<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2062582,"date":"2021-12-22T11:33:00","date_gmt":"2021-12-22T09:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2062582"},"modified":"2021-12-22T12:13:09","modified_gmt":"2021-12-22T10:13:09","slug":"corona-news-ticker-ethikrat-befurwortet-ausweitung-der-impfpflicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/12\/corona-news-ticker-ethikrat-befurwortet-ausweitung-der-impfpflicht\/","title":{"rendered":"Corona-News-Ticker: Ethikrat bef\u00fcrwortet Ausweitung der Impfpflicht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Impfpflicht f\u00fcr Personal in sensiblen Einrichtungen k\u00f6nne auf &#171;wesentliche Teile der Bev\u00f6lkerung&#187; erweitert werden. Mehr Corona-News im Live-Ticker.<\/b><br \/>\nIm Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8212; am Mittwoch,22. Dezember 2021 &#8212; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Nachrichten und Ereignisse von gestern k\u00f6nnen Sie im Blog von Dienstag nachlesen. Das Wichtigste in K\u00fcrze: Tabellen und Grafiken: So l\u00e4uft die Impfkampagne im Norden Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen Gut ein halbes Jahr nach dem Start einer eigenen Impfkampagne hat der Autobauer Volkswagen die 100.000. Corona-Impfung gemeldet. Auch 2022 werde VW einen Beitrag dazu leisten, sagte Konzernpersonalvorstand Gunnar Kilian nach der 100.000. Impfung am Dienstagabend. Seit Juni wird den VW-Besch\u00e4ftigten nach Unternehmensangaben an allen deutschen Standorten die sch\u00fctzende Spritze angeboten. Neben den Booster-Impfungen seien in den vergangenen Wochen in den eigenen Impfzentren auch vermehrt wieder Erstimpfungen gefragt gewesen, hie\u00df es. In den kommenden Wochen gehen die Impfungen dem Autobauer zufolge an den Standorten weiter. Corona-Infizierte k\u00f6nnen in England k\u00fcnftig bereits nach sieben statt nach zehn Tagen ihre Quarant\u00e4ne verlassen. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass Schnelltests an Tag sechs und sieben negativ ausfallen, wie die britische Regierung heute mitteilte. Damit sollen Ausf\u00e4lle im Gesundheitssystem und anderen systemrelevanten Branchen reduziert werden. Der Omikron-Variante etwas entgegensetzen, die prophezeite f\u00fcnfte Welle brechen &#8212; das ist das Ziel der Bund-L\u00e4nder-Beschl\u00fcsse. Aber Zweifel, dass die ausreichen, hat nicht nur das Robert Koch-Institut. Auch die neue Bundesregierung l\u00e4uft Gefahr, ihre Ohren vor dem Expertenrat zu verschlie\u00dfen und das rechtzeitige Brechen der f\u00fcnften Welle zu verpassen, meint der NDR Info Korrespondent im Hauptstadtstudio, Kai K\u00fcstner, in seinem Kommentar. Eine der f\u00fchrenden britischen Corona-Expertinnen, Christina Pagel, hat Deutschland im Kampf gegen Omikron dazu geraten, vor Ende der Schulferien m\u00f6glichst viele Schulkinder zu impfen. Ansonsten drohten nach den Weihnachtsferien gro\u00dfe Ausbr\u00fcche in Schulen. &#171;Omikron ist ein kompletter Gamechanger&#187;, sagte Pagel. Nie zuvor sei in der Pandemie eine so schnelle Verbreitung von Corona beobachtet worden. Deutschland sei m\u00f6glicherweise in einer etwas besseren Lage, da beim Auftreten von Omikron bereits strengere Corona-Ma\u00dfnahmen gegolten h\u00e4tten als in England. So sei es m\u00f6glich, dass dort die Verdoppelungsrate der F\u00e4lle eher bis zu vier Tage &#8212; statt wie in Gro\u00dfbritannien zwei Tage &#8212; betragen werde. Andererseits sei das Booster-Programm weniger weit vorangeschritten. Trotz aller furchteinfl\u00f6\u00dfenden Botschaften betonte Pagel jedoch auch: &#171;Wir stehen nicht wieder ganz am Anfang. Wir werden weniger schwere Verl\u00e4ufe haben &#8212; dank der Impfstoffe.&#187; Omikron habe gezeigt, dass endlich die Impfquote in aller Welt erh\u00f6ht werden m\u00fcsse. Gro\u00dfbritannien und Deutschland st\u00fcnden noch immer der Freigabe von Patenten im Weg. Dies m\u00fcsse sich dringend \u00e4ndern, sonst k\u00f6nnten gef\u00e4hrliche Varianten wie Omikron immer wieder auftreten. Mit Sperrstunde und Tanzverbot m\u00fcssen sich Hamburgs Clubbetreiberinnen und -betreiber und auch die Gastronomie erneut innerhalb weniger Tage auf einen st\u00e4rker eingeschr\u00e4nkten Betrieb einstellen. Gl\u00fccklich ist man in der Gastronomie \u00fcber Regeln wie die erneute Sperrstunde ab 23 Uhr nat\u00fcrlich nicht. Die Betreiberinnen und Betreiber haben sich aber schon auf weniger Gesch\u00e4ft eingestellt. Denn laut Verband Dehoga gibt es f\u00fcr die Feiertage wesentlich weniger Reservierungen als in den Vorjahren. Das Clubkombinat fordert eine Art &#171;Marshall-Plan&#187; f\u00fcr die Veranstaltungswirtschaft &#8212; mit angepassten Hilfen. F\u00fcr Hamburgs Bars und Diskotheken seien die Ma\u00dfnahmen jetzt bereits ein Lockdown, urteilt man dort. Aus Sicht des Clubkombinats sind in der aktuellen Lage Kontakte generell zu beschr\u00e4nken. Der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb versteht nicht, warum die aus seiner Sicht dringend erforderlichen Schutzma\u00dfnahmen in Anbetracht der hochansteckenden Omikron-Variante nicht schon fr\u00fcher angeordnet werden. Dass man damit gr\u00f6\u00dftenteils bis zum 28. Dezember wartet, kann er sich nur dadurch erkl\u00e4ren, dass auf die Eigenverantwortung der Menschen gesetzt werde &#8212; was er f\u00fcr riskant h\u00e4lt. Au\u00dferdem glaubt er nicht, dass man in Deutschland um eine Impfpflicht herumkomme, da sich trotz aller Bem\u00fchungen immer noch nicht gen\u00fcgend Menschen haben impfen lassen. Die seit gestern geltende FFP2-Maskenpflicht in allen nieders\u00e4chsischen Gesch\u00e4ften wirft vor allem f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten noch Fragen auf. Es gehe unter anderem darum, wie oft Tragepausen gemacht werden d\u00fcrfen, sagte Mark Alexander Krack, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Handelsverband Niedersachsen-Bremen. Bei schweren T\u00e4tigkeiten sei dies schon nach 90 Minuten empfohlen, bei leichter Arbeit erst nach drei Stunden. Aus dem Land gab es Krack zufolge zudem R\u00fcckmeldungen, dass sich am ersten Tag der FFP2-Maskenpflicht mehr Mitarbeiter krank gemeldet hatten als an den Vortagen. Der Oberb\u00fcrgermeister von Neubrandenburg, Silvio Witt (parteilos), will Anfang Januar mit den Organisatoren der sogenannten Montagsdemonstrationen im Zuge der Corona-Ma\u00dfnahmen reden. Wie eine Rathaussprecherin erkl\u00e4rte, wollten beide sich \u00fcber das Anliegen und die Unzufriedenheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger austauschen, die es Woche f\u00fcr Woche auf die Stra\u00dfe zieht. Witt sagte, er sei dreifach geimpft, um sich und auch Familie, Freunde und Mitarbeiter zu sch\u00fctzen. Sein Wunsch sei es, dass man immer den Dialog suchen und sich weiterhin zuh\u00f6ren und respektieren sollte. Eine Zugbegleiterin der Nordwest-Bahn (NWB) steht im Verdacht, ihren Impfpass gef\u00e4lscht zu haben. Wie die &#171;Nordwest-Zeitung&#187; berichtete, hatte das Unternehmen nach einem anonymen Brief die Bundespolizei \u00fcber den Verdacht informiert. Daraufhin kontrollierten laut Bundespolizei Beamte die Frau Anfang Dezember w\u00e4hrend der Arbeitszeit im Bahnhof Oldenburg. Der Impfpass wurde demnach bei einer zentralen Kontrollstelle, die im nieders\u00e4chsischen Sozialministerium angesiedelt ist, \u00fcberpr\u00fcft. Dort sei herausgekommen, dass die angegebene Charge der Corona-Impfung gar nicht existiert, sagte ein Sprecher der Privatbahn der Zeitung. Der Mitarbeiterin drohe nun die fristlose K\u00fcndigung. Unbekannte haben aus einem Corona-Testzentrum in Neubrandenburg eine gr\u00f6\u00dfere Menge Antigen-Schnelltests und einen amtlichen Stempel gestohlen. Wie ein Polizeisprecher heute mitteilte, wurde der Einbruch am Montag angezeigt. Nach bisherigen Ermittlungen brachen die T\u00e4ter den Zugang zu dem B\u00fcrgertestzentrum, das in einem Mehrfamilienhaus in der S\u00fcdstadt liegt, wohl \u00fcber das Wochenende auf. Auch etliche Schl\u00fcssel wurden gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben \u00fcber verd\u00e4chtige Personen- oder Fahrzeugbewegungen machen k\u00f6nnen. Heute ist f\u00fcr Hamburgs Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien. Sollten die Ferien verl\u00e4ngert werden &#8212; angesichts Corona und der Omikron-Variante? Schulsenator Ties Rabe (SPD) hat sich Dienstagabend im Schulausschuss der B\u00fcrgerschaft dagegen ausgesprochen. Den Vorschlag der Ferienverl\u00e4ngerung haben die Hamburger Linken gemacht. Deren gesundheitspolitischer Sprecher Deniz Celik fordert drei Wochen Ferien, um die Corona-Welle zu brechen. Hamburgs Schulen seien sicher, beteuerte dagegen der Schulsenator. Und um noch sicherer zu sein, werde nach den Ferien anfangs drei statt zwei Mal in der Woche auf Corona getestet. Bittere Nachricht f\u00fcr Kleinunternehmen und Selbstst\u00e4ndige: Die Bundesl\u00e4nder verlangen einem Bericht zufolge in gro\u00dfem Umfang die im Fr\u00fchjahr 2020 ausgezahlte &#171;Soforthilfe Corona&#187; zur\u00fcck. Insgesamt 287,8 Millionen Euro an Bundesmitteln sollen Kleinunternehmen und Selbstst\u00e4ndige erstatten, wie das &#171;Handelsblatt&#187; unter Berufung auf eine Umfrage unter den Wirtschaftsministerien und F\u00f6rderbanken der L\u00e4nder berichtete, die f\u00fcr die Abwicklung der Corona-Hilfen zust\u00e4ndig sind. Mehr als 30.000 Unternehmen und Selbstst\u00e4ndige sind demnach betroffen. Unter anderem Hamburg verlangt zudem bei den R\u00fcckzahlungen in bestimmten F\u00e4llen Zinsen. Grund f\u00fcr die R\u00fcckforderungen ist laut &#171;Handelsblatt&#187; in der Regel, dass der Liquidit\u00e4tsengpass bei den Hilfeempf\u00e4ngerinnen und -empf\u00e4ngern geringer als prognostiziert ausfiel. Umsatzeinbr\u00fcche oder Zusatzkosten gehen nicht in die Rechnung ein. Doch daf\u00fcr haben die Unternehmer und Selbstst\u00e4ndigen vielfach das Geld nutzen m\u00fcssen. Zudem konnten die Antragsstellerinnen und Antragsteller keinen Lohn f\u00fcr sich selbst geltend machen. Das Bundeswirtschaftsministerium will nach Informationen vom &#171;Handelsblatt&#187; nun auf die L\u00e4nder zugehen, um L\u00f6sungen auszuloten, wie sich die Situationen der Betroffenen verbessern l\u00e4sst. Damit es in den Gef\u00e4ngnissen nicht so voll wird und es kein so gro\u00dfes Kommen und Gehen gibt, m\u00fcssen Haftstrafen als Ersatz f\u00fcr nicht gezahlte Geldstrafen in Hamburg von Neujahr an bis Ende April vorerst nicht angetreten werden. Damit reagiere die Justizverwaltung auf das dynamische Corona-Infektionsgeschehen und die Bedrohung durch die Omikron-Variante, teilte die Justizbeh\u00f6rde mit. &#171;Indem wir die Fluktuation in den Anstalten reduzieren, reduzieren wir das Risiko eines Eintrags und sch\u00fctzen Bedienstete, Gefangene und die kritische Infrastruktur insgesamt&#187;, sagte Justizsenatorin Anna Gallina (Gr\u00fcne). Eine entsprechende Regelung galt seit Beginn der Pandemie bereits zwei Mal. Aufgehoben sei ein sp\u00e4terer Haftantritt damit nicht. Aus den vom Robert Koch-Institut (RKI) am Morgen gemeldeten aktuellen Corona-Daten geht hervor, dass die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen in Niedersachsen erneut leicht gesunken ist. Nach 173,4 gestern betr\u00e4gt der Wert den Angaben zufolge heute 167,9 (Vorwoche: 178,6). Es wurden 2.476 neue laborbest\u00e4tigte Corona-F\u00e4lle binnen 24 Stunden registriert &#8212; das sind weniger als vor einer Woche (2.684), aber mehr als gestern (1.252). Mit 19 weiteren Todesf\u00e4llen im Zusammenhang mit Corona-Infektionen steigt die Gesamtzahl in Niedersachsen seit Pandemie-Beginn auf 6.722. Um den Kampf gegen das Coronavirus voranzutreiben, sollen die Impfungen in den meisten Bundesl\u00e4ndern auch zwischen den Feiertagen unvermindert weitergehen. &#171;Die St\u00e4dte tun alles, damit es auch zwischen Weihnachten und Neujahr Test- und Impfangebote gibt&#187;, versicherte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen St\u00e4dtetags, Helmut Dedy, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Einige L\u00e4nder wollen ihre B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sogar an den Feiertagen immunisieren. Meist wird aber eine dreit\u00e4gige Weihnachtspause eingelegt. Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) hat die Gegner der Corona-Ma\u00dfnahmen vor dem Hintergrund einer zunehmenden Radikalisierung ermahnt, sich an die Gesetze zu halten. Die Sicherheitsbeh\u00f6rden verfolgten die Entwicklung sehr aufmerksam, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Insbesondere rechtsextreme Kreise m\u00fcssen wissen, dass sich das Land nicht scheuen wird, konsequent durchzugreifen. Jeder soll die M\u00f6glichkeit haben, seine Meinung zu \u00e4u\u00dfern. Aber es gibt Grenzen, und die werden wir in Niedersachsen klar aufzeigen und Verst\u00f6\u00dfe sanktionieren.&#187; Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte vor einer Woche erkl\u00e4rt, es gebe zwar bisher keine konkreten Anhaltspunkte f\u00fcr Anschl\u00e4ge aus dem Milieu der Corona-Verharmloser, wie bei jeder Radikalisierung seien Anschl\u00e4ge aber auch nicht auszuschlie\u00dfen. Bei einer Impfaktion im Stadion von Hannover soll am Nachmittag ab 15 Uhr weihnachtliche Atmosph\u00e4re aufkommen. Musikerinnen und Musiker spielen traditionelle Advents- und Weihnachtslieder, ein Gospelensemble singt Gospel- und Popsongs. Das teilten die Veranstalter mit. Geplant sind mehrere Impfstra\u00dfen in den R\u00e4umlichkeiten des Stadions. Geimpft werden Kinder ab f\u00fcnf Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Die Veranstalter bitten um eine Anmeldung. Bei Disco-Musik k\u00f6nnen sich Jugendliche ab zw\u00f6lf Jahren heute ab 18 Uhr in Bremen gegen Corona impfen lassen. Wie das Gesundheitsressort mitteilte, werden DJs altersgerechte Beats auflegen. Dem Sprecher zufolge gibt es auch alkoholfreie Cocktails. &#171;Mit einem solch besonderen Angebot wollen wir den Jugendlichen, die sich impfen lassen wollen, ein attraktives Umfeld bieten und damit vielleicht auch einen zus\u00e4tzlichen Anreiz schaffen&#187;, teilte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) mit. Auch hier ist eine Anmeldung n\u00f6tig. Der Deutsche Ethikrat bef\u00fcrwortet eine Ausweitung der k\u00fcrzlich beschlossenen Corona-Impfpflicht f\u00fcr Personal in sensiblen Einrichtungen auf &#171;wesentliche Teile der Bev\u00f6lkerung&#187;. Dies m\u00fcsse aber von einer Reihe von Ma\u00dfnahmen flankiert werden, hei\u00dft es in einer mehrheitlich beschlossenen Empfehlung des beratenden Gremiums. Neben fl\u00e4chendeckenden Impf-Angeboten und ausreichend Impfstoff sollte &#8212; soweit m\u00f6glich &#8212; der Impfstoff frei gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen. Empfohlen werden auch direkte Einladungen mit personalisierten Terminen, ein datensicheres nationales Impfregister und verst\u00e4ndliche Informationen. Zum Umfang und der genauen Ausgestaltung einer erweiterten Impfpflicht gab es im Ethikrat jedoch unterschiedliche Auffassungen. So bef\u00fcrworteten 13 der 20 Mitglieder eine Ausweitung auf alle in Deutschland lebenden Erwachsenen, die sich impfen lassen k\u00f6nnten. Sieben Mitglieder sprachen sich wiederum daf\u00fcr aus, eine Ausweitung der Impfpflicht auf Erwachsene zu beschr\u00e4nken, die mit Blick auf Covid-19 besonders verletzlich sind &#8212; etwa \u00c4ltere oder Vorerkrankte. Besch\u00e4ftigte in Einrichtungen mit schutzbed\u00fcrftigen Menschen wie Kliniken und Pflegeheime m\u00fcssen bis 15. M\u00e4rz 2022 einen Nachweis als Geimpfte oder Genesene vorlegen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche heute fr\u00fch mit 289,0 an. Am Vortag hatte der bundesweite Wert bei 306,4 gelegen, vor einer Woche bei 353,0 (Vormonat: 386,5). Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45.659 Corona-Neuinfektionen. Gestern waren es 23.428, vor genau einer Woche 51.301 registrierte neue Ansteckungen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 510 Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 109.324 seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI gestern mit 4,73 (Montag: ebenfalls 4,73) an. Die aktuelle Hospitalierungs-Inzidenz wird am Vormittag bekannt gegeben. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und der Pr\u00e4sident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, informieren heute ab 12.30 Uhr \u00fcber die Corona-Lage in Deutschland. Erwartet wird, dass es dabei auch um die j\u00fcngsten Beschl\u00fcsse der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz geht. Folgende Beschl\u00fcsse von Bund und L\u00e4ndern hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gestern Abend nach den Beratungen mit den Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten bekannt gegeben &#8212; sie sollen sp\u00e4testens ab dem 28. Dezember bundesweit gelten. Einige Bundesl\u00e4nder im Norden setzen die Beschl\u00fcsse mitunter schon zum 24. Dezember um. Wie lange die neuen Regelungen gelten, ist nicht bekannt. Das n\u00e4chste Bund-L\u00e4nder-Treffen soll am 7. Januar 2022 stattfinden. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen sind auch in Norddeutschland in Bewegung. Wenn Sie wissen wollen, wie die Lage in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist, tippen Sie einfach hier Ihre Postleitzahl ein. In Schleswig-Holstein sind 953 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden. Das sind etwa genauso viele wie eine Woche zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 166,4 &#8212; nach 167,5 am Vortag. Die f\u00fcr Corona-Ma\u00dfnahmen wichtige Hospitalisierungsinzidenz, die angibt, wie viele Corona-Kranke innerhalb einer Woche je 100.000 Menschen in eine Klinik gekommen sind, sank auf 3,47 &#8212; von 3,78 am Vortag. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt NDR.de Ihre zuverl\u00e4ssige Informationsquelle. Neben diesem Live-Ticker halten wir Sie au\u00dferdem von montags bis freitags immer nachmittags mit dem NDR Newsletter \u00fcber die Ereignisse aus norddeutscher Sicht auf dem Laufenden. Zum kostenlosen Abonnieren reicht die Eingabe Ihrer Mail-Adresse aus. Moin und guten Morgen aus der Redaktion von NDR.de! Wir halten Sie auch heute &#8212; am Mittwoch,22. Dezember &#8212; \u00fcber die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Stand der Dinge. Im Ticker finden Sie alle wichtigen Nachrichten und au\u00dferdem Inhalte aus den NDR H\u00f6rfunk- und Fernseh-Sendungen. Nachrichten und Ereignisse von gestern k\u00f6nnen Sie im Blog von Dienstag nachlesen.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Impfpflicht f\u00fcr Personal in sensiblen Einrichtungen k\u00f6nne auf &#171;wesentliche Teile der Bev\u00f6lkerung&#187; erweitert werden. Mehr Corona-News im Live-Ticker. Im Live-Ticker informiert NDR.de Sie auch heute &#8212; am Mittwoch,22. Dezember 2021 &#8212; aktuell \u00fcber die Folgen der Coronavirus-Pandemie f\u00fcr Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. 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