<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1850234,"date":"2021-02-28T23:44:00","date_gmt":"2021-02-28T21:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1850234"},"modified":"2021-03-01T00:06:07","modified_gmt":"2021-02-28T22:06:07","slug":"coronavirus-laut-cdu-chef-armin-laschet-macht-jens-spahn-einen-guten-job","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/02\/coronavirus-laut-cdu-chef-armin-laschet-macht-jens-spahn-einen-guten-job\/","title":{"rendered":"Coronavirus: Laut CDU-Chef Armin Laschet macht Jens Spahn &quot;einen guten Job&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Coronavirus h\u00e4lt sich auch in Deutschland weiter. Immer mehr Menschen steckten sich mit der neuartigen Erkrankung an. Auch Todesopfer gibt es zu beklagen.<\/b><br \/>\nDeutschland\/Welt &#8212; In Deutschland wurde der Corona-Lockdown noch einmal bis zum 7. M\u00e4rz verl\u00e4ngert. Wie es danach weitergeht, ber\u00e4t Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) mit den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder am 3. M\u00e4rz. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker. Laut der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 2.450.205 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Mehr als 2,2 Millionen der Infizierten sollen wieder genesen sein. Insgesamt 70.109 Menschen sind hierzulande au\u00dferdem mit oder an dem Virus verstorben. Weltweit gibt es rund 113,97 Millionen best\u00e4tigte F\u00e4lle und inzwischen 2.528.535 Todesf\u00e4lle (alle Angaben Stand 28. Februar,21.05 Uhr). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert betr\u00e4gt laut Robert-Koch-Institut bundesweit 63,8 (Stand 28. Februar,0 Uhr). +++ \u00c4ltere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr &gt;&gt; hier +++ CDU-Parteichef Armin Laschet will in Fragen der Corona-Pandemie keine klaren Ansagen in seine Partei hinein machen. &#171;Corona-Bek\u00e4mpfung ist keine parteipolitische Frage. Und ich warne auch davor, es zu einer Frage zwischen CDU und SPD, zwischen Gr\u00fcnen und FDP zu machen&#187;, sagte der nordrhein-westf\u00e4lische Regierungschef am Sonntagabend. &#171;Die Bundesregierung ist auf der einen Seite. Die 16 L\u00e4nder, wo fast jede demokratische Partei in irgendeiner Form an Koalitionen beteiligt ist, ringen um die richtigen L\u00f6sungen. Ich werde das beibehalten: Es wird nicht parteipolitisiert&#187;, sagte er. &#171;Alle ringen um den richtigen Weg&#187;, sagte Laschet. In unterschiedlichen L\u00e4ndern mit unterschiedlichen Regierungen seien unterschiedliche Ma\u00dfnahmen ergriffen worden. Er werde eher daf\u00fcr k\u00e4mpfen, dass man zu bundeseinheitlichen L\u00f6sungen komme und dass das pauschale Schlie\u00dfen, das die letzten Wochen bestimmt habe, ver\u00e4ndert werde. Laschet sprach von einer &#171;differenzierten, vorsichtigen, angleichenden \u00d6ffnung&#187;, zu der man in den 16 L\u00e4ndern kommen solle. CDU-Parteichef Armin Laschet (60) setzt weiter auf seinen Parteikollegen Jens Spahn (40) als Bundesgesundheitsminister. Auf die Frage, ob Spahn angesichts vielf\u00e4ltiger Kritik als Minister noch zu halten sei, sagte er am Sonntagabend in der ZDF-Sendung &#171;Berlin direkt&#187;: &#171;Ja, ich denke auf jeden Fall.&#187; Die Gesundheitsminister h\u00e4tten im Moment eine ganz besonders schwierige Aufgabe, sagte er mit Blick auf die Corona-Pandemie. &#171;Da macht Jens Spahn einen guten Job&#187;, meinte Laschet. Spahn \u00fcbe seine Arbeit mit gro\u00dfem Engagement aus. Vor Beginn der Berlinale haben zahlreiche Kinobetreiber in Deutschland eine Perspektive f\u00fcr ihre H\u00e4user gefordert. Mehrere Filmtheater wurden deshalb am Sonntagabend hell beleuchtet. Nach Angaben des Branchenverbands AG Kino hatten sich mehr als 300 Kinos angemeldet, etwa in Berlin und K\u00f6ln. &#171;Wir leben seit vielen Monaten ohne Kultur&#187;, sagte Verbandschef Christian Br\u00e4uer. Auch wenn man sich damit eingerichtet habe, sei das Zuhause-Bleiben eine Belastung. Bei den Kinobetreibern gehe es au\u00dferdem um die Existenz. Die Kinos sind seit November wieder geschlossen, auch viele andere Einrichtungen in Deutschland sind zu. Mit ihrer Aktion wollten die Kinobetreiber am Vorabend der Berlinale auch einen Appell an die Politik senden: &#171;Gebt uns eine \u00d6ffnungsperspektive&#187;, sagte Br\u00e4uer vor dem Berliner Kino International. Tausende Argentinier haben gegen die Vorzugsbehandlung politischer Verb\u00fcndeter der Regierung bei der Impfung gegen das Coronavirus protestiert. Argentiniens Pr\u00e4sident Alberto Fern\u00e1ndez kritisierte die Proteste, nachdem Demonstranten am Regierungspalast in Buenos Aires schwarze S\u00e4cke aufgehangen hatten um diejenigen zu symbolisieren, die ohne Impfung gestorben seien, w\u00e4hrend ein &#171;VIP&#187; statt ihnen geimpft worden sei. &#171;Die Art und Weise, in einer Demokratie zu demonstrieren, kann nicht darin bestehen, Leichens\u00e4cke mit den Namen von politischen Pers\u00f6nlichkeiten vor der Casa Rosada auszustellen&#187;, schrieb Fern\u00e1ndez am Samstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Mit den aktualisierten Corona-Beschr\u00e4nkungen m\u00fcssen ab Montag wieder viele Sch\u00fcler in Italien per Internet den Unterricht verfolgen. Das gilt unter anderem f\u00fcr die Regionen Basilikata und Molise in S\u00fcditalien, in denen ab Montag ein Lockdown herrscht. Die neue Zonen-Einteilung hatte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Samstag angeordnet. In anderen Regionen schritten die Regierungen bereits ein und schlossen teilweise Schulen in Gegenden, in denen sich Infektionsherde gebildet hatten. Laut dem britischen Gesundheitsminister Matt Hancock haben inzwischen mehr als 20 Millionen Menschen in Gro\u00dfbritannien eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Das entspricht etwa 30 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung. In Gro\u00dfbritannien wird anders als in Deutschland sowohl der Astrazeneca-Impfstoff als auch das Pr\u00e4parat von Biontech und Pfizer im Abstand von bis zu zw\u00f6lf Wochen verabreicht, damit so viele Menschen wie m\u00f6glich schnell eine Erstimpfung erhalten k\u00f6nnen. Die Zahl der f\u00fcr den vollen Impfschutz notwendigen Zweitimpfungen lag in dem Land zuletzt noch bei unter einer Million. Premierminister Boris Johnson bezeichnete den Meilenstein in einem Tweet als &#171;riesige nationale Erungenschaft und Zeugnis f\u00fcr die unerm\u00fcdliche Arbeit des NHS (Nationalen Gesundheitsdiensts), Freiwillige, das Milit\u00e4r und viele weitere.&#187; Sachsen, Bayern und Th\u00fcringen wollen Tschechien mit Corona-Impfstoff aushelfen. Ab Montag sei die Lieferung von insgesamt 15.000 Impfstoff-Dosen an das Nachbarland geplant, sagte Sachsens Regierungssprecher Ralph Schreiber am Sonntag. Die tschechische Regierung werde demnach \u00fcber die weitere Verteilung entscheiden. Tschechien hat gegenw\u00e4rtig die h\u00f6chste Infektionsrate in der ganzen EU. Das Land mit 10,7 Millionen Einwohnern registrierte seit Beginn der Pandemie rund 1,2 Millionen Infektionen. Mehr als 20.000 Corona-Patienten starben. Der Intendant der Berliner Volksb\u00fchne, Klaus D\u00f6rr, hat vor Dauersch\u00e4den f\u00fcr die Theater durch die Pandemie gewarnt. Er rechne damit, dass viele Theaterschaffenden ihren Beruf aufgeben werden, sagte er der &#171;Berliner Zeitung&#187;. &#171;Ich bef\u00fcrchte, dass sich ein F\u00fcnftel der Theaterschaffenden eine neue Arbeit suchen muss&#187;, so D\u00f6rr. Die Schlie\u00dfung der Theater scheine keinen gravierenden Effekt auf das Pandemiegeschehen zu haben, sagte der 60-J\u00e4hrige. &#171;Das \u00f6ffentliche Leben ist jetzt seit vier Monaten wieder still gestellt &#8212; und trotzdem geht die Inzidenz hoch? Es gibt \u00fcbrigens nach wie vor keinen einzigen nachgewiesenen Ansteckungsfall, der sich in einem Theater zugetragen h\u00e4tte. Die Theater sind es also offenbar nicht.&#187; Vor den Bund-L\u00e4nder-Beratungen zur Corona-Pandemie fordern die Kinder\u00e4rzte eine rasche \u00d6ffnung von Schulen und Kitas. &#171;Auch nach dem Auftreten von Virusmutationen bleibt es dabei, dass Kinder und Jugendliche keine Treiber der Pandemie sind&#187;, sagte der Pr\u00e4sident des Berufsverbands der Kinder- und Jugend\u00e4rzte (BVKJ), Thomas Fischbach, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Sonntag. &#171;Deshalb k\u00f6nnen und m\u00fcssen alle Schulen und die Kitas umgehend wieder ge\u00f6ffnet werden. Sie spielen im Infektionsgeschehen keine nennenswerte Rolle.&#187; Eine weitere Schlie\u00dfung der Schulen w\u00fcrde die Kollateralsch\u00e4den f\u00fcr Kinder und Jugendliche massiv erh\u00f6hen, warnte Fischbach. Die psychischen, sozialen und emotionalen Beeintr\u00e4chtigungen seien nach einem Jahr im Corona-Ausnahmezustand jetzt im zweiten Lockdown noch st\u00e4rker als im ersten Lockdown im vergangenen Fr\u00fchjahr. FDP-Chef Christian Lindner hat gefordert, den Stau bei der Verwendung von Impfstoff gegen das Coronavirus schnell aufzul\u00f6sen. &#171;Wir brauchen den B\u00fcrokratieabbau beim Impfen. Die B\u00fcrger haben l\u00e4ngst den Durchblick verloren, wann wer geimpft werden kann&#187;, sagte Lindner am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Millionen B\u00fcrger warteten seit vielen Wochen auf Termine. &#171;Deutschland braucht ein nationales Impfportal, damit der Zugang zu Impfterminen erleichtert wird&#187;, forderte Lindner. &#171;Wir drohen schon bald mehr Impfstoff als Impftermine zu haben. Deshalb sollten auch die Arztpraxen impfen d\u00fcrfen. Haus- und Fach\u00e4rzte kennen ihre Patienten am besten&#187;, sagte er. Berlins Regierender B\u00fcrgermeister Michael M\u00fcller (SPD) geht davon aus, dass Bund und L\u00e4nder bei ihren Beratungen Mitte der Woche gemeinsame Kriterien f\u00fcr eine schrittweise \u00d6ffnungsstrategie in der Corona-Krise beschlie\u00dfen. &#171;Grundlage wird ein Stufenplan sein, den wir in Berlin schon formuliert haben&#187;, sagte der aktuelle Vorsitzende der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Ich rechne fest damit, dass wir ein Grundger\u00fcst miteinander verabreden, an dem sich die L\u00e4nder orientieren k\u00f6nnen.&#187; So sei es auch bei den bisherigen Treffen immer gewesen: &#171;Dass wir einen Rahmen definieren, so dass die Grundrichtung klar ist und die Bundesl\u00e4nder trotzdem regionale Anpassungen vornehmen k\u00f6nnen&#187;, so M\u00fcller. &#171;Und dieser Plan sollte am besten so gestaltet sein, dass er in beide Richtungen etwas formuliert: Wenn die Infektionszahlen sinken &#8212; aber auch, wenn sie wieder steigen.&#187; Tschechiens Pr\u00e4sident Milos Zeman glaubt, dass die Corona-Pandemie in seinem Land sp\u00e4testens im September ausgestanden sein k\u00f6nnte. Alle, die eine Corona-Impfung bekommen m\u00f6chten, w\u00fcrden bis dahin geimpft sein, sagte Zeman dem Fernsehsender CNN Prima News, wie die Nachrichtenagentur CTK am Sonntag meldete. Auch glaube er, dass die &#171;leicht wahnsinnige Gruppe&#187;, die eine Impfung ablehne, bis dahin ihre Meinung ge\u00e4ndert habe. Tschechien hat gegenw\u00e4rtig die h\u00f6chste Infektionsrate in der ganzen EU. Am Samstag meldeten die Beh\u00f6rden 7798 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Von Montag an soll die Bewegungsfreiheit der Menschen im ganzen Land drastisch eingeschr\u00e4nkt werden. Der ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban hat sich nach eigenen Angaben gegen Covid-19 impfen lassen. Der rechtsnationale Politiker ver\u00f6ffentlichte am Sonntag auf seiner Facebook-Seite Bilder, die ihn bei der Impfung zeigen. Auf einem weiteren Foto ist eine Packung mit chinesischer Aufschrift zu sehen. Bereits zuvor hatte Orban angek\u00fcndigt, sich den chinesischen Impfstoff Sinopharm spritzen lassen zu wollen. Im Kampf gegen die Ausbreitung gef\u00e4hrlicher Mutationen des Coronavirus wird die Einreise aus der franz\u00f6sischen Grenzregion Moselle nach Deutschland erschwert. Mit Wirkung ab Dienstag stufte die Bundesregierung die an das Saarland und Rheinland-Pfalz grenzende Region am Sonntag als sogenanntes Virusvariantengebiet ein, wie das Robert Koch-Institut im Internet bekannt gab. Um der Skepsis gegen den Astrazeneca-Impfstoff in Deutschland zu begegnen, hat sich ein f\u00fchrender Immunologe daf\u00fcr ausgesprochen, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) live im Fernsehen mit dem Pr\u00e4parat impfen l\u00e4sst. Das sagte der Generalsekret\u00e4r der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Immunologie, Carsten Watzl, dem britischen \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunksender BBC in einem Radiointerview, das am Sonntag ausgestrahlt wurde. Es sei bereits abzusehen, dass die St\u00e4ndige Impfkommission das Vakzin auch f\u00fcr die \u00fcber 65-J\u00e4hrigen empfehlen werde, so Watzl. &#171;Wenn Angela Merkel zu diesem Zeitpunkt ins Live-Fernsehen gehen w\u00fcrde und mit dem Impfstoff geimpft w\u00fcrde, w\u00e4re das nat\u00fcrlich gro\u00dfartig&#187;, so der Immunologe. Der Astrazeneca-Impfstoff habe ein reines PR-Problem, betonte Watzl in dem Interview. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Immunologie werde in den kommenden Tagen eine Stellungnahme ver\u00f6ffentlichen, &#171;in der wir klar die Fakten darlegen, dass dies ein sicherer und effektiver Impfstoff auch f\u00fcr \u00c4ltere ist&#187;, sagte der Wissenschaftler. Es forderte aber auch von der Politik die Botschaft, dass die Menschen sich impfen lassen sollten. Mehrere Hundert Menschen haben sich am Samstag in der Stuttgarter Innenstadt getroffen und gegen Corona-Regeln versto\u00dfen. Die \u00fcberwiegend jungen Menschen haben sich am Abend im Bereich des Schlossplatzes getroffen, ein Gro\u00dfteil von ihnen hielt sich nicht an Abstandsregeln und trug keinen Mund-Nasen-Schutz, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte. Weil auch gegen das Ansammlungs- und Alkoholverbot versto\u00dfen worden sei, forderte die Polizei die Menschen auf zu gehen. Etliche wurden dabei nach Angaben der Polizei aggressiv, es bildeten sich Sprechch\u00f6re gegen den Einsatz. Mehrere Flaschen und Steine wurden demnach in Richtung der Polizisten geworfen. Ein Beamter soll von einem Gegenstand am Helm getroffen worden sein, er blieb jedoch unverletzt. Die jungen Menschen gingen anschlie\u00dfend in Kleingruppen davon und rissen Baustelleneinrichtungen, Blumenk\u00fcbel, Leihr\u00e4der sowie M\u00fclleimer um. Die Menge zerstreute sich in der N\u00e4he des Hauptbahnhofs. Mehrere Menschen m\u00fcssen nun mit Ermittlungsverfahren wegen Sachbesch\u00e4digung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Beamte rechnen. Die Ermittler pr\u00fcfen zudem den Tatbestand des Landfriedensbruchs. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7890 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 157 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 63,8 &#8212; und damit so hoch wie am Vortag (63,8). Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 2.442.336 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tats\u00e4chliche Gesamtzahl d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.248.400 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 70.045. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 1,11 (Vortag 1,08). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 111 weitere Menschen anstecken. US-Pr\u00e4sident Joe Biden hat die Notfallzulassung f\u00fcr den Corona-Impfstoff des US-Konzerns Johnson &amp; Johnson in den Vereinigten Staaten als wichtige Etappe bei der Bew\u00e4ltigung der Pandemie begr\u00fc\u00dft. Biden sprach am Samstagabend (Ortszeit) von &#171;begeisternden Nachrichten f\u00fcr alle Amerikaner und einer ermutigenden Entwicklung in unserem Bem\u00fchen, die Krise zu beenden&#187;. Die zuvor von der US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA erteilte Notfallzulassung sei aber kein Grund zur Entwarnung, auch wenn es &#171;Licht am Ende des Tunnels&#187; gebe. Entscheidend sei, schnellstm\u00f6glich so viele Menschen wie m\u00f6glich zu impfen und Abstands- und Hygieneregeln weiterhin einzuhalten. Die Ergebnisse von Corona-Schnelltests sollten nach Ansicht der Bundes\u00e4rztekammer zentral durch das Robert Koch-Institut (RKI) erfasst werden. &#171;Mit der wachsenden Bedeutung der Antigen-Schnelltests in Deutschland sollten die Ergebnisse dieser Testverfahren detailliert ausgewertet werden&#187;, sagte \u00c4rztepr\u00e4sident Klaus Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). Unkomplizierte digitale Meldeverfahren und eine zentrale Erfassung der Testergebnisse durch das RKI w\u00fcrden das Dunkelfeld nicht registrierter Infektionen aufhellen und ein umfassenderes Lagebild der Pandemie in Deutschland erm\u00f6glichen. Die US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA hat dem Corona-Impfstoff des US-Konzerns Johnson &amp; Johnson eine Notfallzulassung erteilt. Das teilte die FDA am Samstag (Ortszeit) mit. Damit ist &#8212; nach den Impfstoffen des Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer sowie des US-Pharma-Unternehmens Moderna &#8212; nun ein dritter Corona-Impfstoff in den USA bedingt zugelassen. Zudem handelt es sich um das erste Pr\u00e4parat, das nur einmal gespritzt werden muss. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zum neuen Impfstoff in den USA. Baden-W\u00fcrttembergs Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann h\u00e4lt die hohen Anforderungen an den Datenschutz f\u00fcr hinderlich im Kampf gegen die Corona-Pandemie. &#171;Es kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein, dass wir uns in einer Pandemie so einmauern beim Thema Datenschutz, dass wir lieber massiv in andere Grundrechte und die Lebensverh\u00e4ltnisse der B\u00fcrger eingreifen, und das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung v\u00f6llig unangetastet lassen&#187;, sagte der Gr\u00fcnen-Politiker der Welt am Sonntag. Aufgrund des Datenschutzes sei etwa die Corona-Warn-App &#171;nur eine Kr\u00fccke&#187;. In einer solch schweren Krise m\u00fcsse es doch m\u00f6glich sein, ein &#171;schnelles, schlagkr\u00e4ftiges, umfassendes Steuerungsinstrument&#187; zu entwickeln und &#171;daf\u00fcr auch mal an den Datenschutz zu gehen&#187;. Kretschmann pl\u00e4dierte daf\u00fcr, die Priorisierungen bei Impfen zu lockern, sollte Impfstoff wegen der Zur\u00fcckhaltung von Menschen nicht genutzt werden. Die Priorisierung sei wichtig, zumindest solange der Impfstoff Mangelware sei. Der Deutsche Landkreistag fordert von der Bund-L\u00e4nder-Runde am Mittwoch eine Strategie f\u00fcr regionale Lockerungen von Corona-Beschr\u00e4nkungen. &#171;Erste \u00d6ffnungsschritte in einzelnen Landkreisen lassen sich sehr wohl verantworten&#187;, sagte der Pr\u00e4sident des Landkreistags, Reinhard Sager, der Welt am Sonntag. Bundesregierung und Ministerpr\u00e4sidenten m\u00fcssten st\u00e4rker die Corona-Situation vor Ort betrachten. &#171;Wir k\u00f6nnen nicht warten, bis innerhalb eines Bundeslands oder sogar im gesamten Bundesgebiet die Werte so niedrig sind, dass sich \u00fcberall \u00d6ffnungsma\u00dfnahmen rechtfertigen lassen. Daf\u00fcr sind die regionalen Unterschiede einfach zu gro\u00df&#187;, betonte Sager. Benachbarte Kommunen und Bundesl\u00e4nder sollten \u00d6ffnungsschritte koordinieren, so Sager. Ein gewisser Shopping-Tourismus werde sich nicht in allen F\u00e4llen verhindern lassen. Tschechien rechnet mit einer Lieferung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V. Er habe sich mit einer entsprechenden Anfrage an seinen russischen Kollegen Wladimir Putin gewandt, erl\u00e4uterte der tschechische Pr\u00e4sident Milos Zeman am Samstag im Fernsehsender CNN Prima News. &#171;Wenn ich richtig informiert bin, wird diesem Wunsch nachgekommen&#187;, sagte der 76-J\u00e4hrige. Man brauche indes noch eine Zulassung f\u00fcr den Impfstoff, r\u00e4umte Zeman ein. Ihm selbst w\u00fcrde nach eigener Aussage eine Genehmigung durch die tschechische Arzneimittelbeh\u00f6rde SUKL &#171;vollauf gen\u00fcgen&#187;. Anders hatte sich vor kurzem Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis ge\u00e4u\u00dfert, der erst die offizielle Freigabe durch die Europ\u00e4ische Arzneimittel-Agentur (EMA) abwarten will. Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (45, CDU) denkt \u00fcber eine verpflichtende Coronavirus-Impfung nach. Mehr dazu lest Ihr im Artikel: Kretschmer will Impfpflicht nicht ausschlie\u00dfen. Die ehemalige Wimbledon-Siegerin Conchita Martinez aus Spanien hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie die 48-J\u00e4hrige am Samstag bei Twitter mitteilte, ist sie bei der Einreise zum Tennis-Turnier in Katar positiv auf das Virus getestet worden. Nach ihren Angaben war sie mit einem negativen PCR-Test am Mittwoch aus Spanien abgereist. Sie sei in Quarant\u00e4ne, f\u00fchle sich gut, habe aber leichte Symptome, teilte sie mit. Ihre Aufgaben als Trainerin der ehemaligen Weltranglistenersten Garbi\u00f1e Muguruza nimmt sie nun per Videokonferenz war. &#171;Ich bin guter Dinge, dass ich bald in der Lage sein werde, die Tour im Mittleren Osten fortzusetzen&#187;, schrieb Martinez. In einigen Tagen soll sie eigenen Angaben zufolge erneut einen Coronatest haben. Die US-Schauspielerin Abigail Breslin (&#171;Little Miss Sunshine&#187;) trauert um ihren an Covid-19 gestorbenen Vater. Michael Breslin sei am Freitag gestorben, teilte die 24-J\u00e4hrige auf Instagram mit. Sie stehe unter Schock und sei am Boden zerst\u00f6rt. Am 10. Februar hatte die Schauspielerin in ihren sozialen Medien geschrieben, dass ihr Vater nach einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus liege und an ein Beatmungsger\u00e4t angeschlossen sei. Breslin rief damals ihre Follower dazu auf, Schutzmasken zu tragen und Corona-Auflagen zu befolgen. Das Virus sei unberechenbar und unerbittlich, schrieb sie auf Twitter. Ihr Vater sei vorsichtig gewesen und habe das Haus nur f\u00fcr Arztbesuche verlassen. Breslin hat noch zwei \u00e4ltere Br\u00fcder. Hunderte Menschen haben am Samstag in der irischen Hauptstadt Dublin teils gewaltsam gegen die Lockdown-Ma\u00dfnahmen in dem Land demonstriert. Zu Zusammenst\u00f6\u00dfen mit der Polizei kam es nach Angaben der irischen Rundfunksenders RT\u00c9, als Demonstranten versuchten, zu einem zentral gelegenen Park durchzudringen. Mehrere Menschen wurden demnach festgenommen. In einem Video, das im Internet kursierte, war zu sehen, wie ein Mann Polizisten mit einer Art Feuerwerksraketen beschie\u00dft. Daraufhin scheint die Lage zu eskalieren. Irlands Vizepremier Leo Varadkar zeigte sich best\u00fcrzt. &#171;Gewalt gegen Polizisten oder sonst jemanden ist unentschuldbar&#187;, schrieb er auf Twitter. Seit Samstag k\u00f6nnen Unternehmen auch November- und Dezemberhilfe \u00fcber der bisherigen Grenze von zwei Millionen Euro beantragen. Die M\u00f6glichkeit sei freigeschaltet, teilte das Wirtschaftsministerium in Berlin mit. Unternehmen haben laut Ministerium nun die Wahl zwischen verschiedenen Beihilferahmen. Antr\u00e4ge f\u00fcr die erweiterte November- und Dezemberhilfe k\u00f6nnten bundesweit einheitlich \u00fcber die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden. Wie viele Menschen k\u00f6nnen an einem Tag gegen Covid-19 geimpft werden? Bei einer Generalprobe f\u00fcr die Hochphase der Corona-Impfkampagne haben in D\u00e4nemark mehr als 37.500 Menschen einen Stich erhalten.36.564 Menschen bekamen ersten Zahlen zufolge am Freitag ihre erste Impfdosis,990 weitere ihre zweite, wie Gesundheitsminister Magnus Heunicke am Samstag auf Twitter mitteilte. Damit wurden bisher mehr als 412.000 D\u00e4nen erstmals geimpft, rund 182.000 davon haben beide notwendigen Impfungen erhalten. Bei einer Arztpraxis-Mitarbeiterin in D\u00fcsseldorf, die mit bis zu 450 Personen Kontakt hatte, ist die hochansteckende Coronavirus-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Mehr dazu im Artikel: &#171;Coronavirus-Mutante bei Arzthelferin nachgewiesen: Nachverfolgung l\u00e4uft auf Hochtouren&#187; S\u00e4nger und Schauspieler Alexander Klaws (37) f\u00fchlt sich in der Corona-Krise von der deutschen Politik allein gelassen. Mehr dazu im Artikel: &#171;Alexander Klaws w\u00fctet im Netz: &#171;Weil Ihr in der Nase bohrt&#187; Nach der Meldung einer einzigen Corona-Neuinfektion in der neuseel\u00e4ndischen Stadt Auckland ist ein Lockdown von mindestens einer Woche verh\u00e4ngt worden. Das gab Premierministerin Jacinda Ardern am Samstag bekannt. Sie wisse wie frustrierend das sei, sagte Ardern. Italien will ab Montag die Corona-Beschr\u00e4nkungen in einigen Teilen des Landes versch\u00e4rfen. F\u00fcr die s\u00fcditalienischen Regionen Basilikata und Molise gelten dann ein Lockdown, in der wirtschaftsstarken Lombardei sowie den Marchen und dem Piemont die mittel-strengen Regeln der Orangen Zone. Dagegen k\u00f6nnte auf der Insel Sardinien etwas Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren. Sie soll in die Wei\u00dfe Zone fallen. Urspr\u00fcnglich ist vorgesehen, dass dort alle Beschr\u00e4nkungen aus dem Corona-Dekret entfallen und stattdessen spezifische Regeln vereinbart werden. Die Trauerfeier f\u00fcr den britischen Rekordspendensammler Tom Moore (&#171;Captain Tom&#187;) hat am Samstagmittag im englischen Bedford begonnen. Der in eine Union-Jack-Fahne geh\u00fcllte Sarg war zuvor in einem schwarzen Leichenwagen mit Polizeieskorte von Tom Moores Wohnort im nahen Marston Moretaine zu dem Krematorium in Bedford gebracht worden. Der Anfang Februar im Alter von 100 Jahren nach einer Coronavirus-Infektion gestorbene Weltkriegsveteran hatte im vergangenen Jahr mehr als 32 Millionen Pfund (etwa 36,8 Millionen Euro) an Spenden f\u00fcr den in der Pandemie schwer unter Druck geratenen Gesundheitsdienst NHS gesammelt. Er war daf\u00fcr 100 Runden mit seinem Rollator durch seinen Hinterhof marschiert. \u00d6sterreich und D\u00e4nemark wollen mit Israel eine enge Zusammenarbeit bei der Erforschung und Produktion von Impfstoffen sowie Medikamenten vereinbaren. Dazu werde er mit der d\u00e4nischen Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen (43) am 4. M\u00e4rz Israels Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu (71) besuchen, teilte \u00d6sterreichs Kanzler Sebastian Kurz (34) am Samstag mit. &#171;Unsere 1. Priorit\u00e4t ist es, die Produktion und Beschaffung von Impfstoffen f\u00fcr die Zukunft zu beschleunigen&#187;, so Kurz auf Twitter. Ziel m\u00fcsse es sein, sich auch angesichts m\u00f6glicher weiterer Mutationen auf die Phase nach dem Sommer vorzubereiten. Die Bundesregierung will das Bef\u00f6rderungsverbot f\u00fcr Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten bis 17. M\u00e4rz verl\u00e4ngern. Das berichtet die Funke Mediengruppe, der ein entsprechender Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vorliegt. &#171;Mit einem deutlich verringerten Eintrag von Virusvarianten sollen weitere Infektionen m\u00f6glichst verhindert werden&#187;, hei\u00dft es demnach in dem Papier. Normalerweise erwartet Diplomaten bei ihrem Abschied eine eher angenehme Abreise. Doch aufgrund der Corona-Pandemie mussten russische Abgesandte eine etwas un\u00fcbliche Variante w\u00e4hlen, um aus Nordkorea zur\u00fcck in ihr Heimatland zu gelangen. Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel &#171;Wegen Corona: Russische Diplomaten fahren 32 Stunden mit der Draisine nach Hause&#187;. Die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (60, SPD) hat sich f\u00fcr hohe Bu\u00dfgelder ausgesprochen, sollte sich jemand bei Corona-Impfungen vordr\u00e4ngeln. Sie finde solches Verhalten &#171;wirklich r\u00fccksichtslos den Gruppen gegen\u00fcber, die ein sehr hohes Risiko haben, sehr schwer zu erkranken, wenn sie nicht geimpft werden&#187;, sagte sie dem Tagesspiegel (Online\/Print Sonntag). &#171;Ich finde den Vorschlag f\u00fcr ein Bu\u00dfgeld f\u00fcr die Impfdr\u00e4ngler angemessen. Das w\u00e4re ein starkes Signal&#187;, sagte sie mit Blick auf \u00dcberlegungen der gro\u00dfen Koalition im Bund, bis zu 25.000 Euro Bu\u00dfgeld f\u00fcr solche F\u00e4lle zu verh\u00e4ngen. Bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf sind drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Betroffen sind zwei Mitglieder des italienischen Skisprung-Teams der Frauen sowie ein Mitglied von Sloweniens Delegation der Skisprung-Frauen, wie der Weltverband Fis am Samstagmorgen mitteilte. Alle drei Personen wurden sofort isoliert, hie\u00df es weiter. Namen wurden nicht genannt. Die \u00f6rtliche Gesundheitsbeh\u00f6rde ermittelte zudem eine weitere Kontaktperson, die sich nun ebenfalls in Quarant\u00e4ne befindet. In Tschechien hat die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 20.000 \u00fcberschritten. Innerhalb von 24 Stunden wurden 14.676 Neuinfektionen registriert. Die Gesamtzahl der jemals Infizierten lag bei mehr als 1,2 Millionen. Tschechien hat rund 10,7 Millionen Einwohner und derzeit die h\u00f6chste Neuinfektionsrate unter allen EU-Staaten. Um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen, greift die Regierung nun zu drastischen Ma\u00dfnahmen. Die B\u00fcrger d\u00fcrfen ihren jeweiligen Bezirk von Montag an nur noch in Ausnahmef\u00e4llen verlassen. Die Bezirke entsprechen in ihrer Gr\u00f6\u00dfe etwa den Landkreisen in Deutschland. &#171;Wenn wir das nicht tun, sieht die ganze Welt ein zweites Bergamo in Tschechien&#187;, warnte Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis (66) nach einer Sondersitzung des Kabinetts. Im vorigen Fr\u00fchjahr w\u00fctete das Coronavirus in der italienischen Provinz Bergamo. Vizekanzler Olaf Scholz (62, SPD) hat vor den Bund-L\u00e4nder-Gespr\u00e4chen zu einem gemeinsamen Vorgehen bei m\u00f6glichen \u00d6ffnungen in der Corona-Pandemie gemahnt. &#171;Ich bestehe darauf, dass wir hier eine gemeinschaftliche F\u00fchrungsleistung in Deutschland zustande bringen&#187;, sagte Scholz im Deutschlandfunk. Es m\u00fcsse auch die Bereitschaft geben, dass bei steigenden Infektionszahlen vor Ort schnell gehandelt werde, damit es nicht wieder eine Ausbreitung des Virus auf ein ganzes Bundesland oder Deutschland gebe. Es sei bekannt, dass etwa der Einzelhandel in einer ganz schwierigen Lage sei. &#171;Aber niemand hat etwas davon, wenn wir Gesch\u00e4fte \u00f6ffnen und kurz danach wieder schlie\u00dfen&#187;, erkl\u00e4rte er. Das US-Repr\u00e4sentantenhaus hat dem von US-Pr\u00e4sident Joe Biden (78) vorgeschlagenen Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise im Umfang von 1,9 Billionen US-Dollar (rund 1,6 Billionen Euro) zugestimmt. Die von Bidens Demokraten dominierte Parlamentskammer verabschiedete den Gesetzesentwurf am Samstagmorgen (Ortszeit) mit knapper Mehrheit von 219 zu 212 Stimmen. In einem n\u00e4chsten Schritt muss der Senat zustimmen, wo ein Teil von Bidens Plan vorab einen R\u00fcckschlag erlitt: Die f\u00fcr die Verfahrensregeln in dieser Kammer zust\u00e4ndige Beamtin entschied, dass der landesweite Mindestlohn nicht im Rahmen des Konjunkturpakets auf 15 US-Dollar pro Stunde erh\u00f6ht werden kann. Biden zeigte sich entt\u00e4uscht, lie\u00df aber mitteilen, er respektiere die Entscheidung. Er forderte den Kongress auf, seinen &#171;Amerikanischen Rettungsplan&#187; nun schnell zu verabschieden. Der Umfang der Ma\u00dfnahmen entspr\u00e4che fast zehn Prozent der US-Wirtschaftsleistung. Eine gro\u00dfe Mehrheit der Deutschen w\u00fcnscht sich einen Corona-Impfpass, der den Besuch von Theatern, Fitnessstudios, Sportereignissen oder auch Reiseerleichterungen erm\u00f6glicht. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 16 Prozent daf\u00fcr, einen solchen &#171;Gr\u00fcnen Pass&#187; nach dem Vorbild Israels sofort einzuf\u00fchren. Weitere 44 Prozent meinen, man sollte damit warten, bis alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. Nach derzeitiger Planung soll das bis zum 21. September der Fall sein. Nur 35 Prozent lehnen die Einf\u00fchrung eines Passes, der Geimpften Vorteile gegen\u00fcber nicht Geimpften erm\u00f6glicht, grunds\u00e4tzlich ab. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9762 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 369 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 63,8 &#8212; und damit etwas h\u00f6her als am Vortag (62,6). Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitagabend bei 1,08 (Vortag 1,05). Deutschlands Reiseveranstalter hoffen trotz der weiter hohen Corona-Zahlen auf eine Reisewelle zur Sommersaison. Massenhafte Schnelltests und ein digitaler Impfausweis sollen nach einem Jahr der Krise eine dringend ben\u00f6tigte Trendwende im Tourismus herbeif\u00fchren. Hoffnung machen der Branche neben der Ank\u00fcndigung von Schnelltests, die jeder selbst durchf\u00fchren kann, vor allem die \u00dcberlegungen der EU, eine Art Corona-Impfpass f\u00fcr freies Reisen einzuf\u00fchren. EU-Ratschef Charles Michel (45) sagte dazu nach einem Gipfeltreffen, die 27 Staaten n\u00e4herten sich in ihren Vorstellungen an. Welche Rechte an das Dokument gekn\u00fcpft sind, k\u00f6nne dann jedes Land f\u00fcr sich entscheiden. Die dritte Welle der Corona-Pandemie wird nach Berechnungen des Saarbr\u00fccker Pharmazie-Professors Thorsten Lehr \u00e4hnlich stark ausfallen wie die zweite. &#171;Ich gehe schon davon aus, dass wir wieder so Zust\u00e4nde wie vor Weihnachten bekommen werden&#187;, sagte der Experte f\u00fcr Corona-Prognosen der Deutschen Presse-Agentur in Saarbr\u00fccken. Er rechnete damit, dass in der erste Aprilh\u00e4lfte wieder Sieben-Tage-Inzidenzen um 200 erreicht werden k\u00f6nnten. Die Bundesregierung hat gro\u00dfe Pl\u00e4ne f\u00fcr einen st\u00e4rkeren Ausbau der Impfstoffproduktion gegen das Coronavirus in Deutschland. Wirtschaftsstaatssekret\u00e4r Andreas Feicht (50) sagte der Deutschen Presse-Agentur: &#171;Eine zentrale Lehre aus der Krise ist, dass wir die Produktion gerade bei Impfstoffen, medizinischen Produkten und Vorprodukten in Deutschland und Europa wieder st\u00e4rken m\u00fcssen&#187;, sagte Feicht. Der n\u00e4chste Schritt sei nun, die Impfstoffproduktion abzusichern und auszubauen. &#171;Kurzfristig geht es darum, die Produktionsprozesse f\u00fcr Impfstoffe und Impfstoffzubeh\u00f6r in Deutschland so zu unterst\u00fctzen, dass die erforderlichen Impfdosen f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die sich in diesem Jahr impfen lassen wollen, auch bereitgestellt werden k\u00f6nnen.&#187; Der Corona-Lockdown setzt den B\u00fcrgern nach Ansicht der rheinland-pf\u00e4lzischen Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (60, SPD) zunehmend zu. Die Menschen machten zwar immer noch diszipliniert mit, sagte Dreyer der Saarbr\u00fccker Zeitung (Samstag). &#171;Aber dass sie total gestresst sind von Corona ist ja auch klar.&#187; Das betreffe vor allem jene, die um ihre Existenz bangten, und auch jene, die an der Grenze der Belastung seien &#8212; wie beispielsweise Familien. US-Pr\u00e4sident Joe Biden (78) hat angesichts neuer Coronavirus-Varianten vor der Gefahr erneut steigender Fallzahlen in der Pandemie gewarnt. &#171;Das Schlimmste, was wir jetzt tun k\u00f6nnen, ist, in unserer Wachsamkeit nachzulassen&#187;, sagte Biden am Freitagabend (Ortszeit) bei einem Besuch in Houston im Bundesstaat Texas. Er rief die Amerikaner dazu auf, sich impfen zu lassen. &#171;Die Impfungen sind sicher&#187;, sagte er. &#171;Ich schw\u00f6re Ihnen, sie sind sicher und wirksam.&#187; Ein Berater-Komitee der US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA hat sich f\u00fcr eine Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Johnson &amp; Johnson ausgesprochen. Bei der live \u00fcbertragenen Video-Schalte des Treffens am Freitag stimmten die Fachleute des Gremiums einstimmig f\u00fcr die Zulassung. Eine endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber die Notfallzulassung obliegt nun der FDA, die aber meistens den Empfehlungen der Experten folgt. Wegen dramatischer Corona-Infektionszahlen d\u00fcrfen die Menschen inTschechien ihren jeweiligen Bezirk von Montag an nur noch in Ausnahmef\u00e4llen verlassen. Das gab Innenminister Jan Hamacek am Freitagabend bekannt. Die Bezirke entsprechen in ihrer Gr\u00f6\u00dfe etwa den Landkreisen in Deutschland. Erlaubt bleiben Fahrten zur Arbeit, zum Arzt und zu Beh\u00f6rden, wenn entsprechende Nachweise erbracht werden. Spazierg\u00e4nge und Sport in der Freizeit sind sogar nur in der eigenen Stadt oder Gemeinde m\u00f6glich. Die Ma\u00dfnahmen gelten zun\u00e4chst f\u00fcr drei Wochen. Die Einhaltung soll nicht nur von der Polizei, sondern auch von 5000 Soldaten kontrolliert werden. Die St\u00e4ndige Impfkommission in Deutschland (Stiko) will ihre Empfehlung zum Impfstoff des Herstellers Astrazeneca \u00fcberdenken. Es werde &#171;sehr bald zu einer neuen, aktualisierten Empfehlung kommen&#187;, sagte der Chef der Kommission, Thomas Mertens, am Freitagabend im ZDF-&#171;heute journal&#187;. Die Stiko hatte &#8212; anders als die EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA &#8212; den Impfstoff vorerst nur f\u00fcr Menschen zwischen 18 und 64 Jahren empfohlen, weil Daten zur Wirkung bei \u00c4lteren fehlen. Das Vakzin trifft bei vielen Menschen auf Vorbehalte. &#171;Das Ganze ist irgendwie schlecht gelaufen&#187;, r\u00e4umte Mertens ein. Er rechtfertigte aber die Stiko-Entscheidung mit einer d\u00fcnnen Datenlage. &#171;Wir hatten die Daten, die wir hatten und haben auf der Basis dieser Daten die Empfehlung gegeben. Aber wir haben nie den Impfstoff kritisiert. Wir haben nur kritisiert, dass die Datenlage f\u00fcr die Altersgruppe \u00fcber 65 nicht gut oder nicht ausreichend war.&#187; Ansonsten sei der Impfstoff &#171;sehr gut&#187; und er werde &#171;jetzt durch hinzukommende neue Daten noch besser in der Einsch\u00e4tzung&#187;, betonte Mertens. Corona-Schnelltests und Selbsttests spielen Kanzleramtschef Helge Braun (48, CDU) zufolge bei der Bek\u00e4mpfung der Pandemie und dem weiteren Vorgehen eine wichtige Rolle. Der Aufbau von Kapazit\u00e4ten und die Durchf\u00fchrung von Tests sei in der n\u00e4chsten Zeit das &#171;zentrale Instrument&#187;, sagte er am Freitagabend beim digitalen Jahresempfang der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Wiesbaden. &#171;Wir werden in Zukunft alle wesentlich h\u00e4ufiger getestet werden.&#187; Wenn man auf diese Weise schaffe, die Infektionszahlen gut zu stabilisieren, &#171;dann haben wir eine Menge \u00d6ffnungsperspektiven&#187;. Rund vier Millionen Menschen im Gro\u00dfraum Athen werden mindestens eine weitere Woche mit einem Lockdown leben m\u00fcssen. Urspr\u00fcnglich h\u00e4tte dieser nach zwei Wochen an diesem Sonntag enden sollen. Allerdings ist die Zahl der Neuinfektionen seither nicht so stark gesunken wie erhofft. Deshalb entschied der griechische Corona-Stab sich am Freitagnachmittag f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung. Au\u00dferdem gehen mehrere andere Gegenden in Griechenland wegen steigender Zahlen ebenfalls in den Lockdown. Baden-W\u00fcrttembergs Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (72, Gr\u00fcne) hat seinen Vorsto\u00df f\u00fcr eine st\u00e4rkere Lockerung des Corona-Lockdowns mit Hilfe von Schnelltests verteidigt. Zugleich warnte er in einem Interview mit dem &#171;Reutlinger General-Anzeiger&#187; vor zu hohen Erwartungen und \u00fcbereilten Lockerungen. &#171;Generell kommen wir jetzt in eine neue Phase. Wir haben erstens gen\u00fcgend Schnelltests auf dem Markt und zweitens sind nun endlich auch Schnelltests zur Selbstanwendung zugelassen. Das muss Auswirkungen auf die \u00d6ffnungsstrategie haben&#187;, erkl\u00e4rte der Gr\u00fcne. Kretschmann sagte aber auch: &#171;Ich mahne jedoch weiterhin zu gro\u00dfer Vorsicht &#8212; die Zahl der Neuinfektionen, die Belegung der Krankenhausbetten d\u00fcrfen wir nicht au\u00dfer Acht lassen. Es w\u00e4re niemandem damit geholfen, wenn wir \u00fcberhastet \u00f6ffnen und wir m\u00fcssten in wenigen Wochen wieder zumachen.&#187; Um die Produktion von Impfstoffen gegen das Coronavirus deutlich anzukurbeln, m\u00fcssen aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endlich bestimmte H\u00fcrden fallen. Es gehe um Technologie-Transfer, freiwillige Lizenzen oder den befristeten Verzicht auf geistiges Eigentum, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. In einer Jahrhundertkrise wie dieser, sei der Moment f\u00fcr solche Schritte gekommen. &#171;Wir stellen mangelnde Zusammenarbeit und sogar erheblichen Widerstand fest.&#187; Eine Ausweitung der Produktionskapazit\u00e4ten w\u00e4re ein wichtiger Schritt, um Impfstoffe auch in den \u00e4rmeren L\u00e4ndern schnell verteilen zu k\u00f6nnen. Davon w\u00fcrden alle Staaten profitieren, so Tedros. Der Musiker Martin Kilger (45) hat das Land Baden-W\u00fcrttemberg auf eine Corona-Entsch\u00e4digung verklagt &#8212; und verloren! Medienberichten zufolge war er der erste deutsche Musiker, der diesen Schritt unternahm. Er klagte, weil er durch die Pandemie erhebliche finanzielle Verluste erlitten hatte und forderte Schadensersatz. Das Stuttgarter Landgericht wies die Klage jedoch ab. Mehr dazu im TAG24-Artikel zur ersten Corona-Klage eines deutschen Musikers. Biontech-Chef Ugur Sahin (55) geht davon aus, dass die Menschen in einiger Zeit eine dritte Dosis einer Corona-Schutzimpfung brauchen k\u00f6nnten. Dem &#171;Spiegel&#187; sagte Sahin zudem, dass die Infektionsrate in Deutschland seiner Ansicht nach erst &#171;ab Ende Mai oder Anfang Juni einen deutlichen impfstoffbedingten R\u00fcckgang verzeichnen&#187; k\u00f6nnte. &#171;Wir haben das Problem, dass B.1.1.7 nun auch hier anf\u00e4ngt zu grassieren. Ab Mitte M\u00e4rz sollte sich bei der zuerst geimpften \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung die Mortalit\u00e4t reduzieren, wenn die Impfungen weiter vorangehen&#187;, erkl\u00e4rte Sahin. &#171;Bis zum Sp\u00e4tsommer sollten wir die Pandemie deutlich besser unter Kontrolle haben, wenn sich gen\u00fcgend Menschen impfen lassen&#187;, sagte der 55-J\u00e4hrige. Das bedeute nicht, dass es keine neuen Ansteckungen mehr gebe. &#171;Aber, dass wir ein normales Leben haben k\u00f6nnen.&#187; Urlaub von der Pandemie: Norderneyer Hoteliers, Vermieter und Gastronomen spendieren 100 Corona-Pflegekr\u00e4ften aus Niedersachsen und NRW eine Woche Erholung auf ihrer Insel. Mehr als 125 Norderneyer mit eigenen Hotels, Gastst\u00e4tten und Herbergen folgten einem Aufruf des Norderneyer Rotary Clubs und stellen nun Pflegekr\u00e4ften und ihren Partnern kostenlos Unterk\u00fcnfte f\u00fcr eine Urlaubswoche zur Verf\u00fcgung. &#171;Was die Pflegekr\u00e4fte in der Pandemie leisten ist der Wahnsinn. Das m\u00f6chten wir gern honorieren&#187;, erkl\u00e4rt J\u00f6rg Saathoff, Pr\u00e4sident des Clubs, den Anlass der Aktion. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zum Norderney-Urlaub f\u00fcr Corona-Pflegekr\u00e4fte. Angesichts der Ausbreitung ansteckenderer Varianten des Coronavirus in Deutschland versch\u00e4rft das Robert Koch-Institut (RKI) eine Empfehlung f\u00fcr \u00c4rzte. Bei einer Infektion mit einer der Varianten oder dem Verdacht darauf sollten Patienten &#8212; unabh\u00e4ngig von der Schwere, dem Alter oder einem Krankenhausaufenthalt &#8212; vorsorglich 14 Tage isoliert werden, hei\u00dft es in einer am Freitag aktualisierten Empfehlung des Bundesinstituts. Mehr dazu im TAG24-Artikel zur neuen RKI-Empfehlung bei Corona-Mutationen. EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni (66) hat vor einer zu schnellen Drosselung der Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise gewarnt. Zudem pl\u00e4dierte Gentiloni in einer Rede am Freitag mittelfristig f\u00fcr eine Lockerung des europ\u00e4ischen Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakts, also der Schulden- und Defizitregeln. Unter anderem brachte er ins Gespr\u00e4ch, die Aussetzung der Regeln im Krisenfall zu erleichtern und daf\u00fcr die vielen Ausnahmen im Pakt abzuschaffen. Millionen B\u00fcrger k\u00f6nnten deutlich schneller gegen Corona geimpft werden, wenn die zul\u00e4ssigen Intervalle zwischen Erst- und Zweitimpfung voll ausgesch\u00f6pft und keine Impfdosen mehr f\u00fcr Zweitimpfungen zur\u00fcckgelegt werden. Dies zeigen Modellrechnungen des Zentralinstituts f\u00fcr die kassen\u00e4rztliche Versorgung, die am Freitag ver\u00f6ffentlicht wurden. W\u00fcrde so verfahren, k\u00f6nnten bis Ostern mehr als zwei Millionen zus\u00e4tzliche Erstimpfungen gespritzt werden. Und bis zum Beginn der Sommerferien in den ersten L\u00e4ndern am 21. Juni k\u00f6nnten sogar mehr als 7,5 Millionen zus\u00e4tzliche Erstimpfungen stattfinden. Laut dem Modell k\u00f6nnten dann 58 Prozent der Bev\u00f6lkerung mindestens eine Impfung erhalten. Im Unterschied dazu w\u00fcrden beim aktuellen Impfregime nur etwa 47 Prozent diesen Schutz bis zum Sommer bekommen, hie\u00df es. Der Lockdown dauert eigentlich noch bis mindestens zum 7. M\u00e4rz. Doch entgegen dem Corona-Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) wollen einige Bundesl\u00e4nder bereits ab 1. M\u00e4rz ihre eigenen Regeln durchsetzen. Unter anderem d\u00fcrfen vielerorts ab Montag schon wieder Friseure, Bau- und Gartenm\u00e4rkte sowie Blumenl\u00e4den aufmachen. Allerdings gelten dabei in fast jedem Bundesland unterschiedliche Regelungen. Welche L\u00e4den wo genau wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen, erfahrt Ihr im TAG24-Artikel zu den Corona-Lockerungen am 1. M\u00e4rz. Finnland hat mit 720 Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Tagesh\u00f6chstwert in der Corona-Pandemie erreicht. Das teilte die Gesundheitsbeh\u00f6rde THL am Freitag mit. Erst am Vortag hatte die Regierung von Ministerpr\u00e4sidentin Sanna Marin angesichts steigender Infektionszahlen strengere Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Zeit vom 8. bis 28. M\u00e4rz verk\u00fcndet. Regierungsmitglieder betonten, diese seien notwendig, da sich die F\u00e4lle der durch Virusvarianten verursachten Infektionen h\u00e4uften. In der folgenden Grafik sind die aktuellen Inzidenz-Werte der einzelnen Bundesl\u00e4nder Deutschlands zu sehen. Die Zahlen stammen vom Robert Koch-Institut und sind auf dem Stand vom 26. Februar,0 Uhr. Einzelne Bundesl\u00e4nder k\u00f6nnen deshalb inzwischen schon wieder abweichende Werte melden. Die RKI-Zahlen sind aber letztlich entscheidend, wenn es um Corona-Beschr\u00e4nkungen und -Regeln geht. Eine einzelne Dosis des Impfstoffs von Biontech\/Pfizer kann einer britischen Untersuchung zufolge bereits nach zw\u00f6lf Tagen die Zahl der asymptomatischen Coronavirus-Infektionen auf ein Viertel reduzieren. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Impfung nicht nur symptomatische Krankheitsverl\u00e4ufe verhindert, sondern auch dabei helfen kann, die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Bei der noch nicht in einem Fachmagazin ver\u00f6ffentlichten Untersuchung, an der unter anderem Wissenschaftler der Universit\u00e4t Cambridge beteiligt waren, wurden mehrere Tausend symptomfreie Mitarbeiter im britischen Gesundheitssystem zwischen dem 18. und 31. Januar auf das Virus getestet. Bei der Untersuchung ging es speziell um die Schutzwirkung bei nur einer Dosis. Eigentlich sind bei dem Biontech\/Pfizer-Impfstoff zwei Dosen im Abstand von einigen Wochen vorgesehen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62, CDU) hat eine Nachbesserung bei den in der Kritik stehenden Coronahilfen angek\u00fcndigt. Bei der \u00dcberbr\u00fcckungshilfe III gebe es nun die M\u00f6glichkeit, dass Firmen Abschlagszahlungen von insgesamt 800.000 Euro ausgezahlt bekommen, wie Altmaier am Freitag in Berlin sagte. Dies sei ab Freitag m\u00f6glich. &#171;Das wird vielen helfen, die dringend auf dieses Geld angewiesen sind&#187;, so der Wirtschaftsminister. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62, CDU) h\u00e4lt eine \u00d6ffnung der Au\u00dfengastronomie in Deutschland um Ostern herum f\u00fcr m\u00f6glich. Das sagte er am Freitag in Berlin nach digitalen Beratungen mit seinen Ministerkollegen aus den L\u00e4ndern. Voraussetzung sei die Einhaltung von Hygienevorschriften. Die Verf\u00fcgbarkeit von Schnelltests k\u00f6nne eine \u00d6ffnung der Au\u00dfengastronomie noch sicherer machen. Mehr dazu erfahrt Ihr im TAG24-Artikel zu den m\u00f6glichen Corona-Lockerungen in der Au\u00dfengastronomie. Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung das beliebte Urlaubsland Malta ab Sonntag als Hochrisikogebiet eingestuft. Das bedeutet, dass dann schon bei der Einreise nach Deutschland ein negativer Corona-Test vorgezeigt werden muss. Die Pflicht zu einer zehnt\u00e4gigen Quarant\u00e4ne, von der man sich erst nach f\u00fcnf Tagen durch einen weiteren Test befreien kann, bleibt unver\u00e4ndert bestehen. Ein Berater-Komitee der US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA hat sich am Freitag mit dem Antrag auf Notfallzulassung f\u00fcr einen Corona-Impfstoff des US-Konzerns Johnson &amp; Johnson befasst. Bei dem per Video-Schalte abgehaltenen Treffen, das ganzt\u00e4gig angesetzt war und live \u00fcbertragen wurde, diskutierten rund zwei Dutzend Wissenschaftler, \u00c4rzte und Mitarbeiter von Beh\u00f6rden und Pharmafirmen \u00fcber verschiedene Aspekte rund um den Impfstoff. Bereits Mitte der Woche hatte die FDA dem Impfstoff ein erstes gutes Zeugnis ausgestellt. Zum Abschluss des Treffens wurde eine Empfehlung an die FDA erwartet, ob der Impfstoff eine Notfallzulassung bekommen sollte oder nicht. Beobachter erwarteten, dass sich die Berater f\u00fcr eine Notfallzulassung aussprechen w\u00fcrden. Eine endg\u00fcltige Entscheidung obliegt dann aber der FDA und wird bald nach Abschluss des Treffens erwartet. Laut dem ZDF-Politbarometer zeigt eine aktuelle Umfrage, dass sich eine Mehrheit von 56 Prozent der Deutschen f\u00fcr Lockerungen im Corona-Lockdown ausspricht.41 Prozent lehnen das ab. Am lautesten ist der Ruf nach Lockerungen bei den Anh\u00e4ngern von AfD (82 Prozent) und FDP (67 Prozent), aber auch gut die H\u00e4lfte der Anh\u00e4nger von CDU\/CSU (56 Prozent) und Linke (54 Prozent) schlie\u00dfen sich dem an. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zur Lockdown-Umfrage vom ZDF-Politbarometer. Die Biontech-Gr\u00fcnder \u00d6zlem T\u00fcreci und Ugur Sahin erhalten das Gro\u00dfe Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung soll dem Forscher-Ehepaar am 19. M\u00e4rz in Schloss Bellevue durch Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier \u00fcberreicht werden, wie das Bundespr\u00e4sidialamt am Freitag in Berlin mitteilte. Die beiden Wissenschaftler &#171;verbinden medizinische Grundlagenforschung mit deren \u00dcbersetzung in eine praktische Nutzung&#187;, hei\u00dft es in der Begr\u00fcndung. Mit der Entwicklung und Zulassung eines Impfstoffes gegen Covid-19 h\u00e4tten T\u00fcreci und Sahin einen &#171;entscheidenden Beitrag zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie geleistet&#187;. Justizministerin Christine Lambrecht (55, SPD) sieht angesichts der Corona-Krise Nachbesserungsbedarf am Gesetz f\u00fcr fairere Vertr\u00e4ge. Die Pandemie zeige, dass lange Vertragslaufzeiten zum Problem w\u00fcrden, wenn Eink\u00fcnfte wegbrechen, erkl\u00e4rte sie am Freitag. &#171;Ich hoffe daher sehr, dass wir das Gesetz im parlamentarischen Verfahren nachsch\u00e4rfen.&#187; Das Gesetz f\u00fcr faire Vertr\u00e4ge sieht vor, dass Laufzeiten von Vertr\u00e4gen etwa f\u00fcr Handys, Streamingdienste oder Fitnessstudios begrenzt und K\u00fcndigungsfristen verk\u00fcrzt werden. Portugals Regierungschef Ant\u00f3nio Costa hat angek\u00fcndigt, dass sein Land f\u00fcnf Prozent der Corona-Impfstoffe mit afrikanischen L\u00e4ndern teilen werde. Dabei habe er vor allem L\u00e4nder im Blick, in denen Portugiesisch gesprochen werde, sagte er am Freitag nach zweit\u00e4gigen Videoberatungen der Staats- und Regierungschefs der Europ\u00e4ischen Union. Damit folgt Portugal einem Vorschlag von Frankreichs Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron, der geworben hatte, die reicheren L\u00e4nder sollten m\u00f6glichst schnell vier bis f\u00fcnf Prozent ihrer Impfstoffmengen abgeben. Trotz der besorgniserregenden Corona-Lage in der franz\u00f6sischen Grenzregion Moselle geht Bundesinnenminister Horst Seehofer (71, CSU) nicht von versch\u00e4rften Kontrollen wie an den Grenzen zu Tschechien oder zum \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol aus. Zwar habe man in der franz\u00f6sischen Region eine Entwicklung mit mutierten Viren, die nicht sch\u00f6n sei, sagte Seehofer am Freitag in Heilbronn. Man sei deshalb auch im Gespr\u00e4ch, welche Ma\u00dfnahmen auf Seite der Franzosen Zu treffen seien, und welche in Rheinland-Pfalz und im Saarland. &#171;Das l\u00e4uft auf Hochtouren.&#187; Die Franzosen wollten am Montag entscheiden, sagte Seehofer. &#171;In diesen ganzen \u00dcberlegungen stehen bis zur Stunde Grenzkontrollen nicht zur Diskussion.&#187; Deutschland will sich in der Gruppe der f\u00fchrenden Wirtschaftsnationen (G20) daf\u00fcr stark machen, die staatlichen Corona-Hilfen nicht zu fr\u00fch zur\u00fcckzufahren und die Impfstoffe weltweit fair zu verteilen. Vor Beratungen der G20-Gruppe am Freitag sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), anders als erhofft k\u00f6nne man noch nicht von einer umfassenden Erholung der Weltwirtschaft sprechen. &#171;Wir d\u00fcrfen die Unterst\u00fctzungsprogramme nicht zu fr\u00fch und zu schnell zur\u00fcckfahren.&#187; Der Weg aus der Pandemie f\u00fchre am Ende aber nur \u00fcber Impfungen. Er wollen sich im Rahmen der G20 daf\u00fcr einsetzen, Impfstoffproduktion und -verteilung weiter zu verst\u00e4rken: &#171;Wir stehen an der Seite der \u00e4rmsten L\u00e4nder.&#187; Bei den Corona-Tests in \u00d6sterreichs Schulen sind seit der R\u00fcckkehr zum Pr\u00e4senzunterricht am 8. Februar rund 1500 positive F\u00e4lle entdeckt worden. Allein in der nun dritten Woche seien es 904 gewesen &#8212; 619 bei Sch\u00fclern sowie 285 bei Lehrern und Verwaltungspersonal, teilte ein Sprecher des Bildungsministerium am Freitag mit. Insgesamt wurden seit Montag 1,4 Millionen Tests in den Schulen gemacht. &#171;Es ist gut, dass wir die F\u00e4lle finden. Nur so kann man die Schulen aufhalten&#187;, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Alle 1,1 Millionen Sch\u00fcler m\u00fcssen sich selbst mindestens einmal die Woche mit einem sogenannten Nasenbohrer-Test in der Schule auf eine etwaige Infektion untersuchen. Weil die Grundsch\u00fcler die gesamte Woche \u00fcber im Pr\u00e4senzunterricht sind, m\u00fcssen sie sich zweimal w\u00f6chentlich testen. &#171;Die Kinder kommen irrsinnig gut damit zurecht&#187;, meinte der Sprecher des Ministeriums. &#171;Zu diesem Zeitpunkt bin ich weiter optimistisch, dass der Gro\u00dfteil der Saison Zuschauer sehen wird&#187;, sagte die bei der Formel 1 f\u00fcr die Vermarktung der Rennen zust\u00e4ndige Direktorin Chloe Targett-Adams. Die Impffortschritte in Gro\u00dfbritannien zum Beispiel seien in der Corona-Pandemie ermutigend. Allerdings m\u00fcsse die Zuschauerfrage &#171;sehr gebietsspezifisch, standortspezifisch&#187; betrachtet werden. Die Hoffnung sei da, dass die Formel 1 zum Ende des Jahres an den meisten Standorten betr\u00e4chtliche Mengen an Fans erlauben k\u00f6nne. In der vergangenen Saison waren nur vereinzelt Besucher an den Strecken erlaubt. In Gro\u00dfbritannien sollen im Anschluss an die Impfung der am h\u00f6chsten gef\u00e4hrdeten Menschen streng nach Altersgruppen vorgegangen werden. Das teilte die britische Impfkommission JCVI (Joint Committee on Vaccination and Immunisation) am Freitag mit. Forderungen, bestimmte Berufsgruppen wie beispielsweise Lehrer oder Polizisten vorzuziehen, erteilten die Experten damit eine Absage. Als Grund gaben die Experten an, Alter sei nach wie vor der gr\u00f6\u00dfte Risikofaktor in der Pandemie. Modellstudien w\u00fcrden zudem nahe legen, dass die Geschwindigkeit des Impfprogramms den gr\u00f6\u00dften Einfluss auf die Verhinderung von schweren Erkrankungen und Todesf\u00e4llen habe. Berufsgruppen vorzuziehen k\u00f6nne die Impfkampagne komplexer machen und damit verlangsamen, erkl\u00e4rten die Experten. Pharmaunternehmen, die \u00f6ffentliche F\u00f6rdergelder f\u00fcr die Entwicklung ihrer Corona-Impfstoffe in Anspruch nahmen, sollten die Patente daf\u00fcr auch anderen Firmen zug\u00e4nglich machen. Das forderte der polnische Ministerpr\u00e4sident Mateusz Morawiecki am Freitag. Damit sollte anderen Herstellern erm\u00f6glicht werden, sofort weitere Impfstoffe zu produzieren. &#171;Geld, das wir f\u00fcr dieses Ziel (der raschen Impfstoffproduktion) eingesetzt haben, ging an Wissenschaftler ebenso wie an Firmen. Und nun sehen wir, dass diese Firmen mit ihrer Produktion in R\u00fcckstand geraten oder dass Impfstoffe aus europ\u00e4ischen Produktionsst\u00e4tten au\u00dferhalb der EU verkauft werden&#187;, schrieb Morawiecki in einer Social-Media-Botschaft. &#171;Gesundheit und Leben unserer B\u00fcrger sind zu wichtig, um sie f\u00fcr h\u00f6heren Profit einzelner Firmen zu opfern&#187;, mahnte der nationalkonservative Politiker. Er habe beim EU-Gipfel am Donnerstag einen entsprechenden Vorschlag f\u00fcr das Weitergeben von Patenten unterbreitet. Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) nimmt an diesem Freitag (15.30 Uhr) an den Online-Beratungen des NRW-Expertengremiums zum Kampf gegen die Corona-Pandemie teil. Das best\u00e4tigte ein Regierungssprecher in Berlin. NRW-Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet habe zu einem Meinungsaustausch eingeladen, die Kanzlerin habe diese Einladung gerne angenommen. Die Beratungen dienen auch der Vorbereitung auf die am 3. M\u00e4rz geplante Runde der Ministerpr\u00e4sidenten mit Merkel, bei der \u00fcber das weitere Vorgehen in dem seit Monaten anhaltenden Lockdown entschieden werden soll. Gegen die Maskenpflicht in Z\u00fcgen und auf Bahnh\u00f6fen gab es im vergangenen Jahr Zehntausende Verst\u00f6\u00dfe. Von Mitte September bis zum Jahresende registrierte die Bundespolizei gut 236.000 F\u00e4lle, wie eine Anfrage der FDP im Bundestag ergab. Unterdessen kam es 2020 zu weniger Straftaten in Bahnh\u00f6fen und Z\u00fcgen, wie aus der Antwort des Bundesinnenministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dar\u00fcber hatte zuvor die Augsburger Allgemeine (Freitag) berichtet. Das Ministerium betont: &#171;Nach Auffassung der Bundesregierung sind die Bahnh\u00f6fe und Z\u00fcge in Deutschland sicher.&#187; NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat sich f\u00fcr einen Strategiewechsel bei der Corona-Bek\u00e4mpfung ausgesprochen, &#171;der noch im M\u00e4rz zu \u00d6ffnungen f\u00fchrt&#187;. Den Bedarf daf\u00fcr habe auch der Austausch der Wirtschaftsminister der L\u00e4nder mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Freitag gezeigt, sagte Pinkwart in D\u00fcsseldorf der Deutschen Presse-Agentur. Pinkwart betonte, es gebe inzwischen Alternativen zum aktuellen Lockdown. &#171;Statt die Kontakte pauschal zu reduzieren, k\u00f6nnen wir uns \u00fcber Tests Spielr\u00e4ume f\u00fcr die wirtschaftlich und sozial notwendigen \u00d6ffnungen erarbeiten.&#187; Daf\u00fcr werde aber dringend eine nationale Teststrategie und eine fl\u00e4chendeckend wirksame Nachverfolgbarkeit ben\u00f6tigt. &#171;Mit ihrer Hilfe k\u00f6nnen wir eine Br\u00fccke bauen, bis die Impfungen weit genug fortgeschritten sind&#187;, sagte der FDP-Politiker. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden in Bremen haben nach dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz von Anfang der Woche bereits die ersten Erzieherinnen und Erzieher aus Kindertagseinrichtungen geimpft. Insgesamt seien f\u00fcr Freitag 400 Impftermine angesetzt worden, sagte Lukas Fuhrmann, Sprecher der Bremer Gesundheitssenatorin. Verwendet werde der Impfstoff von Astrazeneca. Neben den Erziehern sollen kommende Woche die ersten Grundschullehrer geimpft werden. Bremens B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bezeichnete die Entscheidung der Gesundheitsminister von Montag, Besch\u00e4ftigte in Kitas, Grundschule und F\u00f6rderschulen vorrangig zu impfen, als den entscheidenden Fortschritt f\u00fcr den Infektionsschutz im Bildungsbereich. &#171;Wenn alles gut geht, und der Impfstoff wie zugesagt kommt, werden wir hoffentlich bis zu den Osterferien alle 16.000 Besch\u00e4ftigen geimpft haben&#187;, so Bovenschulte am Donnerstag in seiner Regierungserkl\u00e4rung. Rund zwei Monate nach dem Start der Impfkampagne in Deutschland hat die gro\u00dfe Mehrheit der besonders anf\u00e4lligen Pflegeheimbewohner in Deutschland eine Corona-Impfung erhalten. Mehr als 795.000 von ihnen wurde eine erste Dosis gespritzt, mehr als 550.000 auch schon die zweite, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (Stand: Freitag 10 Uhr) hervorgeht. Insgesamt wird von rund 900.000 Menschen in solchen Einrichtungen ausgegangen. &#171;Das Risiko, an Corona zu erkranken, hat sich f\u00fcr unsere h\u00f6chstbetagten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger deutlich reduziert&#187;, betonte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag. Die allermeisten Pflegeheimbewohner h\u00e4tten das Impfangebot angenommen, mehr als 40 Prozent der bisher eingesetzten Dosen seien Menschen \u00fcber 80 Jahren verabreicht worden. Die Strategie, die besonders Verwundbaren zuerst zu impfen, sei aufwendiger und dauere zu Beginn l\u00e4nger, rette aber Leben. Die Fallzahlen bei den \u00dcber-80-J\u00e4hrigen n\u00e4hmen weiter ab, obwohl es nach wie vor Ausbr\u00fcche in Alten- und Pflegeheimen und Krankenh\u00e4usern gebe, betonte der Pr\u00e4sident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler. &#171;Das ist wahrscheinlich schon ein Effekt der Impfung.&#187; Auch die Zahl der Todesf\u00e4lle gehe zur\u00fcck, pro Tag w\u00fcrden aber immer noch mehrere Hundert an das RKI \u00fcbermittelt. Nach \u00c4rger um umstrittene Corona-Impfungen tritt der nordhein-westf\u00e4lische FDP-Landtagsagabgeordnete Ralph Bombis von seinen politischen \u00c4mtern zur\u00fcck. Das hat er dem Vorstand des FDP-Kreisverbands Rhein-Erft nach dpa-Informationen am Donnerstagabend mitgeteilt. Vor gut einer Woche war bekannt geworden, dass der 49-j\u00e4hrige Bombis und seine Frau bereits gegen das Coronavirus geimpft worden waren. Bombis leitet drei Senioren- und Pflegeheime. Am Donnerstag habe er nun erfahren, dass Impfreste aus seinen Einrichtungen auch an Personen aus seinem engen pers\u00f6nlichen Umfeld verimpft worden seien, schrieb Bombis an den Vorstand. &#171;Dieser neue Sachverhalt ist &#8212; unabh\u00e4ngig von einer rechtlichen Bewertung, die von anderen vorzunehmen ist &#8212; politisch von mir zu verantworten&#187;, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung des Abgeordneten aus Erftstadt, aus der am Freitag mehrere Medien zitierten. &#171;Ich bitte noch einmal bei allen, die ich durch mein Verhalten verletzt habe, um Entschuldigung. Es tut mir aufrichtig leid&#187;, schrieb Bombis. Er lege mit sofortiger Wirkung seine \u00c4mter als Kreisvorsitzender, als Mitglied des FDP-Landesvorstands sowie als Bezirksvorstand der FDP K\u00f6ln nieder. Die k\u00fcnftige Corona-Strategie von Bund und L\u00e4ndern muss nach Ansicht von Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der auch einen Sicherheitspuffer f\u00fcr Virusvarianten beinhalten. &#171;Wir d\u00fcrfen nicht die Nerven verlieren. Wir brauchen ein nachvollziehbares Konzept, das sowohl bei besser werdenden Inzidenzen \u00d6ffnungen vorsieht, aber auch die M\u00f6glichkeit der Sicherheit bietet, wenn es schlechter wird&#187;, sagte der CSU-Chef am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in M\u00fcnchen. &#171;Die Beschl\u00fcsse der MPK d\u00fcrfen keine Einbahnstra\u00dfe nur f\u00fcr \u00d6ffnungen sein, sondern sie m\u00fcssen auch einen Sicherheitspuffer f\u00fcr den Fall haben, dass es durch die Mutationen schlechter werden wird&#187;, betonte S\u00f6der. Deswegen d\u00fcrfe es keine \u00fcberst\u00fcrzte Hektik beim Tempo der \u00d6ffnungen geben, diese m\u00fcssten &#171;in vern\u00fcnftigen und belastbaren Schritten&#187; erfolgen. Zudem forderte S\u00f6der auch f\u00fcr Deutschland ein Schnelltestkonzept, &#171;das langfristig tr\u00e4gt und in der Praxis umsetzbar ist. Dabei ist entscheidend zu kl\u00e4ren, wie viele Schnelltests in k\u00fcrzester Zeit f\u00fcr Deutschland mobilisierbar sind&#187;, sagte er. Ferner brauche es zeitnah eine Schnelltest-App, mit der gekl\u00e4rt werden k\u00f6nne, wie ein selbst durchgef\u00fchrter Schnelltest f\u00fcr das Gesundheitsamt eine nachpr\u00fcfbare Grundlage sein k\u00f6nne. Familien, Gastst\u00e4tten sowie Firmen und Selbstst\u00e4ndige sollen bei der Bew\u00e4ltigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie weitere steuerliche Hilfen erhalten. Der Bundestag billigte am Freitag in Berlin mit den Stimmen von Union und SPD sowie FDP und AfD das Dritte Corona-Steuerhilfegesetz, mit dem Entlastungen verl\u00e4ngert werden. Linke und Gr\u00fcne enthielten sich. Die Opposition kritisierte die Pl\u00e4ne als unzureichend. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass Familien in diesem Jahr wie schon 2020 einen einmaligen Kinderbonus von 150 Euro f\u00fcr jedes kindergeldberechtigte Kind bekommen. Zudem soll den seit Monaten geschlossenen Restaurants steuerlich geholfen werden. Auf Speisen in der Gastronomie soll weiter der erm\u00e4\u00dfigte Mehrwertsteuersatz von 7 statt 19 Prozent anfallen. Das kann aber erst wirken, wenn die Gastronomie wieder \u00f6ffnet &#8212; deshalb soll die Steuersenkung auch bis Ende 2022 gelten. Bisher war sie bis zum Sommer befristet. Auf Getr\u00e4nke bleibt es beim Satz von 19 Prozent. Ferner sollen Unternehmen, die in der Corona-Krise Verluste machen, durch eine Steuerhilfe liquider werden. In gr\u00f6\u00dferem Umfang als bisher sollen sie Verluste aus 2020 und 2021 steuerlich mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen k\u00f6nnen. In \u00d6sterreich ist laut Gesundheitsministerium inzwischen etwas mehr als H\u00e4lfte aller Neuinfektionen auf eine der grassierenden Corona-Varianten zur\u00fcckzuf\u00fchren. &#171;Die Mutationen, da sie st\u00e4rker sind, scheinen sich sehr schnell durchzusetzen&#187;, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Gr\u00fcne) am Freitag. \u00d6sterreich sei das einzige Land in Europa, das alle positiven PCR-Testergebnisse auf etwaige Virusvarianten \u00fcberpr\u00fcfe. Als Erfolg wertete der Minister, dass die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen kurz vor dem Abschluss st\u00fcnden. Dadurch seien weniger schwere Krankheitsverl\u00e4ufe zu bef\u00fcrchten. In der Diskussion \u00fcber Lockerungen der strengen staatlichen Beschr\u00e4nkungen in der Corona-Pandemie hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor \u00fcbereilten Entscheidungen gewarnt. &#171;Ich empfehle uns allen gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Umsicht und Vorsicht&#187;, sagte der CDU-Politiker am Freitag vor Journalisten in Berlin. Er verwies darauf, dass der von Bund und L\u00e4ndern angestrebte Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und Woche vielerorts noch nicht erreicht sei &#8212; und f\u00fcr viele Bundesl\u00e4nder derzeit auch nicht erreichbar sei. Spahn sagte, er wisse um die Erm\u00fcdung der B\u00fcrger nach dem wochenlangen Lockdown, ebenso um die Belastungen. Viele seien genervt. &#171;Aber es n\u00fctzt ja alles nichts. Das Virus ist da, und wir m\u00fcssen damit umgehen&#187;, sagte er. Die Vorbereitungen f\u00fcr Sommerurlaub unter Corona-Bedingungen sind nach Einsch\u00e4tzung des Tourismuskonzerns Tui auf einem guten Weg. &#171;Reisen in Europa wird im Sommer 2021 m\u00f6glich sein \u2013 sicher und verantwortungsvoll&#187;, gab sich Tui-Chef Fritz Joussen am Freitag optimistisch. Insbesondere ein europaweiter Impfnachweis und Schnelltests k\u00f6nnten dabei helfen. &#171;Mit einem EU-einheitlichen Nachweis kann die Politik jetzt eine wichtige Basis f\u00fcr das Reisen im Sommer schaffen&#187;, sagte Joussen. Die Schnelltests seien ein zweiter Baustein, solange nicht alle geimpft sind. In Tschechien ist die Zahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie auf fast 20.000 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Prag am Freitag mitteilte, starben 19.999 Menschen, die zuvor positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden waren. Die Zahl der jemals Infizierten stieg innerhalb von 24 Stunden um 14.457 auf mehr als 1,2 Millionen. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner. Das Kabinett in Prag hat inzwischen offiziell gr\u00fcnes Licht f\u00fcr Gespr\u00e4che mit Deutschland und Polen \u00fcber eine m\u00f6gliche \u00dcbernahme von Corona-Intensivpatienten gegeben. Dazu soll es nach Aussage von Gesundheitsminister Jan Blatny aber erst kommen, wenn es unbedingt n\u00f6tig ist. Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther h\u00e4lt es f\u00fcr denkbar, Inlandsreisen jenen B\u00fcrgern zu erm\u00f6glichen, die ihre Corona-Impfung mit einem Impfpass nachweisen k\u00f6nnen. &#171;Ich kann mir das auf jeden Fall vorstellen&#187;, sagte der CDU-Politiker in der RTL\/ntv-Sendung Fr\u00fchstart am Freitag. &#171;Ich glaube ohnehin, dass \u00d6ffnungen in dem Bereich nur m\u00f6glich sind, wenn wir bestimmte Restriktionen machen.&#187; Den von der EU geplanten europ\u00e4ischen Impfpass bezeichnete er als sinnvolles Instrument. Sobald allen B\u00fcrgern ein Impfangebot gemacht worden sei, k\u00f6nne man mit Hilfe eines solchen Passes weitere \u00d6ffnungsschritte verantworten. Der Ministerpr\u00e4sident sprach sich daf\u00fcr aus, Lockerungen au\u00dferdem an den Einsatz von Schnelltests zu kn\u00fcpfen. &#171;Wenn die Schnelltests jetzt alle zugelassen werden, wenn das einfach handhabbar ist, kann das definitiv eine M\u00f6glichkeit sein, um weitere \u00d6ffnungsschritte \u00fcberhaupt zu erm\u00f6glichen.&#187; Vor der n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Runde am Mittwoch forderte G\u00fcnther, dem Einzelhandel Lockerungsperspektiven zu geben, so wie verabredet. Wirtschaftsverb\u00e4nde warnen Bund und L\u00e4nder angesichts des wochenlangen Lockdowns vor schweren wirtschaftlichen Folgen und dringen auf ein konkretes \u00d6ffnungskonzept. Viele Unternehmen erhofften sich Hinweise, wie die zeitliche Perspektive konkreter als bisher eingesch\u00e4tzt werden k\u00f6nne, damit mehr Planbarkeit und Berechenbarkeit m\u00f6glich werden, hei\u00dft es in einer vom Bundeswirtschaftsministerium verfassten &#171;Gespr\u00e4chsgrundlage&#187; f\u00fcr Beratungen der Wirtschaftsminister von Bund und L\u00e4ndern an diesem Freitag. Das Papier lag der Deutschen Presse-Agentur vor. In dem Papier werden wesentlicher Feststellungen und Vorschl\u00e4ge der Verb\u00e4nde zusammengefasst. Die lange Dauer des derzeitigen Lockdowns habe erhebliche Auswirkungen auf betroffene Unternehmen und f\u00fchre teilweise zu einer &#171;drastischen Versch\u00e4rfung ihrer wirtschaftlichen Lage&#187;, hei\u00dft es. Aus diesen Gr\u00fcnden hielten alle beteiligten Verb\u00e4nde eine &#171;klare und planbare Perspektive&#187; f\u00fcr die \u00d6ffnung der geschlossenen Unternehmen f\u00fcr notwendig. Alle Beteiligten seien sich einig, dass die Verf\u00fcgbarkeit einer ausreichenden Zahl von Antigen-Schnelltests beziehungsweise von Selbsttests einen entscheidenden Beitrag zur Erm\u00f6glichung von \u00d6ffnungen leisten k\u00f6nne. In den USA ist die Zahl der t\u00e4glich erfassten Corona-Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen. Die Beh\u00f6rden meldeten am Donnerstag 75.176 neue F\u00e4lle, wie aus den Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) in Baltimore von Freitagmorgen (MEZ) hervorging. Die Zahl der t\u00e4glichen Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung ging im Wochenvergleich leicht zur\u00fcck. Sie lag laut JHU am Donnerstag bei 2237. In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang rund 28,4 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 508.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Der SPD-Bundesvorsitzende Norbert Walter-Borjans hat eine m\u00f6glichst rasche Beendigung des derzeitigen Lockdowns gefordert. Aus ihm m\u00fcsse man &#171;so schnell wie m\u00f6glich heraus&#187;, sagte er am Freitag im ZDF-Morgenmagazin. &#171;Die Innenst\u00e4dte ver\u00e4ndern sich, wir haben drohende Insolvenzen.&#187; Allerdings d\u00fcrfe Deutschland nicht in \u00abHip-Hop-Geschichten\u00bb wie andere L\u00e4nder verfallen, also schnelle \u00d6ffnungen und Schlie\u00dfungen veranlassen. &#171;Wir m\u00fcssen Schritt f\u00fcr Schritt Orientierung geben. Wir m\u00fcssen gucken, ob wir von dem Inzidenzwert 35 runterkommen k\u00f6nnen&#187;, betonte Borjans. Entscheidend hierf\u00fcr sei der Impffortschritt bei den gef\u00e4hrdeten Altersgruppen. Zu dem umstrittenen Impfstoff Astrazeneca bemerkte der SPD-Chef: &#171;Astrazeneca hat eine gute Wirkung und es sollte nicht so sein, dass daraus ein Ladenh\u00fcter wird.&#187; Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil hat angeregt, in der Corona-Pandemie nicht nur geimpften Menschen, sondern auch aktuell Getesteten mehr Freiheiten zu geben. &#171;Wir k\u00f6nnen nicht nur an die einstweilen wenigen Gl\u00fccklichen, die geimpft sind, denken&#187;, sagte der SPD-Politiker der Braunschweiger Zeitung\u00bb(Freitag). An einer solchen Perspektive etwa f\u00fcr Gastronomen und Einzelh\u00e4ndler &#171;m\u00fcssen wir hart arbeiten&#187;. Es sei klar, dass man weiter Maske tragen, Abstand halten und Hygienekonzepte beachten m\u00fcsse. Dennoch er\u00f6ffne sich mit Impfen, Testen und Schutzma\u00dfnahmen wieder deutlich mehr Spielraum, sagte Weil. &#171;Das blo\u00dfe Warten auf Inzidenzwerte unter 35 bringt uns nicht voran.&#187; Er verwies auf Schnelltests, die wesentlich anwendungsfreundlicher seien. Mit Hilfe der Corona-Warn-App k\u00f6nnten Impfung und Schnelltests geb\u00fcndelt und angezeigt werden. Der \u00f6sterreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz dringt auf eine einheitliche Grenzregelung in der Europ\u00e4ischen Union. &#171;Ich hoffe, dass Europa bald ein einheitliches Vorgehen an den Grenzen zustande bringt&#187;, sagte er dem M\u00fcnchner Merkur (Freitag). &#171;Es gibt ja auch in Deutschland unterschiedlich strenge Grenzregelung, je nach Himmelsrichtung.&#187; Es sei sinnvoll, in Pandemiezeiten &#171;auf ein Sicherheitsnetz mit Tests, Masken und anderem&#187; zu setzen, sagte Kurz. &#171;Aber Ma\u00dfnahmen, die dazu f\u00fchren, dass der Binnenmarkt gef\u00e4hrdet wird, Menschen nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz kommen und Familien auseinandergerissen werden, halte ich nicht f\u00fcr sinnvoll.&#187; Sauer auf Bayerns Ministerpr\u00e4sidenten Markus S\u00f6der (CSU), der nach der Ausbreitung einer Corona-Mutation im \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol Grenzschlie\u00dfungen gefordert hatte, sei er nicht, versicherte Kurz. Infolge der Ausweisung von Virusvariantengebieten sind Paare an der deutschen Grenze wieder getrennt &#8212; zumindest, wenn sie nicht verheiratet oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sind. Wie das Bundesinnenministerium best\u00e4tigte, d\u00fcrfen Partner aus Tschechien oder dem \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol ohne einen solchen Nachweis nicht nach Deutschland einreisen. Ausnahmen gelten demnach nur f\u00fcr &#171;Mitglieder der Kernfamilie&#187; von Deutschen, zu der Ehegatten und eingetragene Lebenspartner geh\u00f6ren. In diesem Fall m\u00fcssen die Paare aber gemeinsam einreisen, einen negativen Corona-Test vorweisen und f\u00fcr mindestens f\u00fcnf Tage in h\u00e4usliche Quarant\u00e4ne gehen. Damit wiederhole sich f\u00fcr betroffene Paare der &#171;Alptraum&#187; aus dem Fr\u00fchjahr 2020, sagt einer der beiden Verfasser eines offenen Briefes im Namen mehrerer &#171;binationaler Paare&#187;, Lukas Steinegger aus Tirol. &#171;Das hat letztes Jahr knapp drei Monate gedauert. Jetzt hoffen wir, dass es nicht wieder so lang wird.&#187; Steinegger lebt in Innsbruck, seine Lebenspartnerin Constanze Gabriel in M\u00fcnchen. Gesehen haben sich die beiden laut Steinegger zuletzt am 13. Februar &#8212; einen Tag, bevor die Grenzen geschlossen wurden. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9997 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 394 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bundesweit bei 62,6 &#8212; und damit h\u00f6her als am Vortag (61,7). Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 2.424.684 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 26.02.,03.10 Uhr). Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.235.700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 69.519. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 1,05 (Vortag 0,98). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 105 weitere Menschen anstecken. Der Handel in Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, am 3. M\u00e4rz eine &#171;vom Bund und von allen 16 Bundesl\u00e4ndern getragene, einheitliche \u00d6ffnungsstrategie vorzulegen&#187;. Dem Handel und seinen Besch\u00e4ftigen m\u00fcsse endlich eine tragf\u00e4hige Zukunftsperspektive geboten werden, verlangten der Pr\u00e4sident des Handelsverbandes Deutschland (HDE) Josef Sanktjohanser und zahlreiche Topmanager der Branche in einem Brief an die Kanzlerin, der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Nach wie vor vermisse die Wirtschaft eine klug zwischen Bund und L\u00e4ndern abgestimmte Politik mit Impfkonzept, angepassten Hygieneregeln, Teststrategien und App-L\u00f6sungen, die funktionieren und bei denen Datenschutzregeln tempor\u00e4r krisenbedingt zur besseren R\u00fcckverfolgbarkeit der Infektionen suspendiert w\u00fcrden, hei\u00dft es in dem Brief. Dabei k\u00f6nne auf diesem Weg sowohl dem Gesundheitsschutz als auch den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kosten des Lockdowns Rechnung getragen werden. Die vor einigen Wochen von Bund und L\u00e4ndern getroffene Entscheidung, den pauschalen Lockdown trotz zur\u00fcckgehender Zahlen bei den Neuinfektionen weitgehend unver\u00e4ndert fortzuf\u00fchren, habe bei den betroffenen H\u00e4ndlern gr\u00f6\u00dftes Unverst\u00e4ndnis ausgel\u00f6st, hei\u00dft es in dem Brief. Die Reisebeschr\u00e4nkungen in der Corona-Pandemie haben auch starke Auswirkungen auf den internationalen F\u00e4hrverkehr nach Gro\u00dfbritannien. Die Passagierzahl sei im Vorjahr um 63 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 60 Jahren gesunken, teilte der britische Hafenverband British Ports Association in London mit. Demnach reisten 2020 insgesamt 6,9 Millionen Menschen mit F\u00e4hren von und nach Gro\u00dfbritannien. Die Zahl beinhaltet Lastwagenfahrer und Touristen.2019 waren es noch 18,4 Millionen. Der Bundesverband der Freien Berufe fordert von Bund und L\u00e4ndern eine \u00d6ffnungsperspektive. Pr\u00e4sident Wolfgang Ewer sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Verband habe wie auch weitere Verb\u00e4nde Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Konzepte \u00fcbermittelt. &#171;Wir erwarten nun eine ernsthafte Befassung auf Grundlage dieser Konzeptionen.&#187; Es sei bereits viel Zeit verstrichen, die Erarbeitung einer \u00d6ffnungsperspektive sei bereits Mitte Januar avisiert worden. Die Corona-Krise gehe an die Substanz, so Ewer. &#171;Viele der betroffenen Freiberufler zehren l\u00e4ngst von ihren betrieblichen R\u00fccklagen und setzen sogar ihre Altersvorsorge ein. Wir brauchen Planbarkeit, Zuversicht und Liquidit\u00e4t. Wir brauchen eine schnellere Pr\u00fcfung der Antr\u00e4ge und eine Beschleunigung der Auszahlungen. Aktuell erfolgen die Auszahlungen auf die Bewilligungen in vielen F\u00e4llen mit erheblichem zeitlichen Verzug.&#187; Angesichts der rasanten Verbreitung der im Amazonas-Gebiet entdeckten Variante des Coronavirus hat die brasilianische Regierung vor einer &#171;neuen Etappe&#187; der Corona-Pandemie in Brasilien gewarnt. Die neue Variante sei schon &#171;Teil des Alltags&#187;, sagte Gesundheitsminister Eduardo Pazuello nach einem Treffen mit den Gesundheitssekret\u00e4ren der Bundesstaaten und Gemeinden in Bras\u00edlia, wie das brasilianische Fernsehen am Donnerstag (Ortszeit) berichtete. &#171;Heute haben wir durch das mutierte Virus eine dreifach h\u00f6here Ansteckung. Und die Geschwindigkeit, mit der dies geschieht, kann \u00fcberraschen. Wir m\u00fcssen wachsam und vorbereitet sein.&#187; Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der mahnt vor den Bund-L\u00e4nder-Beratungen zur Vorsicht bei m\u00f6glichen Lockerungen der Corona-Beschr\u00e4nkungen. &#171;Wir wollen schrittweise \u00f6ffnen, aber mit Vernunft und Vorsicht. Wir d\u00fcrfen angesichts der Mutation keinen Blindflug starten&#187;, sagte S\u00f6der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND\/Freitag). &#171;Die Politik darf jetzt nicht die Nerven verlieren. \u00d6ffnen ja, aber klug und umsichtig&#187;, betonte der CSU-Chef. Mit Blick auf Stufenpl\u00e4ne aus mehreren Bundesl\u00e4ndern mahnte S\u00f6der ebenfalls zur Vorsicht. &#171;Bei einem Stufenplan muss man aufpassen, dass am Ende nicht ein Datum alle n\u00e4chsten Schritte bestimmt&#187;, sagte der Ministerpr\u00e4sident. Am Ende m\u00fcsse auch m\u00f6glich sein, \u00d6ffnungsschritte zur\u00fcckzunehmen. Zentrales Steuerungsinstrument sollten aus Sicht S\u00f6ders die Inzidenzzahlen sein. &#171;Eine intelligente \u00d6ffnungsmatrix sollte sich an den Zahlen von 35 und 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen orientieren.&#187; Der Corona-Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer darf in den USA ab sofort bis zu zwei Wochen bei Temperaturen eines normalen Gefrierfachs transportiert und gelagert werden. Das wird die Handhabung des Impfstoffs erleichtern und den Einsatz auch an Orten wie Arztpraxen oder Apotheken vereinfachen, die nicht \u00fcber weitaus k\u00e4ltere Gefrierf\u00e4cher verf\u00fcgen. Die Lebens- und Arzneimittelbeh\u00f6rde (FDA) erkl\u00e4rte am Donnerstag, die Erlaubnis werde bei der Corona-Impfkampagne f\u00fcr mehr Flexibilit\u00e4t sorgen und den Druck auf die Lieferkette f\u00fcr ultrakalte Gefriermodule senken. US-Pr\u00e4sident Joe Biden will bei der Corona-Impfkampagne weiter aufs Tempo dr\u00fccken. &#171;Je mehr Leute geimpft werden, desto schneller werden wir diese Pandemie eind\u00e4mmen&#187;, sagte Biden am Donnerstag. Er sprach im Wei\u00dfen Haus, um die Schwelle von 50 Millionen Impfungen w\u00e4hrend seiner Amtszeit zu markieren. Biden bezeichnete die Fortschritte bei der Impfkampagne als gro\u00dfen Erfolg: Die USA l\u00e4gen damit \u00abWochen\u00bb vor dem angestrebten Zeitplan. Biden hatte vor seinem Amtsantritt am 20. Januar als Ziel gesetzt, dass es in seinen ersten hundert Tagen als Pr\u00e4sident mindestens 100 Millionen Impfungen geben soll. Nun wurde nach 37 Tagen bereits die Schwelle von 50 Millionen erreicht, wie Biden erkl\u00e4rte. Biden d\u00fcrfte bei seinem Ziel zu Gute kommen, dass die Hersteller der beiden in den USA zugelassenen Impfstoffe, Moderna und Pfizer\/Biontech, ihre Produktion inzwischen ausgeweitet haben. Bis Ende M\u00e4rz haben sie zusammen die Lieferung von rund 200 Millionen Dosen versprochen. Bis Ende Juli sollen die USA insgesamt 600 Millionen Dosen bekommen. Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (54) sieht angesichts der Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber dem Astrazeneca-Impfstoff Handlungsbedarf. &#171;Wenn es so weitergeht, werden wir auf einem Berg von Astrazeneca-Impfdosen sitzenbleiben. Das kann niemand wollen bei einem Impfstoff, der gut sch\u00fctzt&#187;, sagte der CSU-Vorsitzende dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Nat\u00fcrlich sei es jetzt gut, Lehrer, Erzieher und die Polizei vorzeitig zu impfen. Aber es gebe unz\u00e4hlige Menschen, die sich impfen lassen wollten, jedoch noch lange nicht dran seien. Dem Bayerischen Rundfunk sagte S\u00f6der, die Zur\u00fcckhaltung bei Astrazeneca bereite ihm gro\u00dfe Sorge. &#171;Sollte es weiter so sein, dass Tausende, vielleicht sogar Hunderttausende von Impfdosen nicht verimpft werden, dann muss man die Priorisierung v\u00f6llig neu \u00fcberlegen, gerade f\u00fcr diesen Impfstoff Astrazeneca&#187;, betonte S\u00f6der. Trotz der besorgniserregenden Corona-Lage in der franz\u00f6sischen Grenzregion Moselle rechnet Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) nicht mit versch\u00e4rften Kontrollen wie an den Grenzen zu Tschechien oder zum \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol. &#171;Grenzkontrollen stehen zurzeit nicht auf der Tagesordnung&#187;, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag nach dem ersten Tag des EU-Videogipfels. Merkel wies darauf hin, dass die Lage in diesem Grenzgebiet eine ganz andere sei als an den Grenzen zu Tschechien und \u00d6sterreich. Dort h\u00e4tten die Bundesl\u00e4nder Bayern und Sachsen ausdr\u00fccklich um Grenzkontrollen gebeten. &#171;Das ist hier \u00fcberhaupt nicht der Fall, das Gegenteil ist der Fall&#187;, betonte Merkel. Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) hat Hoffnungen auf sehr schnelle und umfassende Lockerungen der strengen Kontaktbeschr\u00e4nkungen ged\u00e4mpft. Im TAG24-Artikel erfahrt ihr, weshalb es kaum Hoffnung auf Lockdown-Lockerungen trotz schnellen Selbsttests gibt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) geht davon aus, dass der EU-Impfpass bis zum Sommer entwickelt werden kann. Alles zu den aktuellen Beschl\u00fcssen des EU-Videogipfels im TAG24-Artikel &#171;Kanzlerin Merkel: Impf-Ausweis f\u00fcr freies Reisen soll kommen!&#187; Seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr sind weltweit bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Donnerstag aus Daten der Universit\u00e4t Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die Zahl der gemeldeten Todesf\u00e4lle stieg damit allein seit Mitte Januar um rund 500.000 an. Weltweit gab es den Daten zufolge bislang knapp 113 Millionen best\u00e4tigte Infektionen mit dem Coronavirus. Experten gehen von einer noch h\u00f6heren Dunkelziffer aus. Die Webseite der Universit\u00e4t wird regelm\u00e4\u00dfig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen h\u00f6heren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In den USA sind in absoluten Zahlen bislang die meisten Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Dort gibt es mehr als 506.000 Todesf\u00e4lle, also etwa ein F\u00fcnftel aller Corona-Toten weltweit. Bereits zugelassene Corona-Impfstoffe, die wegen neuer Virus-Varianten angepasst werden m\u00fcssen, k\u00f6nnen nach Angaben der Europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde (EMA) ohne gro\u00dfe H\u00fcrden in der EU eingesetzt werden. Die EMA legte am Donnerstag in Amsterdam Richtlinien f\u00fcr die Hersteller der modifizierten Impfstoffe vor. Wenn der Mutter-Impfstoff bereits die Zulassung bekommen hat, dann muss der ver\u00e4nderte Wirkstoff nicht erneut das gesamte Verfahren durchlaufen. Eine klinische Testreihe \u00fcber die Wirksamkeit mit einer geringen Zahl von Probanden sei ausreichend. Das Verwaltungsgericht Weimar hat das Verbot einer in Erfurt geplanten Versammlung gegen die staatlichen Corona-Ma\u00dfnahmen best\u00e4tigt. Die Entscheidung der Stadt, die f\u00fcr Samstag mit bis zu 10.000 Teilnehmern angemeldete Kundgebung zu untersagen, sei in Anbetracht der aktuellen Corona-Infektionslage gerechtfertigt, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Es lehnte einen Eilantrag gegen das Verbot ab. Eine Versammlung k\u00f6nne verboten werden, wenn die \u00f6ffentliche Sicherheit oder Ordnung durch sie gef\u00e4hrdet sei, so die Richter. Zur \u00f6ffentlichen Sicherheit z\u00e4hle auch der Schutz von Leben und Gesundheit des Einzelnen. Das EU-Land Kroatien lockert die Ma\u00dfnahmen gegen die Corona-Pandemie. Gastst\u00e4tten d\u00fcrfen ab dem 1. M\u00e4rz ihre G\u00e4ste wieder bedienen, allerdings nur im Freien. Das gab Ministerpr\u00e4sident Andrej Plenkovic am Donnerstag in Zagreb bekannt. Auch Fitness-Studios sollen unter bestimmten Auflagen wieder \u00f6ffnen k\u00f6nnen. In der folgenden Grafik sind die aktuellen Inzidenzwerte der einzelnen Bundesl\u00e4nder in Deutschland zu sehen. Die Zahlen stammen vom Robert Koch-Institut und sind auf dem Stand vom 25. Februar,0 Uhr. Einzelne Bundesl\u00e4nder k\u00f6nnen deshalb inzwischen schon wieder abweichende Werte melden. Die RKI-Zahlen sind aber letztlich entscheidend, wenn es um Corona-Beschr\u00e4nkungen und -Regeln geht. Ein Expertengremium in Gro\u00dfbritannien hat die Warnstufe in der Coronavirus-Pandemie von der h\u00f6chsten Stufe 5 auf 4 gesenkt. Das teilte das Gesundheitsministerium in London am Donnerstag mit. Die Gefahr eines Kollapses im Gesundheitssystem innerhalb von Wochen sei angesichts stetig sinkender Kennziffern nicht mehr gegeben, hie\u00df es in der Mitteilung. Im Zoo von Prag hat sich ein Menschenaffe mit dem Coronavirus infiziert. Im TAG24-Artikel erfahrt ihr, ob der Gorilla, der sich mit Covid-19 infiziert hat, noch weitere Tiere angesteckt hat. Zehn M\u00f6bel- und Einrichtungsh\u00e4user in sieben Bundesl\u00e4ndern wehren sich gegen die anhaltende Zwangsschlie\u00dfung in der Corona-Pandemie. Am Donnerstag reichten sie ihre Klagen bei den zust\u00e4ndigen Verwaltungsgerichten ein, wie ein Sprecher mitteilte. Die Unternehmen sehen sich demnach vor allem auf die Fl\u00e4che bezogen gegen\u00fcber anderen Branchen ungleich behandelt. Die Unternehmen sind im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-W\u00fcrttemberg und Niedersachsen. Frankreich stellt dem aktuell stark von Corona betroffenen Tschechien nach Aussage der Regierung in Prag Impfstoff aus seinem Kontingent zur Verf\u00fcgung. Paris habe 100.000 Dosen des Biontech-Pfizer-Pr\u00e4parats zugesagt, sagte Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis der Agentur CTK zufolge am Donnerstag. Mit der Lieferung werde Mitte M\u00e4rz gerechnet. In Prag wurde das als &#171;Geste der Solidarit\u00e4t&#187; gewertet. Es d\u00fcrfte sich um eine Art Leihgabe handeln, die zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt aus dem tschechischen Kontingent &#171;zur\u00fcckgezahlt&#187; werden m\u00fcsste. Der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (54, CSU) zeigt sich offen f\u00fcr Vorteile f\u00fcr gegen Corona geimpfte Menschen. Man m\u00fcsse auf Dauer \u00fcber &#171;Sonderoptionen&#187; f\u00fcr Geimpfte sprechen, sagte er im Bayerischen Fernsehen. Aktuell sei es daf\u00fcr aber noch zu fr\u00fch, weil noch zu wenige Menschen geimpft seien. &#171;Es kann auf Dauer nicht so sein, dass, wenn sich wahnsinnig viele Leute impfen lassen &#8212; andere nicht &#8212; f\u00fcr die, die sich nicht impfen lassen, alle andern ein St\u00fcck weit dieselben Einschr\u00e4nkungen haben&#187;, sagte S\u00f6der. Der deutsche Impfstoffhersteller Curevac rechnet mit einer EU-Zulassung seines Corona-Impfstoffs Ende Mai oder Anfang Juni. Dies teilte Curevac-Chef Franz-Werner Haas am Donnerstag in einer Anh\u00f6rung des Europaparlaments mit. Die entscheidenden Daten der klinischen Tests seien f\u00fcr Mitte April zu erwarten. Deutschlands Intensiv- und Notfallmediziner haben eine Verl\u00e4ngerung des Lockdowns bis Anfang April gefordert. Drei Wochen mehr Disziplin seien entscheidend, um durch Impfungen eine schwer bis nicht mehr kontrollierbare dritte Welle zu vermeiden, sagte Gernot Marx, Pr\u00e4sident der Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) am Donnerstag. Nach einem neuen Prognosemodell der Divi k\u00f6nnte ein \u00d6ffnen am 7. M\u00e4rz die Zahlen schwer kranker Corona-Patienten in Kliniken exorbitant in die H\u00f6he treiben, hie\u00df es. \u00d6sterreichs Kanzler Sebastian Kurz (34) hat seine Forderung nach einem Corona-Impfpass unterstrichen. Alles zu den aktuellen Beschl\u00fcssen des EU-Videogipfels im TAG24-Artikel &#171;Kanzlerin Merkel: Impf-Ausweis f\u00fcr freies Reisen soll kommen!&#187; Baden-W\u00fcrttemberg dringt auf eine schrittweise Lockerung des Corona-Lockdowns mit Hilfe von Schnelltests. Mehr dazu im TAG24-Artikel &#171;So will Baden-W\u00fcrttemberg aus dem Lockdown kommen&#187;. Der besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffene th\u00fcringische Landkreis Schmalkalden-Meiningen fordert f\u00fcr eine dort seit Wochenbeginn laufenden Schnelltest-Aktion die Kosten\u00fcbernahme durch den Bund. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) habe \u00f6ffentlichkeitswirksam kostenlose Schnelltests f\u00fcr jedermann ab 1. M\u00e4rz angek\u00fcndigt, erkl\u00e4rte Landr\u00e4tin Peggy Greiser (50, parteilos) am Donnerstag in einem offenen Brief an Spahn. Deshalb berufe sich der Kreis auf Vertrauensschutz und fordere die \u00dcbernahme der f\u00fcr den Kreis entstehenden Kosten. Die Regierung des B\u00fcrgerkriegslandes Syrien will in der kommenden Woche mit Impfungen gegen das Corona-Virus beginnen. Syrien habe Impfstoff von einem &#171;befreundeten Land&#187; erhalten, erkl\u00e4rte Gesundheitsminister Hassan Ghabbash am Donnerstag, wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete. Um welches Land und welchen Impfstoff es sich dabei behandelt, blieb jedoch unklar. Als erstes sollen Mitarbeiter im Gesundheitswesen geimpft werden. Niedersachsens Wirtschaftsminister und Vize-Regierungschef Bernd Althusmann (54, CDU) setzt auf eine vorsichtige \u00d6ffnung des Tourismus zu Ostern. Zwar k\u00f6nne es bei der aktuellen Corona-Lage keine Entwarnung geben, sagte Althusmann am Donnerstag in Hannover. &#171;Aber die Strategie des Impfens und Testens wird uns in die Normalit\u00e4t f\u00fchren k\u00f6nnen.&#187; Mit Blick auf die Osterferien gehe es darum, eine vorsichtige, gestaffelte Perspektive f\u00fcr den Tourismus zu entwickeln. Dies halte er im Moment f\u00fcr denkbar. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (62, CDU) h\u00e4lt weitere Lockerungen in der Corona-Krise trotz einer zuletzt leicht steigenden Zahl an Neuinfektionen f\u00fcr m\u00f6glich. Altmaier sagte am Donnerstag dem TV-Sender Welt, er pers\u00f6nlich glaube, dass man mit zus\u00e4tzlichen Sicherheitsvorkehrungen, beispielsweise den Schnelltests, sowie mit neuen Reservierungsm\u00f6glichkeiten etwa bei Gesch\u00e4ften \u00d6ffnungen machen k\u00f6nne, obwohl die Infektionszahlen noch nicht so weit gesunken seien wie geplant. &#171;Es ist ganz wichtig, dass es eine konkrete \u00d6ffnungsperspektive gibt&#187;, sagte Altmaier. Gesundheitsschutz und \u00d6ffnungen m\u00fcssten unter einen Hut gebracht werden, man m\u00fcsse bereit sein, neue Schritte zu gehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und ihre EU-Kollegen haben am Donnerstagnachmittag ihren Videogipfel f\u00fcr eine engere Zusammenarbeit in der Corona-Krise begonnen. Dies teilte ein Sprecher von EU-Ratspr\u00e4sident Charles Michel auf Twitter mit. Vorrangig geht es darum, wie die Corona-Impfungen beschleunigt und die gef\u00fcrchteten Virusvarianten bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen. In einer neuen Studie werden das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Partner Pfizer die Wirkung einer m\u00f6glichen dritten Auffrischung mit ihrem Corona-Impfstoff testen. Daf\u00fcr sollen 144 Teilnehmer in den USA sechs bis zw\u00f6lf Monate nach ihren ersten beiden Spritzen eine dritte bekommen, wie die beiden Unternehmen am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Untersucht wird unter anderem, wie sich diese Auffrischungsimpfung auf die Immunit\u00e4t gegen derzeit kursierende und potenziell neu aufkommenden Varianten von Sars-CoV-2 auswirkt. Auf Mallorca d\u00fcrfen Restaurants, Caf\u00e9s und Kneipen in Folge einer deutlichen Verbesserung der Corona-Lage nach rund sieben Wochen erstmals wieder \u00f6ffnen. Ab Dienstag k\u00f6nnen die Gastronomiebetriebe in ihren Au\u00dfenbereichen wieder G\u00e4ste empfangen, wie die balearische Ministerpr\u00e4sidentin Francina Armengol am Donnerstag in Palma mitteilte. Sp\u00e4testens um 17 Uhr m\u00fcssen sie in einer ersten Etappe zur Lockerung des Lockdowns aber schlie\u00dfen. Zudem d\u00fcrfen nur h\u00f6chstens 50 Prozent der Tische bei einer Besetzung von maximal je vier Personen drau\u00dfen aufgestellt werden. Die Lockerungen in den Bereichen Gastronomie, Handel und private Treffen sollen den Angaben zufolge vorerst f\u00fcr zwei Wochen in Kraft bleiben. Sie werden f\u00fcr alle Balearen bis auf Ibiza gelten, wo die Lage derzeit weniger gut ist als auf den Nachbarinseln. Die Gesamtzahl der Corona-Neuinfektionen in Europa befindet sich weiter deutlich unter dem Wert von Ende 2020, aber nach wie vor auf einem hohen Niveau. Zwei Wochen nacheinander habe es in der gesamten WHO-Region Europa nun jeweils weniger als eine Million gemeldete neue Infektionen gegeben, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag auf einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen sei seit Ende 2020 um fast die H\u00e4lfte zur\u00fcckgegangen, aber immer noch zehnmal h\u00f6her als im vergangenen Mai. In der EU kamen in der vergangenen Woche rund 650.000 Neuinfektionen hinzu, womit es in der Union bislang knapp 21,7 Millionen Infektionen gegeben hat. Das Robert Koch-Institut (RKI) ist der hoch umstrittenen Frage nach dem Beitrag von Schulen zur Pandemie in Deutschland nachgegangen. Eine Analyse von Meldedaten und Studien lege nahe, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler &#171;eher nicht als &#8216;Motor&#8217; eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen&#187;, aber dass es auch bei ihnen zu \u00dcbertragungen komme und Ausbr\u00fcche verhindert werden m\u00fcssten. Das schreibt das RKI in einer am Donnerstag ver\u00f6ffentlichten Online-Publikation. Schulausbr\u00fcche stehen laut dem Papier in engem Zusammenhang mit der Inzidenz (Fallzahlen auf 100.000 Einwohner) in der Bev\u00f6lkerung. Lehrkr\u00e4fte spielten &#171;eine vielleicht wichtigere Rolle&#187; als Sch\u00fcler, hei\u00dft es. In der Debatte um m\u00f6gliche weitere Lockerungen von Corona-Beschr\u00e4nkungen h\u00e4lt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn flexiblere lokale L\u00f6sungen f\u00fcr sinnvoll. &#171;Im Herbst war es wegen der hohen und diffusen Infektionslage wichtig, bundeseinheitlich das \u00f6ffentliche Leben herunterzufahren&#187;, sagte der CDU-Politker Zeit Online (Donnerstag). Er sei immer noch daf\u00fcr, die Marke von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bundesweit als Richtwert zu nehmen &#8212; aber auch zus\u00e4tzliche Variablen zu betrachten. So sei das Infektionsgeschehen in den Kommunen inzwischen sehr unterschiedlich. Deshalb sollte man auch unterschiedlich vorgehen. &#171;Das kann bedeuten, lokal zu \u00f6ffnen, aber eben auch wieder zu versch\u00e4rfen, wenn es sein muss.&#187; Ziel m\u00fcsse es sein, einen Alltag zu erm\u00f6glichen, &#171;der Sicherheit bietet, aber auch praktikabel ist. Und da kommen Tests ins Spiel.&#187; Neben PCR-Labortests als &#171;Goldstandard&#187; seien dies mehr Schnelltests und bald auch Selbsttests. Die ersten drei Laien-Selbsttests zur Anwendung zuhause wurden am Mittwoch zugelassen. Spahn betonte, f\u00fcr geplante Gratis-Schnelltests durch geschultes Personal f\u00fcr alle B\u00fcrger liege eine fertige, abgestimmte Verordnung vor. Spahn sagte, wichtiger als der p\u00fcnktliche Start sei, dass Bund und L\u00e4nder geschlossen hinter dem Instrument der Schnelltests st\u00fcnden. &#171;Daher ist es auch vertretbar, wenn es jetzt etwas l\u00e4nger dauert.&#187; Hohe Forschungs- und Entwicklungskosten haben den US-Impfstoffhersteller Moderna zum Jahresende in den roten Zahlen gehalten, doch die starke Nachfrage nach dem Corona-Vakzin l\u00e4sst den Umsatz regelrecht explodieren. In den drei Monaten bis Ende Dezember verlor das US-Unternehmen nach eigenen Angaben vom Donnerstag unterm Strich 272,5 Millionen Dollar (222,8 Mio Euro), damit wurde das Minus im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Die Erl\u00f6se vervielfachten sich von 14,1 Millionen auf 570,7 Millionen Dollar. In diesem Jahr d\u00fcrfte das Wachstum erst richtig abheben. Moderna rechnet auf Basis seiner bereits getroffenen Verkaufsvereinbarungen f\u00fcr 2021 mit Einnahmen in H\u00f6he von 18,4 Milliarden Dollar durch seinen Corona-Impfstoff. Damit liegt der Biotech-Konzern \u00fcber dem US-Pharmariesen Pfizer, der bei seinem gemeinsam mit der deutschen Biontech entwickelten Vakzin von einem j\u00e4hrlichen Umsatz von rund 15 Milliarden Dollar ausgeht. Frankreich stellt dem aktuell stark von Corona betroffenen Tschechien nach Aussage der Regierung in Prag Impfstoff aus seinem Kontingent zur Verf\u00fcgung. Paris habe 100.000 Dosen des Biontech-Pfizer-Pr\u00e4parats zugesagt, sagte Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis der Agentur CTK zufolge am Donnerstag. Mit der Lieferung werde Mitte M\u00e4rz gerechnet. In Prag wurde das als &#171;Geste der Solidarit\u00e4t&#187; gewertet. Es d\u00fcrfte sich um eine Art Leihgabe handeln, die zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt aus dem tschechischen Kontingent &#171;zur\u00fcckgezahlt&#187; werden m\u00fcsste. Russland hat den Verkaufspreis f\u00fcr seinen Corona-Impfstoff Sputnik V um die H\u00e4lfte auf 866 Rubel (umgerechnet 9,60 Euro) gesenkt. Der aus zwei Komponenten bestehende Wirkstoff stehe auf der Liste lebenswichtiger Medikamente, der Preis m\u00fcsse deshalb staatlich kontrolliert werden, teilte die Regierung am Donnerstag in der Hauptstadt Moskau mit. Handelsminister Denis Manturow sagte: &#171;Die Preissenkung wurde m\u00f6glich durch die Entwicklung und Optimierung der industriellen Herstellung des Impfstoffs.&#187; Zudem seien mit Beginn der Massenimpfung in Russland die Produktionsmengen deutlich erh\u00f6ht worden. Auch deshalb sei Sputnik V in der Herstellung g\u00fcnstiger geworden. Dieser Preis gelte aber nur f\u00fcr das Impfprogramm in Russland, sagte Manturow. Mit Blick auf die geplante deutliche Ausweitung von Corona-Tests sind im Bundestag Rufe nach mehr kostenlosen Angeboten laut geworden. Der Gr\u00fcnen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen forderte die Bundesregierung am Donnerstag auf: &#171;Geben Sie jedem B\u00fcrger jede Woche zwei kostenlose Selbsttests.&#187; Um deren gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr den Kampf gegen die Pandemie auszusch\u00f6pfen, m\u00fcssten H\u00fcrden niedrig sein. Die Bundesregierung handele aber zu sp\u00e4t und zu langsam. Der Linke-Fachpolitiker Achim Kessler sprach von &#171;Totalversagen&#187; der Regierung und forderte ebenfalls kostenlose Angebote. &#171;Es gibt gar keine andere M\u00f6glichkeit, Lockerungen herbeizuf\u00fchren als durch massenhafte Schnelltests.&#187; Menschen, die sich privat selbst testeten, bewiesen Verantwortungsbewusstsein. Auch der Schutz am Arbeitsplatz m\u00fcsse gesichert werden. Es sei aber vers\u00e4umt worden, Kassiererinnen oder Zusteller im Kundenkontakt mit Schnelltests auszustatten. Hilde Mattheis (SPD) sagte, die ersten zugelassenen Selbsttests b\u00f6ten einen &#171;Einstieg in die Normalit\u00e4t&#187;. Sie seien eine Erg\u00e4nzung der anderen Ma\u00dfnahmen, die kostenlos angeboten werden m\u00fcsse. Sie schlug vor, Sch\u00fcler sollten sich eine Wochenration in Apotheken abholen k\u00f6nnen. Kinder sollten Tests morgens neben ihrer Zahnb\u00fcrste liegen haben. Wichtig seien hohe Kapazit\u00e4ten, Planung und Aufkl\u00e4rung der Regierung, um damit verbundene hohe Erwartungen nicht zu zerst\u00f6ren. Der FDP-Abgeordnete Andrew Ullmann forderte mehr Tempo. Mit den L\u00e4ndern solle gepr\u00fcft werden, inwieweit Restaurants, Hotels oder Kinos mit Nachweisen negativer Testergebnisse und Hygienekonzepten \u00f6ffnen k\u00f6nnten, auch als eine Art 24-Stunden-Tagespass. Stephan Pilsinger (CSU) betonte, Schnelltests seien gezielt etwa in Pflegeheimen, Kitas oder Schulen sinnvoll, aber nicht ins Blaue hinein. Angesichts der neuen, ansteckenderen Virus-Varianten seien auf absehbare Zeit keine kompletten Lockerungen m\u00f6glich. &#171;Jetzt auf ungezielte Massentests zu bauen, kann gef\u00e4hrlich sein.&#187; Selbsttests br\u00e4uchten verst\u00e4ndliche Gebrauchshinweise, denn falsch angewendete Test br\u00e4chten in der Regel ein negatives Ergebnis. Vor dem EU-Videogipfel hat Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas einger\u00e4umt, dass bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen durch die Europ\u00e4ische Union Fehler gemacht wurden. Trotzdem verteidigte er das gemeinsame Vorgehen am Donnerstag im Bundestag. &#171;Die Beschaffung der Impfstoffe h\u00e4tte besser laufen k\u00f6nnen. So etwas einzugestehen, ist auch eine unumg\u00e4ngliche Voraussetzung, um aus Fehlern f\u00fcr die Zukunft zu lernen&#187;, sagte der SPD-Politiker. Die Alternative sei aber ein europ\u00e4isches Wettrennen um knappe Impfstoffe gewesen, der wenige durchgeimpfte L\u00e4nder mitten in einem krisengesch\u00fcttelten Kontinent zum Ergebnis gehabt h\u00e4tte. &#171;Es h\u00e4tte die Europ\u00e4ische Union zerrissen, davon bin ich fest \u00fcberzeugt&#187;, betonte Maas. Die Weltgesundheitsorganisation WHO wirbt um Aufmerksamkeit f\u00fcr Menschen, die nach einer Covid-19-Erkrankung teils Monate sp\u00e4ter unter immer neuen und wiederkehrenden Symptomen leiden. Tausende Menschen in Europa erlebten lange nach ihrer eigentlichen Erkrankung gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigungen, die man auch als &#171;Long Covid&#187; oder &#171;Post-Covid-Syndrom&#187; bezeichne, sagte der Direktor des WHO-Regionalb\u00fcros Europas, Hans Kluge, am Donnerstag auf einer Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. Diese Probleme suchten manche Patienten monatelang heim &#8212; mit schwerwiegenden sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen. &#171;Die Last ist echt und sie ist erheblich: Etwa einer von zehn Covid-19-Betroffenen f\u00fchlt sich auch nach zw\u00f6lf Wochen unwohl, und viele noch viel l\u00e4nger&#187;, sagte Kluge. Man m\u00fcsse den Betroffenen zuh\u00f6ren und ihre Beeintr\u00e4chtigungen verstehen. Der Deutsche St\u00e4dtetag hat sich in der Debatte um Lockerungen in der Corona-Krise f\u00fcr einen vorsichtigen Kurs ausgesprochen. Sein Pr\u00e4sident Burkhard Jung sagte am Donnerstag nach Beratungen mit anderen Stadtoberh\u00e4uptern zwar: &#171;Wir brauchen klare Perspektiven.&#187; Es m\u00fcsse Stufenpl\u00e4ne geben, um den coronam\u00fcden Menschen Zuversicht zu geben. Zugleich betonte der Leipziger Oberb\u00fcrgermeister aber: &#171;F\u00fcr umfassende \u00d6ffnungen sehen wir derzeit allerdings noch keinen Spielraum.&#187; Bund und L\u00e4nder beraten am 3. M\u00e4rz, wie es in der Corona-Krise weitergeht. Der Handel und das Gastgewerbe etwa dr\u00e4ngen auf \u00d6ffnungsschritte. Jung warnte vor R\u00fcckschl\u00e4gen. Der unterbrochene Abw\u00e4rtstrend der Infektionszahlen m\u00fcsse sich wieder fortsetzen. Die Zahl der Neuinfektionen m\u00fcsse auf ein stabil niedriges Niveau heruntergedr\u00fcckt werden, um einen exponentiellen Anstieg zu verhindern. Regierungen in aller Welt haben nach Erkenntnissen von EU-Ermittlern insgesamt 400 Millionen Dosen Impfstoffe angeboten bekommen, die nicht direkt von den Herstellern kommen. &#171;Wir nennen das Geisterimpfstoffe, also irgendwelche mehr oder weniger obskuren Angebote, die auch schon an viele Staats- und Regierungschefs wohl gegangen sind&#187;, hie\u00df es am Donnerstag aus Kreisen der EU-Kommission. Die EU-Anti-Betrugsbeh\u00f6rde Olaf und die Strafverfolgungsbeh\u00f6rde Europol h\u00e4tten Ermittlungen aufgenommen. Den Angaben zufolge wird das Thema auch bei dem Videogipfel der Staats- und Regierungschefs der Europ\u00e4ischen Union am Donnerstag zur Sprache kommen. Nach Sch\u00e4tzungen von Olaf seien 400 Millionen Dosen im Wert von bis zu drei Milliarden Euro angeboten worden, von denen man aber nicht genau wisse, ob es sich um echten Impfstoff handele, hie\u00df es weiter. Es k\u00f6nne auch &#171;Salzwasser in kleinen Fl\u00e4schchen&#187; sein. Bild berichtete am Donnerstag, ein privater Vermittler habe vor wenigen Tagen zahlreichen Regierungen per E-Mail allein 100 Millionen Dosen des Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca angeboten. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums best\u00e4tigte dem Bild-Bericht zufolge allgemein, dass auch die Bundesregierung in den vergangenen Wochen etliche Angebote &#171;unterschiedlicher Seriosit\u00e4t&#187; von privaten Impfstoffvermittlern erhalten habe. Der Einzelhandel fordert eine rasche \u00d6ffnung der wegen der Corona-Krise geschlossenen Gesch\u00e4fte ab dem 8. M\u00e4rz. &#171;Wir brauchen jetzt den Einstieg in den Ausstieg aus dem Lockdown&#187;, verlangte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, am Donnerstag in Berlin. Bund und L\u00e4nder m\u00fcssten auf der n\u00e4chsten Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am 3. M\u00e4rz eine transparente, verbindliche und evidenzbasierte \u00d6ffnungsstrategie mit konkreten Ma\u00dfnahmen beschlie\u00dfen. Die Wiederer\u00f6ffnung der Innenst\u00e4dte d\u00fcrfe nicht vom Erreichen einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen abh\u00e4ngig gemacht werden, verlangte Genth. &#171;Es muss mehr geben als Geschlossen bis 35.&#187; Genth pl\u00e4dierte f\u00fcr eine &#171;Wiederer\u00f6ffnung in Stufen&#187;. Bei h\u00f6heren Inzidenzen k\u00f6nnten strengere Vorgaben f\u00fcr Kundenzahl und Hygiene gelten, die dann bei sinkenden Infektionszahlen gelockert w\u00fcrden. Die Lage im Handel sei dramatisch betonte Genth unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage des Verbandes unter mehr als 2000 H\u00e4ndlern. Mindestens 50.000 Unternehmen seien akut in Insolvenzgefahr und jeder weitere Tag des Lockdown werde diese Zahl erh\u00f6hen. Rund 250.000 Jobs seien akut gef\u00e4hrdet. &#171;Der Handel stirbt h\u00e4ufig leise: Kleine Unternehmen verschwinden, gro\u00dfe verkleinern ihr Filialnetz. Das findet jetzt schon statt&#187;, sagte Genth. Inzwischen plant der HDE-Umfrage zufolge mehr als ein Viertel der Bekleidungsh\u00e4ndler, gegen die Schlie\u00dfung des eigenen Gesch\u00e4fts vor Gericht zu ziehen. Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat die Bundesb\u00fcrger aufgefordert, beim Impfen gegen das Coronavirus weniger w\u00e4hlerisch zu sein. &#171;Alle von der Europ\u00e4ischen Union zugelassenen Impfstoffe sind wirksam, sind vertr\u00e4glich&#187;, sagte Steinmeier am Donnerstag in einer Online-Veranstaltung vor Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen in Bayern. Das Aussuchen eines bestimmten Impfstoffs sei &#171;ein ziemliches Luxusproblem&#187;, sagte der Bundespr\u00e4sident. &#171;Erst recht bei den Menschen aus den L\u00e4ndern, die im ganzen Jahr nicht die Aussicht haben, eine Impfung zur Verf\u00fcgung zu bekommen.&#187; Er habe nur wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die zuletzt wahrgenommene Zur\u00fcckhaltung gegen bestimmte Impfstoffe, sagte Steinmeier. Das Gebot der Stunde laute: &#171;Schneller impfen!&#187; Er selbst und seine Frau w\u00fcrden sich auf alle F\u00e4lle impfen lassen. Der Start der Impfkampagne in Deutschland sei nicht perfekt gewesen, r\u00e4umte das Staatsoberhaupt ein. &#171;Aber eine Tatsache sollten wir nicht vergessen: Die Impfungen werden die Wende bringen im Kampf gegen das Virus&#187;. Der Chef der St\u00e4ndigen Impfkommission in Deutschland, Thomas Mertens, hat vor einer Vergabe der Corona-Impfungen nach Gutsherrenart gewarnt. Seit Mittwoch k\u00f6nnen Grundschullehrkr\u00e4fte und Kita-Erzieherinnen vorrangig geimpft werden. Dies weiche von der Impfreihenfolge ab, die Impfkommission aufgrund wissenschaftlicher Kriterien empfohlen habe, sagte Mertens am Donnerstag dem rbb-Sender Radioeins. &#171;Ich warne davor, eine Priorisierung nach diesen evidenzbasierten Kriterien ganz aufzugeben, weil dies (&#8230;) zu einem Chaos und einer Vergabe von Impfungen nach Gutsherrenart f\u00fchren w\u00fcrde.&#187; F\u00fcr Menschen mit Vorerkrankungen sei es zum Teil schwer verst\u00e4ndlich, wenn sie durch eine ge\u00e4nderte Priorisierung auf eine Impfung, auf die sie warten, nun noch l\u00e4nger warten m\u00fcssten, sagte Mertens. Lehrkr\u00e4fte und Erzieherinnen h\u00e4tten kein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr eine schwere Covid-Erkrankung &#8212; au\u00dfer wenn sie selbst unter einer Vorerkrankung litten. Dann k\u00f6nnten sie aber schon nach den bisherigen Pl\u00e4nen vorrangig geimpft werden. Bei Beibehaltung der bisher g\u00fcltigen Impfreihenfolge k\u00f6nnten auch die meisten Todesf\u00e4lle vermieden und insgesamt die meisten Lebensjahre in der Bev\u00f6lkerung gewonnen werden, sagte Mertens. In den USA sind 73.386 neue Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet worden. Nach Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) in Baltimore von Donnerstagmorgen (MEZ) belief sich die Zahl der gemeldeten Todesf\u00e4lle mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion auf 3148. In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang mehr als 28,3 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, rund 505.800 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert und zeigt daher einen h\u00f6heren Stand als die offiziellen Zahlen der US-Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen F\u00e4llen werden die Zahlen &#8212; unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten &#8212; nachtr\u00e4glich aktualisiert. Bislang haben in den USA mehr als 45,2 Millionen Menschen die erste Impfung gegen das Virus erhalten, rund 20,6 Millionen schon beide Impfdosen, wie aus Daten des CDC hervorgeht. In den USA sind bislang zwei Impfstoffe zugelassen: der von Biontech\/Pfizer und von Moderna. Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des St\u00e4dte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, hat wegen den Corona-Beschr\u00e4nkungen eine drastische Ver\u00e4nderung deutscher Stadtzentren prophezeit. &#171;Es besteht die ernsthafte Gefahr, dass wir unsere Innenst\u00e4dte und auch unsere Ortskerne nach der Pandemie nicht wiedererkennen&#187;, sagte Landsberg im ZDF-Morgenmagazin. Experten zufolge m\u00fcssten etwa 52.000 Gesch\u00e4fte aufgeben. Der Druck auf sie steige &#8212; auch wegen des Erfolgs des Online-Handels. &#171;Der Online-Handel funktioniert ganz gut, dementsprechend sind die Ums\u00e4tze auf \u00fcber 72 Milliarden gestiegen.&#187; Weiter betonte der Verbandsvertreter: &#171;Ich glaube, dass wir unsere Innenst\u00e4dte umbauen m\u00fcssen &#8212; das ist nicht nur Handel, das ist Kunst, das ist Kultur und Wohnen&#187;. Dieser Umbau k\u00f6nne nicht von heute auf morgen geschehen und brauche Geld. Daher w\u00fcnschen sich die Kommunen Landsberg zufolge eine Beteiligung an den finanziellen Folgen seitens der Online-Riesen wie Amazon &amp; Co. F\u00fcr die Vizepr\u00e4sidentin des Europaparlaments Katarina Barley kommen Lockerungen f\u00fcr Corona-Geimpfte unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht. &#171;Wenn sicher ist, dass man nicht angesteckt wird und dass man nicht mehr ansteckt, dann wird sich rein rechtlich die Frage stellen, ob man dann noch die Grundrechte in der Weise einschr\u00e4nken darf&#187;, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag dem S\u00fcdwestrundfunk (SWR). Solange aber noch nicht gesichert sei, ob die Impfung auch davor sch\u00fctze, andere Menschen anzustecken, sei &#171;diese Diskussion noch etwas verfr\u00fcht&#187;. Barley \u00e4u\u00dferte sich im Vorfeld des EU-Sondergipfels, bei dem die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen per Videoschalte am Donnerstag beraten wollen, wie die Corona-Impfungen beschleunigt und die gef\u00fcrchteten Virusvarianten bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen. In diesem Zusammenhang lehnte die Vizepr\u00e4sidentin des EU-Parlaments im Radioprogramm SWR Aktuell eine Impfpflicht ab. Einen Impfzwang d\u00fcrfe es nicht geben, sagte sie. Mit Blick auf das Bestellen des Impfstoffs von Biontech\/Pfizer r\u00e4umte Barley Fehler auf europ\u00e4ischer Ebene ein. Sie betonte jedoch gleichzeitig, dass die nationalen Gesundheitsminister bei jeder Entscheidung beteiligt gewesen seien: &#171;Deswegen muss man, wenn man die Impfstoffstrategie der Europ\u00e4ischen Union kritisiert, immer auch die nationalen Gesundheitsministerien mit reinnehmen.&#187; Gesundheitspolitik sei Aufgabe der Nationalstaaten. &#171;Da hat die Europ\u00e4ische Union praktisch keine eigene Kompetenz.&#187; Weil sich ansteckendere Mutationen des Coronavirus schnell ausbreiten, versch\u00e4rft Baden-W\u00fcrttemberg die Quarant\u00e4neregeln. Kontaktpersonen der Kategorie 1 m\u00fcssen k\u00fcnftig 14 statt wie bislang zehn Tage in Isolation, wie das Staatsministerium am Donnerstag mitteilte. Das gelte ebenso f\u00fcr Haushaltsangeh\u00f6rige der infizierten Person sowie von Kontaktpersonen von Infizierten mit einer Virusmutation. Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen k\u00f6nnen sich erst ab dem f\u00fcnften Tag freitesten lassen &#8212; sobald feststeht, dass sich die positiv getestete Person nicht mit einer neuartigen Virusvariante angesteckt hat. Auch die Regeln f\u00fcr die Einreise-Quarant\u00e4ne werden versch\u00e4rft: Wer aus einem Hochinzidenzgebiet einreist, kann sich k\u00fcnftig nicht mehr freitesten lassen. Wer aus einem Gebiet mit Virusvarianten einreist, muss 14 Tage lang in Quarant\u00e4ne bleiben und kann sich ebenfalls nicht freitesten lassen. Bislang waren von einer Infektion Genesene f\u00fcr sechs Monate von der Quarant\u00e4nepflicht befreit &#8212; aufgrund der Virusmutanten wird diese Befreiung auf drei Monate reduziert. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat in der Corona-Pandemie Hoffnungen auf Biergartenbesuche im Sommer gemacht. &#171;Ich gehe davon aus, dass wir im Sommer wieder im Biergarten sitzen k\u00f6nnen und die n\u00e4chste Bundesliga-Saison auch wieder im Stadion verfolgen werden&#187;, sagte der Kanzlerkandidat der SPD der Rheinischen Post (Donnerstag). &#171;F\u00fcr niemanden ist die aktuelle Situation einfach, deshalb ist mir eines ganz wichtig zu sagen: Wir haben allen Grund zur Hoffnung.&#187; Die n\u00e4chsten \u00d6ffnungsschritte k\u00f6nne man mit Schnelltests verbinden. &#171;Das Virus und seine Mutationen werden uns noch eine Weile begleiten, f\u00fcrchte ich. Wir m\u00fcssen also Wege finden, wie wir es hinbekommen, nicht immer weiter im Lockdown leben zu m\u00fcssen&#187;, sagte Scholz der Zeitung. &#171;Deshalb k\u00f6nnten wir die n\u00e4chsten \u00d6ffnungsschritte mit Schnelltests verbinden.&#187; Dar\u00fcber werde am 3. M\u00e4rz in den n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Beratungen gesprochen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet wegen der h\u00f6heren Priorisierung von Grundschul- und Kita-Personal nicht mit einer sp\u00e4teren Corona-Impfung von vorerkrankten Menschen. &#171;Die Mengen an Impfstoff die wir verf\u00fcgbar haben &#8212; \u00fcbrigens gerade mit Blick auf die 18- bis 64-J\u00e4hrigen und Astrazeneca &#8212; die machen aus meiner Sicht diesen Schritt m\u00f6glich&#187;, sagte Spahn am Donnerstag im Deutschlandfunk. Demnach habe Deutschland derzeit &#171;deutlich mehr Impfstoff&#187; als noch vor ein paar Wochen, erkl\u00e4rte Spahn. Das erm\u00f6gliche, &#171;dass Menschen mit Vorerkrankungen trotzdem auch und sehr zeitnah ihr Impfangebot bekommen&#187;. Nun sei es an den L\u00e4ndern vor Ort Impfangebote sowohl f\u00fcr Vorerkrankte als auch Erzieherinnen und Erzieher und Lehrkr\u00e4fte zu machen. &#171;Im Moment scheitert dieses Angebot ja nicht daran, dass kein Impfstoff da w\u00e4re, und das ist ja schon mal eine neue Qualit\u00e4t im Vergleich zu vor vier Wochen.&#187; Die L\u00e4nder hatten zuvor versichert, dass es nicht an Personal, aber an Impfstoffen mangele und der Prozess sich deswegen verlangsame. Grundschullehrkr\u00e4fte sowie Kita-Erzieherinnen k\u00f6nnen seit Mittwoch gegen Corona geimpft werden. Sie wurden von der dritten in die zweite Gruppe der Impf-Reihenfolge hochgestuft. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11.869 Corona-Neuinfektionen gemeldet &#8212; und damit 1662 mehr als genau vor einer Woche, am 18. Februar. Das geht aus Zahlen des RKI vom Donnerstag hervor. Auch die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Donnerstagmorgen mit bundesweit 61,7 h\u00f6her als am Vortag (59,3). Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 385 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet. Das ist weniger als vor genau einer Woche: Damals hatte das RKI binnen eines Tages 10.207 Neuinfektionen und 534 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 2.414.687 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 25.02.,03.10 Uhr). Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.226.500 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 69.125. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Mittwochabend bei 0,98 (Vortag ebenfalls 0,98). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 98 weitere Menschen anstecken. Die Arbeitgeber haben Bund und L\u00e4nder zu einer &#171;klaren, einheitlichen politischen Entscheidung&#187; \u00fcber eine Impf- und Teststrategie aufgefordert. &#171;Es kann nicht sein, dass hier aus der Politik v\u00f6llig unterschiedliche Signale kommen&#187;, erkl\u00e4rte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde (BDA) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Je schneller wir testen und impfen, desto schneller k\u00f6nnen die bisherigen Beschr\u00e4nkungen zur\u00fcckgenommen und der Weg f\u00fcr die wirtschaftliche Erholung frei gemacht werden.&#187; Dies zeige auch der Blick ins Ausland, so die BDA. &#171;Auch in Unternehmen k\u00f6nnen Schnell- und Selbsttests dazu beitragen, den Infektionsschutz weiter zu verbessern. Die Durchf\u00fchrung muss aber freiwillig bleiben, weil Chancen und Nutzen je nach Branche und Betrieb unterschiedlich sind.&#187; Mehr Corona-Tests spielen eine gro\u00dfe Rolle bei \u00dcberlegungen f\u00fcr Lockerungen. Bund und L\u00e4nder wollen in der kommenden Woche \u00fcber das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Mit der Ankunft von mehr Impfstoffen rechnen die Bundesl\u00e4nder bis Anfang April mit einem deutlichen Fortschritt bei den Impfungen gegen das Coronavirus. In mehreren L\u00e4ndern k\u00f6nnten die Impfkapazit\u00e4ten bis dahin verdoppelt werden, wie aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Bayern meldete beispielsweise eine Kapazit\u00e4t von zuletzt rund 46.000 Impfungen am Tag. Sie soll angesichts der angek\u00fcndigten Liefermengen bis April auf rund 111.000 ausgebaut werden. Erhebliche Zuw\u00e4chse bis hin zur Verdopplung oder gar Vervielfachung der Kapazit\u00e4ten sind nach L\u00e4nderangaben auch in Bremen, Baden-W\u00fcrttemberg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, dem Saarland oder Th\u00fcringen m\u00f6glich. Viele Bundesl\u00e4nder gaben fehlende Impfstoffmengen als Grund f\u00fcr die bisher niedrige Auslastung der Impfzentren an. Personal sei hingegen ausreichend vorhanden gewesen. Die mehrfach ausgezeichnete TV-Moderatorin, Wissenschaftsjournalistin und promovierte Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim w\u00fcrde sich sofort mit Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. &#171;Wenn es hei\u00dft: Keine Impfung oder Astrazeneca, dann ist das \u00fcberhaupt keine Frage. Ich w\u00fcrden nicht z\u00f6gern&#187;, sagte die 33-J\u00e4hrige, die auf YouTube und im Fernsehen einem Millionenpublikum wissenschaftliche Zusammenh\u00e4nge erkl\u00e4rt, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. &#171;Wir sind \u00fcberhaupt nicht in irgendeiner Situation, gerade mit den Mutanten, uns da solche Luxusprobleme selbst zu machen.&#187; Andere L\u00e4nder w\u00fcnschten sich, sie h\u00e4tten den Impfstoff, sagte die YouTuberin (&#171;maiLab&#187;) und Tr\u00e4gerin des Bundesverdienstkreuzes. &#171;Jetzt liegen da bei uns irgendwo Impfdosen rum. Das ist unglaublich.&#187; &#171;Habe ich je den Arzt gefragt, bevor ich meinen Arm f\u00fcr die Tetanus-Spritze frei gemacht habe, welcher Impfstoff das ist, von welchem Hersteller und zu wie viel Prozent er wirkt?&#187;, fragte Nguyen-Kim, die auch Autorin ist. &#171;Mir f\u00e4llt ein Stein vom Herzen, sobald meine Eltern geimpft sind, auch wegen unserer kleinen Tochter.&#187; Es sei gut, wenn Menschen das hinterfragten und sie verstehe auch die Verunsicherung. &#171;Bei Astrazeneca wurde aber jeder kleiner Hinweis zur Schlagzeile&#187;, stellt die Journalistin des Jahres 2020 fest. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Barei\u00df, erwartet, dass trotz Corona-Pandemie in diesem Jahr relativ problemlos Sommerferien im Ausland m\u00f6glich sein werden. &#171;Ich hoffe, dass bis Sommer die meisten Deutschen geimpft sind und auch ins Ausland verreisen k\u00f6nnen&#187;, sagte der CDU-Abgeordnete der Bild-Zeitung. Er sehe keinen Grund, warum man beispielsweise nicht auf Mittelmeer-Inseln reisen k\u00f6nne, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert dort unter 35 liege. Barei\u00df warnte davor, Reisen unn\u00f6tig schwer zu machen. &#171;Wir k\u00f6nnen die Menschen ja nicht dauerhaft zu Hause festhalten.&#187; Auf den spanischen Balearen &#8212; zu denen auch die von Deutschen besonders gesch\u00e4tzte Insel Mallorca geh\u00f6rt &#8212; war der Sieben-Tage-Inzidenzwert zu Beginn der Woche unter die Marke von 50 gefallen. Dies bedeutet, dass binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner weniger als 50 neue Infektionen gemeldet wurden. Die 50er-Marke ist eines der Kriterien f\u00fcr die Einstufung als Risikogebiet durch das Robert Koch-Institut. Seit Mitte August vergangenen Jahres gilt auf dieser Grundlage f\u00fcr Spanien mit den Balearen eine Reisewarnung des Ausw\u00e4rtigen Amts. In Deutschland lag der Sieben-Tage-Wert am Mittwoch knapp unter 60. Das US-Unternehmen Moderna will die Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr seinen Corona-Impfstoff ausbauen. Im kommenden Jahr solle so die Produktion von 1,4 Milliarden Impfdosen \u00e0 100 Mikrogramm m\u00f6glich sein, teilte das Unternehmen mit Sitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts am Mittwoch mit. In diesem Jahr k\u00f6nne die geplante Produktion von 600 Millionen Dosen um 100 Millionen Dosen aufgestockt und m\u00f6glicherweise noch weiter ausgebaut werden. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass es einen speziell auf die s\u00fcdafrikanische Coronavirus-Variante angepassten Impfstoff-Kandidat f\u00fcr klinische Studien an die US-Gesundheitsbeh\u00f6rde NIH geliefert habe. Ersten Erkenntnissen zufolge, wirke der bisher unter anderem in den USA und der EU zugelassene Impfstoff aber auch gegen die Varianten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Kritik am Tempo der Zulassung von Corona-Selbsttests in Deutschland zur\u00fcckgewiesen. Die Zuverl\u00e4ssigkeit solcher Tests m\u00fcsse genau gepr\u00fcft werden, sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend im ZDF-heute journal. Man d\u00fcrfe sich dabei nicht allein auf die Angaben der Hersteller verlassen und Menschen &#171;in falscher Sicherheit wiegen&#187;. &#171;Zu viele falsche Ergebnisse k\u00f6nnen fatale Folgen haben&#187;, sagte Spahn. &#171;Wenn man zum Beispiel nur 90 Prozent richtiges Ergebnis h\u00e4tte, dann w\u00e4ren das bei einer Million Tests ziemlich viele falsch-negative.&#187; Die ersten drei Selbsttests sind seit Mittwoch vom Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen. Sie sollen in K\u00fcrze in Apotheken oder auch in Drogeriem\u00e4rkten frei zu kaufen sein. F\u00fcr diese Tests m\u00fcssen Proben mit einem Abstrich im vorderen Nasenbereich genommen werden. In anderen L\u00e4ndern sind sie schon seit l\u00e4ngerer Zeit auf dem Markt. Die franz\u00f6sischen K\u00fcnstler Mcfly und Carlito haben mit einem Musikvideo \u00fcber Corona-Regeln in k\u00fcrzester Zeit einen Hit in Frankreich gelandet &#8212; und damit eine Herausforderung von Pr\u00e4sident Emmanuel Macron erfolgreich gemeistert. Mehr dazu erfahrt Ihr im Artikel: &#171;Von Macron pers\u00f6nlich herausgefordert: Franz\u00f6sische YouTuber landen Corona-Hit&#187;. Durch zuf\u00e4llig auftretende Kopierfehler ver\u00e4ndert sich das Coronavirus immer weiter. Nun ist eine neue Mutation in Kalifornien gesichtet worden. Mehr dazu im Artikel: &#171;Noch ansteckender und t\u00f6dlicher? Neue Corona-Mutation in Kalifornien aufgetaucht&#187; Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) pocht f\u00fcr m\u00f6gliche Lockerungen von Corona-Beschr\u00e4nkungen auf deutlich mehr Tests. &#171;Eine intelligente \u00d6ffnungsstrategie ist mit umfassenden Schnelltests, gleichsam als Freitesten, untrennbar verbunden&#187;, sagte sie der &#171;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#187; (Donnerstag). Daf\u00fcr m\u00fcssten noch offene Fragen gekl\u00e4rt und das ganze Vorgehen am 3. M\u00e4rz mit den Regierungschefs der Bundesl\u00e4nder beraten werden. &#171;Wie lange es dann dauert, bis ein solches System installiert ist, kann ich auf den Tag genau noch nicht sagen. Es wird aber im M\u00e4rz sein.&#187; Merkel betonte, grunds\u00e4tzlich k\u00f6nne ein Schnelltest zeigen, &#171;dass jemand an genau dem Tag nicht infiziert ist, oder umgekehrt, dass jemand, obwohl noch symptomlos, bereits infiziert und auch ansteckend ist.&#187; Alle Menschen mit Symptomen sollten ohnehin PCR-Tests machen. Wer sich beim Impfen gegen das Corona-Virus vordr\u00e4ngelt, soll nach dem Willen von Union und SPD k\u00fcnftig bis zu 25.000 Euro Strafe zahlen. Das sieht ein \u00c4nderungsantrag der Koalition f\u00fcr das Gesetz zur Fortgeltung der Regelungen \u00fcber die epidemische Lage von nationaler Tragweite vor, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Mittwoch berichtete. Die Angaben wurden der Deutschen Presse-Agentur am Abend aus Fraktionskreisen best\u00e4tigt. Demnach war es die SPD, die auf eine solche Regelung dr\u00e4ngte. Aus den Bundesl\u00e4ndern Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen k\u00f6nnen Reisende ab Donnerstag wieder ohne Einschr\u00e4nkungen in die Schweiz reisen. Die Anordnung zu einer Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr Menschen, die sich dort in den vorangegangenen zehn Tagen aufgehalten hatten, lief am Mittwoch aus. Damit gibt es vorerst keinerlei Einreiseauflagen mehr f\u00fcr Reisende aus Deutschland. Sie m\u00fcssen sich aber elektronisch registrieren. Wer mit dem Flugzeug anreist, muss zudem einen negativen PCR-Test vorzeigen. Restaurants, Kneipen und Caf\u00e9s bleiben in Schweden zwar weiterhin ge\u00f6ffnet, sollen aber wegen einer beunruhigenden Corona-Lage k\u00fcnftig um 20.30 Uhr schlie\u00dfen. Die Begrenzung solle ab dem 1. M\u00e4rz und unabh\u00e4ngig davon gelten, ob das Lokal Alkohol ausschenkt oder nicht, sagte der Generaldirektor der schwedischen Gesundheitsbeh\u00f6rde Folkh\u00e4lsomyndigheten, Johan Carlson, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Der Vorschlag wird nun zur beh\u00f6rdlichen \u00dcberpr\u00fcfung geschickt. &#171;Die Lage in Schweden ist ernst. Wir haben eine hohe Infektionsausbreitung. Und sie nimmt weiter zu&#187;, machte Regierungschef Stefan L\u00f6fven klar. Es bestehe das Risiko einer dritten Corona-Welle. Das effektivste Mittel gegen die Virus-Ausbreitung sei es, Abstand zueinander zu halten und keine Menschen au\u00dfer seine nahen Angeh\u00f6rigen zu treffen. Im Kampf gegen das Coronavirus bleibt das \u00f6ffentliche Leben in Litauen weiter eingeschr\u00e4nkt. Die Regierung in Vilnius verl\u00e4ngerte am Mittwoch den Lockdown in dem EU-Land um einen weiteren Monat bis Ende M\u00e4rz. Begr\u00fcndet wurde der Schritt mit der weiterhin ung\u00fcnstigen epidemiologische Situation in dem knapp 3 Millionen Einwohner z\u00e4hlenden Ostseestaat. Zugleich beschloss das Kabinett von Ministerpr\u00e4sidentin Ingrid Simonyte eine Lockerung der allgemeinen Maskenpflicht und der geltenden Ausgangsbeschr\u00e4nkungen. &#171;Wahrscheinlich haben die meisten oder sogar alle von uns vor einer Woche erwartet, dass wir diese Woche andere Entscheidungen treffen k\u00f6nnen&#187;, sagte Simonyte einem Bericht der Agentur BNS zufolge. &#171;Es ist schade, dass die Umst\u00e4nde es uns nicht erlauben.&#187; Die Ank\u00fcndigung der Regierung in London, alle Lockdown-Ma\u00dfnahmen bis zum 21. Juni in Gro\u00dfbritannien aufzuheben, zeigt erste Auswirkungen auf die Festival-Branche. Wie die Veranstalter des Reading-and-Leeds-Festivals am Mittwoch mitteilten, soll das Musikfest in England mit K\u00fcnstlern wie Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher und dem Rapper Stormzy im August stattfinden. &#171;Nach der j\u00fcngsten Ank\u00fcndigung der Regierung k\u00f6nnen wir es kaum erwarten, zur\u00fcck auf die Felder zu gehen diesen Sommer&#187;, hie\u00df es in einer Twitter-Mitteilung. Premierminister Boris Johnson hatte am Montag seinen Fahrplan f\u00fcr die schrittweise Aufhebung der Corona-Ma\u00dfnahmen pr\u00e4sentiert. Demnach sollen vom 21. Juni an alle Beschr\u00e4nkungen wegfallen. Das steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass sich die Situation nicht wieder erheblich verschlechtert. Die Bundesregierung hat eine Taskforce eingesetzt, die sich um einen st\u00e4rkeren Ausbau der Impfstoffproduktion gegen das Coronavirus in Deutschland k\u00fcmmern soll. Es gehe darum, mit den betroffenen Unternehmen rechtzeitig gegenzusteuern, wenn Engp\u00e4sse in der Impfstoff-Produktion drohten, teilten die Ministerien f\u00fcr Finanzen, Wirtschaft und Gesundheit am Mittwoch gemeinsam mit. Die Taskforce soll sich um die Beschaffung von Rohstoffen, die Produktion und Abf\u00fcllung der Impfstoffe und die erforderlichen Nebenprodukte wie Kochsalzl\u00f6sung zum Verd\u00fcnnen und Spritzen k\u00fcmmern. Vor allem wegen Alter und Vorerkrankungen ist laut einer Studie mehr als die H\u00e4lfte der Menschen in Deutschland \u00fcber 15 Jahre der Risikogruppe f\u00fcr schwere Covid-19-Verl\u00e4ufe zuzurechnen. Mehr dazu im Artikel: &#171;Mehr als die H\u00e4lfte der Deutschen laut RKI Risikogruppe f\u00fcr schwere Covid-19-Verl\u00e4ufe.&#187; In der Schweiz machen nach dem R\u00fcckgang der Corona-Infektionszahlen n\u00e4chste Woche die Gesch\u00e4fte wieder auf. Auch Museen und Leses\u00e4le von Bibliotheken d\u00fcrfen \u00f6ffnen, ebenso Zoos, Tennis- und Fu\u00dfballpl\u00e4tze und Erlebnisparks. Das k\u00fcndigte die Regierung am Mittwoch an. Restaurants bleiben aber vorerst geschlossen, auch solche mit Terrassen oder Au\u00dfenbereichen. \u00dcberall gilt Maskenpflicht, Besucher m\u00fcssen Abstand halten und Gesch\u00e4fte d\u00fcrfen nur eine bestimmte Anzahl Besucher reinlassen. Bislang waren nur einige Gesch\u00e4fte auf, etwa Lebensmittell\u00e4den, Reparaturshops und Friseure. \u00dcber die Skigebiete entscheiden weiter die Kantone. Sie sind fast \u00fcberall ge\u00f6ffnet. Im Freien d\u00fcrfen k\u00fcnftig wieder bis zu 15 Personen zusammenkommen. Privatveranstaltungen in R\u00e4umen bleiben auf f\u00fcnf Personen beschr\u00e4nkt. D\u00e4nemark verl\u00e4ngert seine coronabedingten Einreisebeschr\u00e4nkungen bis einschlie\u00dflich Ostern. Das Au\u00dfenministerium in Kopenhagen r\u00e4t damit wie bereits seit dem8. Januar und vorl\u00e4ufig bis zum 5. April weiter von Reisen in und aus allen L\u00e4ndern der Erde ab. Zugleich m\u00fcssen die meisten Ausl\u00e4nder mit Ausnahme von Menschen aus dem Grenzgebiet einen anerkennungsw\u00fcrdigen Einreisegrund und einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen k\u00f6nnen, um ins Land gelassen zu werden. Die Bundesregierung h\u00e4lt es f\u00fcr wahrscheinlich, dass die Reihenfolge der Impfungen gegen Covid-19 in den kommenden Monaten noch einmal angepasst wird. &#171;Wir k\u00f6nnen nicht von heute bis August in Stein mei\u00dfeln, wer wann geimpft wird&#187;, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Dass Kita-Besch\u00e4ftigte und Lehrkr\u00e4fte an Grundschulen nun in der Priorit\u00e4t nach oben ger\u00fcckt seien, &#171;zeigt ja, dass es da wo notwendig, eine Flexibilit\u00e4t gibt&#187;, f\u00fcgte er hinzu. Fahrschulen in Baden-W\u00fcrttemberg d\u00fcrfen nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes (VGH) vom 1. M\u00e4rz an wieder regul\u00e4re Fahrsch\u00fcler aufnehmen. Damit hat sich eine Fahrschule aus dem Bodenseekreis erfolgreich dagegen gewehrt, dass normale Auto-Fahrsch\u00fcler wegen Corona keinen praktischen Unterricht erhalten durften. Erlaubt waren zuletzt nur Fahrstunden f\u00fcr Angeh\u00f6rige von Hilfsorganisationen sowie f\u00fcr Bus- und Lastwagenfahrer. Die Richter r\u00e4umten am Mittwoch in Mannheim ein, es gebe in dem geschlossenen Raum des Fahrzeugs ohne den gebotenen Mindestabstand bei zugleich dauerndem Gespr\u00e4ch zwischen Fahrlehrer und -sch\u00fcler ein erhebliches Infektionsrisiko. Das Bundesland habe aber vers\u00e4umt darzulegen, warum es eine landeseinheitliche Regelung erlassen habe. Die Kommunen wiesen sehr unterschiedliche Werte bei den Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen auf. Vor Beginn der Berlinale wollen zahlreiche Kinos in Deutschland f\u00fcr eine Perspektive werben. Mehr als 300 Kinos sollen am Sonntagabend beleuchtet werden. &#171;Nach vier Monaten wartet der Kinomarkt auf eine transparente, evidenzbasierte und verl\u00e4ssliche Wiederer\u00f6ffnungsperspektive&#187;, teilte Christian Br\u00e4uer vom Branchenverband AG Kino \u2013 Gilde in Berlin am Mittwoch mit. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) glaubt nicht daran, dass das Coronavirus jemals komplett verschwinden wird. Mehr dazu im Artikel: &#171;Wird die Corona-Pandemie niemals enden? Spahn sicher: Inzidenz von Null ist unerreichbar!&#187; Der Start der neuen Tischtennis-Turnierserie WTT wird in der kommenden Woche ohne Spielerinnen und Spieler aus China stattfinden. Die alles \u00fcberragende Nation im Tischtennis hat ihre Teilnahme an den ersten beiden Wettbewerben in Katar mit dem Verweis auf die Coronavirus-Pandemie wieder abgesagt. Man werde &#171;bis zu den Olympischen Spielen im Sommer keine chinesischen Tischtennis-Spieler au\u00dferhalb Chinas&#187; spielen lassen, wird der Generalsekret\u00e4r des chinesischen Verbandes CTTA, Qin Zhijian, am Mittwoch auf der Internetseite des Weltverbandes ITTF zitiert. Grund sei die &#171;anhaltende weltweite Pandemie-Situation&#187;. Die \u00f6sterreichische Gemeinde Mayrhofen im Zillertal in Tirol wird wegen einer H\u00e4ufung von Coronaf\u00e4llen isoliert. Dort wurde bei 29 von 42 Infizierten die zuerst in S\u00fcdafrika aufgetauchte Coronavirus-Variante festgestellt. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (42, SPD) hat die Zulassung erster Corona-Selbsttests in Deutschland begr\u00fc\u00dft. Dies sei ein &#171;Meilenstein f\u00fcr viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens&#187;, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch. Damit werde die Br\u00fccke zum Impfen noch einmal verbreitert, weitere \u00d6ffnungsschritte k\u00f6nnten damit erleichtert werden. &#171;Vor allem f\u00fcr Kitas und Schulen sind die Selbsttestm\u00f6glichkeiten ein wichtiger Schl\u00fcssel dazu, die Sicherheit im Alltag weiter deutlich zu erh\u00f6hen&#187;, sagte Giffey. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Ungarn am Mittwoch als bisher einziges EU-Land mit der Verabreichung des chinesischen Impfstoffs von Sinopharm begonnen. In den n\u00e4chsten sieben Tagen sollen 275.000 Menschen mit dem in der EU nicht zugelassenen Mittel geimpft werden, erkl\u00e4rte die Oberste Amts\u00e4rztin Cecilia M\u00fcller in einer Online-Pressekonferenz. &#171;Damit unternehmen wir einen wichtigen Schritt zum Schutz der Bev\u00f6lkerung vor dem Coronavirus&#187;, f\u00fcgte sie hinzu. In Ungarn gelangten bislang vor allem die Impfstoffe von Biontech-Pfizer, Moderna und Astrazeneca sowie in kleineren Mengen das russische Vakzin Sputnik V zum Einsatz. Angesichts des Mangels an westlichen Impfstoffen setzt der rechtsnationale Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban verst\u00e4rkt auf die russischen und chinesischen Produkte. In Ungarn erhielten sie eine Notzulassung, zum Teil ohne eigene substanzielle \u00dcberpr\u00fcfung. In Fachkreisen schl\u00e4gt dem chinesischen Impfstoff wegen fehlender Studien Skepsis entgegen. Die spanische Regierung hat ein neues Corona-Hilfspaket im Umfang von elf Milliarden Euro angek\u00fcndigt. Das Geld werde in erster Linie den Selbstst\u00e4ndigen und den kleineren und mittleren Unternehmen der Bereiche Tourismus, Gastronomie, Freizeitwirtschaft und Einzelhandel zugute kommen, erkl\u00e4rte Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez am Mittwoch im Parlament in Madrid. Es handele sich um Branchen, die vor der Pandemie wettbewerbsf\u00e4hig und im Wachstum begriffen gewesen seien und nun &#171;in einer extrem schwierigen Lage sind&#187;, so S\u00e1nchez. Der sozialistische Politiker sagte zun\u00e4chst nicht, ob es sich um direkte Zusch\u00fcsse oder Steuererleichterungen handeln werde. Oppositionsf\u00fchrer Pablo Casado von der konservativen Volkspartei PP kritisierte den Umfang der angek\u00fcndigten Hilfe. N\u00f6tig seien &#171;mindestens weitere 50 Milliarden&#187;. Der tschechische Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis hat eine deutliche Versch\u00e4rfung der Corona-Ma\u00dfnahmen angek\u00fcndigt. Man m\u00fcsse eine &#171;totale Katastrophe in den Krankenh\u00e4usern&#187; abwenden, sagte der 66-J\u00e4hrige am Mittwoch. \u00dcber die Details sollte im Laufe des Tages mit der Opposition sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern beraten werden. Konkret wurde Babis nicht, sagte aber: &#171;Wenn es keinen Kontakt gibt, kann auch keine \u00dcbertragung stattfinden.&#187; Der Regierungschef sprach sich f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung des Notstands aus, der am Montag ausl\u00e4uft. Hessen plant weitere Schritte zur Lockerung der Corona-Ma\u00dfnahmen. Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier (69, CDU) k\u00fcndigte auf einer digitalen CDU-Veranstaltung einen Vier-Stufen-Plan daf\u00fcr an. Dabei gehe es um mehr Kontakte f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Zahl von Menschen und die \u00d6ffnung von L\u00e4den im Einzelhandel. Ein CDU-Sprecher best\u00e4tigte am Mittwoch entsprechende Medienberichte. Details zu dem Perspektivplan der Landesregierung will der Regierungschef an diesem Donnerstag (12.30 Uhr) in Wiesbaden vorstellen. Bei der digitalen CDU-Veranstaltung in Fulda am Dienstagabend sagte Bouffier, es sei f\u00fcr den Einzelhandel geplant, dass Kunden k\u00fcnftig einen Termin f\u00fcr den Einkauf vereinbaren k\u00f6nnen sollen und dann einen &#171;pers\u00f6nlichen Verk\u00e4ufer&#187; in dem Gesch\u00e4ft bekommen. Die strengen Hygienevorschriften m\u00fcssten selbstverst\u00e4ndlich weiter befolgt werden. Zudem sollen sich wieder zwei Haushalte in Hessen treffen d\u00fcrfen. Bei gesunkenen Infektionszahlen und gleichzeitiger Sorge vor der britischen Virus-Variante lockert D\u00e4nemark zum 1. M\u00e4rz vorsichtig einige seiner Corona-Beschr\u00e4nkungen. Wichtigste \u00c4nderung: Die seit Ende 2020 geschlossenen Gesch\u00e4fte d\u00fcrfen am Montag wieder \u00f6ffnen, sofern ihre Ladenfl\u00e4che kleiner als 5000 Quadratmeter ist und sie sich nicht in Einkaufszentren befinden. Das gab Justizminister Nick H\u00e6kkerup am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt. Gr\u00f6\u00dfere Gesch\u00e4fte k\u00f6nnen ebenfalls mit stark begrenzter Kundenanzahl wieder \u00f6ffnen. Auch Kultureinrichtungen unter freiem Himmel d\u00fcrfen zum Monatswechsel wieder Besucher empfangen, wenn diese G\u00e4ste einen maximal 72 Stunden alten Corona-Test vorweisen k\u00f6nnen. Die Versammlungsbeschr\u00e4nkung wird f\u00fcr drau\u00dfen stattfindende und organisierte Sport- und Vereinsaktivit\u00e4ten von 5 auf maximal 25 Teilnehmer angehoben. Die weltweit gemeldeten Corona-Infektionszahlen gehen weiter zur\u00fcck, aber langsamer als zuvor. Zum sechsten Mal in Folge verzeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Wochenvergleich einen R\u00fcckgang bei den Neuansteckungen, dieses mal um elf Prozent, wie am Mittwoch aus ihrem j\u00fcngsten Wochenbericht hervorging. Die Zahlen umfassen Meldungen bis zum 21. Februar. In der Vorwoche lag der R\u00fcckgang bei 16 Prozent. Nur in den Regionen S\u00fcdostasien und \u00f6stliches Mittelmeer wurden etwas mehr Infektionen gemeldet als in der Vorwoche. Zum dritten Mal ging die Zahl der Todesf\u00e4lle pro Woche zur\u00fcck, um 20 Prozent auf rund 66.000. Der R\u00fcckgang sei &#171;wahrscheinlich&#187; das Ergebnis der vielerorts verh\u00e4ngten Schutzma\u00dfnahmen. Damit sind unter anderem Handhygiene, Abstand halten und Einschr\u00e4nkungen gemeint, die auf Kontaktreduzierung abzielen. Deutschlands Kassen\u00e4rzte haben die Bundesl\u00e4nder gemahnt, Impfstoffe gegen Corona nicht unverimpft liegenzulassen. Es gebe einen &#171;Impfstau&#187; in den Impfzentren der L\u00e4nder, kritisierte der Vorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Mittwoch in Berlin. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden bis Dienstag nur rund 239.000 Dosen des Herstellers Astrazeneca gespritzt. Dem Gesundheitsministerium zufolge sind aber bereits mehr als 1,4 Millionen Astrazeneca-Dosen an die 16 Bundesl\u00e4nder geliefert. KBV-Vizechef Stephan Hofmeister mahnte: &#171;Unverimpft sollte der Impfstoff nicht herumliegen. Er muss verimpft werden.&#187; Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat mit Blick auf das weitere Vorgehen in der Corona-Krise eine Kombination aus mehr Schnelltests sowie Selbsttests f\u00fcr jedermann vorgeschlagen. &#171;Es stehen mittlerweile deutlich mehr Schnelltests und nun zus\u00e4tzlich auch Selbsttests zur Verf\u00fcgung&#187;, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Darin liege in dieser Phase der Pandemie eine Chance &#8212; auch mit ansteckenderen Virusmutationen. &#171;Mit mehr Testen finden wir bisher unentdeckte Infektionen.&#187; Als erstes Land der Welt hat Ghana Corona-Impfstoff von der internationalen Covax-Initiative erhalten. Bei der ersten Ladung handele es sich um 600.000 Dosen des Astrazeneca-Wirkstoffs, wie es in einer Mitteilung des UN-Kinderhilfswerks (Unicef) vom Mittwoch hie\u00df. Diese Lieferung repr\u00e4sentiere den Beginn der wohl gr\u00f6\u00dften Beschaffungs- und Versorgungs-Initiative von Impfstoffen in der Geschichte. &#171;Dies ist ein monumentales Ereignis&#187;, hie\u00df es. Die Covax-Initiative wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfallianz Gavi gegr\u00fcndet, um L\u00e4nder mit kleinen und mittlerem Einkommen mit Corona-Impfstoffen zu versorgen. Die Initiative will nach eigenen Angaben in diesem Jahr knapp zwei Milliarden Dosen liefern. Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verh\u00e4ngt die israelische Regierung vor\u00fcbergehend n\u00e4chtliche Lockdowns anl\u00e4sslich des j\u00fcdischen Karnevalsfests Purim. Die Ma\u00dfnahme gelte von Donnerstagabend bis Sonntagmorgen jeweils von 20.30 bis 05 Uhr (Ortszeit), teilte das B\u00fcro von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu am sp\u00e4ten Dienstagabend nach einer Kabinettssitzung mit. Innerhalb dieser Stunden darf man die eigene Wohnung nicht weiter als 1000 Meter verlassen. Auch Besuche in anderen Haushalten sind untersagt. Wegen der noch geltenden Versammlungsbeschr\u00e4nkungen d\u00fcrften auch die ansonsten \u00fcblichen Paraden und Zusammenk\u00fcnfte ausfallen. Der deutsche Staat hat im Corona-Krisenjahr 2020 deutlich mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Bund, L\u00e4nder, Gemeinden und Sozialversicherung wiesen ein Defizit von 139,6 Milliarden Euro aus, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Erste Berechnungen der Beh\u00f6rde hatten ein Minus von 158,2 Milliarden Euro ergeben. Mehr lest Ihr in unserem TAG24-Artikel &#171;Milliarden-L\u00f6cher im Staatshaushalt: Corona-Krise sorgt f\u00fcr fettes Minus&#187; Die Festivalleitung der Berlinale hofft darauf, trotz Pandemie und Coronavirus-Mutationen im Sommer Filmvorf\u00fchrungen f\u00fcrs Publikum anbieten zu k\u00f6nnen. &#171;Man wei\u00df im Moment nicht, wie sich das weiterentwickelt&#187;, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Mariette Rissenbeek der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Wir haben gro\u00dfe Hoffnung, dass wir im Juni im Kino stattfinden k\u00f6nnen, mit allen notwendigen Abstands- und Hygieneregeln.&#187; Die Berlinale wird in diesem Jahr geteilt. Am Montag (1. M\u00e4rz) beginnt ein digitaler Branchentreff &#8212; dort k\u00f6nnen Fachleute aus der Filmbranche und Journalisten online Filme schauen. Eine Jury soll dann auch \u00fcber die Preistr\u00e4ger entscheiden. &#171;Wir werden eine Pressemitteilung dazu verschicken. Und eine sehr schlichte Bekanntgabe machen&#187;, sagte Rissenbeek. Die Auszeichnungen sollen im Sommer \u00fcberreicht werden &#8212; dann ist ein mehrt\u00e4giges Festival geplant, Zuschauer sollen Filme im Kino und Open-Air anschauen k\u00f6nnen. Eine Corona-Infektion geht f\u00fcr jeden Menschen mit einem gewissen Sterberisiko einher. F\u00fcr die zun\u00e4chst in Gro\u00dfbritannien nachgewiesene Variante B.1.1.7 hat der Stuttgarter Mathematiker Christian Hesse dies nun aufzuschl\u00fcsseln versucht. &#171;Das nach Infektion mit der britischen Mutante bestehende Sterberisiko ist f\u00fcr 80-J\u00e4hrige mehr als 1000 Mal so hoch wie f\u00fcr 20-J\u00e4hrige&#187;, erkl\u00e4rte er der Deutschen Presse-Agentur zu seiner Rechnung. Mehr Informationen findet Ihr in unserem TAG24-Artikel: &#171;Wie stark ver\u00e4ndert die britische Corona-Mutation das Sterberisiko?&#187; EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen (62, CDU) hat die Bundesregierung zu Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit bei den versch\u00e4rften Corona-Grenzkontrollen ermahnt. &#171;Pauschale Grenzschlie\u00dfungen sind problematisch&#187;, sagte die CDU-Politikerin der &#171;Augsburger Allgemeinen&#187; (Mittwoch). Im schlimmsten Fall werde dadurch die soziale Infrastruktur eines Nachbarlandes stillgelegt. Deshalb sei es gut, dass Deutschland Ausnahmen eingef\u00fchrt habe. Der innereurop\u00e4ische Streit \u00fcber Grenzschlie\u00dfungen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie ist an diesem Donnerstag auch Thema eines Online-Gipfels der EU. Von der Leyen versprach in dem Interview, die Lage werde sich in den kommenden Monaten &#171;sp\u00fcrbar bessern&#187;. Europa werde seinen R\u00fcckstand im Vergleich zu L\u00e4ndern wie Gro\u00dfbritannien wettmachen. &#171;Wir holen auf.&#187; Den Streit mit den Impfstoffherstellern erkl\u00e4rte sie f\u00fcr beendet. Sie selbst w\u00fcrde sich auch &#171;bedenkenlos&#187; mit dem Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca impfen lassen. Angesichts von anhaltend hohen Infektionszahlen werden die Forderungen nach baldigen kostenlosen Corona-Schnelltests f\u00fcr alle immer lauter. Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (54, CSU) kritisierte bei einer Online-Veranstaltung der &#171;Bild&#187;-Zeitung, in Deutschland dauerten Zulassungen &#171;immer so endlos lange&#187;. Er hoffe, dass es nach dem verschobenen Start zur Abgabe von Schnelltests nun kommende Woche eine L\u00f6sung gebe. Die FDP forderte, sich dabei \u00d6sterreich als Vorbild zu nehmen. Damit sollen auch Lockerungen der Corona-Regeln schneller m\u00f6glich werden. Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) will an diesem Mittwoch im Bundestag Auskunft geben. Mit einer Regelung f\u00fcr Schnelltest nach dem Vorbild \u00d6sterreichs will die FDP den Weg f\u00fcr stufenweise Lockerungen in der Corona-Pandemie freimachen. Ein entsprechender Antrag soll noch diese Woche in den Bundestag eingebracht werden. &#171;Beim Testen m\u00fcssen wir auf die Tube dr\u00fccken, nicht auf die Bremse&#187;, sagte der FDP-Abgeordnete Andrew Ullmann dazu der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Die FDP-Fraktion fordert ein schnelles und vereinfachtes Zulassen der Selbsttests. In \u00d6sterreich hat sich dieses Verfahren bereits bew\u00e4hrt. Dort sind Selbsttests schon Teil des Alltags und Teil der \u00d6ffnungsstrategie.&#187; Angesichts der pandemiebedingten Ausnahmesituation d\u00fcrfe nicht so lange gewartet werden. &#171;Wenn wir nicht bald einen Marktzugang f\u00fcr Selbsttests erm\u00f6glichen, ist der Markt leergefegt. Dann stehen wir, wie beim Impfen, wieder an letzter Stelle.&#187; EU-Kommissionsvizepr\u00e4sident Margaritis Schinas (58) macht Hoffnung auf einen Sommerurlaub trotz Corona. &#171;Unterm Strich wird dieser Sommer mit Sicherheit besser werden als der im vergangenen Jahr&#187;, sagte Schinas der Deutschen Presse-Agentur in Br\u00fcssel. &#171;Wir werden mehr Geimpfte haben, wir wissen mehr \u00fcber das Virus und \u00fcber Regeln f\u00fcr sicheres Reisen, die wir gemeinsam entwickeln werden.&#187; Beim geplanten EU-Impfpass mahnte Schinas zur Eile: &#171;Das betrifft alle EU-Staaten, ob im Norden oder S\u00fcden, und die Entwicklung schreitet schneller voran als die Zeit in der Politik.&#187; Wichtig sei ein gemeinsamer Ansatz beim Nachweis, dass jemand geimpft sei. &#171;Und dann brauchen wir eher fr\u00fcher als sp\u00e4ter eine \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber die Frage der Nutzung.&#187; Drittstaaten wie Israel preschten bereits vor, sagte Schinas. Das Land hatte k\u00fcrzlich einen Gr\u00fcnen Pass f\u00fcr Geimpfte vorgestellt, der Vorteile beim Reisen oder beim Besuch von Veranstaltungen verspricht. Deutschland hat Vorbehalte gegen Vorteile f\u00fcr Geimpfte, solange noch nicht alle die Chance auf eine Impfung hatten. Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (43) sieht den Einzelhandel in einer dramatischen Lage und hat die Bundesregierung zu mehr Tempo bei Finanzhilfen aufgefordert. Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur: &#171;Der station\u00e4re Einzelhandel steht am Abgrund. Eines ist sicher: Stirbt der Einzelhandel, sterben die Innenst\u00e4dte. Um das zu verhindern m\u00fcssen jetzt endlich die Hilfsgelder flie\u00dfen. Daneben brauchen wir dringend eine \u00d6ffnungsperspektive unter strengen Hygieneregeln.&#187; Die aktuellen Corona-Impfstoffe k\u00f6nnen nach Expertenangaben relativ rasch an m\u00f6gliche neue Virusvarianten angepasst werden. Die Impfstoffe k\u00f6nnten dann entweder eine neue oder eine zus\u00e4tzliche Komponente enthalten, sagte Klaus Cichutek, Pr\u00e4sident des f\u00fcr Impfstoffe zust\u00e4ndigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) in einem Pressebriefing des Science Media Center. Es gebe Vorschl\u00e4ge der EU-Kommission f\u00fcr gesetzliche Regelungen. &#171;Wenn die durchkommen, werden sie so ein, dass man hier keine Neuzulassung braucht.&#187; Nach einem neuen Plan seien nur wenige Voraussetzungen f\u00fcr die Genehmigung eines angepassten Impfstoffs n\u00f6tig. Die Herstellung des neuen Impfstoffs m\u00fcsse genauso verlaufen wie die des Ausgangsproduktes. Die \u00fcblichen Labor- und Tierversuche seien nicht n\u00f6tig und auch keine gro\u00dfen Studien mit mehreren Tausend Teilnehmern. Bei dem Test werde mit Hilfe von Blutuntersuchungen die Reaktion des Immunsystems gepr\u00fcft. Dabei m\u00fcsse gezeigt werden, dass der neue Impfstoff gegen die Variante ungef\u00e4hr so wirksam sei wie das Original gegen das Ausgangsvirus. Zumindest bei mRNA-Impfstoffen sei eine Umstellung des Konstrukts innerhalb von sechs Wochen m\u00f6glich und die Herstellung von Millionen Dosen innerhalb weiterer sechs Wochen, sagte Cichutek. In der Zeit k\u00f6nne bereits die limitierte Pr\u00fcfung beginnen. Wann das starten werde, sei noch nicht absehbar. Antigen-Schnelltests sind aus Sicht der Frankfurter Virologin Sandra Ciesek ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen das Coronavirus. Solche Tests h\u00e4tten zwei gro\u00dfe Vorteile, sagte die Direktorin des Instituts f\u00fcr Medizinische Virologie am Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt am Dienstag im NDR-Podcast &#171;Coronavirus-Update&#187;: Sie seien schneller als PCR-Tests &#8212; &#171;das hei\u00dft, sie k\u00f6nnen viel schneller reagieren&#187; &#8212; und es seien mehr Tests m\u00f6glich &#8212; &#171;das hei\u00dft, sie k\u00f6nnen eine viel gr\u00f6\u00dfere Anzahl durchf\u00fchren.&#187; Mehr Informationen findet Ihr in unserem TAG24-Artikel: &#171;Virologin Sandra Ciesek: Corona-Schnelltests sind wichtiges Werkzeug&#187; F\u00fchrende Intensivmediziner wollen in Fu\u00dfball-Stadien unter Studienbedingungen wieder Fans zulassen und daraus Erkenntnisse \u00fcber die Corona-Verbreitung bei Gro\u00dfveranstaltungen ziehen. Es gebe &#171;noch immer keine validen Daten zum Infektionsrisiko&#187; bei solchen Veranstaltungen, sagte Christian Karagiannidis, Pr\u00e4sident der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Internistische Intensiv- und Notfallmedizin, der &#171;Rheinischen Post&#187; (Mittwoch). Stadien w\u00fcrden sich hervorragend f\u00fcr Testl\u00e4ufe eignen, sagte der Intensivmediziner. Konkret schl\u00e4gt er vor, die H\u00e4lfte der Sitzpl\u00e4tze unter strengen Studienbedingungen und Hygienekonzepten freizugeben. Personen mit erh\u00f6hter Temperatur oder einem positiven Corona-Test sollten zuvor ausgeschlossen werden. Die Fans w\u00fcrden dann in verschiedene Bl\u00f6cke aufgeteilt. &#171;Ein Sitzblock bekommt durchgehend FFP2-Masken, ein anderer Block den etwas einfacheren medizinischen Mund-Nasen-Schutz&#187;, schl\u00e4gt der Mediziner von der Lungenklinik in K\u00f6ln-Merheim vor. Das d\u00e4nische Parlament hat einem neuen Epidemiegesetz zugestimmt, das neue, weitreichende Beschr\u00e4nkungen zur Eind\u00e4mmung von Infektionskrankheiten erm\u00f6glicht. Das Gesetz wurde am Dienstagabend mit gro\u00dfer Mehrheit verabschiedet. Zum 1. M\u00e4rz ersetzt es die Gesetzes\u00e4nderungen, die im M\u00e4rz 2020 zu Beginn der Coronavirus-Pandemie im Schnellverfahren abgesegnet worden waren &#8212; kurz nachdem Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen strikte Corona-Ma\u00dfnahmen in ihrem Land eingef\u00fchrt hatte. In Irland soll bis mindestens zum 5. April die h\u00f6chste Stufe der Corona-Ma\u00dfnahmen gelten. Das sagte Premierminister Micheal Martin am Dienstag im Regierungssitz in Dublin. Die Schulen sollen allerdings schrittweise bereits vom kommenden Monat an wieder ge\u00f6ffnet werden. Die Infektionszahlen seien zwar r\u00fcckl\u00e4ufig, so Martin. Doch die britische Virus-Variante B.1.1.7 habe die Situation stark ver\u00e4ndert. Inzwischen seien 90 Prozent aller Neuinfektionen in dem Land auf den sich schneller ausbreitenden Virus-Typ zur\u00fcckzuf\u00fchren. &#171;Die Wahrheit ist, dass dies die Dynamik erheblich ver\u00e4ndert hat, und wir m\u00fcssen sehr vorsichtig sein, wenn wir die n\u00e4chsten Schritte voran machen&#187;, sagte der irische Premier. Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der pl\u00e4diert f\u00fcr eine \u00c4nderung der Impfreihenfolge gegen das Coronavirus. Mehr dazu lest Ihr im Artikel Markus S\u00f6der will Impfreihenfolge wegen Astrazeneca \u00e4ndern. Die Ehefrau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, Herzogin Camilla (73), hat sich anerkennend \u00fcber das Impfprogramm ihres Staates ge\u00e4u\u00dfert. &#171;Kein Land macht es besser&#187;, sagte die Herzogin von Cornwall beim Besuch eines Impfzentrums in London am Dienstag. Die Impfung zu erhalten, f\u00fchle sich an wie &#171;der erste Schritt zur Freiheit&#187;, so Camilla, die Schirmherrin der Freiwilligenorganisation Royal Voluntary Service ist. In Gro\u00dfbritannien wurden bereits knapp 18 Millionen Menschen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft. Deutliche Worte von Angela Merkel! Die Bundeskanzlerin hat in einer Unionsfraktions-Sitzung nicht um den hei\u00dfen Brei geredet, sondern davon gesprochen, dass sich Deutschland in einer &#171;dritten Welle&#187; befindet. Mehr erfahrt Ihr im Artikel Angela Merkel warnt! Kanzlerin spricht von &#171;dritter Welle&#187;. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre Vorstellungen f\u00fcr vorsichtige \u00d6ffnungsschritte in Kombination mit vermehrten Testm\u00f6glichkeiten in der Corona-Pandemie konkretisiert. Es gebe drei Str\u00e4nge, bei denen man Schritt f\u00fcr Schritt \u00f6ffnen wolle, sagte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern am Dienstag in einer Online-Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Die Kanzlerin nannte die pers\u00f6nlichen Kontaktbeschr\u00e4nkungen sowie den Bildungs- und den Wirtschaftsbereich. Bis zur n\u00e4chsten Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am 3. M\u00e4rz sollten hier \u00d6ffnungsschritte erarbeitet werden, machte Merkel demnach deutlich. Dann solle vereinbart werden, unter welchen Umst\u00e4nden diese Schritte gemacht werden k\u00f6nnten. In mehreren Bundesl\u00e4ndern k\u00f6nnen sich Polizistinnen und Polizisten bereits jetzt oder in K\u00fcrze gegen das Coronavirus impfen lassen. In Brandenburg haben bis zum Dienstag bereits \u00fcber 1000 Beamte eine Impfung erhalten, wie das Polizeipr\u00e4sidium mitteilte. Dort war vergangene Woche die Impfkampagne f\u00fcr Polizisten gestartet. In Berlin k\u00fcndigte die Gesundheitsverwaltung an, dass sich 12.000 Polizisten schon bald freiwillig impfen lassen k\u00f6nnten. Die Gesundheitsbeh\u00f6rde in Hamburg teilte mit, dass am Wochenende bereits erste Impfungen f\u00fcr Polizisten und niedergelassene \u00c4rzte erfolgt seien. In den genannten Bundesl\u00e4ndern erhalten die Beamten den Impfstoff des Herstellers Astrazeneca. In Rheinland-Pfalz beginnt die Polizei noch diese Woche mit den Impfungen, in Th\u00fcringen und Hessen sollen von Dienstag an Impftermine f\u00fcr die zweith\u00f6chste Priorit\u00e4tsstufe vergeben werden &#8212; darunter fallen auch Polizisten, die einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. In Hessen sollen die Impfungen f\u00fcr diese Gruppe am 5. M\u00e4rz starten. In Nordrhein-Westfalen soll es ab M\u00e4rz vorgezogene Corona-Impfungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte und Kita-Personal geben. Dort hatte es Bef\u00fcrchtungen gegeben, dass Polizisten in der Impfreihenfolge nach unten rutschen. Nach Angaben von NRW-Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) soll es hier aber &#171;zu keinen Kollisionen&#187; kommen. Die Auslieferung der Corona-Impfstoffe w\u00e4chst von Woche zu Woche rasant. Das berichtete der internationale Pharmaverband IFPMA am Dienstag unter Verweis auf eine Aufstellung der Datenplattform Airfinity. Die EU ist unter den Top 3-Empf\u00e4ngern. IFPMA-Generaldirektor Thomas Cueni wehrte sich im Gespr\u00e4ch mit der Journalistenvereinigung ACANU in Genf gegen Vorw\u00fcrfe, die Industrie liefere eher an reiche L\u00e4nder als an das von den Vereinten Nationen aufgesetzte Solidarprojekt Covax, das Impfstoffe f\u00fcr alle L\u00e4nder, auch mit kleinen und mittleren Einkommen kauft. Die Zahl der Sterbef\u00e4lle in Deutschland lag in der zweiten Februarwoche auf dem Niveau des gleichen Zeitraums der Vorjahre. Insgesamt wurden in der sechsten Kalenderwoche (8. bis 14. Februar) 20.468 Todesf\u00e4lle registriert, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Das entspreche dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020. Im gesamten Januar 2021 lagen die Sterbefallzahlen demnach noch 20 Prozent \u00fcber dem Durchschnitt der vier Vorjahre. In der ersten Februarwoche sei es dann nur noch ein Anstieg von drei Prozent gewesen. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat sich nach Kritik von SPD und Gr\u00fcnen an Jens Spahn wegen Verz\u00f6gerungen bei den Corona-Schnelltests hinter den Gesundheitsminister gestellt. Parallel zu m\u00f6glichen \u00d6ffnungen seien die nun in ausreichendem Umfang zur Verf\u00fcgung stehenden Schnelltests eine gute Chance, das Infektionsgeschehen zu kontrollieren, sagte Brinkhaus am Dienstag vor einer digitalen Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Deshalb sei der Aufschlag von Spahn gut. &#171;Ob das jetzt sieben Tage vorher oder sieben Tage sp\u00e4ter ist, ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass das vern\u00fcnftig organisiert wird.&#187; Die Corona-Lage auf des Deutschen liebster Urlaubs-Insel Mallorca und auf den anderen Balearen verbessert sich im Zuge des strengen Lockdowns weiterhin rapide. Die spanische Region meldete am Dienstag nur noch 52 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind die niedrigsten Werte seit Ende Juli. Vor genau einer Woche waren noch 128 neue F\u00e4lle erfasst worden. Der am 4. Januar registrierte Tagesh\u00f6chstwert lag mit 1865 sogar mehr als 35 Mal so hoch. Mit rund 46 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen geh\u00f6ren die Balearen, die im Dezember lange die schlimmsten Zahlen ganz Spaniens hatten, inzwischen zu den Regionen des Landes mit den besten Werten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid lag nur Extremadura an der Grenze zu Portugal mit einer sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz von 36,5 besser. Die Kanaren, die vom Tourismus genauso stark abh\u00e4ngig sind wie die Balearen, hatten knapp 48. In Sachsen-Anhalt d\u00fcrfen neben den Schulen und Friseuren ab M\u00e4rz auch mehrere Wirtschaftszweige wieder \u00f6ffnen. Gartenm\u00e4rkte, G\u00e4rtnereien, Blumenl\u00e4den sowie Baum\u00e4rkte, Fahr- und Flugschulen k\u00f6nnten ab kommender Woche wieder den Betrieb aufnehmen, k\u00fcndigte Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung an. &#171;Das ist notwendig, weil wir auch saisonal bedingt diese Angebote ben\u00f6tigen, auch f\u00fcr das pers\u00f6nliche Bed\u00fcrfnis, sich zu bet\u00e4tigen, wenn das Wetter wieder sch\u00f6ner wird.&#187; Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat die verz\u00f6gerte Einf\u00fchrung von kostenlosen Corona-Schnelltests verteidigt. Die Bundesregierung wolle gemeinsam mit den Bundesl\u00e4ndern &#171;ein Konzept aus einem Guss&#187; entwickeln, um das Testen und die angepeilten \u00d6ffnungsschritte miteinander zu kombinieren, erkl\u00e4rte der Finanzminister am Dienstag in Berlin. Die M\u00f6glichkeit kostenloser Tests m\u00fcsse in die \u00d6ffnungsstrategie eingebunden werden, die noch mit den Ministerpr\u00e4sidenten er\u00f6rtert werde. Die Stadt Erfurt hat eine geplante gro\u00dfangelegte Demonstration gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen untersagt. Mehr dazu erfahrt Ihr im Artikel 10.000 Menschen sollten kommen: Stadt Erfurt verbietet Demo gegen Corona-Ma\u00dfnahmen. Nach einem Corona-Ausbruch im Bayreuther Gef\u00e4ngnis steigt die Zahl der Infizierten. Mehr Informationen dazu erhaltet ihr im TAG24-Artikel &#171;Corona-Ausbruch in bayerischem Gef\u00e4ngnis: Zahl der Infizierten steigt&#187;. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen und dem vermehrten Auftreten von Virus-Mutanten wird Hamburg die Maskenpflicht weiter versch\u00e4rfen. Im TAG24-Artikel erfahrt ihr mehr zu der aktuellen Corona-Situation in Hamburg. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf M\u00fctzenich hat Gesundheitsminister Jens Spahn (61, CDU) daf\u00fcr kritisiert, dass die kostenlosen Corona-Schnelltests sp\u00e4ter kommen als zun\u00e4chst angek\u00fcndigt. &#171;Dass der &#8216;Ank\u00fcndigungsminister&#8217; Spahn hier offensichtlich gestern wieder zur\u00fcckrudern musste, hat uns doch sehr irritiert&#187;, sagte M\u00fctzenich am Dienstag in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) sei offensichtlich gezwungen gewesen, ihren Gesundheitsminister &#171;zur\u00fcckzupfeifen&#187;. Das Testen sei Voraussetzung f\u00fcr verl\u00e4ssliche \u00d6ffnungsschritte, betonte M\u00fctzenich. Nach einer K\u00fchlpanne um den Corona-Impfstoff von Astrazeneca soll dieser nun wieder in Mecklenburg-Vorpommern verabreicht werden. &#171;Der vorgeschriebene Temperaturbereich wurde w\u00e4hrend des gesamten Transportes eingehalten&#187;, sagte Gesundheitsminister Harry Glawe (67, CDU) laut einer am Dienstag in Schwerin ver\u00f6ffentlichten Mitteilung. Zuvor habe es entsprechende Tests gegeben. Nach Angaben eines Ministeriumssprechers soll der Impfstoff noch in dieser Woche wieder verabreicht werden. Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (60, CDU) hofft auf ein Ende der Corona-Pandemie in sp\u00e4testens einem Jahr. &#171;Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass wir n\u00e4chstes Jahr im Februar 2022 die Pandemie mit ihren Auswirkungen \u00fcberwunden haben&#187;, sagte Laschet am Dienstag vor Journalisten in D\u00fcsseldorf. Er hoffe, &#171;dass wir so viele Impfungen haben, dass wir wieder im normalen Leben sind und vielleicht auch wieder Karneval feiern&#187;. Eine Corona-Infektion bei Schwangeren erh\u00f6ht nicht die Gefahr f\u00fcr einen Tod des Babys im Mutterleib oder nach der Geburt. Das best\u00e4tigt eine am Dienstag vorgestellte Studie des Imperial College London. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin &#171;Ultrasound in Obstetrics and Gynecology&#187; ver\u00f6ffentlicht. Schon zuvor hatten Untersuchungen ergeben, dass es keinen Zusammenhang zwischen einer Corona-Infektion und dem Tod von Kindern im Mutterleib oder nach der Geburt gibt. In Bayern d\u00fcrfen die zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie vor\u00fcbergehend geschlossenen Baum\u00e4rkte vom kommenden Montag an wieder regul\u00e4r f\u00fcr Kunden \u00f6ffnen. Im aktuellen TAG24-Artikel erhaltet ihr mehr Informationen zu dem Beschluss des bayerischen Kabinetts. Menschen, die gegen das Corona-Virus geimpft sind oder sich regelm\u00e4\u00dfig darauf testen lassen, sollten nach Ansicht der CSU im Bundestag k\u00fcnftig wieder ein freieres Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. &#171;Impfen, Testen und Therapieren f\u00fchrt zur Normalit\u00e4t&#187;, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (50) am Dienstag in Berlin. &#171;Wir k\u00f6nnen in unserer Gesellschaft nicht darauf warten, bis alle geimpft sind, um dann wieder Normalit\u00e4t herzustellen.&#187; Deshalb m\u00fcsse man sich auch \u00fcber die Einf\u00fchrung eines Impfpasses unterhalten, sagte der CSU-Politiker. Der Nachweis, geimpft oder zeitnah negativ auf das Virus getestet worden zu sein, sollte am besten digital zu f\u00fchren sein. Dobrindt ging davon aus, dass im Sommer viele Regionen in der Welt Impf- oder Testnachweise f\u00fcr Urlauber verlangen werden. Es gehe aber auch darum, wieder in Gesch\u00e4fte oder zu Kultur- und Sportveranstaltungen gehen zu k\u00f6nnen. Nach dem Start der Impfkampagne f\u00fcr Polizisten in Brandenburg am vergangenen Mittwoch sind bereits mehr als 1000 Beamte gegen das Coronavirus geimpft worden. &#171;Den Vorrang haben unsere operativen Kr\u00e4fte, die im Einsatz dem h\u00f6chsten Infektionsrisiko ausgesetzt sind&#187;, berichtete der Sprecher des Polizeipr\u00e4sidiums, Torsten Herbst, am Dienstag auf Anfrage. Dies seien etwa Polizisten, die auf Anticorona-Demos eingesetzt werden und Streifenbeamte, aber auch Kriminalbeamte. Die Impfungen wurden m\u00f6glich, weil mehr Dosen des Herstellers Astrazeneca zur Verf\u00fcgung stehen, als erwartet. Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (60, CDU) erwartet von der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz in der kommenden Woche \u00d6ffnungsperspektiven in der Corona-Pandemie. &#171;16 L\u00e4nder erwarten, dass wir eine \u00d6ffnungsstrategie vorlegen&#187;, sagte er am Dienstag in D\u00fcsseldorf. Das sei Beschlusslage. &#171;Dass eine Perspektive erkennbar ist: wo wird es hingehen &#8212; damit rechne ich bei der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz.&#187; Gr\u00fcnen-Fraktionschef Anton Hofreiter (51) hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) scharf daf\u00fcr kritisiert, dass die kostenlosen Corona-Schnelltests sp\u00e4ter kommen sollen als erwartet. &#171;Es ist ein Armutszeugnis f\u00fcr Herrn Spahn, dass die Schnelltest-Strategie wieder verschoben wird&#187;, sagte Hofreiter am Dienstag in Berlin. F\u00fcr eine \u00d6ffnungsperspektive trotz anhaltender Pandemie brauche es mehr Schnelltests und eine in sich konsistente Strategie. Der Deutsche Fernsehpreis 2021 wird wegen der Corona-Krise sp\u00e4ter im Jahr verliehen. &#171;Angesichts der anhaltenden Pandemie haben wir den Termin (&#8230;) in den Sp\u00e4tsommer gelegt&#187;, sagte der diesj\u00e4hrige Vorsitzender des Stifterkreises, Stephan Sch\u00e4fer, laut Mitteilung vom Dienstag. Die Federf\u00fchrung f\u00fcr die Veranstaltung am 16. September in K\u00f6ln liegt weiterhin bei RTL, der Sender \u00fcbertr\u00e4gt ab 20.15 Uhr. Im Streit um Maskenpausen auf einer Intensivstation mit Corona-Patienten hat es am Dienstag beim Arbeitsgericht Herne keine g\u00fctliche Einigung gegeben. Einen Vergleichsvorschlag des Gerichts nahm der Anwalt des beklagten Krankenhauses nicht an, sondern gab ihn zur Pr\u00fcfung an das Krankenhaus weiter. Kommt es weiter nicht zu einer Einigung, steht Anfang Mai eine ordentliche Arbeitsgerichtsverhandlung an. Die 47-j\u00e4hrige Kl\u00e4gerin, die auf der Intensivstation als Krankenschwester arbeitete, hatte Masken- und Trinkpausen alle 75 Minuten verlangt. Das Krankenhaus in Recklinghausen bietet auf Intensivstationen alle 120 Minuten eine Maskenpause und hatte eine Verk\u00fcrzung abgelehnt. Die Bundeswehr hat erneut Sanit\u00e4ter zum Corona-Hilfseinsatz nach Portugal geschickt.27 Angeh\u00f6rige des Sanit\u00e4tsregiments 3 aus Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) flogen am Dienstag vom Flughafen in Stuttgart nach Lissabon. Mehr dazu im TAG24-Artikel &#171;Sanit\u00e4ter der Bundeswehr fliegen zu Hilfseinsatz nach Portugal&#187;. Im Berliner Ermittlungsverfahren gegen den Verschw\u00f6rungserz\u00e4hler Attila Hildmann (39) werden mehr als 1000 \u00c4u\u00dferungen einzeln \u00fcberpr\u00fcft. Im TAG24-Artikel erfahrt ihr mehr zu dem Verfahren gegen Hildmann aufgrund des Verdachts auf Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung. Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (60, CDU) hat erneut Vorsicht im Umgang mit der Corona-Pandemie angemahnt. &#171;Im Moment sind \u00d6ffnungen nur m\u00f6glich, um schwere Sch\u00e4den aufzufangen&#187;, sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Dienstag in D\u00fcsseldorf. Deshalb h\u00e4tten sich zehn L\u00e4nder entschieden, ihre Grundschulen zu \u00f6ffnen. Ikea bietet seinen Kunden in Israel Impfungen mit dem Impfstoff Biontech\/Pfizer an. Seit Sonntag sind die M\u00f6belh\u00e4user wieder ge\u00f6ffnet. Nur noch am heutigen Dienstag von 10 bis 17 Uhr k\u00f6nnen Impfwillige im Eingangsbereich des Gesch\u00e4fts das Angebot nutzen. Wegen der Corona-Pandemie k\u00f6nnten die Kapazit\u00e4ten der Intensivstationen in Tschechien schon bald vollst\u00e4ndig ersch\u00f6pft sein. Davor warnte am Dienstag der stellvertretende Gesundheitsminister Vladimir Cerny. In einer solchen Situation sei das Land noch nie gewesen, betonte der Medizinprofessor. Tschechien habe begonnen, \u00fcber m\u00f6gliche Hilfe aus dem Ausland zu verhandeln. Aus Deutschland liege ein Angebot zur \u00dcbernahme von neun Intensivpatienten vor. Zudem sollen weiter Patienten innerhalb Tschechiens in weniger stark betroffene Gebiete umverteilt werden. Derzeit sind mehr als 6500 Covid-19-Patienten in den tschechischen Krankenh\u00e4usern in Behandlung. Von ihnen m\u00fcssen mehr als 1300 intensivmedizinisch behandelt werden. Die Grenzkontrollen an den \u00dcberg\u00e4ngen zu Tschechien und dem \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol werden bis zum 3. M\u00e4rz verl\u00e4ngert. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Dienstag auf Nachfrage best\u00e4tigte, sollen die seit dem 14. Februar geltenden Verbote und Regeln f\u00fcr Einreisen von dort unver\u00e4ndert beibehalten werden. Die Amtshilfe in der Corona-Pandemie hat die Bundeswehr nach Einsch\u00e4tzung der Wehrbeauftragten Eva H\u00f6gl (52) vor eine &#171;riesige Herausforderung&#187; gestellt. &#171;Fast 500 Eingaben rund um die Covid-19-Pandemie zeigten, wie hoch die Belastung der Soldatinnen und Soldaten war, wie gro\u00df die Sorge um ihre Gesundheit und ihren Dienst und wie wichtig und ernsthaft ihre Anliegen zur Bew\u00e4ltigung dieser Krise waren&#187;, schreibt die SPD-Politikerin in ihrem am Dienstag in Berlin ver\u00f6ffentlichen Jahresbericht. Die Bundesregierung weist die Vorw\u00fcrfe der EU-Kommission zu den versch\u00e4rften Einreiseregeln f\u00fcr Menschen aus Tschechien, der Slowakei und Tirol vehement zur\u00fcck. Was man getan habe, stehe im Einklang mit dem Schengener \u00dcbereinkommen, sagte EU-Staatsminister Michael Roth am Dienstag am Rande einer Videokonferenz mit EU-Kollegen. Man halte sich an EU-Recht. Der Digitalverband Bitkom hat eine deutliche Verbesserung des Corona-Impfmanagements in Deutschland gefordert. &#171;Dieses Chaos bei der Terminvergabe ist einer High-Tech-Nation wie Deutschland absolut unw\u00fcrdig&#187;, sagte am Dienstag Bitkom-Pr\u00e4sident Achim Berg. Eine repr\u00e4sentative Umfrage seines Verbandes habe gezeigt, dass der Weg zu einem Impf-Termin viel zu holprig sei: 29 Prozent der Befragten, die versucht haben, f\u00fcr sich oder eine andere Person einen Termin f\u00fcr eine Corona-Impfung zu vereinbaren, h\u00e4tten 50 oder mehr Anl\u00e4ufe unternehmen m\u00fcssen. Bei 37 Prozent seien zwischen 25 und 50 Versuche notwendig gewesen. Nur 14 Prozent kamen mit 15 Anl\u00e4ufen oder weniger zum Ziel. Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, sieht die priorisierte Impfung von Lehrkr\u00e4ften und Erzieherinnen und Erziehern kritisch. &#171;Wenn ich das ehrlich beantworten soll, habe ich sehr gemischte Gef\u00fchle&#187;, erkl\u00e4rte Buyx am Dienstag im Deutschlandfunk. Sie k\u00f6nne zwar die politische Motivation nachvollziehen, auch wisse sie, dass Schulen und Kitas ein &#171;essenzieller Bereich der Gesellschaft&#187; seien. &#171;Ich muss aber auch gestehen: Ich h\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, dass man eine erh\u00f6hte Sicherheit dort erreicht h\u00e4tte, beispielsweise \u00fcber Tests.&#187; Rund 7,3 Millionen M\u00e4dchen und Jungen bis zum Alter von 18 Jahren k\u00f6nnen wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht mehr in ihren Sportvereinen trainieren. Anfang 2020 waren gut die H\u00e4lfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland in einem Sportclub als Mitglied angemeldet, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Den h\u00f6chsten Anteil gab es in der Altersgruppe der Sieben- bis unter 15-J\u00e4hrigen, in der 70,5 Prozent der insgesamt rund 5,9 Millionen M\u00e4dchen und Jungen Vereinsmitglieder waren. Nach den angek\u00fcndigten Corona-Lockerungen in England verzeichnen britische Reise- und Urlaubsanbieter ein sprunghaft gestiegenes Interesse. Flugbuchungen aus Gro\u00dfbritannien seien in den Stunden nach der Rede von Premierminister Boris Johnson (56) um 337 Prozent im Vergleich zur Vorwoche und Urlaubsbuchungen sogar um 630 Prozent gestiegen, teilte die Fluggesellschaft Easyjet in Luton mit. Der gr\u00f6\u00dfte britische Reiseanbieter Tui UK verzeichnete eine Versechsfachung der Buchungen. An der Londoner B\u00f6rse legten die Aktien der Konzerne am Dienstag kr\u00e4ftig zu. Beliebte Reiseziele waren den Konzernen zufolge Malaga, Alicante sowie Mallorca in Spanien, Faro an der Algarve in Portugal sowie die griechische Insel Kreta. Die meisten Buchungen wurden f\u00fcr August gemacht. Beim Deutschen Presserat haben sich seit der Gr\u00fcndung 1956 noch nie so viele Leser \u00fcber die Medienberichterstattung beschwert wie im vergangenen Jahr.4085 Beschwerden und damit fast doppelt so viele wie im Vorjahr (2175) gingen 2020 ein, wie der Presserat als freiwillige Selbstkontrolle der Presse &#8212; also von Zeitungen, Zeitschriften und Online-Medien &#8212; am Dienstag in seinem Jahresbericht mitteilte. H\u00e4ufig hatte der Presserat zudem mit Beschwerden zur Berichterstattung \u00fcber die Corona-Pandemie zu tun. Au\u00dferdem erreichten das Gremium auch ungew\u00f6hnlich viele Schreiben, f\u00fcr die der Rat nicht zust\u00e4ndig war wie zum Beispiel Beschwerden \u00fcber journalistische Beitr\u00e4ge in Fernsehen und Radio. Mehrere Stadtr\u00e4te wollen Halles Oberb\u00fcrgermeister Bernd Wiegand (64, parteilos) nach dessen vorzeitiger Corona-Impfung die Dienstgesch\u00e4fte verbieten. Eine entsprechende Sondersitzung sei f\u00fcr den 15. M\u00e4rz einberufen worden, teilte die Stadtratsvorsitzende Katja M\u00fcller (Linke) am Dienstag mit. Die Einberufung der Sitzung sei von der Mehrheit der Stadtr\u00e4te unterst\u00fctzt worden. Das Corona-Infektionsgeschehen in Th\u00fcringen hat sich wieder etwas verlangsamt. Mit 120 registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage bleibt Th\u00fcringen jedoch das am st\u00e4rksten von der Corona-Pandemie betroffene Bundesland. Das geht aus einer \u00dcbersicht des Robert Koch-Instituts von Dienstagmorgen hervor. Die Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag, als der Wert rund 126 betrug. In den letzten Tagen war er wieder angestiegen. Am Dienstag wies Sachsen-Anhalt mit 87 bundesweit den zweith\u00f6chsten Wert aus, im deutschlandweiten Durchschnitt lag dieser bei 60. Rund 70 Prozent der Menschen in Israel ab 16 Jahren sind mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden. Knapp 4,5 Millionen Israelis h\u00e4tten die Erstimpfung und mehr als drei Millionen bereits die Zweitimpfung erhalten, schrieb der israelische Gesundheitsminister Juli Edelstein am Dienstag bei Twitter. Israel ist ein sehr junges Land und hat rund 9,3 Millionen Einwohner. Davon sind mit 6,4 Millionen rund 70 Prozent \u00fcber 16 Jahre alt und rund 30 Prozent unter 16. Der Vorsitzende der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz, Michael M\u00fcller (SPD), hat entt\u00e4uscht darauf reagiert, dass die kostenlosen Massentests sp\u00e4ter kommen sollen als erwartet. &#171;Es ist zum wiederholten Mal so, dass von Seiten des Bundesgesundheitsministers Dinge angek\u00fcndigt wurden, die dann so oder zumindest so schnell nicht kommen&#187;, sagte M\u00fcller im ZDF-&#171;Morgenmagazin&#187;. In den Schulen beispielsweise m\u00fcssten nun wieder vermehrt die bekannten Schutzma\u00dfnahmen gelten &#8212; zumindest bis die Test- und Impfkapazit\u00e4ten hochgefahren werden k\u00f6nnen. Auch wenn es eine &#171;Gratwanderung&#187; sei, bekr\u00e4ftigte M\u00fcller, dass die schrittweisen Schul\u00f6ffnungen verantwortbar seien. &#171;Wir haben L\u00fcftungsanlagen, wir haben Masken.&#187; Der Pr\u00e4sident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) sorgt sich wegen fehlender Wettk\u00e4mpfe in der Corona-Krise um die Motivation seiner Sportler. Die Olympischen Spiele seien verschoben worden und Meisterschaften ausgefallen, sagte J\u00fcrgen Kessing am Dienstag im &#171;Morgenmagazin&#187; von ARD und ZDF. &#171;Das ist nat\u00fcrlich schwierig, dann nur zu trainieren und keinen Leistungsvergleich mit anderen Athletinnen und Athleten durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Da h\u00e4ngen die schon ein bisschen durch&#187;, sagte der 63-j\u00e4hrige SPD-Kommunalpolitiker. Die vorgezogenen Corona-Impfungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte und Kita-Personal sollen in Nordrhein-Westfalen im M\u00e4rz beginnen. Das k\u00fcndigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (63, CDU) am Dienstagmorgen in einem WDR-Interview an. &#171;Ich denke, dass wir damit in der ersten M\u00e4rzh\u00e4lfte beginnen&#187;, sagte Laumann in dem Interview. Die Gesundheitsminister von Bund und L\u00e4ndern hatten vereinbart, Lehrkr\u00e4fte an Grund- und F\u00f6rderschulen und Kita-Erzieher in der Impfreihenfolge von der Gruppe drei (erh\u00f6hte Priorit\u00e4t) in die Gruppe zwei (hohe Priorit\u00e4t) hochzustufen. Zur Gruppe zwei z\u00e4hlen au\u00dferdem viele chronisch Kranke und Menschen \u00fcber 70. Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (55) hat sich zur\u00fcckhaltend zu Corona-Lockerungen ge\u00e4u\u00dfert. Es gebe zwei Gr\u00fcnde, warum in Hamburg die Schulen noch nicht ge\u00f6ffnet worden seien, sagte der SPD-Politiker am Montagabend in der Sendung ARD Extra zur Corona-Lage: Zum einen beg\u00e4nnen am 1. M\u00e4rz in Hamburg die Fr\u00fchjahrsferien. &#171;Und zweitens bin ich noch nicht sicher, ob wir von der Infektionslage her stabil genug sind, dass wir diesen Schritt auch gehen k\u00f6nnen.&#187; Die Corona-Krise l\u00e4sst die Unterschiede auf dem Fu\u00dfball-Arbeitsmarkt zwischen den Top-Stars der Bundesliga und Profis aus unteren Ligen noch schneller wachsen. &#171;Was man aus meiner Sicht festhalten kann, ist, dass die Schere weiter auseinander geht&#187;, sagte Gregor Reiter, bis Ende des vergangenen Jahres 13 Jahre lang Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Deutschen Fu\u00dfballspieler-Vermittler Vereinigung (DFVV). &#171;Corona tut denjenigen, die ohnehin schon vorher am unteren Ende standen, deutlich mehr weh, als denen, die oben stehen.&#187; Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (42) w\u00fcrde sich nach eigener Aussage auch \u00f6ffentlichkeitswirksam gegen Corona impfen lassen, um m\u00f6glicher Impfskepsis entgegenzuwirken. Die SPD-Politikerin sagte der Deutschen Presse-Agentur, man habe in der Bundesregierung entschieden, sich einzureihen, so wie alle anderen auch. &#171;Wir lassen uns impfen, wenn wir dran sind.&#187; F\u00fcr den Fall, dass eine Situation eintreten sollte, in der zwar gen\u00fcgend Impfstoff vorhanden ist, es aber in der Bev\u00f6lkerung eine &#171;abwartende Haltung&#187; gibt, pl\u00e4dierte Giffey jedoch daf\u00fcr, dass sich Politiker demonstrativ impfen lassen. &#171;Dann kommt der Punkt, wo wir auch mit gutem Beispiel vorangehen m\u00fcssen. Und ich bin dazu bereit&#187;, sagte die Ministerin. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 3883 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 415 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 60,5 &#8212; und damit etwas niedriger als am Vortag (61,0). Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 2.394.811 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.207.700 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 68.318. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 1,05 (Vortag 1,10). Mit der offenbar raschen Ausbreitung einer ansteckenderen Corona-Mutante in Deutschland r\u00fcckt die Zielmarke von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz aus Expertensicht in die Ferne. Im aktuellen Artikel lest ihr, weshalb der Mobilit\u00e4tsforscher das Erreichen dieses Inziednz-Werts bis auf Weiteres f\u00fcr unrealistisch h\u00e4lt. US-Pr\u00e4sident Joe Biden (78) hat das Herabsetzen der amerikanischen Flaggen auf halbmast angeordnet, um der rund 500.000 Corona-Toten im Land zu gedenken. Mehr zu dem traurigen Rekord erfahrt ihr im TAG24-Artikel &#171;Mehr als 500.000 Todesopfer: So k\u00e4mpft und trauert die USA in Corona-Zeiten&#187;. Nach Ansicht von Schriftstellerin Cornelia Funke (62) wird den Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie zu wenig Beachtung geschenkt. &#171;Das ist seit Jahren ein akutes Thema. Kinder und Jugendliche kommen immer nur am Rande vor&#187;, sagte sie der &#171;Mannheimer Morgen&#187;. Durch Corona sei das noch dramatischer geworden. &#171;Kinder werden zu kleinen Erwachsenen dressiert, anstatt zu sagen: Das ist unsere Zukunft und sollte das Kostbarste in unserem Leben sein&#187;, kritisierte die 62-J\u00e4hrige. Ihr Leben sei zu organisiert und zu beh\u00fctet. &#171;Kinder haben eigentlich kaum eigene Zeit und eigenen Raum. Da muss sich fundamental viel \u00e4ndern&#187;, so Funke. Die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (60, SPD) hat vor Beratungen von Bund und L\u00e4ndern einen konkreten Stufenplan f\u00fcr den Weg aus den Corona-Beschr\u00e4nkungen gefordert. Ein solcher Plan m\u00fcsse an &#171;klare Inzidenzwerte, Testm\u00f6glichkeiten und die Impfquote&#187; gekoppelt werden, sagte Dreyer der &#171;Rheinischen Post&#187; (Dienstag). CDU\/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus (52) hat zu Vorsicht bei weiteren \u00d6ffnungsschritten in der Corona-Pandemie gemahnt. Es gehe darum, dass man &#171;Schritt f\u00fcr Schritt sehr bewusst setzt&#187;, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in den ARD-&#171;Tagesthemen&#187;. &#171;Weil eins w\u00e4re sehr, sehr schlecht: Wenn wir jetzt lockern und dann in drei oder vier Wochen wieder den Schritt zur\u00fcck machen m\u00fcssen. Und dann wieder in den Lockdown hinein gehen m\u00fcssen.&#187; Brinkhaus f\u00fcgte hinzu: &#171;Ich glaube, alle Leute sind mittlerweile &#8212; auch ich &#8212; ziemlich durch.&#187; &#171;Ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie, die geplanten kostenlosen Schnelltests, wird sich jedoch wahrscheinlich verz\u00f6gern.&#187; Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) hatte zuletzt immer wieder angek\u00fcndigt, dass ab 1. M\u00e4rz das Angebot f\u00fcr alle B\u00fcrger kommen solle, sich kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests testen zu lassen &#8212; etwa in Testzentren, Praxen oder Apotheken. Was sich daran ge\u00e4ndert hat erfahrt Ihr im aktuelle TAG24-Artikel &#171;Nicht ab 1. M\u00e4rz! Kostenlose Schnelltests verz\u00f6gern sich&#187;. Die Rewe-Gruppe hat 2020 von den Corona-Einschr\u00e4nkungen profitiert und sieht sich auf dem Sprung zum zweitgr\u00f6\u00dften Lebensmittelh\u00e4ndler in Europa. Im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr hat das genossenschaftliche K\u00f6lner Handels- und Touristikunternehmen nach eigenen Angaben erstmals die Marke von 75 Milliarden Euro Umsatz geknackt. &#171;Damit steigen wir voraussichtlich hinter der Schwarz-Gruppe zum zweitgr\u00f6\u00dften Lebensmittelhandelskonzern in Europa auf. Wir d\u00fcrften in Europa Carrefour und Aldi \u00fcberholt haben&#187;, sagte der Rewe-Vorstandsvorsitzende Lionel Souque der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Dienstag). Trotz der angespannten Corona-Lage im franz\u00f6sischen D\u00e9partement Moselle soll es im Saarland und in Rheinland-Pfalz vorerst keine Grenzkontrollen geben. Es werde eine Taskforce eingerichtet, um gemeinsame Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie abzustimmen, teilten die Regierungschefs der beiden Bundesl\u00e4nder Malu Dreyer (60, SPD) und Tobias Hans (43, CDU) am Montag mit. Dieser Taskforce w\u00fcrden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) und sein franz\u00f6sischer Amtskollege Olivier V\u00e9ran (40), Vertreter der Au\u00dfenministerin, regionale Vertreter sowie Dreyer und Hans angeh\u00f6ren. Zum Schutz vor Corona-Infektionen sollen sich Lehrkr\u00e4fte an Grund- und F\u00f6rderschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas fr\u00fcher impfen lassen k\u00f6nnen als bisher geplant. Mehr Informationen erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel &#171;Fr\u00fchere Impfungen f\u00fcr Grundschullehrer und Kita-Personal geplant&#187;. Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4369 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 62 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 61,0 &#8212; und damit h\u00f6her als am Vortag (60,2). Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 1,05 (Vortag 1,10). Die Deutsche Fu\u00dfball Liga (DFL) hat eine Geldbu\u00dfe gegen Borussia Dortmund wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen Corona-Bestimmungen nach dem Revier-Derby beim FC Schalke 04 (4:0) ausgesprochen. Der Bundesligist teilte mit, die Strafe von 75.000 Euro zu akzeptieren. &#171;Borussia Dortmund hatte sich bereits am Sonntagmorgen f\u00fcr das Verhalten einiger im Bus sitzender Spieler und vor dem Trainingsgel\u00e4nde feiernder Fans in aller Form entschuldigt&#187;, schrieb der Verein. Wer gegen Corona geimpft oder negativ auf das Virus getestet ist, k\u00f6nnte nach Worten von Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (62, SPD) mehr Freiheiten bekommen. &#171;Immer mehr Menschen werden nach und nach geimpft werden&#187;, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). &#171;Wenn dann auch keine Ansteckungsgefahr mehr bestehen sollte, k\u00f6nnte auch ein Restaurantbesuch und manches mehr m\u00f6glich sein.&#187; In der folgenden Grafik sind die aktuellen Inzidenzwerte der einzelnen Bundesl\u00e4nder in Deutschland zu sehen. Die Zahlen stammen vom Robert Koch-Institut und sind auf dem Stand vom 22. Februar,0 Uhr. Einzelne Bundesl\u00e4nder k\u00f6nnen deshalb inzwischen schon wieder abweichende Werte melden. Die RKI-Zahlen sind aber letztlich entscheidend, wenn es um Corona-Beschr\u00e4nkungen und -Regeln geht. Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird k\u00fcnftig auch auf k\u00fcrzere Risikobegegnungen anschlagen. Bislang informiert die App ihre Anwender, wenn sie sich zehn Minuten oder l\u00e4nger in der N\u00e4he einer Person aufgehalten haben, bei der sp\u00e4ter eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde. Dieser Zeitraum werde nun auf f\u00fcnf Minuten verk\u00fcrzt, verlautete am Montag aus der Bundesregierung. CDU-Chef Armin Laschet (60) hat sich gegen einen starren Stufenplan als Weg aus dem Corona-Lockdown ausgesprochen. &#171;Ein Stufenplan, der regelt, welche Inzidenzwerte erreicht werden m\u00fcssen, um bestimmte Bereiche wieder zu \u00f6ffnen, k\u00f6nnte uns zu sehr binden&#187;, sagte der NRW-Ministerpr\u00e4sident der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten (Dienstag). Wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert &#8212; also die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche &#8212; etwa nachhaltig knapp \u00fcber 35 pendele, sei es nicht m\u00f6glich, den Einzelhandel noch monatelang geschlossen zu halten. &#171;Starre Automatismen helfen in dieser unklaren Lage nicht weiter&#187;, erg\u00e4nzte Laschet. Die britische Regierung will bis zum 21. Juni alle Beschr\u00e4nkungen in der Coronavirus-Pandemie in England aufheben. Das sagte der britische Premierminister Boris Johnson (56) am Montag bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London. Der Lockdown soll in mehreren Schritten im Abstand von f\u00fcnf Wochen aufgehoben werden. Voraussetzung ist demnach jedoch, dass sich die positiven Trends bei der Reduzierung von Infektionszahlen und der Impfkampagne fortsetzen lie\u00dfen und keine neue Virus-Variante die Lage ver\u00e4ndere. Der Impfstoff von Biontech und Pfizer verhindert einer Analyse britischer Daten zufolge auch Ansteckungen mit dem Coronavirus. Mehr Informationen erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel &#171;Wende der Pandemie in Sicht? Biontech soll vor Ansteckung mit Corona sch\u00fctzen&#187;. Der Deutsche St\u00e4dtetag hat angesichts des fr\u00fchlingshaften Wetters verst\u00e4rkte Kontrollen der Corona-Regeln angek\u00fcndigt. &#171;Wir sehen aktuell, dass die Infektionszahlen wieder steigen, und m\u00fcssen sehr vorsichtig sein. Wenn wir leichtsinnig werden, verspielen wir die Erfolge der vergangenen Wochen&#187;, sagte Helmut Dedy (62), Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen St\u00e4dtetages, der Rheinischen Post (Dienstag). &#171;Wo es n\u00f6tig ist, werden die St\u00e4dte daher vermehrt beliebte \u00f6ffentliche Pl\u00e4tze kontrollieren.&#187; Lehrkr\u00e4fte an Grundschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas sollen sich fr\u00fcher gegen das Coronavirus impfen lassen k\u00f6nnen. Das sieht ein Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums vor, der am Montag auch den L\u00e4ndern zugeleitet wurde. Konkret sollen &#171;Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und an Grundschulen t\u00e4tig sind&#187;, von der dritten in die zweite Gruppe der Impf-Reihenfolge vorgezogen werden. Dies solle eine z\u00fcgige und sichere Umsetzung von \u00d6ffnungsstrategien der L\u00e4nder bei Kitas und Grundschulen erm\u00f6glichen, hei\u00dft es in dem Entwurf, der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Nach nur einem Tag Pr\u00e4senzunterricht m\u00fcssen in N\u00fcrnberg die meisten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00fcnftig wieder von zu Hause aus lernen. Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel &#171;Nach nur einem Tag: Schulen und Kitas in N\u00fcrnberg wieder dicht!&#187; Gr\u00fcnen-Chefin Annalena Baerbock (40) pocht auf eine st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in der Corona-Krise. Es brauche einen staatlich zugesicherten Anspruch auf Bildung f\u00fcr jedes Kind und jeden Jugendlichen, sagte Baerbock am Montag in Berlin. Dabei gehe es vor allem um jenes F\u00fcnftel, dem es an digitaler Ausstattung, Internet zuhause und Unterst\u00fctzung fehle und die deswegen in den vergangenen Monaten nicht erreicht worden seien. &#171;Wir brauchen einen bundesweiten Anspruch auf Corona-F\u00f6rderung f\u00fcr jedes Kind&#187;, verlangte Baerbock. Dazu m\u00fcsse gepr\u00fcft werden, ob es R\u00fcckst\u00e4nde im Lernstoff gebe, damit jedes Kind individuelle Unterst\u00fctzung bekommen k\u00f6nne. Es brauche einen Fonds, aus dem zus\u00e4tzliche Nachhilfe bezahlt werden k\u00f6nne, etwa von Studenten im Masterstudium. Die Regeln f\u00fcr den grenz\u00fcberschreitenden Verkehr mit Frankreich k\u00f6nnten m\u00f6glicherweise demn\u00e4chst aus Infektionsschutzgr\u00fcnden ge\u00e4ndert werden. Ob es dann eine versch\u00e4rfte Test-Pflicht geben k\u00f6nnte oder auch station\u00e4re Kontrollen wie derzeit an den Grenzen zu \u00d6sterreich und Tschechien, war am Montag aber noch offen. Regierungssprecher Steffen Seibert (60) sagte in Berlin, Deutschland und Frankreich w\u00fcrden zu diesen Fragen &#171;sehr zeitnah Beratungen aufnehmen&#187;. Ziel sei es, hier auch unter Beteiligung der grenznahen Bundesl\u00e4nder &#171;zu kooperativen L\u00f6sungen zu kommen&#187;. Die Bundesregierung will die geplante Ausdehnung von Corona-Schnelltests mit den L\u00e4ndern besprechen. Sie k\u00f6nnten ein Mittel sein, um tagesaktuell \u00d6ffnungsschritte abzusichern, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert (60) am Montag nach Beratungen \u00fcber das Thema im Corona-Kabinett. Wegen der Ausbreitung der ansteckenderen Coronavirus-Variante in Deutschland hat die Bundesregierung Hoffnungen auf weitere rasche Lockdown-\u00d6ffnungen ged\u00e4mpft. Der Anteil der zuerst in Gro\u00dfbritannien aufgetretenen Variante betrage 20 bis 25 Prozent, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert (60) am Montag in Berlin. &#171;Man muss sicher davon ausgehen, dass dieser Anteil noch weiter zunimmt&#187;, sagte Seibert. Dies sei bei vorsichtigen \u00d6ffnungsschritten zu ber\u00fccksichtigen. &#171;Nat\u00fcrlich ist es auch durch das Vordringen der Mutationen viel komplizierter geworden.&#187; Seibert betonte: &#171;Die gute Entwicklung, die uns \u00fcber l\u00e4ngere Zeit t\u00e4glich sinkende Infektionszahlen beschert hat, ist im Moment vorbei. Die Zahlen steigen wieder.&#187; Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier (65) hat die reicheren Nationen dazu aufgerufen, von ihren Corona-Impfstoffmengen etwas an \u00e4rmere L\u00e4nder abzugeben. &#171;Das ist nicht einfach, aber es ist eine Frage der Menschlichkeit und eine Frage unserer eigenen Ma\u00dfst\u00e4be, an denen wir uns messen lassen&#187;, sagte er in einer gemeinsamen virtuellen Pressekonferenz mit dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Montag in Berlin. &#171;In den n\u00e4chsten Wochen und Monaten werden Impfstoffdosen noch \u00fcberall ein knappes Gut sein&#187;, sagte Steinmeier. &#171;Je rascher auch wir in Deutschland und in Europa bereit sind, ein wenig von dem abzugeben, was uns gesichert ist, desto eher k\u00f6nnen wir das Infektionsgeschehen global eind\u00e4mmen.&#187; Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) hat angesichts der Sorgen vor einer dritten Corona-Welle erneut f\u00fcr eine vorsichtige Strategie bei m\u00f6glichen \u00d6ffnungen pl\u00e4diert. \u00d6ffnungsschritte m\u00fcssten gekoppelt mit vermehrten Tests klug eingef\u00fchrt werden Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel &#171;Furcht vor dritter Corona-Welle: Merkel will \u00d6ffnungsschritte mit Tests absichern&#187;. Der franz\u00f6sische Pharmakonzern Sanofi will auch bei der Produktion des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Johnson &amp; Johnson helfen. Sobald die Genehmigung f\u00fcr den Impfstoff erteilt sei, wolle Sanofi Zugang zu seinem Standort in Marcy-l&#8217;\u00c9toile gew\u00e4hren, teilte das Unternehmen am Montag mit. Sanofi hatte bereits erkl\u00e4rt, dem Mainzer Unternehmen Biontech Zugang zu seiner Produktionsinfrastruktur in Frankfurt-H\u00f6chst zu gew\u00e4hren und Fertigungsschritte der sp\u00e4ten Phase wie Abf\u00fcllen zu \u00fcbernehmen, um die Lieferung des Covid-19-Impfstoffs zu unterst\u00fctzen. In Marcy-l&#8217;\u00c9toile bei Lyon will Sanofi nun bei der sogenannten pharmazeutischen Formulierung und Abf\u00fcllung des Impfstoffs von Johnson &amp; Johnson in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von rund zw\u00f6lf Millionen Dosen pro Monat helfen. &#171;F\u00fcr Johnson &amp; Johnson wird Sanofi ab dem dritten Quartal 2021 mehrere Produktionsschritte \u00fcbernehmen&#187;, so das Unternehmen. An Frankreichs C\u00f4te d&#8217;Azur soll es angesichts der starken Ausbreitung des Coronavirus im D\u00e9partement Alpes-Maritimes zeitweise einen Teil-Lockdown geben. An den kommenden beiden Wochenenden sei die st\u00e4dtische K\u00fcstenregion im Lockdown, k\u00fcndigte Pr\u00e4fekt Bernard Gonzalez am Montag an. Etwa 90 Prozent der Bev\u00f6lkerung des D\u00e9partements seien davon betroffen. Das Verlassen des Hauses ist dann nur noch mit triftigem Grund m\u00f6glich, etwa zum Einkaufen oder f\u00fcr einen Arztbesuch. Sport und Spazieren an der frischen Luft sind f\u00fcr eine Stunde am Tag in einer Entfernung von maximal f\u00fcnf Kilometern vom Haus erlaubt. Neben dem Teil-Lockdown weitet das D\u00e9partement an der franz\u00f6sischen Riviera die Maskenpflicht an \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen aus und verbietet den Alkoholkonsum in der \u00d6ffentlichkeit Das tschechische Verfassungsgericht hat einen Teil der Corona-Schutzma\u00dfnahmen der Regierung r\u00fcckblickend f\u00fcr nichtig erkl\u00e4rt. Konkret ging es um die Gesch\u00e4ftsschlie\u00dfungen in der Zeit vom 28. Januar bis zum 14. Februar. Das teilte eine Sprecherin am Montag in Br\u00fcnn (Brno) mit. Die Richter bem\u00e4ngelten, dass die Ma\u00dfnahmen ebenso wie eine lange Liste von Ausnahmen unzureichend begr\u00fcndet gewesen seien. Ohne eine \u00fcberzeugende Erkl\u00e4rung komme es Willk\u00fcr gleich, wenn zum Beispiel Blumenl\u00e4den und Waffengesch\u00e4fte ge\u00f6ffnet sein d\u00fcrften, andere L\u00e4den aber nicht. Bundesfamilienministern Franziska Giffey (SPD) pl\u00e4diert daf\u00fcr, mobile Impfteams f\u00fcr Lehrer und Erzieher in Kitas und Schulen zu schicken. &#171;Dadurch k\u00f6nnte das Ganze viel effizienter (&#8230;) laufen, viel schneller gehen und das muss jetzt die oberste Priorit\u00e4t haben&#187;, sagte die Ministerin im ZDF-Morgenmagazin. Derzeit gebe es noch keine ausreichenden Impfmengen, um solche Teams einzusetzen. Bis das der Fall sei, &#171;muss das Testen als Br\u00fccke zur Impfung genutzt werden&#187;, betonte Giffey. Sie empfahl Besch\u00e4ftigten an Schulen und Kitas, sich zwei Mal pro Woche einem Schnelltest zu unterziehen. Aktuell sei die Strategie bei den \u00d6ffnungen ein &#171;Mix aus eben den Hygieneregeln, plus einem vermehrten Testen, plus Impfen, sobald es geht&#187;. In deutschen Kirchen soll am Samstag (27. Februar) der Corona-Toten gedacht werden. Dies gehe auf eine Initiative es Rates der Europ\u00e4ischen Bischofskonferenzen (CCEE) zur\u00fcck, teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Montag in Bonn mit. Der Rat habe dazu aufgerufen, an jedem Tag der Fastenzeit bis Ostern in einem europ\u00e4ischen Land an die Opfer der Pandemie zu erinnern. Nachdem am 17. Februar in Albanien begonnen worden sei, folge Deutschland am 27. Februar. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg B\u00e4tzing, werde an dem Tag um 18.00 Uhr in Limburg eine Messe feiern, die live gestreamt werden soll. Bischof B\u00e4tzing w\u00fcrdigte die Initiative, an der sich fast alle Bischofskonferenzen Europas beteiligen, als &#171;gutes Zeichen&#187;. Jedes Land in Europa habe die volle Wucht der Pandemie erfahren. Weitere Gottesdienste im Rahmen des europaweiten Gedenkens sind am Samstag unter anderem in Berlin, Erfurt, Essen, Mainz, M\u00fcnchen und Osnabr\u00fcck geplant. F\u00fcr die kommenden Monate braucht Deutschland nach Ansicht von CSU-Chef Markus S\u00f6der Millionen Corona-Schnelltests pro Tag. &#171;Das Testen muss massiv ausgebaut werden. Wir brauchen deutlich mehr Schnelltests und zwar national&#187;, sagte der bayerische Ministerpr\u00e4sident am Montag vor einer Sitzung des CSU-Vorstands in M\u00fcnchen. Schnelltests seien eine Art Sicherheitsschranke. &#171;Denn wer geimpft ist und wer getestet ist, hat automatisch mehr M\u00f6glichkeiten, sich zu bewegen, und mehr Freiheiten&#187;, betonte S\u00f6der. Deutschland brauche es daher Millionen von Schnelltests pro Tag. Damit dies m\u00f6glich werde, m\u00fcssten nun die Zulassungen f\u00fcr &#171;alle Formen der Schnelltest&#187; beschleunigt werden. Um die Ergebnisse des Schnelltests dann auch nachweisen zu k\u00f6nnen, brauche es eine digitale App, die vorgezeigt werden k\u00f6nne und in der das Ergebnis registriert bleibe. Der weltgr\u00f6\u00dfte Impfstoffhersteller hat angedeutet, dass es bei Exporten von Corona-Impfstoffen zu Verz\u00f6gerungen kommen k\u00f6nnte. Der Chef der indischen Firma Serum Institute, Adar Poonawalla, schrieb auf Twitter: &#171;Liebe L\u00e4nder &amp; Regierungen, w\u00e4hrend Sie #COVISHIELD-Lieferungen erwarten, bitte ich Sie dem\u00fctig, Geduld zu haben. Das Serum Institute wurde angewiesen, dem gro\u00dfen Bedarf Indiens Vorrang einzur\u00e4umen und w\u00e4hrenddessen die Bed\u00fcrfnisse der \u00fcbrigen Welt im Gleichgewicht zu halten. Wir geben unser Bestes.&#187; Die Firma stellt unter anderem den AstraZeneca-Impfstoff unter dem Namen Covishield zu g\u00fcnstigen Preisen her. Er wird deshalb besonders in \u00e4rmeren L\u00e4ndern eine wichtige Rolle bei der Pandemiebek\u00e4mpfung spielen. Nach dem sonnigen Wochenende verlangen die bayerischen Wirte die \u00d6ffnung von G\u00e4rten und Freischankfl\u00e4chen. &#171;Wir fordern, zus\u00e4tzliche sichere Fl\u00e4chen im Freien zu schaffen&#187;, sagte der Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbands Dehoga, Thomas Geppert, am Montag. Beim aktuell sch\u00f6nen Wetter ziehe es die Menschen nach drau\u00dfen. Das f\u00fchre derzeit zu Ansammlungen an wenigen Begegnungspunkten. &#171;Mit einem \u00d6ffnen der Au\u00dfengastronomie w\u00fcrden unkontrollierte Ansammlungen im \u00f6ffentlichen wie privaten Raum vermieden und Begegnungspunkte entzerrt werden.&#187; CSU-Chef Markus S\u00f6der sieht die wachsende Gefahr einer dritten Corona-Welle in Deutschland. Wenn die als deutlich ansteckender geltende britsche Virusvariante die dominante werde, dann werde es immer schwieriger, die richtige Balance zu bekommen, sagte der bayerische Ministerpr\u00e4sident am Montag vor einer Sitzung des CSU-Vorstands in M\u00fcnchen. Die Pandemie sei in einer sehr sensiblen und schwierige Phase angekommen, zwischen Hoffnungen auf Lockerungen und Sorgen vor den Mutationen. Die Wirkung der bisherigen Ma\u00dfnahmen zum Infektionsschutz lie\u00dfen nach. Die Politik d\u00fcrfe aber nicht die Nerven verlieren, sagte S\u00f6der weiter. Es brauche eine Mischung aus Souver\u00e4nit\u00e4t und Offenheit, eine neue Balance und einen deutlichen Ausbau bei den Impfungen. Die britische Regierung will noch an diesem Montag Daten \u00fcber die Wirksamkeit ihrer Impfkampagne pr\u00e4sentieren. Mit Spannung werden vor allem Daten zum Astrazeneca-Impfstoff erwartet. &#171;Es sieht gut aus&#187;, sagte der zust\u00e4ndige Staatssekret\u00e4r Nadhim Zahawi dem britischen Nachrichtensender Sky News. Das Impfprogramm beginne, Fr\u00fcchte zu tragen. Details werde Premierminister Boris Johnson am Nachmittag vorlegen, wenn er seinen Fahrplan f\u00fcr die schrittweise Aufhebung des Lockdowns in England im Parlament vorstelle, sagte Zahawi. Gesundheit ist im Vereinigten K\u00f6nigreich Sache der einzelnen Landesteile. In Schottland, Wales und Nordirland bestimmen die jeweiligen Regionalregierungen \u00fcber die weiteren Ma\u00dfnahmen. Die Kassen\u00e4rzte wollen auch den Corona-Impfstoff von Biontech\/Pfizer in ihren Praxen verabreichen, sobald gen\u00fcgend Impfstoff vorhanden ist. Erste Daten h\u00e4tten gezeigt, dass Transport und Lagerung des Pr\u00e4parats auch bei deutlich h\u00f6heren Temperaturen m\u00f6glich sei. &#171;Das wiederum ist die Voraussetzung, um in den Praxen zu impfen. Das hei\u00dft, auch Biontech sehen wir als Impfstoff in den Praxen&#187;, sagte der Chef der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Montag im ZDF-Morgenmagazin. Wann die \u00c4rzte mit den Impfungen in den Praxen beginnen werden, k\u00f6nne man derzeit &#171;schwer pr\u00e4zise festmachen&#187;. Noch gebe es keine ausreichenden Impfmengen. &#171;Ich denke, ein Zeitraum von vier bis sechs Wochen wird uns da mehr Klarheit bringen&#187;, betonte Gassen. Der Vorsitzende des Welt\u00e4rztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat vor weiteren Lockerungen der Corona-Regeln gewarnt. &#171;Wer in Zeiten steigender R-Werte \u00fcber Lockerungen spricht, handelt absolut unverantwortlich&#187;, sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). F\u00fcr solche Schritte sei es zu fr\u00fch. &#171;Bei jeder Lockerung wird es einen deutlichen Anstieg der Zahlen geben.&#187; Mit Blick auf die zuletzt wieder gestiegene Sieben-Tage-Inzidenz und den erneut hohen R-Wert warnte Montgomery: &#171;Der Inzidenzwert zeigt, wo wir aktuell stehen. Der R-Wert zeigt, wohin wir gerade gehen. Bei einem Wert klar \u00fcber 1,0 droht wieder exponentielles Wachstum &#8212; und genau das ist jetzt der Fall.&#187; Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4369 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 62 weitere Todesf\u00e4lle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 4426 Neuinfektionen und 116 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 61,0 &#8212; und damit h\u00f6her als am Vortag (60,2). Bundesbildungsministerin Anja Karliczek unterst\u00fctzt die Grundschul\u00f6ffnungen in mehreren Bundesl\u00e4ndern in dieser Woche. &#171;Es ist gut, dass viele Schulen in Deutschland jetzt schrittweise wieder mit dem Pr\u00e4senzunterricht beginnen&#187;, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Pr\u00e4senzunterricht sei durch nichts zu ersetzen. &#171;Kinder, besonders j\u00fcngere, brauchen einander.&#187; Die CDU-Politikerin rief dazu auf, &#171;alle zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel zur Pr\u00e4vention einer Viren\u00fcbertragung zu ergreifen&#187;, um den Schulbetrieb auch in den n\u00e4chsten Wochen aufrecht erhalten zu k\u00f6nnen. Eine Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass kostenfreie Corona-Schnelltest f\u00fcr alle zu einer Lockerung der aktuellen Beschr\u00e4nkungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Das geht aus einer Umfrage der Meinungsforscher von YouGov Deutschland hervor. 26 Prozent der Befragten stimmten demnach der Aussage &#171;voll und ganz zu&#187;, dass Schnelltests eine schnellere \u00d6ffnung von etwa Schulen, Hotels oder Einzelhandel beg\u00fcnstigen w\u00fcrden,33 Prozent stimmten &#171;eher zu&#187;. Insgesamt 28 Prozent der Teilnehmer sahen die Schnelltests hingegen &#171;\u00fcberhaupt nicht&#187; beziehungsweise &#171;eher nicht&#187; als m\u00f6gliches Mittel f\u00fcr Lockerungen.13 Prozent machten keine Angabe. Die SPD bezweifelt, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sein Versprechen kostenloser Corona-Tests f\u00fcr alle B\u00fcrger ab 1. M\u00e4rz halten kann. Generalsekret\u00e4r Lars Klingbeil sagte am Sonntagabend in der Talkshow Die richtigen Fragen auf Bild live: &#171;Ich w\u00fcnsche mir wirklich, dass die Ank\u00fcndigung von Jens Spahn klappt, dass alle kostenfrei getestet werden k\u00f6nnen.&#187; Doch: &#171;Beim Impfen haben wir gemerkt, wir k\u00f6nnen den Ank\u00fcndigungen von Jens Spahn nicht glauben. Da wird jetzt immer weiter korrigiert und korrigiert. Und ich habe ein bisschen Angst, dass wir (beim Testen) die n\u00e4chste Entt\u00e4uschung schaffen.&#187; \u00c4hnlich kritisch bewertete FDP-Chef Christian Lindner das Test-Programm: &#171;Wir haben die erste Chance auf einen Strategiewechsel beim Impfen verpasst und sind jetzt dabei, auch die zweite gro\u00dfe Chance durch Schnell- und Selbsttest zu verstolpern.&#187; Wegen der Corona-Krise wird die Bundestagswahl nach einem Bericht der Saarbr\u00fccker Zeitung so teuer wie noch nie. Das Bundesinnenministerium veranschlage f\u00fcr die Wahl am 26. September Kosten von insgesamt 107 Millionen Euro. Als einen der Gr\u00fcnde nannte das Ministerium, dass wegen der Pandemie deutlich mehr Briefw\u00e4hler erwartet werden. Damit l\u00e4gen die Kosten erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik \u00fcber der Marke von 100 Millionen. Die Wahl 2017 schlug noch mit 92 Millionen Euro zu Buche. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte der Zeitung, man rechne mit einem erh\u00f6hten Anteil von Briefw\u00e4hlern, denn es sei nicht auszuschlie\u00dfen, dass die Wahl &#171;noch unter Beeintr\u00e4chtigungen durch die Covid-19-Pandemie&#187; stattfinden werde. Mehr Briefw\u00e4hler bedeuteten zugleich h\u00f6here Kosten, da der Bund die kostenlose Bef\u00f6rderung von Wahlbriefen finanziere. Auch die Versendung der Wahlbenachrichtigungen sei teurer geworden. Berlins Amts\u00e4rzte fordern nach einem Medienbericht einhellig, Lockerungen nicht mehr an generelle Inzidenzwerte zu kn\u00fcpfen. Es sei &#171;nicht zielf\u00fchrend, Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen an Inzidenzen von 20\/35\/50&#187; zu koppeln, hei\u00dft es dem Tagesspiegel (Montag) zufolge in einer Stellungnahme aller zw\u00f6lf Amts\u00e4rzte f\u00fcr die Senatskanzlei. Stattdessen schlagen die Mediziner demnach &#171;intensive Ma\u00dfnahmen der Infektionspr\u00e4vention&#187; f\u00fcr Alte und Kranke und gleichzeitig eine Abmilderung der Ma\u00dfnahmen f\u00fcr andere Gruppen wie Schulkinder vor. &#171;Diese Inzidenzen bilden nicht das wirkliche Infektionsgeschehen ab&#187;, schreiben demnach die Amts\u00e4rzte. Die Inzidenzen seien von Testkapazit\u00e4ten und dem Testwillen der Menschen abh\u00e4ngig. &#171;Dadurch kommt es zu Schwankungen, die nicht die infektiologische Lage widerspiegeln&#187;, zitiert das Blatt die \u00c4rzte. Notwendig sei eine nach Altersgruppen ausgerichtete Inzidenzanalyse als &#171;Fr\u00fchwarnsystem&#187;. Im Ostseebad K\u00fchlungsborn hat die Polizei am Sonntag wegen der Corona-Einschr\u00e4nkungen eine Line Dance-Vorf\u00fchrung gestoppt. Etwa 50 Aktive einer solchen Tanzgruppe hatten sich in der Innenstadt getroffen und getanzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Durch gro\u00dfen Andrang im Zuge des sonnigen Wetters blieben mehrere hundert Zuschauer auf dem Boulevard stehen, so dass sich eine gr\u00f6\u00dfere Ansammlung bildete. Dabei seien die Kontaktabst\u00e4nde nicht mehr eingehalten worden. So mussten die &#171;Line Dancer&#187; ihre Aktivit\u00e4ten abbrechen und die Besucher sich entsprechend der Vorgaben wieder anders verteilen. Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (54) ist sich mit dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet (60) \u00fcber den Zeitplan f\u00fcr die Kanzlerkandidatur der Unionsparteien nach eigenen Worten einig. Viel wichtiger ist es aber nach S\u00f6ders Worten, die drohende dritte Welle der Corona-Pandemie einzud\u00e4mmen. Das bewege ihn, Laschet und Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) mehr, sagte S\u00f6der und wies Vorw\u00fcrfe selbstherrlichen Agierens zur\u00fcck. Er tue, wovon er \u00fcberzeugt sei. Bayern habe von Platz eins der meisten Neuinfektionen kommend Platz elf erreicht. &#171;Alles, was wir getan haben, war erfolgreich.&#187; Und: &#171;Die gro\u00dfe Mehrheit der Bev\u00f6lkerung steht hinter einem konsequenten und vern\u00fcnftigen Kurs&#187;, sagte S\u00f6der. &#171;Deswegen ist es Aufgabe von uns allen, Empathie zu zeigen und das Vern\u00fcnftige zu tun.&#187; Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) hat Forderungen nach einem zeitlich verbindlichen Plan f\u00fcr Lockerungen der Corona-Beschr\u00e4nkungen zur\u00fcckgewiesen und einen Neuinfektionswert von unter 10 als anstrebenswert, aber auch noch &#171;ziemlich weit weg&#187; dargestellt. Mehr Informationen erhaltet ihr im Artikel &#171;Jens Spahn will &#8216;keine falschen Versprechungen machen&#8217;: Inzidenz unter 10 ist &#8216;weit weg'&#187;. Die zunehmende Digitalisierung des Alltags in der Corona-Krise bringt nach Einsch\u00e4tzung des Amazon-Technikchefs Werner Vogels neue Herausforderungen f\u00fcr die Sicherheit im Netz. In der Pandemie seien viele unerfahrene Nutzer von Online-Diensten dazugekommen, die leichte Beute f\u00fcr Cyberkriminelle werden k\u00f6nnten, warnte Vogels bei einem Auftritt bei der Innovationskonferenz DLD All Stars am Sonntag. &#171;Wir m\u00fcssen unsere Sicherheitsma\u00dfnahmen aufr\u00fcsten. Das ist entscheidend.&#187; Israel hat am Sonntag Lockerungen f\u00fcr die B\u00fcrger eingef\u00fchrt, die gegen das Coronavirus geimpft oder nach einer Erkrankung wieder genesen sind. Wie genau das abl\u00e4uft, erfahrt ihr im TAG24-Artikel &#171;Israel lockert Lockdown f\u00fcr Geimpfte: Impfstoff gibt es jetzt auch bei Ikea!&#187; Der von Bund und L\u00e4ndern versprochene Stufenplan f\u00fcr weitere Schritte in der Corona-Pandemie sollte sich nach Ansicht des Vorsitzenden der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz, Michael M\u00fcller (56, SPD), nicht nur an der Zahl der Neuinfektionen orientieren. &#171;Der Inzidenzwert bleibt wichtig, aber auch ein R-Wert deutlich unter 1 und eine sinkende Auslastung der Intensivmedizin werden wichtige Kriterien f\u00fcr n\u00e4chste Lockerungsschritte sein&#187;, sagte Berlins Regierender B\u00fcrgermeister der &#171;Stuttgarter Zeitung&#187; und den &#171;Stuttgarter Nachrichten&#187;. M\u00fcller k\u00fcndigte f\u00fcr die neue Woche &#171;einen Vorschlag ohne die Werte 10 oder 25&#187; an, wie sie von einigen vorgeschlagen wurden. In seinem Entwurf werde es vielmehr um Zeitr\u00e4ume mit Ansteckungsraten unter 35 oder 50 gehen. &#171;Wenn Bundesl\u00e4nder stabil \u00fcber mehrere Wochen diese Inzidenzen erreichen, k\u00f6nnen weitere Schritte in der Kultur und der Gastronomie folgen.&#187; Halles Oberb\u00fcrgermeister Bernd Wiegand (63, parteilos) hat die vorgezogene Corona-Impfung von ihm und insgesamt 29 Kommunalpolitikern erneut verteidigt. &#171;Katastrophenschutz-Stab und Stadtrat m\u00fcssen in der Pandemie funktionsf\u00e4hig bleiben&#187;, teilte Wiegand am Sonntag mit. Im Umgang mit \u00fcbrig gebliebenen Impfdosen stelle sich die Frage, &#171;ob Politiker und Entscheidungstr\u00e4ger f\u00fcr die f\u00fcr die letzte \u00fcbrig gebliebene Spritze angerufen werden&#187;. Diese Frage habe man diskutiert und sei der Meinung, &#171;dass es sachgerecht und mit der Corona-Impfverordnung vereinbar ist&#187;, solche Reste Politikern in zentralen Funktionen anzubieten &#8212; sofern sich niemand mit h\u00f6chster Impfpriorit\u00e4t, also Hochbetagte oder medizinischen Personal, finde. Trotz eines deutlichen R\u00fcckgangs bei den Corona-Neuansteckungen in Brandenburg gibt es nach Ansicht von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (63, Gr\u00fcne) keine Entwarnung beim Infektionsgeschehen. Sie verwies auf die &#171;rasante&#187; Ausbreitung der ansteckenderen Virusvarianten. &#171;Der Anteil der ansteckenderen Virusmutanten wurde letzte Woche schon auf 22 bis 23 Prozent beziffert, Tendenz rasch ansteigend&#187;, sagte Nonnemacher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. &#171;Auch wenn wir jetzt gr\u00f6\u00dfere Bev\u00f6lkerungsanteile als bisher impfen k\u00f6nnen, so ist die Gefahr einer dritten Welle sehr real.&#187; Die Landkreise im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet haben mit besonders hohen Infektionszahlen zu k\u00e4mpfen und fordern daher ein besseres Schutzkonzept. Im ganzen Land werde \u00fcber \u00d6ffnungen gesprochen, so eine Perspektive w\u00fcnschten sich die Landr\u00e4te auch f\u00fcr ihre Regionen, hei\u00dft es in einem gemeinsamen Eckpunkte-Papier der ostbayerischen Landkreise von Sonntag. Teil des F\u00fcnf-Punkte-Plans ist unter anderem, dass Impfstoff, der in anderen Regionen nicht verwendet wird und gelagert werden m\u00fcsste, in den Grenzgebieten verabreicht werden k\u00f6nnte. Zudem sollten auch in den betroffenen Landkreisen Kinder bald wieder zur Schule gehen k\u00f6nnen. Dazu sollten Lehrkr\u00e4fte und Erzieher priorit\u00e4r geimpft werden. Au\u00dferdem m\u00fcssten mit Hilfe des Bundes und des Landes die Testkapazit\u00e4ten in den Grenzregionen ausgebaut werden, hei\u00dft es weiter in dem Papier. Baden-W\u00fcrttembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (59, Gr\u00fcne) will einem Bericht zufolge wegen eines Millionenschadens durch fehlerhafte Atemschutzmasken vor Gericht ziehen. Das berichtete die &#171;Stuttgarter Zeitung&#187; unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher. Durch die Lieferung von Masken, die nicht den Anforderungen gen\u00fcgten, sei dem Land wahrscheinlich ein Schaden &#171;im niedrigen zweistelligen Millionenbereich&#187; entstanden, hie\u00df es. Einer der betroffenen Vertragspartner aus dem Ausland habe bereits mitgeteilt, dass die Anspr\u00fcche nicht anerkannt w\u00fcrden. Deswegen sei &#171;eine gerichtliche Auseinandersetzung sehr wahrscheinlich&#187;. Das Kultusministerium in Stuttgart hatte Ende November angek\u00fcndigt, Millionen von FFP2- und OP-Masken an die Lehrkr\u00e4fte in Baden-W\u00fcrttemberg verteilen zu wollen. Bei den Lehrkr\u00e4ften gab es jedoch Zweifel an deren Sicherheit. Anfang Februar r\u00e4umte das Sozialministerium ein, dass nicht alle der Schutzmasken den Anforderungen gen\u00fcgen. Gut 200 Menschen haben am Wochenende in Frankreich trotz strenger Corona-Regeln auf illegalen Partys gefeiert. Sowohl in der franz\u00f6sischen Hauptstadt als auch im s\u00fcdlich von Paris gelegenen Orly versammelten sich etwa 100 Menschen, wie die Pariser Polizei am Sonntag auf Twitter mitteilte. Beamte nahmen in der Nacht zum Sonntag zehn Personen fest und sprachen mindestens 59 geb\u00fchrenpflichtige Verwarnungen aus. Der Pr\u00e4sident der deutschen Intensivmediziner, Gernot Marx, ist zuversichtlich, dass Deutschland die Corona-Pandemie in der zweiten Jahresh\u00e4lfte unter Kontrolle bekommen kann. &#171;Wenn sich jetzt alle Menschen bald gut durchimpfen lassen, dann k\u00f6nnte es sein, dass wir Corona Ende des dritten Quartals 2021, also im Herbst, im Griff haben&#187;, sagte Marx der &#171;Augsburger Allgemeinen&#187; (Montag). Mehr dazu lest Ihr in unserem TAG24-Artikel &#171;Intensivmediziner gibt Hoffnung: K\u00f6nnen Corona im Herbst im Griff haben&#187; Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Derby der Mail\u00e4nder Fu\u00dfballclubs AC und Inter haben sich tausende Fans vor dem Giuseppe-Meazza-Stadion getroffen. Wie auf Live-Bildern der Zeitung &#171;Corriere della Sera&#187; zu sehen war, warteten die Anh\u00e4nger von AC am Sonntag vor dem Anpfiff auf den Mannschaftsbus. Trotz geltender Corona- und Abstandsregeln standen die Fans dicht gedr\u00e4ngt zusammen und stimmten laute Fanges\u00e4nge an. Bei der Einfahrt des Busses der Rossoneri z\u00fcndeten einige bengalische Feuer und Rauchbomben. Nach dem Corona-Ausbruch in einem Husumer Schlachthof hat der Kreis Nordfriesland leichte Entwarnung gegeben. Die Quarant\u00e4ne f\u00fcr 169 Mitarbeiter sei am Freitag aufgehoben worden, teilte der Kreis mit. Am Montag werde die gesamte Belegschaft einschlie\u00dflich externer Mitarbeiter erneut getestet. Es werde angestrebt, den Betrieb am Donnerstag mit einem \u00fcberarbeiteten Hygienekonzept wieder aufzunehmen. Bei zwei Reihentestungen seien insgesamt 113 Mitarbeiter und 23 Kontaktpersonen positiv getestet worden. Weitere 178 Tests fielen negativ aus. Hinweise auf Virusvarianten h\u00e4tten die Ergebnisse nicht erbracht, hie\u00df es. &#171;Die hohe Anzahl an Negativergebnissen aus der zweiten Reihentestung ist beruhigend&#187;, sagte Landrat Florian Lorenzen. Er appellierte jedoch an das Unternehmen, die Hygienebestimmungen k\u00fcnftig konsequent umzusetzen. Angesichts des warmen und sonnigen Wetters hat die Polizei im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern verst\u00e4rkt die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Am Samstag standen den Angaben zufolge insbesondere tagestouristische Ausfl\u00fcge im Fokus. So habe man im Ostseebad Boltenhagen einen &#171;lebhaften Personenzulauf&#187; verzeichnet, teilte die Polizei am Sonntag mit. Da auch viele Autos aus benachbarten Bundesl\u00e4ndern registriert wurden, richtete die Polizei mehrere Kontrollstellen ein. Insgesamt seien 352 Fahrzeuge kontrolliert und dabei 59 Ordnungswidrigkeiten geahndet worden.28 Mal seien Fahrer zur R\u00fcckreise in ihre jeweiligen Bundesl\u00e4nder aufgefordert worden. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald richtete das Polizeipr\u00e4sidium Neubrandenburg an den Zufahrtsstra\u00dfen zur Insel Usedom, in Wolgast und Ueckerm\u00fcnde sowie in Pasewalk Kontrollstellen ein. Die Polizei k\u00fcndigte an, die Einhaltung der Corona-Regeln auch am Sonntag zu kontrollieren. Der Corona-Impfstoff von Biontech\/Pfizer verhindert laut Angaben des israelischen Gesundheitsministeriums nach der zweiten Impfung zu rund 99 Prozent schwere Krankheitsverl\u00e4ufe oder Todesf\u00e4lle. Das geht aus Daten hervor, die das Ministerium am Sonntag ver\u00f6ffentlichte. Israel hatte am 19. Dezember begonnen, den Impfstoff zu verabreichen. Die Daten reichen bis zum 13. Februar. Demnach wurde eine Corona-Erkrankung zu 95,8 Prozent verhindert, zu 98 Prozent das Auftreten von Symptomen wie Fieber und Atembeschwerden und zu rund 99 Prozent Krankenhausaufenthalte, schwere Erkrankungen und Tod. Gemessen wurde der Grad der Wirksamkeit des Impfstoffs 14 Tage nach der zweiten Impfung. Das Ministerium verglich die Erkrankungs- und Sterberaten zwischen denen, die geimpft worden waren und jenen, die nicht geimpft wurden. Kurz vor dem Start des Schulbetriebs in zehn Bundesl\u00e4ndern hat der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vor einem \u00d6ffnungswettbewerb zwischen den L\u00e4ndern und Gesundheitsgef\u00e4hrdungen f\u00fcr Lehrer gewarnt. &#171;Die \u00d6ffnungen sind kein Wettbewerb, bei dem das Bundesland gewinnt, das die weitgehendsten Lockerungen umsetzt und die Gesundheit aller Beteiligten maximal riskiert&#187;, sagte VBE-Chef Udo Beckmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND\/Sonntag). &#171;Der f\u00f6derale Vergleichsma\u00dfstab muss sein, welches Land am besten Neuinfektionen verhindert.&#187; Beckmann kritisierte: &#171;Lehrkr\u00e4fte m\u00fcssen sich bei der von Montag an breitfl\u00e4chigen \u00d6ffnung der Schulen zum Teil ungesch\u00fctzt ausgeliefert in Situationen begeben, denen sich kaum jemand anders stellen muss: n\u00e4mlich dass viele Haushalte \u00fcber mehrere Stunden zusammen in einem Raum sind &#8212; im Klassenraum.&#187; Bei Grenzkontrollen an den \u00dcberg\u00e4ngen zu Tschechien und dem \u00f6sterreichischen Bundesland Tirol sind in dieser Woche fast 16.000 Menschen zur\u00fcckgewiesen worden, davon allein 4522 Personen ohne negativen Corona-Test. Nach einem Bericht der &#171;Bild am Sonntag&#187; wurden im Zeitraum vom 14. Februar bis Samstag insgesamt 104.178 Personen vor der Einreise nach Deutschland kontrolliert, dabei wurden insgesamt 15.877 Menschen abgewiesen. Neben fehlender Corona-Tests hatten die Abgewiesenen entweder keine digitalen Reiseanmeldung oder geh\u00f6rten nicht zu den Ausnahmen f\u00fcr eine Einreise nach Deutschland &#8212; etwa \u00c4rzte und Pflegepersonal. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (52, CDU) hat sich f\u00fcr pragmatische L\u00f6sungen ausgesprochen, um die Impfkampagne gegen Covid-19 in Deutschland zu beschleunigen. &#171;Wir sollten pr\u00fcfen, ob wir bei einer fl\u00e4chendeckenden Impfung auch Zahn\u00e4rzte und sp\u00e4ter auch Betriebs\u00e4rzte miteinbeziehen k\u00f6nnen&#187;, sagte der CDU-Politiker der &#171;Welt am Sonntag&#187;. &#171;Daher sollten wir alle Ressourcen nutzen, die wir haben, um die Menschen schnell zu impfen.&#187; F\u00fcr nicht n\u00f6tig h\u00e4lt Brinkhaus die Erstellung eines Stufenplans, um Schritt f\u00fcr Schritt aus dem Lockdown zu kommen. &#171;Der Paragraph 28a des Infektionsschutzgesetzes mit den Inzidenzen von 35 und 50 ist ja quasi ein Stufenplan&#187;, sagte er. Brinkhaus warnte vor voreiligen \u00d6ffnungsschritten. Die Todesf\u00e4lle in Deutschland seien immer noch zu hoch, hinzu k\u00e4men die Virus-Mutanten, die wesentlichen ansteckender seien. &#171;So tun wir gut daran, die 35 erst mal zu erreichen, bevor wir fl\u00e4chendeckend \u00fcber \u00d6ffnungen nachdenken.&#187; Trotz der Corona-Krise waren am Wochenende wieder viele Menschen auf den Skipisten rund um den polnischen Wintersportort Zakopane unterwegs. &#171;Ganz Polen kommt hierher nach Zakopane, und leider m\u00fcssen wir erleben, dass eine gro\u00dfe Gruppe unter den Besuchern sich nicht an die Corona-Ma\u00dfnahmen h\u00e4lt&#187;, sagte ein Polizeisprecher am Samstag nach Angaben der Agentur PAP. Man habe seit Freitagnachmittag mehr als hundert Bu\u00dfgelder verh\u00e4ngt. Aus dem 85 Kilometer entfernten Krakau (Krakow) trafen 50 zus\u00e4tzliche Polizisten als Verst\u00e4rkung ein. Zakopane ist ein beliebter Ferienort am Fu\u00dfe des Tatra-Gebirges. Vor einer Woche war es dort zu Party-Exzessen auf der Einkaufs- und Vergn\u00fcgungsmeile Krupowki gekommen. Anders als in den Nachbarl\u00e4ndern Slowakei und Tschechien laufen in Polen die Skilifte wieder. Die Hotels d\u00fcrfen mit halber Kapazit\u00e4t \u00f6ffnen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Coronavirus h\u00e4lt sich auch in Deutschland weiter. Immer mehr Menschen steckten sich mit der neuartigen Erkrankung an. Auch Todesopfer gibt es zu beklagen. Deutschland\/Welt &#8212; In Deutschland wurde der Corona-Lockdown noch einmal bis zum 7. M\u00e4rz verl\u00e4ngert. 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