<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1973283,"date":"2021-08-22T21:32:00","date_gmt":"2021-08-22T19:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1973283"},"modified":"2021-08-22T23:08:09","modified_gmt":"2021-08-22T21:08:09","slug":"streik-bei-der-deutschen-bahn-75-prozent-der-zuge-im-fernverkehr-fallen-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/08\/streik-bei-der-deutschen-bahn-75-prozent-der-zuge-im-fernverkehr-fallen-aus\/","title":{"rendered":"Streik bei der Deutschen Bahn: 75 Prozent der Z\u00fcge im Fernverkehr fallen aus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Nach der Ank\u00fcndigung zum Streik legt die Deutsche Bahn einen Ersatzfahrplan vor. Wie viele Z\u00fcge im Nah- und Fernverkehr betroffen sind.<\/b><br \/>\nNach der Ank\u00fcndigung zum Streik legt die Deutsche Bahn einen Ersatzfahrplan vor. Wie viele Z\u00fcge im Nah- und Fernverkehr betroffen sind. +++ 14.15 Uhr: Die Deutsche Bahn hat f\u00fcr den Nachmittag erste Fahrplaninformationen f\u00fcr den Personenverkehr zwischen Montag,23.08.2021,2 Uhr und Mittwoch,25.08.2021,2 Uhr angek\u00fcndigt. Das Grundangebot, das die Bahn im Fernverkehr auf die Schiene bringen wolle, decke rund 25 Prozent des regul\u00e4ren Fahrplans ab, f\u00fcr den Nah- und S-Bahnverkehr rechne man mit etwa 40 Prozent der Zugverbindungen. Dennoch ruft die Deutsche Bahn dazu auf, alle verschiebbaren Reisen auf die Zeit vor oder nach dem Streik zu verschieben. Dazu seien alle Tickets f\u00fcr Zugfahrten an den beiden vom Streik im Personenverkehr betroffenen Tagen flexibel zwischen dem 20. August und dem 4. September g\u00fcltig. Die Zugbindung sei auch bei allen Sparpreisangeboten aufgehoben. Wer seine Fahrt aufgrund des Streiks nicht mehr antreten m\u00f6chte, habe die M\u00f6glichkeit sein Ticket kostenfrei zu stornieren. Auch im Bereich des G\u00fctertransports hat die Bahn eine Sicherung der versorgungsrelevanten Z\u00fcge zugesagt. G\u00fcterz\u00fcge sind bereits ab Samstag,21.08.2021,17 Uhr vom Streik betroffen, zu dem die Lokf\u00fchrer-Gewerkschaft GdL am Freitagvormittag aufgerufen hatte. Ab dem 25. August sei vonseiten der Bahn wieder mit einer Normalisierung des Bahnbetriebs zu rechnen. +++ 12.20 Uhr: Kritik an der Arbeitsniederlegung der GdL-Lokf\u00fchrer:innen in Zeiten der Coronapandemie hat Gewerkschafts-Chef Claus Weselsky bei seiner Pressekonferenz entschieden zur\u00fcckgewiesen. \u201eEs ist nicht das Ziel der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner in Deutschland, den Eisenbahnverkehr lahm zu legen. Sondern es ist das Ziel, bessere Einkommen zu erreichen, die Kleinstrente zu sch\u00fctzen\u201c, betonte Weselsky in seiner Stellungnahme und zitierte Einsch\u00e4tzungen der DB-Konzernf\u00fchrung, die w\u00e4hrend der Pandemie mehrfach betont hatte, dass Fahrg\u00e4ste in den Z\u00fcgen der Deutschen Bahn keiner erh\u00f6hten Gefahr ausgesetzt w\u00e4ren. Von der SPD * f\u00fchle man sich derweil im Stich gelassen, betonte Weselsky, der dabei vor allem Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach * angriff. Dieser hatte zuvor gewarnt, dass Streiks bei der Bahn und die daraus resultierenden vollen Z\u00fcge und Bahnsteige zu Corona-Infektionen f\u00fchren k\u00f6nnten. \u201eDer Gesundheitspapst der Sozialdemokraten, Lauterbach, schwingt sich dazu auf, die Grundrechte der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner mit F\u00fc\u00dfen zu treten\u201c, sagte Weselsky, der selbst CDU *-Mitglied ist. Er sprach von Schmutzkampagnen gegen die Gewerkschaft. Auch der Fahrgastverband Pro Bahn hatte Sorge wegen m\u00f6glicher Infektionsrisiken ge\u00e4u\u00dfert. Man m\u00fcsse fragen, ob in Corona-Zeiten Streiks \u00fcberhaupt sinnvoll seien, sagte der Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann auf n-tv. +++ 12.00 Uhr: In einer Pressemitteilung hat die Deutsche Bahn auf die Streikank\u00fcndigung der GdL reagiert und die erneuten Streiks als \u201ev\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssige Belastung unserer Reisenden und unserer Kunden im G\u00fcterverkehr\u201c kritisiert. \u201eStatt den Mut zu haben, an den Verhandlungstisch zur\u00fcckzukehren, treibt die GDL-F\u00fchrung ihren gewerkschaftspolitischen Kampf um Ausweitung und Einfluss auf dem R\u00fccken der Bahnkunden auf die Spitze\u201c, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler. Die Aussagen der GdL kritisierte Seiler in der Mitteilung des Unternehmens als widerspr\u00fcchlich: \u201eEinerseits klagt die GdL vor Gerichten dagegen, dass die DB das Tarifeinheits-Gesetz anwendet \u2013 und verliert. Dann wiederum verk\u00fcndet die GdL, sie wolle das Gesetz anwenden \u2013 und zwar bei allen Eisenbahnverkehrsunternehmen\u201c. Der Personalvorstand halte derweil eine Einigung im Tarifstreit weiterhin f\u00fcr m\u00f6glich. Die Bahn versuche nun, die Auswirkungen des erneuten GdL-Streiks zwischen dem 21. und 25. August so gering wie m\u00f6glich zu halten. Dennoch sei mit Beeintr\u00e4chtigungen zu rechnen. F\u00fcr die Kund:innen k\u00fcndigte die Bahn maximale Kulanz an und wolle schnellstm\u00f6glich n\u00e4here Informationen ver\u00f6ffentlichen. +++ 11.30 Uhr: In der Pressekonferenz von GdL-Chef Claus Weselsky betonte dieser die gro\u00dfe Wut der GdL-Mitglieder auf die F\u00fchrungsebene der Deutschen Bahn. Die Gewerkschaft, die derzeit 3,2 Prozent Lohnerh\u00f6hung f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst sowie eine Corona-Pr\u00e4mie von 600 Euro im laufenden Jahr fordert, wolle 2021 keine Nullrunde akzeptieren. Darauf hatte sich zuvor die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) eingelassen. Deren Vorsitzender Klaus-Dieter Hommel hatte gegen\u00fcber dem Spiegel angek\u00fcndigt, dass die EVG nachverhandeln w\u00fcrde, sollte die Deutsche Bahn der GdL bessere Konditionen einr\u00e4umen. In seiner Stellungnahme kritisierte Weselsky diese Ank\u00fcndigung. Fahrg\u00e4ste der Deutschen Bahn m\u00fcssen sich von Montag bis Mittwoch auf einen erneuten Streik einstellen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf\u00fchrer hat ihre Mitglieder zum zweiten Mal in der laufenden Tarifrunde aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. \u201eSie streiken f\u00fcr mehr L\u00f6hne, f\u00fcr den Schutz ihrer Rente\u201c, sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitag in Berlin. Die GDL hatte die Verhandlungen im Juni abgebrochen. Die Mitglieder hatten daraufhin in einer Urabstimmung f\u00fcr Streiks gestimmt. Am Dienstag demonstrierten Mitglieder der GDL sowie des Deutschen Beamtenbunds (dbb) gemeinsam mit Weselsky vor der Konzernzentrale der Deutschen Bahn f\u00fcr ihre Forderungen. Bereits vergangene Woche hatten 9000 Lokf\u00fchrer*innen der GdL ihre Arbeit niedergelegt. +++ 11.05 Uhr: Bei einer Pressekonferenz in Berlin k\u00fcndigte GdL-Chef Claus Weselsky erneute Streiks zwischen dem 21. und 25. August an. Bereits ab Samstag (21.08.2021),17 Uhr, soll es zur Arbeitsniederlegung im G\u00fcterverkehr kommen, ab Montag (23.08.2021) 2 Uhr, kommen Streiks im Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn hinzu. Der Streik endet voraussichtlich am Mittwoch (25.08.2021) um 2 Uhr. +++ 10.47 Uhr: In den aktuellen Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft der Lokf\u00fchrer (GdL) und der Deutschen Bahn st\u00fcnden nicht die Interessen des Bahn-Personals im Vordergrund, sondern die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit der GdL. Das kritisierte Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, im Gespr\u00e4ch mit dem Spiegel. Hoffmann betonte, dass L\u00f6sungen am Verhandlungstisch erstritten w\u00fcrden und forderte GdL-Chef Weselsky auf, die Verhandlungen am Montag auch direkt wieder aufzunehmen. Der DGB-Chef erkl\u00e4rte seine Einsch\u00e4tzung mit den Mitgliederstatistiken der Bahn-Gewerkschaften: So h\u00e4tte die GdL im Vergleich zur Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in den meisten Bahnbereichen kaum oder keine Mitglieder und damit \u201ekein Mandat und damit keine Legitimation\u201c. Bereits in der vergangenen Woche hatten Streiks von Bahn-Besch\u00e4ftigten zwischen Dienstagabend (10.08.2021) und der Nacht zu Freitag (13.08.2021) zu Beeintr\u00e4chigungen im Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn gef\u00fchrt und auch den G\u00fcterverkehr zeitweise eingeschr\u00e4nkt. Das Ziel der GdL ist eine fr\u00fchestm\u00f6gliche Lohnerh\u00f6hung von 3,2 Prozent &#8212; die bisher von der Deutschen Bahn vorgeschlagenen Kompromisse, aufgrund hoher Verluste w\u00e4hrend der Coronakrise, sind ins Leere gelaufen. Update vom 20.08.2021,09.55 Uhr: Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft der Deutschen Lokf\u00fchrer (GdL) und der Deutschen Bahn k\u00fcndigen sich mit der Bekanntgabe einer Pressekonferenz von GdL-Chef Claus Weselsky f\u00fcr Freitag (20.08.2021) um 11 Uhr weitere Streiks des Bahnpersonals an. Ob diese bereits am Wochenende beginnen, ist aufgrund fr\u00fcherer Aussagen Weselskys fraglich. Dieser hatte nach den Ausst\u00e4nden in der vergangenen Woche angek\u00fcndigt, in Zukunft fr\u00fchzeitiger \u00fcber einen m\u00f6glichen Streikbeginn zu informieren. Bei den Streiks am 11. und 12. August hatte die Deutsche Bahn nur wenige Stunden Zeit, Ersatzfahrpl\u00e4ne zu erarbeiten. Schlechte Nachrichten f\u00fcr die Deutsche Bahn gibt es gleichzeitig jedoch auch seitens der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), die ebenfalls Interessen des Personals der Deutschen Bahn gegen\u00fcber dem Arbeitgeber vertritt. Diese bef\u00fcrchtet, dass die Deutsche Bahn und ihre Tochterunternehmen, aufgrund des steigenden Drucks durch Streiks, der GdL bessere Konditionen einr\u00e4umen k\u00f6nnte, als den Besch\u00e4ftigten, die von der EVG vertreten werden. Im Gespr\u00e4ch mit der Deutschen Presseagentur betonte EVG-Chef Klaus-Dieter Hommel: \u201eWir haben dem Arbeitgeber deutlich gemacht, dass wir eine Revisionsklausel haben, und die werden wir nutzen. Wann dieser Tarifkonflikt vorbei ist, das bestimmen wir.\u201c Erstmeldung vom 20.08.2021,7.49 Uhr: Berlin &#8212; Ein neuer Streik ist l\u00e4ngst nicht vom Tisch. Am heutigen Freitag wird Claus Weselsky, Chef der Gewerkschaft der Deutschen Lokf\u00fchrer (GDL), auf einer Pressekonferenz Stellung beziehen, ob die Arbeitnehmer im Streit mit der Deutschen Bahn AG erneut auf das Mittel des Streiks im Arbeitskampf zur\u00fcckgreifen wollen. \u201eIhr wisst, dass wir dieses letzte Mittel wieder zum Einsatz bringen m\u00fcssen, wenn das Management, unterst\u00fctzt von Eigent\u00fcmer, sich weiter so verh\u00e4lt\u201c, so Weselsky vor GDL-Mitgliedern vergangene Woche. Da sich seitdem kaum etwas getan hat in der Auseinandersetzung zwischen Deutscher Bahn und Gewerkschaft, ist die Gefahr eines erneuten Streiks der Lokf\u00fchrer kaum geringer geworden. Ob es aber wirklich zur erneuten Arbeitsniederlegung kommt, steht genauso wenig fest wie ein konkreter Termin daf\u00fcr. \u201eBisher liegt kein verhandelbares Angebot vor, eine g\u00fctliche L\u00f6sung scheint nicht in Sicht\u201c, sagte Weselsky laut dem Magazin Zeit zur vertrackten Lage der Verhandlungen. Auch die viel gr\u00f6\u00dfere Bahn-Gewerkschaft EVG (Eisenbahn und Verkehrsgewerkschaft) hatte Streiks als Mittelf im Arbeitskampf zuletzt nicht mehr ausgeschlossen. Die Verantwortlichen der Deutschen Bahn kritisierten die Gewerkschaft und nannten neuerliche Streiks unn\u00f6tig und \u00fcberfl\u00fcssig. \u201eWir brauchen einen Verhandlungspartner, dem es nicht nur um Streiks geht, sondern dem es auch um L\u00f6sungen am Tisch geht\u201c, lie\u00df der Konzern in einer Mitteilung verlautbaren. Der Streik vergangene Woche * hatte den Konzern genauso wie die Fahrg\u00e4ste kalt erwischt. Mit einer Vorlaufzeit von lediglich 15 Stunden waren die Lokf\u00fchrerinnen und Lokf\u00fchrer in den Arbeitsausstand getreten. GdL-Vorsitzender Weselsky hatte im Nachgang angek\u00fcndigt, man werde bei einem erneuten Streik die Bahnreisenden fr\u00fcher informieren, so dass diese sich besser auf Zugausf\u00e4lle vorbereiten k\u00f6nnten. Gleichzeitig deutete Weselsky aber an, dass ein erneuter Streikt wohl l\u00e4nger als nur einen Tag umfassen k\u00f6nnte. Vermittlungsversuche von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ( CSU *) lehnt Weselsky weiterhin ab. \u201eDar\u00fcber kann ich nur lachen\u201c, sagte der GdL-Chef auf Nachfrage zu den Ann\u00e4herungsversuchen Scheuers. Die GdL fordert f\u00fcr ihre Mitglieder eine Lohnerh\u00f6hung bereits in diesem Jahr von rund 3,2 Prozent. Au\u00dferdem soll die Deutsche Bahn ihren Angestellten eine Corona-Pr\u00e4mie in H\u00f6he von 600 Euro zahlen. Beide lehnt der Konzern bisher ab. (Daniel Dillmann\/Sandra Kathe\/dpa) * fr.de ist ein Angebot in IPPEN-MEDIA Rubriklistenbild: \u00a9 Michael Gstettenbauer\/Imago<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Ank\u00fcndigung zum Streik legt die Deutsche Bahn einen Ersatzfahrplan vor. Wie viele Z\u00fcge im Nah- und Fernverkehr betroffen sind. Nach der Ank\u00fcndigung zum Streik legt die Deutsche Bahn einen Ersatzfahrplan vor. 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