<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2037828,"date":"2021-11-20T00:24:00","date_gmt":"2021-11-19T22:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2037828"},"modified":"2021-11-20T00:09:27","modified_gmt":"2021-11-19T22:09:27","slug":"corona-gipfel-sachsen-beschrankt-offentliches-leben-ungeimpfte-vor-ausgangssperre","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/11\/corona-gipfel-sachsen-beschrankt-offentliches-leben-ungeimpfte-vor-ausgangssperre\/","title":{"rendered":"Corona-Gipfel: Sachsen beschr\u00e4nkt \u00f6ffentliches Leben &#8212; Ungeimpfte vor Ausgangssperre"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Neue Regeln nach Corona-Gipfel: Unter anderem wird die Hospitalisierung neuer Ma\u00dfstab f\u00fcr Ma\u00dfnahmen. Sachsen greift zu strengen Regeln.<\/b><br \/>\nNeue Regeln nach Corona-Gipfel: Unter anderem wird die Hospitalisierung neuer Ma\u00dfstab f\u00fcr Ma\u00dfnahmen. Sachsen greift zu strengen Regeln. +++ 21.14 Uhr: Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) spricht davon, dass Geimpfte zwar weniger Einschr\u00e4nkungen hinnehmen m\u00fcssten als Ungeimpfte, aber auch diese Menschen m\u00fcssten mit Beschr\u00e4nkungen leben: \u201eWir brauchen zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie mehr Wir und weniger Ich\u201c, so Kretschmer. \u201eHier geht es ganz klar um Solidarit\u00e4t.\u201c Zwar bedeuteten die Ma\u00dfnahmen \u201ekeinen Lockdown\u201c, es sei aber \u201ezwingend\u201c, dass sie umgesetzt w\u00fcrden. Der eigentliche Grund f\u00fcr die schwierige Situation in Sachsen sei jedoch weiter die niedrige Impfquote: \u201eWir sind hier alle in einem Boot, und wir sind alle in einer kollektiven Mithaftung.\u201c +++ 19.40 Uhr: Sachsen will angesichts rasant steigender Corona-Zahlen weite Teile des \u00f6ffentlichen Lebens einschr\u00e4nken. Das teilte die Landesregierung am Freitagabend mit. Au\u00dfer Bibliotheken m\u00fcssen Kultur- und Freizeiteinrichtungen schlie\u00dfen. Bars, Clubs und Diskotheken bleiben zu. Weihnachtsm\u00e4rkte wird es nicht geben, aber eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre f\u00fcr Ungeimpfte in Sachsens Corona-Hotspots. +++ 18.40 Uhr: Die Regeln zum Schutz vor der Corona-Pandemie werden in Hessen Mitte der kommenden Woche versch\u00e4rft. Dies teilten Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier (CDU)* und Sozialminister Kai Klose (Gr\u00fcne) am Freitag nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts in Wiesbaden mit. Es werde neue Regelungen umgesetzt nach den von Bundestag und Bundesrat festgelegten \u00c4nderungen des Infektionsschutzgesetzes sowie \u00c4nderungen nach den Beschl\u00fcssen der Ministerpr\u00e4sidenten-Konferenz. Die Regelungen w\u00fcrden dann zun\u00e4chst bis zum 23. Dezember gelten. \u201eWir haben eine sehr, sehr ernste Situation\u201c, sagte Bouffier. +++ 12.34 Uhr: Nach dem Corona-Gipfel am Donnerstag haben heute Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler auf einer Pressekonferenz Stellung zu den geplanten Corona-Regeln bezogen. \u201eWir sind in einer nationalen Notlage\u201c, betonte Spahn am Freitag und legte nach: \u201eEs ist zehn nach Zw\u00f6lf.\u201c Um die vierte Welle zu brechen, reiche \u201eallein Impfen, mit Boostern\u201c nicht mehr aus. Vielmehr m\u00fcssten nun die geplanten Schritte wie die 2G-Regelung fl\u00e4chendeckend konsequent umgesetzt und kontrolliert werden. Auf die Nachfrage, ob denn auch ein Lockdown wie in \u00d6sterreich denkbar w\u00e4re, entgegnete Spahn, dass er mittlerweile keine Ma\u00dfnahmen mehr ausschlie\u00dfen kann. So sei es gut, dass etwa Sachsen dieses Instrument nutzt. Schon am Donnerstag waren erste Details \u00fcber einen Lockdown in Sachsen durchgesickert. +++ 09.12 Uhr: Der Corona-Gipfel am gestrigen Abend hat erneut die tiefen Gr\u00e4ben zwischen der Ampel und der Union aufgezeigt. W\u00e4hrend CDU\/CSU, allen voran Kanzlerin Angela Merkel, f\u00fcr deutlich h\u00e4rtere Corona-Ma\u00dfnahmen pl\u00e4dierten, wollten SPD, Gr\u00fcne und FDP nicht direkt den kompletten 2G-Hammer auspacken. Besonders deutlich wurden die Differenzen bei der anschlie\u00dfenden Pressekonferenz. So habe man im August keine Mehrheit f\u00fcr 2G gehabt. \u201eDas bedauere ich\u201c, betonte Merkel und legte nach: \u201eIch h\u00e4tte auch gerne diese MPK fr\u00fcher gehabt.\u201c Zudem leuchte es ihr \u201e\u00fcberhaupt nicht ein\u201c, warum die Ampel-Koalition sich dazu entschieden habe, die epidemische Notlage zu beenden. Dieser Satz darf als klare Spitze gegen SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz verstanden werden. Dieser sa\u00df direkt neben ihr. Au\u00dferdem habe sie sich gew\u00fcnscht, so Merkel weiter, dass der beschlossene Ma\u00dfnahmenkatalog umfassender gewesen w\u00e4re. Update vom 19.11.2021,03.47 Uhr: Der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, hat die Beschl\u00fcsse des Bund-L\u00e4nder-Treffens zur Corona-Krise grunds\u00e4tzlich begr\u00fc\u00dft, aber eine m\u00f6gliche Nachsch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen in drei Wochen angemahnt. \u201eOb sie ausreichen, um die Infektionslage in den Griff zu bekommen und eine \u00dcberlastung der Kliniken zu verhindern, muss sich zeigen\u201c, sagte Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. Wichtig sei es, bis zur vereinbarten Evaluation der Beschl\u00fcsse am 9. Dezember gezielt Daten und Erkenntnisse dar\u00fcber zu erheben und zu sammeln, \u201ewelche Ma\u00dfnahmen wirken und wo nachgesch\u00e4rft werden muss\u201c, sagte der \u00c4rztepr\u00e4sident. +++ 23.00 Uhr: Sachsen will den von SPD, Gr\u00fcnen und FDP ausgearbeiteten neuen Corona-Ma\u00dfnahmen am Freitag im Bundesrat zustimmen. Regierungssprecher Ralph Schreiber verwies am Donnerstagabend darauf, dass nicht alle von den Unionsl\u00e4ndern geforderten Belange Ber\u00fccksichtigung fanden. Allerdings habe der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zugesagt, dass das neue Infektionsschutzgesetz bei der n\u00e4chsten Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am 9. Dezember auf den Pr\u00fcfstand komme und erneut versch\u00e4rft werden k\u00f6nne. +++ 20.00 Uhr: Zusammenfassung: F\u00fcr nicht gegen das Coronavirus geimpfte oder genesene Menschen wird das \u00f6ffentliche Leben weiter eingeschr\u00e4nkt. Bund und L\u00e4ndern vereinbarten, ab welcher Krankenhausbelastung in einem Bundesland nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt unter anderem zu Freizeitveranstaltungen, Restaurants und Friseur haben sollen. Allein ein negativer Test wie bei der 3G-Regelung reicht dann nicht mehr. Der Grenzwert f\u00fcr die Anwendung der sogenannten 2G-Regel liegt dem Beschluss zufolge bei drei Covid-19-Patienteneinweisungen in Kliniken pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Dieser Hospitalisierungsindex lag am Donnerstag bundesweit bei 5,2. Die Ministerpr\u00e4sidentenrunde sprach sich zudem f\u00fcr eine Impfpflicht f\u00fcr das Personal in Einrichtungen mit besonders gef\u00e4hrdeten Personen aus. Dem Beschluss zufolge soll sie gelten f\u00fcr das Personal in Krankenh\u00e4usern, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Alten- und Pflegeheimen sowie bei mobilen Pflegediensten. Der Bund werde in K\u00fcrze dar\u00fcber befinden, wie er sich zu dieser L\u00e4nderbitte verhalte, sagte die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die m\u00f6gliche k\u00fcnftige Regierungskoalition aus SPD, Gr\u00fcnen und FDP ber\u00e4t derzeit noch \u00fcber das Thema. Beim Hospitalisierungsindex vereinbarten Bund und L\u00e4nder neben dem ersten Grenzwert bei 3 weitere Schritte: Ab einem Index von 6 soll 2G plus gelten. Geimpfte und Genesene brauchen f\u00fcr den Zugang also zus\u00e4tzlich einen Test. Ab einem Wert von 9 sollen weitergehende Ma\u00dfnahmen wie Kontaktbeschr\u00e4nkungen eingef\u00fchrt werden. Der Index steigt derzeit rasant. Am Mittwoch lag er noch bei 4,9. Bund und L\u00e4nder vereinbarten zudem, dass die Einhaltung der 3G- und 2G-Regelung k\u00fcnftig sch\u00e4rfer kontrolliert werden soll. +++ 19.00 Uhr: Der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) reagiert auf die Beschl\u00fcsse. Er hat f\u00fcr den Freistaat einen \u201ede-facto-Lockdown\u201c f\u00fcr Ungeimpfte angek\u00fcndigt. Er wolle den Beschl\u00fcssen des Kabinetts vom Freitag nicht vorgreifen, aber darauf laufe es hinaus, sagte S\u00f6der in M\u00fcnchen. Er betonte, es brauche nun einen \u201eechten Wellenbrecher\u201c und \u201ekeine hom\u00f6opathischen Dosen\u201c mehr im Kampf gegen die Corona-Pandemie. S\u00f6der kritisierte abermals das beschlossene Infektionsschutzgesetz: \u201eDas Gesetz ist der Lage nicht angemessen.\u201c Er sei davon \u00fcberzeugt, dass das Gesetz \u201enicht reichen wird\u201c. Die Lage werde t\u00e4glich schlechter, aber die m\u00f6glichen Instrumente seien \u201eweniger und deutlich stumpfer\u201c. +++ 19.00 Uhr: Zusammenfassend: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat zu gemeinsamen Anstrengungen zum Eind\u00e4mmen der Corona-Welle aufgerufen. Es w\u00fcrden im Winter \u201eeinschneidende Ma\u00dfnahmen\u201c zu sehen sein, sagte der amtierende Vizekanzler. Er verwies auf die vom Bundestag beschlossenen Zugangsregeln nur f\u00fcr Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln. Dies trage zu mehr Sicherheit bei. Es gelte nun, als Land zusammenzuhalten. +++ 18.50 Uhr: Die Corona-Ma\u00dfnahmen seien sehr umfassend, betont Olaf Scholz. Es gebe eine Unterscheidung zwischen Regeln am Arbeitsplatz (3G) und Regeln in der Freizeit (potenziell 2G). Das m\u00fcsse dann in der Situation konkret entschieden werden. Bez\u00fcglich einer Impfpflicht werde die M\u00f6glichkeit juristisch gepr\u00fcft, aber seine Haltung (Scholz) sei klar. Sein Eindruck sei, es gebe auch eine breite Zustimmung. +++ 18.45 Uhr: Olaf Scholz (SPD) pl\u00e4diert daf\u00fcr, dass sich alle zun\u00e4chst einmal impfen lassen. Es werde eine Ausweitung der Impfangebote geben. Auch die Auffrischungsimpfung helfe durch die Pandemie. Auch bekommen besonders belastete Unternehmen l\u00e4nger Wirtschaftshilfen. Der Bund verl\u00e4ngert die bisher bis Jahresende befristete \u00dcberbr\u00fcckungshilfe III Plus bis Ende M\u00e4rz 2022. +++ 18.25 Uhr: Hendrik W\u00fcst, Ministerpr\u00e4sident von NRW, best\u00e4tigt die Aussagen der Kanzlerin. Der \u201eDreiklang hei\u00dfe \u201eVorsicht &#8212; Impfen &#8212; Testen\u201c. Die L\u00e4nder seien bereit f\u00fcr eine Ausweitung der Testung und hielten eine Ausweitung der Impfpflicht f\u00fcr notwendig. Man brauche einen nationalen Kraftakt f\u00fcr Impfkapazit\u00e4ten. Weiter wollen die L\u00e4nder Besch\u00e4ftigte unter anderem in Krankenh\u00e4usern und Pflegeheimen zur Corona-Impfung verpflichten. Die Pflicht soll bei Kontakt zu vulnerablen Personen gelten, wie der Vorsitzende der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz Hendrik W\u00fcst (CDU) sagte. +++ 18.15 Uhr: Kanzlerin Merkel berichtet \u00fcber die Beschl\u00fcsse des Corona-Gipfels. Der Hospitalisierungsindex bestimmt wohl fortan die Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen. Parallel sollen Pflegekr\u00e4fte einen Bonus erhalten, das Personal soll geimpft sein, diesbez\u00fcglich werde der Bund in K\u00fcrze entscheiden. Kanzlerin Merkel h\u00e4lt die Lage f\u00fcr \u201ehochdramatisch\u201c. Es sei absolute Zeit zum Handeln und man m\u00fcsse \u201epermanent beobachten\u201c, wie sich die Situation entwickelt. Bei \u00dcberschreiten bestimmter Belastungsschwellen in den Kliniken sollen nach dem Willen von Bund und L\u00e4ndern einheitlich sch\u00e4rfere Corona-Ma\u00dfnahmen greifen. +++ 17.47 Uhr: Laut Informationen des Redaktions Netzwerk Deutschlands (RND) haben sich die Ministerpr\u00e4sident:innen darauf geeinigt, dass es eine Impfpflicht in Heil- und Pflegeberufen sowie bei Mitarbeiter:innen von Krankenh\u00e4usern und Behinderteneinrichtungen geben soll. +++ 17.07 Uhr: Laut dem Beschlussvorschlag der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz, der nun vorliegt, haben sich die Ministerpr\u00e4sident:innen auf eine 3G-Regel am Arbeitsplatz geeinigt. Au\u00dferdem soll &#8212; wo es m\u00f6glich ist &#8212; die Arbeit aus dem Homeoffice erledigt werden. Auch im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr und den Z\u00fcgen des Regional- und Fernverkehrs soll zus\u00e4tzlich zur geltenden Maskenpflicht die 3G-Regel eingef\u00fchrt werden. Unter bestimmten Bedingungen ist man sich auch \u00fcber die Einf\u00fchrung einer fl\u00e4chendeckenden 2G-Regel einig. Die L\u00e4nder werden, wenn die Hospitalisierungsrate den Schwellenwert 3 \u00fcberschreitet, den Zugang zu Freizeitveranstaltungen und -einrichtungen, Kulturveranstaltungen und -einrichtungen, Sportveranstaltungen und -aus\u00fcbungen, gastronomischen Einrichtungen und \u00fcbrigen Veranstaltungen &#8212; in Innenr\u00e4umen -, sowie grunds\u00e4tzlich zu k\u00f6rpernahen Dienstleistungen und Beherbergungen auf Geimpfte und Genesene beschr\u00e4nken. F\u00fcr Personen, die nicht geimpft werden k\u00f6nnen, sieht der Beschlussvorschlag Ausnahmen vor, um eine Teilhabe an entsprechenden Angeboten zu erm\u00f6glichen. Im Beschlussvorschlag wird auch die Wichtigkeit des Impfens nochmals betont. Sie rufen alle bislang ungeimpften B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dazu auf, sich solidarisch zu zeigen und sich z\u00fcgig gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die soll durch erweiterte Impfangebote m\u00f6glich werden, unter anderem durch mobile Impfteams, Impfzentren, Krankenh\u00e4user, Arztpraxen, Betriebs\u00e4rztinnen und Betriebs\u00e4rzte, \u00c4rztinnen und \u00c4rzte der Gesundheits\u00e4mter oder andere M\u00f6glichkeiten. Der Bund sagt laut Beschlussvorschlag au\u00dferdem zu, die Impfzentren und andere \u00fcber die L\u00e4nder organisierte Impfm\u00f6glichkeiten weiter in der bisherigen Weise bis zum 30. April 2022 finanziell zu unterst\u00fctzen. Auch die Impfberatung soll ausgeweitet werden. +++ 16.05 Uhr: Die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will in der Corona-Krise mehr Tempo bei den Auffrischungsimpfungen. Nach Teilnehmerangaben nannte Merkel bei den Bund-L\u00e4nder-Beratungen als Ziel ein zeitnahes Angebot f\u00fcr 27 Millionen Impfungen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag erfuhr. Umstritten war demnach aber, ob eine solche genaue Zielgr\u00f6\u00dfe mit Blick auf Impfkapazit\u00e4ten in das Beschlusspapier aufgenommen wird. In einer Vorlage hie\u00df es, Erst- und Zweitimpfungen f\u00fcr bisher Ungeimpfte blieben entscheidend, um die Pandemie zu \u00fcberwinden. Aber auch den Auffrischungsimpfungen k\u00e4men f\u00fcr bereits geimpfte Personen eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Pandemie zu. \u201eIn kurzer Zeit m\u00fcssen jetzt in Deutschland Millionen Auffrischungsimpfungen erfolgen\u201c, hie\u00df es. An der Videokonferenz nahmen neben den Regierungschefs der L\u00e4nder und Merkel auch der SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) teil, daneben weitere gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesminister. +++ 15.40 Uhr: Im Zuge der Booster-Impfungen sollen zuk\u00fcnftig neben Hausarztpraxen auch Apotheken impfen. Das betonte Kanzlerin Merkel laut \u00fcbereinstimmenden Medienberichten im Rahmen des Corona-Gipfels. +++ 15.20 Uhr: Die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei den Beratungen mit den Regierungschefs der L\u00e4nder die Dramatik der Corona-Lage geschildert. Nach Teilnehmerangaben sprach Merkel von seiner sehr drastischen Situation und von einer Notlage, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag erfuhr. Einzelne Instrumente st\u00fcnden bald nicht mehr zur Verf\u00fcgung, habe Merkel gesagt. Au\u00dferdem sei die Impfl\u00fccke zu gro\u00df. Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (CDU) bekr\u00e4ftigte demnach seine Kritik. Die M\u00f6glichkeiten der L\u00e4nder reichten nicht aus, sagte W\u00fcst nach Teilnehmerangaben. An der Videokonferenz unter seinem Vorsitz nahmen neben den Regierungschefs der L\u00e4nder und Merkel auch der SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) teil, daneben weitere gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesminister. Nach den Teilnehmerangaben verteidigte Scholz bei den Beratungen die vom Bundestag beschlossenen neuen Rechtsgrundlagen f\u00fcr die Corona-Politik. Er verwies auf eine breite Palette an Ma\u00dfnahmen, um die vierte Welle zu brechen. Diese gingen deutlich \u00fcber das bisherige Instrumentarium hinaus. Das Ma\u00dfnahmenpaket sieht unter anderem Vorgaben zum Nachweis von Impfung, Genesung oder Test (3G) am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln vor. Der Bundesrat muss noch zustimmen, die Union droht aber mit Ablehnung. Die Bund-L\u00e4nder-Runde sucht nach m\u00f6glichst bundeseinheitlichen Bewertungsstandards zur Anwendung sch\u00e4rferer Corona-Schutzma\u00dfnahmen. Zur Debatte steht etwa, ob ein Schwellenwert f\u00fcr Covid-19-Patienten in Krankenh\u00e4usern definiert wird, jenseits dessen besondere Zugangsbeschr\u00e4nkungen im \u00f6ffentlichen Leben verh\u00e4ngt werden sollten. Dazu liegen verschiedene vorl\u00e4ufige Beschlussvorlagen vor. Dabei handelt es sich um Diskussionsgrundlagen. Eine endg\u00fcltige Einigung gibt es erst ganz am Schluss. +++ 14.50 Uhr: Die erste Corona-Ma\u00dfnahme stand offenbar bereits vor Beginn des Gipfeltreffens fest. Einem Medienbericht zufolge handelt es sich dabei um die Schwellenwerte f\u00fcr die 2G- und die 2G Plus-Regelung. Das berichtet das Magazin Business Insider. Die Ministerpr\u00e4sidenten einigten sich demnach bereits vor den Beratungen mit Merkel in einer Telefonschalte darauf, dass das 2G Plus-Modell ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 6,0 in Kraft treten soll. Das geht dem Bericht zufolge aus der neuesten Beschlussvorlage hervor.3,0 lautet der Schwellenwert f\u00fcr die 2G-Regel. Ab einem Schwellenwert von 9,0 sollen f\u00fcr die Bundesl\u00e4nder weitgehende Kontaktbeschr\u00e4nkungen, beispielsweise f\u00fcr Ungeimpfte, m\u00f6glich sein. Sowohl die 2G- als auch die 2G Plus-Regelung schlie\u00dft Ungeimpfte komplett von den betroffenen gesellschaftlichen Bereichen, wie beispielsweise der Gastronomie, aus. Bei 2G Plus m\u00fcssen Geimpfte und Genesene zus\u00e4tzlich einen negativen Corona-Test vorweisen. Diese Ma\u00dfnahme impliziert, dass die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine \u00fcberregionale, fl\u00e4chendeckende 2G-Regel sehr hoch ist. +++ 14.25 Uhr: Die Videoschalte des Corona-Gipfels hat begonnen. Bund und L\u00e4nder beraten nun das weitere Vorgehen in der Pandemie. An der Videokonferenz unter dem Vorsitz Nordrhein-Westfalens nehmen neben dem SPD-Kanzlerkandidaten, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, weitere Spitzenvertreter der sich anbahnenden k\u00fcnftigen Koalition aus SPD, Gr\u00fcnen und FDP teil. Zudem ist die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundeskanzlerin Angela Merkel am Corona-Gipfel beteiligt. +++ 14.00 Uhr: Die Ministerpr\u00e4sidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), hat vor dem Bund-L\u00e4nder Treffen zur Corona-Krise einheitliche 2G-Regelungen in Deutschland gefordert. Es sei sinnvoll, bei der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz eine bundesweite Regelung zu finden, \u201ef\u00fcr welche Bereiche k\u00fcnftig nur noch Genesene und Geimpfte Zutritt haben\u201c, sagte Dreyer am Donnerstag der Rheinischen Post. Denn deren Risiko sei niedriger, selbst schwer zu erkranken. Zudem sei die Gefahr geringer, dass sie andere ansteckten. \u201eDas gilt nat\u00fcrlich nicht f\u00fcr Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht impfen lassen k\u00f6nnen, oder f\u00fcr Kinder, f\u00fcr die es noch gar keine Impfempfehlung gibt\u201c, sagte Dreyer mit Blick auf die Zugangsbeschr\u00e4nkungen weiter. \u201eAls Sozialdemokratin ist mir au\u00dferdem au\u00dferordentlich wichtig, dass wir mit den Schutzma\u00dfnahmen auch den sozialen Schutz st\u00e4rken\u201c. +++ 13.30 Uhr: Offenbar sollen die Corona-Ma\u00dfnahmen in Sachsen deutlich fr\u00fcher in Kraft treten, als bislang berichtet. Einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland zufolge, soll der Lockdown-Startpunkt bereits der kommende Montag (22.11.2021) sein \u2013 und nicht der 15. Dezember. Die Dauer der Ma\u00dfnahmen soll dennoch drei Wochen betragen. +++ 12.50 Uhr: Der Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde von 13.00 Uhr auf 14.00 Uhr verschoben. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Die MPK tagt unter dem Vorsitz Nordrhein-Westfalens in einer Video-Konferenz. Daran nimmt auch SPD-Kanzlerkandidat, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, teil. +++ 12.30 Uhr: Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer hat angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionen weitere harte Einschnitte in seinem Bundesland angek\u00fcndigt. Bei einer Regierungserkl\u00e4rung im Landtag sprach er am Donnerstag von einem \u201eharten und klaren Wellenbrecher\u201c f\u00fcr zwei oder drei Wochen. Das Wort \u201eLockdown\u201c vermied er hingegen in seiner Rede. Details sollen am Freitag (19.11.2021) vom Kabinett beschlossen werden. Tats\u00e4chlich d\u00fcrfte es sich allerdings um einen Lockdown handeln, was geplant ist. Laut Berichten der Leipziger Volkszeitung sowie der Bild-Zeitung plant die Landesregierung um Kretschmer ab dem 15. Dezember alle Gesch\u00e4fte, Restaurants und Bars zu schlie\u00dfen. Diese Lockdown-Ma\u00dfnahme soll demnach alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger betreffen \u2013 sprich: nicht nur Ungeimpfte. Die Corona-Ma\u00dfnahme ist demnach f\u00fcr drei Wochen geplant. Damit w\u00e4ren Weihnachten und Silvester inbegriffen. +++ 11.45 Uhr: In rund anderthalb Stunden kommen die Ministerpr\u00e4sidenten der Bundesl\u00e4nder zusammen, um auf dem Corona-Gipfel die weitere Pandemie-Strategie zu beraten. Teile der Beschlussvorlage sind bereits bekannt, unter anderem, dass eine 2G-Regel eingef\u00fchrt werden soll. Teil davon soll unter anderem die Versch\u00e4rfungsm\u00f6glichkeit 2G Plus sein. In der Beschlussvorlage hei\u00dft es dazu: \u201eDie L\u00e4nder werden zudem, sofern die f\u00fcr das jeweilige Land ausgewiesene Hospitalisierungsrate den Schwellenwert [X] \u00fcberschreitet, Ausnahmen und Erleichterungen von Schutzma\u00dfnahmen auch bei geimpften und genesenen Personen vom Vorliegen eines negativen Testergebnisses abh\u00e4ngig machen oder trotz 2G-Regelung zus\u00e4tzliche Schutzma\u00dfnahmen veranlassen (2G-Plus).\u201c Der Schwellenwert f\u00fcr die Versch\u00e4rfung der Corona-Regeln gilt im Vorfeld des Gipfels als zentraler Streitpunkt zwischen den Bundesl\u00e4ndern. +++ 11.15 Uhr: Derzeit l\u00e4uft die Debatte um das Infektionsschutzgesetz im Bundestag. Die Abgeordneten stimmen in diesen Minuten dar\u00fcber ab. Das Infektionsschutzgesetz liefert in weiten Teilen die Grundlage f\u00fcr m\u00f6gliche Beschl\u00fcsse der Ministerpr\u00e4sidenten auf dem Corona-Gipfel. Die Beratungen zwischen Bund und L\u00e4ndern starten gegen 13.00 Uhr. Im Vorfeld sickerten bereits einige Details der Beschlussvorlage durch, unter anderem, dass eine fl\u00e4chendeckende 2G-Regelung in Deutschland geplant ist (s. Update v.20.15 Uhr,17.11.2021). Allerdings geht das vereinzelten Bundesl\u00e4ndern offenbar nicht weit genug: Sachsen plant als erstes Bundesland einen fl\u00e4chendeckenden Lockdown, f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger (s. Update v.10.15 Uhr). +++ 10.45 Uhr: Der Bund will einer \u00fcberarbeiteten Beschlussvorlage des Corona-Gipfels zufolge bis zum Jahresende f\u00fcr zus\u00e4tzliche 20 Millionen Impfdosen sorgen. Diese sollen laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland f\u00fcr Booster-Impfungen eingesetzt werden. +++ 10.15 Uhr: Wie bereits berichtet (s. Update v.9.00 Uhr), denkt Sachsen als erstes Bundesland \u00fcber einen fl\u00e4chendeckenden Corona-Lockdown nach. Die Ma\u00dfnahme soll Medienberichten zufolge f\u00fcr alle Einwohnerinnen und Einwohner Sachsens ab dem 15. Dezember gelten. Das berichtet neben der Bild-Zeitung auch die Leipziger Volkszeitung. +++ 9.45 Uhr: Vor dem Corona-Krisentreffen von Bund und L\u00e4ndern haben die Landkreise die rasche Einf\u00fchrung einer Impfpflicht f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in Pflegeheimen gefordert. Es sei \u201eh\u00f6chste Zeit f\u00fcr eine Impflicht f\u00fcr bestimmte Berufsgruppen\u201c, sagte der Pr\u00e4sident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnertag. Dies sei \u201ein Anbetracht von 15 Millionen ungeimpften Menschen, einer Sieben-Tage-Inzidenz von \u00fcber 300 und einer sich regional zuspitzenden Situation\u201c erforderlich. +++ 9.00 Uhr: Als erstes Bundesland denkt offenbar Sachsen \u00fcber einen fl\u00e4chendeckenden Lockdown nach \u2013 sprich: nicht nur f\u00fcr Ungeimpfte. Das berichtet die Bild-Zeitung am Donnerstagmorgen. Demnach sollen ab dem 15. Dezember Restaurants, Hotels und Gesch\u00e4fte in Sachsen schlie\u00dfen. Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer hatte bereits am Mittwoch Versch\u00e4rfungen der Corona-Regeln angek\u00fcndigt. +++ 8.30 Uhr: Vor dem Corona-Gipfel bahnt sich bereits ein erster Streit unter den Bundesl\u00e4ndern an. Dabei geht es um den Wiederaufbau von Impfzentren, um die Booster-Impfungen voranzutreiben. Wie bereits am Mittwochmittag bekannt wurde (s. Update v.13.00 Uhr,17.11.2021), planen Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland die Einrichtungen wieder aufzubauen. +++ 8.00 Uhr: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat angesichts der dramatisch steigenden Corona-Fallzahlen in Deutschland die Notwendigkeit sch\u00e4rferer Regeln am Arbeitsplatz betont. In der Arbeitswelt d\u00fcrfe es jetzt nur noch die 3G-Pflicht geben, sagte Heil am Donnerstag im ZDF -\u201eMorgenmagazin\u201c*. Die Arbeitgeber m\u00fcssten die entsprechenden Nachweise t\u00e4glich kontrollieren. Zwar bedeute dies zus\u00e4tzlichen Aufwand, \u201eaber die Alternative ist, dass Schulen und Kitas geschlossen werden oder dass die Wirtschaft insgesamt in Lockdown-Ma\u00dfnahmen muss\u201c. Auch Arbeitgeber und Gewerkschaften unterst\u00fctzen die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz, sagte Heil. Dazu habe er Gespr\u00e4che mit Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Dulger und dem Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, gef\u00fchrt. Homeoffice m\u00fcsse es nun \u00fcberall da geben, wo dies m\u00f6glich sei. \u00dcberdies m\u00fcsse nun \u201ez\u00fcgig\u201c \u00fcber eine Impfpflicht in bestimmten Berufsbereichen entschieden werden. Heil forderte eine Entscheidung \u201ein den n\u00e4chsten Tagen\u201c. Vor der am Donnerstag stattfindenden Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz (MPK) zur Corona-Lage warnte Heil zudem vor \u201eparteipolitischen Spielchen\u201c. Daf\u00fcr sei \u201ejetzt nicht die Zeit, jetzt tragen alle Verantwortung\u201c. Das neue Infektionsschutzgesetz gebe \u201ealle Instrumentarien an die Hand, um diese Welle zu brechen\u201c Update vom Donnerstag,18.11.2021,4:30 Uhr: Am heutigen Donnerstag (18.11.2021) werden von Bund und L\u00e4ndern wichtige Weichen f\u00fcr weitere Ma\u00dfnahmen in der Corona-Pandemie gestellt. Der Bundestag ber\u00e4t ab 09.00 Uhr \u00fcber das neue Infektionsschutzgesetz. Ab 13.00 Uhr tagen dann die L\u00e4nderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Vizekanzler Olaf Scholz (SPD). Hierbei wird es insbesondere um einen einheitlichen Kurs bei den 3G- und 2G-Regeln sowie bei Auffrischungsimpfungen gehen. +++ 20.15 Uhr: Aufgrund der sich immer weiter zuspitzenden Corona-Lage in Deutschland soll die 2G-Regel bundesweit fl\u00e4chendeckend eingef\u00fchrt werden. Das geht aus der Beschlussvorlage f\u00fcr den Bund-L\u00e4nder-Gipfel am Donnerstag (18.11.2021) hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt. Dort hei\u00dft es: Der Zugang zu \u201eFreizeitveranstaltungen und -einrichtungen, Kulturveranstaltungen und -einrichtungen, Sportveranstaltungen und -aus\u00fcbungen und \u00fcbrigen Veranstaltungen &#8212; insbesondere in Innenr\u00e4umen -, gastronomischen Einrichtungen, k\u00f6rpernahen Dienstleistungen und Beherbergungen \u201esolle sich auf Geimpfte und Genesene beschr\u00e4nken, um die Infektionsdynamik zu brechen. Au\u00dferdem sollen die Bundesl\u00e4nder nun doch \u00fcber den 25. November hinaus Lockdowns verh\u00e4ngen k\u00f6nnen. Das geht aus der Beschlussvorlage laut Tagesspiegel hervor: \u201eDie L\u00e4nder werden bei besonders hohem Infektionsgeschehen mit besonders hoher Belastung des \u00f6ffentlichen Gesundheitssystems im jeweiligen Land (Hotspot) von den weitergehenden M\u00f6glichkeiten des Infektionsschutzgesetzes konsequent Gebrauch machen.\u201c +++ 19.29 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) will auf der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am Donnerstag sowohl \u00fcber das Hochfahren der Impf-Infrastruktur als auch \u00fcber neue Corona-Regeln reden. Es sei dar\u00fcber zu diskutieren, dass f\u00fcr Innenbereiche, in denen viele Menschen zusammenk\u00e4men und Abstands- und Hygieneregeln schwer einzuhalten seien, zur 2G-plus-Regel \u00fcbergegangen werden sollte. +++ 16.00 Uhr: Daniel G\u00fcnther, Ministerpr\u00e4sident von Schleswig-Holstein, hat sich kritisch \u00fcber den Corona-Gipfel am Donnerstag ge\u00e4u\u00dfert. Er habe schon in der ersten Pandemiephase \u201enie verstanden, warum einige Kolleginnen und Kollegen immer die MPKs abgewartet haben, anstatt im eigenen Land zu handeln.\u201c Statt auf den Corona-Gipfel richte sich sein Blick am Donnerstagmorgen auf den Bundestag, wo das Infektionsschutz verhandelt wird. Was dabei beschlossen werden, sei \u201eviel, viel relevanter\u201c, so G\u00fcnther vor einem Kreis von Journalistinnen und Journalisten am Mittwoch in Kiel. Das Bundesland Schleswig-Holstein hat neue Kontaktbeschr\u00e4nkungen und eine 2G-Regel beschlossen (s. Update v.12.30 Uhr) +++ 14.50 Uhr: Sachsen hat am Mittwoch offiziell die sogenannte Corona-\u00dcberlastungsstufe der Krankenhausbelegung erreicht. Ab Freitag gelten darum neue Kontaktbeschr\u00e4nkungen, wie das Landessozialministerium in Dresden mitteilte. Haushalte d\u00fcrfen sich nur noch mit einem weiteren erwachsenen Menschen treffen, wenn dieser nicht geimpft ist. Zudem soll die sogenannte 2G-Regel auch im Einzelhandel eingef\u00fchrt werden, wie Sozialministerin Petra K\u00f6pping (SPD) bereits am Dienstag mitteilte. Damit d\u00fcrfen nur Geimpfte oder von Covid-19 genesene Menschen Gesch\u00e4fte betreten. Am Freitag will das Kabinett die neue Corona-Schutzverordnung beschlie\u00dfen, die ab Montag bis zum 20. Dezember gelten soll. Von der 2G-Regel ausgenommen werden sollen Superm\u00e4rkte, Drogerien, Apotheken und andere Einrichtungen der Grundversorgung. Ab der \u00dcberlastungsstufe gilt auch in allen Einrichtungen, die ab einer Inzidenz von 35 zu einer 3G-Zugangsregelung verpflichtet sind, die 2G-Regelung. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Sachsen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts aktuell bei 742 und ist damit die h\u00f6chste in ganz Deutschland. Gleichzeitig ist die Impfquote mit knapp 58 Prozent die niedrigste. +++ 14.30 Uhr: Die Union will offenbar das Auslaufen der \u201epandemischen Notlage\u201c im Bundesrat blockieren. Das geht aus einem Brief von NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst an Olaf Scholz hervor, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Darin erkl\u00e4rt W\u00fcst, dass die \u00c4nderungen im Infektionsschutzgesetz \u201eunverantwortlich und nicht zustimmungsf\u00e4hig\u201c seien. \u201eAngesichts des sprunghaften und dynamischen Infektionsgeschehens mit absoluten H\u00f6chstzahlen an Neuinfektionen ist aus Sicht der B-Seite das Auslaufen der epidemischen Lage unverantwortlich\u201c, betont W\u00fcst laut RND im Brief. +++ 13.00 Uhr: Die Bundesl\u00e4nder planen die Verabreichung der Corona-Auffrischungsimpfungen einem Bericht zufolge weitgehend ohne gro\u00dfe Impfzentren. Lediglich Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland h\u00e4tten vor, Impfzentren weiter zu betreiben oder wieder zu \u00f6ffnen, berichtete die Zeitung Welt unter Berufung auf eine Umfrage unter den L\u00e4ndern. Ansonsten werde vor allem auf niedergelassene \u00c4rztinnen und \u00c4rzte, kleine Impfstellen und mobile Impfteams gesetzt. +++ 12.30 Uhr: Die neuen Corona-Ma\u00dfnahmen in Schleswig-Holstein wurden pr\u00e4zisiert. Das Bundesland versch\u00e4rft vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen die Schutzma\u00dfnahmen gegen Sars-CoV-2. Dabei werden auch Kontakte eingeschr\u00e4nkt: Private Zusammenk\u00fcnfte innerhalb geschlossener R\u00e4ume sind in dem Bundesland von Montag an nur noch mit bis zu zehn ungeimpften Personen zul\u00e4ssig, wie die Landesregierung am Mittwoch in Kiel ank\u00fcndigte. Zudem sollen Ungeimpfte von Montag an keinen Zutritt mehr zu Gastst\u00e4tten, zum Sport in Innenr\u00e4umen und zu Dienstleistungen mit K\u00f6rperkontakt erhalten. Ausnahmen gelten f\u00fcr Friseure und medizinische und pflegerische Dienstleistungen. Sch\u00fcler m\u00fcssen in dem Bundesland von Montag an im Unterricht wieder eine Maske tragen. +++ 12.10 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst hat im Landtag seine Pl\u00e4ne f\u00fcr sch\u00e4rfere Corona-Regeln pr\u00e4zisiert. Im Freizeitbereich werde es Zugangsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr alle geben, die nicht gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen seien, sagte er am Mittwoch in einer Sondersitzung des Plenums. Das betreffe Besuche in Restaurants und Kinos ebenso wie Weihnachtsm\u00e4rkte und Stadien. \u201eDas Gleiche gilt f\u00fcr kulturelle Angebote\u201c, k\u00fcndigte W\u00fcst an. Konkret forderte sie, eine Marke festzulegen, ab welcher Klinikbelastung zus\u00e4tzliche Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen greifen m\u00fcssen. Ohne einen Schwellenwert bliebe der vereinbarte Index f\u00fcr die Zahl der aufgenommenen Corona-Patienten pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen \u201eein zahnloser Tiger\u201c. Es w\u00e4re aber \u201eeine Katastrophe\u201c, erst dann zu handeln, wenn die Intensivstationen voll seien. +++ 11.45 Uhr: Wegen der zunehmenden Zahl an Corona-F\u00e4llen will Schleswig-Holstein Kontakte einschr\u00e4nken. Private Zusammenk\u00fcnfte innerhalb geschlossener R\u00e4ume sind von Montag an nur noch mit bis zu zehn ungeimpften Personen zul\u00e4ssig, k\u00fcndigte die Landesregierung am Mittwoch in Kiel an. +++ 11.05 Uhr: Die Unionsfraktion im Bundestag hat die Corona-Pl\u00e4ne der Ampel-Parteien kritisiert. \u201eObwohl die Pandemie uns fordert wie nie zuvor, sendet die Ampel das Signal, wir gehen raus aus der epidemischen Lage\u201c, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thorsten Frei am Mittwoch. Es sei das grundfalsche Signal. Der rechtliche Handlungsrahmen zur Pandemiebek\u00e4mpfung werde mit dem Schritt deutlich schlechter. \u201eIn einer solchen Situation Handlungsspielr\u00e4ume zu beschr\u00e4nken, das ist unverantwortlich.\u201c Frei k\u00fcndigte an, dass die Union einen Antrag zum Fortbestand der sogenannten epidemischen Lage von nationaler Tragweite ins Parlament einbringen werde. Das sei die beste L\u00f6sung. Eine Mehrheit d\u00fcrfte der Antrag aber nicht finden, da SPD, Gr\u00fcne und FDP die epidemische Lage auslaufen lassen wollen. Dadurch werden die Bundesl\u00e4nder einige besonders harte Corona-Ma\u00dfnahmen, wie umfassende Gesch\u00e4fts- oder Schulschlie\u00dfungen, k\u00fcnftig nicht mehr anordnen k\u00f6nnen. +++ 10.55 Uhr: Trotz der steigenden Inzidenzzahlen lehnt der Handelsverband Deutschland eine erneute Versch\u00e4rfung der Corona-Auflagen f\u00fcr den Einzelhandel ab. HDE-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stefan Genth sagte am Mittwoch bei der Er\u00f6ffnung des Handelskongresses Deutschland in Berlin, angesichts der Hygienekonzepte im Handel seien weder ein neuer Lockdown f\u00fcr die Gesch\u00e4fte noch eine 2G-Regelung, die nur noch Geimpften und Genesenen den Zugang erlaube, n\u00f6tig oder sinnvoll. Genth warnte, wenn 2G im Einzelhandel angeordnet werde, \u201edann werden wir einen Umsatz und Frequenzr\u00fcckgang haben der so massiv ist, dass viele Unternehmen das mit Sicherheit im Winter, im Weihnachtsgesch\u00e4ft nicht \u00fcberstehen k\u00f6nnen\u201c. +++ 10.40 Uhr: Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesundheitsminister Jens Spahn * erwartet von der anstehenden Bund-L\u00e4nder-Runde klare Signale f\u00fcr eine schnelle Eind\u00e4mmung der bedrohlichen Corona-Welle. Gebraucht werde \u201eein Weckruf, um ein pandemiem\u00fcdes Deutschland wieder ein St\u00fcck wachzur\u00fctteln\u201c, sagte der CDU-Politiker beim \u201eWirtschaftsgipfel\u201c der S\u00fcddeutschen Zeitung am Mittwoch in Berlin. In den Beratungen der gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Kanzlerin Angela Merkel * ( CDU *) mit den Ministerpr\u00e4sidenten an diesem Donnerstag sollte unter anderem ein einheitliches Vorgehen abgestimmt werden, ab wann und unter welchen Bedingungen Zugangsregeln nur f\u00fcr Geimpfte und Genesene (2G) greifen sollen &#8212; oder auch 2G plus, wobei Geimpfte und Genesene zus\u00e4tzlich noch einen negativen Test vorlegen m\u00fcssen. Spahn machte deutlich, dass die von SPD *, FDP * und Gr\u00fcnen * geplanten Neuregelungen f\u00fcr Corona-Ma\u00dfnahmen richtigerweise erg\u00e4nzt worden seien. Wichtig sei, die Welle nun kurzfristig zu brechen und nicht erst in drei Wochen. Die voraussichtlichen Regierungspartner planen unter anderem die 3G-Regel mit Zugang nur f\u00fcr Geimpfte, Genesene und Getestete am Arbeitsplatz und weitergehende M\u00f6glichkeiten der L\u00e4nder f\u00fcr Auflagen. Die Gesetzes\u00e4nderungen sollen am Donnerstag im Bundestag beschlossen werden. Spahn sagte, von Bund und L\u00e4ndern zu besprechen seien auch mehr \u00f6ffentliche Angebote f\u00fcr Auffrischungsimpfungen auf breiter Front in der Regel etwa sechs Monate nach der vollst\u00e4ndigen Impfung. Dies m\u00fcsse nicht auf den Tag genau gelten &#8212; hei\u00dfe aber auch nicht, nach zwei Monaten schon eine Impf-Verst\u00e4rkung zu bekommen. +++ 10.20 Uhr: In den Bundesl\u00e4ndern gelten derzeit unterschiedliche Corona-Regeln. Bereits vor dem Gipfel am Donnerstag reagierten verschiedene Landesregierungen mit neuen Ma\u00dfnahmen, um das Infektionsgeschehen vor Ort eind\u00e4mmen zu k\u00f6nnen. Nachdem Nordrhein-Westfalen am Dienstag bereits eine 2G-Regelung f\u00fcr den Freizeitbereich einf\u00fchrte, zieht Baden-W\u00fcrttemberg am Mittwoch nach. Laut Angaben der Landesregierung vom Dienstag (16.11.2021), erreicht das Bundesland am Mittwoch die Corona-\u201eAlarmstufe\u201c. Damit gelten strengere Corona-Regeln f\u00fcr Ungeimpfte, vor allem in der Gastronomie und dem kulturellen Bereich. Erstmeldung von Mittwoch,17.11.2021,10.00 Uhr: Berlin \u2013 Die pandemische Lage ist und bleibt angespannt. Immer mehr Kliniken beklagen volle Intensivstationen. Das RKI verzeichnet seit Tagen neue Rekorde*, was die Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 und die Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19 angeht. Deshalb wollen Bund und L\u00e4nder am Donnerstag (18.11.2021) die weitere Strategie Deutschlands in der Pandemie auf einem Corona-Gipfel beraten. Auf dem Corona-Gipfel werden die Verantwortlichen unter anderem mit einem neuen Flickenteppich an Regeln in Deutschland konfrontiert. Sachsen machte zuletzt unter den Bundesl\u00e4ndern den Anfang und f\u00fchrte die fl\u00e4chendeckende 2G-Regelung ein. Dort d\u00fcrfen nur noch Geimpfte und Genesene an gewissen Bereichen des \u00f6ffentlichen Lebens teilnehmen. Bayern zog nun nach. Auch dort gilt mittlerweile \u201e2G f\u00fcr fast alles\u201c, wie Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der betonte. Am Dienstag zog auch Nordrhein-Westfalen nach: Dort f\u00fchrte Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst die 2G-Regel vor allem f\u00fcr den Freizeitbereich, um Fu\u00dfballstadien und Weihnachtsm\u00e4rkte ein. Auch Baden-W\u00fcrttemberg steht kurz vor einer solchen Regelung. Die dortige Intensivbettenauslastung f\u00fchrt zu 2G. Dabei werden auch Forderungen nach einem Lockdown f\u00fcr Ungeimpfte in ganz Deutschland laut, wie es \u00d6sterreich bereits vormachte.* Doch nicht nur eine m\u00f6gliche 2G-Regel soll auf dem Corona-Gipfel thematisiert werden, sondern auch eine 3G-Regelung \u2013 beispielsweise im \u00d6ffentlichen Nahverkehr. Zudem soll es um eine R\u00fcckkehr der Homeoffice-Pflicht gehen. Auch diese Ma\u00dfnahme ist mit einer 3G-Regelung am Arbeitsplatz verkn\u00fcpft. (tu\/dil\/dir\/sto mit dpa\/AFP) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN. MEDIA. 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