<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1981404,"date":"2021-09-03T11:06:00","date_gmt":"2021-09-03T09:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1981404"},"modified":"2021-09-03T11:13:34","modified_gmt":"2021-09-03T09:13:34","slug":"bahn-wirft-gdl-vor","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/09\/bahn-wirft-gdl-vor\/","title":{"rendered":"Bahn wirft GDL vor"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>In erster Instanz ist die Bahn mit einem Eilantrag gegen den Streik der GDL gescheitert. Der Konzern geht in Berufung und spricht von einer &#171;Blockadehaltung&#187; der Gewerkschaft. Die l\u00e4sst weiter streiken.<\/b><br \/>\nIn erster Instanz ist die Bahn mit einem Eilantrag gegen den Streik der GDL gescheitert. Der Konzern geht in Berufung und spricht von einer &#171;Blockadehaltung&#187; der Gewerkschaft. Die l\u00e4sst weiter streiken. Nach der Niederlage der Deutschen Bahn vor dem Arbeitsgericht in Frankfurt geht der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf\u00fchrer (GDL) weiter. Die geplante Fortsetzung der Arbeitsniederlegung best\u00e4tigte die GDL am Freitagmorgen. Am Donnerstag hatte das Arbeitsgericht einen Eilantrag der Bahn gegen den GDL-Streik abgewiesen. Eine Gerichtssprecherin begr\u00fcndete das damit, dass &#171;nicht mit hinreichender Sicherheit&#187; habe festgestellt werden k\u00f6nnen, dass mit dem Streik &#171;unzul\u00e4ssige tarifpolitische Ziele verfolgt werden&#187;. Dieses Urteil will die Bahn nun in zweiter Instanz vor dem Landesarbeitsgericht Hessen pr\u00fcfen lassen. &#171;Egal wie das jetzt heute ausgeht, wir m\u00fcssen das versuchen&#187;, sagte Bahn-Sprecher Achim Stau\u00df \u00fcber die Berufung im ARD-Morgenmagazin. &#171;Denn dieser Streik ist uns\u00e4glich, er ist v\u00f6llig \u00fcberzogen &#8212; auch in seiner L\u00e4nge.&#187; Die GDL-Spitze m\u00fcsse dringend ihre Blockadehaltung aufgeben und an den Verhandlungstisch zur\u00fcckkehren. Stau\u00df verwies auch auf die schlechte finanzielle Situation der Bahn, die den Streik schwierig mache. GDL-Chef Claus Weselsky sagte nach der ersten Gerichtsentscheidung am Donnerstag, die Kammer habe klar gemacht: &#171;Die Arbeitskampfma\u00dfnahme ist rechtm\u00e4\u00dfig, sie ist zul\u00e4ssig und sie ist auch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig.&#187; Mit Blick auf eine zweite Gerichtsverhandlung zeigte er sich zuversichtlich: &#171;Wir sind, glaube ich, auch mit unserer Argumentation und mit unseren Handlungen auf dem rechten Weg. So, wie sich das geh\u00f6rt&#187;, sagte Weselsky. &#171;Wir setzen den Arbeitskampf fort und zwar solange, bis diese Deutsche Bahn AG ein materiell vern\u00fcnftiges Angebot macht&#187;, so der GDL-Chef. &#171;Wir sind immer zu Verhandlungen bereit, wenn die Bahn ein Angebot macht.&#187; Ein verbessertes Angebot der Konzernleitung vom Mittwoch hatte die GDL zur\u00fcckgewiesen und Verhandlungen abgelehnt. Einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Ablehnung ist der Umstand, dass das Angebot der Bahn nicht f\u00fcr alle GDL-Mitglieder gelten sollte. Laut GDL-Chef Weselsky hatte die Bahn vor, den Geltungsbereich eines neuen Tarifvertrags wie bislang auf das Fahrpersonal zu begrenzen. &#171;Damit wird klar erkennbar, dass die DB einem Teil der GDL-Mitglieder ihre verfassungsgem\u00e4\u00dfen Rechte entziehen will&#187;, sagte der Gewerkschafter dem &#171;Spiegel&#187;. Damit drohe eine Spaltung der Gewerkschaft mit Mitgliedern erster und zweiter Klasse. Vorerst geht der Streik also weiter: Im Regional- und S-Bahnverkehr sind rund 40 Prozent der Z\u00fcge unterwegs, teilte die Deutsche Bahn mit. Aufgrund der unterschiedlichen Streikbeteiligung schwanke das Angebot regional: St\u00e4rkere Einschr\u00e4nkungen k\u00f6nne es &#8212; \u00e4hnlich wie bei den vergangenen Streiks &#8212; in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern und einigen Metropolregionen geben. F\u00fcr das Wochenende rechnet die Bahn mit einer leichten Ausweitung des Fahrplanangebots im Fernverkehr von 25 auf 30 Prozent. Am Samstag und Sonntag sollen so auch Fernz\u00fcge zwischen Rostock, Berlin und Dresden unterwegs sein. Fest steht: Reisende m\u00fcssen laut Bahn in den kommenden Tagen mit Einschr\u00e4nkungen und vollen Z\u00fcgen rechnen. Kunden seien daher gut beraten, Reisen zu verschieben.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In erster Instanz ist die Bahn mit einem Eilantrag gegen den Streik der GDL gescheitert. Der Konzern geht in Berufung und spricht von einer &#171;Blockadehaltung&#187; der Gewerkschaft. Die l\u00e4sst weiter streiken. In erster Instanz ist die Bahn mit einem Eilantrag gegen den Streik der GDL gescheitert. 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