<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1960775,"date":"2021-08-05T00:59:00","date_gmt":"2021-08-04T22:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1960775"},"modified":"2021-08-05T05:04:42","modified_gmt":"2021-08-05T03:04:42","slug":"corona-blog-pandemieplane-fur-den-herbst","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/08\/corona-blog-pandemieplane-fur-den-herbst\/","title":{"rendered":"Corona-Blog: Pandemiepl\u00e4ne f\u00fcr den Herbst"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Gesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU) hat Vorschl\u00e4ge aufgelistet, die unter anderem Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ungeimpfte vorsehen. Alle Corona-News von Mittwoch im Blog.<\/b><br \/>\nIn diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Mittwoch,4. August 2021, \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg informiert. Die Ereignisse des Tages k\u00f6nnen Sie hier nachlesen. Donnerstagmorgen gibt es einen neuen Blog. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Tabellen und Grafiken: So l\u00e4uft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Der Corona-Blog von NDR.de macht nun eine kleine Pause. Wir w\u00fcnschen eine gute Nacht! Am Donnerstagmorgen gibt es einen neuen Blog zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland. Die Rally bei mRNA-Impfstoffaktien kennt weiter keine Grenzen. Die Papiere des deutschen Unternehmens Biontech schossen am Mittwoch in New York zeitweise um fast ein Viertel in die H\u00f6he auf 433,90 Dollar. Eine gute halbe Stunde vor Handelsende gewannen sie noch 14 Prozent auf gut 401 Dollar. Der B\u00f6rsenwert von Biontech bel\u00e4uft sich damit auf mehr als 100 Milliarden Dollar (84,2 Mrd Euro). In wenigen Tagen will das Unternehmen Quartalszahlen ver\u00f6ffentlichen. Weiterhin Masken, mehr Impfungen, m\u00f6gliche neue Einschr\u00e4nkungen: Vor den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpr\u00e4sidentinnen und Ministerpr\u00e4sidenten am kommenden Dienstag hat das Ringen um den Corona-Kurs f\u00fcr Herbst und Winter begonnen. Denn neue Infektionen breiten sich schon jetzt wieder besorgniserregend schnell aus. Das Gesundheitsministerium von Ressortchef Jens Spahn (CDU) hat in einem Bericht, der an den Bundestag und die L\u00e4nder ging, Vorschl\u00e4ge aufgelistet, um die vierte Welle flach zu halten. Vor allem m\u00f6gliche Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ungeimpfte sorgen f\u00fcr Diskussionen &#8212; auch was die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit angeht. Das Leben ist ungerecht, und auch vieles ist in der Pandemie ungerecht gelaufen. In etlichen Bereichen habe sich gar so etwas wie eine Zweiklassengesellschaft entwickelt, meint NDR Info Korrespondent Christoph Heinzle in seinem Kommentar. Doch daf\u00fcr dass Ungeimpfte mit mehr Einschr\u00e4nkungen leben m\u00fcssten als Geimpfte, gebe es aus seiner Sicht viele gute Gr\u00fcnde. Aus Sicht von Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) ist es derzeit &#171;absolute B\u00fcrgerpflicht&#187; sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Dabei gehe es auch um Respekt f\u00fcr die j\u00fcngere Generation, die in der Pandemie eine Menge ausgehalten habe und sich zum Teil noch nicht impfen lassen konnte, so der Politiker in Albersdorf (Kreis Dithmarschen). G\u00fcnther bekr\u00e4ftigte seine Auffassung, die Corona-Tests in absehbarer Zeit kostenpflichtig f\u00fcr jene zu machen, die sich impfen lassen k\u00f6nnten, aber es nicht tun. Bundestagsvizepr\u00e4sident Wolfgang Kubicki (FDP) h\u00e4lt dagegen die geplanten Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr rechtlich nicht gerechtfertigt. Nach Ansicht von Florian Becker, Rechtswissenschaftler an der Kieler Christian-Albrechts-Universit\u00e4t, k\u00f6nnen Restaurantbesitzer frei entscheiden, ob sie Ungeimpfte vom Besuch ihres Betriebes ausschlie\u00dfen. Zum Schutz von Personal und G\u00e4sten sei das m\u00f6glich, so Becker. Der Jurist verweist dabei auf das Hausrecht, von dem jeder Privatunternehmer Gebrauch machen kann. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat sich f\u00fcr einen Stopp bei der Verabreichung dritter Impfdosen ausgesprochen. &#171;Wir k\u00f6nnen nicht hinnehmen, dass L\u00e4nder, die bereits den Gro\u00dfteil des weltweit verf\u00fcgbaren Impfstoffs verwendet haben, jetzt noch mehr verwenden&#187;, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Der Fokus der globalen Impfkampagne m\u00fcsse stattdessen darauf liegen, dass \u00e4rmere L\u00e4nder mehr Impfstoff f\u00fcr Erst- und Zweitimpfungen erhalten. Die Bundesregierung will von September an Risikogruppen Drittimpfungen anbieten. Das Gesundheitsministerium verwies darauf, dass Deutschland &#171;bis Ende des Jahres mindestens 30 Millionen Impfstoffdosen an L\u00e4nder spendet, in denen bislang kaum geimpft werden kann&#187;. Auch auf die laut EU-Kaufvertr\u00e4gen Deutschland zustehenden Dosen des Mittels von Johnson &amp; Johnson werde zugunsten anderer EU-Staaten verzichtet. Nach Verdachtsf\u00e4llen auf Abrechnungsbetrug in Testzentren hat das Bundeskabinett weitere Kontrollvorgaben auf den Weg gebracht. Sie sollen daf\u00fcr sorgen, dass Anbieter keine falschen Angaben in ihren Steuererkl\u00e4rungen machen k\u00f6nnen, so das Gesundheitsministerium. Mit der Verordnung des Finanzministeriums sollen die Kassen\u00e4rztlichen Vereinigungen verpflichtet werden, Zahlungen an Testanbieter den Finanzbeh\u00f6rden elektronisch mitzuteilen. Damit sollen alle Zahlungen dieses Jahres mitteilungspflichtig werden. Die f\u00fcr die Abrechnungen zust\u00e4ndigen Kassen\u00e4rztlichen Vereinigungen in den L\u00e4ndern sollen zus\u00e4tzliche Pr\u00fcfungen vornehmen. Zudem wurden Test-Verg\u00fctungen gesenkt. Betreiberinnen und Betreiber von Musikclubs fordern ein Ende der Corona-bedingten Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr den Innenbereich ab Oktober. Der Verband der Musikspielst\u00e4tten in Deutschland begr\u00fcndet dies damit, dass sich mittlerweise jeder impfen lassen k\u00f6nne. Deshalb sollten Masken- und Abstandspflicht bei Musikveranstaltungen entfallen. Wenn nur Geimpften oder Genesenen der Zugang zu Clubs erlaubt werde, k\u00f6nne dies au\u00dferdem auch einen Beitrag zur Steigerung der Impfbereitschaft leisten. Der Deutsche Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband (Dehoga) lehnt es ab, Ungeimpften den Zugang zur Gastronomie oder zu Veranstaltungen zu verwehren. &#171;Zwei G &#8212; also der Zugang nur f\u00fcr Geimpfte und Genesene &#8212; darf nur das allerletzte Mittel sein und setzt voraus, dass alle auch ein Impfangebot erhalten haben&#187;, sagte Dehoga-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Ingrid Hartges dem &#171;Handelsblatt&#187;. Sie reagierte damit auf \u00dcberlegungen des Bundesgesundheitsministeriums, Ungeimpften im Herbst bei wieder steigenden Infektionen den Zugang zu verbieten. Nach einer neuen Empfehlung der britischen Impfkommission sollen in Gro\u00dfbritannien 16- und 17-j\u00e4hrige Jugendliche gegen Corona geimpft werden. &#171;Ich habe die Expertenempfehlung angenommen und den Gesundheitsdienst gebeten, sich so schnell wie m\u00f6glich auf die Impfungen vorzubereiten&#187;, sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid. Seine Entscheidung gilt f\u00fcr England. Schottland, Wales und Nordirland entscheiden selbst \u00fcber ihre Impfprogramme, richten sich aber auch nach den Empfehlungen der Impfkommission. Zuvor hatte das Joint Committee on Vaccination and Immunisation, das eine \u00e4hnliche Rolle wie die St\u00e4ndige Impfkommission in Deutschland spielt, seine neue Linie bekanntgegeben. Bislang war die Corona-Impfung &#8212; \u00e4hnlich wie in Deutschland &#8212; nur f\u00fcr Jugendliche mit Vorerkrankungen empfohlen worden. Die Kommission sieht zun\u00e4chst eine Dosis des Biontech-Impfstoffs f\u00fcr die Jugendlichen vor. Eine Empfehlung zur zweiten Dosis soll folgen. Neum\u00fcnster liegt mit einer Inzidenz von knapp 59 bundesweit an der Spitze. Auch in Flensburg, im Kreis Pl\u00f6n und Ostholstein gibt es mehr F\u00e4lle. Einer der vermutlichen Gr\u00fcnde: Sechs Wochen lang wurden Schulkinder nicht oder nur selten getestet. Seit Montag passiert das wieder in jedem Klassenraum. Und tats\u00e4chlich ist der Anteil der Infizierten im Schulalter in dieser Woche im Vergleich zur vergangenen von etwa 30 Prozent auf 45 Prozent gestiegen. Allerdings spielen auch die Reiser\u00fcckkehrer eine Rolle, trotz Negativtestpflicht bei der Einreise. Die Erkrankten seien zum Beispiel in Russland, Bulgarien, Rum\u00e4nien, der T\u00fcrkei oder Spanien gewesen, teilte das Gesundheitsamt Neum\u00fcnster mit. Die Lambda-Variante breitet sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht besonders stark aus. &#171;Es geht nicht wirklich hoch, selbst in Peru nicht, wo die Variante zuerst entdeckt wurde&#187;, sagte Covid-Expertin Maria van Kerkhove auf eine dpa-Frage. Nach Angaben aus Peru werde die Lambda-Variante derzeit dort von der Gamma-Variante verdr\u00e4ngt. Van Kerkhove r\u00e4umte ein, dass Mutationen in einem Spike-Protein der Lambda-Variante besorgniserregend seien. Alle Virusver\u00e4nderungen k\u00f6nnten die Effektivit\u00e4t von Impfstoffen beeintr\u00e4chtigen. Lambda wurde nach Angaben der WHO in 40 L\u00e4ndern nachgewiesen. Die WHO listet sie zur Zeit als eine von vier &#171;Varianten von Interesse&#187;, nicht, wie Delta, als &#171;besorgniserregende Variante&#187;. Davon gibt es ebenfalls vier. Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts L\u00fcneburg zur unrechtm\u00e4\u00dfigen Schlie\u00dfung von Clubs ab einer Inzidenz von 10 hat die nieders\u00e4chsische Landesregierung Besucherinnen und Besucher gebeten, weiterhin umsichtig zu bleiben. Das Gesundheitsministerium wies darauf hin, dass in Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars weiterhin die Schutz- und Hygienema\u00dfnahmen zu Eind\u00e4mmung der Pandemie gelten, etwa die Test- und Maskenpflicht, die Kontaktnachverfolgung und die Begrenzung der Kapazit\u00e4ten. Zudem richtete es einen erneuten Appell an die j\u00fcngeren Leute, sich impfen zu lassen. Die Stadt Schwerin schlie\u00dft ihr Impfzentrum f\u00fcr den Publikumsverkehr. Am 10. August sollen zum letzten Mal Erstimpfungen angeboten werden, nach dem 6. September k\u00f6nnen sich die B\u00fcrger dort gar nicht mehr impfen lassen, teilte die Stadtverwaltung mit. Hintergrund sei die stark nachlassende Nachfrage. So seien gestern in der Zeit von 12 Uhr bis 18 Uhr lediglich 16 Termine f\u00fcr Erstimpfungen gebucht gewesen. Das Impfzentrum soll aber weiter als Zentrale f\u00fcr mobile Impfteams dienen. F\u00fcr eine eventuell erneute Ausweitung des Angebots, beispielsweise f\u00fcr Drittimpfungen, k\u00f6nnten sp\u00e4ter Impfstra\u00dfen auch wieder reaktiviert werden, sagte Oberb\u00fcrgermeister Rico Badenschier (SPD). &#171;Dar\u00fcber hinaus halten die Haus\u00e4rztinnen und Haus\u00e4rzte wie gewohnt Corona-Schutzimpfungen f\u00fcr ihre Patienten bereit.&#187; Die Beh\u00f6rden haben 29 neue Corona-F\u00e4lle im Bundesland Bremen registriert. Gestern waren 40 Neuinfektionen best\u00e4tigt worden &#8212; vor einer Woche 23. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Bremen bei 23,8, in Bremerhaven bei 37. In Mecklenburg-Vorpommern haben die Beh\u00f6rden 41 neue Corona-Infektionen registriert. Gestern waren es 80 gewesen, vor einer Woche 24. Es wurden zwei weitere Todesf\u00e4lle gemeldet. Der Landesinzidenzwert steigt auf 12,1. Die h\u00f6chste Inzidenz meldet der Kreis Nordwestmecklenburg (22,9), die niedrigste der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (5,8). FDP-Vize Wolfgang Kubicki spricht von Wortbruch durch die Regierung und einer Impfpflicht durch die Hintert\u00fcr. Anlass f\u00fcr diese Diskussion ist ein Papier, mit dem Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in die Konferenz n\u00e4chste Woche gehen will. Darin wird vorgeschlagen, keine kostenfreien Corona-Tests mehr anzubieten. Veranstaltungen, Restaurants, Hotels und sogenannte k\u00f6rpernahe Dienstleistungen solle es nur noch f\u00fcr Geimpfte, Genesene oder Getestete geben. Je nach Entwicklung k\u00f6nnte es nach dem Vorschlag aber auch sein, dass Getestete auch da keinen Zutritt mehr bekommen, wenn sie nicht geimpft sind. Das Radsportfestival Cyclassics in Hamburg f\u00e4llt auch in diesem Jahr der Pandemie zum Opfer. Angesichts der wieder steigenden Corona-Infektionen sei deutlich geworden, &#171;dass eine sichere und regelkonforme Durchf\u00fchrung der Veranstaltung in der aktuellen Pandemie-bedingten Situation nicht mehr gew\u00e4hrleistet werden kann&#187;, hei\u00dft es in einer offiziellen Mitteilung. Als neuer Termin ist nun der 21. August 2022 geplant. Deutschland spendet ab sofort alle noch ausstehenden Lieferungen des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca direkt an die internationale Initiative Covax, die Entwicklungsl\u00e4nder mit Vakzinen versorgt. In einem ersten Schritt werden nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) 1,3 Millionen Dosen des Vakzins ohne Umweg \u00fcber Deutschland an Covax geliefert, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &#171;Es ist in unserem ureigenen nationalen Interesse, die Welt zu impfen. Denn diese Pandemie ist erst wirklich vorbei, wenn das Virus weltweit unter Kontrolle ist&#187;, sagte Spahn. Deutschland engagiere sich bereits finanziell stark bei Covax. &#171;Nun werden wir erstmalig auch Impfdosen aus unseren Vertr\u00e4gen an Covax abgeben&#187;, sagte Spahn. Auch verzichte Deutschland im August zugunsten von EU-Staaten mit h\u00f6herem Bedarf auf die Impfstoffdosen des Herstellers Johnson &amp; Johnson. Je nach Bedarf in Deutschland k\u00f6nne die vertraglich vereinbarte Menge entweder sp\u00e4ter geliefert werden oder dann ebenfalls an Drittstaaten abgegeben werden. Dabei geht es um 1,7 Millionen Dosen. Im Asklepios Klinikum Harburg werden nun auch 12- bis 17-J\u00e4hrige gegen Corona geimpft. Vor Beginn des neuen Schuljahrs steigt das Impfinteresse. &#171;Wir haben jeden Tag bis zu 80 Anfragen&#187;, sagte Stationsleiter Gerald Siemen. Bis Freitag kommender Woche l\u00e4gen mehr als 300 Anmeldungen vor. Die Kassen\u00e4rztliche Vereinigung in Mecklenburg-Vorpommern h\u00e4lt die Fortf\u00fchrung der Impfzentren \u00fcber den Sommer hinaus f\u00fcr verzichtbar und pl\u00e4diert f\u00fcr eine st\u00e4rkere Verlagerung der Corona-Schutzimpfungen in die Arztpraxen. &#171;Statt endlich Ordnung in das Impfchaos zu bringen, soll nun auch im Herbst bei einer m\u00f6glichen dritten Impfung weiterhin die Arbeit der niedergelassenen \u00c4rzte behindert werden&#187;, beklagte Torsten Lange, Vorsitzender der KV-Landesvertreterversammlung, heute in Schwerin. Der Einsatz mobiler Teams etwa in Pflegeheimen mache auch weiterhin Sinn. Doch m\u00fcsse der Fortbestand der aufwendigen und kostenintensiven Impfzentren kritisch hinterfragt werden. Die Gesundheitsminister der L\u00e4nder hatten sich am Montag darauf verst\u00e4ndigt, ab September Auffrischungs-Impfungen f\u00fcr Risikogruppen anzubieten. In Hamburg sind binnen eines Tages 161 neue Corona-F\u00e4lle registriert worden. Das sind nach Angaben der Sozialbeh\u00f6rde 48 mehr als gestern und 52 mehr als heute vor einer Woche. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den zur\u00fcckliegenden sieben Tagen stieg von 35,8 gestern auf 38,5. Vor einer Woche lag der Inzidenzwert bei 33,1. Es gibt einen neuen Todesfall unter den Infizierten. Mehr als acht Millionen Norddeutsche haben nun einen vollst\u00e4ndigen Impfschutz. Das entspricht nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) 53,6 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung. Bis einschlie\u00dflich gestern wurden bundesweit mittlerweile 44.093.088 Menschen (53,0 Prozent) komplett geimpft. Im L\u00e4nderranking liegt Bremen mit einer Impfquote von 62,7 Prozent weiter auf Platz eins, Schleswig-Holstein mit 56,1 Prozent auf drei, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern im Mittelfeld. Hamburg belegt den drittletzten Platz unter den Bundesl\u00e4ndern, \u00fcberschritt nun aber die 50-Prozent-Schwelle. Insgesamt wurden gestern bundesweit 433.408 Impfstoff-Spritzen gesetzt &#8212; weniger waren es an einem Dienstag zuletzt am 6. April. Vollst\u00e4ndig gegen Covid-19 Geimpfte haben laut britischen Forschern ein deutlich geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken als Ungeimpfte. Der heute ver\u00f6ffentlichten Studie zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Geimpfter positiv auf Corona getestet wird, bei einem Drittel gegen\u00fcber Ungeimpften. Die Forscherinnen und Forscher vom Imperial College London untersuchten zwischen Ende Juni und Mitte Juli insgesamt knapp 100.000 Proben von englischen Studienteilnehmern. Der Analyse zufolge infizierte sich im Untersuchungszeitraum einer von 160 Probanden mit dem Coronavirus. Die sogenannte Pr\u00e4valenzrate lag demnach bei den Ungeimpften bei 1,21 Prozent, bei vollst\u00e4ndig Geimpften bei 0,4 Prozent. Geringer war der Studie zufolge auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Corona-Infizierter mit vollst\u00e4ndigem Impfschutz weitere Menschen ansteckt. In der Region Hannover und im Landkreis Gifhorn sind in dieser Woche mobile Impfteams unterwegs. Interessierte ab 18 Jahren k\u00f6nnen ohne Termin vorbeikommen und sich gegen Corona impfen lassen. Sie m\u00fcssen nur ihren Ausweis und, falls vorhanden, ihren Impfpass mitbringen. Eigentlich sollte die Airbeat One, Norddeutschlands gr\u00f6\u00dftes Elektro-Festival, dieses Jahr im September als &#171;Limited Edition&#187; mit 15.000 Besuchern stattfinden &#8212; nun wurde auch diese abgesagt. Den Veranstaltern war das Risiko einer kurzfristigen beh\u00f6rdlichen Absage zu gro\u00df, wie sie NDR 1 Radio MV best\u00e4tigten. Die Beh\u00f6rden h\u00e4tten nur eine vorl\u00e4ufige Genehmigung ausstellen wollen, die sie gem\u00e4\u00df der herrschenden Inzidenz jederzeit wieder h\u00e4tten entziehen k\u00f6nnen. Das Event in Neustadt-Glewe im Kreis Ludwigslust-Parchim zog 2019 rund 65.000 G\u00e4ste an. Markus Sch\u00e4fer, Experte f\u00fcr Gesundheitskommunikation, kritisiert im Interview mit NDR Info widerspr\u00fcchliche Botschaften der Politik: einerseits Warnungen vor der vierten Welle, die in Wahrheit schon da sei, andererseits ein Zur\u00fcckfahren bestehender Ma\u00dfnahmen. &#171;Dieses Wirrwarr hilft \u00fcberhaupt nicht.&#187; Die Werbekampagne des Bundes f\u00fcr das Impfen f\u00fchre zudem nicht zu einer messbar erh\u00f6hten Impfbereitschaft. Diejenigen, die sich noch nicht impfen lassen haben, seien keine homogene Gruppe, es brauche ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen, um auf die verschiedenen Gruppen zuzugehen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Kassen\u00e4rztliche Vereinigung stellen sich hinter einen Hausarzt aus Wallenhorst (Landkreis Osnabr\u00fcck). Der Arzt hatte angek\u00fcndigt, Impfverweigerer nicht zu behandeln. Seitdem wird er in Hass-Mails bedroht und steht deshalb mit seinem Praxisteam unter Polizeischutz. Der Hass gegen den Arzt transportiere im Kern faschistoides Gedankengut, so der DGB. In Hamburg hat es auch pandemiebedingt im ersten Halbjahr 2021 erneut deutlich weniger schwere Gewalttaten gegeben. Es gab einen R\u00fcckgang von 18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein wesentlicher Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang sei das stark eingeschr\u00e4nkte \u00f6ffentliche Leben durch Corona, so ein Polizeisprecher. Bereits im vergangenen Jahr war die Zahl r\u00fcckl\u00e4ufig &#8212; gleichzeitig gab es aber eine Steigerung von gut neun Prozent bei F\u00e4llen von h\u00e4uslicher Gewalt &#8212; der h\u00f6chste Wert seit zehn Jahren. Zur Erkl\u00e4rung hie\u00df es: Die Gewalt habe sich verlagert &#8212; von der Stra\u00dfe in die Wohnungen. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen sieht Europa gut f\u00fcr m\u00f6gliche Drittimpfungen gegen das Coronavirus ger\u00fcstet. &#171;Wir haben bei Biontech 1,8 Milliarden Dosen bis zum Jahr 2023 bestellt&#187;, sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. &#171;Das ist der gr\u00f6\u00dfte Anschlussauftrag weltweit und reicht f\u00fcr m\u00f6gliche Auffrischungsimpfungen in der EU und Anpassungen an m\u00f6gliche neue Virusvarianten.&#187; In kaum einer Region der Erde seien mittlerweile so viele Menschen durch eine Impfung gesch\u00fctzt wie unter den 440 Millionen EU-B\u00fcrgern. Zu Beginn der Corona-Pandemie im Fr\u00fchjahr 2020 entschied Niedersachsens Landesregierung, ein Behelfskrankenhaus in den Messehallen von Hannover einzurichten.1.200 Pflegerinnen und Pfleger h\u00e4tten dort 485 leichte bis mittelschwere Corona-F\u00e4lle gleichzeitig versorgen k\u00f6nnen. Gebraucht wurde die Einrichtung nie, dennoch wurde sie seitdem als Reserve gehalten, R\u00e4ume und Betten immer wieder gereinigt, Maschinen gewartet. Nun wird das Notkrankenhaus abgebaut. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Niedersachsen m\u00fcssen sich nach den Sommerferien Anfang September auf t\u00e4gliche Corona-Tests einstellen. &#171;Wir werden mindestens am Anfang des Schuljahres eine t\u00e4gliche Testung vorsehen&#187;, sagte Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil und bekr\u00e4ftigte damit Pl\u00e4ne von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (beide SPD). Man wisse, dass sich gerade in der j\u00fcngeren Generation das Virus verbreite, so Weil. Gleichzeitig sei die Impfquote in dieser Altersgruppe noch vergleichsweise gering. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 12- bis 17-J\u00e4hrigen bei 24,8. Bei Menschen \u00fcber 60 Jahren betrug sie 2,3. Bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland setzt sich die Tendenz der vergangenen Tage fort. Wie das Robert Koch-Institut mitteilte, haben die Gesundheits\u00e4mter innerhalb von 24 Stunden 3.571 neue F\u00e4lle registriert. Das sind rund 800 mehr als am Mittwoch vergangener Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 18,5. Laut RKI sind weitere 25 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist im Vergleich zu gestern fast unver\u00e4ndert geblieben. Landesweit lag der Wert heute bei 17,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. An den beiden Tagen zuvor hatte er bei 17,2 gelegen. Wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervorgeht, kamen 301 neue best\u00e4tigte Corona-Infektionen hinzu. Es wurden zwei weitere Todesf\u00e4lle registriert. In der kreisfreien Stadt Salzgitter lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag niedersachsenweit mit 54,7 am h\u00f6chsten. Weil in Salzgitter drei Tage hintereinander die Schwelle von 50 \u00fcberschritten wurde, greifen von morgen an strengere Kontaktbeschr\u00e4nkungen. Landesweit werden derzeit 22 Menschen mit Covid-19 in Krankenh\u00e4usern behandelt und 9 von ihnen invasiv beatmet. Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist deutlich gestiegen. Die Zahl der innerhalb einer Woche erfassten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner betr\u00e4gt 27,5 (Vortag: 24,5). Nach Angaben der Landesmeldestelle wurden landesweit 209 F\u00e4lle neu \u00fcbermittelt. Genau eine Woche zuvor waren es 112. Es wurde kein neuer Todesfall registriert. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2 Gestorbenen liegt weiterhin bei 1.639. Die h\u00f6chste Sieben-Tage-Inzidenz haben Neum\u00fcnster (58,6), Pinneberg (43,0) und Kiel (38,1). Den niedrigsten Wert gibt es im Kreis Schleswig-Flensburg mit 12,9. Der Gesundheitsausschuss des Bundestags diskutiert heute Nachmittag in einer digitalen Sondersitzung \u00fcber die Corona-Lage. Das best\u00e4tigte das B\u00fcro des Ausschussvorsitzenden Erwin R\u00fcddel (CDU) gestern. Demnach wird Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu der Sitzung erwartet, um Fragen der Abgeordneten zu beantworten. Nach Angaben der Gr\u00fcnen-Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink hatte ihre Fraktion die Sondersitzung beantragt. &#171;Mit Blick auf die Verbreitung der Delta-Variante, den Schulstart in vielen Bundesl\u00e4ndern und den nahenden Herbst stellen sich viele Fragen, die Bundesregierung noch nicht beantwortet hat&#187;, erkl\u00e4rte sie dazu. &#171;Die Bundesregierung darf nicht noch einmal unvorbereitet in den Herbst hinein laufen.&#187; Das Bundesgesundheitsministerium schl\u00e4gt ein Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests in Deutschland ab Mitte Oktober vor. Zur Begr\u00fcndung hei\u00dft es, alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger h\u00e4tten mittlerweile ein Impfangebot bekommen. Damit sei eine dauerhafte Kosten\u00fcbernahme durch den Bund nicht mehr angezeigt, steht in einem Bericht des Gesundheitsministeriums, der den L\u00e4ndern und dem Bundestag zugesandt wurde und der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. Alle, die nicht geimpft werden k\u00f6nnen oder f\u00fcr die es keine Impfempfehlung gibt, zum Beispiel Schwangere, sollen sich aber weiter kostenlos testen lassen k\u00f6nnen. Das Thema soll am 10. August auch in der Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpr\u00e4sidentinnen und Ministerpr\u00e4sidenten besprochen werden. Der Bund \u00fcbernimmt seit M\u00e4rz die Kosten f\u00fcr mindestens einen Schnelltest pro Woche. Mit mehr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, Lehrerinnen und Lehrern, mehr Schulen sowie umfangreichen Schutzvorkehrungen startet Hamburg morgen ins neue Schuljahr. Trotz steigender Inzidenz k\u00f6nne man ohne Wechsel- oder Distanzunterricht beginnen, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) gestern. Der Senator sprach von einem &#171;F\u00fcnf-Stufen-Sicherheitskonzept&#187;, das erm\u00f6gliche, dass alle Hamburger Schulen ihre T\u00fcren wieder \u00f6ffnen: Die Schulbesch\u00e4ftigten sind zum gro\u00dfen Teil geimpft &#8212; etwa 80 Prozent. Alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler m\u00fcssen sich zweimal pro Woche testen lassen. In den Schulgeb\u00e4uden m\u00fcssen medizinische Masken getragen werden. Die Unterrichtsr\u00e4ume werden alle 20 Minuten f\u00fcr f\u00fcnf Minuten gel\u00fcftet. Bis zu den Herbstferien sollen mobile L\u00fcftungsger\u00e4te in nahezu allen 12.000 Klassenr\u00e4umen stehen. Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie auch in diesen unruhigen Zeiten auf dem Laufenden. Wir b\u00fcndeln die wichtigsten Ereignisse des Tages, erkl\u00e4ren neue Erkenntnisse der Wissenschaft. Der NDR Newsletter wird jeden Nachmittag von montags bis freitags verschickt &#8212; und Sie k\u00f6nnen ihn schon jetzt abonnieren. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Inzidenz in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein: NDR.de w\u00fcnscht einen guten Morgen! Wir halten Sie auch am heutigen Mittwoch,4. August, \u00fcber die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gesundheitsministerium von Jens Spahn (CDU) hat Vorschl\u00e4ge aufgelistet, die unter anderem Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ungeimpfte vorsehen. Alle Corona-News von Mittwoch im Blog. In diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Mittwoch,4. August 2021, \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern und Hamburg informiert. Die Ereignisse des Tages k\u00f6nnen Sie hier nachlesen. 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