<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1937914,"date":"2021-07-03T16:55:00","date_gmt":"2021-07-03T14:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1937914"},"modified":"2021-07-03T17:10:36","modified_gmt":"2021-07-03T15:10:36","slug":"zwei-tote-und-viele-vermisste-nach-gewaltigem-erdrutsch-in-japan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/07\/zwei-tote-und-viele-vermisste-nach-gewaltigem-erdrutsch-in-japan\/","title":{"rendered":"Zwei Tote und viele Vermisste nach gewaltigem Erdrutsch in Japan"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Es sind Bilder wie bei einem Tsunami: Eine enorme Schlammlawine rei\u00dft in Japan H\u00e4user mit sich. Zwei Menschen sterben, mehr als 20 weitere werden vermisst. Das Inselreich wird immer h\u00e4ufiger von heftigen Regenf\u00e4llen heimgesucht.<\/b><br \/>\nTokio. Mit donnerndem Get\u00f6se rauschen gewaltige Schlammmassen den Abhang hinab und walzen alles nieder, was ihnen in den Weg kommt: Strommasten, Autos, ganze Wohngeb\u00e4ude, die wie Kartenh\u00e4user einst\u00fcrzen. Stra\u00dfen versinken im Morast. Mindestens zwei Menschen sterben, rund 20 weitere werden noch vermisst, wie \u00f6rtliche Medien aus der s\u00fcdwestlich von Tokio gelegenen Pr\u00e4fektur Shizuoka berichteten. Die Bilder aus dem f\u00fcr seine hei\u00dfen Onsen-B\u00e4der bekannten japanischen K\u00fcstenort Atami vom Samstag erinnern an Szenen wie bei einer Tsunami-Katastrophe. Zwei Frauen, die mit \u201eHerz- und Atemstillstand\u201c gefunden worden waren, wurden sp\u00e4ter f\u00fcr tot erkl\u00e4rt. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten wurden durch die widrigen Wetterumst\u00e4nde erschwert. \u201eDie Erde rutschte bis zur Vorderseite des Ladens. Es klang wie ein Bagger, der ein Haus zertr\u00fcmmert\u201c, sagte der Mitarbeiter eines Glasstudios in Atami zu Reportern. Davor geparkte Autos seien weggesp\u00fclt worden. Die Schlammlawine hatte eine Geschwindigkeit von gesch\u00e4tzt rund 40 Kilometern in der Stunde, erkl\u00e4rte Professor Motoyuki Ushiyama vom Zentrum f\u00fcr Forschung und Bildung zu Naturgefahren der Universit\u00e4t Shizuoka der Agentur Kyodo. Sie erstreckte sich \u00fcber eine L\u00e4nge von rund zwei Kilometern rutschte bis nahe an die K\u00fcste. Die Toten wurden nahe eines Hafens gefunden. Rettungskr\u00e4fte suchten mit Unterst\u00fctzung von herbeigerufenen Soldaten nach den Vermissten. Wegen der widrigen Wetterbedingungen k\u00f6nnten jedoch derzeit keine Hubschrauber bei der Such- und Bergungsoperation eingesetzt werden, erkl\u00e4rte Ministerpr\u00e4sident Yoshihide Suga. Er hatte zuvor in der Hauptstadt einen Krisenstab einberufen. Mindestens zehn Wohnh\u00e4user wurden zerst\u00f6rt. Nach Angaben des B\u00fcrgermeisters von Atami, Sakae Saito, wurden bis zu 300 Geb\u00e4ude besch\u00e4digt. Die Beh\u00f6rden gaben die h\u00f6chste Warnstufe aus und riefen rund 25 000 Haushalte auf, sich in Sicherheit zu bringen. Die meteorologische Beh\u00f6rde in Tokio warnte auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage in weiten Gebieten des Landes vor schweren Regenf\u00e4llen. In Tausenden von Haushalten war die Stromversorgung unterbrochen. Das japanische Fernsehen verbreitete Aufnahmen von B\u00fcrgern, die den Moment auf Twitter festhielten, als gegen 10.30 Uhr Ortszeit die schwarze Schlammwelle von einem Abhang durch H\u00e4user bricht und alles mit sich rei\u00dft. Die Ungl\u00fcckstelle befinde sich nahe eines Vulkans und weise Ablagerungen von vulkanischer Asche und Auswurf auf, erl\u00e4uterte Professor Susumu Yasuda von der Tokyo Denki University in der Zeitung \u201eAsahi Shimbun\u201c. Bei dem betroffenen Abhang sei es denn auch wahrscheinlich gewesen, dass er wie jetzt geschehen abgehen k\u00f6nnte. Auch an anderen Orten entlang der Pazifikk\u00fcste des Landes wurden Bewohner unterdessen gewarnt, sich vor anschwellenden Fl\u00fcssen, \u00dcberflutungen und m\u00f6glichen Erdrutschen in Sicherheit zu bringen. Die heftigen Niederschl\u00e4ge f\u00fchrten auch zu Unterbrechungen im Bahnverkehr. Der Betrieb von Shinkansen-Hochgeschwindigkeitsz\u00fcgen zwischen Tokio und Shin-Osaka fiel f\u00fcr kurze Zeit aus. In Atami begannen Menschen noch am selben Tag mit Aufr\u00e4umarbeiten. Im Zuge der globalen Klimaerw\u00e4rmung verzeichnet Japan immer mehr starke Regenf\u00e4lle, wodurch es auch immer \u00f6fter zu Erdrutschen kommt. In den zur\u00fcckliegenden zehn Jahren gingen nach amtlichen Angaben j\u00e4hrlich im Schnitt fast 1500 Erdrutsche in dem bergigen Inselreich ab &#8212; das sind fast doppelt so viele wie in den zehn Jahren zuvor. RND\/dpa<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sind Bilder wie bei einem Tsunami: Eine enorme Schlammlawine rei\u00dft in Japan H\u00e4user mit sich. Zwei Menschen sterben, mehr als 20 weitere werden vermisst. Das Inselreich wird immer h\u00e4ufiger von heftigen Regenf\u00e4llen heimgesucht. Tokio. 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