<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1301887,"date":"2018-12-15T05:48:00","date_gmt":"2018-12-15T03:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1301887"},"modified":"2018-12-15T06:06:19","modified_gmt":"2018-12-15T04:06:19","slug":"gewaltsame-proteste-in-ungarn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2018\/12\/gewaltsame-proteste-in-ungarn\/","title":{"rendered":"Gewaltsame Proteste in Ungarn"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Am dritten Tag infolge haben in Ungarn Demonstranten gegen ein von der Regierung Orban geplantes Arbeitsgesetz protestiert. Dabei kam es erneut zu Ausschreitungen. Es handelt sich um die heftigsten Proteste seit mehr als zehn Jahren.<\/b><br \/>\nAm dritten Tag infolge haben in Ungarn Demonstranten gegen ein von der Regierung Orban geplantes Arbeitsgesetz protestiert. Dabei kam es erneut zu Ausschreitungen. Es handelt sich um die heftigsten Proteste seit mehr als zehn Jahren.<br \/>Aus Protest gegen die Verabschiedung eines umstrittenen Arbeitsgesetzes in Ungarn haben sich Demonstranten in Budapest gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. 2000 bis 3000 Demonstranten versammelten sich gestern Abend vor dem Parlament. Einige der Teilnehmer warfen Flaschen und Rauchbomben auf Polizisten, die wiederum mit Tr\u00e4nengas gegen die Demonstranten vorgingen.<br \/>Die Menschen gingen bereits den dritten Abend in Folge auf die Stra\u00dfe und skandierten auch Parolen gegen Regierungschef Viktor Orban wie &#171;Orban, verschwinde!&#187;. Es handelt sich um die heftigsten Proteste seit mehr als zehn Jahren.<br \/>Linke und rechtsextreme Opposition gemeinsam<br \/>Nach Angaben der Polizei wurden mehr als 50 Menschen festgenommen und mindestens 14 Polizisten verletzt.<br \/>Die Proteste wurden informell \u00fcber soziale Netzwerke organisiert. Aber auch Vertreter der linken und rechtsextremen Opposition riefen zur Teilnahme auf. Die beiden politischen Lager hatten sich am Mittwoch im Parlament zusammengeschlossen und versucht, gemeinsam ein neues Arbeitsgesetz der Regierung von Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban zu verhindern.<br \/>Proteste linker und rechter Gruppen vor dem Parlamentsgeb\u00e4ude in Budapest. Im Hintergrund die Fahnen der rechtsextremen Partei Jobbik.<br \/>Bis zu 400 \u00dcberstunden pro Jahr<br \/>Das umstrittene Gesetz soll es Arbeitgebern erm\u00f6glichen, von ihren Angestellten bis zu 400 \u00dcberstunden pro Jahr verlangen zu k\u00f6nnen, die \u00fcber einen Zeitraum von drei Jahren zu bezahlen sind. Orban bezeichnet es als M\u00f6glichkeit f\u00fcr Arbeitnehmer, ihre Geh\u00e4lter aufzubessern, w\u00e4hrend gleichzeitig der Arbeitskr\u00e4ftebedarf der Automobilindustrie gestillt werde.<br \/>Die Opposition spricht von einem &#171;Recht auf Sklaverei&#187;. Die Proteste richten sich auch gegen ein ebenfalls am Mittwoch vom Parlament verabschiedetes Gesetz f\u00fcr neue &#171;Verwaltungsgerichte&#187;. Diese sollen von Justizminister Laszlo Trocsanyi beaufsichtigt werden, einem engen Verb\u00fcndeten des Regierungschefs Orban. Kritiker warnen vor einem \u00fcberm\u00e4\u00dfigen politischen Einfluss auf das Justizsystem.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am dritten Tag infolge haben in Ungarn Demonstranten gegen ein von der Regierung Orban geplantes Arbeitsgesetz protestiert. Dabei kam es erneut zu Ausschreitungen. Es handelt sich um die heftigsten Proteste seit mehr als zehn Jahren. 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