<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2068178,"date":"2021-12-30T06:35:00","date_gmt":"2021-12-30T04:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2068178"},"modified":"2021-12-30T06:04:10","modified_gmt":"2021-12-30T04:04:10","slug":"biden-zieht-rote-linie-gegenuber-putin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/12\/biden-zieht-rote-linie-gegenuber-putin\/","title":{"rendered":"Biden zieht rote Linie gegen\u00fcber Putin"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Auf Wunsch des Kreml wollen Biden und Putin \u00fcber den schwelenden Ukraine-Konflikt beraten. Die US-Seite vermittelt vor dem Telefonat bereits eine klare Haltung: Kommt es zu einer weitergehenden Eskalation, werden scharfe Sanktionen gegen Moskau die Folge sein.<\/b><br \/>\nAuf Wunsch des Kreml wollen Biden und Putin \u00fcber den schwelenden Ukraine-Konflikt beraten. Die US-Seite vermittelt vor dem Telefonat bereits eine klare Haltung: Kommt es zu einer weitergehenden Eskalation, werden scharfe Sanktionen gegen Moskau die Folge sein. F\u00fcr den Fall eines weitergehenden milit\u00e4rischen Eingreifens in der Ukraine will US-Pr\u00e4sident Joe Biden dem russischen Staatschef Wladimir Putin mit harten Sanktionen drohen. Ein ranghoher Vertreter des Wei\u00dfen Hauses erkl\u00e4rte, Biden werde in dem heutigen Telefonat mit Putin f\u00fcr eine diplomatische L\u00f6sung werben, aber auch die Bereitschaft zu harten Strafma\u00dfnahmen betonen. &#171;Wir haben uns mit unseren Verb\u00fcndeten abgestimmt, um harte Sanktionen gegen die russische Wirtschaft und das Finanzsystem zu verh\u00e4ngen &#8212; sehr viel weitergehender als das, was 2014 umgesetzt wurde&#187;, sagte der Vertreter der US-Regierung. Damals hatte sich Russland die Halbinsel Krim einverleibt und damit begonnen, Separatisten in der Ostukraine zu unterst\u00fctzen. F\u00fcr den Fall eines erneuten russischen Einmarsches in die Ukraine gebe es bereits Pl\u00e4ne, die Nato-Pr\u00e4senz in den osteurop\u00e4ischen Mitgliedstaaten auszubauen und deren F\u00e4higkeit zu verst\u00e4rken, warnte der US-Vertreter. Zudem sei man dazu bereit, &#171;der Ukraine weitere Unterst\u00fctzung zukommen zu lassen, ihr Gebiet zu verteidigen und auf eine m\u00f6gliche russische Besatzung zu reagieren&#187;, sagte er. &#171;Pr\u00e4sident Biden wird klarstellen, dass es einen diplomatischen Weg zur Deeskalation in der Region gibt, falls Pr\u00e4sident Putin Interesse daran hat, diesen Weg einzuschlagen&#187;, sagte der US-Beamte. Nach Angaben des Kremls ist das kurzfristig anberaumte Telefonat mit Biden f\u00fcr den sp\u00e4ten Abend (21.30 MEZ) geplant. Das Gespr\u00e4ch gehe auf den Wunsch Russlands zur\u00fcck, erkl\u00e4rte der US-Vertreter. Beide Seiten h\u00e4tten gro\u00dfes Interesse an direkten Gespr\u00e4chen, um angesichts der zunehmenden russischen Milit\u00e4rpr\u00e4senz nahe der ukrainischen Grenze eine Eskalation zu vermeiden, sagte er. Die USA werfen Russland seit Wochen einen massiven Truppenaufmarsch unweit der Grenze zur Ukraine vor. Bef\u00fcrchtet wird im Westen eine russische Invasion der Ex-Sowjetrepublik. Russland weist das zur\u00fcck und wirft wiederum der Ukraine vor, zus\u00e4tzliche Soldaten in die Region verlegt zu haben. Die Entwicklungen wecken b\u00f6se Erinnerungen an den Krim-Konflikt 2014 und die damalige Annexion der Halbinsel durch Russland. Putin erkl\u00e4rte sich vergangene Woche zu einer diplomatischen L\u00f6sung bereit, forderte aber Sicherheitsgarantien. Dazu z\u00e4hlte er ein Ende der Nato-Osterweiterung, und damit auch einen Verzicht auf eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine. US-Au\u00dfenminister Antony Blinken sprach am Mittwoch zun\u00e4chst mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, sp\u00e4ter dann auch in einer Schalte mit Bundesau\u00dfenministerin Annalena Baerbock und ihren Amtskollegen aus Frankreich und Gro\u00dfbritannien, wie das Ministerium erkl\u00e4rte. Sie h\u00e4tten erneut ihre &#171;standhafte Unterst\u00fctzung&#187; f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit, Souver\u00e4nit\u00e4t und territoriale Unversehrtheit der Ukraine versichert, hie\u00df es aus Washington. Biden und Putin hatten sich Anfang Dezember im Rahmen einer rund zweist\u00fcndigen Videoschalte gesprochen. Als Staatschefs waren sich die beiden erstmals im Juni in Genf pers\u00f6nlich begegnet. Das Telefonat nun soll unter anderem der Vorbereitung eines f\u00fcr den 10. Januar in Genf geplanten Treffens dienen, bei dem es um den Ukraine-Konflikt und wohl auch um die von Moskau geforderten Sicherheitsgarantien von Seiten der Nato gehen wird. Auch \u00fcber das Genfer Treffen hinaus sollen die diplomatischen Bem\u00fchungen um eine Deeskalation des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikt im Januar Fahrt aufnehmen. Die Nato plant f\u00fcr den 12. Januar Gespr\u00e4che mit der russischen Seite. Zudem soll es am 13. Januar ein Treffen der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) dazu geben.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Wunsch des Kreml wollen Biden und Putin \u00fcber den schwelenden Ukraine-Konflikt beraten. Die US-Seite vermittelt vor dem Telefonat bereits eine klare Haltung: Kommt es zu einer weitergehenden Eskalation, werden scharfe Sanktionen gegen Moskau die Folge sein. Auf Wunsch des Kreml wollen Biden und Putin \u00fcber den schwelenden Ukraine-Konflikt beraten. 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