<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1849883,"date":"2021-02-28T00:48:00","date_gmt":"2021-02-27T22:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1849883"},"modified":"2021-02-28T06:05:42","modified_gmt":"2021-02-28T04:05:42","slug":"coronavirus-blog-scholz-mahnt-klaren-kurs-in-pandemie-an","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/02\/coronavirus-blog-scholz-mahnt-klaren-kurs-in-pandemie-an\/","title":{"rendered":"Coronavirus-Blog: Scholz mahnt klaren Kurs in Pandemie an"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Vizekanzler sagt, f\u00fcr m\u00f6gliche \u00d6ffnungsschritte m\u00fcsse es eine L\u00f6sung aus einem Guss geben. Mehr Corona-News im Blog.<\/b><br \/>\nIm Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Sonnabend, den 27. Februar 2021 \u00fcber die Folgen der Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Sonntag geht es mit einem neuen Blog weiter. Tabellen und Grafiken: So l\u00e4uft die Impfkampagne im NordenKarte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Wir beenden unsere Corona-Berichterstattung f\u00fcr diesen Sonnabend und danken f\u00fcr Ihre Aufmerksamkeit. Sonntag fr\u00fch geht es in einem neuen Blog weiter. Wenige Tage vor den n\u00e4chsten Beratungen von Bund und L\u00e4ndern zur Corona-Krise hat Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) einen klaren Kurs angemahnt. F\u00fcr m\u00f6gliche \u00d6ffnungsschritte in der Pandemie m\u00fcsse es eine L\u00f6sung aus einem Guss geben, sagte Scholz dem Deutschlandfunk. Niemand habe etwas davon, wenn Gesch\u00e4fte \u00f6ffnen, aber kurz danach wieder schlie\u00dfen m\u00fcssten. Der SPD-Kanzlerkandidat sagte, bei steigenden Infektionszahlen vor Ort m\u00fcsse schnell gehandelt werden, damit sich das Virus nicht wieder fl\u00e4chendeckend ausbreite. Es d\u00fcrfe deshalb nicht bei vagen Aussagen bleiben, sondern brauche pr\u00e4zise Festlegungen, mit denen es gemeinsam vorw\u00e4rts gehe. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpr\u00e4sident*innen der L\u00e4nder wollen am kommenden Mittwoch \u00fcber das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Bei den verst\u00e4rkten Corona-Kontrollen hat die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern allein am Sonnabend mehr als 100 Autos abgewiesen. Es gilt nach wie vor eine Verf\u00fcgung, die Einreisen ohne triftigen Grund untersagt. Ein Schwerpunkt der Kontrollen war der Landkreis Vorpommern-Greifswald mit der Insel Usedom. Seit April 2020 leisten Bundeswehr-Soldaten Amtshilfe in der Pandemie-Bek\u00e4mpfung &#8212; zum Beispiel im Senioren- und Pflegeheim Margarethenhof in Hamburg. Dort erm\u00f6glichen sie mit Corona-Tests die Besuche von Angeh\u00f6rigen. Shoppen in Rostock, aber mit Termin. Rostocks Oberb\u00fcrgermeister Madsen hat das Pilotprojekt f\u00fcr einen Weg aus dem Lockdown konkretisiert. F\u00fcr \u00d6ffnungen sollen demnach Faktoren wie die Lage in den Krankenh\u00e4usern, die Altersstruktur der Erkrankten und der Anteil der Mutationen eine Rolle spielen und nicht mehr nur die Sieben-Tage-Inzidenz. Dem Konzept zufolge sollen Einzelhandelsgesch\u00e4fte wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen &#8212; aber nur mit Termin. Ab sofort k\u00f6nnen in Deutschland auch Unternehmen mit einem Finanzbedarf von \u00fcber zwei Millionen Euro Corona-Wirtschaftshilfen im Rahmen der November- und Dezemberhilfe beantragen. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Mit der November- und Dezemberhilfe k\u00f6nnen Unternehmen Zusch\u00fcsse in H\u00f6he von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vorjahreszeitraum erhalten. Auch entgangene Gewinne k\u00f6nnten nun ber\u00fccksichtigt werden &#8212; nicht nur Verluste. Vorangegangen war der Neuerung eine Entscheidung der EU-Kommission: H\u00f6chstbetr\u00e4ge f\u00fcr Corona-Beihilfen wurden heraufgesetzt. Die Zahl der registrierten Corona-Neuerkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern ist im Vergleich zur Vorwoche erneut gestiegen. Heute meldete das Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Soziales 175 neue Infektionsf\u00e4lle. Das sind 36 mehr als am gleichen Tag der Vorwoche. Damit setzte sich die zuletzt wieder leicht steigende Tendenz fort. Die Sieben-Tage-Inzidenz wuchs im Vergleich zum Vortag von 61,0 auf 65,1 Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Wer nach Deutschland einreist, bekommt ab Montag zur Begr\u00fc\u00dfung eine SMS mit Informationen der Bundesregierung \u00fcber die geltenden Corona-Regeln. Das Bundesgesundheitsministerium erkl\u00e4rte, die Kurznachricht enthalte einen Link auf eine Internetseite. Dort w\u00fcrden unter anderem Einreise- und Quarant\u00e4ne-Bestimmungen sowie allgemeine Hygiene-Vorschriften wie etwa die Maskenpflicht erl\u00e4utert. Die SMS wird demnach von den Mobilfunk-Anbietern verschickt, sobald sich ein Handy in ein deutsches Netz einbucht. Wenige Tage vor dem Bund-L\u00e4nder-Corona-Gipfel am Mittwoch werden in Mecklenburg-Vorpommern Forderungen nach einem baldigen Ende des Lockdowns lauter. Auf der Urlauberinsel Usedom starteten Hoteliers heute eine Plakataktion, mit der sie auf die drohenden Folgen der monatelangen Zwangsschlie\u00dfungen hinwiesen. Ein Kreuz auf schwarzem Grund und der Schriftzug &#171;Hier ruht ein touristischer Betrieb&#187; warnte vor einer m\u00f6glichen Insolvenzwelle in der Branche. &#171;Wir gehen jetzt in den f\u00fcnften Monat ohne G\u00e4ste und brauchen endlich eine klare Ansage, wann es f\u00fcr uns wieder losgeht&#187;, sagte der Hotelbetreiber Michael Raffelt als einer der Initiatoren der Aktion. Regionale Unternehmerverb\u00e4nde machten in einem offenen Brief deutlich, dass sie eine neuerliche Verschiebung der Lockerungen f\u00fcr Handel, Gastronomie und Hotellerie nicht hinnehmen wollen. Die weiter unklare Entwicklung der Corona-Pandemie und die geltenden Einschr\u00e4nkungen und Verbote halten viele Reisende ganz offensichtlich noch davon ab, Osterurlaube in den norddeutschen Ferienregionen zu buchen. An der Nord- und Ostseek\u00fcste und auf den Inseln in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie in der Harz-Region gehen zwar zurzeit viele Anfragen ein. Konkrete Buchungen f\u00fcr einen Osterurlaub bleiben aber noch aus, wie aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den touristischen Marketinggesellschaften hervorgeht. Die Hoffnungen der Branche liegen eher auf dem Sommer. Bereits jetzt gibt es eine gro\u00dfe Nachfrage und viele Buchungen. Nach m\u00f6glichen Lockerungen erwarten einzelne Urlaubsregionen sogar eine Buchungs-Welle. Vor allem zu Stornierungsregelungen und Umbuchungsm\u00f6glichkeiten gebe es viele Nachfragen Die Bundesregierung will das Bef\u00f6rderungsverbot f\u00fcr Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten offenbar bis zum 17. M\u00e4rz verl\u00e4ngern. Die Funke Mediengruppe zitiert aus einem Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums. Demnach sollen mit einem deutlich verringerten Eintrag von Varianten weitere Infektionen verhindert werden. Aktuell gilt das Bef\u00f6rderungsverbot noch bis zum kommenden Mittwoch. Es umfasst auch Einreisen aus Tschechien und weiten Teilen des \u00f6sterreichischen Bundeslandes Tirol. Im Prinzip d\u00fcrfen von dort nur noch Bundesb\u00fcrger und Ausl\u00e4nder mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Es gibt aber Ausnahmen f\u00fcr Berufspendler, die in systemrelevanten Branchen arbeiten. Hoteliers, Vermieter und Gastronomen von Norderney spendieren 100 Corona-Pflegekr\u00e4ften aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen eine Woche Erholung auf der Nordseeinsel. Mehr als 125 Einheimische mit eigenen Hotels, Gastst\u00e4tten und Herbergen seien einem entsprechenden Aufruf gefolgt, so der Norderneyer Rotary Club. &#171;Was die Pflegekr\u00e4fte in der Pandemie leisten, ist der Wahnsinn. Das m\u00f6chten wir gern honorieren&#187;, erkl\u00e4rte J\u00f6rg Saathoff, Pr\u00e4sident des Clubs. Einziger Haken an der Sache: Wann die Pflegekr\u00e4fte nach Norderney kommen k\u00f6nnen, steht wegen des derzeit geltenden Verbots von touristischen \u00dcbernachtungen in Niedersachsen noch nicht fest. In Hamburg sind innerhalb von 24 Stunden weitere 203 Neuinfektionen mit dem Coronavirus von den Gesundheitsbeh\u00f6rden registriert worden. Das sind etwas mehr als gestern (188), aber weniger als vor einer Woche (277). Der Inzidenz-Wert, der die Neuinfektionen f\u00fcr die vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner ausweist, sank leicht von 81,5 am Vortag auf jetzt 77,6. Ein Jahr nach dem ersten best\u00e4tigten Corona-Fall im Norden sind in Hamburg nun insgesamt 51.665 Infizierte gez\u00e4hlt worden.1.263 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Mit Augenma\u00df, aber konsequent will die Hamburger Polizei nach eigenen Angaben die Orte unter die Lupe nehmen, an denen seit heute an Wochenenden und Feiertagen die strengere Maskenpflicht gilt. Auch in Niedersachsen hat die Polizei verst\u00e4rkte Kontrollen der Corona-Schutzregeln in beliebten Ausflugsgebieten angek\u00fcndigt. So hat etwa die Region Hannover am Maschsee und am Steinhuder Meer die Maskenpflicht zeitlich ausgedehnt. Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern wird heute und morgen die Einhaltung des geltenden Einreiseverbots f\u00fcr Tagestouristen aus anderen Bundesl\u00e4ndern kontrollieren. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist die Einreise auch aus anderen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns nicht erlaubt. Nachdem es in den vergangenen Wochen zu gr\u00f6\u00dferen Menschenansammlungen in der L\u00fcbecker Bucht gekommen war, ist die Polizei an diesem Wochenende dort erneut verst\u00e4rkt im Einsatz. Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Gr\u00fcne) hat den Bund zur \u00dcbernahme der kompletten Kosten des erneuten Kinderbonus aufgefordert. &#171;Wer bestellt, muss auch zahlen. Die L\u00e4nder haben in der Corona-Pandemie massiv viel zu schultern&#187;, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Wenn es stimmt, dass der Bund jetzt den Kinderbonus selbst finanzieren will, w\u00e4re das eine sehr gute Nachricht.&#187; Das Engagement der L\u00e4nder-Finanzminister h\u00e4tte sich dann gelohnt. Der Kinderbonus war gestern als Teil des Corona-Steuerhilfegesetzes im Bundestag beschlossen worden. Familien sollen &#8212; wie schon im vergangenen Jahr &#8212; auch 2021 einen einmaligen Kinderbonus von 150 Euro f\u00fcr jedes kindergeldberechtigte Kind bekommen. Die Kosten f\u00fcr den Kinderbonus belaufen sich auf 2,14 Milliarden Euro, der Anteil von L\u00e4ndern und Gemeinden daran betr\u00e4gt 1,23 Milliarden Euro. Das w\u00fcrde f\u00fcr Schleswig-Holstein nach Angaben des Finanzministeriums rund 50 Millionen Euro f\u00fcr die Haushalte von Land und Kommunen bedeuten. In Niedersachsen sind binnen eines Tages 970 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das teilte heute das Landesgesundheitsamt mit. Am Sonnabend vor einer Woche waren es 871, gestern 1.058 neue F\u00e4lle gewesen. Der landesweite Inzidenz-Wert stieg leicht auf 70,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Vortag: 69,7). Aktuell liegen acht St\u00e4dte oder Landkreise in Niedersachsen \u00fcber dem Wert 100 &#8212; am h\u00f6chsten ist er im Kreis Cloppenburg (157,0). Die Zahl der an oder mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen erh\u00f6hte sich landesweit um 20 auf jetzt 4.289 Todesopfer seit Beginn der Pandemie. Der Hamburger Sportbund fordert eine stufenweise \u00d6ffnungsperspektive f\u00fcr Kinder und Jugendliche im Vereinssport. Der Vorstandsvorsitzende Ralph Lehnert sagte im H\u00f6rfunk-Interview auf NDR Info, Bund und L\u00e4nder sollten in der kommenden Woche die n\u00f6tigen Voraussetzungen daf\u00fcr schaffen. In einem ersten Schritt schl\u00e4gt der Sportbund vor, geregelte Kinder- und Jugendsport-Angebote in Vereinen &#8212; im Freien und mit Hygienekonzepten &#8212; wieder m\u00f6glich zu machen. Das sei vor allem mit Blick auf die zurzeit steigenden Infektionszahlen bei J\u00fcngeren wichtig, so Lehnert weiter. Die Obst- und Gem\u00fcsebauern in Mecklenburg-Vorpommern sehen sich durch den Einsatz von Corona-Schnelltests besser gewappnet f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung ausl\u00e4ndischer Saisonarbeitskr\u00e4fte. Das sei das &#171;gro\u00dfe Plus&#187; f\u00fcr die anstehende Ernte-Saison, sagte Rolf Hornig vom Obst- und Gem\u00fcseanbauerverband. Die M\u00f6glichkeit, Mitarbeiter regelm\u00e4\u00dfig auf das Coronavirus zu testen, gebe &#171;eine enorme Sicherheit&#187;. Im vergangenen Jahr habe man nur Masken, Abstands- und Hygieneregeln gehabt. Die Betrieb h\u00e4tten sich aber schnell auf die Pandemie eingestellt: &#171;Im Gro\u00dfen und Ganzen&#187; sei das gut gelungen, und es habe keine gr\u00f6\u00dferen Ausbr\u00fcche in den Betrieben gegeben. Rund 4.000 Saisonarbeitskr\u00e4fte werden bis Ende Juli in Mecklenburg-Vorpommern ben\u00f6tigt, so Hornigs Sch\u00e4tzungen. Rostock plant die R\u00fcckkehr der Fans ins Ostseestadion. Au\u00dferdem soll es wieder Vorstellungen im Volkstheater geben, erste Gesch\u00e4fte sollen wieder \u00f6ffnen. Das sieht ein Konzept f\u00fcr die Hansestadt als Modellregion bei Corona-Lockerungen vor, das die Hansestadt jetzt ver\u00f6ffentlicht hat. Gespr\u00e4che mit der Landesregierung dazu soll es in der kommenden Woche geben. Am 27. Februar 2020 &#8212; heute vor einem Jahr &#8212; gab es den ersten best\u00e4tigten Corona-Fall in Norddeutschland: Ein Arzt aus Schleswig-Holstein, der am UKE in Hamburg arbeitet, wurde positiv getestet. Wie sich die Pandemie danach bis heute entwickelte und welche Folgen das f\u00fcr den Norden der Republik hatte, k\u00f6nnen Sie in der NDR.de Corona-Chronologie nachlesen: Die Oberb\u00fcrgermeisterkonferenz des Nieders\u00e4chsischen St\u00e4dtetages will im Umgang mit der Corona-Pandemie einen neuen Weg einschlagen. In einem Brief an den Ministerpr\u00e4sidenten stellen sie ihren Plan vor: Die St\u00e4dtechefs fordern, dass das gesamte \u00f6ffentliche und gesellschaftliche Leben wieder hochfahren kann, wenn der \u00fcberwiegende Teil der Risikogruppen geimpft und das Gesundheitssystem funktionsf\u00e4hig ist. Das Land Niedersachsen setzt in einem Stufenplan auf eine inzidenzbasierte \u00d6ffnung einzelner Bereiche. Die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) beim Robert Koch-Institut (RKI) will ihre Empfehlung zum Corona-Impfstoff von AstraZeneca schnell aktualisieren. Der Chef der Kommission, Thomas Mertens, betonte im ZDF, man halte das Pr\u00e4parat f\u00fcr einen sehr guten Impfstoff. Die jetzige Vorgabe, dass das Mittel von AstraZeneca nur f\u00fcr Menschen unter 65 Jahren geeignet sei, gehe auf eine d\u00fcnne Datenlage zur\u00fcck. Anl\u00e4sslich neuer Studien werde man zu einer ver\u00e4nderten Empfehlung kommen. Nach einem schleppenden Start beschleunigt sich das Impf-Tempo in Deutschland derzeit. Es gibt bei manchen B\u00fcrgern aber anhaltende Skepsis insbesondere gegen den Corona-Impfstoff von AstraZeneca. In Flensburg gelten ab heute neue Corona-Regeln. Die n\u00e4chtliche Ausgangssperre wurde aufgehoben. Das Kontaktverbot bleibt, es gelten aber Ausnahmen f\u00fcr Menschen, die alleine leben. Der Rostocker Tropenmediziner Emil Reisinger ist optimistisch, dass die Corona-Inzidenzwerte in Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden Wochen sinken werden. Diese Hoffnung sei etwa mit weiteren Impfungen und dem bevorstehenden Fr\u00fchling verbunden, sagte Reisinger der Deutschen Presse-Agentur. Schon im vergangenen Jahr habe es in den w\u00e4rmeren Jahreszeiten weniger Neuinfektionen gegeben. Die ersten Monate mit Corona-Impfungen h\u00e4tten gezeigt, dass sich das Infektionsgeschehen in Krankenh\u00e4usern und Alten- und Pflegeheimen reduziert habe. Dass die Werte weltweit aktuell nicht entscheidend sinken, habe aus seiner Sicht &#171;ma\u00dfgeblich&#187; mit der britischen Virus-Variante zu tun, so der Mediziner. Bei einem Gedenkgottesdienst im Hildesheimer Dom mit Bischof Heiner Wilmer soll heute um 17 Uhr an die Opfer der Corona-Pandemie erinnert werden. Der Rat der Europ\u00e4ischen Bischofskonferenzen hat dazu aufgerufen, an jedem Tag der Fastenzeit in einem europ\u00e4ischen Land der Opfer zu gedenken. Albanien begann am 17. Februar Albanien, nun folgt Deutschland der Initiative. Im Dom in Hildesheim werden F\u00fcrbitten verlesen, au\u00dferdem sollen symbolisch Dutzende Teelichter auf den Stufen zum Altar f\u00fcr die Verstorbenen leuchten. F\u00fcr den wegen der Pandemie eingeschr\u00e4nkten Gottesdienst gibt es keine freien Pl\u00e4tze mehr. Die Predigt des Bischofs kann ab morgen Mittag auf der Internetseite des Bistums angeh\u00f6rt werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet heute 9.762 neue laborbest\u00e4tigte Corona-F\u00e4lle binnen 24 Stunden in Deutschland. Das sind etwa 600 mehr als am vergangenen Sonnabend. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 63,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche (Vortag: 62,6). Ziel von Bund und L\u00e4ndern ist ein Wert von 50, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Ab einem dauerhaften Wert von unter 35 haben sie weitere Lockdown-\u00d6ffnungen in Aussicht gestellt. Den Angaben des RKI zufolge starben 369 weitere Menschen mit oder an dem Coronavirus. Damit erh\u00f6ht sich die Zahl der insgesamt in der Pandemie in Deutschland gemeldeten Todesf\u00e4lle auf 69.888. &#171;\u00dcberall, wo es im \u00f6ffentlichen Raum eng wird, sollen Masken getragen werden.&#187; Das sei in dieser Phase enorm wichtig, sagte Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD). Heute tritt die ausgeweitete Maskenpflicht in der Hansestadt in Kraft. Der Senat ver\u00f6ffentlichte eine detaillierte Liste, an welchen Orten und zu welchen Zeiten eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Es gibt verschiedene Kategorien: So gilt die Pflicht etwa in Bereichen der Innenstadt wie der M\u00f6nckebergstra\u00dfe von montags bis sonnabends von 10 bis 20 Uhr. In vielen Parks, rund am die Alster und am Elbufer an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Die Reeperbahn und andere Am\u00fcsiermeilen sollen an Feiertagen und Wochenenden zwischen 18 und 4 Uhr nur mit Maske betreten werden. Erwachsene m\u00fcssen nun auch auf Spielpl\u00e4tzen Maske tragen. Die komplette Liste nach Stadtteilen geordnet: In Schleswig-Holstein gibt es laut den Beh\u00f6rden 260 laborbest\u00e4tigte Corona-Neuinfektionen. Heute vor einer Woche waren es 276, gestern 242. Wie aus gestern Abend ver\u00f6ffentlichten Daten der Landesregierung hervorgeht, sank die Sieben-Tage-Inzidenz minimal von 50,5 auf 50,2 neue F\u00e4lle pro 100.000 Einwohner. An den Tagen zuvor waren die Werte \u00e4hnlich. Die Zahl der Todesf\u00e4lle stieg um acht auf 1.281. Landesweit lagen 77 Menschen auf Intensivstationen. Die h\u00f6chste Inzidenz herrscht mit weitem Abstand in der Stadt Flensburg (166,4), danach folgen der umliegende Kreis Schleswig-Flensburg (71,6) sowie der Kreis Herzogtum Lauenburg (66,2). Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) hofft, dass nach der Bund-L\u00e4nder-Konferenz n\u00e4chste Woche vielleicht auch Lockerungen etwa f\u00fcr Blumenl\u00e4den m\u00f6glich sind. Der Senat sei mit Lockerungen &#171;sehr vorsichtig unterwegs&#187;, denn in Stadtstaaten w\u00fcrden in L\u00e4den schneller viele Menschen zusammenkommen als in Fl\u00e4chenl\u00e4ndern, sagte Westhagemann im Interview mit dem Hamburg Journal im NDR Fernsehen. Auch am heutigen Sonnabend,27. Februar, h\u00e4lt Sie das Team von NDR.de \u00fcber die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Live-Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem auch Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen. Die gemeldeten Neuinfektionen im Norden vom Freitag: 1.058 in Niedersachsen,242 in Schleswig-Holstein,188 in Hamburg,185 in Mecklenburg-Vorpommern und 104 im Bundesland Bremen. Bundesweit: 9.997.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Vizekanzler sagt, f\u00fcr m\u00f6gliche \u00d6ffnungsschritte m\u00fcsse es eine L\u00f6sung aus einem Guss geben. Mehr Corona-News im Blog. Im Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Sonnabend, den 27. Februar 2021 \u00fcber die Folgen der Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Sonntag geht es mit einem neuen Blog weiter. 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