<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1455437,"date":"2019-03-20T03:49:00","date_gmt":"2019-03-20T01:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1455437"},"modified":"2019-03-20T06:06:31","modified_gmt":"2019-03-20T04:06:31","slug":"zyklon-idai-hunderte-tote-in-mosambik-und-simbabwe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2019\/03\/zyklon-idai-hunderte-tote-in-mosambik-und-simbabwe\/","title":{"rendered":"Zyklon Idai: Hunderte Tote in Mosambik und Simbabwe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Mindestens 300 Menschen sind im S\u00fcden Afrikas durch den Zyklon Idai gestorben. Hunderte weitere werden vermisst. Helfer dringen nur langsam in die Hochwassergebiete vor.<\/b><br \/>\nF\u00fcnf Tage nach dem Durchzug des Zyklons Idai ist die Zahl der Toten in Mosambik und Simbabwe auf mehr als 300 gestiegen. Es seien mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen, sagte der mosambikanische Pr\u00e4sident Filipe Nyusi. Die Regierung in Simbabwe sprach von rund hundert Toten. In beiden L\u00e4ndern werden aber hunderte weitere Opfer bef\u00fcrchtet.<br \/>Die Rettungsma\u00dfnahmen liefen nur schleppend an. Viele der zerst\u00f6rten und von schwersten \u00dcberschwemmungen betroffenen Gebiete waren auch am Dienstag noch abgeschnitten. Die Helfer drangen nur m\u00fchsam in die Hochwassergebiete vor. Begleitet von heftigem Regen war Idai am sp\u00e4ten Donnerstag in der N\u00e4he von Mosambiks zweitgr\u00f6\u00dfter Stadt Beira auf Land getroffen und dann nach Simbabwe weitergezogen. Er l\u00f6ste Sturzfluten und \u00dcberschwemmungen aus. Tausende Geb\u00e4ude, darunter auch Krankenh\u00e4user und Schulen, wurden zerst\u00f6rt, ebenso wie unz\u00e4hlige Stra\u00dfen, Br\u00fccken und Felder.<br \/>Allein in Mosambik wurde ein Gebiet mit einem Durchmesser von hundert Kilometern \u00fcberflutet. 350.000 Menschen seien in Gefahr, sagte Pr\u00e4sident Nyusi. Am Montag hatte er nach einem Flug \u00fcber das Katastrophengebiet erkl\u00e4rt, er rechnete mit mehr als tausend Todesopfern. Im Nachbarland Simbabwe gehen die Beh\u00f6rden von bis zu 300 Toten aus. Nach derzeitigen Erkenntnissen seien rund hundert Menschen gestorben, sagte der Minister f\u00fcr Lokalverwaltung, July Moyo. Mehr als 200 Menschen w\u00fcrden aber noch vermisst.<br \/>Auch am Dienstag lie\u00df sich das ganze Ausma\u00df der Katastrophe nicht \u00fcberblicken. Die Vereinten Nationen sprachen von einem der schwersten St\u00fcrme im S\u00fcden Afrikas seit Jahrzehnten. Das Unwetter habe auch in Malawi zu einer humanit\u00e4ren Krise gef\u00fchrt. Dort seien mehr als 900.000 Menschen betroffen, 80.000 von ihnen mussten demnach ihre H\u00e4user verlassen.<br \/>Das Weltern\u00e4hrungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen k\u00fcndigte an, in den kommenden Tagen Nahrungsmittel f\u00fcr bis zu 600.000 Menschen in die Katastrophengebiete zu liefern. &#171;Ich glaube, dass die Welt das Ausma\u00df des Problems wahrgenommen hat&#187;, sagte WFP-Sprecher Herve Verhoosel. Auch die UN-Beh\u00f6rde f\u00fcr die Koordinierung humanit\u00e4rer Angelegenheiten (Ocha) und das UN-Kinderhilfswerk stellten weitere Unterst\u00fctzung in Aussicht.<br \/>In Mosambik harrten noch immer viele Menschen auf B\u00e4umen oder D\u00e4chern aus, berichtete Ian Scher von der s\u00fcdafrikanischen Organisation Rescue SA, die sich an der Seite des s\u00fcdafrikanischen und mosambikanischen Milit\u00e4rs an den Bergungsarbeiten beteiligt. Seit Freitagnacht hat Schers Organisation nach eigenen Angaben 34 Menschen gerettet. Doch stehen ihr bislang nur drei Hubschrauber zur Verf\u00fcgung. Sie will nun versuchen, weitere Hubschrauber zu chartern. &#171;Wir retten so viele, wie wir k\u00f6nnen, doch sind das nicht alle&#187;, sagte Scher. &#171;Wir m\u00fcssen schwierige Entscheidungen treffen. Manchmal k\u00f6nnen wir nur zwei von f\u00fcnf retten. Manchmal werfen wir nur Essen ab und retten jemand anderes, der in gr\u00f6\u00dferer Gefahr ist.&#187; Allein auf einer mitten in den Fluten entstandenen Insel h\u00e4tten sich 350 Menschen gerettet und warteten nun dringend auf Hilfe.<br \/>Amnesty International rief die internationale Gemeinschaft zur raschen Hilfe auf. Die Menschenrechtsorganisation machte den Klimawandel f\u00fcr Katastrophen wie jetzt im s\u00fcdlichen Afrika verantwortlich. Gro\u00dfbritannien stellte der Region am Dienstag sieben Millionen Euro an Nothilfe zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mindestens 300 Menschen sind im S\u00fcden Afrikas durch den Zyklon Idai gestorben. Hunderte weitere werden vermisst. Helfer dringen nur langsam in die Hochwassergebiete vor. F\u00fcnf Tage nach dem Durchzug des Zyklons Idai ist die Zahl der Toten in Mosambik und Simbabwe auf mehr als 300 gestiegen. 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