<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1785242,"date":"2020-11-29T17:53:00","date_gmt":"2020-11-29T15:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1785242"},"modified":"2020-11-29T18:10:54","modified_gmt":"2020-11-29T16:10:54","slug":"mehr-als-100-festnahmen-in-belarus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2020\/11\/mehr-als-100-festnahmen-in-belarus\/","title":{"rendered":"Mehr als 100 Festnahmen in Belarus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Trotz Polizeigewalt gehen die Menschen in Belarus weiter auf die Stra\u00dfe. Sie fordern den R\u00fccktritt von Machthaber Lukaschenko. Die Opposition ist angesichts vieler Festnahmen besorgt.<br \/>\n \u2026<\/b><br \/>\nTrotz Polizeigewalt gehen die Menschen in Belarus weiter auf die Stra\u00dfe. Sie fordern den R\u00fccktritt von Machthaber Lukaschenko. Die Opposition ist angesichts vieler Festnahmen besorgt. Tausende Menschen haben in Belarus (Wei\u00dfrussland) friedlich gegen den Pr\u00e4sidenten Alexander Lukaschenko protestiert, der sich an sein Amt klammert. Bei der Sonntagsdemonstration gingen Sicherheitskr\u00e4fte erneut zum Teil rabiat vor. Videos im Nachrichtenkanal Telegram zeigten, wie vermummte Uniformierte auf Menschen am Boden einpr\u00fcgelten. Es kam zu vielen Festnahmen. Das Menschenrechtszentrum Wesna listete zun\u00e4chst die Namen von mehr als 120 Festgenommenen auf. Am vergangenen Sonntag waren es etwa 300, in der Woche davor rund 1000 gewesen. Die gr\u00f6\u00dften Aktionen gab es in der Hauptstadt Minsk. Dort versammelten sich Demonstranten zun\u00e4chst in ihren Wohnvierteln und schlossen sich dann zu gr\u00f6\u00dferen Protestz\u00fcgen zusammen. Viele trugen bei Schneefall die historischen wei\u00df-rot-wei\u00dfen Fahnen. In Videos war zu sehen, wie Sicherheitskr\u00e4fte Demonstranten bis in die Innenh\u00f6fe von Wohnanlagen verfolgten. Immer wieder wurden Menschen in Kleinbusse gezerrt. Medien berichteten zudem \u00fcber den Einsatz von Tr\u00e4nengas und Blendgranaten. Auch in anderen St\u00e4dten forderten die Menschen Lukaschenkos R\u00fccktritt. Wie an den Sonntagen zuvor waren wieder Hundertschaften Uniformierter von Innenministerium und Armee in Minsk unterwegs gewesen. In Videos waren Gefangenentransporter, Wasserwerfer und andere schwere Technik auf den Stra\u00dfen der Hauptstadt zu sehen. Sicherheitskr\u00e4fte sperrten gro\u00dfe Pl\u00e4tze mit dem Metallgittern ab. Zudem waren sechs Metro-Stationen in Minsk gesperrt. Auch das mobile Internet war weitgehend abgeschaltet. Damit wollten es die Beh\u00f6rden erschweren, sich zu Versammlungen zu verabreden. Es gab au\u00dferdem Berichte, dass einige Wohnviertel ohne Strom waren. Offiziell hatte die Opposition die Aktion diesmal als &#171;Marsch der Nachbarn&#187; angek\u00fcndigt. Es war der 16. Protestsonntag infolge. Belarus steckt seit der Pr\u00e4sidentenwahl am 9. August in einer schweren innenpolitischen Krise. Der 66-j\u00e4hrige Lukaschenko hatte sich mit 80,1 Prozent der Stimmen zum Sieger erkl\u00e4ren lassen. Die EU erkennt ihn nicht mehr als Pr\u00e4sidenten an. Die Opposition sieht die B\u00fcrgerrechtlerin Swetlana Tichanowskaja als wahre Gewinnerin. Die B\u00fcrgerrechtlerin, die ins EU-Land Litauen geflohen war, sagte vorab in einer Video-Botschaft, die Menschen in Belarus seien &#171;gemeinsam einen schwierigen Weg gegangen&#187;. Sie h\u00e4tten schreckliche Gewalt und Unmenschlichkeit gesehen und seien dabei im Gegensatz zum &#171;Regime&#187; sie selbst geblieben. Die inhaftierte Oppositionelle Maria Kolesnikowa sagte \u00fcber ihre Anw\u00e4ltin dem Nachrichtenmagazin &#171;Der Spiegel&#187;, sie sei besorgt um das Wohl der Menschen in Belarus. &#171;Kein Wunsch, an der Macht zu bleiben, kann solch ein nie dagewesenes Ausma\u00df an Gewalt rechtfertigen.&#187; Friedliche B\u00fcrger w\u00fcrden wegen ihrer Ansichten geschlagen, gefoltert, verletzt und get\u00f6tet, sagte die 38-J\u00e4hrige, die lange in Stuttgart gelebt hat. &#171;Wir leben in einem Polizeistaat.&#187; Die Demokratiebewegung fordert seit Wochen Lukaschenkos R\u00fccktritt, ein Ende der Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten, die Freilassung aller politischen Gefangenen und Neuwahlen. Der Langzeitpr\u00e4sident machte mehrfach deutlich, dass er seine Macht vorerst nicht abgeben will. Allerdings stellte er eine neue Verfassung in Aussicht. Einen Zeitpunkt daf\u00fcr nannte er nicht. \u00a9 dpa-infocom, dpa:201129-99-506893\/2 (dpa)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz Polizeigewalt gehen die Menschen in Belarus weiter auf die Stra\u00dfe. Sie fordern den R\u00fccktritt von Machthaber Lukaschenko. Die Opposition ist angesichts vieler Festnahmen besorgt. \u2026 Trotz Polizeigewalt gehen die Menschen in Belarus weiter auf die Stra\u00dfe. Sie fordern den R\u00fccktritt von Machthaber Lukaschenko. Die Opposition ist angesichts vieler Festnahmen besorgt. 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