<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1945229,"date":"2021-07-14T04:51:00","date_gmt":"2021-07-14T02:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1945229"},"modified":"2021-07-14T05:04:56","modified_gmt":"2021-07-14T03:04:56","slug":"erster-toter-bei-protesten-gegen-kubas-regierung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/07\/erster-toter-bei-protesten-gegen-kubas-regierung\/","title":{"rendered":"Erster Toter bei Protesten gegen Kubas Regierung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Demonstrationen gegen das Regime in ganz Kuba sind beispiellos. Die Polizei greift hart durch. Ein Mann kommt ums Leben, viele&#8230;<\/b><br \/>\nB ei den beispiellosen regierungskritischen Protesten in Kuba hat es einen Toten gegeben. Ein 36 Jahre alter Mann sei am Montag bei einer Demonstration am Stadtrand von Havanna gestorben, teilte das kubanische Innenministerium am Dienstag mit. Die Beh\u00f6rden des Karibikstaats gehen nach Aussagen von Aktivisten brutal gegen die Demonstranten vor.144 Menschen wurden laut der Protestbewegung San Isidro festgenommen oder gelten als vermisst. Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben des Innenministeriums um einen Mann namens Diubis Laurencio Tejeda. Die amtliche kubanische Nachrichtenagentur berichtete, er habe sich an den \u201eUnruhen\u201c im Land beteiligt. Das Innenministerium erkl\u00e4rte sein \u201eBedauern\u201c \u00fcber den Tod des Mannes. Am Sonntag waren in Kuba tausende Menschen auf die Stra\u00dfe gegangen, um ihrem Unmut \u00fcber die schlimmste Wirtschaftskrise seit 30 Jahren Ausdruck zu verleihen. Die Demonstrationen fanden in dutzenden St\u00e4dten statt. Proteste gab es auch am Montag und Dienstag. Protestteilnehmer riefen unter anderem \u201eFreiheit\u201c und \u201eNieder mit der Diktatur\u201c. Die landesweiten Demonstrationen sind f\u00fcr Kuba extrem ungew\u00f6hnlich. Die einzigen erlaubten Versammlungen sind normalerweise Veranstaltungen der Kommunistischen Partei. Am Dienstag suchten in Havanna zahlreiche Menschen nach ihren Angeh\u00f6rigen oder Freunden. Eine Frau, die auf einer Polizeistation in der Hauptstadt nach ihrem 21 Jahre alten Sohn fragte, berichtete von zahlreichen Festnahmen in ihrem Viertel. Die Polizei habe viele Menschen mitgenommen, \u201eJunge und Alte\u201c, sagte sie. Ihren Sohn h\u00e4tten die Sicherheitskr\u00e4fte zu Hause abgeholt. Ihm seien Handschellen angelegt und er sei geschlagen worden. Der junge Mann habe \u201ekein T-Shirt und keine Maske\u201c angehabt, sagte die Frau. Auch der vorl\u00e4ufig festgenommene Regisseur und Oppositionelle Yunior Garc\u00eda gab an, von Sicherheitskr\u00e4ften geschlagen worden zu sein. \u201eWir wurden wie M\u00fcll behandelt\u201c, schrieb Garc\u00eda, der zu den bekanntesten Gesichtern der K\u00fcnstler-Protestbewegung 27N geh\u00f6rt, im Online-Dienst Facebook. Die ranghohe US-Diplomatin Julie Chung verurteilte die Gewalt gegen die Demonstranten, deren Festnahmen sowie das \u201eVerschwinden unabh\u00e4ngiger Aktivisten\u201c. Spaniens Au\u00dfenminister Jos\u00e9 Manuel Albares zeigte sich best\u00fcrzt \u00fcber die Festnahme der kubanischen Journalistin Camila Acosta, die zuletzt f\u00fcr die konservative spanische Zeitung \u201eABC\u201c gearbeitet hatte. Acosta m\u00fcsse \u201esofort\u201c freigelassen werden, erkl\u00e4rte Albares. Acosta war nach Angaben des \u201eABC\u201c-Redakteurs Alexis Rodr\u00edguez am Montag festgenommen worden. F\u00fcr \u201eABC\u201c war sie demnach sechs Monate lang t\u00e4tig gewesen. Sie schrieb zudem f\u00fcr die oppositionelle Website \u201eCubanet\u201c. Der amtlichen kubanischen Zeitung \u201eGranma\u201c zufolge traf sich Pr\u00e4sident Miguel D\u00edaz-Canel am Dienstag mit seinem Vorg\u00e4nger Ra\u00fal Castro sowie den \u00fcbrigen Mitgliedern des Politb\u00fcros der Kommunistischen Partei, um \u00fcber die Proteste zu beraten. Laut \u201eGranma\u201c nahmen die Politiker eine \u201eAnalyse der von konterrevolution\u00e4ren Elementen orchestrierten Provokationen\u201c vor, \u201edie von den USA zum Zweck der Destabilisierung\u201c Kubas finanziert worden seien. Daten der in London ans\u00e4ssigen Organisation Netblocks zeigten, dass der Zugang zu Messengerdiensten und Online-Netzwerken wie Whatsapp, Telegram, Facebook und Instagram in Kuba am Montag beschr\u00e4nkt war. Die gesamte Telekommunikation in Kuba ist staatlich gesteuert. Dies erm\u00f6glicht den Beh\u00f6rden des kommunistisch regierten Landes die Zensur von Websites. Die USA forderten Kuba am Dienstag auf, die Beschr\u00e4nkungen im Netz aufzuheben und die \u201eStimme der Menschen zu respektieren\u201c. Daf\u00fcr m\u00fcsse der Zugang zu \u201eallen Kommunikationsmitteln\u201c gew\u00e4hrt werden, \u201eonline und offline\u201c, betonte Au\u00dfenamtssprecher Ned Price. Zuvor hatte US-Pr\u00e4sident Joe Biden seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Demonstranten in Kuba bekundet. US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas warnte Kubaner unterdessen, wegen der Situation in ihrem Land die gef\u00e4hrliche Flucht \u00fcber den Seeweg in die USA zu versuchen. \u201eEgal welche Nationalit\u00e4t sie haben \u2013 Migranten, die auf See abgefangen werden, wird die Einreise in die Vereinigten Staaten nicht erlaubt\u201c, stellte Mayorkas klar.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Demonstrationen gegen das Regime in ganz Kuba sind beispiellos. Die Polizei greift hart durch. Ein Mann kommt ums Leben, viele&#8230; B ei den beispiellosen regierungskritischen Protesten in Kuba hat es einen Toten gegeben. 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