<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2038439,"date":"2021-11-20T16:25:00","date_gmt":"2021-11-20T14:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2038439"},"modified":"2021-11-20T18:11:25","modified_gmt":"2021-11-20T16:11:25","slug":"grenz-konflikt-polen-wirft-belarus-strategie-wechsel-vor-politiker-glaubt-an-lage-von-monatelanger-dauer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/11\/grenz-konflikt-polen-wirft-belarus-strategie-wechsel-vor-politiker-glaubt-an-lage-von-monatelanger-dauer\/","title":{"rendered":"Grenz-Konflikt: Polen wirft Belarus Strategie-Wechsel vor &#8212; Politiker glaubt an Lage von monatelanger Dauer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Viele Gefl\u00fcchtete haben ein Ziel vor Augen: Deutschland. Die Lage an der Belarus-Polen-Grenze ist weiter dramatisch. Der News-Ticker.<\/b><br \/>\nViele Gefl\u00fcchtete haben ein Ziel vor Augen: Deutschland. Die Lage an der Belarus-Polen-Grenze ist weiter dramatisch. Der News-Ticker. Update vom 20. November,13.30 Uhr: Polen wirft Belarus im Konflikt um Migranten an der gemeinsamen Grenze einen Strategiewechsel vor. Der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak* \u00e4u\u00dferte sich diesbez\u00fcglich am Samstag gegen\u00fcber dem Radiosender RMF FM: \u201eJetzt haben die Migranten und die belarussischen Beh\u00f6rden eine neue Methode angewandt. Kleinere Gruppen von Menschen versuchen an vielen Orten, die Grenze zu \u00fcberqueren\u201c. Es sei sicher, dass diese Angriffe von belarussischen Beh\u00f6rden gesteuert werden. Polnische Grenzsch\u00fctzer berichteten am Samstag (20. November), dass mehrere kleine Gruppen versucht h\u00e4tten, die Grenze zu \u00fcberqueren. Die Gruppen h\u00e4tten jeweils etwa ein paar Dutzend Menschen umfasst. Allerdings h\u00e4tte auch eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe von etwa 200 Menschen versucht, mit Tr\u00e4nengas, Feuerwerksk\u00f6rpern und Steinen die belarussisch-polnische Grenze zu \u00fcberschreiten. Dies soll sich am Freitag (19. November) in der N\u00e4he des Ortes Dubcze Cerkiewne ereignet haben. Die polnischen Beh\u00f6rden meldeten insgesamt 195 illegale Grenz\u00fcbertrittsversuche am Freitag (19. November). Dar\u00fcber hinaus wurden laut Angaben der polnischen Polizei in der Grenzregion neun mutma\u00dfliche Schleuser festgenommen. Darunter seien vier Polen, zwei Ukrainer und je ein Deutscher, Aserbaidschaner und Georgier gewesen. Seit bald zwei Wochen sitzen tausende Migranten aus dem Nahen Osten an der belarussisch-polnischen Grenze* fest. Polen hat einen Grenzzaun errichtet und rund 15.000 Sicherheitskr\u00e4fte zum Grenzschutz eingesetzt. Der polnische Verteidigungsminister geht davon aus, dass die kritische Lage noch monatelang andauern werde. \u201eIch habe keinen Zweifel daran, dass dies der Fall sein wird\u201c, so Blaszczak. Die EU wirft dem belarussischen Machthaber Lukaschenko weiterhin vor, absichtlich Fl\u00fcchtlinge ins Grenzgebiet zur EU geschleust zu haben. Lukaschenko weist diese Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck: \u201eWir sind Slawen. Wir haben ein Herz. Unsere Truppen wissen, dass die Migranten nach Deutschland wollen. Vielleicht hat ihnen jemand geholfen, aber ich habe sie nicht hierher eingeladen.\u201c Update vom 20. November,13.00 Uhr: An der Grenze zu Polen beharren in Belarus auch nach rund zwei Wochen weiter Tausende Migranten auf einer \u00d6ffnung zur EU. Zahlreiche Fl\u00fcchtlinge, die von der Deutschen Presse Agentur in der Notunterkunft in einer Lagerhalle in Brusgi interviewt wurden, antworteten, dass sie bleiben wollten, bis die EU sie reinlasse. Die Grenze ist dort aktuell mit Betonbarrieren und Stacheldraht geschlossen. Derweil werden die Migranten von Helfern auch am Samstag (20. November) weiter mit Lebensmitteln und medizinischer Hilfe versorgt. Die hygienischen Bedingungen in der improvisierten Notunterkunft sind allerdings sehr schlecht. Der Generalsekret\u00e4r des belarussischen Roten Kreuzes, Dimitri Schewzow, betont derweil, dass die Menschen alles Notwendige bekommen w\u00fcrden. In der grenznahen Notunterkunft sind aktuell 2000 Menschen untergebracht, die nicht in ihre Heimat zur\u00fcckreisen wollen und hoffen, in Deutschland, Belgien oder anderen EU-Staaten Asyl zu bekommen. Sie werden von bewaffneten Uniformierten bewacht und d\u00fcrfen das Gel\u00e4nde nicht verlassen. Unterdessen werden die Migranten weiter von belarussischen Ermittlern zu den Ereignissen am vergangenen Dienstag befragt, in deren Zuge Fl\u00fcchtlinge durch den Einsatz von Wasserwerfern und Tr\u00e4nengas von polnischer Seite aus verletzt wurden. Etwa 100 Menschen sollen betroffen sein, darunter auch Kinder. Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko nutzte diesen Einsatz zur Kritik und verglich in einem BBC-Interview die polnischen Sicherheitskr\u00e4fte mit \u201eFaschisten\u201c. Update vom 19. November,20.45 Uhr: In Litauen hat das Milit\u00e4r einen St\u00fctzpunkt in N\u00e4he der \u00f6stlichen EU-Au\u00dfengrenze zu Belarus eingerichtet. Auf der Einsatzbasis sind die zus\u00e4tzlichen Soldaten untergebracht, mit denen die Armee den Grenzschutz des baltischen EU-Landes unterst\u00fctzt. Dies teilten die Streitkr\u00e4fte am Freitag mit. Errichtet wurde die sogenannte Forward Operating Base in einem Industriegebiet in dem Ort Druskininkai in der N\u00e4he des Dreil\u00e4nderecks zu Belarus und Polen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sicherte Litauen die \u201evolle deutsche Solidarit\u00e4t\u201c zu. Merkel und Litauens Pr\u00e4sident Gitanas Nauseda berieten am Freitag in einem Telefonat \u00fcber die \u201ebesorgniserregende Situation an der Grenze zwischen Belarus und der Europ\u00e4ischen Union\u201c, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte. Litauen sei durch seine Lage an der EU-Au\u00dfengrenze in besonderem Ma\u00dfe von der Situation betroffen. Die Juso-Bundesvorsitzende Jessica Rosenthal warb unterdessen f\u00fcr die Aufnahme von in Belarus gestrandeten Fl\u00fcchtlingen in der EU. \u201eAber bevor an der Grenze Kinder sterben, m\u00fcssen wir bereit sein, Menschen aufzunehmen und zu versorgen\u201c, sagte die Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation dem Spiegel laut Vorabmeldung vom Freitag. \u201eWenn vor allem auch meiner Generation nicht bewiesen wird, dass die EU handlungsf\u00e4hig ist, gef\u00e4hrden wir das europ\u00e4ische Projekt.\u201c Es d\u00fcrfe \u201enicht passieren, dass Menschen zu Waffen gemacht werden\u201c. Das gelte auch f\u00fcr die EU. Erstmeldung: Warschau\/Minsk \u2013 Die Lage an der belarussisch-polnischen Grenze bleibt dramatisch. An der EU-Au\u00dfengrenze sitzen seit Wochen tausende Gefl\u00fcchtete aus dem Nahen Osten, darunter viele Kurden aus dem Nordirak, fest. Und das bei eisigen Temperaturen. Viele von ihnen haben ein Ziel vor Augen: die Bundesrepublik. Immer wieder dringen Rufe wie \u201eDeutschland, Deutschland\u201c und \u201eMerkel, Merkel\u201c aus der Menschenmenge im Migrantenlager von Brusgi. Dass Kanzlerin Angela Merkel* mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko und mit der polnischen Regierung telefoniert, sch\u00fcre seit Tagen Hoffnungen, berichtet ein dpa-Korrespondent. Polnische Grenzsch\u00fctzer haben 45 weitere Migranten an der Grenze zu Belarus festgenommen. Diese h\u00e4tten Donnerstagabend versucht, die Grenze zu \u00fcberqueren, sagte eine Sprecherin der Beh\u00f6rde am Freitag. Demnach habe eine Gruppe von etwa 500 Menschen von belarussischer Seite aus Steine auf polnische Beamte geworfen und Tr\u00e4nengas verspr\u00fcht. Gleichzeitig h\u00e4tten \u201ebelarussische Beamte\u201c ihre polnischen Kollegen mit Lasern zu blenden versucht. \u201eDie belarussische Seite versorgt die Migranten mit Tr\u00e4nengas\u201c, sagte die Sprecherin. Vier polnische Soldaten wurden demnach verletzt, mussten aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Festgenommenen sind laut Sprecherin aufgefordert worden, \u201ePolen zu verlassen\u201c. Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat derweil erneut mit Russlands Staatschef Wladimir Putin telefoniert. Dabei sei es auch um eben jenes Telefonat von Lukaschenko mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gegangen. Das teilte der Kreml am Freitag in Moskau mit. Die CDU-Politikerin hatte in dieser Woche gleich zweimal mit Lukaschenko gesprochen, um dabei auch auf eine bessere humanit\u00e4re Lage der Migranten an der belarussisch-polnischen Grenze zu dringen. Der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) hatte bei seinem Besuch am Donnerstag in Warschau das Vorgehen der polnischen Seite verteidigt: \u201eDas, was Polen in dieser Migrationskrise macht, ist richtig und ist legitimiert.\u201c Kremlsprecher Dmitri Peskow machte der Agentur Interfax zufolge deutlich, dass Gespr\u00e4che Putins* mit Lukaschenko nicht ausreichten, um eine \u201eL\u00f6sung f\u00fcr diese Krise zu finden\u201c. Es sei wichtig, Kontakte zwischen Lukaschenko und EU-Vertretern fortzusetzen. Noch sei keine L\u00f6sung gefunden worden. Kinder- und Menschrechtsorganisationen haben zwischenzeitlich an die EU-Kommission* appelliert, die Rechte von Migrantinnen und Migranten zu wahren. Die Menschen im Grenzgebiet zu Belarus m\u00fcssten umgehend evakuiert werden und Zugang zu einem rechtsstaatlichen Asylverfahren erhalten, erkl\u00e4rten 27 Organisationen laut einer Mitteilung von Pro Asyl am Freitag in Berlin anl\u00e4sslich des Internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November. Au\u00dferdem forderten sie den sofortigen Zugang zum Grenzgebiet f\u00fcr humanit\u00e4re Organisationen, um die notleidenden Menschen dort versorgen zu k\u00f6nnen. Pro-Aysl-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer G\u00fcnter Burkhardt kritisierte auch die Rolle der m\u00f6glichen k\u00fcnftigen Bundesregierung aus SPD, Gr\u00fcnen und FDP in dem Konflikt. \u201eDas derzeitige politische Vakuum in Deutschland darf nicht zulasten der Schutzsuchenden gehen\u201c, meinte er. \u201eWir beobachten ein Abtauchen f\u00fchrender K\u00f6pfe der Ampel-Parteien.\u201c Zu den Unterzeichnern des Appells geh\u00f6ren unter anderem die deutschen Vertretungen von Amnesty International, \u00c4rzte ohne Grenzen, Brot f\u00fcr die Welt, der Diakonie, Save the Children und der SOS-Kinderd\u00f6rfer. Das provisorische Zeltlager von Migranten entlang der belarussisch-polnischen Grenze beim \u00dcbergang Kuznica-Brusgi ist nach Angaben des Grenzschutzes in Belarus mittlerweile jedoch ger\u00e4umt worden. Migranten w\u00fcrde auf den Gr\u00fcnstreifen entlang der polnischen Grenzbefestigung nicht mehr vorgelassen, sagte eine Sprecherin der Beh\u00f6rde der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Die Menschen sind mittlerweile in einem Logistikzentrum in der N\u00e4he untergebracht. Nachdem in der Notunterkunft am Vortag ein erster Covid* -Fall gemeldet worden war, soll dort am Freitag eine Impfstelle den Betrieb aufnehmen. Geplant ist die Verabreichung eines chinesischen Vakzins. Staatsnahe belarussische Medien ver\u00f6ffentlichten am Morgen erneut Videos aus der Logistikhalle, in der mittlerweile fast alle Menschen untergebracht sind, die zuvor im Wald kampiert hatten. In der Notunterkunft lagen Erwachsene und Kinder dicht gedr\u00e4ngt auf Matratzen am Boden. Vor dem Geb\u00e4ude wurde demnach Essen ausgeteilt. Weil so viele durchn\u00e4sste und frierende Menschen dort Zuflucht suchten, war auch eine zweite Etage f\u00fcr die Migranten bereitgestellt worden. (aka\/dpa\/AFP) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN. MEDIA. Rubriklistenbild: \u00a9 Ulf Mauder\/dpa<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Gefl\u00fcchtete haben ein Ziel vor Augen: Deutschland. Die Lage an der Belarus-Polen-Grenze ist weiter dramatisch. Der News-Ticker. Viele Gefl\u00fcchtete haben ein Ziel vor Augen: Deutschland. Die Lage an der Belarus-Polen-Grenze ist weiter dramatisch. Der News-Ticker. Update vom 20. November,13.30 Uhr: Polen wirft Belarus im Konflikt um Migranten an der gemeinsamen Grenze einen Strategiewechsel vor. 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