<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1945658,"date":"2021-07-14T23:29:00","date_gmt":"2021-07-14T21:29:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1945658"},"modified":"2021-07-14T23:09:06","modified_gmt":"2021-07-14T21:09:06","slug":"unwetter-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/07\/unwetter-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Unwetter in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Starkregen, \u00dcberschwemmungen, Erdrutsche: In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben Unwetter schwere Sch\u00e4den angerichtet, ein Feuerwehrmann kam ums Leben. Am Donnerstag soll sich das Tief in andere Regionen verlagern.<\/b><br \/>\nVollgelaufene Keller, ein evakuiertes Seniorenheim, von Wassermassen eingeschlossene Autofahrer: Starkregen hat in einigen Regionen Deutschlands zu Ausnahmezust\u00e4nden und zahlreichen Feuerwehreins\u00e4tzen gef\u00fchrt. In Altena im Sauerland starb ein Feuerwehrmann bei Rettungsarbeiten nach dem Starkregen. Er sei ertrunken, hie\u00df es von der Polizei. W\u00e4hrend sich die Lage an manchen Orten am Mittwoch zun\u00e4chst beruhigte, war vor allem Nordrhein-Westfalen noch schwer betroffen, insbesondere etwa die Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf und Hagen im Ruhrgebiet. NRW-Innenminister Herbert Reul sprach von einer\u00bbau\u00dferordentlich schwierigen Lage\u00ab in einigen Regionen des Landes.\u00bbDie weitere Entwicklung ist derzeit nicht mit Sicherheit absehbar\u00ab, sagte der CDU -Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Das Tief\u00bbBernd\u00ab soll nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch in den kommenden Tagen teils heftige Niederschl\u00e4ge in einige Regionen Deutschlands bringen. Die Stadt D\u00fcsseldorf forderte am Mittwoch wegen einer drohenden \u00dcberschwemmung die Anwohner im Stadtteil Grafenberg zum Verlassen ihrer Wohnungen auf. Besonders betroffen vom steigenden Hochwasser der N\u00f6rdlichen D\u00fcssel seien etwa 350 Geb\u00e4ude der Ostparksiedlung, teilte die Stadt mit. Im Starkregen st\u00fcrzte am Mittwoch das Flachdach eines Einzelhandelsgesch\u00e4fts in einem Einkaufszentrum in W\u00fcrselen bei Aachen ein. Eine verletzte Person habe sich selbst retten k\u00f6nnen, teilte die Stadt mit.\u00bbVermutlich hat das Dach den Wassermassen (&#8230;) nicht standgehalten. \u00ab Der Bereich sei mit Rettungshunden abgesucht worden, es wurden jedoch keine weiteren Menschen in dem Geb\u00e4ude entdeckt. Krisenstab tagt in Hagen \u2013 Altenheim wird evakuiert Ein Altenheim mit 76 Bewohnern in Hagen wurde wegen einstr\u00f6mender Wassermassen evakuiert.\u00bbDas Seniorenheim ist sehr stark betroffen und unbewohnbar geworden\u00ab, sagte ein Stadt-Sprecher. Eltern wurden gebeten, ihre Kinder nicht in die Kita zu schicken und auch die Ferienbetreuung an den Grundschulen nicht zu nutzen. Eine versch\u00fcttete Person sei leicht verletzt gerettet worden. Mehrere Fahrer seien aus ihren von Wassermassen eingeschlossenen Autos befreit worden. Es gab mindestens 200 Einsatzorte. Einige Ortsteile waren zum Teil nicht mehr zu erreichen.\u00bbDie Leute sind verzweifelt\u00ab, sagte ein Sprecher des Polizeipr\u00e4sidiums Hagen. An diesem Donnerstag will Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) nach Hagen kommen. Er wolle sich ein Bild von der besonders betroffenen Region machen, teilte die Staatskanzlei mit. Auch in anderen Teilen des Bundeslandes wurden B\u00e4che zu rei\u00dfenden Str\u00f6men. Es kam zu Erdrutschen, Stra\u00dfen wurden \u00fcbersp\u00fclt, Keller liefen voll, der Bahn- und Stra\u00dfenverkehr war gest\u00f6rt. Eine Mitarbeiterin eines Seniorenheims in Mettmann nahe D\u00fcsseldorf wurde von einem umst\u00fcrzenden Baum schwer verletzt und w\u00e4re beinahe ertrunken. Ein Helfer konnte den Kopf der Frau \u00fcber Wasser halten, bis Feuerwehrleute die eingeklemmte Frau befreit hatten. Die Feuerwehr in K\u00f6ln meldete 180 unwetterbedingte Eins\u00e4tze. Am Abend wurde in K\u00f6ln die Autobahn A1 zwischen dem Kreuz K\u00f6ln-West und K\u00f6ln-Bocklem\u00fcnd in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Grund war laut Autobahngesellschaft Rheinland ein \u00fcberfluteter Tunnel, aus dem die Pumpen das Wasser nicht schnell genug abpumpen konnten. \u00dcberflutete Fahrbahnen oder Unwettersch\u00e4den meldete der WDR am Abend etwa auf den Autobahnen 43,44,59,61 und 553. Gegen 22.00 Uhr staute sich der Verkehr landesweit auf insgesamt 60 Kilometern. In D\u00fcsseldorf r\u00fcckte die Feuerwehr zu rund 330 Eins\u00e4tzen aus. Auch die Tiefgarage des Rheinmetall-Konzerns war betroffen \u2013 dort stand das Wasser 40 Zentimeter hoch. Um Kunstwerke im Wert von rund f\u00fcnf Millionen Euro in einer Galerie zu sch\u00fctzen, waren Feuerwehrleute stundenlang im Einsatz. In Erkrath nahe der Landeshauptstadt mussten etwa 100 Bewohner eine Unterkunft f\u00fcr Gefl\u00fcchtete verlassen. An zahlreichen Fl\u00fcssen in Nordrhein-Westfalen wurden Hochwasser-Warnwerte \u00fcberschritten. Katastrophenfall in Vulkaneifel ausgerufen \u2013 Schulen dicht Im rheinland-pf\u00e4lzischen Kreis Vulkaneifel wurde der Katastrophenfall ausgerufen.\u00bbDie Lage ist sehr ernst, wir haben viele \u00fcberschwemmte Stra\u00dfen und Ortschaften, die nicht mehr erreichbar sind\u00ab, sagte Landr\u00e4tin Julia Gieseking ( SPD) am Mittwochabend in Daun. Die Schulen im Kreis sollen am Donnerstag geschlossen bleiben. In Altena im Sauerland k\u00e4mpften Einsatzkr\u00e4fte gegen Wasser-, Erd- und Ger\u00f6llmassen, wie ein Feuerwehrsprecher berichtete. Von den umliegenden H\u00e4ngen seien an mehreren Stellen gr\u00f6\u00dfere Wassermengen auf die Stadt herabgest\u00fcrzt, es sei zu\u00bbmassiven Abrutschen\u00ab gekommen. Bisher habe es keine Verletzten gegeben. Zudem drohte eine \u00dcberflutung des historischen Stadtkerns von Kornelim\u00fcnster in Aachen. Regenf\u00e4lle sollen im Westen nachlassen Im s\u00e4chsischen Erzgebirgskreis wurde ein 53-J\u00e4hriger von einer Sturzflut mitgerissen und bis Mittwochnachmittag immer noch vermisst. Der Mann hatte am Dienstagabend wegen des stark gestiegenen Pegels des Dorfbaches versucht, sein Grundst\u00fcck vor den Wassermassen zu sch\u00fctzen. Dabei wurde er nach Angaben von Anwohnern mitgerissen. Laut DWD-Prognosen lassen die Regenf\u00e4lle am Donnerstag im Westen nach und ziehen vermehrt in den S\u00fcdwesten und S\u00fcden. Allerdings seien die Wassermengen in der Fl\u00e4che nicht mehr so ausgepr\u00e4gt, wie sie am Mittwoch im Westen erwartet wurden. Unwetterartige Starkregenf\u00e4lle k\u00f6nnten aber lokal nicht ausgeschlossen werden.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Starkregen, \u00dcberschwemmungen, Erdrutsche: In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben Unwetter schwere Sch\u00e4den angerichtet, ein Feuerwehrmann kam ums Leben. Am Donnerstag soll sich das Tief in andere Regionen verlagern. 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