagte, ist die Polizei in Kehl, Iffezheim, Breisach und Rheinau im Einsatz. Pendler von Deutschland nach Frankreich m\u00fcssten sich auf Wartezeiten bis zu 90 Minuten einstellen, hie\u00df es weiter.<br \/>Wie lange die Kontrollen noch andauern, sei unklar. &#171;Wir sind auf die Kollegen in Frankreich angewiesen. Solange die Lage nicht bereinigt ist, werden wir weiter kontrollieren&#187;, sagte der Polizeisprecher.<br \/>Nicht nur der Stra\u00dfenverkehr, sondern auch der \u00f6ffentliche Nahverkehr werde \u00fcberpr\u00fcft. Dazu z\u00e4hlt auch die grenz\u00fcberschreitende Tram D. Diese war in der Nacht bereits komplett gesperrt worden, inzwischen f\u00e4hrt sie aber wieder. Laut Polizei wird auch die Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radfahrerbr\u00fccke Passerelle des Deux Rives zwischen Kehl und Stra\u00dfburg kontrolliert.<br \/>Nach dem schweren Terroranschlag in Stra\u00dfburg wird der Tatverd\u00e4chtige immer noch gesucht. Das sagte der B\u00fcrgermeister des els\u00e4ssischen Metropole, Roland Ries, im Radiosender Europe 1. Auf die Frage, ob der Mann ins benachbarte Deutschland gefl\u00fcchtet sein k\u00f6nnte, antwortetet Ries: &#171;Die Grenze ist im Prinzip geschlossen.&#187; Es sei aber alles m\u00f6glich, falls der Tatverd\u00e4chtige ein Auto habe.<br \/>Polizisten h\u00e4tten den Mann am Dienstagabend bemerkt und stellen wollen, dieser sei aber nach einem Schusswechsel verschwunden. Ries sagt, f\u00fcr die Stadt beginne ein Tag der Trauer. Der Weihnachtsmarkt werde geschlossen bleiben. Die drei Opfer des Mannes seien brutal get\u00f6tet worden.<br \/>Wir sind tief ersch\u00fcttert vom Anschlag in #Stra\u00dfburg und verurteilen diese feige Tat. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, unser Mitgef\u00fchl gilt ihren Angeh\u00f6rigen. Wir tun alles, um unseren franz\u00f6sischen Freunden beizustehen.<br \/>Bei dem Terroranschlag in Stra\u00dfburg ist auch ein Tourist aus Thailand get\u00f6tet worden. Das Au\u00dfenministerium in Bangkok best\u00e4tigte am Mittwoch, dass es sich bei einem der Opfer um einen 45 Jahre alten Mann handelt, der zusammen mit seiner Frau zu einem Urlaub in Frankreich war. Das Paar war erst wenige Stunden zuvor eingetroffen.<br \/>Die Frau blieb dem Ministerium zufolge unverletzt. Nach Medienberichten starb der Thail\u00e4nder durch einen Schuss in den Kopf.<br \/>Die Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf die Polizei, der vermutlich radikalisierte Mann sei vor seiner Flucht von Soldaten verletzt worden. Laut dem Sender France Info entkam er mit einem Taxi, das er gestohlen hatte.<br \/>Weite Teile der Stra\u00dfburger Innenstadt wurden von Dienstagabend an \u00fcber Stunden abgeriegelt. Menschen wurden dazu aufgerufen, die Innenstadt in Richtung Norden zu verlassen und nicht in Richtung des s\u00fcd\u00f6stlich gelegenen Stadtteils Neudorf zu gehen. Dort war nach dem fl\u00fcchtigen Tatverd\u00e4chtigen gefahndet worden. Die Polizei rief die B\u00fcrger dazu auf, Ruhe zu bewahren und den Anweisungen der Sicherheitskr\u00e4fte zu folgen.<br \/>Die Regierung habe zus\u00e4tzliche Kr\u00e4fte mobilisiert, die auf dem Weg nach Stra\u00dfburg seien, sagte Innenminister Castaner. 350 Einsatzkr\u00e4fte und mehrere Hubschrauber seien an der Fahndung beteiligt. Castaner selbst traf in der Nacht in Stra\u00dfburg ein.<br \/>\u00dcber Stunden hinweg sa\u00dfen die Volksvertreter in dem Parlamentsgeb\u00e4ude in der Stadt im Elsass fest. Am fr\u00fchen Mittwochmorgen teilte Parlamentspr\u00e4sident Antonio Tajani seinen im Plenarsaal versammelten Kollegen dann mit, sie d\u00fcrften das Parlamentsgeb\u00e4ude abseits des Stadtzentrums verlassen &#8212; allerdings nur auf eigenes Risiko. Wer ins Stadtzentrum hinein wolle, d\u00fcrfe dies ausschlie\u00dflich in einem von der Polizei gesicherten Konvoi, betonte Tajani. &#171;Es ist unm\u00f6glich, ohne solch einen Konvoi ins Zentrum zu gelangen&#187;, f\u00fcgte er hinzu.<br \/>Frankreich erh\u00f6ht nach dem Anschlag am Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt die nationale Sicherheitswarnstufe. Das bedeute etwa verst\u00e4rkte Kontrollen an den Grenzen und auf Weihnachtsm\u00e4rkten im ganzen Land, sagte der franz\u00f6sische Innenminister Christophe Castaner am Mittwochmorgen in Stra\u00dfburg.<br \/>Der mutma\u00dfliche Angreifer vom Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt wurde bereits wegen Delikten in Frankreich und in Deutschland verurteilt. Das sagte der franz\u00f6sische Innenminister Christophe Castaner in der Nacht zum Mittwoch in Stra\u00dfburg.<br \/>Bei dem Anschlag am Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt sind nach neuen Angaben des Innenministeriums drei Menschen get\u00f6tet worden. Zw\u00f6lf Menschen wurden verletzt, wie der franz\u00f6sische Innenminister Christophe Castaner in der Nacht zum Mittwoch in Stra\u00dfburg sagte.<br \/>Die Nerven im #Europaparlament liegen teilweise blank. Abgeordnete br\u00fcllen im Plenarsaal, weil @EP_President aufgrund der unklaren Situation in #Stra\u00dfburg keine befriedigende L\u00f6sung pr\u00e4sentiert, wie auch die vielen Mitarbeiter das #EP sicher verlassen k\u00f6nnen.<br \/>B\u00fcrgermeister Roland Ries schrieb auf Twitter, dass f\u00fcr Mittwoch alle Veranstaltungen in den Stra\u00dfburger Kulturst\u00e4tten abgesagt werden sollen. Der Weihnachtsmarkt werde geschlossen bleiben. Die Flaggen werden auf halbmast stehen. Derzeit pr\u00fcfe das Bildungsministerium, ob auch die Schulen morgen zu bleiben sollten. Die gr\u00f6\u00dfte Tageszeitung im Elsass kann offenbar auch nicht erscheinen. Das sagte der Chefredakteur der &#171;Derni\u00e8res Nouvelles d&#8217;Alsace&#187;, Dominique Jung, der Deutschen Presse-Agentur. Grund daf\u00fcr sei, dass die Drucker an Sicherheitsabsperrungen in der Innenstadt aufgehalten wurden. Daher habe das Blatt nicht in Druck gehen k\u00f6nnen.<br \/>pic.twitter.com\/3SN4EdkH54 <br \/>Shocked and saddened by the terrible attack in Strasbourg. My thoughts are with all of those affected and with the French people.<br \/>Die britische Premierministerin Theresa May sprach ihr Beileid mit den Opfern und ihren Angeh\u00f6rigen auf Twitter aus: &#171;Schockiert und traurig \u00fcber die schreckliche Attacke in Stra\u00dfburg,&#187; schrieb May.<br \/>In seiner ersten Wortmeldung nach dem t\u00f6dlichen Anschlag hat Frankreichs Staatspr\u00e4sident Emmanuel Macron den Betroffenen die Solidarit\u00e4t des ganzen Landes zugesichert. &#171;Solidarit\u00e4t der gesamten Nation f\u00fcr Stra\u00dfburg, unsere Opfer und ihre Familien&#187;, schrieb Macron in der Nacht zum Mittwoch auf Twitter.<br \/>Solidarit\u00e9 de la Nation tout enti\u00e8re pour Strasbourg, nos victimes et leurs familles.<br \/>Zuvor hatte er laut Medienberichten an einer Krisensitzung im Innenministerium teilgenommen, die inzwischen beendet wurde.<br \/>Der t\u00f6dliche Anschlag am Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt hat auch die Abgeordneten des EU-Parlaments in eine Ausnahmesituation gebracht. Der CDU-Europaabgeordnete Sven Schulze schilderte der &#171;Bild&#187;-Zeitung gegen Mitternacht am Telefon, das keiner in das Parlamentsgeb\u00e4ude in der Stadt im Elsass hinein d\u00fcrfe &#8212; und auch niemand hinaus: &#171;Es sind immer noch mehrere Hundert Menschen im Parlament. Abgeordnete, Mitarbeiter &#8212; als das Geb\u00e4ude abgeriegelt wurde, herrschte Hochbetrieb. Die Stimmung ist sehr bedr\u00fcckt. Viele f\u00fchlten sich an den Br\u00fcsseler Anschlag von 2016 erinnert. Keiner wei\u00df momentan, wie es hier weiter geht.&#187;<br \/>Nach dem Anschlag am Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt sollen Menschen die Innenstadt in Richtung Norden verlassen. Dazu forderte die Polizei am fr\u00fchen Mittwochmorgen via Twitter auf. Die Menschen sollten hingegen nicht in Richtung des s\u00fcd\u00f6stlich gelegenen Stadtteils Neudorf gehen. Dort war nach dem fl\u00fcchtigen Tatverd\u00e4chtigen gefahndet worden. Die Polizei rief die B\u00fcrger dazu auf, Ruhe zu bewahren und den Anweisungen der Sicherheitskr\u00e4fte zu folgen.<br \/>Nach dem Anschlag in Stra\u00dfburg bleibt der Weihnachtsmarkt in der Stadt am Mittwoch geschlossen. Auch die kulturellen Einrichtungen der Stadt \u00f6ffnen nicht, wie es in einer Mitteilung der Stadt am fr\u00fchen Mittwochmorgen hie\u00df.<br \/>Zusammen mit dem Weihnachtsmarkt in Dresden z\u00e4hlt der Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt zu den \u00e4ltesten Europas. Der &#171;Christkindelsm\u00e4rik&#187; wurde 1570 erstmals erw\u00e4hnt.<br \/>Bei der Attacke auf den Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt sind nach Angaben des B\u00fcrgermeisters der Stadt vier Menschen get\u00f6tet worden. Rund ein Dutzend Menschen sei verletzt worden, erkl\u00e4rte B\u00fcrgermeister Roland Ries in der Nacht auf Mittwoch. Zuvor war von zwei Toten ausgegangen worden.<br \/>Der franz\u00f6sische Innenminister Christophe Castaner will sich in der Nacht zum Mittwoch (01.30 Uhr) in der \u00f6rtlichen Pr\u00e4fektur vor den Medien \u00e4u\u00dfern. Die Pr\u00e4fektur lud am fr\u00fchen Morgen kurzfristig zu der Pressekonferenz ein. Teilnehmen wird demnach auch der Staatsanwalt von Paris, R\u00e9mi Heitz, der in Frankreich f\u00fcr Anti-Terror-Ermittlungen zust\u00e4ndig ist.<br \/>Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron eine Krisensitzung einberufen. Macron traf am fr\u00fchen Mittwochmorgen in Paris unter anderen mit Premierminister \u00c9douard Philippe und Verteidigungsministerin Florence Parly zusammen. Zuvor war der franz\u00f6sische Innenminister Christophe Castaner in Stra\u00dfburg eingetroffen.<br \/>Bei der Durchsuchung der Wohnung des mutma\u00dflichen Stra\u00dfburger Angreifers am Dienstagmorgen sollen Stunden vor den Sch\u00fcssen im Stadtzentrum Granaten gefunden worden sein. Das berichteten etwa der franz\u00f6sische Sender France Info und die Zeitung &#171;Le Parisien&#187; am Dienstagabend. Eigentlich h\u00e4tte der Mann am Dienstagmorgen wegen Mordverdachts verhaftet werden sollen, wie es unter Berufung auf Polizeiquellen hie\u00df. Es handele sich um einen 29-J\u00e4hrigen aus Stra\u00dfburg.<br \/>Die Bundespolizei in Baden-W\u00fcrttemberg warnt vor einem Grenz\u00fcbertritt. &#171;Sofern m\u00f6glich vermeiden Sie bitte aktuell den Grenz\u00fcbertritt im Bereich Kehl&#187;, schrieben die Beh\u00f6rden am Dienstag auf Twitter. Sie begr\u00fcndeten dies mit der laufenden Fahndung nach dem T\u00e4ter. Die grenz\u00fcberschreitende Stra\u00dfenbahn zwischen Deutschland und Frankreich verkehrte demnach nicht.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frankreich: Islamischer Hintergrund nicht best\u00e4tigt \u2013 Nach dem Terrorangriff am Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt sucht die Polizei nach dem T\u00e4ter. Dieser war den Beh\u00f6rden bereits bekannt. Mehr Informationen im Live-Ticker. Angriff am Stra\u00dfburger Weihnachtsmarkt: Nach aktuellen Angaben kamen zwei Menschen ums Leben, neun wurden schwer verletzt. Nach dem T\u00e4ter wird gefahndet. 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