<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1455092,"date":"2019-03-19T23:46:00","date_gmt":"2019-03-19T21:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1455092"},"modified":"2019-03-20T00:21:55","modified_gmt":"2019-03-19T22:21:55","slug":"italien-beschlagnahmt-die","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2019\/03\/italien-beschlagnahmt-die\/","title":{"rendered":"Italien beschlagnahmt die"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die italienische Polizei \u00fcbernimmt die Kontrolle des Schiffs<\/b><br \/>\nNach der Rettung von 49 Migranten im Mittelmeer haben die italienischen Beh\u00f6rden die Beschlagnahme des Schiffs \u201eMare Jonio\u201c angeordnet. Das Rettungsschiff wurde am Dienstag in den Hafen von Lampedusa eskortiert, wo die Migranten an Land gehen sollten. In Kreisen des Innenministeriums wurden erste Befragungen der Besatzung noch am gleichen Abend f\u00fcr m\u00f6glich gehalten. Die Staatsanwaltschaft von Agrigent auf Sizilien ermittele gegen unbekannt wegen Beg\u00fcnstigung illegaler Migration, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.<br \/>\u201eIn Italien gibt es jetzt eine Regierung, die Grenzen verteidigt und die daf\u00fcr sorgt, dass die Gesetze eingehalten werden, vor allem von den Menschenh\u00e4ndlern. Wer einen Fehler macht, bezahlt\u201c, erkl\u00e4rte Innenminister Matteo Salvini am Abend.<br \/>Der Chef der rechten Lega hatte dem Schiff der Organisation Mediterranea Saving Humans zuvor die Einfahrt in den Hafen der Mittelmeer-Insel verwehrt. Zudem ver\u00f6ffentlichte sein Ministerium neue Richtlinien f\u00fcr die Seenotrettung. Ein Versto\u00df gegen diese Regeln k\u00f6nne als Beg\u00fcnstigung von Menschenhandel gelten.<br \/>Das italienische Seenotrettungsprojekt Mediterranea, an dem auch die deutsche Sea-Watch und andere NGOs beteiligt sind, hatte die Migranten vor der libyschen K\u00fcste aufgenommen. Sie seien auf einem Schlauchboot gewesen, in das schon Wasser gelaufen sei. Ein Mann sei nach Lampedusa gebracht worden, um dort von einem Arzt behandelt zu werden, sagte eine Sprecherin.<br \/>Die \u201eMare Jonio\u201c f\u00e4hrt unter italienischer Flagge. Salvini ist der Ansicht, dass sich die Seenotretter Weisungen der libyschen K\u00fcstenwache widersetzt und sich unerlaubt Italien gen\u00e4hert haben, statt nach Libyen oder Tunesien zu fahren.<br \/>Die populistische Regierung in Rom blockierte seit vergangenem Sommer mehrfach Rettungsschiffe mit Migranten an Bord, um die Ankunft der Menschen in Italien zu verhindern. Mehrfach harrten die Helfer mit den Geretteten tagelang auf dem Meer aus, bis sich die europ\u00e4ischen Regierungen auf die Verteilung der Menschen auf unterschiedliche Staaten geeinigt hatten.<br \/>Salvini selbst wird im Fall des Schiffs \u201eDiciotti\u201c unter anderem Freiheitsberaubung vorgeworfen, weil er gerettete Migranten nicht an Land gehen lassen wollte. Ein Prozess kann aber nur stattfinden, falls der Aufhebung seiner Immunit\u00e4t zugestimmt wird. Am Mittwoch soll es dazu eine Abstimmung im Senat geben.<br \/>Vor der K\u00fcste Libyens ereignete sich derweil erneut ein Schiffsungl\u00fcck mit m\u00f6glicherweise Dutzenden Toten. Die libysche Marine sprach von 30 Vermissten. Ein Kind sei tot geborgen worden, 16 Menschen h\u00e4tten \u00fcberlebt, als das Holzboot nahe der K\u00fcste gegen Felsen geprallt sei, erkl\u00e4rte ein Sprecher.<br \/>F\u00fcr Migranten wird die \u00dcberfahrt nach Europa immer gef\u00e4hrlicher, zumal auf dem Mittelmeer kaum noch Rettungsschiffe unterwegs sind. Italien unterst\u00fctzt mit Hilfe der EU die libysche K\u00fcstenwache, die Migranten wieder zur\u00fcck in das B\u00fcrgerkriegsland bringt.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die italienische Polizei \u00fcbernimmt die Kontrolle des Schiffs Nach der Rettung von 49 Migranten im Mittelmeer haben die italienischen Beh\u00f6rden die Beschlagnahme des Schiffs \u201eMare Jonio\u201c angeordnet. Das Rettungsschiff wurde am Dienstag in den Hafen von Lampedusa eskortiert, wo die Migranten an Land gehen sollten. 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