<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1995654,"date":"2021-09-23T22:43:00","date_gmt":"2021-09-23T20:43:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1995654"},"modified":"2021-09-23T23:12:18","modified_gmt":"2021-09-23T21:12:18","slug":"mehr-einsatz-gegen-klimawandel-guterres-und-johnson-machen-druck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/09\/mehr-einsatz-gegen-klimawandel-guterres-und-johnson-machen-druck\/","title":{"rendered":"Mehr Einsatz gegen Klimawandel: Guterres und Johnson machen Druck&#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Kurs beim Thema Erderw\u00e4rmung stimmt nicht, da sind sichdie Redner bei der UN-Generaldebatte fast alle einig. UN-Generalsekret\u00e4r Guterres fordert \u201ekonkrete und sofortige Ma\u00dfnahmen\u201c, Boris&#8230;<\/b><br \/>\nDer Kurs beim Thema Erderw\u00e4rmung stimmt nicht, da sind sich die Redner bei der UN-Generaldebatte fast alle einig. UN-Generalsekret\u00e4r Guterres fordert \u201ekonkrete und sofortige Ma\u00dfnahmen\u201c, Boris Johnson bezeichnet es als \u201elukrativ und richtig, gr\u00fcn zu sein.&#187; Wenige Wochen vor der mit Spannung erwarteten und zu scheitern drohenden Klimakonferenz von Glasgow wird der Druck auf st\u00e4rkere Anstrengungen gr\u00f6\u00dfer. &#171;Ich fordere alle Mitgliedstaaten auf, in ihren nationalen Beitr\u00e4gen f\u00fcr Cop 26 mehr Ehrgeiz zu zeigen und ihre Verpflichtungen in konkrete und sofortige Ma\u00dfnahmen umzusetzen&#187;, appellierte UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres Donnerstag bei einer hochrangig besetzten Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Thema Klima und Sicherheit. Konkret hei\u00dfe das, dass bis 2030 die globalen Emissionen um 45 Prozent gesenkt werden m\u00fcssen. Sonst w\u00fcrden die &#171;verheerenden Auswirkungen&#187; der Klimakrise unkontrollierbar. Bei der zeitgleich laufenden Generaldebatte der UN-Vollversammlung versuchte der britische Premier Boris Johnson &#8212; bei der Konferenz in Glasgow im November Gastgeber &#8212; mit Witz: &#171;Als Kermit der Frosch &#171;Es ist nicht leicht, gr\u00fcn zu sein&#187; sang &#8212; Erinnern Sie sich dran? &#8212; Ich m\u00f6chte, dass Sie wissen, dass er falsch lag. Er lag falsch. Es ist nicht nur einfach, es ist lukrativ und es ist richtig, gr\u00fcn zu sein!&#187;, so Johnson \u00fcber die bekannte Froschfigur aus der &#171;Muppet Show&#187;. Er f\u00fcgte hinzu: &#171;Mal ganz davon abgesehen, dass er auch zu Miss Piggy unn\u00f6tig grob war, wie ich finde.&#187; Dabei betonte Johnson au\u00dferdem, dass die Menschheit ihr Schicksal selbst in der Hand habe: &#171;Wir haben eine gro\u00dfartige Macht, Dinge zu \u00e4ndern oder zum Besseren zu ver\u00e4ndern, und eine gro\u00dfartige Macht, uns selbst zu retten&#187;. In seiner Rede dankte der britische Ministerpr\u00e4sident, der f\u00fcr seine albernen Auftritte bekannt ist, Chinas Staatspr\u00e4sident Xi Jinping f\u00fcr seine Ank\u00fcndigung, keine Kohlekraftwerke mehr zu exportieren. Auch lobte er US-Pr\u00e4sident Joe Biden f\u00fcr dessen Versprechen von Milliarden zus\u00e4tzlichen Dollar an Klimahilfen. Der Premier machte dabei auch klar, dass der weltweite Kurs im Kampf gegen die Erderw\u00e4rmung mit einem prognostizierten Temperaturanstieg von 2,7 Grad bis 2100 fatal ist. &#171;Ich hoffe, dass Cop 26 wie ein 16. Geburtstag f\u00fcr die Menschheit wird, bei der es nicht viel Elend gibt, sondern eine Party, bei der wir uns dazu entscheiden, erwachsen zu werden&#187;, sagte Johnson. Deswegen m\u00fcssten bei der Klimakonferenz &#171;die Kerzen einer brennenden Welt&#187; ausgepustet werden. Bereits Anfang der Woche hatten Guterres und Johnson eine Schaltung von Staats- und Regierungschefs einberufen, bei der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnahm. Sitzungsteilnehmern zufolge wurde der Ton hinter verschlossenen T\u00fcren direkt &#8212; unter anderem in Bezug auf die j\u00e4hrlichen Klimahilfen f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder, die 2021 die anvisierte Marke von 100 Milliarden Dollar vermutlich erneut nicht erreichen wird. Auch mit Blick auf die internationale Sicherheit warnte Guterres am Donnerstag vor den Auswirkungen der Klimakrise. Diese k\u00f6nne auch regionale Konflikte weiter eskalieren: &#171;Es ist klar, dass Klimawandel und Umweltmisswirtschaft Risikomultiplikatoren sind, wo die Bew\u00e4ltigungskapazit\u00e4ten begrenzt sind&#187;, sagte der UN-Chef. Die Abh\u00e4ngigkeit von schrumpfenden Ressourcen wie Wasser oder fruchtbaren B\u00f6den k\u00f6nnten ohnehin schon bestehende Spannungen vor Ort noch verst\u00e4rken. Guterres forderte zudem eine klimafreundlichere Produktion und gerechtere Verteilung von Nahrungsmitteln weltweit. &#171;Wir m\u00fcssen eine Welt bauen, in der gesundes und nahrhaftes Essen jederzeit f\u00fcr alle vorhanden und bezahlbar ist&#187;, sagte er am Donnerstag bei einem Gipfel zum Kampf gegen den Hunger am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Guterres erinnerte daran, dass drei Milliarden Menschen weltweit sich keine gesunde Ern\u00e4hrung leisten k\u00f6nnten und 462 Millionen Menschen untergewichtig seien &#8212; w\u00e4hrend gleichzeitig zwei Milliarden Menschen \u00fcbergewichtig seien und fast ein Drittel aller Nahrungsmittel verloren gingen oder weggeworfen w\u00fcrden. Unterdessen hat der New-York-Besuch des brasilianischen Pr\u00e4sidenten Jair Bolsonaro nach mehreren positiven Corona-Tests in seiner Delegation ein Nachspiel. Berichten zufolge ging der Corona-Verharmloser nach seiner R\u00fcckkehr aus New York in eine zun\u00e4chst f\u00fcnft\u00e4gige Quarant\u00e4ne. Auch der Rest seiner Delegation soll nach Angaben der UN zwei Wochen in Isolation. Hintergrund ist die Corona-Infektion von Gesundheitsminister Marcelo Queiroga. Dieser hatte am Dienstag mit Bolsonaro an der Generaldebatte der Vereinten Nationen teilgenommen und sich dabei auch im UN-Hauptquartier am East River aufgehalten. Zuvor war ein weiteres Mitglied der Delegation positiv getestet worden. Der deutsche Au\u00dfenminister Heiko Maas sagte am Rande seiner Termine in New York mit Blick auf die Wahlen in Deutschland, dass er k\u00fcnftig nicht von einem Kurswechsel in der deutschen Au\u00dfenpolitik ausgeht. &#171;Auf die Verl\u00e4sslichkeit der deutschen Au\u00dfenpolitik wird man auch in Zukunft setzen k\u00f6nnen&#187;, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag wenige Tage vor der Bundestagswahl. Maas wird nach einigen Treffen vor allem zu Libyen und Afghanistan New York am Donnerstag verlassen. Der deutsche Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier soll am Freitag die deutsche Rede vor der Generalversammlung halten. (APA\/dpa)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kurs beim Thema Erderw\u00e4rmung stimmt nicht, da sind sichdie Redner bei der UN-Generaldebatte fast alle einig. UN-Generalsekret\u00e4r Guterres fordert \u201ekonkrete und sofortige Ma\u00dfnahmen\u201c, Boris&#8230; Der Kurs beim Thema Erderw\u00e4rmung stimmt nicht, da sind sich die Redner bei der UN-Generaldebatte fast alle einig. 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