<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1849496,"date":"2021-02-27T23:16:00","date_gmt":"2021-02-27T21:16:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1849496"},"modified":"2021-02-28T00:07:27","modified_gmt":"2021-02-27T22:07:27","slug":"corona-ausbreitung-wie-vor-weihnachten-vorhergesagt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/02\/corona-ausbreitung-wie-vor-weihnachten-vorhergesagt\/","title":{"rendered":"Corona-Ausbreitung wie vor Weihnachten vorhergesagt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Tag f\u00fcr Tag steigen die Zahlen der Corona-Infektionen und der Todesf\u00e4lle in Deutschland. Lockerungen d\u00fcrften die Verbreitung der ansteckenderen und wohl auch gef\u00e4hrlicheren britischen Variante nun noch beschleunigen.<\/b><br \/>\nMehr aktuelle News finden Sie hier Das Corona-Virus breitet sich in Deutschland wieder weiter aus. Experten halten im April eine so starke Ausbreitung wie vor Weihnachten f\u00fcr wahrscheinlich. Denn die ansteckendere und wohl auch t\u00f6dlichere Mutation B.1.1.7 greift um sich. Zugleich gibt es mehr Kontakte wegen Lockdown-Lockerungen. Bereits am Samstag stieg die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner um 1,2 auf 63,8. Das meldete das Robert Koch-Institut (RKI). Die Inzidenz war infolge des Lockdowns bis Mitte Februar gesunken &#8212; auf 57,4 zum Ende der zweiten Februarwoche. Zu der Zeit hatte die Ausbreitung der zuerst in Gro\u00dfbritannien aufgetauchten Variante in Deutschland bereits begonnen. Der Mutations-Anteil stieg binnen zwei Wochen von knapp 6 auf mehr als 22 Prozent zum Ende der dritten Februarwoche. Nach den j\u00fcngsten Zahlen gro\u00dfer Labore hat die britische Variante dann einen Anteil von 30 Prozent in Deutschland erreicht. Ein aktuellerer Stand vom RKI wird erst kommende Woche wieder erwartet. Die Sieben-Tage-Inzidenz schwankte ab Mitte Februar zun\u00e4chst einige Tage um 57. Seit vergangenen Sonntag lag sie dann wieder bis auf einen Tag konstant \u00fcber 60. Der bisherige H\u00f6chststand der Inzidenz war zwei Tage vor Weihnachten mit 197,6 erreicht worden. An dem Tag gab es 19 528 neue F\u00e4lle innerhalb eines Tages. Nun meldeten die Gesundheits\u00e4mter dem RKI 9762 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 369 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Den H\u00f6chststand neu gemeldeter Todesf\u00e4llen gab es nachlaufend zum H\u00f6chststand bei der Inzidenz: N\u00e4mlich mit 1244 Toten am 14. Januar. Insgesamt sind 69 888 Menschen an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 bis heute gestorben. Infizierte Menschen stecken auch wieder mehr Menschen an: So stieg der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert laut RKI-Angaben vom Samstag auf 1,11 (Vortag: 1,08).100 Infizierte geben das Virus also rechnerisch an 111 weitere Menschen weiter. Der Wert bildet das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Unter eins flaut das Infektionsgeschehen ab &#8212; \u00fcber eins nimmt es zu. Insgesamt wird die dritte Welle der Corona-Pandemie nach Berechnungen des Saarbr\u00fccker Pharmazie-Professors Thorsten Lehr \u00e4hnlich stark ausfallen wie die zweite. &#171;Ich gehe schon davon aus, dass wir wieder so Zust\u00e4nde wie vor Weihnachten bekommen werden&#187;, sagte der Experte f\u00fcr Corona-Prognosen der Deutschen Presse-Agentur in Saarbr\u00fccken. Er rechnete damit, dass in der ersten Aprilh\u00e4lfte wieder Sieben-Tage-Inzidenzen um 200 erreicht werden. Denn die britische Mutante, die wohl um die 35 Prozent ansteckender sei, werde auch in Deutschland die Oberhand gewinnen und weiter ansteigen bis zu einem Anteil von mehr als 90 Prozent. Er berief sich auf Zahlen des &#171;Covid-Simulators&#187; an der Uni des Saarlandes. Und seit Mitte Februar h\u00e4tten mehr Kontakte zu h\u00f6heren Zahlen gef\u00fchrt. Es gebe eine Lockdown-M\u00fcdigkeit, in manchen Bereichen laufe das normale Leben wieder an, weitere \u00d6ffnungen st\u00fcnden bevor. Lehr: &#171;Auch wenn die Lockerungen moderat sind, werden sie sich auswirken.&#187; Lehr geht davon aus, dass es nach dem 7. M\u00e4rz rund 20 Prozent mehr Kontakte gebe. Die Kombination aus Lockerungen mit der Mutante werde zu einem relativ starken Anstieg f\u00fchren. Ohne jegliche Lockerung w\u00fcrde Anfang April die 100er-Inzidenz erreicht. In weiter Ferne sei eine zuletzt angestrebte Inzidenz von 35. Effekte der Impfungen gibt es laut dem Forscher &#171;bei einem optimistischen Szenario&#187; im Juni &#8212; wenn man 30 Prozent der Bev\u00f6lkerung geimpft habe. \u00dcber 95 Prozent seien noch nicht geimpft. Den Anstieg der Zahlen ausbremsen k\u00f6nnte man m\u00f6glicherweise &#171;\u00fcber gezielte Schnelltests, die gro\u00dffl\u00e4chig eingesetzt werden, um infekti\u00f6se Mitb\u00fcrger aus dem Verkehr zu ziehen&#187;. Lehr bezweifelte, dass die Umsetzung &#171;rechtzeitig f\u00fcr eine Lockerung&#187; gelinge. In den vergangenen Wochen hatte sich der Verdacht erh\u00e4rtet, dass die ansteckendere britische Variante B.1.1.7 auch h\u00e4ufiger zur Klinikeinweisung oder zum Tod f\u00fchrt. Eine britische Erhebung fasste Studien zusammen, die auf ein um etwa 40 bis 60 Prozent erh\u00f6htes Morbidit\u00e4ts- und Mortalit\u00e4tsrisiko hinweisen. Experten vermuten als Grund einen leichteren Eintritt der Mutation in die Zellen und eine st\u00e4rkere Infektion weiterer Zellen. (br\/dpa)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag f\u00fcr Tag steigen die Zahlen der Corona-Infektionen und der Todesf\u00e4lle in Deutschland. Lockerungen d\u00fcrften die Verbreitung der ansteckenderen und wohl auch gef\u00e4hrlicheren britischen Variante nun noch beschleunigen. Mehr aktuelle News finden Sie hier Das Corona-Virus breitet sich in Deutschland wieder weiter aus. 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