<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1765150,"date":"2020-11-01T11:24:00","date_gmt":"2020-11-01T09:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1765150"},"modified":"2020-11-01T12:10:41","modified_gmt":"2020-11-01T10:10:41","slug":"trump-und-biden-im-us-wahlkampf-in-der-schlussoffensive","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2020\/11\/trump-und-biden-im-us-wahlkampf-in-der-schlussoffensive\/","title":{"rendered":"Trump und Biden im US-Wahlkampf in der Schlussoffensive"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In den letzten Z\u00fcgen des US-Wahlkampfs sind Pr\u00e4sident Donald Trump und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden in die Schlussoffensive gegangen &#8212; gegenseitige Angriffe inklusive. Biden versuchte vor der Abstimmung am Dienstag mit dem Obama-Faktor zu punkten: Er trat am Samstag zwei Mal mit dem fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten im besonders umk\u00e4mpften Staat Michigan auf. Trump sprach vier Mal vor Anh\u00e4ngern in Pennsylvania, einem anderen wichtigen Swing State.<\/b><br \/>\nAm Sonntag will Biden dort auftreten, Trump wird in Iowa, North Carolina und Michigan erwartet. Der republikanische Amtsinhaber liegt in Umfragen sowohl landesweit als auch in mehreren potenziell entscheidenden Staaten hinter Biden. Seine Wiederwahl ist dennoch keineswegs ausgeschlossen, zumal aufgrund des Wahlsystems auch der Kandidat mit den landesweit meisten Stimmen unterliegen kann. Beide Seiten haben die diesj\u00e4hrige Abstimmung zur Schicksalswahl erkl\u00e4rt und warnen vor dem jeweiligen Gegner als k\u00fcnftigen Pr\u00e4sidenten. Dutzende Millionen Amerikaner haben bereits gew\u00e4hlt und ihre Stimme per Brief oder im Wahllokal abgegeben. Die Universit\u00e4t von Florida gab am Samstag bekannt, dass mehr als 90 Millionen B\u00fcrger bereits per Briefwahl oder pers\u00f6nlich in im Voraus ge\u00f6ffneten Wahllokalen ihre Stimme abgegeben haben. Die Zahl entspricht 65 Prozent der gesamten W\u00e4hler von vor vier Jahren. Formeller Wahltag ist Dienstag. Biden versuchte am Samstag in Flint in Michigan, den Verdruss vieler Landsleute \u00fcber die vergangenen vier Jahre mit Trump f\u00fcr sich zu nutzen. &#171;Wir sind fertig mit dem Chaos, den Tweets, der Wut, dem Hass, dem Versagen, der Weigerung, jegliche Verantwortung zu \u00fcbernehmen.&#187; Amerikaner wegen ihres Geschlechts, ihrer Ethnie oder Herkunft gegeneinander aufzubringen sei falsch, sagte Biden bei seinem anderen Auftritt in Detroit. &#171;Jeder wei\u00df, wer Donald Trump ist, lasst uns zeigen, wer wir sind.&#187; Er wiederholte sein Versprechen, im Falle seiner Wahl allen Amerikaner zu dienen. &#171;Um Gottes willen, bitte w\u00e4hlt!&#187;, appellierte Biden fast flehend. &#171;Es ist Zeit aufzustehen, uns unsere Demokratie zur\u00fcckzuholen.&#187; Am Dienstag gehe es um alles, sagte Ex-Pr\u00e4sident Barack Obama, dessen Stellvertreter Biden bis 2017 gewesen war. &#171;Ihr k\u00f6nnt den Wandel w\u00e4hlen.&#187; Mit Biden und seiner Vize-Kandidatin Kamala Harris werde es nicht so anstrengend werden wie mit Trump, versprach Obama. Man werde sich nicht mehr so viel streiten m\u00fcssen. Er lobte Biden f\u00fcr sein Verantwortungsbewusstsein und seine G\u00fcte. Biden l\u00e4gen die Amerikaner wirklich am Herzen. Michigan geh\u00f6rt zu den strategisch immens wichtigen Swing States, bei denen nicht schon im Vorfeld feststeht, ob aus Tradition der Kandidat der Republikaner oder der Demokraten siegen wird. Auch Pennsylvania ist so ein Battleground State. Genau wie in Michigan konnte sich Trump dort 2016 ganz knapp durchsetzen &#8212; dieses Mal sehen Umfragen Biden knapp in F\u00fchrung. Die hohe Zahl von Briefw\u00e4hlern k\u00f6nnte in einigen US-Staaten zu Verz\u00f6gerungen bei der Ausz\u00e4hlung f\u00fchren. Trump stimmte seine Anh\u00e4nger darauf ein, dass sie m\u00f6glicherweise mehrere Wochen auf ein Wahlergebnis warten m\u00fcssten. Er machte damit auch seinem \u00c4rger dar\u00fcber Luft, dass seine Republikaner eine Fristverl\u00e4ngerung bei der Briefwahl in Pennsylvania nicht mit juristischen Mitteln verhindern konnten. Briefwahlunterlagen mit fristgerechtem Poststempel m\u00fcssen somit noch gez\u00e4hlt werden, auch wenn sie drei Tage nach dem Wahltermin eintreffen. Zum Wahlausgang sagte Trump bei seinem Auftritt in Newton: &#171;Der 3. November wird kommen und gehen und wir werden es nicht wissen. Und ihr werdet chaotisches Durcheinander in unserem Land haben.&#187; Bei der Stimmenausz\u00e4hlung k\u00f6nnten &#171;sehr schlimme Dinge&#187; und etwas &#171;Gef\u00e4hrliches&#187; passieren, warnte er. Genauere Erl\u00e4uterungen dazu und Belege f\u00fcr seine Behauptung blieb Trump schuldig. Der Pr\u00e4sident macht seit Monaten Stimmung gegen die Briefwahl, die erfahrungsgem\u00e4\u00df mehr demokratische W\u00e4hler als Anh\u00e4nger der Republikaner zur Stimmabgabe nutzen. Trump behauptet, es gebe massives Betrugspotenzial bei der Briefwahl. Belege daf\u00fcr hat er nicht vorgelegt. Er pocht darauf, dass noch in der Wahlnacht feststehen m\u00fcsse, wer gewonnen habe. Bei den meisten vergangenen Wahlen stellte sich der Sieger tats\u00e4chlich noch in der Wahlnacht heraus. Der US-Pr\u00e4sident wird nicht direkt von den B\u00fcrgern gew\u00e4hlt, sondern von Wahlleuten. Deren Stimmen fallen komplett dem Sieger in jedem Staat zu, der diese Wahlleute entsendet &#8212; egal wie knapp das Ergebnis dort ausgefallen ist. F\u00fcr den Einzug ins Wei\u00dfe Haus sind 270 Stimmen von Wahlleuten n\u00f6tig.2016 hatte Trump zwar landesweit weniger Stimmen als Hillary Clinton geholt, aber mehr Wahlleute f\u00fcr sich gewonnen. Biden will sich in der Wahlnacht von seinem Wohnort Wilmington (Delaware) aus an die Nation wenden, wie sein Wahlkampfteam am Samstag ank\u00fcndigte. Trump wird die Wahlnacht nach eigenen Worten wohl in Washington &#171;zwischen dem Wei\u00dfen Haus und dem (Trump-)Hotel&#187; verbringen, weil die Hauptstadtverwaltung f\u00fcr die Nutzung seines dortigen Hotels &#171;Grenzen gesetzt&#187; habe. In Washington sind derzeit Veranstaltungen mit maximal 50 Personen erlaubt. Es ist ungew\u00f6hnlich, dass amtierende Pr\u00e4sidenten in der Wahlnacht im Wei\u00dfen Haus sind. (APA\/dpa\/ag.)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Z\u00fcgen des US-Wahlkampfs sind Pr\u00e4sident Donald Trump und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden in die Schlussoffensive gegangen &#8212; gegenseitige Angriffe inklusive. 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