<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1971866,"date":"2021-08-20T20:51:00","date_gmt":"2021-08-20T18:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1971866"},"modified":"2021-08-20T23:17:05","modified_gmt":"2021-08-20T21:17:05","slug":"corona-in-baden-wurttemberg-inzidenz-hat-sich-innerhalb-von-zehn-tagen-mehr-als-verdoppelt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/08\/corona-in-baden-wurttemberg-inzidenz-hat-sich-innerhalb-von-zehn-tagen-mehr-als-verdoppelt\/","title":{"rendered":"Corona in Baden-W\u00fcrttemberg: Inzidenz hat sich innerhalb von zehn Tagen mehr als verdoppelt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Wegen des Coronavirus hat sich das \u00f6ffentliche Leben in Baden-W\u00fcrttemberg ver\u00e4ndert. TAG24 Stuttgart berichtet im Ticker \u00fcber neue Entwicklungen. | TAG24<\/b><br \/>\nBaden-W\u00fcrttemberg &#8212; Im Kampf gegen das Coronavirus setzt die Regierung auf Lockerungen f\u00fcr Geimpfte &#8212; trotz steigender Inzidenzzahlen. So sieht die neue Corona-Verordnung in Baden-W\u00fcrttemberg beispielsweise vor, dass Kontaktbeschr\u00e4nkungen und Obergrenzen f\u00fcr Privatfeiern entfallen. Personen, die nicht gegen den Erreger geimpft sind, m\u00fcssen etwa f\u00fcr Restaurantbesuche oder den Gang zum Friseur negative Corona-Tests vorweisen. Die bisher geltenden Inzidenzstufen entfallen, somit r\u00fcckt die 7-Tage-Inzidenz in den Hintergrund. Obwohl sie zuletzt im S\u00fcdwesten deutlich anstieg. Mittlerweile gibt es 515.470 best\u00e4tigte Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg.497.025 Menschen davon sind sch\u00e4tzungsweise bereits wieder genesen.10.445 Menschen sind im S\u00fcdwesten bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. (Stand: 20. August) Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 in Baden-W\u00fcrttemberg gibt es hier im Ticker. \u00c4ltere News k\u00f6nnt Ihr hier nachlesen. Die Corona-Inzidenz in Baden-W\u00fcrttemberg hat sich innerhalb von zehn Tagen mehr als verdoppelt. Am Freitag (Stand 16 Uhr) erreichte sie einen Wert von 42,2 Ansteckungen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, eineinhalb Wochen zuvor waren es noch 19,2 Neuinfektionen. Am Donnerstag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz 40,4 betragen.9 der 44 Stadt- und Landkreise im S\u00fcdwesten liegen \u00fcber dem Wert von 50. Am h\u00f6chsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz mit 81,1 im Landkreis Rottweil, am niedrigsten mit 17,4 im Landkreis Emmendingen. Die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg seit Beginn der Pandemie stieg binnen eines Tages um 844 auf 515.470. Inzwischen sind 10.445 Menschen an einer Infektion mit dem Virus oder im Zusammenhang damit gestorben (plus 7). Als genesen gelten gesch\u00e4tzt 497.025 Infizierte, das waren 313 mehr als am Vortag. Rund 61,6 Prozent der Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Als vollst\u00e4ndig geimpft gelten den Daten zufolge im S\u00fcdwesten 58,2 Prozent. Beim Impfstoff von Johnson &amp; Johnson reicht eine Dosis. Bei allen anderen Vakzinen sind zwei Spritzen n\u00f6tig. Ein Sch\u00fclerausweis reicht aus Sicht des Landessch\u00fclerbeirats nicht aus, um einen regelm\u00e4\u00dfigen Corona-Test in der Schule nachzuweisen. Entsprechende Pl\u00e4ne des Landes seien ungen\u00fcgend, kritisierte das Gremium am Freitag in Stuttgart. &#171;Die Rechnung geht nicht auf&#187;, sagte Elisabeth Schilli, die Sprecherin des Landessch\u00fclerbeirats. &#171;In den Ferien werden Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nicht getestet, haben aber trotzdem einen Freifahrtschein.&#187; Au\u00dferdem sei nicht gew\u00e4hrleistet, dass alle Kinder und Jugendliche mit Sch\u00fclerausweis auch die Schule besuchten. Dazu geh\u00f6rten unter anderem Jugendliche kurz nach dem Abschluss und erkrankte Sch\u00fcler. Nicht eingeschulte Kinder bis maximal sieben Jahre sowie ganz generell die meisten Sch\u00fcler sind in Baden-W\u00fcrttemberg von der Testpflicht ausgenommen. Sie m\u00fcssen nach Regierungsangaben keine separaten Tests vorweisen, sofern sie schon in ihren Schulen regelm\u00e4\u00dfig getestet werden. Ein entsprechender Nachweis muss allerdings immer erbracht werden, dazu reicht nach Angaben des Gesundheitsministeriums in der Regel ein Sch\u00fclerausweis. Diese Strategie muss nach Ansicht des Landessch\u00fclerbeirats durchdacht werden. &#171;Um wirklichen Infektionsschutz zu bieten, m\u00fcssen die Regelungen tats\u00e4chlich sicher sein und nicht nur diese suggerieren&#187;, hie\u00df es. &#171;Auch w\u00e4hrend der Ferienzeit muss es f\u00fcr Kinder und Jugendliche eine kostenlose Testm\u00f6glichkeit geben&#187;, forderte der stellvertretende Beiratsvorsitzende, Kevin Erath. Au\u00dferdem m\u00fcssten die schulischen Testzertifikate wieder eingef\u00fchrt werden. Das Kultusministerium hatte bereits im Juli angek\u00fcndigt, dass die Sch\u00fcler im S\u00fcdwesten auch nach den Ferien in der Regel zweimal pro Woche getestet werden sollen. Freiwillige Helferin Impfzentren k\u00f6nnen von der sogenannten \u00dcbungsleiter- oder von der Ehrenamtspauschale profitieren, wonach Verg\u00fctungen f\u00fcr bestimmte T\u00e4tigkeiten bis zu einem festgelegten Betrag steuerfrei sind, wie das baden-w\u00fcrttembergische Finanzministerium am Freitag mitteilt. &#171;Diese Erleichterungen gelten nun auch, wenn das Impfzentrum von einem privaten Dienstleister betrieben wird oder die Helferinnen und Helfer in den Zentralen Impfzentren und den Kreisimpfzentren \u00fcber einen privaten Personaldienstleister angestellt sind&#187;, schreibt das Ministerium. Nach den steuerlichen Vorschriften sei es f\u00fcr die \u00dcbungsleiter- und die Ehrenamtspauschale eigentlich notwendig, dass die freiwillig T\u00e4tigen \u00fcber einen gemeinn\u00fctzigen oder \u00f6ffentlichen Arbeitgeber &#8212; das Land oder eine Kommune \u2013 angestellt seien, damit die Pauschalen greifen k\u00f6nnten. &#171;Allerdings ist die Struktur der in k\u00fcrzester Zeit eingerichteten Impfzentren sehr unterschiedlich ausgestaltet, nicht alle Impfzentren werden zum Beispiel direkt von einer Kommune, dem Land oder einer gemeinn\u00fctzigen Einrichtung betrieben&#187;, ist weiter zu lesen. Das baden-w\u00fcrttembergische Finanzministerium und das Sozialministerium h\u00e4tten sich daher intensiv daf\u00fcr eingesetzt, dass ausnahmsweise eine Gleichbehandlung aller Freiwilligen f\u00fcr die Zeitr\u00e4ume 2020 und 2021 unabh\u00e4ngig von der Struktur des Impfzentrums erfolgt. Hierauf h\u00e4ten sich nun Bund und L\u00e4nder zusammen verst\u00e4ndigt. Von der Corona-Krise betroffene Unternehmer, die bei allen Hilfsprogrammen bisher leer ausgegangen sind, k\u00f6nnen noch bis Ende September eine sogenannte H\u00e4rtefallhilfe beantragen. &#171;Aus den bislang eingegangenen Antr\u00e4gen zeigt sich, dass insbesondere junge Unternehmen Schwierigkeiten haben, sich f\u00fcr eine Unterst\u00fctzung im Bundesprogramm zu qualifizieren&#187;, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (48, CDU) in Stuttgart. Die H\u00e4rtefallhilfen seien daher ein kleiner, aber wichtiger Mosaikstein im Gef\u00fcge der Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen. Bis Mitte August sind den Angaben zufolge in Baden-W\u00fcrttemberg 65 Antr\u00e4ge eingegangen. Damit liege das Land, auf das rund ein Sechstel aller bundesweit gestellten Antr\u00e4ge entfalle, gleichauf mit Bayern und Nordrhein-Westfalen. Mit rund einem Viertel aller bundesweit bewilligten Antr\u00e4ge sei man auf einem guten Weg: Auf Baden-W\u00fcrttemberg entfallen demnach bisher 9 von bundesweit 37 Bewilligungen. Eine unabh\u00e4ngige Kommission pr\u00fcft jeden Antrag einzeln und entscheidet, ob ein H\u00e4rtefall vorliegt, hie\u00df es. Die H\u00f6he orientiere sich grunds\u00e4tzlich an den f\u00f6rderf\u00e4higen Fixkosten der \u00dcberbr\u00fcckungshilfe III des Bundes. Im Regelfall soll es aber nicht mehr als 100.000 Euro geben. Die Corona-Inzidenz in Baden-W\u00fcrttemberg hat die Marke von 40 \u00fcberschritten. Stand Donnerstag (16 Uhr) wurden je 100.000 Einwohner 40,4 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen einer Woche registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Am Vortag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz 36,7 betragen. 7 der 44 Stadt- und Landkreise im S\u00fcdwesten liegen \u00fcber dem Wert von 50. Am h\u00f6chsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz mit 67,9 im Landkreis Rottweil, am niedrigsten mit 14,4 im Landkreis Emmendingen. Die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg seit Beginn der Pandemie stieg binnen eines Tages um 978 auf 514.626. Inzwischen sind 10.438 Menschen an einer Infektion mit dem Virus oder im Zusammenhang damit gestorben (plus 1). Als genesen gelten gesch\u00e4tzt 496.712 Infizierte, das waren 346 mehr als am Vortag. 6.820.085 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sind den Daten zufolge 61,4 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Der Bundesschnitt liegt bei 63,7 Prozent. Als vollst\u00e4ndig geimpft gelten den Daten zufolge im S\u00fcdwesten 6 438 687 Menschen oder 58,0 Prozent (bundesweit: 58,2). Beim Impfstoff von Johnson &amp; Johnson reicht eine Dosis. Bei allen anderen Vakzinen sind zwei Spritzen n\u00f6tig. Sozialminister Manne Lucha (Gr\u00fcne) hat coronabedingten Schulschlie\u00dfungen nach den Herbstferien eine Absage erteilt. Das schlie\u00dfe er Stand jetzt aus, sagte der Minister im Gespr\u00e4ch mit dem Mannheimer Morgen (Freitag). &#171;Ich werde alles daf\u00fcr tun, dass wir das mit umfangreichen Tests der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler verhindern k\u00f6nnen.&#187; Au\u00dferdem habe man jetzt zus\u00e4tzlichen R\u00fcckenwind durch die Empfehlung der St\u00e4ndigen Impfkommission, dass es keine Bedenken gebe, auch die Zw\u00f6lf- bis 17-J\u00e4hrigen zu impfen, so der Gr\u00fcnen-Politiker. Mit Blick auf die ab Oktober kostenpflichtigen Corona-Tests gibt sich Lucha \u00fcberzeugt, dass sich dann wieder mehr Menschen impfen lassen werden. Viele Menschen seien bequem und h\u00e4tten es noch nicht verinnerlicht, sagte Lucha der Zeitung. &#171;Wenn Tests Geld kosten, geht die Impfquote hoch.&#187; Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht seit dieser Woche wieder mehr Testpflichten f\u00fcr Ungeimpfte vor, f\u00fcr Genesene und Geimpfte fallen diese weitgehend weg. Das schl\u00e4gt sich laut Lucha in der Zahl der Corona-Impfungen nieder. Es zeichne sich schon in den ersten drei Tagen, seitdem die Verordnung in Kraft sei, ein Anstieg der Erstimpfungen um mehr als die H\u00e4lfte ab, sagte Lucha. &#171;Genau das wollten wir erreichen.&#187; W\u00e4hrend in Bayern bereits die dritten Spritzen gegen das Coronavirus m\u00f6glich sind, will Baden-W\u00fcrttemberg mit den sogenannten Auffrischungsimpfungen noch bis zum 1. September warten. Zudem sollen sich die Angebote wie von den Gesundheitsministern beschlossen auf Pflegeheime und besondere Personengruppen wie Hochbetagte und Pflegebed\u00fcrftige beschr\u00e4nken, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag. Berechtigt sind Menschen, die bei der Erst- und Zweitimpfung zur Priorit\u00e4tengruppe eins geh\u00f6rt haben. Es gehe darum, vorrangig Menschen zu sch\u00fctzen, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit den Impfschutz schneller wieder verlieren als andere, sagte der Sprecher. &#171;Nach den bisherigen Erkenntnissen der Wissenschaft sind das insbesondere die genannten Risikogruppen.&#187; Daher k\u00e4men andere Gruppen zun\u00e4chst auch nicht infrage f\u00fcr die Auffrischungen. &#171;Es liegen bislang keine validen wissenschaftlichen Daten dazu vor, ob eine Auffrischimpfung auch bei jungen, immungesunden Personen zum jetzigen Zeitpunkt bereits einen zus\u00e4tzlichen Nutzen bringen&#187;, erg\u00e4nzte er. F\u00fcr die Drittimpfung sei es m\u00f6glich, ab September &#171;einfach mit Impfpass und Ausweis zu einem offenen Impfangebot der Impfzentren zu kommen&#187;, sagte der Sprecher. Die Spritze werde aber auch vom Hausarzt oder vom Betriebsarzt gesetzt. Zu den Hochbetagten in den Pflegeheimen sollen mobile Impfteams kommen, wie schon bei der Erst- und Zweitimpfung. Die Auffrischungen werden vor allem f\u00fcr Alte, Pflegebed\u00fcrftige und Vorerkrankte Menschen empfohlen &#8212; auch angesichts der rasch steigenden Zahl der Neuinfektionen in Baden-W\u00fcrttemberg. Dank eines kr\u00e4ftigen Fr\u00fchlingsaufschwungs hat die baden-w\u00fcrttembergische Wirtschaft im ersten Halbjahr mehr Geld mit dem Export von Waren umgesetzt als vor der Corona-Pandemie. Zwischen Januar und Ende Juni kletterte der Wert der Ausfuhren von S\u00fcdwest-Unternehmen ins Ausland im Vergleich zur ersten Jahresh\u00e4lfte 2019 um 6,1 Prozent auf 108,5 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Nimmt man das coronageplagte erste Halbjahr 2020 als Vergleichsma\u00dfstab, f\u00e4llt das Au\u00dfenhandels-Plus mit 20 Prozent naturgem\u00e4\u00df noch h\u00f6her aus. Treiber des Aufschwungs waren vor allem die guten Gesch\u00e4fte im zweiten Quartal, nachdem das Jahr zun\u00e4chst schleppend begonnen hatte. F\u00fcr den Zeitraum zwischen April und Ende Juli registrierten die Statistiker Zuw\u00e4chse von 42,3 Prozent im Vergleich zu 2020 und 9,5 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Die Exporte in die beiden wichtigsten Ziell\u00e4nder USA (plus 10,6 Prozent) und China (plus 24,4 Prozent) stiegen im Vor-Corona-Vergleich jeweils zweistellig. Einen Einbruch gab es allerdings bei den Ausfuhren nach Gro\u00dfbritannien: Hier ging der Warenwart im Vergleich zu 2019 um 16,5 Prozent zur\u00fcck &#8212; wohl vor allem bedingt durch erschwerte Gesch\u00e4fte angesichts des inzwischen vollzogenen britischen EU-Austritts. Das meiste Geld mit Gesch\u00e4ften im Ausland verdienen in Baden-W\u00fcrttemberg Autobauer und -zulieferer sowie Maschinenbauer. Am Mittwoch wurden dem Landesgesundheitsamt 966 neue Infektionen gemeldet, damit steigt die Zahl der Infizierten auf 513.648. Davon sind 496.366 Personen wieder genesen. Die Zahl der Todesf\u00e4lle wurde um einen korrigiert und betr\u00e4gt nun 10.437. Die 7-Tage-Inzidenz stieg derweil von 33,5 am Vortag auf nunmehr 36,7. Mit Blick auf den Infektionsschutz in der Corona-Pandemie sorgen nun speziell geschulte Mitarbeiter im Europapark Rust f\u00fcr die Einhaltung von Abst\u00e4nden und Maskenpflicht. Das teilte das Gesundheitsamt des Ortenaukreises auf Anfrage am Mittwoch mit. Dem ging voraus, dass sich Besucher in der vergangenen Woche \u00fcber hohe Auslastung und Gedr\u00e4nge in dem Vergn\u00fcgungspark beschwert hatten. Wie eine Sprecherin des Kreises sagte, steht das Gesundheitsamt in regelm\u00e4\u00dfigem Kontakt mit den Verantwortlichen in Rust. Der Park war aufgrund der Corona-Pandemie monatelang geschlossen und hatte erst im Mai wieder den Betrieb aufgenommen. Ein Sprecher des Freizeitparks sagte, es seien innerhalb der vergangenen Woche etwa hundert E-Mails mit Beschwerden eingegangen. Sch\u00e4tzungsweise h\u00e4tten w\u00e4hrend dieser Zeit t\u00e4glich etwa 24.000 Menschen den Park nordwestlich von Freiburg besucht. &#171;Die Zahl der Beschwerden relativiert sich zwar vor dem Hintergrund, dass innerhalb von sieben Tagen etwa 168.000 Besucher auf dem Parkgel\u00e4nde unterwegs waren. Wir nehmen die Sache aber ernst und versuchen durch regelm\u00e4\u00dfige Kontrolle Gedr\u00e4nge zu verhindern&#187;, sagte er. Zuvor hatte der SWR dar\u00fcber berichtet. Der Sprecher wies darauf hin, dass der Park maximal 24.000 Menschen am Tag einl\u00e4sst, obwohl es zurzeit keine Obergrenze gebe. In den vergangenen Tagen seien neue Zugangsregeln erlassen worden. So m\u00fcssen Erwachsene geimpft, getestet oder genesen sein. Sch\u00fcler und Kinder seien davon ausgenommen. Club-Betreiber und der Deutsche Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband BW (Dehoga) haben die M\u00f6glichkeiten zum Wegfall der coronabedingten Maskenpflicht in den Clubs im S\u00fcdwesten begr\u00fc\u00dft. Die nun getroffene Einigung biete eine echte \u00d6ffnungsperspektive, sagte Daniel Ohl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dehoga BW, am Mittwoch. Ein Sprecher der Interessengemeinschaft Clubkultur BW teilte mit, der Wille der Landesregierung, wieder ein lebendiges Nachtleben in Baden-W\u00fcrttemberg zu erm\u00f6glichen, sei deutlich zu sp\u00fcren. Zahlreiche Club-Betreiber hatten zuvor kritisiert, dass durch die Maskenpflicht in den Innenr\u00e4umen das &#171;Club-Feeling&#187; verloren ginge und G\u00e4ste deshalb ausblieben. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstagabend nach einem Gespr\u00e4ch mit Vertretern der Club-Branche angek\u00fcndigt hat, soll die Maskenpflicht in Clubs und Diskotheken unter Umst\u00e4nden k\u00fcnftig wegfallen k\u00f6nnen. Voraussetzung soll ein musterhaftes Hygienekonzept f\u00fcr alle Clubs im Land sein. Zudem sollen Clubs ein L\u00fcftungskonzept vorweisen. Wo die Luftwechselrate gew\u00e4hrleistet sei, sollen Geimpfte, Genesene oder G\u00e4ste mit einem negativen PCR-Test die Masken auf der Tanzfl\u00e4che und im Sitzbereich ablegen d\u00fcrfen, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. Zudem d\u00fcrfen diese Clubs dann unter Vollauslastung \u00f6ffnen. Clubs ohne ausreichendes L\u00fcftungskonzept sollen f\u00fcr den Wegfall der Maskenpflicht nur Geimpfte und Genesene einlassen d\u00fcrfen, Getestete blieben au\u00dfen vor. Die nun vereinbarten Hygiene- und L\u00fcftungskonzepte m\u00fcssen nach Angaben von Dehoga und der IG Clubkultur erst erstellt werden. Ein Sprecher der IG Clubkultur sagte, er rechne damit, dass bis Ende August die ersten Clubs im Land ohne Maskenpflicht G\u00e4ste empfangen werden. Seit diesem Montag d\u00fcrfen Clubs im S\u00fcdwesten wieder geimpfte und genesene G\u00e4ste empfangen. Alternativ k\u00f6nnen Feiernde auch einen negativen PCR-Test vorlegen. In den Innenr\u00e4umen besteht bislang Maskenpflicht. Schillernde Farben, geometrische Muster und Gesichter mit Sonnenbrillen samt Spiegelungen im Wasser: Nach einem Jahr im virtuellen Raum kann das Publikum die Schlosslichtspiele seit Mittwoch wieder auf der Fassade des Karlsruher Schlosses bestaunen. Bis zum 3. Oktober sollen allabendlich Lichtinstallationen und Illuminationen an elf Orten in der Innenstadt gezeigt werden. &#171;Die Schlosslichtspiele pr\u00e4sentierten einen zweifachen Sog, einen Sog des Sounds, der den Sog der Bilder antreibt&#187;, erl\u00e4uterte Kurator Peter Weibel, der auch k\u00fcnstlerischer Vorstand des Zentrums f\u00fcr Kunst und Medien (ZKM) ist.2021 gehe es gerade darum, &#171;die physische Distanz durch die Corona-Pandemie nicht zu einer sozialen Distanz werden zu lassen&#187;. Das Motto lautet: &#171;Das Leben in die Hand nehmen&#187;. Wegen der Pandemie gibt es aber weder wie in Vorjahren Gastronomie vor dem Schloss noch Sitzgelegenheiten. Zudem ist das Programm auf zwei Shows in einem Durchlauf am Abend begrenzt. Sollte es dennoch zu eng werden auf dem Schlossplatz, droht ein Abbruch der Show. &#171;Hinweise, Durchsagen, Personal und Ordnungsdienste sowie die Menschen selbst sollen aber daf\u00fcr sorgen, dass der &#171;gro\u00dfe rote Knopf&#187; nicht gedr\u00fcckt werden muss&#187;, teilten die Veranstalter vorab mit. Und auch wer nicht nach Karlsruhe kommen kann, soll einen Eindruck der Schlosslichtspiele bekommen k\u00f6nnen: F\u00fcr all jene planen die Organisatoren eine digitale Edition &#8212; allerdings in kleinerem Umfang. Am Dienstag wurden dem Landesgesundheitsamt 1045 neue Infektionen gemeldet, damit steigt die Zahl der Infizierten auf 512.682. Davon sind 496.080 Personen wieder genesen. Die Zahl der Todesf\u00e4lle wurde um einen korrigiert und betr\u00e4gt nun 10.436. Die 7-Tage-Inzidenz stieg derweil von 29,7 am Vortag auf nunmehr 33,5. In Baden-W\u00fcrttemberg lassen sich wieder mehr Menschen gegen Corona impfen. Man beobachte aktuell landesweit eine Zunahme bei den Erstimpfungen, wenn auch weiterhin auf niedrigem Niveau, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Dienstag mit. Seit der Ank\u00fcndigung zur neuen Corona-Verordnung habe sich die Zahl der Erstimpfungen im S\u00fcdwesten von t\u00e4glich rund 5000 in den vergangenen Wochen auf rund 8000 Erstimpfungen am Montag erh\u00f6ht, so der Sprecher. Die Landesregierung hatte Anfang August eine neue Corona-Verordnung angek\u00fcndigt. In der vorigen Woche war dann bekannt geworden, dass es f\u00fcr Geimpfte und Genese kaum noch Einschr\u00e4nkungen des gesellschaftlichen Lebens geben soll. Laut den seit diesem Montag geltenden neuen Regeln genie\u00dfen Geimpfte und Genesene unabh\u00e4ngig von lokalen oder regionalen Corona-Inzidenzen wieder gr\u00f6\u00dfere Freiheiten. Ungeimpfte und Nicht-Genesene m\u00fcssen dagegen wesentlich h\u00e4ufiger als bisher negative Antigen-Schnelltests vorweisen. In Baden-W\u00fcrttemberg sind bislang rund 6,79 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft,6,39 Millionen Menschen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand: 8 Uhr) als vollst\u00e4ndig geimpft. Das entspricht einer Impfquote von 61,2 Prozent bei den Erstimpfungen.57,6 Prozent der Menschen sind vollst\u00e4ndig geimpft. Gut jedes sechste Intensivbett im S\u00fcdwesten ist im Moment verf\u00fcgbar. In Zahlen sind das 408 der 2357 betreibbaren Betten beziehungsweise 17,3 Prozent, wie das Landesgesundheitsamt am Montag unter Berufung auf das sogenannte Divi-Intensivregister mitteilte. Der Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu k\u00f6nnen. Er soll eine gr\u00f6\u00dfere Rolle bei der Analyse der Corona-Lage spielen. Solche Betten werden aber nicht nur f\u00fcr Covid-19-Patienten mit schweren Verl\u00e4ufen gebraucht, sondern auch f\u00fcr Menschen mit anderen Erkrankungen. Die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 217 auf 511.637 (Stand: Montag,16 Uhr). Inzwischen sind 10.437 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben, das war einer mehr als am Vortag. Als genesen gelten gesch\u00e4tzt 495.766 Infizierte (plus 223). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank binnen eines Tages minimal von 30,0 auf 29,7. Eine Woche zuvor hatte sie 17,3 betragen. Keiner der 44 Stadt- und Landkreise im S\u00fcdwesten liegt noch im einstelligen Bereich. Am niedrigsten ist die Inzidenz mit 12,6 im Landkreis Emmendingen. In Mannheim ist sie mit 54,7 am h\u00f6chsten. 6 775 584 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sind den Daten zufolge 61,0 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Der Bundesschnitt liegt bei 63,2 Prozent. Als vollst\u00e4ndig geimpft gelten den Daten zufolge im S\u00fcdwesten 6.361.666 Menschen oder 57,3 Prozent (bundesweit: 57,2). Beim Impfstoff von Johnson &amp; Johnson reicht eine Dosis. Bei allen anderen Vakzinen sind zwei Spritzen n\u00f6tig. Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 147.928 F\u00e4lle mit Hinweisen auf \u00abbesorgniserregende Varianten\u00bb \u00fcbermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein h\u00f6heres Ansteckungsrisiko haben. Es dominiert die als hoch ansteckend geltende Delta-Variante. Landesgesundheitsminister Manne Lucha hat es begr\u00fc\u00dft, dass sich die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) nun f\u00fcr Corona-Impfungen f\u00fcr alle Kinder ab zw\u00f6lf Jahren ausgesprochen hat. &#171;Wir sind der festen \u00dcberzeugung, dass die Impfung auch f\u00fcr die 12- bis 17-J\u00e4hrigen eine gro\u00dfe Chance ist&#187;, sagte der Gr\u00fcnen-Politiker am Montag in Stuttgart. Im Moment liege die Impfquote f\u00fcr Erstimpfungen in dieser Gruppe im S\u00fcdwesten bei 23,9 Prozent. Die Impfung f\u00fcr Kinder und Jugendliche ab zw\u00f6lf Jahren werde nun grunds\u00e4tzlich in allen Impfzentren m\u00f6glich sein. Dort seien bereits Impfungen in der Regel ohne Termin und bei vielen Vor-Ort-Impfaktionen auch direkt im eigenen Stadtteil, am Freibad oder beim Einkaufen m\u00f6glich. Auch viele Haus- und Kinder\u00e4rzte b\u00f6ten bereits Impfungen auch f\u00fcr diese Gruppe an. Lucha geht davon aus, dass dies nach der neuen Empfehlung noch deutlich mehr niedergelassene \u00c4rzte tun werden. Ob zus\u00e4tzlich zu den vorhandenen Impfangeboten nach dem Schulstart Mitte September noch spezielle Impfaktionen an und mit Schulen oder andere Impfaktionen speziell f\u00fcr 12- bis 17-J\u00e4hrige notwendig sein werden, werde gepr\u00fcft in Abstimmung mit dem Kultusministerium. Die Stiko hatte am Montag mitgeteilt, &#171;dass nach gegenw\u00e4rtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegen\u00fcber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen \u00fcberwiegen&#187;. Der offizielle Empfehlungstext liegt noch nicht vor, \u00c4nderungen sind in einem Abstimmungsverfahren mit L\u00e4ndern und Fachkreisen noch m\u00f6glich. Das unabh\u00e4ngige Gremium empfahl Impfungen bei Kindern zwischen zw\u00f6lf und 17 Jahren bisher nur bei h\u00f6herem Risiko f\u00fcr schwere Corona-Verl\u00e4ufe etwa wegen Erkrankungen wie Diabetes &#8212; Impfungen sind laut Stiko aber schon jetzt mit \u00e4rztlicher Aufkl\u00e4rung und als individuelle Entscheidung von Kindern und Eltern m\u00f6glich. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen sieben Tagen in Baden-W\u00fcrttemberg w\u00e4chst weiter stetig. Sie lag am Sonntag bei 30,0 Ansteckungen je 100.000 Einwohnern, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Am Vortag hatte der Wert noch 29,3 betragen. \u00dcber der 35er-Schwelle liegen demnach die Stadtkreise Mannheim (59,2), Pforzheim (40,5) Baden-Baden (38,1), Heilbronn (37,1) und Esslingen (35,5), der Main-Tauber-Kreis (40,0) und der Schwarzwald-Baar-Kreis (35,8), die Landkreise L\u00f6rrach (38,9) und Breisgau-Hochschwarzwald (37,6) sowie der Rhein-Neckar-Kreis (38,8). Im S\u00fcdwesten gibt es 44 Stadt- und Landkreise. Die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 157 auf 511.420, die der Toten im Zusammenhang mit dem Virus betrug unver\u00e4ndert 10.436. In intensivmedizinischer Behandlung waren zuletzt 54 Covid-19-Patienten, von denen 25 invasiv beatmet wurden. 2002 Intensivbetten von betreibbaren 2368 Betten (84,5 Prozent) waren nach Zahlen vom Freitag belegt. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu k\u00f6nnen. Solche Betten werden aber nicht nur f\u00fcr Covid-19-Patienten mit schweren Verl\u00e4ufen gebraucht, sondern auch f\u00fcr Menschen mit anderen Erkrankungen. F\u00fcr vollst\u00e4ndig geimpfte Menschen und Genesene werden die Corona-Beschr\u00e4nkungen im S\u00fcdwesten weitgehend aufgehoben. So gibt es ab kommendem Montag etwa keine Kontaktbeschr\u00e4nkungen und Personenobergrenzen f\u00fcr private Feiern mehr. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung hervor, die das Staatsministerium in der Nacht zum Sonntag in Stuttgart ver\u00f6ffentlichte. Wer sich nicht impfen lassen m\u00f6chte, muss in Zukunft in zahlreichen Bereichen einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen. Das gilt unter anderem f\u00fcr Besuche in Krankenh\u00e4usern, Altenheimen, Museen, beim Friseur sowie bei Restaurantbesuchen, Theaterauff\u00fchrungen und Konzerten in Innenr\u00e4umen. F\u00fcr G\u00e4ste von Clubs und Diskotheken ist ein negativer PCR-Test erforderlich. Fu\u00dfballstadien und Kulturveranstaltungen im Freien wie Festivals d\u00fcrfen den Angaben nach bis zu einer Personenzahl von 5000 unter Vollauslastung \u00f6ffnen. Geht die Besucherzahl dar\u00fcber hinaus, sollen die Pl\u00e4tze nur noch zur H\u00e4lfte ausgelastet werden &#8212; beziehungsweise mit maximal 25.000 Menschen. Im letzteren Fall m\u00fcssen Besucher ebenfalls einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen. Ab Montag entfallen zudem die bislang geltenden Inzidenzstufen. Das hei\u00dft: Die Regeln gelten in ganz Baden-W\u00fcrttemberg, unabh\u00e4ngig von der Sieben-Tage-Inzidenz vor Ort. Erhalten bleiben aber Abstands- und Hygieneregelungen sowie die Maskenpflicht. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen sieben Tagen in Baden-W\u00fcrttemberg nimmt weiter zu. Sie lag am Samstag bei 29,3 Ansteckungen je 100.000 Einwohnern, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte (Stand: 16 Uhr). Am Vortag hatte der Wert noch 25,5 betragen. \u00dcber der 35er-Schwelle liegen demnach die Stadtkreise Mannheim (56,7), Pforzheim (40,5) und Baden-Baden (38,1), der Main-Tauber-Kreis (40,0), die Landkreise L\u00f6rrach (38,9) und Breisgau-Hochschwarzwald (36,4) sowie der Rhein-Neckar-Kreis (36,8). Im S\u00fcdwesten gibt es 44 Stadt- und Landkreise. Die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 737 auf 511.263, die der Toten um einen auf 10.436. In intensivmedizinischer Behandlung waren zuletzt 54 Covid-19-Patienten, von denen 25 invasiv beatmet wurden. 2002 Intensivbetten von betreibbaren 2368 Betten (84,5 Prozent) waren nach Zahlen vom Freitag belegt. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu k\u00f6nnen. Solche Betten werden aber nicht nur f\u00fcr Covid-19-Patienten mit schweren Verl\u00e4ufen gebraucht, sondern auch f\u00fcr Menschen mit anderen Erkrankungen. Die T\u00fcbinger Theologin Elisabeth Gr\u00e4b-Schmidt fordert mehr Aufkl\u00e4rung, um Menschen von einer Corona-Impfung zu \u00fcberzeugen. &#171;Wir m\u00fcssen klarstellen, dass jeder, der sich die Freiheit herausnimmt, sich nicht impfen zu lassen, weil er pers\u00f6nlich vielleicht nicht zur Risikogruppe geh\u00f6rt und sich deshalb denkt, &#8216;Dann lass ich das doch einfach mal&#8217;, damit nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch die der anderen sch\u00e4digt&#187;, sagte Gr\u00e4b-Schmidt, die Mitglied im Deutschen Ethikrat ist, dem Mannheimer Morgen (Samstag). Eine Impfpflicht h\u00e4lt sie f\u00fcr kontra-produktiv: &#171;83 Prozent der Erwachsenen sind laut Umfragen ja bereit, sich impfen zu lassen.&#187; Oft spiele Unwissenheit eine Rolle. &#171;Manche wissen gar nicht, dass sie sich jetzt schon impfen lassen k\u00f6nnen und anderen erscheint es kompliziert, da m\u00fcssen wir niederschwellige Angebote schaffen.&#187; Dar\u00fcber hinaus seien immer noch viele Menschen skeptisch, dass der Impfstoff sicher sei und wirke. Auf Kinder und Jugendliche und deren Eltern Druck auszu\u00fcben, h\u00e4lt die Theologin f\u00fcr falsch. Vorrangig sollte ihr zufolge die viel gr\u00f6\u00dfere Gruppe der 18- bis 59-J\u00e4hrigen zum Impfen bewegt werden und nicht die 12- bis 17-J\u00e4hrigen, die ohnehin schon viel Solidarit\u00e4t gezeigt h\u00e4tten mit der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung. Die Zahl der Rettungsdiensteins\u00e4tze in Baden-W\u00fcrttemberg ist im vergangenen Jahr erstmals nach langer Zeit zur\u00fcckgegangen. Rettungswagen verzeichneten nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten 926.000 Fahrten. Das waren 98.000 weniger als 2019, wie das Blatt unter Berufung auf das Innenministerium berichtete. Not\u00e4rzte mussten demnach zu 282.000 Eins\u00e4tzen ausr\u00fccken \u2013 ein Minus von 13.000. Grund f\u00fcr den R\u00fcckgang sei die Corona-Pandemie: W\u00e4hrend der Lockdowns waren weniger Menschen unterwegs gewesen. Allerdings hat die Pandemie auch deutlich mehr Aufwand beim Infektionsschutz erfordert. Trotz der geringeren Einsatzzahlen h\u00e4tten aber fast alle der 35 Rettungsdienstbereiche im Land die gesetzlichen Vorgaben verfehlt, wonach Notarzt und Rettungswagen in 95 Prozent der F\u00e4lle binnen h\u00f6chstens 15 Minuten am Einsatzort sein m\u00fcssen. Diese Frist h\u00e4tten Not\u00e4rzte nur in Mannheim eingehalten, Rettungswagen nur in Stuttgart, Mannheim, B\u00f6blingen, G\u00f6ppingen, Ludwigsburg sowie im Alb-Donau-Kreis inklusive Ulm. Den Stuttgarter Nachrichten zufolge plant das Innenministerium, die Fristen zu ver\u00e4ndern. Schon von Ende des Jahres an sollen Rettungswagen demnach binnen zw\u00f6lf Minuten am Einsatzort sein m\u00fcssen. Die Verk\u00fcrzung bedeute, dass wohl an vielen Standorten zus\u00e4tzliche Rettungswachen, Fahrzeuge und Mitarbeiter ben\u00f6tigt w\u00fcrden. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen sieben Tagen ist in Baden-W\u00fcrttemberg erneut gestiegen. Sie liegt nun bei 25,5 Ansteckungen je 100.000 Einwohnern. Das teilte das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Freitag mit. Am Vortag hatte der Wert noch 23,7 betragen. \u00dcber der 35er-Schwelle liegen der Stadtkreis Mannheim (53,4), der Main-Tauber-Kreis (39,3) und der Landkreis L\u00f6rrach (35,4). Im S\u00fcdwesten gibt es 44 Stadt- und Landkreise. Die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 547 auf 510.526. Die Zahl der Corona-Toten liegt bei 10.435. Das hei\u00dft, seit dem Vortag gab es einen weiteren Todesfall. Als genesen gelten gesch\u00e4tzt 495.054 Menschen. 54 Covid-19-Patienten sind in Baden-W\u00fcrttemberg in intensivmedizinischer Behandlung.25 von ihnen (46,3 Prozent) werden invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2002 Intensivbetten von betreibbaren 2368 Betten (84,5 Prozent) belegt. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu k\u00f6nnen. Solche Betten werden aber nicht nur f\u00fcr Covid-19-Patienten mit schweren Verl\u00e4ufen gebraucht, sondern auch f\u00fcr Menschen mit anderen Erkrankungen. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen sieben Tagen in Baden-W\u00fcrttemberg ist erneut gestiegen. Sie liegt nun bei 23,7 Ansteckungen je 100.000 Einwohnern. Das teilte das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Donnerstag mit (16 Uhr). Am Vortag hatte der Wert noch 21,4 betragen. Weiterhin bleibt nur der Landkreis Emmendingen im einstelligen Bereich (9,0). \u00dcber der 35er-Schwelle liegen der Stadtkreis Mannheim (46,4) und der Landkreis L\u00f6rrach (39,8). Im S\u00fcdwesten gibt es 44 Stadt- und Landkreise. Die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 599 auf 509.979. Die Zahl der Corona-Toten bleibt bei 10.434. Als genesen gelten gesch\u00e4tzt 494.823 Infizierte (plus 236). Insgesamt sind derzeit 2002 von betreibbaren 2362 Intensivbetten (84,8 Prozent) belegt. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu k\u00f6nnen. Solche Betten werden aber nicht nur f\u00fcr Covid-19-Patienten mit schweren Verl\u00e4ufen gebraucht, sondern auch f\u00fcr Menschen mit anderen Erkrankungen. Trotz der Abkehr Baden-W\u00fcrttembergs von den starren Inzidenzregeln bleibt es bis auf Weiteres bei der Absage des Cannstatter Volksfests in Stuttgart. &#171;An dem Beschluss hat sich bislang nichts ge\u00e4ndert&#187;, sagte eine Stadtsprecherin auf Anfrage. Die Stadt Stuttgart hatte bereits Mitte Juni entschieden, das zweitgr\u00f6\u00dfte Volksfest in Deutschland erneut abzusagen. Es h\u00e4tte vom 24. September bis zum 10. Oktober 2021 stattfinden sollen. Vor Corona haben jedes Jahr rund 3,5 bis 4 Millionen Menschen das Volksfest besucht. Schausteller und Marktkaufleute sollen sich nun stattdessen mit St\u00e4nden und Fahrgesch\u00e4ften in der City pr\u00e4sentieren d\u00fcrfen. Baden-W\u00fcrttemberg hatte am Mittwoch den Abschied von den starren Inzidenzregeln angek\u00fcndigt. Ab kommenden Montag d\u00fcrfen alle Menschen im S\u00fcdwesten unabh\u00e4ngig von der Zahl der Neuinfektionen wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen &#8212; vorausgesetzt, sie sind geimpft, genesen oder getestet. Am Mittwoch wurden dem Landesgesundheitsamt 644 neue Infektionen gemeldet, damit steigt die Zahl der Infizierten auf 509.380. Davon sind 494.587 Personen wieder genesen. Ein weiterer Todesfall wurde bekannt. Somit sind inzwischen 10.434 Menschen im Zusammenhang mit dem Erreger gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen. Am Vortag lag der Wert noch bei 19,2, nun bei 21,4. Inzidenz-Spitzenreiter ist die Stadt Mannheim (41,5), gefolgt vom Kreis L\u00f6rrach (36,7)und dem Rhein-Neckar-Kreis (29,4). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 27,5 (Vortag: 24,5). Fu\u00dfball-Drittligist SV Waldhof Mannheim darf unter bestimmten Bedingungen k\u00fcnftig auch bei einem Corona-Inzidenzwert \u00fcber 35 sein Stadion zur H\u00e4lfte mit Zuschauern f\u00fcllen. Gemeinsam mit den Beh\u00f6rden und dem st\u00e4dtischen Gesundheitsamt hat der SVW ein entsprechendes Modellprojekt erarbeitet, wie er am Mittwoch bekanntgab. Bleibt die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim wie aktuell \u00fcber 35, d\u00fcrften auch beim n\u00e4chsten Heimspiel am Sonntag gegen die W\u00fcrzburger Kickers 12.151 Fans ins Carl-Benz-Stadion &#8212; 85 Prozent von ihnen m\u00fcssten dann allerdings geimpft oder genesen sein. Darunter w\u00fcrden auch bis zum Spieltag erst einmal geimpfte Personen fallen, diese m\u00fcssten aber auch noch einen tagesaktuellen Negativtest zeigen. Die restlichen 15 Prozent der Pl\u00e4tze w\u00e4ren f\u00fcr Menschen reserviert, f\u00fcr die es derzeit keine Impfempfehlung gibt sowie f\u00fcr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Diese br\u00e4uchten auch einen Negativtest f\u00fcr den Eintritt. &#171;Dies gibt uns die notwendige Planungssicherheit zur Organisation der Heimspiele&#187;, sagte Waldhof-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Markus Kompp. F\u00e4llt die Inzidenz wieder unter 35, w\u00fcrde die 3G-Regel gelten, wonach vollst\u00e4ndig geimpfte, genesene oder negativ getestete Menschen ins Stadion d\u00fcrften. Dem Landesgesundheitsamt wurden am Dienstag 557 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 508.736 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 494.302 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um einen auf 10.433. Die 7-Tage-Inzidenz im S\u00fcdwesten ist leicht gestiegen, von 17,3 auf nunmehr 19,2. Inzidenz-Spitzenreiter ist die Stadt Mannheim (37,3), gefolgt vom Main-Tauber-Kreis (35,5) und dem Kreis L\u00f6rrach (33,7). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 24,5 (Vortag: 23,6). In der Corona-Pandemie sollten Getestete und Geimpfte nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Andreas Stoch nicht l\u00e4nger in allen gesellschaftlichen Bereichen gleich behandelt werden. &#171;Es ist bei Geimpften deutlich weniger wahrscheinlich als bei Ungeimpften, dass sich das Virus \u00fcbertr\u00e4gt&#187;, sagte Stoch der dpa vor den Bund-L\u00e4nder-Beratungen am Dienstag. Zudem sei bei den Tests der Anteil der falsch negativ Getesteten relativ hoch. Deshalb gebe es nach wissenschaftlichem Stand ein Risiko, dass Menschen nach einem falschen Corona-Test eine Veranstaltung besuchten und dort unter Umst\u00e4nden das Virus in der Menge verbreiteten. Stoch sprach sich zudem f\u00fcr ein Ende des Gratisangebots an Corona-Schnelltests aus. Er halte es f\u00fcr nachvollziehbar, wenn Tests etwas kosteten f\u00fcr Menschen, die sich bewusst nicht impfen lassen wollten. Zuvor hatte sich unter anderem auch der Ministerpr\u00e4sident von Baden-W\u00fcrttemberg, Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne), f\u00fcr kostenpflichtige Tests ausgesprochen. Angesichts wieder steigender Infektionszahlen wollen die Landesregierungschefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag beraten, wie sich die anrollende vierte Welle flach halten l\u00e4sst. Im Fokus der politischen Debatte steht die Frage, wie mehr Menschen zum Impfen bewegt werden k\u00f6nnen &#8212; und ob es f\u00fcr Nicht-Geimpfte Einschr\u00e4nkungen geben soll. Das baden-w\u00fcrttembergische Gesundheitsministerium will die Corona-Regeln trotz steigender Infektionszahlen im September vor\u00fcbergehend lockern. Die aktuelle Corona-Verordnung laufe am 23. August aus, teilte das Ministerium der Deutschen Presse-Agentur am Montag mit. Es sei beabsichtigt, in der Folgeverordnung die Inzidenzschwellenwerte f\u00fcr Einschr\u00e4nkungen um eine Stufe nach oben zu heben &#8212; also von 35 auf 50. &#171;So k\u00f6nnen Sie einfach einen Rutsch machen&#187;, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (60, Gr\u00fcne) bei einer Sondersitzung des Sozialausschusses. Das Kabinett muss dem aber noch zustimmen. Diese Folgeverordnung soll dann bis 20. September g\u00fcltig sein. Danach rechne das Land mit einem Paradigmenwechsel, da dann jedem Impfberechtigten in Baden-W\u00fcrttemberg ein Impfangebot gemacht worden sei, sagte Lucha. Zuletzt lag noch keiner der 44 Stadt- und Landkreise im S\u00fcdwesten \u00fcber der Schwelle von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche. Wird der Schwellenwert an f\u00fcnf Tagen in Folge \u00fcberschritten, m\u00fcssen nach der aktuellen Verordnung in der Region h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie ergriffen werden. Das h\u00e4tte Konsequenzen f\u00fcr private und \u00f6ffentliche Veranstaltungen sowie f\u00fcr die Besucherzahl und die Nachweise zum Beispiel in Freizeitparks, Schwimmb\u00e4dern, Galerien und Museen sowie f\u00fcr Restaurants, den Einzelhandel und Hotels. K\u00fcnftig w\u00fcrden dann die Inzidenzwerte nicht mehr als Richtwert f\u00fcr ordnungspolitische Ma\u00dfnahmen verwendet, sagte Lucha im Ausschuss. Der Gr\u00fcnen-Politiker pl\u00e4dierte daf\u00fcr, die Belastung der Intensivstationen als Ma\u00dfstab f\u00fcr Einschr\u00e4nkungen zu nehmen. Aus seiner Sicht soll es st\u00e4rkere Restriktionen f\u00fcr Nichtgeimpfte geben, sobald 300 Intensivpl\u00e4tze in Baden-W\u00fcrttemberg mit Covid-Patienten blockiert seien. Nach Angaben des DIVI-Intensivregisters werden derzeit 50 Covid-F\u00e4lle intensivmedizinisch behandelt. Insgesamt sind demnach landesweit 1933 von betreibbaren 2332 Intensivbetten (82,9 Prozent) belegt. Dem Landesgesundheitsamt wurden am Montag 158 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 508.179 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 494.064 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um einen auf 10.432. Die 7-Tage-Inzidenz im S\u00fcdwesten ist derweil mit 17,3 unver\u00e4ndert geblieben. Inzidenz-Spitzenreiter ist die Stadt Mannheim (34,4), gefolgt vom Main-Tauber-Kreis (34,0) und dem Kreis L\u00f6rrach (31,5). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 23,6. Der Einsatz mobiler Luftfilter in Schulen wird nach Ansicht des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) zu halbherzig betrieben. Es sei bei weitem nicht m\u00f6glich, alle Klassen rechtzeitig zum Schulbeginn auszur\u00fcsten und somit ausreichend vor dem Coronavirus zu sch\u00fctzen, kritisierte der VBE-Vizevorsitzende Oliver Hintzen am Montag in Stuttgart Land und Kommunen. &#171;Wir gehen davon aus, dass weder das Geld noch die Zeit ausreichen&#187;, sagte er der dpa weiter. &#171;Man h\u00e4tte viel fr\u00fcher anfangen m\u00fcssen, Bestellung und Einsatz zu planen. So hat man wertvolle Zeit verstreichen lassen.&#187; Der VBE habe bereits im Oktober 2020 den gezielten Einsatz von Luftfilterger\u00e4ten als Infektionsschutzma\u00dfnahme gefordert. Seit diesem Montag k\u00f6nnen die Kommunen im S\u00fcdwesten die F\u00f6rderung mobiler Luftfilter f\u00fcr ihre Schulen beantragen. Zuvor hatte es ein Hin- und Her \u00fcber die Frage gegeben, ob Land und Bund jeweils eigene Richtlinien oder eine gemeinsame Orientierung erstellen. Die Luftfilter sollen das Corona-Infektionsrisiko an Schulen deutlich reduzieren. Das Land \u00fcbernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten daf\u00fcr, maximal aber 2500 Euro pro Ger\u00e4t, wie es in der Richtlinie hei\u00dft. Das F\u00f6rderprogramm soll bis Ende Juli 2022 laufen. Zuvor hatte bereits die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bem\u00e4ngelt, die Kommunen h\u00e4tten das Thema verschlafen. Der St\u00e4dtetagsdezernent f\u00fcr Bildung, Norbert Brugger, hatte den Vorwurf zur\u00fcckgewiesen. Es gebe in vielen Gemeinden bereits Beschl\u00fcsse \u00fcber den Bedarf an Luftfiltern. Allerdings wird die Ausstattung der Schulen mit mobilen Luftfilterger\u00e4ten auch nach Einsch\u00e4tzung f\u00fchrender Hersteller bis weit ins kommende Schuljahr dauern. Allein in Baden-W\u00fcrttemberg gibt es 70.000 Klassenzimmer. Auch nach den Corona-Lockdowns ist die Zahl der Fahrschulen im S\u00fcdwesten nach Angaben des Fahrlehrerverbands nicht wesentlich zur\u00fcckgegangen. Spuren hat die Corona-Pandemie dennoch hinterlassen: &#171;Es gibt viel zu wenige Pr\u00fcfungstermine. Fahrsch\u00fcler m\u00fcssen oft wochenlang warten, bis sie die praktische Fahrpr\u00fcfung ablegen k\u00f6nnen&#187;, sagte Jochen Klima, der Vorsitzende des Landesverbands Baden-W\u00fcrttemberg, der Deutschen Presse-Agentur. Die Pandemie habe dieses Problem verst\u00e4rkt. Nach den mehrw\u00f6chigen Schlie\u00dfungen seien die Fahrschulen derzeit gut ausgelastet. &#171;Der Pr\u00fcfungsstau bremst uns aber aus&#187;, sagte Klima, dessen Verband in Baden-W\u00fcrttemberg rund 1700 Mitglieder z\u00e4hlt. &#171;Wenn ich mich heute bei einer Fahrschule anmelde, k\u00f6nnen die Fahrschulen deswegen nicht garantieren, dass die Sch\u00fcler den F\u00fchrerschein nach einem halben Jahr in der Tasche haben.&#187; Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im S\u00fcdwesten ist erneut leicht gestiegen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Sonntag 17,3, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Am Vortag hatte der Wert bei 17,0 gelegen. Damit verzeichnete die Beh\u00f6rde 96 neue Infektionen und einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. In Baden-W\u00fcrttemberg haben sich bislang 508.021 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Verbindung mit dem Virus betr\u00e4gt mittlerweile 10.431. Noch keiner der 44 Stadt- und Landkreise im S\u00fcdwesten liegt \u00fcber der politisch relevanten Schwelle von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Der Main-Tauber-Kreis liegt allerdings bei 34, der Kreis L\u00f6rrach bei 31,5, Mannheim bei 29. Dem Landesgesundheitsamt wurden am Samstag 390 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 507.925 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 493.739 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um einen auf 10.430. Die 7-Tage-Inzidenz ist im S\u00fcdwesten derweil wieder gestiegen, von 15,8 am Vortag auf nunmehr 17,0. Inzidenz-Spitzenreiter ist der Kreis L\u00f6rrach (31,0), gefolgt von der Stadt Mannheim (29,3) und dem Main-Tauber-Kreis (28,7). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 21,5. Das Corona-Infektionsgeschehen im S\u00fcdwesten steigt weiter leicht an. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche betrug am Freitag (Stand: 16 Uhr) 15,8, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Am Vortag hatte der Wert noch bei 15,6 gelegen. Damit verzeichnete die Beh\u00f6rde 304 neue Infektionen und 4 neue Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus. In Baden-W\u00fcrttemberg haben sich bislang 507.535 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Verbindung mit dem Virus betr\u00e4gt mittlerweile 10.429. Von den 44 Stadt- und Landkreisen im S\u00fcdwesten wiesen zuletzt 32 eine Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 10 und 35 auf. In 12 Kreisen lag der Wert darunter. Angesichts anhaltender Corona-Beschr\u00e4nkungen sind in der Region Stuttgart im ersten Halbjahr 2021 deutlich weniger Menschen mit Bussen und Bahnen unterwegs gewesen als sonst. Der Nahverkehrsverbund VVS z\u00e4hlte zwischen Januar und Ende Juni rund 113 Millionen Fahrten &#8212; das sind rund 4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, der zumindest teils schon von der Krise betroffen war. Die Corona-Pandemie hatte Mitte M\u00e4rz 2020 in Europa ihren Lauf genommen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 brachen die Passagierzahlen 2021 sogar um 43 Prozent ein, wie der VVS am Freitag in Stuttgart weiter mitteilte. Auch die Ticket-Einnahmen schrumpften auf rund 180 Millionen Euro &#8212; das sind 10 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2020 und 30 Prozent weniger als 2019. Der sogenannte Gelegenheitsverkehr von Kunden ohne festes VVS-Abo ging am st\u00e4rksten zur\u00fcck. In diesem Segment sanken die Passagierzahlen im Vergleich zu 2019 um mehr als die H\u00e4lfte &#8212; unter anderem wegen zeitweise geschlossener Restaurants und Gesch\u00e4fte sowie ausgefallender Kultur- und Freizeitevents. Nimmt man das erste Halbjahr 2020 als Ma\u00dfstab, betr\u00e4gt das Minus 13 Prozent. Der VVS koordiniert den \u00f6ffentlichen Nahverkehr in Stuttgart und den Kreisen B\u00f6blingen, Esslingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und G\u00f6ppingen. Ein Gro\u00dfteil der baden-w\u00fcrttembergischen Krankenh\u00e4user, Reha-Kliniken und Pflegeeinrichtungen erwarten einer Umfrage zufolge im laufenden Jahr rote Zahlen. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gesundheitseinrichtungen im Land hielten die Instrumente der Rettungsschirme f\u00fcr 2021 nicht f\u00fcr ausreichend, sagte der neue Chef der Baden-W\u00fcrttembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Heiner Scheffold, am Freitag in Stuttgart. &#171;Dies ergibt sich aus den laufenden Gesch\u00e4ftszahlen. Wenn sich die negativen Auswirkungen weiter konkretisieren, muss schnell nachgesteuert werden.&#187; Wenn fast drei Viertel der Reha-Kliniken im vergangenen Jahr Verluste ausgewiesen h\u00e4tten und das Gleiche f\u00fcr 2021 erwarteten, sei das ein Alarmsignal, sagte Scheffold. Deshalb habe der Verband in den letzten Wochen vehement auf Verbesserungen beim Reha-Rettungsschirm f\u00fcr 2021 gedr\u00e4ngt. Die Wirkung der j\u00fcngsten Verbesserungen m\u00fcsse eng \u00fcberwacht werden. &#171;Wenn das nicht ausreicht, sind schnell weitere Hilfen notwendig.&#187; Die Belegung der Reha-Kliniken ist nach dem aktuellen BWKG-Indikator dramatisch eingebrochen, von 88,3 Prozent im Jahr 2019 auf 68,3 Prozent in den ersten f\u00fcnf Monaten des Jahres 2021. W\u00e4hrend die Rettungsschirme von Bund und Land bei Krankenh\u00e4usern die Situation im Jahr 2020 stabilisiert haben, sind die Erwartungen f\u00fcr 2021 sind negativ.35,5 Prozent der Krankenh\u00e4user haben das Jahr 2020 mit einem Defizit abgeschlossen, f\u00fcr 2021 rechnen aber rund 63 Prozent der Krankenh\u00e4user mit roten Zahlen. Als Grund wurde die ungen\u00fcgende finanzielle Ausstattung angegeben. Das Interesse an den sogenannten &#171;Lernbr\u00fccken&#187; in Baden-W\u00fcrttemberg ist in diesem Jahr \u00e4hnlich gro\u00df wie 2020. Etwa 54.000 Sch\u00fcler w\u00fcrden an etwa 1900 Standorten teilnehmen, teilte das Kultusministerium am Freitag mit. Rund 6200 Lehrkr\u00e4fte betreuen demnach die Sch\u00fcler. Die Lernbr\u00fccken sind eine von verschiedenen Ma\u00dfnahmen des Landes, damit Sch\u00fcler in den Sommerferien in speziellen F\u00f6rderkursen coronabedingte Wissensl\u00fccken schlie\u00dfen k\u00f6nnen. &#171;Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnen in den Lernbr\u00fccken individuell gef\u00f6rdert werden und sich so gut auf das kommende Schuljahr vorbereiten&#187;, sagte Kultusministerin Theresa Schopper (Gr\u00fcne) laut Mitteilung. Fu\u00dfball-Zweitligist Karlsruher SC hat seine &#171;Impfnacht&#187; im Wildparkstadion als &#171;vollen Erfolg&#187; gewertet. Knapp 150 Menschen seien am Donnerstagabend gegen das Coronavirus geimpft worden, teilte der KSC am Freitag mit. Daher solle die Aktion am n\u00e4chsten Donnerstag (18.00 Uhr bis 22.00 Uhr) wiederholt werden. &#171;Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot so gut angenommen wurde. Nur mit der Impfung ist eine R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t m\u00f6glich&#187;, sagte KSC-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Becker. Auch am n\u00e4chsten Donnerstag will der Club allen Geimpften einen 10-Prozent-Gutschein f\u00fcr den KSC-Fanshop schenken und an einer Verlosung teilnehmen lassen. Die Kommunen im S\u00fcdwesten k\u00f6nnen aller Voraussicht nach in der kommenden Woche die F\u00f6rderung mobiler Luftfilter f\u00fcr ihre Schulen beantragen. Zuvor hatte es ein Hin- und Her \u00fcber die Frage gegeben, ob Land und Bund jeweils eigene Richtlinien oder eine gemeinsame Orientierung erstellen. Zuletzt rangen Land und Bund um eine gemeinsame Regelung, die Ende dieser Woche stehen sollte. Die Luftfilter sollen das Corona-Infektionsrisiko an Schulen deutlich reduzieren. Die Kommunen hatten auf eine fr\u00fchere Vorlage gepocht, um mit der Installation der Filterger\u00e4te noch in den Schulferien beginnen zu k\u00f6nnen. Das Staatsministerium erkl\u00e4rte die Verz\u00f6gerung damit, dass die F\u00f6rderung so gestaltet werden sollte, dass die Kommunen gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen aus beiden Geldt\u00f6pfen ziehen k\u00f6nnten. &#171;Wir wollten sicherstellen, dass sich das Bundes- und das Landesprogramm nicht kannibalisieren&#187;, erl\u00e4uterte eine Sprecherin des Staatsministeriums. Die Bundesf\u00f6rderung betr\u00e4gt 26 Millionen Euro und ist nur f\u00fcr mobile Ger\u00e4te f\u00fcr die Klassen eins bis sechs in schwer l\u00fcftbaren Unterrichtsr\u00e4umen gedacht. Das Land f\u00f6rdert die Ausstattung aller R\u00e4ume mit kleinen oder nur kippbaren Fenstern f\u00fcr alle Klassenstufen. F\u00fcr die 60 Millionen Euro vom Land k\u00f6nnen auch C02-Ampeln besorgt werden, die anzeigen, wann es wieder Zeit zum L\u00fcften ist. Falls noch Geld \u00fcbrig ist, k\u00f6nnen Landesmittel auch f\u00fcr Ger\u00e4te in gut bel\u00fcftbaren R\u00e4umen f\u00fcr Kitas und die Klassen eins bis sechs verwendet werden. Die kommunalen Ausgaben von insgesamt 34 Millionen Euro werden zu 50 Prozent vom Land bezuschusst. Au\u00dferdem stellt das Land zehn Millionen Euro f\u00fcr Ger\u00e4te an Kitas bereit &#8212; so dass insgesamt rund 130 Millionen f\u00fcr ges\u00fcndere Luft ausgegeben werden k\u00f6nnen. Der St\u00e4dtetag verweist die Kommunen auf das geplante &#171;Windhundverfahren&#187;, bei dem die ersten Anmeldungen auch zuerst gef\u00f6rdert werden. Dieses solle zwar entsch\u00e4rft werden. Aber: &#171;Im Falle einer \u00dcberbuchung k\u00f6nnte der Zeitpunkt der Anzeige des voraussichtlichen st\u00e4dtischen Gesamtbedarfs an Ger\u00e4ten f\u00fcr die Mittelzuweisung allerdings relevant werden&#187;, sagte der St\u00e4dtetagsdezernent f\u00fcr Bildung, Norbert Brugger. Er wies den Vorwurf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur\u00fcck, die Kommunen h\u00e4tten das Thema verschlafen. Es gebe in vielen Gemeinden bereits Beschl\u00fcsse \u00fcber den Bedarf an Luftfiltern. Doch Michael Fleischer, Chef der Gr\u00fcnen im Aalener Gemeinderat, kann der Einsch\u00e4tzung der GEW etwas abgewinnen. Die Verwaltung m\u00fcsse beim Thema Corona &#171;zum Jagen getragen&#187; werden. Statt zu handeln, werde der Schwarze-Peter an Land und Bund weitergereicht. Bis zu 2,6 Millionen Euro will die Stadt Karlsruhe f\u00fcr mobile Luftreinigungsger\u00e4te und CO2-Ampeln f\u00fcr Schulen und Kitas bereitstellen.560 unzureichend l\u00fcftbare R\u00e4ume von 3032 sowie 70 in Kitas wurden in der F\u00e4cherstadt identifiziert. Die Landeshauptstadt Stuttgart will mit bis zu einer Million Euro schwer l\u00fcftbare 250 Schulr\u00e4ume mit mobilen Luftreinigungsger\u00e4ten ausstatten. Sie mietet die Ger\u00e4te. Beschl\u00fcsse mit dem Fokus auf schwer l\u00fcftbaren Schulr\u00e4umen fassten Gemeinder\u00e4te auch in Reutlingen, Heilbronn, Konstanz, Villingen-Schwenningen und Ravensburg. In Mannheim stie\u00df der Beschluss zur Anschaffung von mobilen Ger\u00e4ten f\u00fcr schwer l\u00fcftbare Schulr\u00e4ume f\u00fcr 200 000 Euro auf Gegenwehr der Eltern. In einer Petition verlangte der Gesamtelternbeirat von der Stadt, unverz\u00fcglich die Mittel f\u00fcr alle 2000 Unterrichtsr\u00e4ume bereit zu stellen. Dem Landesgesundheitsamt wurden am Donnerstag 357 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 507.231 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 493.383 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um drei auf 10.425. Die 7-Tage-Inzidenz ist im S\u00fcdwesten erneut gestiegen, von 14,8 am Vortag auf nunmehr 15,6. Inzidenz-Spitzenreiter ist die Stadt Heilbronn (34,0), gefolgt vom Main-Tauber-Kreis (33,2) und Mannheim (30,9). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 22,6 (Vortag: 21,5). Der Pistenbully-Hersteller K\u00e4ssbohrer hat aufgrund der Corona-Pandemie mit wirtschaftlichen Einbu\u00dfen zu k\u00e4mpfen und hofft deshalb auf einen Winter ohne Corona-Einschr\u00e4nkungen. Das Unternehmen rechnet mit einem um 25 Prozent niedrigeren Umsatz im September zu Ende gehenden Gesch\u00e4ftsjahr, wie der Vorstandssprecher Jens Rottmair der Schw\u00e4bischen Zeitung sagte. Beim Gewinn erwarte das Unternehmen mit Sitz in Laupheim (Kreis Biberach) noch schwarze Zahlen. Seit Dezember sind bei dem Pistenbully-Spezialisten die Besch\u00e4ftigten am Stammsitz demnach in Kurzarbeit. Ab Oktober soll damit Schluss sein &#8212; das Unternehmen hofft auf eine gute Wintersaison. Aber man wisse nicht, wie sich Corona entwickele und ob wieder alles geschlossen werde, so Rottmair. Im Corona-Winter habe das Unternehmen 40 Prozent weniger Pistenraupen verkauft als in den Jahren zuvor. Da das klassische Gesch\u00e4ftsmodell der Pistenraupen durch den Klimawandel auch l\u00e4ngerfristig ins Wanken ger\u00e4t, setzen die Laupheimer vermehrt auf die Entwicklung und den Verkauf von Kettenfahrzeugen, die auch abseits von Schnee und Eis unterwegs sein k\u00f6nnen. F\u00fcr K\u00e4ssbohrer sei das ein interessanter Markt, sagte Rottmaier, und begr\u00fcndete das mit dem vorhandenen Fachwissen: &#171;Kettenfahrzeuge, das k\u00f6nnen wir.&#187; Der Inzidenzwert k\u00f6nnte bereits ab Mitte September keine wesentliche Rolle mehr in den Corona-Verordnungen spielen. Nach Gesundheitsminister Manne Lucha (Gr\u00fcne) setzen sich auch die Landkreise f\u00fcr ein Ende des Werts als wesentlicher Ma\u00dfstab in der Corona-Politik ein. Stattdessen m\u00fcsse st\u00e4rker beachtet werden, wie sehr die Krankenh\u00e4user durch Corona-Patienten belastet seien, sagte der Pr\u00e4sident des baden-w\u00fcrttembergischen Landkreistags, der T\u00fcbinger Landrat Joachim Walter, am Donnerstag. Durch die hohe Zahl der zweifach geimpften Menschen habe der Inzidenzwert als Hauptindikator f\u00fcr Corona-Ma\u00dfnahmen ausgedient. Es gehe nun vor allem darum, das Gesundheitssystem nicht zu \u00fcberlasten. &#171;Die Corona-Ma\u00dfnahmen sind daher von der Krankenhausauslastung abh\u00e4ngig zu machen&#187;, sagte Walter. Zuvor hatte Lucha bereits angek\u00fcndigt, bei der Neubewertung der Inzidenz bundesweit voranzugehen und die Bedeutung der Zahl der Neuinfektionen herabzustufen. Als Richtwert f\u00fcr die Ausl\u00f6sung von Beschr\u00e4nkungen werde der Wert ab Mitte September wohl nicht mehr in den Corona-Verordnungen auftauchen, sagte er den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung (Donnerstag). Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche an. Nach einem leichten R\u00fcckgang hatte sie zuletzt im S\u00fcdwesten wieder leicht zugenommen. Sie lag am Mittwoch bei 14,8, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte. Dem Landesgesundheitsamt wurden am Mittwoch 425 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 506.874 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 493.170 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um elf auf 10.422. Die 7-Tage-Inzidenz ist im S\u00fcdwesten derweil wieder gestiegen, von 14,1 am Vortag auf nunmehr 14,8. Inzidenz-Spitzenreiter ist die Stadt Mannheim (33,8), gefolgt von Heilbronn (32,4) und Baden-Baden (27,2). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 21,5 (Vortag: 21,4). Mit einer Impfpflicht k\u00f6nnten die Theater und Veranstalter nach Ansicht des T\u00fcbinger Intendanten Thorsten Weckherlin auf die sinkende Zahl von Impfungen reagieren. &#171;Eine Impfpflicht f\u00fcr Theaterbesuche ist ein Anreiz, sich impfen zu lassen&#187;, sagte der Theaterregisseur und Intendant am Landestheater T\u00fcbingen am Mittwoch. &#171;W\u00fcrden bundesweit alle B\u00fchnen und Veranstalter eine Impfpflicht f\u00fcr Theater und Festival-Besuche einf\u00fchren, w\u00e4re das ein klares Zeichen.&#187; Damit w\u00fcrden sich die B\u00fchnen hinter die Wissenschaft stellen und einen wichtigen Schritt in Richtung Normalit\u00e4t gehen. &#171;Auf der B\u00fchne, im Probenraum und im Parkett muss es die Impfpflicht geben!&#187;, forderte der 58-J\u00e4hrige. Die Bundesregierung ist gegen eine Impfpflicht in Deutschland. In den USA hatten die beiden Internetriesen Google und Facebook angek\u00fcndigt, ihre Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten m\u00fcssten sich vor einer R\u00fcckkehr in die B\u00fcros gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Zahl der Verkehrstoten in Baden-W\u00fcrttemberg bleibt in den ersten Monaten des Corona-Jahres 2021 auf historisch niedrigem Niveau. Grund daf\u00fcr sei zwar nach wie vor auch die Pandemie, teilte das Innenministerium mit. Allerdings seien die Menschen in den vergangenen Monaten wieder deutlich mobiler geworden. &#171;Deshalb ist diese Bilanz umso erfreulicher&#187;, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Mittwoch in Stuttgart. Unfallursache Nummer 1 bleibt zu hohes Tempo. Laut Statistik ging die Zahl der Unf\u00e4lle im Vergleich zum ersten Halbjahr des vergangenen Jahres von rund 130.000 auf etwa 121.400 zur\u00fcck (minus 6,6 Prozent). Fast 12.700 Menschen wurden leicht verletzt, das sind 14,8 Prozent weniger als zuvor. Rund 2830 erlitten schwere Verletzungen (minus 17,1 Prozent),148 (minus 2 Prozent) Menschen kamen auf Baden-W\u00fcrttembergs Stra\u00dfen ums Leben. Auch die Zahl der Fahrradunf\u00e4lle ging nach dem j\u00fcngsten rasanten Anstieg zur\u00fcck (rund 4590, minus 16,8 Prozent), die Zahl der Verletzten und Gestorbenen ebenfalls (mehr als 4000, minus 17,2 Prozent). Auff\u00e4llig sei aber die hohe Zahl von Elektrofahrr\u00e4dern bei den Unf\u00e4llen (plus 1,3 Prozent auf \u00fcber 1200). &#171;Bei jedem vierten Fahrradunfall ist mittlerweile ein Elektrofahrrad beteiligt&#187;, sagte Strobl. Jeder zweite get\u00f6tete Fahrradfahrer sei mit einem Elektrofahrrad unterwegs gewesen. &#171;Die h\u00f6heren Geschwindigkeiten dieser Zweir\u00e4der werden leider h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt. St\u00fcrze f\u00fchren nicht selten zu schwersten Verletzungen&#187;, warnte der Minister. Die Zahl der Unf\u00e4lle mit E-Scootern hat sich sogar fast verdreifacht. Laut Statistik haben die Fahrenden in knapp 80 Prozent der F\u00e4lle den Unfall selbst verursacht. Zwei Menschen kamen bei Unf\u00e4llen ums Leben. Wie in den Jahren zuvor bleibt der Tritt aufs Gaspedal der wesentliche Grund f\u00fcr einen Unfall. Insgesamt verloren 51 Menschen ihr Leben, weil ein Beteiligter viel zu schnell unterwegs war. Im vergangenen Schuljahr konnten Eltern ihre Kinder wegen Corona einfach zuhause online unterrichten lassen &#8212; das ist ab Mitte September nur noch sehr eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich. &#171;F\u00fcr die Befreiung vom Pr\u00e4senzunterricht bedarf es im neuen Schuljahr besonderer, durch ein \u00e4rztliches Attest best\u00e4tigter Gr\u00fcnde&#187;, sagte der Bildungsdezernent des St\u00e4dtetags Norbert Brugger. Im vergangenen Schuljahr gen\u00fcgte eine formlose Abmeldung vom Pr\u00e4senzunterricht durch die Eltern oder durch die vollj\u00e4hrigen Sch\u00fcler selbst. Der Umfang dieser F\u00e4lle war aber mit einem Prozent aller Sch\u00fcler sehr gering. In diesem vom Kultusministerium im vergangenen Oktober erhobenen Prozentsatz sind nicht nur die aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden Befreiten, sondern auch solche Kinder und Jugendliche enthalten, die aus dem Radar der Lehrer verschwanden. Diese wieder &#171;einzufangen&#187; und etwaige Lernr\u00fcckst\u00e4nde aufzuholen, sei ein Grund f\u00fcr die jetzt striktere Handhabung, sagte ein Ministeriumssprecher. Gute Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Befreiung von der Pr\u00e4senzpflicht bestehen etwa, wenn im Falle einer Covid-19-Erkrankung mit einem besonders schweren Krankheitsverlauf f\u00fcr den Sch\u00fcler oder f\u00fcr einen mit ihm eng zusammen lebenden Menschen zu rechnen ist. Nur in einem solchen Fall k\u00f6nne die Schulpflicht durch Fernunterricht erf\u00fcllt werden. Sch\u00fclern, die weder zwei Testnachweise pro Woche noch Nachweise von Impfung oder Genesung vorlegen, ist der Schulbesuch verboten, ohne dass sie ein Anrecht auf Fernunterricht h\u00e4tten. Ihr Fernbleiben wird als Verletzung der Schulpflicht gewertet. Wenn \u00dcberzeugungsarbeit und Ordnungsma\u00dfnahmen wie Nachsitzen nicht fruchten, k\u00f6nnen Kommunen ein Bu\u00dfgeld verh\u00e4ngen; dessen H\u00f6he rangiert zwischen 5 und 1000 Euro je nach Einzelfall. Bei beharrlicher Weigerung k\u00f6nnen die Regierungspr\u00e4sidien (RP) ein Zwangsgeld festsetzen; dieses liegt nach Angaben des RP T\u00fcbingen erfahrungsgem\u00e4\u00df zun\u00e4chst im niedrigen dreistelligen Eurobereich und kann erh\u00f6ht werden. Eine weitere Ultima Ratio ist die Zwangsvorf\u00fchrung des Sch\u00fclers in der Schule durch die Polizei. Die rund 1,5 Millionen Sch\u00fcler erwartet zudem vom Schulbeginn am 13. September bis einschlie\u00dflich 26. September eine Maskenpflicht &#8212; unabh\u00e4ngig von der aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz. Grund: Schutz vor der Ausbreitung von Virusvarianten durch Reiser\u00fcckkehrer. Diese Regelung ist ganz im Sinne der kommunalen Schultr\u00e4ger: &#171;Die Schulen offen zu halten, ist unser gro\u00dfes Ziel. Maske tragen und sich testen lassen ist daf\u00fcr unbedingt notwendig&#187;, sagte St\u00e4dtetagsvertreter Brugger. Dem Landesgesundheitsamt wurden am Dienstag 320 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 506.449 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 492.994 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um zehn auf 10.411. Die 7-Tage-Inzidenz ist im S\u00fcdwesten erneut leicht gefallen, von 14,5 am Vortag auf nunmehr 14,1. Inzidenz-Spitzenreiter ist die Stadt Mannheim (32,5), gefolgt von Heilbronn (29,2) und dem Main-Tauber-Kreis (28,7). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 21,4 (Vortag: 21,5). Fu\u00dfball-Zweitligist Karlsruher SC l\u00e4dt alle Interessierten f\u00fcr den kommenden Donnerstag zur &#171;Impfnacht&#187; ins Wildparkstadion ein. Von 18 bis 22 Uhr kann man sich dann mit den Impfstoffen von Biontech oder Johnson &amp; Johnson gegen das Coronavirus impfen lassen, wie der KSC am Dienstag mitteilte. Berechtigt seien alle Personen \u00fcber zw\u00f6lf Jahre, mitzubringen seien lediglich ein Ausweisdokument sowie die Versichertenkarte. Wer sich impfen l\u00e4sst, bekommt einen Zehn-Prozent-Gutschein f\u00fcr den Fanshop am Rondellplatz. Au\u00dferdem sollen unter allen Geimpften des Abends anschlie\u00dfend ein von der Mannschaft signiertes Trikot, ein signierter Spielball und ein Paar signierte Torwarthandschuhe verlost werden. &#171;Als KSC m\u00f6chten wir auch in der Corona-Pandemie Verantwortung \u00fcbernehmen und unseren m\u00f6glichen Teil zur Erh\u00f6hung der Impfquote in Deutschland beitragen&#187;, sagte KSC-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Becker. Gute Nachrichten f\u00fcr von der Corona-Pandemie Betroffene! &#171;Der Tilgungszuschuss Corona II f\u00fcr Schausteller und Marktkaufleute, Angeh\u00f6rige der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie weitere von der Corona-Krise betroffenen Branchen des Sports, der Unterhaltung und Erholung wird durch Beschluss der Landesregierung bis zum 30. September 2021 verl\u00e4ngert&#187;, meldet das Wirtschaftsministerium am Dienstagnachmittag. &#171;Unternehmen, die von coronabedingten Beschr\u00e4nkungen und Umsatzeinbu\u00dfen auch im dritten Quartal 2021 stark betroffen sind, erhalten damit weiterhin eine wichtige finanzielle Hilfe. Mit dem Tilgungszuschuss Corona unterst\u00fctzen wir sie passgenau mit einem direkten Zuschuss zu ihren Tilgungsraten f\u00fcr Betriebsmittelkredite&#187;, zitiert das Schreiben Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). F\u00fcr die Unternehmen, die durch Tilgungsraten f\u00fcr Kredite weiterhin stark belastet und in ihrer Liquidit\u00e4t eingeschr\u00e4nkt seien, stelle das Landesprogramm Tilgungszuschuss Corona II mit seiner Laufzeitverl\u00e4ngerung einen wichtigen Baustein zur gegenw\u00e4rtigen Krisenbew\u00e4ltigung dar. Der Vorsitzende der St\u00e4ndigen Impfkommission, Thomas Mertens, hat die 18- bis 59-J\u00e4hrigen aufgerufen, sich verst\u00e4rkt impfen zu lassen. Sie seien bei den Geimpften bisher unterrepr\u00e4sentiert, sagte er in einer Online-Veranstaltung mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Ronja Kemmer am Montagabend in Ulm. &#171;\u00dcber 75 Prozent in dieser Altersgruppe w\u00e4re toll.&#187; Dann lasse sich auch eine vierte Welle abflachen. Der Gemeinschaftssinn sei dabei gefragt, denn Ungeimpfte k\u00f6nnten andere anstecken, die dann wiederum schwer an dem Virus erkranken k\u00f6nnten. Insbesondere die ungeimpften 20 Prozent der Lehrer sollten das nachholen. Das Coronavirus werde bleiben, nach einer Durchseuchung der Bev\u00f6lkerung w\u00fcrden die schweren Verl\u00e4ufe aber verschwinden. &#171;Es wird wie ein normales Virus werden, was uns nicht mehr so schreckt.&#187; Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in S\u00fcdwest-Kliniken liegt derzeit bei 47. Davon werden 29 beatmet, teilte das Landesgesundheitsamt am Montag in Stuttgart mit. Am Vortag waren es noch 50 Patienten, davon 30 beatmete. Dem Landesgesundheitsamt wurden am Montag 95 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 506.129 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 492.793 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um sechs auf 10.401. Die 7-Tage-Inzidenz ist im S\u00fcdwesten leicht gefallen, von 15,0 am Vortag auf nunmehr 14,5. Inzidenz-Spitzenreiter ist die Stadt Heilbronn (38,7), gefolgt von Mannheim (33,8) und dem Hohenlohekreis (32,0). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 21,5. Die Zahl der Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg ist auch am Wochenende weiter gestiegen. Das Landesgesundheitsamt registrierte am Sonntag 79 Neuinfektionen, am Samstag waren es 296. Damit haben sich im S\u00fcdwesten bislang 506.034 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Verbindung mit dem Virus betr\u00e4gt weiterhin 10.395. Am Sonntag wurde kein weiterer Fall gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die registrierten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche angibt, lag am Sonntag bei 15,0 &#8212; nach 14,9 am Vortag. Damit h\u00e4lt der leichte Anstieg der Fallzahlen und der Inzidenz seit Anfang Juli an. Zwei der 44 Stadt- und Landkreise liegen \u00fcber der politisch relevanten Inzidenz-Marke von 35: Mannheim (35,1) und Heilbronn (41,1). Der Wert ist f\u00fcr Lockerungen etwa bei Freibadbesuchen, in der Au\u00dfengastronomie und bei Kulturveranstaltungen wichtig. Den geringsten Wert erreichen die Landkreise Tuttlingen (1,4), Schw\u00e4bisch Hall (3,0) und Sigmaringen (3,1). In Baden-W\u00fcrttemberg haben inzwischen 59,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten.52,3 Prozent der Bev\u00f6lkerung waren nach Angaben des Robert Koch-Instituts (Stand: Freitag,8 Uhr) vollst\u00e4ndig geimpft. Studierende in Baden-W\u00fcrttemberg bekommen wegen der Corona-Pandemie noch einmal mehr Zeit f\u00fcr Pr\u00fcfungen. Die Regierungsfraktionen von Gr\u00fcnen und CDU teilten am Sonntag mit, nach den Sommerferien solle ein Gesetz im Stuttgarter Landtag beraten werden, nach dem Studenten und Studentinnen Fristen f\u00fcr Pr\u00fcfungen um drei Semester verl\u00e4ngern k\u00f6nnen. Der Entwurf werde gerade erarbeitet. Der Landtag hatte die fachsemestergebundenen Pr\u00fcfungsfristen schon pauschal um das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020\/2021 verl\u00e4ngert. Der Zeitraum werde nun um das laufende Sommersemester und das Wintersemester 2021\/22 erg\u00e4nzt. &#171;Mit der erneuten Verl\u00e4ngerung erkennen wir an, mit welch schwierigen Bedingungen Studierende in den vergangenen anderthalb Jahren zurechtkommen mussten&#187;, erkl\u00e4rten die Hochschulpolitiker Alexander Salomon (Gr\u00fcne) und Albrecht Sch\u00fctte (CDU). Beide appellierten an Studierende, sich rechtzeitig vor Semesterbeginn impfen zu lassen, damit an Hochschulen und Unis mehr Pr\u00e4senzunterricht &#8212; in Verbindung mit Online-Formaten &#8212; m\u00f6glich ist. Die Einrichtungen bekommen 57 Millionen Euro f\u00fcr Mehrausgaben, um Studierenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen und \u2013wissenschaftlern nach drei Online-Semestern in Folge ein weitgehend regul\u00e4res Lern- und Forschungsumfeld zu bieten. Die erste Tranche in H\u00f6he von 29 Millionen Euro war im dritten Nachtragshaushalt verankert worden.28 Millionen Euro folgen den Angaben nach im regul\u00e4ren Haushalt 2022. Die Zahl der Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg nimmt weiter zu. Das Landesgesundheitsamt registrierte am Samstag (Stand: 16 Uhr) 296 Corona-Neuinfektionen, am Samstag vor einer Woche waren es noch 219 F\u00e4lle und eine Woche davor 201. Damit haben sich im S\u00fcdwesten bislang 505.955 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Verbindung mit dem Virus betr\u00e4gt nun 10.395, zwei mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die registrierten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche angibt, lag am Samstag bei 14,9 nach 14,2 am Vortag und 13,6 am Donnerstag. Damit h\u00e4lt der leichte Anstieg der Fallzahlen und der Inzidenz seit Anfang Juli an. Nach dem starken R\u00fcckgang der Belastungen im Hohenlohekreis (Inzidenz 33,7) liegt von den 44 Stadt- und Landkreisen keine Region mehr \u00fcber der politisch relevanten Inzidenz-Marke von 35. Der Wert ist f\u00fcr Lockerungen etwa bei Freibadbesuchen, in der Au\u00dfengastronomie und bei Kulturveranstaltungen wichtig. Den geringsten Wert erreichen die Landkreise Schw\u00e4bisch Hall (1,5) und Freudenstadt (1,7). In Baden-W\u00fcrttemberg haben inzwischen 59,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten.52,3 Prozent der Bev\u00f6lkerung waren nach Angaben des Robert Koch-Instituts (Stand: Freitag,8 Uhr) vollst\u00e4ndig geimpft. Dem Landesgesundheitsamt wurden am Freitag 264 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 505.659 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 492.262 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um zwei auf 10.393. Die 7-Tage-Inzidenz ist im S\u00fcdwesten erneut gestiegen, von 13,6 am Vortag auf nunmehr 14,2. Inzidenz-Spitzenreiter ist der Hohenlohekreis (40,8), gefolgt von den St\u00e4dten Mannheim (34,1) und Heilbronn (30,8). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 19,0 (Vortag: 17,8). FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich R\u00fclke (59) fordert den Kampf gegen die Corona-Pandemie neben den Inzidenzwerten mehr an der Zahl der schweren Verl\u00e4ufe auszurichten. &#171;Die Lage in den Krankenh\u00e4usern ist entspannt&#187;, sagte er dem Reutlinger General-Anzeiger. &#171;Eine Null-Inzidenz ist kein realistisches Ziel, wir verbieten schlie\u00dflich auch nicht das Autofahren, nur damit es keine Verkehrstoten mehr gibt. Oder schlie\u00dfen alle Seen, damit niemand mehr ertrinkt.&#187; R\u00fclke sprach sich gegen eine Impfpflicht aus. &#171;Wenn jemand sich aber gegen das Impfen entscheidet, muss er auf der anderen Seite auch akzeptieren, dass er mehr Einschr\u00e4nkungen als ein Geimpfter hat.&#187; Wenn man sich aus freien St\u00fccken gegen das Impfen entscheide, k\u00f6nne es zudem perspektivisch nicht sein, dass die Solidargemeinschaft f\u00fcr die Tests aufkomme. &#171;Die muss dann jeder und jede selbst bezahlen.&#187; Die Corona-Pandemie hat die Deutschen vor\u00fcbergehend einen Gro\u00dfteil ihrer Mobilit\u00e4t beraubt &#8212; einer repr\u00e4sentativen Befragung zufolge ist das f\u00fcr die meisten von ihnen aber kein Grund, sich etwa beim Reisen oder auch bei ihren Wegen zur Arbeit dauerhaft umzustellen. &#171;Die Ergebnisse legen nahe, dass die gro\u00dfe Mobilit\u00e4tsrevolution ausgeblieben ist&#187;, ergab die Studie des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr System- und Innovationsforschung ISI (Karlsruhe). Daf\u00fcr waren in Gro\u00dfst\u00e4dten lebende Menschen jeweils im vergangenen und im laufenden Jahr beispielsweise gefragt worden, ob sie f\u00fcr die Zeit nach Corona einen R\u00fcckgang ihrer freizeitbezogenen Mobilit\u00e4t erwarten: Im August 2020 hatten viele dies noch bejaht. Im April diesen Jahres kehrte sich ihre Haltung quasi um. &#171;Die Mehrheit sagte, dass sie in Zukunft wieder mobil sein und wieder raus in die Welt wollen&#187;, erkl\u00e4rte der Wissenschaftler Johannes Schuler, der das Projekt geleitet hatte. &#171;Dieser Trend war 2020 nicht erkennbar.&#187; Am Donnerstag wurden dem Landesgesundheitsamt 276 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 505.395 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 492.113 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um zwei auf 10.391. Die 7-Tage-Inzidenz ist im S\u00fcdwesten erneut leicht gestiegen, von 13,5 am Vortag auf nunmehr 13,6. Inzidenz-Spitzenreiter ist der Hohenlohekreis (44,4), gefolgt von den St\u00e4dten Heilbronn (30,8) und Mannheim (29,3). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 17,8 (Vortag: 18,9). W\u00e4hrend der dritten Welle der Corona-Pandemie sind laut einer Erhebung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido) immer noch deutlich weniger Menschen in baden-w\u00fcrttembergischen Krankenh\u00e4usern operiert worden als vor der Pandemie. Von M\u00e4rz bis Mai 2021 unterzogen sich demnach 14 Prozent weniger AOK-Versicherte in den S\u00fcdwest-Krankenh\u00e4usern Operationen als im selben Zeitraum in 2019. In der ersten Corona-Welle zwischen M\u00e4rz und Mai 2020 fiel der R\u00fcckgang der Operationszahlen im Vergleich zum Vorkrisenniveau noch st\u00e4rker aus und lag bei 27 Prozent. Auch bei den planbaren Operationen, den sogenannten elektiven Eingriffen, war der R\u00fcckgang 2021 der Erhebung nach geringer als in den ersten beiden Pandemie-Wellen. Das zeigte sich zum Beispiel an H\u00fcftoperationen. Von M\u00e4rz bis Mai 2020 ging die Zahl der H\u00fcftprothesenimplantationen wegen Arthrose im Vergleich zum Vorkrisenniveau um 42 Prozent zur\u00fcck.2021 betrug der R\u00fcckgang zum Vergleichszeitraum in 2019 nur noch neun Prozent. F\u00fcr die R\u00fcckg\u00e4nge gibt es laut der Versicherung zwei Gr\u00fcnde. &#171;Die Patienten haben teilweise von sich aus die station\u00e4re Aufnahme verschoben, aus Angst sich im Krankenhaus mit Sars-CoV-2 zu infizieren&#187;, sagte der medizinische Berater Ralph Bier von der AOK Baden-W\u00fcrttemberg. Au\u00dferdem h\u00e4tten die Krankenh\u00e4user die station\u00e4ren Aufnahmen gedrosselt, um freie Betten und Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Corona-Patienten vorzuhalten. Die Polizei hat in Ludwigsburg eine Feier mit etwa 400 Menschen aufgel\u00f6st. Die zumeist jungen Leute h\u00e4tten den Beginn der Sommerferien auf dem Akademiehof gefeiert und dabei viel Alkohol konsumiert, leistungsstarke Musikboxen ert\u00f6nen lassen und die Corona-Regeln missachtet, teilten die Beamten am Donnerstag mit. Als die &#171;Verm\u00fcllung immer mehr zunahm&#187; h\u00e4tten Einsatzkr\u00e4fte die Party in der N\u00e4he der Akademie f\u00fcr Darstellende Kunst Baden-W\u00fcrttemberg beendet. Nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern h\u00e4tten die Feiernden den Platz am Mittwochabend verlassen. Lediglich ein 17 Jahre alter Jugendlicher habe wegen seiner Provokationen einen Platzverweis erhalten. Aus Sicht von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sollten ungeimpfte Studierende Corona-Schnelltests k\u00fcnftig selbst bezahlen m\u00fcssen. &#171;Es ist inzwischen ja landesweit f\u00fcr jeden m\u00f6glich, sich kostenlos gegen das Coronavirus impfen zu lassen und sich und andere so zu sch\u00fctzen&#187;, sagte die Gr\u00fcnen-Politikerin im Gespr\u00e4ch mit der Deutschen Presse-Agentur. \u00dcberall im Land bekomme man inzwischen problemlos einen Impftermin. &#171;Ich finde, wer diese Angebote nicht annehmen m\u00f6chte und sich ohne Vorliegen medizinischer Gr\u00fcnde gegen eine Impfung entscheidet, sollte sich selbst um Tests k\u00fcmmern&#187;, sagte Bauer. Weiterhin kostenlose Schnelltests seien aus ihrer Sicht das falsche Signal. Die Ministerin hat f\u00fcr das kommende Wintersemester wieder deutlich mehr Pr\u00e4senzveranstaltungen angek\u00fcndigt. Mehr als die H\u00e4lfte des Studienangebots soll demnach in den Unis stattfinden k\u00f6nnen. Sind Studierende getestet, geimpft oder genesen und tragen sie eine Maske, muss auch kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Bei geringeren Abst\u00e4nden kann die Kapazit\u00e4t der R\u00e4ume nach der Corona-Verordnung zu 60 oder, sofern die Inzidenz unter 50 liegt, bis zu 75 Prozent genutzt werden \u2013 eine zentrale Forderung der Hochschulen. Wird der Mindestabstand eingehalten, fallen die Vorgaben weg. Die Hochschulen gehen aber nach Ministeriumsangaben davon aus, dass ohne die sogenannte 3G-Regel und ohne Masken nur 10 bis 20 Prozent der Lehre in Pr\u00e4senz ablaufen kann. Am Mittwoch wurden dem Landesgesundheitsamt 389 neue Infektionsf\u00e4lle gemeldet, damit haben sich insgesamt 505.199 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg mit dem Coronavirus angesteckt. Davon sind 491.918 wieder genesen. Die Zahl der Toten stieg um vier auf 10.389. Die 7-Tage-Inzidenz ist im S\u00fcdwesten erneut gestiegen, von 12,6 am Vortag auf nunmehr 13,5. Inzidenz-Spitzenreite rist der Hohenlohekreis (47,9), gefolgt vom Kreis L\u00f6rrach (28,4) und der Stadt Heilbronn (25,3). In der Landeshauptstadt Stuttgart lag der Wert bei 18,9. Der Baden-W\u00fcrttembergische Handwerkstag w\u00fcnscht sich in Pandemie-Zeiten mehr Planungssicherheit und wirbt um Auszubildende. Die sich st\u00e4ndig \u00e4ndernden Corona-Verordnungen seien absolut kontraproduktiv f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Betriebe gewesen. &#171;F\u00fcr die Zukunft brauchen wir kalkulierbare Stufenpl\u00e4ne f\u00fcr Pandemien, die dann umfassend und fl\u00e4chendeckend gelten&#187;, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Haas der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten (Mittwoch). Eine Insolvenzwelle sehe man nicht. &#171;In Summe ist das Handwerk mit Flei\u00df, Geduld und Hilfsma\u00dfnahmen einigerma\u00dfen gut durchgekommen.&#187; Wenn in wenigen Wochen das neue Ausbildungsjahr startet, sind noch viele Ausbildungspl\u00e4tze unbesetzt. Handwerkstag-Pr\u00e4sident Rainer Reichhold rief junge Menschen zur Bewerbung auf: &#171;So gut wie heute standen deine Chance noch nie!&#187; Es gebe verschiedene Karrierewege im Handwerk. &#171;Das endet ja nicht beim Meister, sondern kann auch zum Betriebsleiter oder -inhaber f\u00fchren. Auch ein Studium ist denkbar.&#187; Die Verdienstm\u00f6glichkeiten seien dabei nicht selten besser als nach einer rein akademischen Ausbildung. 28 von 44 Stadt- und Landkreisen im S\u00fcdwesten liegen bei der Corona-Inzidenz \u00fcber dem Schwellenwert von 10. Der Hohenlohekreis kratzt mit 33,7 sogar an der 35er-Marke. Werden diese Grenzen an f\u00fcnf Tagen infolge \u00fcberschritten, m\u00fcssen in der Region h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie ergriffen werden. Zuletzt in Baden-W\u00fcrttemberg hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Heilbronn vor mehr als einem Monat &#8212; am 18. Juni &#8212; \u00fcber dem Wert 35 gelegen. Bei 37,1 Menschen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen war damals eine Neuinfektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 0,8 im Landkreis Freudenstadt, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart weiter mitteilte. Landesweit stieg der durchschnittliche Wert leicht von 12,3 auf 12,6. Die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Infektionen in Baden-W\u00fcrttemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 324 auf 504.730.10.385 Menschen sind inzwischen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben, zwei mehr als am Vortag. Als genesen gelten gesch\u00e4tzt 491.723 Infizierte (plus 191). 15 Prozent der betreibbaren 2340 Intensivbetten sind der Mitteilung nach im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu k\u00f6nnen. Intensivbetten werden aber nicht nur f\u00fcr Covid-19-Patienten mit schweren Verl\u00e4ufen gebraucht, sondern auch f\u00fcr Menschen mit anderen gravierenden Erkrankungen. 6.571.774 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts mittlerweile einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sind den Daten zufolge 59,2 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Der Bundesschnitt liegt bei 61,0 Prozent. Als vollst\u00e4ndig geimpft gelten den Daten zufolge im S\u00fcdwesten 5.572.699 Menschen oder 50,2 Prozent (bundesweit: 49,7). Beim Impfstoff von Johnson &amp; Johnson reicht eine Dosis. Bei allen anderen Vakzinen sind zwei Spritzen n\u00f6tig. Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 143.144 F\u00e4lle mit Hinweisen auf &#171;besorgniserregende Varianten&#187; \u00fcbermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein h\u00f6heres Ansteckungsrisiko haben. Es dominiert die als hoch ansteckend geltende Delta-Variante, die zuerst in Indien entdeckt wurde. Ihr Anteil steigt nach wie vor. Reisende k\u00f6nnen sich k\u00fcnftig im S\u00fcdwesten \u00fcber eine Plattform dar\u00fcber informieren, wie viel an ihrem Ausflugsziel los ist. Die Tourismus Marketing GmbH Baden-W\u00fcrttemberg stellte am Dienstag in Stuttgart die sogenannte Freizeitampel vor. Technische Grundlage des Systems sei eine landesweite Datenbank, die von Tourismusschaffenden zur zentralen Erfassung von touristischen Daten genutzt wird. Auf dem Portal geben Reisende ihr gew\u00fcnschtes Ziel ein, woraufhin eine Ampel die Live-Situation ausspielt. Bei Gr\u00fcn wird ein geringes Besucheraufkommen erwartet, Gelb zeigt eine erh\u00f6hte Auslastung an und das rote Signal empfiehlt, die Ausflugsplanung anzupassen. Der Nachholbedarf vieler Menschen an Ausfl\u00fcgen wegen der Coronapandemie habe gezeigt, dass Regionen mit vielen Ausflugsm\u00f6glichkeiten \u00fcberlaufen seien. &#171;Volle Parkpl\u00e4tze und \u00fcberf\u00fcllte Wanderwege waren keine Seltenheit. Mit der Freizeitampel Baden-W\u00fcrttemberg haben wir die gro\u00dfe Chance, solche Situationen in den anstehenden Sommerferien und dar\u00fcber hinaus zu vermeiden&#187;, erkl\u00e4rte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andreas Braun. Die Corona-Krise habe mehr als deutlich gezeigt, dass intelligentes Datenmanagement die Zukunft des Tourismus sei. Nach den schwierigen Monaten unter Corona-Bedingungen soll vom kommenden Wintersemester an wieder etwa jede zweite Veranstaltung an baden-w\u00fcrttembergischen Hochschulen in Pr\u00e4senz stattfinden. &#171;Gemeinsam mit den Hochschulen wollen wir f\u00fcr den Herbst mehr als 50 Prozent des Studienangebotes in Pr\u00e4senz verl\u00e4sslich anbieten&#187;, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Gr\u00fcne) am Dienstag in Stuttgart. Vor allem kleine Seminare oder Kurse sollten in Pr\u00e4senz besucht werden k\u00f6nnen, gro\u00dfe Vorlesungen mit mehreren Hundert H\u00f6rerinnen und H\u00f6rern dagegen weiterhin online angeboten werden. Nach Angaben Bauers sind demnach Veranstaltungen mit Gruppengr\u00f6\u00dfen bis zu 35 Studierenden m\u00f6glich. Zudem k\u00f6nnten auch gr\u00f6\u00dfere Veranstaltungen geplant werden, wenn die R\u00e4ume im &#171;Schachbrettmuster&#187; nur bis zu 60 Prozent, bei einer Inzidenz unterhalb 50 auch bis zu 75 Prozent belegt w\u00fcrden. &#171;Wir kehren den Grundsatz aus den Corona-Semestern also wieder um: Pr\u00e4senz ist die Regel, Online die Erg\u00e4nzung&#187;, sagte Bauer. Sei die sogenannte 3G-Regel &#8212; also der Zugang nur f\u00fcr Geimpfte, Genesene und Getestete &#8212; gew\u00e4hrleistet und gelte die Maskenpflicht, k\u00f6nnten auch jetzt schon Veranstaltungen in Pr\u00e4senz durchgef\u00fchrt werden. &#171;Damit haben die Hochschulen bereits jetzt alle M\u00f6glichkeiten, das Wintersemester im Mix aus viel Pr\u00e4senz-, aber auch Online- und Hybrid-Formaten zu planen&#187;, teilte das Ministerium weiter mit. Um noch mehr Stuttgarter zum Impfen zu motivieren, f\u00e4hrt bald ein Bus der SSB AG mit einem mobilen Impfteam durch die Landeshauptstadt. Los geht die Tour am Donnerstag um 11.30 Uhr. Zum Auftakt wird auch der Fahrplan und die genauen Ma\u00dfnahmen bekannt gegeben. Ziel ist eine Impfrate von 85 Prozent bis zum Ende der Sommerferien. Die Corona-Infektionszahlen im S\u00fcdwesten haben zum Wochenbeginn zun\u00e4chst stagniert. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts (Stand Montag,16 Uhr) sank die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit leicht auf 12,3. Am Sonntag hatte der Wert bei 12,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gelegen. Die Zahl der best\u00e4tigten Ansteckungen in Baden-W\u00fcrttemberg seit Beginn der Pandemie nahm nach amtlichen Angaben seit dem Vortag um 100 auf 504.406 zu. Im Vergleich zum Vortag wurden 6 weitere Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet, insgesamt stieg die Zahl damit auf 10.383. Als genesen gelten gesch\u00e4tzt 491.532 Infizierte (plus 98). Inzwischen liegen 23 der 44 Stadt- und Landkreise im S\u00fcdwesten \u00fcber einer Inzidenz von 10. Im Hohenlohekreis ist der Wert mit 33,7 den Angaben nach am h\u00f6chsten, im Landkreis Schw\u00e4bisch Hall mit 1,5 am niedrigsten. Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 143.105 F\u00e4lle mit Hinweisen auf &#171;besorgniserregende Varianten&#187; \u00fcbermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein h\u00f6heres Ansteckungsrisiko haben. Es dominiert die ansteckendere Delta-Variante, die zuerst in Indien entdeckt wurde.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wegen des Coronavirus hat sich das \u00f6ffentliche Leben in Baden-W\u00fcrttemberg ver\u00e4ndert. 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