<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":1999580,"date":"2021-09-29T10:42:00","date_gmt":"2021-09-29T08:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=1999580"},"modified":"2021-09-29T11:12:32","modified_gmt":"2021-09-29T09:12:32","slug":"alternative-nobelpreise-gehen-an-aktivisten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/09\/alternative-nobelpreise-gehen-an-aktivisten\/","title":{"rendered":"Alternative Nobelpreise gehen an Aktivisten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Right-Livelihood-Stiftung bleibt sich treu: Die Alternativen Nobelpreise gehen wie so h\u00e4ufig nicht an gro\u00dfe Namen, sondern an gro\u00dfe K\u00e4mpfer f\u00fcr Menschenrechte, das Klima und die Umwelt. Die Preistr\u00e4ger eint nach Ansicht der Stiftung vor allem eines.<\/b><br \/>\nDie Right-Livelihood-Stiftung bleibt sich treu: Die Alternativen Nobelpreise gehen wie so h\u00e4ufig nicht an gro\u00dfe Namen, sondern an gro\u00dfe K\u00e4mpfer f\u00fcr Menschenrechte, das Klima und die Umwelt. Die Preistr\u00e4ger eint nach Ansicht der Stiftung vor allem eines. Sie mobilisieren ganze Gemeinschaften zum Kampf f\u00fcr Menschenrechte und die Umwelt: Die Alternativen Nobelpreise gehen in diesem Jahr an drei Aktivistinnen und Aktivisten aus Kamerun, Russland und Kanada sowie eine Umweltschutzorganisation aus Indien. Marthe Wandou, Wladimir Sliwjak, Freda Huson und die Legal Initiative for Forest and Environment (Life) werden in diesem Jahr f\u00fcr ihren jeweiligen Einsatz f\u00fcr Frauen- und M\u00e4dchenrechte, den Klima- und Umweltschutz sowie die Rechte von Ureinwohnern ausgezeichnet. Das gab die Right-Livelihood-Stiftung, die Auszeichnung allj\u00e4hrlich vergibt, in Stockholm bekannt. Die diesj\u00e4hrigen Preistr\u00e4ger seien unerschrockene Mobilisierinnen und Mobilisierer, die zeigten, was Graswurzelbewegungen bewirken k\u00f6nnten, sagte Stiftungsdirektor Ole von Uexk\u00fcll. Angesichts der Klima- und Umweltkrise, von Gewalt und eklatanten Menschenrechtsverletzungen setzten sie sich durch Solidarit\u00e4t und gezielte Organisation lokaler Gemeinschaften erfolgreich f\u00fcr eine bessere Zukunft ein. Die Juristin Marthe Wandou aus Kamerun wird daf\u00fcr ausgezeichnet, dass sie in ihrer Heimat angesichts von terroristischen \u00dcbergriffen und geschlechtsspezifischer Gewalt ein Modell des gemeindebasierten Kinderschutzes geschaffen hat. Der russische Umweltsch\u00fctzer Wladimir Sliwjak bekommt den Preis daf\u00fcr, dass er den Widerstand der Zivilgesellschaft gegen die Kohle- und Atomindustrie in Russland gest\u00e4rkt hat. Die Kanadierin Freda Huson wiederum erh\u00e4lt die Auszeichnung f\u00fcr ihren furchtlosen Einsatz bei der R\u00fcckeroberung der Kultur ihres Volkes, der indigenen Wet&#8217;suwet&#8217;en, bei der es auch um die Verteidigung von Land gegen Pipeline-Projekte geht. Die Legal Initiative for Forest and Environment (Rechtsinitiative f\u00fcr Wald und Umwelt) wird f\u00fcr ihre juristische Arbeit geehrt, mit der sie lokalen indischen Gemeinden dabei hilft, ihre Naturressourcen zu sch\u00fctzen. &#171;Ihr wichtigster gemeinsamer Nenner ist, dass sie andere Menschen mobilisieren und dazu ermutigen, f\u00fcr die eigenen Rechte und Ideen einzustehen und sich zu organisieren&#187;, sagte von Uexk\u00fcll. Die diesj\u00e4hrigen Preistr\u00e4ger zeigten die Power, die von Menschen ausgehen k\u00f6nne, wenn sie sich gemeinsam organisierten &#8212; selbst gegen Terroristen oder die schlimmsten Verursacher des Klimawandels. Der seit 1980 verliehene Preis hei\u00dft offiziell Right Livelihood Award, ist gemeinhin aber als Alternativer Nobelpreis bekannt. Die Right-Livelihood-Stiftung ehrt damit allj\u00e4hrlich Vork\u00e4mpfer f\u00fcr Menschenrechte, Umwelt und Frieden. Die Auszeichnung steht dabei in kritischer Distanz zu den eigentlichen Nobelpreisen, deren Preistr\u00e4ger ab Montag in Stockholm und Oslo verk\u00fcndet werden. Mit dem Right Livelihood Award ist neben einem Preisgeld in H\u00f6he von einer Million schwedischen Kronen (rund 98.500 Euro) auch langj\u00e4hrige Unterst\u00fctzung durch die Stiftung verbunden. Geehrt werden die Ausgezeichneten am 1. Dezember im Rahmen einer Live-Veranstaltung in Stockholm. &#171;Wir rechnen zurzeit damit, dass alle kommen k\u00f6nnen&#187;, sagte von Uexk\u00fcll mit Blick auf die derzeitige Pandemielage. In diesem Jahr sind 206 Pers\u00f6nlichkeiten und Organisationen aus insgesamt 89 verschiedenen L\u00e4ndern f\u00fcr den Preis nominiert gewesen. Die Right-Livelihood-Stiftung ist bekannt daf\u00fcr, h\u00e4ufig diejenigen auszuzeichnen, die nicht im gro\u00dfen Rampenlicht stehen. Gelegentlich waren aber auch sehr prominente Namen unter den Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4gern, etwa die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren 1994, der US-Whistleblower Edward Snowden 2014 oder Klimaaktivistin Greta Thunberg vor zwei Jahren. &#171;Es ist nicht unser Auswahlkriterium, ob jemand bekannt oder unbekannt ist&#187;, sagte der geb\u00fcrtige Hamburger von Uexk\u00fcll. Manche Preistr\u00e4ger seien in ihren Regionen und Themenfeldern bereits sehr bekannt &#8212; w\u00e4hrend man in Deutschland noch nie von ihnen geh\u00f6rt habe.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Right-Livelihood-Stiftung bleibt sich treu: Die Alternativen Nobelpreise gehen wie so h\u00e4ufig nicht an gro\u00dfe Namen, sondern an gro\u00dfe K\u00e4mpfer f\u00fcr Menschenrechte, das Klima und die Umwelt. Die Preistr\u00e4ger eint nach Ansicht der Stiftung vor allem eines. 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