<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1915180,"date":"2021-06-01T11:18:00","date_gmt":"2021-06-01T09:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1915180"},"modified":"2021-06-01T11:13:47","modified_gmt":"2021-06-01T09:13:47","slug":"verdopplung-erwartet-zahl-der-privatpleiten-in-deutschland-steigt-sprunghaft-an","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/06\/verdopplung-erwartet-zahl-der-privatpleiten-in-deutschland-steigt-sprunghaft-an\/","title":{"rendered":"Verdopplung erwartet: Zahl der Privatpleiten in Deutschland steigt sprunghaft an"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>W\u00e4hrend die Zahl der Firmeninsolvenzen in der Corona-Krise bislang sogar sank, d\u00fcrfte die der Privatpleiten stark steigen. Das aber hat weniger mit der Pandemie zu tun als mehr mit einer Gesetzes\u00e4nderung.<\/b><br \/>\nW\u00e4hrend die Zahl der Firmeninsolvenzen in der Corona-Krise bislang sogar sank, d\u00fcrfte die der Privatpleiten stark steigen. Das aber hat weniger mit der Pandemie zu tun als mehr mit einer Gesetzes\u00e4nderung. Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie ist die Zahl der Privatpleiten bundesweit sprunghaft gestiegen. Nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Crifb\u00fcrgel gab es im ersten Quartal des laufenden Jahres 31.821 Privatinsolvenzen. Das waren 56,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nach zehn Jahren sinkender Zahlen erwartet Crifb\u00fcrgel im Gesamtjahr 2021 in etwa eine Verdoppelung der Privatpleiten auf bis zu 110.000 F\u00e4lle. Im vergangenen Jahr gab es demnach 56.324 private Insolvenzen in Deutschland. Den Anstieg zu Jahresbeginn f\u00fchrte Crifb\u00fcrgel-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Frank Schlein vor allem darauf zur\u00fcck, dass viele Betroffene eine Gesetzesreform abgewartet h\u00e4tten. Verbraucher k\u00f6nnen inzwischen einfacher nach drei statt wie bisher nach sechs Jahren von ihren Restschulden befreit werden. Die Verk\u00fcrzung gilt r\u00fcckwirkend auch f\u00fcr Insolvenzverfahren, die ab dem 1. Oktober 2020 beantragt wurden. &#171;Da diese Reform ein gro\u00dfer Vorteil ist, haben viele Antragssteller auf den entsprechenden Beschluss des Bundestages gewartet&#187;, erl\u00e4uterte Schlein. Die unmittelbar von der Corona-Pandemie verursachte Insolvenzwelle wird nach Einsch\u00e4tzung der Wirtschaftsauskunftei wohl ab dem zweiten Halbjahr 2021 einsetzen und bis in das Jahr 2022 hineinreichen. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie seien nicht nur f\u00fcr Besch\u00e4ftigte im Niedriglohnbereich existenzbedrohend, sondern auch im mittleren Einkommensbereich zum Beispiel durch Kurzarbeit deutlich sp\u00fcrbar. Auf Dauer f\u00fchre weniger Einkommen erst in die \u00dcberschuldung und dann in die Privatinsolvenz. Verbraucher haben vor allem Schulden bei Kreditinstituten, Versandh\u00e4ndlern, Versicherungen, Beh\u00f6rden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften. Steigende Zahlen wurden Crifb\u00fcrgel zufolge im ersten Quartal in allen Bundesl\u00e4ndern festgestellt. Den st\u00e4rksten Zuwachs verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern (plus 86,7 Prozent) gefolgt von Nordrhein-Westfalen (plus 81,1 Prozent), Hamburg (plus 77,5 Prozent) und Th\u00fcringen (plus 75,3 Prozent). Einen nur geringen Anstieg von 0,3 Prozent meldete Sachsen-Anhalt. Im Bundesschnitt gab es den Angaben zufolge 38 Privatpleiten je 100.000 Einwohner. Angef\u00fchrt wurde diese Statistik von Bremen mit 76 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohnern, gefolgt von Hamburg mit 57 F\u00e4llen. \u00dcber dem Schnitt rangierten auch Niedersachsen (52), Schleswig-Holstein und das Saarland (je 49), Mecklenburg-Vorpommern (47) sowie Nordrhein-Westfalen (45). Am wenigsten Privatinsolvenzen je 100 000 Einwohner wurden den Angaben zufolge in Bayern (26), Hessen (29) und Th\u00fcringen (30) gemeldet.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die Zahl der Firmeninsolvenzen in der Corona-Krise bislang sogar sank, d\u00fcrfte die der Privatpleiten stark steigen. 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