<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1972313,"date":"2021-08-21T11:22:00","date_gmt":"2021-08-21T09:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1972313"},"modified":"2021-08-21T11:08:32","modified_gmt":"2021-08-21T09:08:32","slug":"us-prasident-biden-setzt-taliban-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/08\/us-prasident-biden-setzt-taliban-unter-druck\/","title":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Biden setzt Taliban unter Druck"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>US-Pr\u00e4sident Joe Biden will die Taliban unter Druck setzen und Hilfen f\u00fcr Afghanistan w\u00e4hrend ihrer Herrschaft an harte Bedingungen kn\u00fcpfen. So werde man genau verfolgen, wie die Islamisten ihre Landsleute und dabei speziell Frauen und M\u00e4dchen behandeln, sagte Biden am Freitag (Ortszeit) in einer Ansprache. Ein Taliban-Sprecher sagte unterdessen, man wolle binnen Wochen Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft Afghanistans pr\u00e4sentieren.<\/b><br \/>\nMan werde Vorstellungen pr\u00e4sentieren, wie das Land k\u00fcnftig regiert werden soll. Ein entsprechender Rahmenplan werde von Juristen, Geistlichen und Au\u00dfenpolitik-Experten erarbeitet, sagte der Sprecher. An Gespr\u00e4chen \u00fcber eine Regierungsbildung in Kabul wird auch Taliban-Mitbegr\u00fcnder Mullah Abdul Ghani Baradar teilnehmen. Baradar sei in Kabul eingetroffen und werde &#171;mit Jihadistenf\u00fchrern und Politikern zusammentreffen, um eine inklusive Regierung zu bilden&#187;, sagte ein hochrangiger Taliban-Beamter gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur AFP. Das F\u00fchrungsmitglied der Taliban, das als m\u00f6glicher neuer Regierungschef gehandelt wird, war am Dienstag nach Afghanistan zur\u00fcckgekehrt. Biden sagte, die USA w\u00fcrden sich mit ihren Verb\u00fcndeten abstimmen, um auf die Taliban internationalen Druck auszu\u00fcben. Zugleich sei es auch im Interesse der Islamisten, die Afghanen nicht gegen sich aufzubringen. &#171;Sie versuchen, eine gewisse Legitimit\u00e4t zu gewinnen. Sie werden einen Weg finden m\u00fcssen, wie sie das Land zusammenhalten&#187;, so der US-Pr\u00e4sident. Biden zufolge stehen die USA in Kontakt mit den Taliban, um den Zugang zum Flughafen der Hauptstadt Kabul zu gew\u00e4hrleisten. Sollten die Islamisten die Evakuierungsaktionen st\u00f6ren oder US-Truppen angreifen, werde es eine &#171;starke Reaktion&#187; geben, drohte er. Zwar w\u00fcrden US-Amerikaner an Checkpoints zum Flughafengel\u00e4nde nicht aufgehalten. Allerdings sei die Situation rund um den Flughafen eine andere. Bis man es dorthin geschafft habe, gelte &#171;das \u00dcberleben des St\u00e4rkeren&#187;, schilderte CNN-Reporterin Clarissa Ward, die bis zuletzt zu den wenigen ausl\u00e4ndischen Journalisten vor Ort z\u00e4hlte und am Freitag ebenfalls ausgeflogen wurde. Rund um den Flughafen herrschen seit der Macht\u00fcbernahme der Taliban chaotische Zust\u00e4nde, die Lage ist extrem gef\u00e4hrlich. Am Samstag belagerten weiter Tausende Menschen den Flughafen in der Hoffnung, aus dem Krisenstaat zu fliehen. Auch zwei Deutsche wurden in der N\u00e4he des Gel\u00e4ndes verletzt. Einer der beiden wurde bereits ins usbekische Taschkent ausgeflogen. Der andere war transportf\u00e4hig, hielt sich aber am Freitagabend nach Angaben des deutschen Ausw\u00e4rtigen Amts weiterhin in Kabul auf. Um das gef\u00e4hrliche Gedr\u00e4nge vor den Einlasspunkten zu umgehen, sollen US-Medienberichten zufolge 169 Amerikaner mit Helikoptern aus einem Hotel in unmittelbarer N\u00e4he zum Flughafen gebracht worden sein. Doch selbst dort mussten viele Menschen weiter ausharren, weil die Evakuierungsfl\u00fcge zwischenzeitlich gestoppt worden waren. Grund daf\u00fcr war nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums, dass es in Katar keine Kapazit\u00e4t mehr gegeben habe, die Ankunft und Weiterreise weiterer Reisender abzuwickeln. Deshalb versuchen die USA weitere L\u00e4nder daf\u00fcr zu gewinnen, aus Afghanistan ausgeflogene Menschen vor\u00fcbergehend aufzunehmen und eine sichere Durchreise zu organisieren. Laut Angaben der NATO wurden seit dem Einmarsch der Taliban in Kabul rund 12.000 ausl\u00e4ndische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie Afghanen, die f\u00fcr Botschaften und internationale Hilfsgruppen arbeiteten, au\u00dfer Landes gebracht. &#171;Der Evakuierungsprozess ist langsam, weil er risikoreich ist. Denn wir wollen in keiner Weise Zusammenst\u00f6\u00dfe mit Taliban-Mitgliedern oder Zivilisten au\u00dferhalb des Flughafens&#187;, sagte ein namentlich nicht genannter NATO-Vertreter. Deutschland hatte mit den USA vereinbart, dass deren Truppen den US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt in Ramstein als Drehkreuz f\u00fcr die Evakuierungsfl\u00fcge nutzen k\u00f6nnen. Erste Fl\u00fcge seien dort bereits gelandet, sagte ein Sprecher des US-Au\u00dfenministeriums. Es seien Hunderte Menschen verschiedener Nationalit\u00e4ten angekommen, darunter auch afghanische Staatsangeh\u00f6rige, sagte eine ranghohe Milit\u00e4rvertreterin dem Sender CNN. Ramstein sei aber nur eine Zwischenstation &#8212; eine langfristige Unterbringung sei nicht geplant. Die in Kabul ans\u00e4ssigen Mitarbeiter der Weltbankgruppe und ihre unmittelbaren Familienangeh\u00f6rigen wurden mittlerweile nach Islamabad gebracht worden. Dies geht aus einem internen Vermerk hervor, der am Freitag ver\u00f6ffentlicht und von Reuters eingesehen wurde. Auch die Evakuierungsaktion der deutschen Bundeswehr l\u00e4uft weiter. In der Nacht auf Samstag hoben in Kabul erneut mehrere Milit\u00e4rmaschinen vom Typ A400M ab, um Schutzbed\u00fcrftige in die usbekische Hauptstadt Taschkent auszufliegen, wie die Bundeswehr auf Twitter schrieb. Die beiden Flieger seien sicher gelandet, so die Bundeswehr Samstagfr\u00fch in einem weiteren Tweet. (APA\/dpa\/Reuters\/AFP)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Joe Biden will die Taliban unter Druck setzen und Hilfen f\u00fcr Afghanistan w\u00e4hrend ihrer Herrschaft an harte Bedingungen kn\u00fcpfen. So werde man genau verfolgen, wie die Islamisten ihre Landsleute und dabei speziell Frauen und M\u00e4dchen behandeln, sagte Biden am Freitag (Ortszeit) in einer Ansprache. Ein Taliban-Sprecher sagte unterdessen, man wolle binnen Wochen Pl\u00e4ne f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1972312,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1972313"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1972313"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1972313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1972314,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1972313\/revisions\/1972314"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1972312"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1972313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1972313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1972313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}