<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1995150,"date":"2021-09-23T03:53:00","date_gmt":"2021-09-23T01:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1995150"},"modified":"2021-09-23T05:06:03","modified_gmt":"2021-09-23T03:06:03","slug":"sehr-unangenehme-diskussion-mit-diesem-mann-schimpft-friedrich-merz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/09\/sehr-unangenehme-diskussion-mit-diesem-mann-schimpft-friedrich-merz\/","title":{"rendered":"\u201eSehr unangenehme Diskussion mit diesem Mann\u201c, schimpft Friedrich Merz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Kurz vor der Bundestagswahl diskutieren bei Sandra Maischberger Vertreter der aktuellen Regierung mit harten Spr\u00fcchen. Eine weitere Gro\u00dfe Koalition schlie\u00dfen Friedrich Merz (CDU) und Hubertus Heil (SPD) aus. Das wird im Duell deutlich.<\/b><br \/>\nN och drei Tage bis zur Bundestagswahl. Die Polit-Talkshows sind seit Wochen auf das Gro\u00dfereignis ausgerichtet. Sandra Maischberger bot die vergangenen Wochen Wahlduelle mit Vertretern der aktuell im Bundestag vertretenen Parteien. Zum letzten Wahlduell traten jetzt Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Wirtschaftsexperte Friedrich Merz gegeneinander an. Und damit Vertreter der aktuellen Regierung aus SPD und Union. Klar wurde w\u00e4hrend der Schlammschlacht, was beide Kontrahenten sogar best\u00e4tigten: Eine neue Gro\u00dfe Koalition wird es nach der Wahl wohl nicht geben. Die Themen der Woche diskutierten und kommentierten Hannes Haenicke, Schauspieler und Wahlk\u00e4mpfer f\u00fcr die Gr\u00fcnen, die Journalistin und Fernsehmoderatorin Eva Schulz und der Focus-Kolumnist Jan Fleischhauer. Im Einzelgespr\u00e4ch ordnete der Virologe und Professor Hendrik Streeck die aktuelle Corona-Pandemie-Lage ein, appellierte an mehr Impfungen und sprach sich f\u00fcr die 3G-Regel aus, weil 2G eine \u201eImpflicht durch die Hintert\u00fcr sei.\u201c Seit einigen Wochen ist laut Umfragen klar: Der Kampf um den Wahlsieg ist vor allem ein Rennen zwischen den Sozialdemokraten und der Union. Beide haben historisch schlechte Umfrageergebnisse, die Union erreichte sogar einen Tiefstand von 19 Prozent. Aktuell liegt die SPD laut dem Meinungsforschungsinstitut Forsa mit etwa drei Prozentpunkten (25 Prozent) leicht vor der Union (22 Prozent). Die Gr\u00fcnen scheinen abgeschlagen mit 17 Prozent. F\u00fcr Journalist Jan Fleischhauer habe sich deren Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock w\u00e4hrend des letzten TV-Triells bereits als \u201eklassische Oppositionspolitikerin\u201c verhalten und damit gezeigt, dass sie die Wahl bereits verloren habe. W\u00e4hrend Schauspieler Jaenicke den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz als Gewinner der Woche bezeichnete, weil er \u201edie Angriffe der Union pariert\u201c \u2013 etwa zu den Wirecard- und Cum-Ex-Vorw\u00fcrfen -, war f\u00fcr Journalistin Schulz Verlierer der Woche: Der CDU-Kanzlerkandidat. \u201eBei Armin Laschet ist mir nicht klar, welche Vision er hat. Er ist immer im Verteidigungsmodus.\u201c Im Triell wurde ein Schulterschluss zwischen Gr\u00fcnen und Sozialdemokraten deutlich. M\u00f6glich wird eine Koalition nach den Umfrageergebnissen aber nur mit FDP oder Linkspartei. Eva Schulz traut Scholz nicht zu, mit den Linken zu koalieren. \u201eEr grenzt sich mit allen \u00c4u\u00dferungen davon ab, mit den Linken koalieren zu wollen, au\u00dfer mit einem klaren Nein\u201c, sagte die Journalistin. Das tue er aus Kalk\u00fcl, \u201eum Verhandlungsmasse zu haben\u201c f\u00fcr die Sondierungsgespr\u00e4che mit allen anderen Parteien. Eine Rot-Gr\u00fcn-Rote-Regierung werde es aber nicht geben, so Schulz. Aber welche Regierungskonstellation wird es f\u00fcr den 20. Deutschen Bundestag geben? Ampel aus SPD, Gr\u00fcnen und FDP? Jamaika mit Union, FDP und Gr\u00fcnen? Oder wird die Gro\u00dfe Koalition aus SPD und Union fortgesetzt? Letzteres wohl eher nicht, geht man nach dem letzten Wahlduell bei Maischberger. Bundesarbeitsminister Heil (SPD) und CDU-Finanzexperte Merz traten gegeneinander an, gaben sich nichts w\u00e4hrend der Diskussion. Und im Umgang miteinander. Friedrich Merz unterst\u00fctzte die Aussage Laschets, die SPD h\u00e4tten bei wichtigen politischen Entscheidungen der Nachkriegsgeschichte immer auf der falschen Seite gestanden. So seien die Sozialdemokraten anfangs gegen die NATO gewesen, auch gegen die Soziale Marktwirtschaft. \u201eDas ist Verzerrung der Geschichte\u201c, konterte Heil. Die Sozialdemokraten h\u00e4tten die junge Bundesrepublik ma\u00dfgeblich mit aufgebaut. Zudem h\u00e4tte jede Partei ihre Geschichte. \u201eIch k\u00f6nnte jetzt auch damit anfangen, dass sie Nazis wie Herrn Globke in der Regierung hatten, das ist lange her\u201c, sagte SPD-Mann Heil. Jetzt m\u00fcsse man \u00fcber die Zukunft reden. Hans Globke war unter Kanzler Konrad Adenauer Chef des Bundeskanzleramts, davor w\u00e4hrend der NS-Zeit Mitverfasser der N\u00fcrnberger Rassengesetze. Globkes Mitwirkung in der NS-Diktatur wurde schon zu Lebzeiten kontrovers diskutiert. Inhaltlich zeigten sich Heil und Merz h\u00e4ufig uneinig. Heil sprach sich f\u00fcr das W\u00e4hlen ab 16 auf Bundesebene aus, Merz dagegen. Kanzler sollen laut Merz nur eine begrenzte Zeit an der Macht sein d\u00fcrfen, Heil findet, der B\u00fcrger m\u00fcsse selbst entscheiden, wen er wie oft w\u00e4hlen m\u00f6chte. Home-Office-Recht f\u00fcr Arbeitnehmer? Merz m\u00f6chte die Entscheidung Arbeitnehmern und -gebern \u00fcbertragen, der aktuelle Bundesarbeitsminister sprach sich hingegen f\u00fcr das Recht aus. Private Krankenversicherung abschaffen? Friedrich Merz sagte \u201eNein\u201c, Hubertus Heil sagte \u201eJa\u201c und sprach sich f\u00fcr eine neue B\u00fcrgerversicherung aus. So richtig einig wurden sich die beiden Kontrahenten bei keinem politischen Thema. W\u00e4hrend Merz und die Union die sofortige Abschaffung des Solidarit\u00e4tszuschlags fordern, sprach sich Heil f\u00fcr einen angepassten Soli aus, der nur noch Besserverdienende zahlen l\u00e4sst. \u201eDann m\u00fcssen Sie die parlamentarische Mehrheit daf\u00fcr finden\u201c, sagte Merz. \u201eAm Sonntag\u201c, antwortete Heil s\u00fcffisant mit Blick auf den Wahltag. Nicht nur inhaltlich bek\u00e4mpften sich die beiden. Merz brachte Spr\u00fcche gegen Heil wie \u201eSie begeben sich auf ein Niveau, das ist inakzeptabel\u201c oder \u201ealso mit dem Mann ist es wirklich furchtbar\u201c konterte der Arbeitsminister etwa mit \u201eNicht so von oben herab, Herr Merz\u201c oder \u201eJa wir m\u00fcssen ja nicht mehr miteinander koalieren.\u201c Auch Maischberger sah sich gen\u00f6tigt, zu intervenieren: \u201eEntschuldigung, Herr Merz, geht das auch sachlich\u201c? Sowieso wirkte die Moderatoren zeitweise mehr als Erzieherin, die beiden Politiker noch etwas beizubringen hatte. \u201eJetzt muss auch er antworten k\u00f6nnen, Herr Heil\u201c, wenn wieder und wieder ins Wort gefallen wurde. Oder \u201eHerr Merz sitzt da\u201c, wenn Hubertus Heil wegguckte, w\u00e4hrend er \u00fcber und zu Friedrich Merz sprach. Beide keiften sich an, warfen dem jeweils anderen Falschaussagen oder Verdrehung eigener Aussagen vor. Besonders Merz wirkte h\u00e4ufig angegriffen, ja sogar pikiert. \u201eSehr unangenehme Diskussion mit diesem Mann\u201c, res\u00fcmierte\/schmipfte der CDU-Mann am Ende der Diskussion. Heils Antwort: \u201eDieser Mann ist ein Bundesminister und Ihr Mitb\u00fcrger, Herr Merz.\u201c Daraufhin Maischberger: \u201eIch habe das Gef\u00fchl, die Gro\u00dfe Koalition hat tats\u00e4chlich ein Ende gefunden.\u201c Da best\u00e4tigten Merz und Heil, da seien sie sich sogar einig.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz vor der Bundestagswahl diskutieren bei Sandra Maischberger Vertreter der aktuellen Regierung mit harten Spr\u00fcchen. 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