<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1831019,"date":"2021-02-02T01:18:00","date_gmt":"2021-02-01T23:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1831019"},"modified":"2021-02-02T06:05:48","modified_gmt":"2021-02-02T04:05:48","slug":"wall-street-berappelt-sich-wieder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/02\/wall-street-berappelt-sich-wieder\/","title":{"rendered":"Wall Street berappelt sich wieder"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Nachdem das Kr\u00e4ftemessen zwischen privaten Spekulanten und Hedgefonds letzte Woche die B\u00f6rsen in Atem gehalten hat, ist von Verunsicherung am Montag nicht mehr viel zu sp\u00fcren.  Dow Jones und Nasdaq sind im Aufwind, rasant nach unten geht es dagegen f\u00fcr die Gamestop-Aktie.<\/b><br \/>\nNachdem das Kr\u00e4ftemessen zwischen privaten Spekulanten und Hedgefonds letzte Woche die B\u00f6rsen in Atem gehalten hat, ist von Verunsicherung am Montag nicht mehr viel zu sp\u00fcren. Dow Jones und Nasdaq sind im Aufwind, rasant nach unten geht es dagegen f\u00fcr die Gamestop-Aktie. Nach der schw\u00e4rzesten Handelswoche seit Oktober kam es zu Wochenbeginn an der Wall Street zu einer kr\u00e4ftigen Erholung. Teilnehmer verwiesen auf eine leichte Beruhigung. Der Volatilit\u00e4tsindex, das &#171;Angstbarometer&#187;, fiel deutlich. H\u00e4ndler sprachen von einer sinkenden Leerverkaufsquote unter Hedgefonds, daher k\u00f6nnte die Volatilit\u00e4t im Wochenverlauf noch weiter zur\u00fcckgehen. &#171;Wir sind wieder zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckgekehrt&#187;, sagte Greg Harmon, Gr\u00fcnder und Pr\u00e4sident von Dragonfly Capital. Gleichwohl blieben die zuletzt als Spekulationsobjekte aufgefallenen Titel Gamestop, AMC Entertainment und Koss auff\u00e4llig. W\u00e4hrend die Kurse von Gamestop und Koss um 30,8 bzw.45,3 Prozent einbrachen, legten die Papiere des Kinobetreibers AMC nach zwischenzeitlich deutlicheren Gewinnen um 0,3 Prozent zu. Privatanleger sprechen sich \u00fcber soziale Netzwerke ab und treiben seit Wochen die Kurse ausgew\u00e4hlter Aktien ohne fundamentalen Hintergrund nach oben. Immer mehr H\u00e4ndler rufen nach den Regulierungsbeh\u00f6rden. Doch seien die Handelsvolumina deutlich gesunken, erg\u00e4nzte Harmon. Der Dow-Jones-Index gewann 0,8 Prozent auf 30.212 Punkte. Der S&amp;P-500 stieg um 1,6 Prozent auf 3.774 Punkte. F\u00fcr den technologielastigen Nasdaq-Composite ging es um 2,5 Prozent auf 13.403 Punkte nach oben. Dabei standen den 2.524 (Freitag: 860) Kursgewinnern 700 (2.309) verlierer gegen\u00fcber, w\u00e4hrend 65 (91) Titel unver\u00e4ndert schlossen. Etwas Mut machten positive Schlagzeilen zur Impfstoffversorgung in Europa. Aber auch die j\u00fcngst r\u00fcckl\u00e4ufigen Infektionsraten in den USA st\u00fctzten das Sentiment. Aus China kam das Signal, dass die dortige Erholung der Wirtschaft zwar etwas an Kraft verliert, doch befindet sich die Konjunktur weiter auf Expansionskurs. Kein einheitliches Bild zeigten die US-Daten. So hat sich die Aktivit\u00e4t in der US-Industrie im Januar verlangsamt. Der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes fiel auf 58,7 (Vormonat: 60,7), w\u00e4hrend \u00d6konomen nur einen R\u00fcckgang auf 60,0 prognostiziert hatten. Dagegen hat die Aktivit\u00e4t in der US-Industrie im Januar gegen\u00fcber dem Vormonat zugenommen. Der von IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex stieg auf 59,2 von 57,1 Punkten. In erster Lesung war ein Wert von 59,1 ermittelt worden. &#171;Die US-Industrie hat einen ermutigenden Start ins neue Jahr gezeigt, die Produktion und die Orderb\u00fccher sind mit den schnellsten Raten seit mehr als sechs Jahren gewachsen&#187;, so IHS-Markit-Chef\u00f6konom Chris Williamson. Auch die US-Bauausgaben haben sich im Dezember st\u00e4rker erh\u00f6ht als erwartet. Unter den Einzelwerten stiegen die \u00d6ltitel von Chevron und Exxon um 1,4 bzw,0,2 Prozent. Am Wochenende war bekannt geworden, dass die Chefs der beiden \u00d6lkonzerne im vergangenen Jahr die M\u00f6glichkeit eines Zusammenschlusses ausgelotet haben. F\u00fcr die Ford-Aktie ging es um 2,8 Prozent nach oben. Der US-Autobauer ist mit Google bei der Entwicklung des vernetzten Fahrzeugs eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die Titel der Google-Mutter Alphabet stiegen um 3,6 Prozent. Gegen den Trend verloren die Aktien von American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines Holdings zwischen 0,1 und 1,9 Prozent. Ein Schneesturm wirbelt den Reiseverkehr im Nordosten der USA durcheinander. Die Fluggesellschaften haben alle Fl\u00fcge am New Yorker Flughafen LaGuardia gestrichen, wie der Flughafenbetreiber mitteilte. Allerdings d\u00fcrften die negativen Auswirkungen begrenzt bleiben, da inmitten der Corona-Pandemie die Reiset\u00e4tigkeit in den USA stark nachgelassen hat, hie\u00df es. Der Euro erholte sich leicht von den Tagesverlusten zum Dollar. Im sp\u00e4ten US-Handel ging er mit 1,2056 Dollar um. Der Versuch der EZB, den Euro mittels Drohung einer Zinssenkung schwach zu reden, sei eine sehr gef\u00e4hrliche Strategie, blickte die Danske Bank auf die Vorwoche zur\u00fcck. Die EZB k\u00f6nne ein solches Signal nicht allzu oft aussenden, ohne tats\u00e4chlich danach zu handeln, sonst riskiere sie ihre Glaubw\u00fcrdigkeit, warnt Marktstratege Piet Haines Christiansen. Der Dollar-Index legte indes um 0,5 Prozent zu. Die \u00d6lpreise zogen mit den chinesischen Konjunkturdaten und den gestiegenen Hoffnungen auf ein weiteres US-Hilfspaket an. Dazu deutete ein Umfrage darauf hin, dass die Opec-Mitgliedsstaaten die F\u00f6rdermenge im Januar weniger stark als erwartet erh\u00f6ht haben, womit die j\u00fcngsten Ma\u00dfnahmen umgesetzt w\u00fcrden, hie\u00df es. Der Preis f\u00fcr ein Barrel der US-Sorte WTI legte um 2,7 Prozent auf 53,63 Dollar zu, Brent verteuerte sich um 2,5 Prozent auf 56,40 Dollar. Der Goldpreis legte ebenfalls zu, befeuert von einer Rally bei Silber. Die Feinunze gewann 0,7 Prozent auf 1.859 Dollar &#8212; trotz der Dollar-St\u00e4rke. Teilnehmer sprachen von spekulativen Silber-K\u00e4ufen &#8212; befeuert durch entsprechende Aufrufe in den Sozialen Medien. Nach Gamestop sei nun Silber an der Reihe, sagte ein H\u00e4ndler. F\u00fcr den Silperpreis ging es um 6,7 Prozent nach oben. Er schloss auf dem h\u00f6chsten Settlementpreis seit sieben Jahren.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem das Kr\u00e4ftemessen zwischen privaten Spekulanten und Hedgefonds letzte Woche die B\u00f6rsen in Atem gehalten hat, ist von Verunsicherung am Montag nicht mehr viel zu sp\u00fcren. Dow Jones und Nasdaq sind im Aufwind, rasant nach unten geht es dagegen f\u00fcr die Gamestop-Aktie. 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