<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1948382,"date":"2021-07-18T17:25:00","date_gmt":"2021-07-18T15:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1948382"},"modified":"2021-07-18T17:09:56","modified_gmt":"2021-07-18T15:09:56","slug":"deutsche-sprache-kennt-keine-worte-fur-diese-verwustung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/07\/deutsche-sprache-kennt-keine-worte-fur-diese-verwustung\/","title":{"rendered":"\u201eDeutsche Sprache kennt keine Worte f\u00fcr diese Verw\u00fcstung\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Kanzlerin Merkel hat den verw\u00fcsteten Eifelort Schuld besucht. Sie zeigte sich schockiert. Beim Kampf gegen den Klimawandel m\u00fcsse man sich nun \u201esputen\u201c.<\/b><br \/>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich beim Besuch des verw\u00fcsteten Eifelorts Schuld in Rheinland-Pfalz ersch\u00fcttert gezeigt. \u201eIch bin hergekommen, um uns als Bundesregierung ein reales Bild von dieser surrealen, gespenstischen Situation zu machen. Ich w\u00fcrde fast sagen, die deutsche Sprache kennt gar keine Worte f\u00fcr die Verw\u00fcstung, die angerichtet ist\u201c, sagte Merkel. Begleitet wurde sie im Kreis Ahrweiler unter anderem von der rheinland-pf\u00e4lzischen Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer (SPD). \u201eEs ist beruhigend zu sehen, wie die Menschen einander helfen und wie viel Solidarit\u00e4t da ist. Und wenn ich heute in Schuld war, dann war ich hier stellvertretend f\u00fcr alle anderen betroffenen Gemeinden\u201c, so Merkel weiter. \u201eWir stehen an ihrer Seite, Bund und Land werden gemeinsam handeln, die Welt wieder Schritt f\u00fcr Schritt in Ordnung zu bringen in dieser wundersch\u00f6nen Gegend. Das hei\u00dft, dass wir kurzfristig schnell handeln m\u00fcssen, aber auch, dass wir einen langen Atem brauchen. Ich kann ihnen versprechen, dass wir beides tun werden\u201c, sagte Merkel. Fernsehbilder zeigten die beiden vor ihren Statements unter anderem auf einer Br\u00fccke im Gespr\u00e4ch mit Einsatzkr\u00e4ften. Dreyer geht von einem \u201eKraftakt auf lange, lange Zeit\u201c aus, bis der Wiederaufbau in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten bew\u00e4ltigt ist. \u201eEs wird lange dauern, bis die Leute wieder sagen k\u00f6nnen: Ich erkenne meine Heimat wieder\u201c, sagte sie. Vorrang habe nun die Suche nach den noch immer Vermissten. \u201eWir werden nicht ruhen, bis die Menschen, die vermisst werden, gefunden werden\u201c, versprach sie. Auch Merkel sagte, die Rettungsarbeiten h\u00e4tten \u201eabsoluten Vorrang\u201c. Die Unwetterkatastrophe im Landkreis Ahrweiler hat bislang 110 Todesopfer gefordert,670 Menschen wurden verletzt. Der B\u00fcrgermeister von Schuld, Helmut Lussi, erwartet eine sehr gro\u00dfe Schadenssumme. Ein Sachverst\u00e4ndiger sei allein in dem Dorf, das knapp \u00fcber 700 Einwohner z\u00e4hlt, in einer ersten Sch\u00e4tzung auf 31 bis 48 Millionen Euro gekommen. Viele Hausbesitzer h\u00e4tten keine Elementarschadensversicherung. Mehr zum Hochwasser in Deutschland: Die Kanzlerin sagte, dass die Bundesregierung schon am Mittwoch ein Programm f\u00fcr schnelle Hilfe und den Wiederaufbau der Infrastruktur verabschieden werde. Eine verpflichtende Elementarschadensversicherung f\u00fcr Hausbesitzer lehnte sie aber ab. Die Versicherungsbeitr\u00e4ge k\u00f6nnten Einzelpersonen und Unternehmen in Hochwassergebieten schnell \u201etotal \u00fcberfordern\u201c, sagt Merkel. Man m\u00fcsse staatlicherseits \u00fcberlegen, was man tun k\u00f6nne und etwa \u00fcber eine Art Umlagesystem nachdenken. Dreyer sprach sich dagegen f\u00fcr eine verpflichtende Versicherung aus, bei der die Kosten auf alle Versicherungsnehmer umgelegt werden. \u201eWir sehen, mit welcher Gewalt die Natur agieren kann. Es wird sich leider einiges \u00e4ndern\u201c, so Merkel. Sie sicherte den Menschen zu, dass es wieder aufgebaut wird. \u201eWir werden uns dieser Naturgewalt stemmen.\u201c Es bed\u00fcrfe einer Politik, \u201edie die Natur und das Klima mehr in Betracht zieht, als wir das in den letzten Jahren gemacht haben\u201c. Merkel forderte auch verst\u00e4rkt Anpassungsma\u00dfnahmen. \u201eWir m\u00fcssen uns sputen, wir m\u00fcssen schneller werden beim Kampf gegen den Klimawandel\u201c, sagte sie. Man k\u00f6nne zwar nicht aus einem Hochwasser allein auf den Klimawandel schlie\u00dfen, aber sehr wohl aus der Summe der Umweltsch\u00e4den in Deutschland.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kanzlerin Merkel hat den verw\u00fcsteten Eifelort Schuld besucht. Sie zeigte sich schockiert. Beim Kampf gegen den Klimawandel m\u00fcsse man sich nun \u201esputen\u201c. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich beim Besuch des verw\u00fcsteten Eifelorts Schuld in Rheinland-Pfalz ersch\u00fcttert gezeigt. \u201eIch bin hergekommen, um uns als Bundesregierung ein reales Bild von dieser surrealen, gespenstischen Situation zu machen. 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