<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2024963,"date":"2021-11-03T00:25:00","date_gmt":"2021-11-02T22:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2024963"},"modified":"2021-11-03T00:10:09","modified_gmt":"2021-11-02T22:10:09","slug":"wdr-trennt-sich-endgultig-von-el-hassan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/11\/wdr-trennt-sich-endgultig-von-el-hassan\/","title":{"rendered":"WDR trennt sich endg\u00fcltig von El-Hassan"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Eigentlich sollte Nemi El-Hassan die WDR-Sendung &#171;Quarks&#187; moderieren. Doch dann wird sie in einem Zeitungsartikel des Antisemitismus bezichtigt. Nach langem Hin und Her entscheidet sich der \u00f6ffentlich-rechtliche Sender endg\u00fcltig gegen sie. Nun redet die Moderatorin Klartext.<\/b><br \/>\nEigentlich sollte Nemi El-Hassan die WDR-Sendung &#171;Quarks&#187; moderieren. Doch dann wird sie in einem Zeitungsartikel des Antisemitismus bezichtigt. Nach langem Hin und Her entscheidet sich der \u00f6ffentlich-rechtliche Sender endg\u00fcltig gegen sie. Nun redet die Moderatorin Klartext. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat sich endg\u00fcltig gegen eine Zusammenarbeit mit der Journalistin Nemi El-Hassan entschieden. Das teilte der \u00f6ffentlich-rechtliche Sender in K\u00f6ln mit. Zuvor hatte die Journalistin einen Gastbeitrag in der &#171;Berliner Zeitung&#187; ver\u00f6ffentlicht, in dem sie Kritik am WDR zum Umgang mit ihr in den vergangenen Wochen \u00e4u\u00dferte. Vom Sender hie\u00df es als Begr\u00fcndung f\u00fcr seine Entscheidung: &#171;Das Vertrauen f\u00fcr eine k\u00fcnftige Zusammenarbeit ist nicht mehr vorhanden.&#187; Der ganze Fall rund um die Besch\u00e4ftigung El-Hassans h\u00e4ngt mit aufgekommenen Antisemitismus-Vorw\u00fcrfen zusammen. Urspr\u00fcnglich sollte die Journalistin die Wissenschaftssendung &#171;Quarks&#187; moderieren. Ihr Start war f\u00fcr November vorgesehen. Die &#171;Bild&#187;-Zeitung hatte dann im Kontext der neuen Aufgabe El-Hassans von ihrer Teilnahme an einer Al-Kuds-Demo in Berlin vor einigen Jahren berichtet. Bei den allj\u00e4hrlichen Al-Kuds-Demos in Berlin waren in der Vergangenheit immer wieder antisemitische Parolen gerufen und Symbole der pro-iranischen libanesischen Hisbollah-Bewegung gezeigt worden. El-Hassan hatte sich nach dem Medienbericht in einem Statement von der Demo distanziert. Au\u00dferdem wird ihr vorgeworfen, israelkritische Posts im Netz gelikt zu haben. Der WDR hatte sich im weiteren Verlauf gegen eine Moderation El-Hassans in der Wissenschaftssendung entschieden. Als Begr\u00fcndung hie\u00df es vom Sender, &#171;dass die Auseinandersetzung um ihre Person zu einer unangebrachten Politisierung der renommierten Wissenschaftssendung gef\u00fchrt hat&#187;. Die ARD-Anstalt hatte dann zun\u00e4chst weiter gepr\u00fcft, ob sie m\u00f6glicherweise als Autorin f\u00fcr &#171;Quarks&#187; arbeiten k\u00f6nnte. In einem Gastbeitrag in der &#171;Berliner Zeitung&#187; warf El-Hassan dem WDR im Zuge der von dem &#171;Bild&#187;-Bericht angesto\u00dfenen Debatte vor, er habe sich selbst aus der Schusslinie ziehen wollen. &#171;Die Reaktion des WDR zeigt exemplarisch, dass es schlecht steht um die vielfach ger\u00fchmte Debattenkultur in diesem Land&#187;, kritisierte El-Hassan. Die Journalistin sprach in dem Gastbeitrag auch von einer gezielten Kampagne. Der &#171;Bild&#187;-Zeitung warf sie vor, sie demontieren zu wollen. &#171;Nat\u00fcrlich darf auch die Bild-Zeitung zur Vergangenheit einer \u00f6ffentlichen Person recherchieren und Fragen stellen&#187;, schrieb El-Hassan. &#171;Aber es gibt eine Grenze zwischen kritischer journalistischer Arbeit und einer gezielten Kampagne zur Demontage einer Person.&#187; Die Kampagne gegen sie sei in rechten Foren von langer Hand vorbereitet worden. Dort verfolge man das Ziel, m\u00f6glichst viele Menschen muslimischen Glaubens aus der \u00d6ffentlichkeit hinauszudr\u00e4ngen. Antisemitismusvorw\u00fcrfe w\u00fcrden dazu gezielt eingesetzt, weil sie besonders wirksam seien, um jemanden auf Dauer unm\u00f6glich zu machen. Dabei gehe es den Rechtsextremen nat\u00fcrlich nicht um den Schutz j\u00fcdischen Lebens, vielmehr sei der Antisemitismus-Vorwurf nur Mittel zum Zweck. Denn: &#171;Im Land der T\u00e4ter will sich &#8212; verst\u00e4ndlicherweise &#8212; niemand in eine Situation begeben, die nahelegen k\u00f6nnte, dass man sich nicht vehement an der Bek\u00e4mpfung des gesamtgesellschaftlichen Problems Antisemitismus beteiligt.&#187; Der \u00f6ffentlich-rechtliche Sender reagierte am Abend auf den Gastbeitrag so: Der Vorwurf, dass der WDR die Moderatoren-Auswahl von einer &#171;Bild&#187;-Kampagne abh\u00e4ngig mache, sei unsinnig. &#171;Unabh\u00e4ngig von der medialen Berichterstattung und dem \u00f6ffentlichen Druck im Fall Nemi El-Hassan hat der WDR sorgf\u00e4ltig und umfangreich beraten, weil die Verantwortlichen den beruflichen Weg der jungen Journalistin nicht leichtfertig behindern, sondern ihr eine Chance geben wollten.&#187; Weiter hie\u00df es, ausschlaggebend sei ihr Verhalten in den sozialen Netzwerken und der Umgang damit gegen\u00fcber dem WDR. &#171;Relevante Informationen &#8212; wie zum Beispiel das L\u00f6schen von Likes &#8212; erfuhr der WDR erst aus den Medien, obwohl er mit Nemi El-Hassan im intensiven Austausch war. Dies hatte von Beginn an das Vertrauensverh\u00e4ltnis belastet.&#187;<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich sollte Nemi El-Hassan die WDR-Sendung &#171;Quarks&#187; moderieren. Doch dann wird sie in einem Zeitungsartikel des Antisemitismus bezichtigt. Nach langem Hin und Her entscheidet sich der \u00f6ffentlich-rechtliche Sender endg\u00fcltig gegen sie. Nun redet die Moderatorin Klartext. Eigentlich sollte Nemi El-Hassan die WDR-Sendung &#171;Quarks&#187; moderieren. Doch dann wird sie in einem Zeitungsartikel des Antisemitismus bezichtigt. 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