<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-united-states-mix-in-english-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2069399,"date":"2021-12-31T17:16:00","date_gmt":"2021-12-31T15:16:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2069399"},"modified":"2021-12-31T18:10:12","modified_gmt":"2021-12-31T16:10:12","slug":"coronavirus-in-dresden-etwas-weniger-covid-intensivpatienten-in-sachsen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2021\/12\/coronavirus-in-dresden-etwas-weniger-covid-intensivpatienten-in-sachsen\/","title":{"rendered":"Coronavirus in Dresden: Etwas weniger Covid-Intensivpatienten in Sachsen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Coronavirus hat Dresden fest im Griff. Das \u00f6ffentliche Leben ist zu Teilen eingeschr\u00e4nkt, Lockerungen sind aber in Sicht. | TAG24<\/b><br \/>\nDie Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 82.168 Corona-F\u00e4lle, aktuell liegt die Zahl der aktiven F\u00e4lle bei 5461 (Sch\u00e4tzwert). D ie 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 324,7 ( Vortag: 345; Stand 31. Dezember,12 Uhr) Im Kampf gegen die Pandemie bleiben in Sachsen weite Teile des \u00f6ffentlichen Lebens eingeschr\u00e4nkt. Die derzeitige Corona-Notfallverordnung gilt bis zum 9. Januar 2022, zus\u00e4tzlich treten ab 28. Dezember weitere Ma\u00dfnahmen f\u00fcr private Treffen, das Tragen von FFP2-Masken und den Jahreswechsel in Kraft. Alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bars, Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Besucht werden k\u00f6nnen nur noch Bibliotheken, Tierparks und die Au\u00dfenbereiche der Zoos. Die Gastronomie darf unter 2G-Bedingungen zwischen 6 und 20 Uhr ge\u00f6ffnet haben. An zahlreichen Orten des Freistaats machen weiterhin die vom DRK koordinierten mobilen Impfteams Halt. Eine Impfung ist ohne Termin m\u00f6glich. Nicht ohne Termin geht es hingegen bei den festen Impfstellen. Die Terminvergabe erfolgt \u00fcber das Buchungssystem im Internet. Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden. +++ \u00c4ltere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++ Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt&#8217;s in unserem Corona-Liveticker. Die Zahl der gemeldeten Corona-Intensivpatienten in Sachsen ist vor dem Jahreswechsel zur\u00fcckgegangen. Nach Daten des Divi-Intensivregisters lagen am Silvestertag 457 Corona-Patienten auf s\u00e4chsischen Intensivstationen. Den Dezember \u00fcber hatte sich die Zahl zwischen 570 und 600 bewegt. Vor Weihnachten begann sie dann zu sinken. Am ersten Weihnachtsfeiertag waren den Daten zufolge noch 507 Corona-Intensivpatienten gemeldet gewesen. Auch die Betriebssituation auf den Intensivstationen hat sich den Divi-Daten zufolge leicht entspannt. Am 31. Dezember meldeten noch 35 Kliniken einen eingeschr\u00e4nkten Betrieb. Am 18. Dezember hatten dies noch 43 H\u00e4user gemeldet, was der H\u00f6chststand in der Corona-Pandemie war. Landesweit waren am Freitag 84 Prozent der betreibbaren Intensivbetten belegt.33,7 Prozent der Intensivbetten waren mit Covid-19-Patienten belegt. Das war der bundesweit h\u00f6chste Anteil. Die gemeldete Corona-Inzidenz in Sachsen ist am Freitag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) weist allerdings darauf hin, dass die Daten derzeit kein vollst\u00e4ndiges Bild der Lage bieten. Grund sei, dass \u00fcber die Weihnachts- und Silvestertage wohl weniger getestet werde und auch von einem Meldeverzug ausgegangen werden m\u00fcsse. Laut RKI betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 305,5 &#8212; am Donnerstag hatte sie noch bei 310 gelegen und am Mittwoch bei 327,9. Landesweit wurden binnen eines Tages 2700 neue Corona-F\u00e4lle registriert. Dazu kamen 73 Todesf\u00e4lle. Abermals gab es eine verbotene Corona-Demo in Dresden: \u00dcber Tage hinweg hatten sie es angek\u00fcndigt, nun sammelten sich am Donnerstagabend mal wieder Pandemie-Leugner zu einem illegalen Aufzug vor dem Dresdner Rathaus. Da die Polizei nur ein Miniaufgebot zur Verf\u00fcgung hatte, konnte der \u00fcber 1000 Mann starke Zug ungest\u00f6rt durch die Innenstadt demonstrieren. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Erneut illegale Corona-Demo in Dresden: &#171;Querdenker&#187; ziehen ungest\u00f6rt durch die Stra\u00dfen. Die AfD sorgt f\u00fcr eine Sondersitzung: Der S\u00e4chsische Landtag wird sich am 5. Januar mit der Versammlungsfreiheit in Zeiten der Corona-Pandemie befassen. Die Sitzung wurde von der Alternative f\u00fcr Deutschland beantragt, wie das Landesparlament am Donnerstag mitteilte. Die AfD st\u00f6\u00dft sich an der aktuellen Notfallverordnung: Demonstrationen sind wegen der hohen Infektionszahlen im Freistaat auf zehn Personen beschr\u00e4nkt und m\u00fcssen zudem an einem Ort stattfinden. Mehr Details gibt&#8217;s im TAG24-Artikel &#187; Sondersitzung im s\u00e4chsischen Landtag wegen Corona-Demos: AfD will Beschr\u00e4nkungen kippen &#171;. Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46, CDU) hat sich in seiner Neujahrsansprache f\u00fcr die Solidarit\u00e4t vieler Menschen in der Corona-Krise bedankt. Was er sagte, k\u00f6nnt Ihr im TAG24-Artikel &#187; Kretschmer appelliert in Neujahrsansprache an alle Sachsen: &#8216;Nicht auf die hereinfallen, die Hass s\u00e4en&#8217; &#187; nachlesen. Die Polizeidirektion G\u00f6rlitz bereitet sich f\u00fcr den kommenden Montag erneut auf Demonstrationen gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen in der Region vor und appelliert an Teilnehmer, friedlich zu bleiben. &#171;\u00dcbernehmen Sie Verantwortung und distanzieren Sie sich von Gewalt. Distanzieren Sie sich weiterhin von Extremisten, die Versammlung f\u00fcr sich und andere Ziele missbrauchen wollen&#187;, hei\u00dft es in einer Mitteilung der Polizei vom Donnerstag. Die Beamten rechnen den Angaben zufolge mit mehreren angemeldeten sowie unangemeldeten Protestaktionen in den Landkreisen G\u00f6rlitz und Bautzen. Der S\u00e4chsische Landtag wird sich am 5. Januar auf einer Sondersitzung mit der Versammlungsfreiheit in Zeiten der Corona- Pandemie befassen. Die Sitzung wurde von der AfD beantragt, wie das Landesparlament am Donnerstag mitteilte. Die AfD st\u00f6\u00dft sich an der aktuellen Notfallverordnung. Demonstrationen sind wegen der hohen Infektionszahlen im Freistaat auf zehn Personen beschr\u00e4nkt und m\u00fcssen zudem an einem Ort stattfinden. Die Versammlungsbeh\u00f6rden k\u00f6nnen aber im Einzelfall Ausnahmen bewilligen. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt bei 345 ( Vortag: 326,7). Insgesamt kamen 330 Corona-F\u00e4lle hinzu (insgesamt: 82.168).15 weitere Menschen starben (insgesamt: 1452).776 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (insgesamt: 75.255). Die gemeldete Corona-Infektionsrate in Sachsen ist am Donnerstag deutlich gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) weist allerdings darauf hin, dass die Daten derzeit kein vollst\u00e4ndiges Bild der Lage bieten, weil \u00fcber die Weihnachts- und Silvestertage wohl weniger getestet wird und auch von einem Meldeverzug ausgegangen werden muss. Laut RKI betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 310. Am Mittwoch hatte sie bei 327,9 und am Dienstag bei 397,6 gelegen. Bundesweit lag die Inzidenz bei 207,4 (Vortag: 205,5). Innerhalb eines Tages wurden landesweit 3113 neue Corona-F\u00e4lle registriert. Zudem wurden erneut vergleichsweise viele Todesf\u00e4lle gemeldet: 70 Tote sind rund 20 Prozent der bundesweit gemeldeten 383 F\u00e4lle. Seit Beginn der Pandemie sind 12.822 Corona-Patienten in Sachsen gestorben. In Sachsen d\u00fcrfen zum Gesundheitsschutz nicht mehr als zehn Menschen zusammen den Jahreswechsel feiern. Grund f\u00fcr die Beschr\u00e4nkung sei die weitere Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie mit Blick auf die Omikron-Variante, wie das Sozialministerium j\u00fcngst die Versch\u00e4rfung der Regeln erkl\u00e4rte. Mehr Infos zum Thema findet Ihr hier: Silvester zu Corona-Zeiten: Diese Regeln gelten in Sachsen zum Jahreswechsel! Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) setzt auf den Novavax-Impfstoff, um Skeptiker doch noch f\u00fcr eine Impfung gegen Corona zu gewinnen. Sachsen werde den Impfstoff im Januar vorr\u00e4tig haben, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch in Leipzig. Mehr Infos unter: &#187; K\u00f6pping best\u00e4tigt: Novavax-Impfstoff ab Januar in Sachsen &#187; Nach einem eskalierten Corona-Protest am Montag in Bautzen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf K\u00f6rperverletzung im Amt in den eigenen Reihen. Mehr Infos unter: &#187; Was war nur in Bautzen los? Polizei ermittelt jetzt gegen eigene Beamte! &#187; Die Freien W\u00e4hler in Sachsen lehnen jegliche Art von Impfpflicht ab. &#171;Es gibt aus unserer Sicht unz\u00e4hlige ethische, rechtliche und nicht zuletzt auch logistische Fragen, die ungel\u00f6st sind und die sich in absehbarer Zeit nicht ohne weiteres l\u00f6sen lassen&#187;, sagte Landeschef Thomas Weidinger am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Mit einer verordneten Corona-Impfpflicht bestehe die Gefahr, dass viele gute L\u00f6sungsans\u00e4tze und das Engagement vieler Menschen zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie in Frust und Tatenlosigkeit umschl\u00fcgen. &#171;Die urspr\u00fcngliche Annahme, dass sich Geimpfte nur selten infizieren und kaum \u00dcbertr\u00e4ger des Virus sein k\u00f6nnen, ist so nicht eingetreten. Welche Wirksamkeit das Boostern gegen die Omikron-Variante hat, ist derzeit nicht abschlie\u00dfend erforscht und umstritten&#187;, argumentierte Weidinger. Es sei zu bef\u00fcrchten, dass die Datenlage nicht ausreichend verifiziert sei. &#171;Wenn wir darauf eine Impfpflicht aufbauen, ist das absolut inakzeptabel. Wir k\u00f6nnen doch nicht aufgrund von Hoffnungen und Vermutungen eine solch folgenschwere Entscheidung f\u00fcr die B\u00fcrger unseres Landes treffen.&#187; Die Stadt Dresden meldete am Mittwoch 468 neue Corona-Infektionen und 5 weitere Sterbef\u00e4lle. Die Inzidenz sank weiter auf 326,7 (Vortag 399,8). Allerdings weist das RKI daraufhin, dass die Zahlen derzeit kein vollst\u00e4ndiges Bild darstellen, da \u00fcber die Feiertage weniger F\u00e4lle gemeldet wurden. Die Corona-Infektionsrate in Sachsen ist am Mittwoch deutlich gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) weist allerdings darauf hin, dass die Daten derzeit kein vollst\u00e4ndiges Bild der Lage bieten, weil \u00fcber die Weihnachts- und Silvestertage wohl weniger getestet wird und auch von einem Meldeverzug ausgegangen werden muss. Laut RKI betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 319,6. Am Dienstag hatte sie noch bei 376,8 und am Montag bei 403,8 gelegen. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen binnen einer Woche je 100 000 Einwohner registriert wurden. Bundesweit sank die Inzidenz auf 205,5 Als Gegenst\u00fcck zu den vorhandenen m-RNA- oder Vektor-Impfstoffen warten manche Sachsen noch auf den Totimpfstoff Novavax. Ist bereits abzusehen, ab wann der Impfstoff auch im Freistaat Sachsen verf\u00fcgbar sein wird? Mehr dazu lest Ihr im Artikel: &#187; Warten auf den Totimpfstoff: Wann wird in Sachsen Novavax verimpft? &#187; Sachsens Innenminister Roland W\u00f6ller (51, CDU) will mit schnellen Verfahren auf die Ausschreitungen bei den Corona-Protesten in Bautzen reagieren. &#171;Zw\u00f6lf verletzte Polizeibeamte, die gestern Abend mit Pyrotechnik und Flaschen allein in Bautzen angegriffen wurden als sie die Corona-Notfallverordnung durchsetzen wollten, sind nicht nur eine traurige Bilanz&#187;, erkl\u00e4rte W\u00f6ller auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Das Geschehen zeigt leider auch, dass sich unsere Bef\u00fcrchtung einer verst\u00e4rkten Radikalisierung des Protestgeschehens bewahrheitet. Recht und Ordnung werden zunehmend ignoriert und Aggressivit\u00e4t potenziert sich.&#187; W\u00f6ller sagte weiter: &#171;Es kann nicht sein, dass die, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Schaden von anderen abzuwehren und Recht und Sicherheit durchsetzen, zur Zielscheibe werden. Wir m\u00fcssen jetzt mit schnellen Verfahren wie in Bayern eine klare Antwort auf derartige Gewalt liefern, damit die Strafe auf dem Fu\u00df folgt.&#187; Der Minister begr\u00fcndete: &#171;Das sind wir auch den Polizistinnen und Polizisten schuldig, die zum Schutz der Demokratie ihre Gesundheit riskieren.&#187; Er w\u00fcnschte den Beamten gute Besserung und dankte allen f\u00fcr ihren konsequenten und besonnen Einsatz. Die Zahl der Corona-Patienten auf den Normalstationen der s\u00e4chsischen Krankenh\u00e4user ist nach Weihnachten wieder leicht angestiegen. Die Belegung der Intensivstationen mit Corona-Patienten ging dagegen weiter zur\u00fcck. Laut Sozialministerium lagen am Dienstag 1262 Infizierte auf den Normalstationen der Kliniken. An den beiden Weihnachtsfeiertagen waren es noch 1175 beziehungsweise 1184 gewesen. Der H\u00f6chststand in der vierten Corona-Welle war am 13. Dezember mit 1989 Corona-Patienten erreicht worden. Auf den Intensivstationen in Sachsen lagen am Dienstag 517 Covid-Patienten. Das waren weniger als an den Weihnachtsfeiertagen mit 529 und 523. In der Intensivmedizin war die h\u00f6chste Auslastung am 14. Dezember mit 601 Patienten registriert worden. Vor dem Hintergrund massiver Corona-Proteste und gesunkener Infektionszahlen hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Sachsen angeregt, Einschr\u00e4nkungen des Versammlungsrechts aufzuheben. Angesichts der sich w\u00f6chentlich wiederholenden Versammlungen und dadurch notwendigen Polizeieins\u00e4tze entstehe das Gef\u00fchl, &#171;dass die Polizei als Ersatz des politischen Meinungsstreits missbraucht wird&#187;, erkl\u00e4rte GdP-Landeschef Hagen Husgen am Dienstag. &#171;Gesellschaftliche Probleme lassen sich aber grunds\u00e4tzlich nicht mit polizeilichen Mitteln l\u00f6sen.&#187; Deswegen sollten mit Auslaufen der aktuellen Verordnung \u00c4nderungen beim Versammlungsrecht gepr\u00fcft werden. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt bei 399,8 ( Vortag: 463,5). Insgesamt kamen 707 Corona-F\u00e4lle hinzu (ingesamt: 81.370). Ein weiterer Menschen starb (insgesamt: 1432).1022 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (insgesamt: 73.800). Die s\u00e4chsische Tourismusbranche zieht zum zweiten Mal infolge eine bittere Jahresbilanz. Die Lage sei prek\u00e4r, sagte J\u00f6rg Markert, Pr\u00e4sident des Landestourismusverbandes (LTV), am Dienstag. Rund 40 Prozent der Ums\u00e4tze im Vergleich zum Nivau vor Corona seien 2021 verloren gegangen. Wegen der Abwanderung vieler Fachkr\u00e4fte und zusammengeschmolzener finanzieller Mittel der Betriebe erwarte er, dass die Krise im Tourismusgewerbe noch mindestens drei Jahre andauern werde. Bei den G\u00e4steank\u00fcnften und \u00dcbernachtungen habe es 2021 wie im ersten Coronajahr heftige Einbu\u00dfen gegeben. Bis einschlie\u00dflich Oktober wurden in Sachsen nach Angaben des Verbandes rund 3,8 Millionen G\u00e4ste begr\u00fc\u00dft. Das seien 47 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Dazu wurden rund 11 Millionen \u00dcbernachtungen gez\u00e4hlt, ein Minus von 37 Prozent. Vor allem die gro\u00dfen St\u00e4dte Dresden und Leipzig h\u00e4tten gelitten, weil ihnen das Messe- und Kongressgesch\u00e4ft fehle. Dresden verbuchte ein Minus von 53 Prozent bei den G\u00e4steank\u00fcnften und von Minus 48 Prozent bei den \u00dcbernachtungen. Auch ausl\u00e4ndische Besucher fehlten. Wegen der Corona-Beschr\u00e4nkungen in Sachsen sei erneut das wichtige Weihnachtsgesch\u00e4ft verloren gegangen, sagte Verbandsdirektor Manfred B\u00f6hme. Seit November sind in Sachsen touristische \u00dcbernachtungen verboten. Auch die Skilifte in den Wintersportgebieten d\u00fcrfen nicht fahren. Zudem wurden die Weihnachtsm\u00e4rkte gestrichen. Nach Ausschreitungen bei Corona-Protesten in Bautzen hat die Linke-Landtagsabgeordnete Kerstin K\u00f6ditz (54) ein Verbot der rechtsextremen Partei Freie Sachsen angemahnt. Alle Kriterien seien erf\u00fcllt, Innenminister Roland W\u00f6ller (51, CDU) m\u00fcsse handeln, schrieb sie auf Twitter. Die Polizei sei bei den unerlaubten Demonstrationen am Montagabend in Ostsachsen unterbesetzt und \u00fcberfordert gewesen. In mehreren Orten Sachsens gingen am Montagabend erneut Kritiker der Corona-Politik auf die Stra\u00dfe. Bei Protesten in Bautzen kam es dabei zu Ausschreitungen. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: Randale bei Corona-Protesten in Bautzen: Verbot der Freien Sachsen gefordert&#187;. Die Corona-Infektionsrate geht in Sachsen weiter leicht zur\u00fcck. Das RKI weist allerdings darauf hin, dass die Daten derzeit kein vollst\u00e4ndiges Bild der Lage bieten, weil \u00fcber die Weihnachtstage wohl weniger getestet wurde und auch von einem Meldeverzug ausgegangen werden muss. Laut RKI lag die Sieben-Tages-Inzidenz am Dienstag bei 397,6 (Vortag: 402,8). Die h\u00f6chsten Werte in Sachsen meldeten die Kreise Mei\u00dfen (611,6), Vogtland (516,3) und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (505,9). Den niedrigsten Wert unter den 13 Regionen wies der Landkreis G\u00f6rlitz mit 246,6 aus. Binnen eines Tages wurden landesweit 2352 neue F\u00e4lle registriert. Zudem starben 34 Corona-Patienten. Seit Beginn der Pandemie sind somit 12.668 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Mit Blick auf den Jahreswechsel gelten von diesem Dienstag an in Sachsen striktere Personen-Obergrenzen f\u00fcr private Treffen. Grund ist die anhaltende Corona-Pandemie. Waren bisher Treffen von bis zu 20 Geimpften und Genesenen erlaubt, reduziert sich diese Zahl fortan auf maximal zehn. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren werden dabei nicht mitgez\u00e4hlt. Sobald eine ungeimpfte Person dabei ist, sind solche Zusammenk\u00fcnfte nur zwischen einem Hausstand und einem weiteren Mensch erlaubt. Welche weiteren zus\u00e4tzlichen Ma\u00dfnahmen gelten, lest Ihr bei TAG24: &#171;Neue Corona-Regeln in Sachsen: Das \u00e4ndert sich ab heute!&#187;. Erneut sind am Montagabend Kritiker der Corona-Politik in mehreren Orten Sachsens auf die Stra\u00dfe gegangen. In Bautzen wollten Einsatzkr\u00e4fte nach Polizeiangaben einen Aufzug stoppen. Dabei seien sie &#171;massiv&#187; mit Feuerwerksk\u00f6rpern und Flaschen beworfen worden, schrieb die Polizei auf Twitter. In Freiberg zogen mehrere Hundert Menschen in verschiedenen Gruppierungen durch die Stadt. Sie h\u00e4tten sich selbst wieder zerstreut, sagte eine Polizeisprecherin. Strafanzeigen nahm die Polizei nach Angaben der Sprecherin nicht auf. Abermals gab es in Dresden einen Protestzug von Gegnern der s\u00e4chsischen Corona-Ma\u00dfnahmen. Mehr dazu hier: Corona-Protest in Dresden: Polizei setzt Pfefferspray ein und nimmt Demonstranten in Gewahrsam Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist jetzt auch im Kreis G\u00f6rlitz nachgewiesen worden. Das teilte das Landratsamt am Montag mit. Zuvor hatte es unter anderem schon Nachweise in Dresden und im Vogtland gegeben. Laut Robert Koch-Institut (RKI) steht bislang in 19 F\u00e4llen fest, dass sich Menschen aus Sachsen mit der Omikron-Variante infiziert haben. Zudem gebe es 34 Verdachtsf\u00e4lle. Bundesweit werden inzwischen 7225 Covid-19-F\u00e4lle Omikron zugeordnet, die meisten davon in Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern. Mit Corona-Hilfen von rund 2,9 Milliarden Euro haben Bund und Land bislang Unternehmen und Selbstst\u00e4ndige in Sachsen unterst\u00fctzt. Das Geld sei als Darlehen und Zusch\u00fcssen gezahlt worden, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in Dresden mit. So seien Wirtschaftsbereiche stabilisiert und die Konjunktur stimuliert worden. Die Corona-Wirtschaftshilfen h\u00e4tten sich als wirksame Instrumente erwiesen, Zehntausende Existenzen und Arbeitspl\u00e4tze seien gesichert worden, konstatierte Wirtschaftsminister Martin Dulig (47, SPD). Zu den Unterst\u00fctzungsangeboten geh\u00f6rten den Angaben nach \u00dcberbr\u00fcckungshilfen des Bundes und Soforthilfe-Darlehen ebenso wie ein Hilfsfonds f\u00fcr Start-ups. Allein \u00fcber diesen Fonds seien 94 Start-ups mit neuem Kapital ausgestattet worden &#8212; etwa eine Firma aus G\u00f6rlitz, die sich mit Birkenrinde als nachhaltiges Baumaterial besch\u00e4ftigt, sowie ein Unternehmen f\u00fcr neue W\u00e4rmespeicherl\u00f6sungen aus Bautzen. Die Corona-Infektionsrate ist in Sachsen nach den Weihnachtstagen erneut leicht gesunken. Allerdings bieten die Daten derzeit kein vollst\u00e4ndiges Bild der epidemiologischen Lage, weil \u00fcber die Weihnachtstage wohl weniger getestet wurde und auch von einem Meldeverzug ausgegangen werden muss, wie das Robert Koch-Institut (RKI) betonte. Seinen Angaben nach lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag in Sachsen bei 402,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner &#8212; nach 409,7 am Vortag. \u00dcber die Weihnachtstage ist der Wert damit um etwa 100 gefallen. An Heiligabend war er noch mit 510,6 angegeben worden. Am h\u00f6chsten ist die Wocheninzidenz in den Landkreisen Mei\u00dfen (569,5), Vogtland (528,3) und Mittelsachsen (507,5). Im Vergleich der Bundesl\u00e4nder hat Sachsen weiter die dritth\u00f6chste Infektionsrate nach Th\u00fcringen und Sachsen-Anhalt. Das Winterwetter hat viele Menschen am zweiten Weihnachtstag auf den Fichtelberg gelockt. Von Sachsens h\u00f6chstem Gipfel konnten sie die Aussicht \u00fcber das weithin schneebedeckte Erzgebirge genie\u00dfen. Dem Verbot zum Trotz nutzten einige Ausfl\u00fcgler nach Reporterangaben auch die gesperrten H\u00e4nge f\u00fcr eine Rodelpartie oder fuhren vereinzelt auf Skiern die Piste hinab. Die aktuelle Corona-Verordnung untersagt den Betrieb von Skiliften. Schilder weisen auch am Fichtelberg darauf hin, dass die H\u00e4nge gesperrt sind. Ein Jahr nach dem Start der Impfkampagne gegen das Coronavirus ist Sachsen beim Impfen noch immer bundesweites Schlusslicht. Nur rund 60 Prozent der Menschen sind vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft, wie aus Zahlen des RKI vom Sonntag hervorgeht. Zugleich erwarten Experten eine neue Dynamik der Pandemie wegen der Ausbreitung der besonders ansteckenden Omikron-Variante. In Sachsen sind zwar bisher erst wenige F\u00e4lle nachgewiesen. Fachleute rechnen aber damit, dass Omikron, \u00e4hnlich wie in anderen L\u00e4ndern Europas und der Welt, bald auch hierzulande zur vorherrschenden Variante wird. An diesem Montag (27. Dezember) j\u00e4hrt sich der Start der Impfkampagne in Sachsen zum ersten Mal. Die ersten Spritzen mit Impfstoff gegen das Coronavirus wurden damals in Pflegeheimen in Lichtentanne (Landkreis Zwickau) und Radeberg (Landkreis Bautzen) sowie am Klinikum Chemnitz verabreicht. Von einem &#171;Weihnachtsgeschenk&#187; sprach Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) vor einem Jahr. Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen \u00fcber die Weihnachtstage weiter gesunken. Am Sonntag gab das RKI den Wert mit 409,7 an (Vortag: 456,2; Freitag: 510,6) Das Institut weist allerdings ausdr\u00fccklich darauf hin, dass das Bild der epidemiologischen Lage \u00fcber die Feiertage unvollst\u00e4ndig sein k\u00f6nnte. Es gebe voraussichtlich weniger Tests und verz\u00f6gerte Meldungen, hie\u00df es. Im bundesweiten Vergleich hat Sachsen damit die dritth\u00f6chste Sieben-Tage-Inzidenz nach Th\u00fcringen und Sachsen-Anhalt. Innerhalb Sachsens weisen die Landkreise Mei\u00dfen (587,8), Vogtland (548,9) und Mittelsachsen (516,1) die h\u00f6chsten Werte aus. Laut RKI wurden in Sachsen zuletzt 1052 weitere Infektions- und 38 neue Todesf\u00e4lle gemeldet. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie 12.629 Menschen im Freistaat in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben; damit entf\u00e4llt knapp jeder neunte Corona-Tote auf Sachsen. W\u00e4hrend der Pandemie suchen viele Menschen in Sachsen Beistand und Rat f\u00fcr ihren Alltag. &#171;In den Krankenh\u00e4usern sind die Mitarbeiter der Seelsorge oft bis an die Grenze belastet&#187;, sagte die Sprecherin der s\u00e4chsischen Landeskirche, Tabea K\u00f6bsch, bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Menschen sch\u00e4tzten an ihnen, dass sie Ohnmacht aushalten, Leid mittragen und Trauer Worte verleihen k\u00f6nnten. W\u00e4hrend des Lockdowns seien die Seelsorgerinnen und Seelsorger f\u00fcr Erkrankte in den Krankenh\u00e4usern oft der einzige Kontakt nach au\u00dfen und &#171;Botschafter&#187; zu den Angeh\u00f6rigen gewesen. So \u00e4hnlich habe es sich auch bei den Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten verhalten. &#171;Auch da waren ja Besuche lange nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich.&#187; Auch an Heiligabend haben sich in Sachsen Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Samstag mitteilte, wurden in vier Impfstellen 519 Impfungen verabreicht. Auch in den n\u00e4chsten Tagen gibt es in Sachsen etliche M\u00f6glichkeiten, sich impfen zu lassen. Das DRK weist allerdings darauf hin, dass die &#171;Sonderimpfaktionen&#187; derzeit stark nachgefragt seien. Es m\u00fcsse mit erheblichen Wartezeiten gerechnet werden. Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen weiter zur\u00fcckgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) weist allerdings ausdr\u00fccklich darauf hin, dass das Bild der epidemiologischen Lage \u00fcber die Feiertage unvollst\u00e4ndig sein k\u00f6nnte. Es gebe voraussichtlich weniger Tests und verz\u00f6gerte Meldungen. Laut RKI betrug die Sieben-Tages-Inzidenz am Samstag 456,2 (Vortag: 510,6). Bundesweit sank der Wert auf 242,9 (Vortag: 265,8). Die h\u00f6chste Sieben-Tage-Inzidenz weisen in Sachsen derzeit die Landkreise Mei\u00dfen (656,5), S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (629,7) und das Vogtland (640,0) aus. Der Landkreis Bautzen meldete dagegen nur noch eine Inzidenz von 178,2 (Vortag: 302,3). Laut RKI wurden 42 neue Todesf\u00e4lle registriert. Im Zusammenhang mit der Pandemie sind im Freistaat bislang 12.591 Menschen gestorben. In sozialen Medien schwirrt die Behauptung umher, es finde mit den Corona-Ma\u00dfnahmen eine &#171;Spaltung der Gesellschaft&#187; statt. Dresdens Stadtoberhaupt Dirk Hilbert (50, FDP) stellt sich dem entgegen. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Dresdens OB Hilbert mit starkem Statement: &#171;Lassen uns nicht spalten&#187;. W\u00e4hrend der Pandemie suchen viele Menschen in Sachsen Beistand und Rat f\u00fcr ihren Alltag. &#171;In den Krankenh\u00e4usern sind die Mitarbeiter der Seelsorge oft bis an die Grenze belastet&#187;, sagte die Sprecherin der s\u00e4chsischen Landeskirche, Tabea K\u00f6bsch, bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Menschen sch\u00e4tzten an ihnen, dass sie Ohnmacht aushalten, Leid mittragen und Trauer Worte verleihen k\u00f6nnten. W\u00e4hrend des Lockdowns seien die Seelsorgerinnen und Seelsorger f\u00fcr Erkrankte in den Krankenh\u00e4usern oft der einzige Kontakt nach au\u00dfen und &#171;Botschafter&#187; zu den Angeh\u00f6rigen gewesen. So \u00e4hnlich habe es sich auch bei den Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten verhalten. &#171;Auch da waren ja Besuche lange nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich.&#187; Die Corona-Infektionsrate in Sachsen ist weiter zur\u00fcckgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tages-Inzidenz am Freitag auf 510,6. Am Donnerstag hatte der Wert noch bei 555,7 und am Mittwoch bei 580,1 gelegen. Er gibt an, wie viele Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert wurden. Bundesweit sank die Inzidenz auf 265,8. Das RKI weist allerdings darauf hin, dass die Zahlen \u00fcber die Weihnachtstage kein vollst\u00e4ndiges Bild der epidemiologischen Lage bieten k\u00f6nnten. Der Grund daf\u00fcr sei, dass wohl weniger getestet werde und es auch einen Meldeverzug gebe. Zum zweiten Mal in Folge ist die traditionelle Weihnachtliche Vesper in der Dresdner Frauenkirche coronabedingt ohne Besucher gefeiert worden. Am Donnerstagabend wurde etwa die Predigt von Landesbischof Tobias Bilz per Livestream \u00fcbertragen. Gestaltet wurde das musikalische Programm zur 29. Christvesper unter anderem von Gunther Emmerlich, Trompeter Ludwig G\u00fcttler und seinem Blechbl\u00e4serensemble sowie Solisten. Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46) erinnerte in seiner Ansprache auch an die Corona-Toten und deren Angeh\u00f6rige. Die Veranstaltung konnte wie bereits im vergangenen Jahr nur ohne Besucher stattfinden und wurde live vom MDR \u00fcbertragen. In Sachsen sind bisher sechs F\u00e4lle der besonders ansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es zudem 23 Verdachtsf\u00e4lle, f\u00fcr die noch keine Best\u00e4tigung vorliege. Die Omikron-Variante, die auch Geimpfte vermehrt trifft, mache aktuell wahrscheinlich nur wenige Prozent aller Infektionen im Freistaat Sachsen aus, sagte der Leiter der Klinik f\u00fcr Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum Chemnitz, Thomas Gr\u00fcnewald. Aber analog zur Dynamik in vielen anderen L\u00e4ndern Europas und der Welt gehe er davon aus, dass in K\u00fcrze Omikron die vorherrschende Variante sein wird. Mit einer nachdenklichen Weihnachtsbotschaft haben sich Theater in Bautzen, Dresden und Freiberg sowie Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) an die B\u00fcrger gewandt. Mehr Informationen zum Thema gibt&#8217;s hier: S\u00e4chsische Theater und Kulturministerin rufen zu Empathie in der Pandemie auf: &#171;Wo bleibt die Menschlichkeit?&#187; Mit einer nachdenklichen Weihnachtsbotschaft haben sich Theater in Bautzen, Dresden und Freiberg sowie Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) an die B\u00fcrger gewandt. In Bautzen und Freiberg ist der Protest gegen Corona- Ma\u00dfnahmen besonders gro\u00df. &#171;Wir haben diese gemeinsame Erkl\u00e4rung verfasst, weil wir damit auf die prek\u00e4re Lage der Kulturschaffenden in Sachsen aufmerksam machen wollen und mehr Solidarit\u00e4t und Verantwortungsbewusstsein von den Menschen in Sachsen erwarten&#187;, erkl\u00e4rte Klepsch am Donnerstag. Es sei wichtig, den &#171;Corona-Spazierg\u00e4ngen&#187; etwas entgegensetzen. Die Erkl\u00e4rung tr\u00e4gt den Titel &#171;Wo bleibt die Menschlichkeit?&#187;. &#171;Es geht in der Theaterarbeit um die Frage, wie Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen, Ansichten und Haltungen miteinander leben und kommunizieren und wie Menschlichkeit, Empathie und Solidarit\u00e4t in extremen Situationen bewahrt werden kann. Die Pandemie ist eine solche Situation&#187;, betonte Ralf-Peter Schulze, Intendant des Mittels\u00e4chischen Theaters Freiberg\/D\u00f6beln. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie bleiben in Sachsen weite Teile des \u00f6ffentlichen Lebens eingeschr\u00e4nkt. Die derzeitige Corona-Notfallverordnung gilt bis zum 9. Januar. F\u00fcr die Weihnachtsfeiertage und Silvester gibt es einige Sonderregeln. Was gilt also wann und wo? Antworten auf die wichtigsten Fragen lest Ihr bei TAG24: &#171;Zweites Weihnachten mit Corona: Diese Regeln gelten in Sachsen!&#187;. Sachsens Landtagspr\u00e4sident Matthias R\u00f6\u00dfler (66, CDU) hat in einer Weihnachtsbotschaft die Bev\u00f6lkerung zur Vers\u00f6hnung aufgerufen. &#171;Tragen Sie Frieden und Verst\u00e4ndigung in unsere Gesellschaft. Daf\u00fcr steht f\u00fcr mich Weihnachten&#187;, erkl\u00e4rte R\u00f6\u00dfler am Donnerstag in einer im Internet ver\u00f6ffentlichten Ansprache. Die aktuelle Situation sei eine schwere Belastungsprobe f\u00fcr die Gesellschaft: &#171;Meinungen und \u00dcberzeugungen stehen sich mitunter unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcber. Doch eine Demokratie muss kontroverse Standpunkte aushalten.&#187; Demokratie hei\u00dfe miteinander zivilisiert streiten und um die besten L\u00f6sungen ringen. &#171;Aber Streit muss respektvoll bleiben. Er darf nicht in Hass enden. Vielmehr ist es wichtig, Vers\u00f6hnung zu \u00fcben und Br\u00fccken zu bauen.&#187; Die Corona-Pandemie verlange den Menschen weiterhin viel Geduld ab, betonte R\u00f6\u00dfler. Das verlange nach entschlossenem Handeln und festem Zusammenstehen: &#171;F\u00fcr mich steht fest: Die Impfung f\u00fchrt uns aus der Pandemie. Nur dann gibt es Hoffnung auf eine Normalit\u00e4t, wie wir sie kennen \u2013 auch und gerade an Weihnachten.&#187; Der s\u00e4chsische B\u00e4ckerverband kritisiert die geplante FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen R\u00e4umen &#8212; also auch am Arbeitsplatz im B\u00e4ckereihandwerk &#8212; auf das Sch\u00e4rfste. Das sei \u00abein Unding zur Unzeit\u00bb und nicht umsetzbar, sagte Landesobermeister Roland Ermer am Donnerstag. &#171;Die B\u00e4cker haben alle bisherigen Ma\u00dfnahmen mitgetragen. Jetzt ist aber ein Punkt erreicht, wo es so nicht mehr weitergeht.&#187; Die Mitarbeiter seien nicht mehr bereit, &#171;eine solche Erschwernis des Arbeitsalltags&#187; hinzunehmen. Es werde mit Krankschreibungen gedroht. &#171;Damit wird das B\u00e4ckerhandwerk massiv besch\u00e4digt.&#187; Sachsen plant eine Versch\u00e4rfung der Maskenpflicht ab 28. Dezember. Dann soll in geschlossenen R\u00e4umen das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend sein. Der B\u00e4ckerverband forderte eine Ausnahme f\u00fcr seine Branche. Schon allein die Beschaffung der Masken \u00fcber die Feiertage sei logistisch nicht zu machen. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt bei 577,5 ( Vortag: 568,8). Insgesamt kamen 467 Corona-F\u00e4lle hinzu. Acht weitere Menschen starben (Gesamt: 1420).1092 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 70.519). Sachsens Gesundheitsministerin, Petra K\u00f6pping (63, SPD) hat die Menschen aufgerufen, die Weihnachtstage vers\u00f6hnlich zu begehen. &#171;Mich erreichen viele Nachrichten von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, die geradezu \u00e4ngstlich auf die bevorstehenden Feiertage blicken. Nicht die Einschr\u00e4nkungen der Corona-Ma\u00dfnahmen belasten sie am meisten, sondern dass sich im Familien- und Freundeskreis mittlerweile so gro\u00dfe Gr\u00e4ben aufgetan haben, es sofort Streit gibt oder man nicht mal mehr miteinander redet&#187;, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag. Die Weihnachtstage sollten aber eine Zeit der Vers\u00f6hnung sein. &#171;Wir selbst haben es in der Hand. Reden Sie miteinander!&#187;, appellierte K\u00f6pping. Man werde auch in Zukunft nicht immer einer Meinung sein. Aber jetzt zusammenzuhalten, sei auch ein Zeichen der St\u00e4rke. Gleichzeitig rief die Ministerin die Menschen auf, die Feiertage &#171;verantwortungsbewusst&#187; zu gestalten. &#171;Ich verstehe jeden, der pandemiem\u00fcde ist. Aber das Virus macht leider keine Weihnachtspause.&#187; Die Corona-Infektionsrate in Sachsen ist auch am Donnerstag weiter zur\u00fcckgegangen. Das RKI bezifferte die Sieben-Tages-Inzidenz auf 555,7. Am Mittwoch hatte der Wert noch bei 580,1 gelegen, am Dienstag bei 662,1. Bundesweit sank die Inzidenz auf 280,3. Der Freistaat meldete allerdings erneut knapp ein F\u00fcnftel aller Corona-Todesf\u00e4lle bundesweit. Laut RKI stammten 80 der 425 gestorbenen Corona-Patienten aus Sachsen. Auch in den vergangenen Tagen waren in Sachsen vergleichsweise viele Corona-Tote gez\u00e4hlt worden. Im Zusammenhang mit der Pandemie sind im Freistaat bislang 12.488 Menschen gestorben. Die h\u00f6chste Sieben-Tage-Inzidenz weisen in Sachsen derzeit die Landkreise Mei\u00dfen (783,8), Vogtland (765,9) und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (736,3) aus. Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin die Stadt Leipzig mit nun 315,5. Sachsens Innenminister Roland W\u00f6ller (51,) hat vor einer weiteren Radikalisierung der Proteste gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen gewarnt. &#171;Mit zunehmender Dauer der Pandemie hat sich die Szene radikalisiert&#187;, sagte W\u00f6ller der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die Pandemie habe Spuren hinterlassen, Existenzen vernichtet oder Menschen an den Rand ihrer Existenz gebracht. &#171;Mancher Unmut wird nun bei den Corona-Protesten sichtbar. Rechtsextremen, Reichsb\u00fcrgern und Selbstverwaltern gelingt es zunehmend, in die b\u00fcrgerliche Mitte vorzudringen.&#187; W\u00f6ller \u00e4u\u00dferte sich zur\u00fcckhaltend zu einem m\u00f6glichen Verbotsverfahren der rechtsextremen &#171;Freien Sachsen&#187;, die als Partei mittlerweile auch in Th\u00fcringen und Brandenburg agieret und ma\u00dfgeblich die Proteste gegen Corona-Ma\u00dfnahmen steuert. In Sachsen werden sie seit Juni durch den Verfassungsschutz beobachtet. Nun gehe es darum, Material der Partei zu analysieren. Sachsens Ministerpr\u00e4sident, Michael Kretschmer (46, CDU) hat die Bund-L\u00e4nder-Beschl\u00fcsse gegen die Omikron-Variante als &#171;zutiefst beunruhigend&#187; bezeichnet. &#171;Hinter den Kulissen, und die Wissenschaftler k\u00f6nnen das eben auch schon berechnen, sehen wir diese neue Omikron-Variante, die wesentlich ansteckender ist &#8212; ungef\u00e4hr so ansteckend wie Masern &#8212; und die jetzt diese Delta-Variante abl\u00f6st&#187;, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtensender Welt. &#171;Es ist also vollkommen klar, dass es zu einem Steigen der Infektionszahlen f\u00fchren wird und deswegen ist das, was jetzt beschlossen worden ist, zwar beruhigend f\u00fcr diejenigen, die sich nicht so auskennen, aber f\u00fcr alle die, die wirklich mit Pandemie besch\u00e4ftigt sind, etwas, was zutiefst beunruhigend ist.&#187; Zugleich appellierte der Ministerpr\u00e4sident an Impfskeptiker, sich \u00fcber die Weihnachtsfeiertage &#8212; zum Beispiel auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsministeriums und des RKI &#8212; \u00fcber Corona-Impfungen zu informieren. &#171;Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass vor allem diejenigen, die eine sehr feste Meinung haben, f\u00fcr sich an diesen Weihnachtsfeiertagen die Kraft aufbringen, mal Antworten anderswo zu suchen, als sie bisher immer gesucht haben. Und es ist manchmal beeindruckend, was dann f\u00fcr neue Erkenntnisse kommen k\u00f6nnen.&#187; Impfwillige in Sachsen k\u00f6nnen sich auch \u00fcber die Weihnachtsfeiertage und an Silvester gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Kassen\u00e4rztliche Vereinigung Sachsen (KV) bieten vom 24. bis 26. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar Impfungen an den 15 DRK-Impfpunkten an, wie die Hilfsorganisation am Mittwoch mitteilte. Die Impfpunkte haben laut DRK an unterschiedlichen Tagen ge\u00f6ffnet. Bei den meisten braucht es keinen Termin, dagegen sind in Dresden und Zwickau Terminbuchungen notwendig. Zwischen den Jahren und ab dem 3. Januar sollen alle Impfpunkte regul\u00e4r ge\u00f6ffnet sein. Sachsen besteht weiter darauf, in vollem Umfang Schutzma\u00dfnahmen in der Corona-Pandemie selber treffen zu k\u00f6nnen. Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46, CDU) forderte am Mittwoch im Landtag noch einmal, dass h\u00e4rtere Regeln m\u00f6glich sein m\u00fcssen. Mehr dazu lest ihr unter &#187; Kretschmer will noch h\u00e4rtere Corona-Regeln: &#8216;Brauchen den gesamten Instrumentenkasten&#8217; &#187; Der Freistaat Sachsen versch\u00e4rft die geltende Maskenpflicht: Ab dem 28. Dezember reicht selbst zum Einkaufen keine normale OP-Maske mehr, stattdessen muss man k\u00fcnftig eine FFP2-Maske tragen. Mehr dazu lest ihr im TAG24-Artikel: &#187; Neue Maskenpflicht in Sachsen: Einkaufen bald nur noch mit FFP2-Maske erlaubt! &#187; Die s\u00e4chsische Staatsregierung plant eine neue Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kleinunternehmer, Selbstst\u00e4ndige und Freiberufler in der Corona-Pandemie. Sie sollen auf Antrag jeweils 4500 Euro plus 250 Euro f\u00fcr Steuerberater-Ausgaben erhalten k\u00f6nnen, wie Wirtschaftsminister Martin Dulig (47, SPD) am Mittwoch mitteilte. Weil das Geld aus den Corona-H\u00e4rtefallhilfen von Bund und Land kommen soll, m\u00fcsse der Bund der Hilfe noch zustimmen. Anspruch auf die &#171;frei verwendbare Betriebskostenpauschale&#187; soll demnach haben, wer im November und Dezember 2021 wegen Corona einen Umsatzr\u00fcckgang um mehr als 60 Prozent im Vergleich zu 2019 hinnehmen musste. Mit dem neuen Programm werde eine F\u00f6rderl\u00fccke geschlossen. Profitieren sollen Unternehmerinnen und Unternehmer, denen die fixkostenorientierten Corona-Bundeshilfen wenig bis nichts nutzen. Das s\u00e4chsische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die 2G-Regel f\u00fcr die Gastronomie im Freistaat best\u00e4tigt. Die Ma\u00dfnahme sei voraussichtlich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, teilte das Gericht in Bautzen am Mittwoch mit. Mehr dazu lest ihr unter: &#187; OVG-Urteil: 2G-Regel f\u00fcr Gastronomie in Sachsen bleibt bestehen! &#187; Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen 36-j\u00e4hrigen Mann erhoben, der mehrfach randaliert haben soll. In einem Fall habe er versucht, einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes zu schlagen und zu treten, nachdem dieser ihn in einem Einkaufszentrum zum Masketragen aufgefordert hatte, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Zudem habe er mehrfach in seiner Asylunterkunft in Radebeul technische Ger\u00e4te zerst\u00f6rt, eine T\u00fcr eingetreten und Schr\u00e4nke aus einem Fenster geworfen. In der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde in Mei\u00dfen habe er versucht, Polizisten zu schlagen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann unter anderem versuchte K\u00f6rperverletzung, Sachbesch\u00e4digung und einen t\u00e4tlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte vor. Gegen den 36-J\u00e4hrigen sei ein Haftbefehl erlassen worden. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt bei 568,8 ( Vortag: 605). Insgesamt kamen 979 Corona-F\u00e4lle hinzu.15 weitere Menschen starben (Gesamt: 1412).834 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 69.427). Die Linken im S\u00e4chsischen Landtag sehen einen Zusammenhang zwischen aggressiven Corona-Protesten im Freistaat und einem &#8212; aus ihrer Sicht &#8212; langen Wegschauen der regierungstragenden CDU. &#171;Es geh\u00f6rt zu der speziellen Protestkultur, dass man ihr mit Nachsicht begegnet&#187;, sagte die Innenpolitikerin Kerstin K\u00f6ditz am Mittwoch im Landtag und blickte dabei auch auf die islamfeindliche Pegida-Bewegung zur\u00fcck. Schon damals habe man eine Umarmungsstrategie als Dialog getarnt. &#171;Man tat so, als habe man es nur mit besorgten B\u00fcrgern zu tun&#187;, sagte K\u00f6ditz. Auch der s\u00e4chsische Verfassungsschutz habe lange nicht das Wesen von Pegida erkannt. Die Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt weiter deutlich. Laut RKI lag sie am Mittwoch bei 580,1 (Vortag: 662,1; Montag: 719,2). Der Freistaat meldete allerdings erneut mehr als ein F\u00fcnftel aller Corona-Todesf\u00e4lle bundesweit. Laut RKI stammten 107 der 510 gestorbenen Corona-Patienten aus Sachsen. Auch in den vergangenen Tagen waren in Sachsen vergleichsweise viele Corona-Tote gez\u00e4hlt worden. Im Zusammenhang mit der Pandemie sind im Freistaat bislang 12.408 Menschen gestorben. Die h\u00f6chste Sieben-Tage-Inzidenz weist in Sachsen derzeit das Vogtland mit 841,4 aus. Es ist die einzige der 13 Regionen, die noch \u00fcber 800 liegt. Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin die Stadt Leipzig mit nun 350,5. Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46, CDU) will in der Corona-Krise Ansprechpartner auch f\u00fcr Kritiker von Schutzma\u00dfnahmen bleiben. &#171;Wir m\u00fcssen gegen die Polarisierung der Gesellschaft arbeiten. Mir liegt in dieser aufgeheizten Stimmung viel daran, vern\u00fcnftig miteinander umzugehen. Man darf den Gespr\u00e4chsfaden nicht abrei\u00dfen lassen&#187;, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Er wolle nicht den Stab \u00fcber alle Demonstranten bei den Corona-Protesten brechen. Bei weitem nicht alle seien Rechtsextreme oder Leugner der Pandemie. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;Kretschmer will auch weiterhin mit Kritikern der Corona-Schutzma\u00dfnahmen reden&#187;. Sachsen will seinen Kurs im Kampf gegen die Corona-Pandemie vorerst bis 9. Januar beibehalten &#8212; und Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46, CDU) h\u00e4lt die Bund-L\u00e4nder-Beschl\u00fcsse vom Dienstag f\u00fcr unzureichend. Weitere Infos unter: &#187; Sachsen will seinen Corona-Kurs bis in den Januar beibehalten &#187; Die Landesregierungen von Sachsen und Baden-W\u00fcrttemberg halten die am Dienstag von Bund und L\u00e4ndern beschlossenen Ma\u00dfnahmen gegen die Corona-Pandemie f\u00fcr unzureichend. Mehr Infos unter: &#187; Sachsen gehen Corona-Beschl\u00fcsse nicht weit genug, weiteres Bundesland stimmt zu! &#187; Ab Mittwoch k\u00f6nnen Eltern im Netz Impftermine f\u00fcr ihre Kinder ausmachen. Alle Infos unter: &#187; Termine f\u00fcr Kinderimpfungen in Sachsen ab Mittwoch &#187; Sachsens Innenminister Roland W\u00f6ller (51, CDU) hat Rechtsextreme f\u00fcr zunehmende Aggressivit\u00e4t bei Corona-Demonstrationen verantwortlich gemacht. &#171;Die Rechtsradikalen bedienen sich ausgiebig der sozialen Medien, um Propaganda zu betreiben und Massen zu mobilisieren. Viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger grenzen sich weder im Netz noch auf der Stra\u00dfe von solchen Inhalten und Personen ab&#187;, beschrieb er am Dienstag im Landtag die aktuelle Lage. In Hetzkampagnen finde das Misstrauen gegen den Staat einen N\u00e4hrboden, auf dem Verschw\u00f6rungsideen und weitere Radikalisierungstendenzen gediehen. Die Pandemie offenbare Risse in der Gesellschaft. Es gebe Versuche, solche Risse zu vertiefen, sagte der Minister. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt bei 605 ( Vortag: 655,5). Insgesamt kamen 752 Corona-F\u00e4lle hinzu. Vier weitere Menschen starben (Gesamt: 1397).1213 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 68.593). Knapp ein Jahr nach dem Start der Impfkampagne ist Sachsen bei der Impfquote bundesweites Schlusslicht \u2013 nur knapp 60 Prozent der Menschen sind vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus gesch\u00fctzt. Dabei brauche es eine Durchimpfungsrate von deutlich mehr als 90 Prozent, um die Pandemie zu begrenzen, sagte der Chef der S\u00e4chsischen Impfkommission (Siko), Thomas Gr\u00fcnewald, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Eine Impfpflicht nur in der Pflege reiche daher nicht aus &#8212; man m\u00fcsse auch \u00fcber eine allgemeine Pflicht diskutieren. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Ein Jahr Corona-Impfungen in Sachsen: Alles fing so gut an! Nach einem leichten Anstieg am Vortag ist die Corona-Inzidenz in Sachsen deutlich gefallen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der w\u00f6chentlichen Neuinfektionen pro 100.000 am Dienstag mit 662,1 an (Vortag: 719,2). Der Freistaat bleibt hinter Th\u00fcringen (776,9) weiter das Bundesland mit dem st\u00e4rksten erfassten Infektionsgeschehen. Bundesweit sank die Inzidenz am Montag auf 306,4. Laut den RKI-Angaben lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen am Dienstag in allen Landkreisen und St\u00e4dten wieder unter 1000. Den h\u00f6chsten Wert verzeichnete der Vogtlandkreis mit 927,6. Am niedrigsten war die Inzidenz den Angaben zufolge in Leipzig mit 388,8. Insgesamt wurden am Dienstag f\u00fcr den Freistaat 1517 Neuinfektionen sowie 48 weitere Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten erh\u00f6hte sich damit auf 12.301. Nach Einsch\u00e4tzung des Chefs der S\u00e4chsischen Impfkommission Thomas Gr\u00fcnewald wird eine Impfpflicht nur in der Pflege nicht ausreichen, um die Corona-Pandemie zu begrenzen. Dazu brauche es eine Durchimpfungsrate von deutlich mehr als 90 Prozent, sagte Gr\u00fcnewald der Deutschen Presse-Agentur. Dabei verwies er auf die sich rasch ausbreitende Omikron-Variante des Virus. Es sei erforderlich, \u00fcber eine allgemeine Impfpflicht zu diskutieren. Wegen der neuen Variante des Coronavirus werde f\u00fcr viele Menschen zudem eine vierte Impfung mit einem darauf angepassten Impfstoff n\u00f6tig werden, erkl\u00e4rte der Experte. Darauf gelte es, vorbereitet zu sein. Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann (58, CDU) geht nicht von Verwerfungen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik als Folge der Corona-Pandemie aus. &#171;Ich mache mir keine grunds\u00e4tzlichen Sorgen, dass durch Corona eine \u00f6konomische Schieflage eintritt&#187;, sagte der 58-J\u00e4hrige der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Dennoch habe die Pandemie-Bek\u00e4mpfung nicht nur gro\u00dfe Priorit\u00e4t f\u00fcr die Gesundheitspolitik, sondern auch f\u00fcr die \u00d6konomie. &#171;Wenn die Pandemie eines Tages Geschichte ist, k\u00f6nnen wir auf ein ganz normales Wirtschaften und Leben wie vor der Krise hoffen.&#187; In zahlreichen St\u00e4dten Sachsens haben Gegner der Corona-Politik am Montagabend wieder versucht, unerlaubte Aufz\u00fcge abzuhalten. Mancherorts wie etwa in Chemnitz war die Resonanz nach ersten Informationen der Polizei aber deutlich geringer als in den Vorwochen. In mehreren St\u00e4dten sei es gelungen, die Aufz\u00fcge zu stoppen &#8212; etwa in Grimma, Werdau, Torgau und Hoyerswerda, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Von zahlreichen Teilnehmern wurden die Personalien aufgenommen. Die traditionelle weihnachtliche Vesper der Dresdner Frauenkirche findet wie bereits im Vorjahr ohne Publikum statt. Das teilte die F\u00f6rdergesellschaft der Frauenkirche am Montag. Predigen wird der evangelische Landesbischof Tobias Bilz (57). Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46, CDU) soll ein Gru\u00dfwort sprechen. CDU-Fraktionschef im S\u00e4chsischen Landtag Christian Hartmann (47) sieht nach dem Gewaltexzess gegen einen 60 Jahre alten Polizisten eine rote Linie bei den Corona-Protesten \u00fcberschritten. Der Staat m\u00fcsse konsequent handeln, die T\u00e4ter m\u00fcssten sich vor Gericht verantworten, forderte Hartmann am Montag in Dresden. Der Beamte war in der Nacht zum Sonntag bei der Kontrolle einer illegalen Party in Annaberg-Buchholz im Erzgebirgskreis in einer Diskothek verletzt worden. Etwa 25 Menschen hatten ihn eingekesselt und niedergeschlagen. Am Boden liegend wurde er mehrfach getreten. Er nehme wahr, dass sich eine Mehrheit der Menschen an die Regeln halte, sagte Hartmann. &#171;Ich nehme aber auch wahr, dass die Aggressivit\u00e4t von Teilen der Gesellschaft zunimmt.&#187; Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt bei 655,5 ( Vortag: 627,8) Insgesamt kamen 887 Corona-F\u00e4lle hinzu. Zw\u00f6lf weitere Menschen starben (Gesamt: 1393).918 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 67.380). Sachsens Polizeipr\u00e4sident Horst Kretzschmar rechnet mit einer weiteren Zunahme der Proteste gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen im Land. Die Diskussion \u00fcber eine Impfpflicht sei dabei zus\u00e4tzliches Wasser auf die M\u00fchlen der Corona-Leugner, sagte Kretzschmar der Leipziger Volkszeitung am Montag. &#171;Da wird es deutlich mehr Gegner geben, als wir jetzt schon auf der Stra\u00dfe sehen.&#187; Sollte sich auch in Deutschland die Omikron-Variante des Virus ausbreiten und es zu einem kompletten Lockdown kommen, werde das f\u00fcr viel Wut sorgen. In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen zu Wochenbeginn wieder \u00fcber 700 gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) erreichte die Zahl der w\u00f6chentlichen neuen Ansteckungen je 100.000 Einwohner am Montag 719,2, nachdem er am Sonntag mit 690,4 angegeben worden war. Der Freistaat bleibt hinter Th\u00fcringen (814,7) weiter das Bundesland mit dem st\u00e4rksten erfassten Infektionsgeschehen. Bundesweit sank die Inzidenz am Montag auf 316. Der Vogtlandkreis war mit einer Inzidenz von 1004,9 der am schlimmsten betroffene Landkreis in Sachsen. Alle anderen Regionen blieben im dreistelligen Bereich. Die niedrigste Inzidenz der 13 s\u00e4chsischen Regionen hat weiterhin die Stadt Leipzig mit 413,6. Landesweit starben binnen eines Tages 47 Menschen an oder mit dem Coronavirus, womit sich die Gesamtzahl der Toten auf 12.253 erh\u00f6hte. Es wurden 2554 Neuerkrankungen gemeldet. In einigen Randgebieten Dresdens gibt es kaum oder gar keine Corona-Testzentren. Seitdem auch f\u00fcr Bus und Bahnfahrten ein Negativ-Zertifikat ben\u00f6tigt wird, stellt das viele Menschen vor Probleme. Jetzt will die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit einem mobilen Testzentrum helfen. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Mobiles Testzentrum f\u00fcr Dresden: DLRG schlie\u00dft die Corona-Testl\u00fccke. Christian Thielemann (62) und die Staatskapelle beenden das Jahr traditionell mit dem Silvesterkonzert im ZDF. Pandemiebedingt wird das Konzert am Vortag ohne Publikum aufgezeichnet und zu Silvester ausgestrahlt. Wir sprachen mit dem Dirigenten \u00fcber ein bewegtes Jahr. Das Interview findet Ihr hier: Ich w\u00fcrde mich sofort ein viertes Mal impfen lassen&#187;: Christian Thielemann im Interview. Der Chefdirigent der S\u00e4chsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann (62), ist von einer Impfpflicht nicht \u00fcberzeugt. &#171;Ob man die Menschen dazu verpflichten kann, sich impfen zu lassen, dar\u00fcber bin ich im Zweifel&#187;, antwortete er auf eine entsprechende Frage der &#171;Dresdner Morgenpost&#187; (Montagausgabe). &#171;Wer sich nicht impfen l\u00e4sst, hat seine Gr\u00fcnde. Ich will dar\u00fcber nicht urteilen, auch wenn ich selbst einen solchen Grund nicht erkennen kann.&#187; Er selbst habe sich sofort impfen lassen, als dies m\u00f6glich war. &#171;Ich wurde vor gut zwei Wochen zum dritten Mal geimpft und w\u00fcrde mich sofort auch ein viertes Mal impfen lassen. Das gibt Sicherheit. Die Impfung ist das geeignetste Mittel gegen die Pandemie.&#187; F\u00fcr die Orchestermusiker sei eine Impfempfehlung ausgesprochen worden. Die Polizei k\u00fcndigte an, das in Sachsen verh\u00e4ngte B\u00f6llerverbot auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen an Silvester konsequent durchzusetzen. Wie schon im vergangenen Jahr werde sich die Polizei anl\u00e4sslich des Jahreswechsels darauf vorbereiten, bestehende Beschr\u00e4nkungen und Verbote durchzusetzen, teilte die Stabsstelle Kommunikation der Polizei beim Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Vor allem sollen unzul\u00e4ssige Menschenansammlungen vermieden und das Verbot zum Abbrennen von Feuerwerk soll durchgesetzt werden. Die Regierung hat in ihrer Corona-Notfallverordnung Feiern auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen, in Anlagen oder an sonstigen \u00f6ffentlichen Orten unter freiem Himmel zu Silvester und Neujahr untersagt. Menschen d\u00fcrfen keine Feuerwerksk\u00f6rper bei sich haben oder abbrennen. Nach dem Verkaufsverbot von B\u00f6llern und Feuerwerk zu Silvester ist der Schwarzmarkt in den Fokus ger\u00fcckt. Dabei warnen Experten vor dem Gebrauch von illegalem Feuerwerk. Die coronabedingten Einschr\u00e4nkungen haben den s\u00e4chsischen Einzelh\u00e4ndlern das Weihnachtsgesch\u00e4ft vermiest. &#171;Auch wenn der letzte Adventssamstag im Vergleich zu den Samstagen davor etwas besser verlief, bleibt das diesj\u00e4hrige Weihnachtsgesch\u00e4ft in den Branchen des Non-Food-Einzelhandels eine einzige Entt\u00e4uschung und Katastrophe&#187;, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Handelsverbandes Sachsen Ren\u00e9 Glaser am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Die 2G-Regelung im Einzelhandel aber auch das Umfeld mit fehlenden Touristen, abgesagten Weihnachtsm\u00e4rkten und ausgefallenen kulturellen Angeboten setzte den H\u00e4ndlern in der normalerweise umsatzst\u00e4rksten Zeit des Jahres weiterhin enorm zu.80 Prozent der sich an einer aktuellen Trendumfrage des Verbandes beteiligten Einzelh\u00e4ndler seien mit dem Gesch\u00e4ft in der laufenden Kalenderwoche unzufrieden gewesen. In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen weiter gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der w\u00f6chentlichen neuen Ansteckungen je 100.000 Einwohner am Sonntag bei 690,4, nach 731,2 am Samstagmorgen. Der Freistaat bleibt jedoch hinter Th\u00fcringen (836,6) weiter das Bundesland mit dem st\u00e4rksten erfassten Infektionsgeschehen. Bundesweit sank die Inzidenz am Sonntag auf 315,4. Am Samstag hatte der Wert bei 321,8 gelegen. Der Vogtlandkreis war mit einer Inzidenz von 1114,8 (Vortag: 1199,6) der am st\u00e4rksten betroffene Landkreis in Sachsen. Alle anderen Regionen blieben unter einem vierstelligen Wert. Die niedrigste Inzidenz der 13 s\u00e4chsischen Regionen hat weiterhin die Stadt Leipzig mit 342,4 (Vortag: 400,0). Sachsenweit starben binnen eines Tages 82 Menschen an oder mit dem Coronavirus, womit sich die Gesamtzahl auf 12.206 erh\u00f6hte. Reduziert, mit Distanz, aber immerhin Musik: Die hohen Corona-Infektionszahlen in Sachsen werfen das zweite Mal Schatten \u00fcber das Weihnachtsfest und zwingen die Christen an einem H\u00f6hepunkt des Kirchenjahres erneut zum Verzicht. F\u00fcr die Bisch\u00f6fe der evangelischen und katholischen Kirche braucht es in schwerer Zeit Trost und Ermutigung. &#171;Die Weihnachtsbotschaft ist bedingungslos&#187;, sagte Heinrich Timmerevers vom Bistum Dresden-Mei\u00dfen. Mehr erfahrt Ihr in unserem TAG24-Artikel &#187; Weihnachten 2021 f\u00fcr Sachsens Christen erneut im Zeichen der Pandemie: Was ist in diesem Jahr m\u00f6glich? &#187; Th\u00fcringens Innenminister, Georg Maier (54, SPD) hat einen Besuch von Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier (65, SPD) in Sachsen und Th\u00fcringen noch vor Weihnachten angeregt. &#171;Hier in Ostdeutschland ist der Rechtsstaat besonders gefordert, jeden Tag bei Dutzenden rechtswidrigen &#8216;Spazierg\u00e4ngen'&#187;, sagte Maier dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Diejenigen, die Recht und Gesetz durchsetzten, sp\u00fcrten ganz unmittelbar die Reaktionen. Es brauche mehr \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kommunalpolitiker und Polizisten, die im Zuge der Proteste Anfeindungen ausgesetzt seien, sagte Maier. Ein Besuch des Bundespr\u00e4sidenten &#171;w\u00e4re ein starkes Signal. Denn vielleicht steht uns mit Omikron die wahre Belastungsprobe noch bevor.&#187; Mehrere hundert Menschen haben am Samstag in Dresden mit einem Autokorso gegen die Corona-Schutzma\u00dfnahmen demonstriert. Nach Angaben der Polizei reihten sich 185 Fahrzeuge zu einem rollenden Protest durch die Innenstadt aneinander. An zahlreichen Fahrzeugen hatten die Teilnehmer Transparente und Plakate befestigt. Darauf forderten sie ein Ende der pandemiebedingten Einschr\u00e4nkungen und sprachen sich gegen eine Impfpflicht aus. &#171;Es blieb alles st\u00f6rungsfrei&#187;, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Sachsens Sozialministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) hat sich nach dem Fackel-Protest vor ihrem Haus sehr besorgt gezeigt. &#171;Diese Leute haben Umsturzfantasien, sie sind Feinde der Demokratie. Das besorgt mich sehr&#187;, sagte die SPD-Politikerin dem Nachrichtenmagazin Spiegel (Paywall). Auf die Frage nach Parallelen zwischen der heutigen Situation und Drohungen gegen die Ministerin im Zusammenhang mit der Aufnahme von Gefl\u00fcchteten im Jahr 2015, sagte K\u00f6pping: &#171;Es sind zum Teil die gleichen Menschen, die jetzt bei Protesten ganz vorne stehen, Menschen, die genauso gegen die Aufnahme Gefl\u00fcchteter sind, wie sie jetzt gegen das Impfen sind. Denen geht es nicht um die Sache.&#187; K\u00f6pping betonte, sie rede gerne mit Menschen dar\u00fcber, &#171;warum wir gefl\u00fcchtete Menschen aufnehmen oder warum es gut ist, sich impfen zu lassen.&#187; Aber mit diesen Leuten, die vor ihrem Haus aufmarschiert seien, k\u00f6nne man nicht mehr reden. &#171;Die wollen nur noch einsch\u00fcchtern. Das ist ein feiges Droh-Spektakel.&#187; In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen weiter gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der w\u00f6chentlichen neuen Ansteckungen je 100.000 Einwohner am Samstag bei 731,2, nach 783,2 am Freitagmorgen. Der Freistaat bleibt jedoch hinter Th\u00fcringen (850,7) weiter das Bundesland mit dem st\u00e4rksten erfassten Infektionsgeschehen. Bundesweit sank die Inzidenz am Samstag auf 321,8. Am Freitag hatte der Wert bei 331,8 gelegen. Der Vogtlandkreis war mit einer Inzidenz von 1199,6 (Vortag: 1342,5) der am st\u00e4rksten betroffene Landkreis in Sachsen. Alle anderen Regionen blieben unter einem vierstelligen Wert. Die niedrigste Inzidenz der 13 s\u00e4chsischen Regionen hat weiterhin die Stadt Leipzig mit 400,0 (Vortag: 452,1). Sachsenweit starben binnen eines Tages 83 Menschen an oder mit dem Coronavirus, womit sich die Gesamtzahl auf 12.124 erh\u00f6hte. Die Polizei will das in Sachsen verh\u00e4ngte B\u00f6llerverbot auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen konsequent durchsetzen. Wie im vergangenen Jahr werde sich die Polizei anl\u00e4sslich des Jahreswechsels darauf vorbereiten, bestehende Beschr\u00e4nkungen und Verbote durchzusetzen, teilte die Stabsstelle Kommunikation der Polizei beim Innenministerium mit. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel &#187; Polizei will B\u00f6llerverbot in Sachsen konsequent durchsetzen &#171;. In Sachsen haben sich am Freitagabend wieder Menschen an Protesten gegen Corona-Schutzma\u00dfnahmen beteiligt. Allerdings blieb der gro\u00dfe Run auf die Veranstaltungen aus. In Ostsachsen kam es zu mehreren Demonstrationen, bei denen aber nach Angaben der Polizei alles ruhig blieb. In Bischofswerda h\u00e4tten sich kurzzeitig etwa 200 Menschen versammelt, die Menge sei aber rasch geschrumpft. Auch in Kamenz und Neukirch gab es Proteste, die Polizeidirektion G\u00f6rlitz meldete aber keine Vorkommnisse. In Mittweida bei Chemnitz kamen nach Polizeiangaben nur sechs Personen zusammen. Die Veranstaltung war von den rechtsextremen Freien Sachsen beworben worden. Sachsen fordert vom Bund eine Ausfallabsicherung f\u00fcr \u00f6ffentliche Kultureinrichtungen. Die M\u00f6glichkeit im Sonderfonds Kultur des Bundes m\u00fcsse auch f\u00fcr \u00f6ffentlich finanzierte Einrichtungen wie staatliche und kommunale Theater und Museen gelten, erkl\u00e4rten Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) und der Chef des Deutschen B\u00fchnenvereins in Sachsen, Lutz Hillmann, am Freitagabend in Dresden. Zudem m\u00fcsse die Laufzeit f\u00fcr die Wirtschaftlichkeitshilfe \u00fcber den 31. M\u00e4rz 2022 hinaus verl\u00e4ngert werden. Klepsch wies darauf hin, dass sich auch die versch\u00e4rften Regelungen &#8212; von 3G zu 2G oder 2G plus \u2013 in den Hilfen widerspiegeln m\u00fcssten. Mit einem weiteren Lockdown f\u00fcr Kultureinrichtungen in Sachsen h\u00e4tten sich deren Arbeitsbedingungen erneut massiv verschlechtert. Am Universit\u00e4tsklinikum Dresden sind in dieser Woche schon mehr als 200 Kinder gegen das Coronavirus geimpft worden. Nach den Empfehlungen der St\u00e4ndigen Impfkommission sollen vor allem chronisch kranke Kinder einen Schutz erhalten, teilte die Uniklinik am Freitag mit. Hierzu w\u00fcrden \u00c4rztinnen und \u00c4rzte die Eltern der kleinen Patienten eingehend beraten. Zudem impfe man Kinder von Mitarbeitern der Uniklinik, wenn die Eltern das w\u00fcnschen. &#171;Die Kinderimpfung, wenn aus medizinischen Gr\u00fcnden empfohlen oder aus individueller Sorge gew\u00fcnscht, ist ein wichtiges Angebot f\u00fcr Familien in Sorge&#187;, erkl\u00e4rte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand am Universit\u00e4tsklinikum Dresden. Sachsens Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) hat f\u00fcr Impfungen gegen das Coronavirus besonders f\u00fcr Kinder mit Vorerkrankungen geworben. &#171;Mir pers\u00f6nlich ist es am liebsten, wenn sich die Erwachsenen impfen lassen. Aber wir haben eine ganze Menge Kinder, die eine Vorerkrankung zu haben, die einfach diese Impfung brauchen, um wieder am Kinderleben teilhaben zu k\u00f6nnen&#187;, sagte sie am Donnerstag beim Besuch des Sana-Klinikums Borna, das Impfungen auch f\u00fcr F\u00fcnf- bis Elfj\u00e4hrige anbietet. Kinderleben hei\u00dfe auch, dass die J\u00fcngsten nicht immer zu Hause bleiben m\u00fcssten. F\u00fcr die Kinder sei es eine Erl\u00f6sung, dass sie sich sch\u00fctzen k\u00f6nnten, sagte K\u00f6pping. &#171;Mir ist es aber wichtig, dass sich nicht nur die Kinder impfen lassen, sondern auch die Eltern und die ganzen Familien bis hin zu den Gro\u00dfeltern.&#187; &#171;Auch wenn wir das Plateau mittlerweile erreicht haben und die Zahlen ganz leicht r\u00fcckl\u00e4ufig sind, gibt es keine Entwarnung, sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) am Freitag bei einer Pressekonferenz. Nach wie vor seien die Kliniken am Limit, es w\u00fcrden Patienten innerhalb der Krankenhaus-Cluster verlegt und geplante Operationen abgesagt. &#171;Wir wissen nicht, wie sich die Omikron-Variante in Sachsen auswirken wird.&#187; Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zu Petra K\u00f6ppings aktueller Einsch\u00e4tzung der Corona-Lage in Sachsen. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt bei 741,6 ( Vortag: 767,3) Insgesamt kamen 733 Corona-F\u00e4lle hinzu. Keine weiteren Menschen starben (Gesamt: 1381).1158 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 65.633). Sachsens Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) sieht die 2G-Regelung f\u00fcr den Einzelhandel im Freistaat nicht durch das nieders\u00e4chsische Urteil dazu bedroht. &#171;Niedersachsen hat eine Inzidenz von 176, deshalb ist es dort offensichtlich zum Kippen der 2G-Regelung im Einzelhandel gekommen&#187;, sagte K\u00f6pping am Freitag bei einer Pressekonferenz zur Corona-Lage. Sachsen liege deutlich dar\u00fcber. &#171;Ich bin nat\u00fcrlich nicht das Gericht und wir haben auch Klagen dazu, aber ich gehe davon aus, dass unsere Regelung h\u00e4lt.&#187; In Sachsen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen \u00fcber 12.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Binnen eines Tages kamen 70 Todesf\u00e4lle hinzu, die Gesamtzahl stieg bis Freitag auf 12.041, wie das Institut am Freitag mitteilte. Mehr als jeder zehnte der bundesweit rund 108.000 Todesf\u00e4lle wurde damit in Sachsen registriert. Der Freistaat stellt mit vier Millionen Einwohnern aber nur knapp f\u00fcnf Prozent der Bev\u00f6lkerung. Mehr Corona-Tote verzeichneten nur die bev\u00f6lkerungsreichen Bundesl\u00e4nder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank laut RKI-Zahlen von 826,3 am Donnerstag auf 783,2 am Freitagmorgen. Bundesweit lag die Zahl der w\u00f6chentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner am Freitag bei 331,8. Ebbe im s\u00e4chsischen Einzelhandel: Die eingef\u00fchrte 2G-Regel, um die grassierende Corona-Pandemie (am gestrigen Donnerstag weitere 174 gemeldete Covid-Tote in Sachsen) einzud\u00e4mmen, bremst auch das Weihnachtsgesch\u00e4ft enorm. Eine Katastrophe, sagen viele H\u00e4ndler, und noch schlimmer als im letzten Jahr. Wird dies das mieseste Weihnachtsgesch\u00e4ft aller Zeiten? Was der ElbePark-Chef und der Handelsverband-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer sagen, lest Ihr hier: &#187; Sch\u00f6ne Bescherung! Corona verhagelt H\u00e4ndlern schon wieder das Weihnachtsgesch\u00e4ft &#171;. Hinkt Dresden in der Pandemiebek\u00e4mpfung weit zur\u00fcck? Der Stadtrat nutze einen seit einem halben Jahr immer wieder verschobenen &#171;Niedriginzidenzantrag&#187; zur Abrechnung mit OB Dirk Hilbert (50, FDP). Im Sommer, als die Inzidenz in Dresden einstellig war, wollten die Gr\u00fcnen Ma\u00dfnahmen beschlie\u00dfen, dass dies auch so bleibt. Doch zum Beschluss kam es erst jetzt. Alle Infos im TAG24-Artikel &#187; Mehr Impf- und Testangebote, mehr Personal: Stadtrat ringt um Dresdens Corona-Kurs &#171;. Nach der Razzia bei sechs Mitgliedern der Telegram-Chatgruppe &#171;Dresden Offlinevernetzung&#187; wegen Mordpl\u00e4nen gegen Sachsens Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer (46, CDU) sind die ersten Vernehmungen abgeschlossen. Haftbefehle wurden nicht erlassen. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Nach Razzia wegen Mordpl\u00e4nen gegen Kretschmer: Keine Haftbefehle. Die Nachfrage nach Behandlungen f\u00fcr Patientinnen und Patienten mit Post-Covid-Symptomen \u00fcbersteigt deutlich das Angebot an den s\u00e4chsischen Unikliniken Dresden und Leipzig. &#171;Die Kapazit\u00e4t reicht bei weitem nicht, aber mehr ist aufgrund der vorhandenen Ressourcen nicht m\u00f6glich. W\u00fcnschenswert w\u00e4re diesbez\u00fcglich eine finanzielle Unterst\u00fctzung durch die Krankenkassen&#187;, sagte Paul Baum von der Post-Covid-Ambulanz an der Uniklinik Leipzig. Dort werden Patientinnen und Patienten behandelt, die auch Monate nach ihrer Infektion an diffusen Symptomen wie Atemnot, Ersch\u00f6pfungssymptomen oder &#171;Gehirnnebel&#187; leiden. Die s\u00e4chsische Regierung will am Freitag (10 Uhr) erneut \u00fcber die Corona-Lage im Freistaat informieren. Neben Sozialministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) stellt sich Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) den Fragen der Journalisten. Au\u00dferdem treten der Vizepr\u00e4sident der S\u00e4chsischen Landes\u00e4rztekammer, Uwe K\u00f6hler, sowie der Vorstandsvorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung Sachsen, Klaus Heckemann, vor die Mikrofone. Am Rande des Spaziergangs gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen in Pirna ist ein Beamter des Landeskriminalamts von Polizisten festgenommen wurden. Mehr \u00fcber den Fall lest Ihr im Artikel: Tumult in Pirna: Hier nehmen Polizisten einen LKA-Beamten fest. Die AfD pocht trotz hoher Corona-Inzidenzen in Sachsen auf Demonstrationen ohne zahlenm\u00e4\u00dfige Beschr\u00e4nkung. \u00d6ffentlicher Protest sei ein Grundrecht, teilte die AfD-Fraktion im S\u00e4chsischen Landtag am Donnerstag mit und k\u00fcndigte einen Eilantrag im Parlament f\u00fcr kommende Woche an. Nach der aktuellen Notfall-Verordnung sind derzeit nur zehn Teilnehmer pro Versammlung erlaubt. Im Einzelfall k\u00f6nnen Ausnahmen bewilligt werden. Die AfD sieht in der Einschr\u00e4nkung eine &#171;Verh\u00f6hnung der Grundrechte&#187;. Proteste k\u00f6nnten nur dann eine Wirkung entfalten, wenn viele Menschen daran teilnehmen, argumentierte Partei- und Fraktionschef J\u00f6rg Urban. Die hohen Corona-Fallzahlen in Sachsen haben laut einer Umfrage unter \u00c4rztinnen und \u00c4rzten die Behandlung von Patienten beeintr\u00e4chtigt. 90 Prozent der Mediziner gaben bei der Befragung im Auftrag des Marburger Bunds Sachsen an, dass in ihrem Krankenhaus die Behandlung von Patienten mit anderen Erkrankungen zugunsten von Covid-19-Patienten eingeschr\u00e4nkt werden musste. Das teilte die \u00c4rztegewerkschaft am Donnerstag mit. Mehr als die H\u00e4lfte der Befragten sieht den Zahlen zufolge einen R\u00fcckstau von Behandlungen aufgrund der Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse. Befragt wurden 593 Mediziner. Die Erhebung ist den Angaben zufolge nicht repr\u00e4sentativ. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt bei 767,3 (Vortag: 757,6). Insgesamt kamen 785 Corona-F\u00e4lle hinzu. Sieben Menschen starben (Gesamt: 1381).860 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 64.475). Nach der Razzia bei sechs Mitgliedern einer Telegram-Chat-Gruppe wegen Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46, CDU) sind die ersten Vernehmungen abgeschlossen. Mehr Informationen zum Thema gibt&#8217;s hier: Razzia in Dresden: Vernehmungen nach den \u00fcblen Morddrohungen gegen Kretschmer. Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist am Donnerstag auf einem \u00e4hnlichen Niveau wie am Vortag geblieben. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 826,3 an. Am Mittwoch war er mit 824 beziffert worden nach 916,9 am Dienstag. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 340,1. Dem RKI wurden laut den Angaben auf dem Dashboard binnen 24 Stunden 174 weitere Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. F\u00fcr ganz Deutschland gab das RKI 522 Todesf\u00e4lle an. Trotz der gesunkenen Inzidenz der vergangenen Tage bleibt Sachsen hinter Th\u00fcringen (890,3) das Bundesland mit dem st\u00e4rksten, erfassten Infektionsgeschehen. Zwei Regionen meldeten erneut vierstellige Inzidenzwerte: der Vogtlandkreis mit 1430,5 (Vortag: 1385,4) und der Landkreis Mei\u00dfen mit 1078,3 (Vortag: 1084,6). Im Landkreis S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge ging die Inzidenz von 1031,8 auf 948,0 zur\u00fcck. Die niedrigste Inzidenz der 13 s\u00e4chsischen Regionen hat weiterhin die Stadt Leipzig mit 507,5 (Vortag: 526,7). Dem Schlendrian auf der Spur: Der S\u00e4chsische Rechnungshof hat Band 2 seiner 2021er-Bilanz vor- und den Finger erneut in offene Wunden gelegt. Mehr Informationen zum Thema gibt&#8217;s hier: Rechnungshof-Bericht: Haben s\u00e4chsische Kommunen bei Corona getrickst? Abrechnung mit der Corona-Politik von OB Dirk Hilbert (50, FDP), zwei neue Direktoren f\u00fcr das St\u00e4dtische Klinikum, ein Eilantrag zur Rettung der Budgets der Stadtbezirksbeir\u00e4te: Im Dresdner Stadtrat wird am Donnerstag trotz Corona eine volle Tagesordnung behandelt. Mehr Informationen findet Ihr hier: Debatten im Dresdner Stadtrat: Es geht um Corona, Klinikdirektoren &amp; Kultur. Die Polizei hat nach eigener Darstellung eine Versammlung von Gegnern der Corona-Ma\u00dfnahmen vor einem Impf- und Testzentrum in Mittweida (Landkreis Mittelsachsen) am Dienstagabend verhindert. In der Spitze seien etwa 40 Menschen im Umfeld des Zentrums zusammengekommen, teilen die Beamten am Mittwoch mit. Alle seien auf die geltenden Corona-Beschr\u00e4nkungen angesprochen und dazu aufgefordert worden, wieder zu gehen. Von acht Menschen, die das ignorierten, nahm die Polizei die Personalien auf. Der Aufruf zur Versammlung am Dienstag sei im Vorfeld \u00fcber die sozialen Medien geteilt worden. Innerhalb einer Stunde seien am Abend die meisten der Angesprochenen der Aufforderung der Beamten nachgekommen. Weitere Vorkommnisse habe es nicht gegeben. Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) hat den Kampf gegen die Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron als &#171;Wettlauf gegen die Zeit&#187; bezeichnet. Mehr dazu hier: Michael Kretschmer warnt: Kampf gegen Omikron ist ein &#171;Wettlauf gegen die Zeit&#187; Eine Corona-Impfpflicht k\u00f6nnte nach Einsch\u00e4tzung des s\u00e4chsischen Verfassungsschutzpr\u00e4sidenten Dirk-Martin Christian zu einer weiteren Radikalisierung von Impfgegnern f\u00fchren. Mehr dazu hier: Sachsens Verfassungsschutz rechnet mit noch mehr Radikalisierung durch Impfpflicht Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt bei 757,6 (Vortag: 797,5). Insgesamt kamen 941 Corona-F\u00e4lle hinzu. Weitere Sterbef\u00e4lle gibt es nicht, Gesamtzahl liegt bei 1374.1087 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 63.615). Das bundesweite B\u00f6ller-Verkaufsverbot provoziert Feuerwerksfans zum Schmuggel verbotener Knaller aus Polen und Tschechien. Umso mehr, weil in Sachsen das Knallen zu Silvester nur auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen verboten ist, nicht aber auf privaten Grundst\u00fccken. Gerade schnappte die Bundespolizei einen 39-J\u00e4hrigen auf der B 115 bei Bad Muskau. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;Wegen Feuerwerksverbot: An der Grenze bl\u00fcht der B\u00f6ller-Schmuggel&#187;. Viel Absicht, wenig Konkretes: Sachsen und Bayern haben bei einer gemeinsamen virtuellen Sitzung beider Kabinette vereinbart, k\u00fcnftig noch enger zusammenzuarbeiten. Nicht nur, aber auch bei der Bek\u00e4mpfung der Corona -Pandemie. Die Liste, die Regierungen der beiden benachbarten Freistaaten am Dienstag im Anschluss an die Sitzung vorgelegt haben, liest sich wie eine einzige Absichtserkl\u00e4rung. Wirklich greifbar f\u00fcr Sachsen bleiben zwei Ank\u00fcndigungen von MP Michael Kretschmer (46, CDU). Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;Entspannung ja, Entwarnung nein: Sachsen zieht mit Bayern in die Virus-Schlacht&#187;. Es sind bizarre Szenen, die dieser Tage nicht nur auf s\u00e4chsischen Stra\u00dfen zu beobachten sind. W\u00e4hrend \u00c4rzte, Schwestern und Pfleger auf Covid-Stationen um das Leben von Menschen k\u00e4mpfen, demonstrieren andere gegen Schutzma\u00dfnahmen oder leugnen schlichtweg die Existenz der Corona-Pandemie. Kurz vor Weihnachten h\u00f6rt die Sprachlosigkeit gegen\u00fcber Corona-Ignoranten auf. Vielerorts in Sachsen gibt es Aufrufe von B\u00fcndnissen oder Einzelpersonen, die zu den Umtrieben nicht l\u00e4nger schweigen wollen. Dazu wurde etwa am Montag in Bautzen die Erkl\u00e4rung &#171;Bautzen gemeinsam&#187; vorgestellt. &#171;Die Corona-Protestler nutzen die Pandemie als Vorwand, um Krawall zu stiften, die Demokratie zu gef\u00e4hrden und die Gesellschaft zu spalten&#187;, hei\u00dft es darin. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: Immer mehr Sachsen schweigen nicht mehr! Widerstand gegen Corona-Ignoranten w\u00e4chst&#187;. Die Corona-Inzidenz in Sachsen geht weiter zur\u00fcck. Zugleich meldet der Freistaat wieder einen hohen Anteil der Corona-Toten bundesweit. Das RKI bezifferte die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch auf 824 (Vortag: 916,9). Zudem gab es in Sachsen 81 neue Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Corona. Das waren erneut fast ein F\u00fcnftel aller Corona-Toten (453) in Deutschland. Sachsen stellt mit vier Millionen Einwohnern aber nur knapp f\u00fcnf Prozent der Bev\u00f6lkerung. Auch in den zur\u00fcckliegenden Tagen wurden viele gestorbene Corona-Patienten aus dem Freistaat gemeldet. Trotz der sinkenden Inzidenz bleibt Sachsen hinter Th\u00fcringen das Bundesland mit dem st\u00e4rksten Infektionsgeschehen. Drei Regionen meldeten erneut vierstellige Inzidenzwerte: der Vogtlandkreis mit 1385,4 sowie die Landkreise Mei\u00dfen (1084,6) und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (1031,8). Die niedrigste Inzidenz der 13 s\u00e4chsischen Regionen hat weiterhin die Stadt Leipzig mit 526,7. Nach Drohungen gegen Sachsens Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer (46, CDU) im Kommunikationsdienst Telegram durchsucht die Polizei in Dresden mehrere Objekte. Beteiligt seien auch Spezialkr\u00e4fte des Landeskriminalamts (LKA), da \u00c4u\u00dferungen einzelner Mitglieder der Telegram-Gruppe den Verdacht nahe legten, dass diese im Besitz von scharfen Waffen und Armbr\u00fcsten sein k\u00f6nnten, teilte die Polizei am Mittwochmorgen beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Nach Angaben eines LKA-Sprechers handelt es sich bei den Objekten haupts\u00e4chlich um Wohnungen. Im Kommunikationsdienst Telegram waren laut einem Bericht des ZDF-Magazins &#171;Frontal&#187; von vor einer Woche Morddrohungen gegen den s\u00e4chsischen Ministerpr\u00e4sidenten aufgetaucht, unter anderem im Zusammenhang mit der Diskussion \u00fcber eine Corona-Impfpflicht. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;Nach Morddrohungen an MP Kretschmer auf Telegram: Razzia gestartet&#187;. Die vierte Welle der Corona-Pandemie hat in Sachsen auch eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgel\u00f6st. Nach Angaben des Sozialministeriums haben sich bisher rund 2100 Freiwillige f\u00fcr den \u00c4rzte- und Pflegepool Sachsen gemeldet. Darunter befinden sich \u00fcber 330 \u00c4rzte, Medizinstudenten, Hebammen oder Notfallsanit\u00e4ter, aber auch Ergo- oder Physiotherapeuten und knapp 450 Personen ohne medizinischen Hintergrund. Fast ein Drittel kommen aus Bereichen, die wegen Corona derzeit ruhen, rund drei Viertel w\u00fcrden neben dem Job stundenweise helfen wollen, hie\u00df es. &#171;Im Einzelfall kann es sein, dass aufgrund der \u00fcberw\u00e4ltigenden Resonanz nicht jede Unterst\u00fctzung in Anspruch genommen werden kann&#187;, teilte das Ministerium mit. Unterdessen gibt es in mehreren St\u00e4dten Initiativen, die Proteste von Corona-Kritikern und Leugnern der Pandemie nicht mehr tatenlos hinnehmen wollen. Es gehe darum, den &#171;Sprachlosen eine Stimme zur\u00fcckzugeben&#187;, sagte eine Sprecherin von &#171;Bautzen gemeinsam&#187;. Die S\u00e4chsische Impfkommission empfiehlt die Impfung f\u00fcr Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen und solchen, die Kontakt zu Risikopersonen haben. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen aber auch alle anderen Kinder geimpft werden, wenn Einverst\u00e4ndnis zwischen Eltern und Kinderarzt besteht. Der Chef der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung (KV) Sachsen, Klaus Heckemann, r\u00e4t bez\u00fcglich gesunder F\u00fcnf- bis Elfj\u00e4hriger zur Vorsicht. Die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit m\u00fcsse gewahrt werden, Angst vor gesellschaftlichem Druck bei den Eltern d\u00fcrfe kein Motiv sein, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Der Nutzen einer Impfung bei Kindern sei viel geringer als bei den \u00c4lteren, wo sie schwere Erkrankung oder Tod vermeiden k\u00f6nne bei deutlich weniger Nebenwirkungen wegen einer niedrigeren Immunantwort. Bei Kindern sei es genau andersherum, &#171;f\u00fcr das gesunde Kind geht der Nutzen gegen Null&#187;. Heckemann h\u00e4lt es daher f\u00fcr falsch, diese nun so in den Vordergrund zu stellen, um hohe Impfzahlen zu haben. Mehr Freiheiten f\u00fcr den Nachwuchs, die Vermeidung von \u00c4rger in der Schule oder der Zugang zu Freizeiteinrichtungen seien keine Indikation. Nach ersten Arztpraxen und Krankenh\u00e4usern wird auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit der Impfung von Kindern zwischen f\u00fcnf und elf Jahren in Sachsen beginnen. Zum Auftakt ist an diesem Samstag ein Kinder-Impftag in den Impfzentren Dresden und Leipzig sowie dem Gesundheitsamt Chemnitz geplant, in den Weihnachtsferien vom 27. bis 30. Dezember soll dann t\u00e4glich dort geimpft werden und ab dem 8. Januar jeden Samstag, wie das Sozialministerium in Dresden am Dienstag mitteilte. Es werde einen gesonderten Impfbereich mit Kinder\u00e4rzten geben und pro Impfstelle voraussichtlich 200 Impfungen &#8212; am 18. Dezember ohne Termin. Der Freistaat hat 20.000 Dosen des speziell dosierten Impfstoffs von Biontech\/Pfizer bestellt. Bisher sei noch keiner da, er solle im Laufe der Woche eintreffen, sagte eine Ministeriumssprecherin. Auch die Termine f\u00fcr die Impfungen ab dem 27. Dezember \u00fcber das Online-Buchungsportal sollen bis dahin gebucht werden k\u00f6nnen. Die Familienimpftage sind zus\u00e4tzliche Angebote und erster Ansprechpartner sind die 227 Kinderarztpraxen, auch wegen des hohen Beratungsbedarfs der Eltern. Die AfD im S\u00e4chsischen Landtag unterst\u00fctzt trotz eines Verbotes von Versammlungen mit mehr als zehn Menschen Corona- Demonstranten. Man solidarisiere sich &#171;ausdr\u00fccklich mit allen Demonstranten, die derzeit friedlich f\u00fcr Freiheit, Demokratie und ihre Grundrechte auf die Stra\u00dfe gehen&#187;, erkl\u00e4rte Fraktionschef J\u00f6rg Urban am Dienstag in Dresden. Die AfD werde sich weiterhin bei den Protesten einbringen. Denn die Anliegen der Menschen seien allzu verst\u00e4ndlich. Auch in vielen s\u00e4chsischen St\u00e4dten war es in den vergangenen Tagen und Wochen regelm\u00e4\u00dfig zu Demonstrationen gegen Corona-Ma\u00dfnahmen gekommen. In einigen F\u00e4llen unterband die Polizei die Aufz\u00fcge wegen Versto\u00dfes gegen die Corona-Notfallverordnung. Oft konnten die Demonstranten aber auch ungehindert durch die Stra\u00dfen ziehen. Das sorgte f\u00fcr Kritik an der Polizeif\u00fchrung. S\u00e4chsische CDU-Politiker haben schnelle Verfahren bei Gewalt gegen Polizisten verlangt. &#171;Angriffe auf Polizisten sind widerw\u00e4rtig, leider kommen sie auch in Sachsen bei den Corona- Protesten immer h\u00e4ufiger vor&#187;, erkl\u00e4rte Innenexperte Rico Anton am Dienstag in Dresden. Solche Taten m\u00fcssten wie in Bayern umgehend mit schnellen Urteilen bestraft werden. &#171;Das sind wir unseren Polizisten schuldig, die jeden Tag f\u00fcr die Sicherheit der B\u00fcrger ihren Kopf hinhalten.&#187; &#171;Die Strafe muss auf den Fu\u00df folgen. Dazu sind beschleunigte Verfahren das geeignete Mittel&#187;, betonte der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag, Martin Modschiedler. Dieses Mittel m\u00fcsse auch in Sachsen verst\u00e4rkt eingesetzt werden, wenn es zu Angriffen auf die Polizei, Rettungskr\u00e4fte oder Feuerwehr komme: &#171;Der Staat muss zeigen, dass er sich nicht auf der Nase herumtanzen l\u00e4sst.&#187; Das eigentlich coronabedingt geschlossene Residenzschloss in Dresden wird an diesem Samstag zum Impfpunkt &#8212; in eigener Sache. Im Zuge der Kampagne &#171;Impfen sch\u00fctzt auch die Kultur&#187; wird in der Zeit von 9.45 Uhr bis 16.30 Uhr geboostert, wie die Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) am Dienstag mitteilten.600 Termine k\u00f6nnen f\u00fcr die Auffrischungsimpfung \u00fcber den Onlineshop der SKD gebucht werden. Im Ausnahmefall seien auch Erst- oder Zweitimpfungen m\u00f6glich. Die Aktion werde von Besch\u00e4ftigten des Universit\u00e4tsklinikums sowie einer Fach\u00e4rztin f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin und deren Team ehrenamtlich unterst\u00fctzt. Am vergangenen Wochenende waren bereits Schauspielhaus und Semperoper tempor\u00e4re Impfzentren. Die erneuten harten Corona-Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen st\u00fcrzen die Kulturszene aus Sicht des S\u00e4chsischen Kultursenats in eine existenzielle Krise. &#171;Schon jetzt steht zu bef\u00fcrchten, dass durch die Corona-Pandemie kulturelle Strukturen irreparabel gesch\u00e4digt wurden und wir die Menschen verlieren, deren Kreativit\u00e4t unverzichtbarer Bestandteil unserer kulturellen Identit\u00e4t ist&#187;, sagte Pr\u00e4sidentin Friederike Koch-Heinrichs laut Mitteilung am Dienstag bei der \u00dcbergabe des ersten Berichts zum Kulturraumgesetz an den Landtag in Dresden. &#171;Es braucht daher dringend L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr klare Zukunftsperspektiven.&#187; Die gro\u00dfe Mehrheit der Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen ist laut Kultusministerium geimpft. Eine Erhebung im Zuge der 3G-Regel am Arbeitsplatz habe ergeben, dass 28.350 Lehrkr\u00e4fte geimpft seien, teilte das Ministerium am Dienstag mit.854 Lehrerinnen und Lehrer gelten als genesen und 4422 als getestet. Erfasst wurden die Daten von 1364 \u00f6ffentlichen Schulen. Laut Ministerium zeigten sich regionale Unterschiede. In den Gro\u00dfst\u00e4dten Leipzig und Dresden sei der Impfstatus der Lehrkr\u00e4fte am h\u00f6chsten, im Erzgebirgskreis falle er deutlich geringer aus. Auch zwischen den Schularten sei die Impfquote verschieden. W\u00e4hrend die Impfbereitschaft bei den Lehrkr\u00e4ften an den Gymnasien am h\u00f6chsten sei, falle sie an den Grundschulen am geringsten aus. Die Bildungsgewerkschaft GEW nannte die hohe Impfquote erfreulich, forderte aber zugleich weitere Schutzma\u00dfnahmen an den Schulen. Es m\u00fcsse Entlastung f\u00fcr das Personal her. Dazu seien Luftfilteranlagen, eine Entzerrung des Sch\u00fclerverkehrs und schnelle Boosterimpfungen f\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte n\u00f6tig. Sachsen will das Corona-Impfen zwischen den Feiertagen massiv fortsetzen und \u00c4rzte daf\u00fcr zus\u00e4tzlich honorieren. Zwischen Weihnachten und Neujahr d\u00fcrfe es keine Abbruch in der Impfkampagne geben, sagte Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46,) am Dienstag nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung mit Bayern. Eine h\u00f6here Verg\u00fctung der Impf\u00e4rzte soll Anreiz schaffen. Bayerns Regierungschef Markus S\u00f6der (54, CSU) sprach sich f\u00fcr die Impfpflicht aus: &#171;Wir brauchen die Impfpflicht so oder so.&#187; Neben dem Delta-Management sei eine bundesweit abgestimmte Omikron-Strategie erforderlich. Es reiche nicht aus, auf die Wellen nur zu reagieren. Die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen in Sachsen ist gestiegen, hat aber noch nicht das Niveau vor der Corona-Krise erreicht. Im dritten Quartal habe es etwa 2,06 Millionen Erwerbst\u00e4tige gegeben, teilte das Landesamt f\u00fcr Statistik am Dienstag mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei das ein Plus von 0,3 Prozent, lag aber unter der Zahl vom dritten Quartal 2019 von fast 2,08 Millionen. Zuw\u00e4chse gab es den Angaben zufolge etwa in den Bereichen Grundst\u00fccks- und Wohnungswesen, Finanz- und Unternehmensdienstleister sowie Erziehung und Gesundheit. R\u00fcckg\u00e4nge wurden dagegen in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei verbucht, ebenso in Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt bei 797,5 (Vortag: 915,8). Insgesamt kamen am heutigen Dienstag 1081 Corona-F\u00e4lle hinzu. Acht Menschen starben (Gesamt: 1374).1283 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 62.528). Satiriker und TV-Moderator Jan B\u00f6hmermann (40) rief in seinem Podcast &#171;Fest &amp; Flauschig&#187; zu einer Spendenaktion f\u00fcr das Dresdner Uniklinikum auf. Mehr dazu lest ihr unter: &#187; Jan B\u00f6hmermann sammelt Spenden f\u00fcr das Dresdner Uniklinikum &#187; Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen ist laut Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag wieder gesunken und hat einen Wert von 916,9 erreicht. Am Montag hatte das RKI diesen noch mit 1024,5 angegeben. Die s\u00e4chsischen Gesundheits\u00e4mter meldeten binnen 24 Stunden 1822 Neuinfektionen, wie aus dem RKI-Dashboard hervorging. Zudem wurden 31 weitere Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus erfasst. F\u00fcr den Vogtlandkreis wies das RKI am Dienstag eine Inzidenz von 1343,4 aus. Auch der Landkreis S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (1221,4) z\u00e4hlte zu den zehn bundesweit am st\u00e4rksten betroffenen Regionen. Die niedrigste Inzidenz in Sachsen hat weiterhin die Stadt Leipzig mit 553,0. In mehreren s\u00e4chsischen St\u00e4dten wurden am Montagabend gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen demonstriert. Mehr \u00fcber die Polizei-Eins\u00e4tze lest Ihr im Artikel: Corona-Demos in Dresden und Umgebung: Polizei greift ein Das S\u00e4chsische Sozialministerium sah sich am Montag zu einer \u00c4nderung der Corona-Verordnung gezwungen. Der Grund waren die am Abend bevorstehenden Demos gegen die Ma\u00dfnahmen. Worum es genau geht, lest Ihr im Artikel: L\u00fccke in Corona-Notfall-Verordnung: \u00c4nderung wegen Demo-Bu\u00dfgeldern n\u00f6tig Stehen in Zukunft noch radikalere Proteste gegen staatlich angeordnete Corona-Ma\u00dfnahmen bevor? Minister Roland W\u00f6ller (51, CDU) geht davon aus. Was er gegen\u00fcber dem Nachrichtensender Phoenix sagte lest Ihr im Artikel: Sachsens Innenminister f\u00fcrchtet Versch\u00e4rfung der Corona-Proteste durch geplante Impfpflicht. Die Ablehnung einer Corona-Schutzimpfung durch einen Arzt kann nach Darstellung der Landes\u00e4rztekammer Sachsen als grober Behandlungsfehler gelten und haftungsrechtliche Konsequenzen haben. Aktuell w\u00fcrden sich Hinweise mehren, dass \u00c4rztinnen und \u00c4rzte Impfungen ablehnen &#8212; aus Gr\u00fcnden, die sich &#171;letztlich als Nicht- oder Halbwissen darstellen oder sogar Verschw\u00f6rungstheorien zuzuordnen sind&#187;, teilte die \u00c4rztekammer am Montag in Dresden mit. &#171;Die wissenschaftlichen Untersuchungen zur Impfung gegen Covid-19 beweisen eine eindeutige positive Risiko-Nutzen-Bewertung, auf der die \u00f6ffentlichen Impfempfehlungen der St\u00e4ndigen Impfkommission in Berlin und der S\u00e4chsischen Impfkommission beruhen. Jeder nicht impfende Arzt muss sich bewusst sein, dass er der fachgerechten Behandlung seiner Patienten und in jedem Fall einer individuellen Aufkl\u00e4rung verpflichtet ist&#187;, hie\u00df es. Die evangelische Landeskirche Sachsen und das Bistum Dresden-Meissen wollen die Menschen am Heiligabend in einer Online-Andacht miteinander verbinden. Dazu werde die T\u00fcr zur Leipziger Propsteikirche digital per Zoom ge\u00f6ffnet, teilten Landeskirchenamt und Ordinariat in Dresden am Montag mit. Damit werde ein &#171;Moment der Besinnung&#187; am Abend des 24. Dezember, Zusammenhalt und Weihnachtsgef\u00fchl geschaffen, wenn Gottesdienste und anderweitige Gemeinschaft wegen der pandemiebedingten Beschr\u00e4nkungen nicht in gewohnter Form m\u00f6glich sind. Um 18 Uhr sollen alle Glocken l\u00e4uten, die Online-Andacht wird per Stream ausgestrahlt und ins virtuelle Meeting \u00fcbertragen, so die Kirchen. In Dresden wurde der erste Omikron-Fall nachgewiesen. Hierbei handelt es sich um eine Person, die Ende November nach einer Dienstreise aus S\u00fcdafrika zur\u00fcckgekehrt ist und sich anschlie\u00dfend sofort in Quarant\u00e4ne begab. Der Leiter des Dresdner Gesundheitsamtes, Dr. Frank Bauer, erkl\u00e4rte: &#171;Der betroffenen \u2013 doppelt geimpften \u2013 Person geht es gut. Es gab nur milde Krankheitssymptome.&#187; Der Hausstand rund um den Infizierten befindet sich in Absonderung. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt bei 915,8 (Vortag: 841,0). Insgesamt kamen am heutigen Montag 1299 Corona-F\u00e4lle hinzu.29 Menschen starben (Gesamt: 1366).95 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 61.245). Die Linken haben im Rahmen einer Gro\u00dfen Anfrage Daten aus dem Innenministerium ausgewertet und zwischen M\u00e4rz 2020 und August 2021 mehr als 2800 Protestaktionen im Zusammenhang mit Corona in Sachsen aufgelistet. Wie die Partei am Montag mitteilte, kam es zu mindestens 2869 Versammlungen und \u00e4hnlichen Aktionen, etwa Mahnwachen und sogenannten Spazierg\u00e4ngen. &#171;Das sind im Schnitt mehr als f\u00fcnf Corona-Aktionen pro Tag&#187;, sagte die Innenexpertin Kerstin K\u00f6ditz mit. Trotz der Corona-Krise haben die Betriebe des s\u00e4chsischen Bauhauptgewerbes 2020 und 2021 ihren Umsatz steigern k\u00f6nnen. Mit 8,73 Milliarden Euro wurden 2020 bei den 6767 Betrieben im Freistaat etwa 3 Prozent mehr als 2019 erzielt, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte.2021 setzte sich der Trend fort. Gegen\u00fcber 2020 erh\u00f6hte sich der Umsatz um 9 Prozent. Der Messeveranstalter Ortec hat wegen der Pandemie die f\u00fcr Ende Januar geplante Reisemesse abgesagt und die Bildungs-, Job- und Gr\u00fcndermesse &#171;Karrierestart&#187; auf M\u00e4rz verschoben. &#171;Wir hoffen auf eine Durchf\u00fchrung im M\u00e4rz. Es darf kein weiteres verlorenes Jahr f\u00fcr Sachsens Jugendliche geben&#187;, erkl\u00e4rte Ortec-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Roland Zwerenz am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen hat laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag einen Wert von 1024,5 erreicht. Am Sonntag hatte das RKI den Wert noch mit 990,5 angegeben, am Samstag mit 1036,2. Die Gesundheits\u00e4mter meldeten dem RKI binnen 24 Stunden 4956 Neuinfektionen, wie aus dem RKI-Dashboard hervorging. Zudem wurden 57 weitere Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus erfasst. F\u00fcr den Landkreis Mei\u00dfen wies das RKI am Montag eine Inzidenz von 1535,1 aus. Es war die dritth\u00f6chste bundesweit nach zwei Landkreisen in Th\u00fcringen. Auch der Landkreis Mittelsachsen (1473,4) und der Vogtlandkreis (1389,9) z\u00e4hlen zu den zehn bundesweit am st\u00e4rksten betroffenen Regionen. Die niedrigste Inzidenz in Sachsen hat weiterhin die Stadt Leipzig mit 568,0. Eskalation am Sonntag, Gro\u00dfeinsatz am Montag: Die Corona-Demos halten die Polizei in Atem. In Schm\u00f6len n\u00f6rdlich von Grimma gab es dabei am Sonntag mehrere Verletzte. Mehr Informationen findet Ihr hier: Mehrere Verletzte bei Corona-Demos in Sachsen: Was droht am heutigen Montag? Sachsen ist erstmals seit Wochen nicht mehr das Bundesland mit der h\u00f6chsten Corona-Neuinfektionsrate. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Neuer Negativ-Spitzenreiter: Sachsen hat nicht mehr die h\u00f6chste Corona-Inzidenz Deutschlands. Wo, wenn nicht bei der Firmen-Weihnachtsfeier die lieben Kollegen auch mal von einer anderen Seite kennenlernen? Das wird auch dieses Jahr wieder nichts. Weil die vierte Welle \u00fcbers Land rollt, haben viele Firmen wieder ihre Weihnachtsfeiern abgesagt. Den Gastronomen bereitet das gro\u00dfe Sorgen. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Abgesagte Weihnachtsfeiern machen Sachsens Gastronomen zu schaffen. Zwei Autokorsos als Protest gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen sind am Samstag in Ostsachsen kleiner geblieben als zugelassen gewesen w\u00e4re. Die Autokolonnen fuhren am Mittag in G\u00f6rlitz und Bautzen los, wie die Polizeidirektion G\u00f6rlitz mitteilte. Die Versammlungsbeh\u00f6rde des Landkreises hatte jeweils 30 Autos gestattet. Beide Autokorsos h\u00e4tten aber ihre Kapazit\u00e4ten nicht ausgesch\u00f6pft, hie\u00df es von der Polizei. Sie begleitete die Protestfahrten \u00fcber Zittau nach Gro\u00dfsch\u00f6nau, um die Einhaltung der Auflagen zu kontrollieren. Kundgebungen waren nicht erlaubt. Der Ex-Skispringer und Hotelier Jens Wei\u00dfflog (57) kritisiert die s\u00e4chsischen Corona-Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Hotel- und Gastst\u00e4ttenbranche. Als Unternehmer verliere er zunehmend seinen Optimismus, sagte Wei\u00dfflog in einem Interview der Leipziger Volkszeitung am Samstag. Er betreibt seit 25 Jahren ein Hotel im Kurort Oberwiesenthal. Die Gefahren durch Corona wolle er nicht verharmlosen, betonte Wei\u00dfflog. &#171;Aber was ist gewonnen, wenn jetzt bei uns alle Lifte zu sind, aber das n\u00e4chste Skigebiet in 1,5 Kilometern auf der tschechischen Seite ganz normal \u00f6ffnet? Am 12. Dezember soll die Beherbergung in \u00d6sterreich wieder starten. Dann fahren die Sachsen \u00fcber Weihnachten und Silvester eben zum Ski-Urlaub in die Alpen oder nach Bayern \u2013 oder sie haben von vornherein an der Ostsee gebucht.&#187; &#171;Ich verstehe nicht, warum mein Haus mit maximal 70 G\u00e4sten oder die Ferienwohnungen unter 2G nicht als genau so sicher eingesch\u00e4tzt werden wie zum Beispiel unser Restaurant oder der Handel&#187;, sagte Wei\u00dfflog. Die Polizei hat auch im Erzgebirge einen kleineren Versuch eines Corona-Protests gestoppt. In Zw\u00f6nitz h\u00e4tten sich am Freitagabend zwei Gruppen mit 10 bis 20 Menschen auf den Weg zum Markt gemacht, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Beamten h\u00e4tten sie angesprochen, woraufhin einige sich entfernten. Ein gutes Dutzend Protestierer sei jedoch weitergelaufen und anschlie\u00dfend gestoppt worden. Es wurden 14 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten aufgenommen und Platzverweise ausgesprochen. Sachsen hat am Samstag 125 gestorbene Corona-Patienten an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. Das war fast ein Viertel aller 510 Corona-Toten bundesweit. Mit seinen rund vier Millionen Einwohnern stellt Sachsen nur knapp f\u00fcnf Prozent der deutschen Bev\u00f6lkerung. Die Inzidenz geht im Freistaat unterdessen weiter zur\u00fcck. Am Samstag wurde der Wert mit 1036,2 angegeben nach 1081,9 am Freitag. Sachsen bleibt damit allerdings vor dem Nachbarbundesland Th\u00fcringen (1020,8) weiter Negativ-Spitzenreiter in Deutschland. Von den 13 Regionen in Sachsen weisen sechs Landkreise Inzidenzen von \u00fcber 1000 aus. Den \u2013 auch bundesweit \u2013 h\u00f6chsten Wert hat dabei der Landkreis Mei\u00dfen mit 2133,0. Auch der Landkreis Mittelsachsen (1510,9) und der Vogtlandkreis (1378,7) z\u00e4hlen zu den zehn Regionen in Deutschland mit den h\u00f6chsten Corona-Infektionsraten. Die niedrigste Inzidenz im Freistaat hat die Stadt Leipzig mit 595,7. Wenn \u00c4rzte sich nicht an die Corona-Regeln halten und ihre Praxis zur &#171;maskenfreien Zone&#187; erkl\u00e4ren, kann das empfindliche rechtliche Konsequenzen haben. Mehr Informationen findet Ihr hier: Masken\u00e4rger in Sachsen: Wenn \u00c4rzte ihre Praxen zur &#171;maskenfreien Zone&#187; erkl\u00e4ren. Die Infektionszahlen im Freistaat gehen leicht zur\u00fcck, aber die Bettenbelegung auf den Intensivstationen ist weiter hoch. Deshalb bleibt Sachsen bei strengen Regeln \u00fcber Weihnachten und den Jahreswechsel. Die neue Corona-Notverordnung gilt ab Montag (bis 9. Januar) und f\u00e4llt sogar noch etwas sch\u00e4rfer aus als zuvor. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Sachsens neue Corona-Notverordnung: Mit diesen Regeln geht der Freistaat in die Feiertage. In Sachsen sind am Freitagabend erneut Gegner der staatlichen Corona-Ma\u00dfnahmen auf die Stra\u00dfe gegangen. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Erneut Corona-Demos in Sachsen: Dresdner Polizei war &#171;leider nicht aufmerksam genug&#187;. In Sachsen gibt es bislang sechs Verdachtsf\u00e4lle der neuen Corona-Virusvariante Omikron. Sie seien alle aus dem Vogtlandkreis gemeldet worden, sagte Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63) am Freitag. Noch seien die F\u00e4lle nicht best\u00e4tigt, es liefen weitere Untersuchungen, so die SPD-Politikerin. Am Freitag wurde in Sachsen eine neue Corona-Notfallverordnung beschlossen, die vom 13. Dezember bis zum 9. Januar gelten wird. Darin festgehalten sind beispielsweise ein Feuerwerksverbot zu Silvester in der \u00d6ffentlichkeit und die Verl\u00e4ngerung der Regelstudienzeit an Hochschulen. Was sonst noch entschieden wurde, lest Ihr im Artikel: Neue Corona-Regeln in Sachsen: Kontaktbeschr\u00e4nkung und B\u00f6llerverbot. Der Freistaat Sachsen bleibt der deutschlandweite Corona-Hotspot. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 1081,9 (Donnerstag: 1104,5). Der Wert gibt die Zahl von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an. Zuletzt waren wiederholt Zweifel an den Angaben aus Sachsen aufgetaucht, weil Beh\u00f6rden aufgrund der hohen Fallzahlen nicht immer p\u00fcnktlich Meldung erstatten konnten. Bundesweit betrug die Wocheninzidenz am Freitag 413,7 (Donnerstag 422,3). Das s\u00e4chsische Oberverwaltungsgericht hat am Freitag die Schlie\u00dfung von Clubs und Bars best\u00e4tigt. Auch das Verbot von touristischen \u00dcbernachtungen in Hotels und eine Teil-Schlie\u00dfung der Gastronomie seien zul\u00e4ssig, hie\u00df es. Weitere Details erfahrt Ihr im Artikel: Gericht best\u00e4tigt: Schlie\u00dfung von Clubs, Bars und Hotels rechtens. Das Coronavirus greift laut einer Studie des Universit\u00e4tsklinikums Dresden die Nebennieren und damit das Stresssystem des menschlichen K\u00f6rpers an. Mehr dazu lest ihr im TAG24-Artikel: &#187; Dresdner Studie: Coronavirus bef\u00e4llt das menschliche Stresssystem! &#187; Die Corona-Pandemie hat die Zahl von Infektionen mit Krankenhauskeimen 2020 steigen lassen. Bundesweit und auch in Sachsen nahmen sie im Vergleich zum Vorjahr um gut 17 Prozent zu, teilte die Barmer in Sachsen am Freitag mit. &#171;Auf den ersten Blick mag es \u00fcberraschen, dass die Zahl der Krankenhausinfektionen w\u00e4hrend der Pandemie und den damit verbundenen strengen Hygienevorschriften zugenommen hat&#187;, erkl\u00e4rte Fabian Magerl, Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Barmer. Doch gerade in der ersten Welle der Pandemie h\u00e4tten vor allem \u00e4ltere Menschen, die anf\u00e4lliger f\u00fcr Infektionen sind, auf den Stationen gelegen. Dazu komme die hohe Arbeitsbelastung f\u00fcr das Personal, dem es besonders am Anfang auch an Schutzausr\u00fcstung mangelte. Hygienedefizite in vielen Krankenh\u00e4usern wollte Magerl nicht als Kritik am Pflegepersonal oder den \u00c4rzten verstanden wissen. Sie h\u00e4tten Enormes geleistet. &#171;Das Krankenhauspersonal war und ist offenbar in vielen Einrichtungen w\u00e4hrend der Corona-Pandemie so belastet, dass es die hohen erforderlichen Hygienestandards nicht immer vollst\u00e4ndig einhalten kann. Dabei ist das gerade in Pandemiezeiten ein extrem wichtiger Aspekt, der \u00fcber Leben und Tod entscheiden kann.&#187; Dabei komme allein der H\u00e4ndehygiene wesentliche Bedeutung zu. Nicht nur aus Sicht der Patienten m\u00fcsse alles getan werden, um diese Infektionen zu verhindern. Deren Behandlung sei mit j\u00e4hrlich rund 1,5 Milliarden Euro an Zusatzkosten extrem teuer. Das Sars-CoV-2-Virus greift laut einer Untersuchung mit Beteiligung Dresdner Wissenschaftler die Nebennieren und damit das zentrale Stressorgan des menschlichen K\u00f6rpers an. Die Nebennieren produzieren die Stresshormone Cortisol und Adrenalin. &#171;F\u00fcr das \u00dcberleben von stressvollen Situationen, wie sie jetzt in der Pandemie mit der Corona-Erkrankung auftreten, ist das Organ unentbehrlich. Und sie sind wichtige Zielorgane des Sars-CoV-2- Virus&#187;, teilte das Universit\u00e4tsklinikum Dresden am Freitag mit. Man habe das bei einer gemeinsamen Arbeit mit Forschern aus London, Regensburg und Z\u00fcrich herausgefunden. &#171;Die Ergebnisse unserer neuesten Arbeit zeigen nun erstmals, dass das Virus direkt und in relevantem Umfang das menschliche Stresssystem bef\u00e4llt&#187;, erkl\u00e4rte Stefan Bornstein. Der Professor ist Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III und des Zentrums f\u00fcr Innere Medizin am Universit\u00e4tsklinikum in Dresden. Die Stadt Dresden meldete am Freitag 996 neue Corona-Infektionen,68 Klinikeinweisungen und 36 weitere Sterbef\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nahezu unver\u00e4ndert bei 898,7 (Vortag: 899,3). Der Freistaat Sachsen bleibt der deutschlandweite Corona-Hotspot. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 1081,9 (Donnerstag: 1104,5). Der Wert gibt die Zahl von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an. Zuletzt waren wiederholt Zweifel an den Angaben aus Sachsen aufgetaucht, weil aufgrund der hohen Fallzahlen Beh\u00f6rden nicht immer p\u00fcnktlich ihre Meldungen erstatten konnten. Bundesweit betrug die Wocheninzidenz am Freitag 413,7 (Donnerstag 422,3). Dresden steckt weiter mitten in der vierten Corona-Welle. Das merken auch die Verkehrsbetriebe. So sorgen bei den DVB nicht nur ausbleibende Fahrg\u00e4ste f\u00fcr fehlende Einnahmen in Millionenh\u00f6he, sondern erkrankte Mitarbeiter auch f\u00fcr \u00c4nderungen am Fahrplan. Und eine Entspannung ist nicht in Sicht. Wie die Lage genau ist, erfahrt Ihr hier: &#187; Harte Zeiten: Dresdner Verkehrsbetriebe stecken in der Pandemie-Falle! &#187; Sind die Termine der s\u00e4chsischen Impfpunkte ausgebucht? Ein TAG24-Leser wollte sich seine Booster-Impfung im Messezentrum Dresden abholen, aber das wurde ihm bei der Terminbuchung gar nicht angezeigt. Warum ist das so? TAG24 kl\u00e4rt im Artikel &#187; Freie Impf-Termine, oder doch nicht? Verwirrung in Sachsens Buchungssystem &#187; auf. Th\u00fcringens Innenminister Georg Maier sieht die j\u00fcngsten Drohungen gegen Politiker als neue Stufe der Gewaltspirale in der Corona-Pandemie. &#171;Sie kann jederzeit eine Signalwirkung haben und Nachahmer animieren&#187;, erkl\u00e4rte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Sicherheitsbeh\u00f6rden seien aber vorbereitet. Der Minister bezog sich auf Morddrohungen gegen den s\u00e4chsischen Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer, die nach ZDF-Recherchen im Messenger-Dienst Telegram ge\u00e4u\u00dfert worden waren. Einige Akteure h\u00e4tten sich w\u00e4hrend der Pandemie radikalisiert. &#171;Insofern muss im Vergleich zu Anfang November eine Zuspitzung der Lage konstatiert werden&#187;, betonte Maier. &#8212; Die Corona-Lage in Sachsen ist kritisch, die Inzidenz liegt aktuell \u00fcber 1100. Deshalb haben Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46, CDU) und Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) am Donnerstagabend in einem Livestream noch einmal ausdr\u00fccklich darauf hingewiesen, wie notwendig die aktuellen Ma\u00dfnahmen im Freistaat sind. Alle Infos unter: &#187; K\u00f6pping zur Corona-Situation in Sachsen: &#8216;K\u00f6nnen im Moment keine Lockerungen zulassen!&#8217; &#187; Die zunehmende Radikalisierung bei Corona-Protesten erfordert nach Ansicht der Amadeu Antonio Stiftung ein klare Antwort der Politik. Die Bewegung nur zu beobachten sei gef\u00e4hrlich, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Timo Reinfrank am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz. &#171;Diese Szene hat das auch als Ermutigung verstanden, dass man eben zu lange nicht reagiert hat. Es gab viel zu wenig repressive Ma\u00dfnahmen.&#187; Die Polizei habe das alles laufen lassen. Es gelte auch, Mediziner und medizinisches Personal vor Angriffen zu sch\u00fctzen. Leute, die unmittelbar bedroht werden, sollten durch einen Fonds gest\u00e4rkt werde. Der Landessch\u00fclerrat Sachsen fordert angesichts hoher Corona-Infektionszahlen die Umstellung des Unterrichts an weiterf\u00fchrenden Schulen auf ein Wechselmodell. Diese Regelung solle mindestens bis Weihnachten gelten, sagte der stellvertretende Vorsitzende Oliver Sachsze am Donnerstag in Dresden. Vom Wechselunterricht ausgenommen werden sollten die j\u00fcngsten Klassen und die Abschlussklassen. Die weiter extrem hohen Infektionszahlen in Sachsen sorgten auch bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern f\u00fcr Verunsicherung. &#171;Die regelm\u00e4\u00dfigen Schlie\u00dfungen von Hotspot-Schulen werfen die Frage auf, ob die Schutzma\u00dfnahmen an Schulen ausreichen.&#187; Sachsze kritisierte, dass es der Kultusverwaltung nicht gelinge, die Ressourcen f\u00fcr eine t\u00e4gliche Testung aller Sch\u00fcler bereitzustellen. Die aktuelle Regelung, wonach sich Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler individuell vom Pr\u00e4senzunterricht abmelden k\u00f6nnen, halte der Sch\u00fclerrat f\u00fcr keine L\u00f6sung, f\u00fchrte der stellvertretende Vorsitzende weiter aus. Sie helfe nur denjenigen, die es sich leisten k\u00f6nnten: &#171;Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die bereits leistungsstark sind, deren Eltern sich Zeit nehmen k\u00f6nnen, die eine gute Internetverbindung, entsprechende Endger\u00e4te und Zugang zu Nachhilfeangeboten haben.&#187; F\u00fcr alle anderen komme eine Abmeldung kaum in Frage. Die Stadt Dresden meldete am Donnerstag 1.068 neue F\u00e4lle sowie 100 Klinikeinweisungen und zehn weitere Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus. Die Inzidenz stieg unterdessen leicht auf 899,3 (Vortag: 894,8). Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Sachsen auf einem hohen Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin gab am Donnerstag die Anzahl neu gemeldeter F\u00e4lle mit 9714 an. Zudem wurden weitere 77 Todesf\u00e4lle registriert. Die Sieben- Tage-Inzidenz lag demnach bei 1104,5 (Mittwoch: 1125,0). Am Dienstag versetzte das ZDF-Magazin &#187; Frontal &#187; die Ermittler in Aufruhr: Die Reporter hatten sich in eine Pandemie-Leugner-Gruppe mit dem Namen &#171;Dresden Offlinevernetzung&#187; geschlichen, sp\u00e4ter reale Treffen beobachtet. Dabei besprachen die Mitglieder Mordpl\u00e4ne gegen den Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer (46, CDU). Der mutma\u00dfliche Initiator lebte seine Gewaltfantasien schon seit Monaten online aus &#8212; und das in einer Telegram-Gruppe, deren Administratorin von der Staatskanzlei zu einer Diskussionsrunde eingeladen wurde. Mehr erfahrt Ihr in unserem TAg24-Artikel &#187; Irre Mordpl\u00e4ne der Corona-Hetzer gegen MP Kretschmer: Telegram-Chats zeigen Waffen! &#187; Sachsen will f\u00fcnf weitere Intensivpatienten in andere Bundesl\u00e4nder verlegen lassen. Wegen der weiterhin hohen Auslastung bei der Corona-Intensivversorgung habe Sachsen eine Anfrage an das Bundeskleeblatt gestellt, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Betroffen sind Patienten aus dem Krankenhauscluster Dresden. Sachsens Regierung will die bestehenden Corona-Schutzma\u00dfnahmen beibehalten und moderat nachjustieren. Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen sei nach wie vor beunruhigend, sagte Vize-Ministerpr\u00e4sident Martin Dulig (SPD) am Mittwoch bei einer Kabinetts-Pressekonferenz. Deshalb sei nicht der Zeitpunkt, Lockerungen vorzunehmen, sondern den Status quo zu erhalten. \u00dcber die bestehenden Regelungen hinaus will die s\u00e4chsische Landesregierung die Gastronomie in Hotspot-Regionen schlie\u00dfen &#8212; Schwellenwert soll voraussichtlich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1500 werden. Dulig betonte, dass sich die Landesregierung im Rahmen des ge\u00e4nderten Infektionsschutzgesetzes bewege, das der Bundestag in dieser Woche beschlie\u00dfen will. &#171;Nicht alle Ma\u00dfnahmen, die wir uns vorgestellt haben, sind m\u00f6glich&#187;, sagte der Wirtschaftsminister. Die Zahl der Firmenpleiten ist in Sachsen trotz der anhaltenden Corona-Pandemie erneut zur\u00fcckgegangen. Das geht aus Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hervor, die am Mittwoch vorgestellt wurden. Demnach lag die Insolvenzquote &#8212; also die Zahl der Pleiten pro 10.000 Unternehmen &#8212; im Freistaat in diesem Jahr bei 34, nachdem sie im Vorjahr mit 42 angegeben worden war. Insgesamt habe man 490 F\u00e4lle von Unternehmensinsolvenzen registriert,15,5 Prozent weniger als im Jahr 2020. Zwar habe der Mittelstand in diesem Jahr mit den Auswirkungen der Lockdowns im Jahr 2020, mit Engp\u00e4ssen in den Lieferketten und starken Preisanstiegen zu k\u00e4mpfen, erkl\u00e4rte Thomas Schulz, Prokurist bei Creditreform Dresden. Durch die staatlichen Hilfsma\u00dfnahmen h\u00e4tten bisher Insolvenzen jedoch verhindert werden k\u00f6nnen. Die Stadt Dresden meldete am Dienstag 1.256 neue F\u00e4lle sowie 84 Klinikeinweisungen und keine weiteren Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus. Die Inzidenz stieg unterdessen auf 894,8 (Vortag: 798,4). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist nach einer am Mittwoch vom Robert Koch-Institut (RKI) ver\u00f6ffentlichten Statistik wieder gestiegen. Demnach betrug die Zahl der w\u00f6chentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner 1125,0, nachdem sie am Dienstag bei 1082,1 gelegen hatte. Der vergleichsweise starke Anstieg hinge mit einer Vielzahl von Nachmeldungen zusammen, erkl\u00e4rte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Mittwoch. Am Montag konnte nur ein Teil der neu gemeldeten F\u00e4lle an das RKI \u00fcbermittelt werden. Diese seien \u00fcberwiegend am Dienstag nachgemeldet worden, sagte die Sprecherin. &#171;Die insgesamt (&#8230;) an das RKI \u00fcbermittelte Fallzahl erh\u00f6hte sich dadurch erheblich und es resultierte ein starker Anstieg der Tagesinzidenz.&#187; Von Dienstag auf Mittwoch meldeten die Gesundheits\u00e4mter f\u00fcr Sachsen 12.580 Neuinfektionen. Sachsen hat seit l\u00e4ngerem die h\u00f6chste Inzidenz in Deutschland. Die Landkreise Mei\u00dfen und Mittelsachsen weisen mit Werten von 2897,6 beziehungsweise 1684,7 die h\u00f6chsten Inzidenzen auf. Der niedrigste Wert in Sachsen wurde mit 655,1 in der Stadt Leipzig registriert. Sachsen will die Tilgung seiner Schulden aus der Corona-Krise zeitlich strecken. Das teilte Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) am Mittwoch nach einer Eckwerte-Klausur der Regierung zum neuen Doppelhaushalt 2023\/2024 mit. Vorjohann nannte einen Zeitraum von zw\u00f6lf Jahren. Nach den Worten von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) gibt es aber noch sehr unterschiedliche Vorstellungen \u00fcber die Tilgungsfristen. Das m\u00fcsse im Parlament diskutiert werden. Nach den Worten Vorjohanns wird vermutlich nicht der ganze Kreditrahmen ausgesch\u00f6pft. Derzeit zeichne sich eine Inanspruchnahme von 3,1 Milliarden Euro ab. Durch die vierte Pandemie-Welle werde aber noch etwas hinzukommen. Man sei aber &#171;weit weg vom urspr\u00fcnglichen Horrorszenario&#187;, sechs Milliarden Euro in sechs Jahren tilgen zu m\u00fcssen. Die Bew\u00e4ltigung der Corona-Pandemie bringt s\u00e4chsische Krankenh\u00e4user und Kliniken in wirtschaftliche Not. Die Lage sei &#171;dramatisch und prek\u00e4r, das hat Konsequenzen f\u00fcr die Versorgung von Corona &#8212; aber auch anderer Patienten&#187;, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS), Stephan Helm, der Deutschen Presse-Agentur. Momenten seien allein 650 der insgesamt 1500 vorhandenen Intensivbetten mit Covid-19-Erkrankten belegt. Mehr dazu im TAG24-Artikel: &#187; Pandemie versch\u00e4rft wirtschaftliche Lage der Krankenh\u00e4user: &#8216;Arbeiten am Limit&#8217; &#187; Nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern beteiligen sich in Sachsen immer mehr \u00c4rzte an der aktuellen Impfkampagne. Einer, der nie damit aufgeh\u00f6rt hat, ist Dr. Karl-Peter Lippold (76). Seine Impftermine sind bis Ende Januar ausgebucht. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: &#171;S\u00e4chsischer Landarzt impft auch noch mit 76!&#187;. Die Schlie\u00dfung von Reiseb\u00fcros im Zuge der Corona-Schutzma\u00dfnahmen ist nach \u00dcberzeugung des S\u00e4chsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) nicht unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig. Der f\u00fcr Infektionsschutzrecht zust\u00e4ndige Senat hat laut Mitteilung vom Dienstag den ersten Eilantrag gegen die Notfallverordnung des Freistaates abgelehnt, die \u00d6ffnung von Reiseb\u00fcros f\u00fcr Publikum seit dem 22. November untersagt. Der Beschluss im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes ist unanfechtbar. Die Richter sahen die Betriebsschlie\u00dfung als &#171;voraussichtlich rechtm\u00e4\u00dfig&#187; an. Der Freistaat sei verpflichtet, Ma\u00dfnahmen zum Schutz von Leben und Gesundheit zu ergreifen, die einen deutlichen R\u00fcckgang des Infektionsgeschehens erwarten lassen. Hygieneschutzma\u00dfnahmen und 2G-Regel im Sinne der n\u00f6tigen Kontaktreduzierung sind nach Auffassung des Senats weder in Reiseb\u00fcros noch auf dem Weg dahin oder zur\u00fcck so effektiv. Sie k\u00f6nnten &#171;im Interesse des Lebens- und Gesundheitsschutzes&#187; zudem f\u00fcr einen beschr\u00e4nkten Zeitraum online oder per Telefon beraten und arbeiten. Vom k\u00fcnftigen Kanzler Olaf Scholz (63, SPD) kommt eine klare Ansage an Gegner der Corona-Ma\u00dfnahmen: Aggressivem Verhalten w\u00fcrden sich Demokraten entschieden entgegenstellen, sagte der Politiker am Dienstag. Schon am Vorabend stoppte die Polizei in Sachsen unzul\u00e4ssige Demonstrationen, in Th\u00fcringen und Sachsen-Anhalt mehren sich Forderungen nach einer h\u00e4rteren Gangart. Doch bef\u00fcrchten Experten eher noch Zulauf f\u00fcr die Proteste und eine Radikalisierung &#8212; auch wegen der m\u00f6glichen Impfpflicht. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;Hass und Gewalt bei Corona-Protesten: Demonstranten werden immer radikaler&#187;. Sachsens Regierung plant eine moderate Versch\u00e4rfung der Corona-Schutzma\u00dfnahmen. Sie gilt allerdings erst ab einer extrem hohen Sieben-Tage-Inzidenz. &#171;F\u00fcr die Gastronomie soll eine Hotspot-Regelung eingef\u00fchrt werden: Ab einer Inzidenz \u00fcber 1500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sollen die Gastronomie-Betriebe schlie\u00dfen m\u00fcssen&#187;, teilte das Sozialministerium am Dienstag mit. Ansonsten sollen f\u00fcr diese Branche die bisherige 2G-Regel (Geimpfte und Genesene) und die \u00d6ffnungszeit von 6 bis 20 Uhr gelten. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;Ab Inzidenz von 1500: In Sachsens Hotspots m\u00fcssen Restaurants und Kneipen bald schlie\u00dfen!&#187;. Aus Sachsen sind bislang 31 Intensivpatientinnen und -patienten in andere Bundesl\u00e4nder verlegt worden. Die Transporte gingen nach Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Die Anmeldungen einiger Patienten, die urspr\u00fcnglich auf der Warteliste standen, wurden demnach von den Kliniken in der Zwischenzeit zur\u00fcckgezogen. Weitere Patienten seien derzeit noch nicht \u00fcber das Kleeblatt-System angemeldet worden. Es werde abgewartet, wie sich die Belegungssituation in den Kliniken in den kommenden Tagen entwickele, hie\u00df es. Mit dem Ausbau der Infrastruktur hat sich die Zahl der w\u00f6chentlichen Impfungen in Regie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Sachsen mehr als verdoppelt. Sie erh\u00f6hte sich nach Angaben vom Dienstag im November von etwa 22.000 auf fast 51.000. Dabei nahmen vor allem Auffrischungsimpfungen zu, die sich fast verdreifachten. &#171;Aber auch die Erstimpfungen sind angestiegen, wenn auch moderat&#187;, sagte ein DRK-Sprecher. Seit der letzten Novemberwoche seien es deutlich mehr als zuvor &#8212; nach einem pl\u00f6tzlichen Sprung von knapp 5700 auf fast 11.000. &#171;Die Impfkampagne hat deutlich angezogen mit einem massiven Ausbau der Kapazit\u00e4ten&#187;, sagte der DRK-Sprecher. Seit dem 3. Dezember steht auch das Online-Buchungsportal f\u00fcr die Termine in Impfpunkten und reaktivierten Impfzentren zur Verf\u00fcgung. &#171;Terminfrei sind nur Sonderimpfaktionen.&#187; Das DRK steuert nach eigenen Angaben nur etwa ein Drittel der Kapazit\u00e4t zur Impfkampagne im Freistaat bei, den Gro\u00dfteil tr\u00e4gt die niedergelassene \u00c4rzteschaft. An den Corona-Protesten sind nach Einsch\u00e4tzung des Extremismusforschers Oliver Decker zunehmend bislang unauff\u00e4llige B\u00fcrger neben extremen Rechten beteiligt. &#171;Im Grunde haben wir Menschen, die bislang nicht einmal wegen Falschfahrens auff\u00e4llig geworden sind, die aber durch Themen, die sie stark emotional betreffen, ansprechbar werden f\u00fcr die organisierte Rechte&#187;, sagte der Direktor des Kompetenzzentrums f\u00fcr Rechtsextremismus- und Demokratieforschung an der Universit\u00e4t Leipzig am Dienstag. Gleichzeitig mobilisiere die gewaltbereite Rechte und nutze die Corona-Pandemie, um die Mitte der Gesellschaft zu erreichen. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;Extremismus-Forscher: Rechte aktivieren bei Corona-Protesten bislang unauff\u00e4llige B\u00fcrger&#187;. Sachsen verzichtet trotz hoher Corona-Zahlen auf vorgezogene Weihnachtsferien f\u00fcr Kinder und Jugendliche. Der Schul- und Kitabetrieb soll unter den bekannten Hygieneregeln bis zu den regul\u00e4ren Weihnachtsferien weiterlaufen, teilte das Kultusministerium am Dienstag mit. Darauf habe sich die Regierung am Dienstag in den Eckpunkten zur neuen Schul- und Kita-Coronaverordnung verst\u00e4ndigt. Die Weihnachtsferien beginnen in Sachsen regul\u00e4r am 23. Dezember und enden am 2. Januar 2022. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;Keine l\u00e4ngeren Weihnachtsferien f\u00fcr Sachsens Sch\u00fcler&#187;. In Sachsen gibt es erneut einen Verdachtsfall der neuen, als besorgniserregend eingestuften Coronavirus-Variante Omikron. Erste Meldungen aus einem Labor wiesen darauf hin, teilte das Landratsamt des Vogtlandkreises mit. Eine endg\u00fcltige Best\u00e4tigung erfolge durch ein Referenzlabor. Das Ergebnis werde im Laufe der Woche erwartet. Betroffen ist demnach eine Frau (34), die Ende der vergangenen Woche aus S\u00fcdafrika zur\u00fcckgekehrt war. Ein Schnelltest fiel positiv aus. Der anschlie\u00dfend angeordnete PCR-Test ergab dann erste Hinweise auf die Virusvariante. Die Frau hat nach Angaben des Landratsamtes bislang keine Symptome und ist vollst\u00e4ndig geimpft. Der erste Verdachtsfall bei einem Mann (37) der neuen Coronavirus-Variante Omikron in Sachsen hatte sich nicht best\u00e4tigt. Die Stadt Dresden meldete am Dienstag 1015 neue F\u00e4lle sowie 69 Klinikeinweisungen. Eine weitere Person starb am Coronavirus. Die Inzidenz sank unterdessen auf 798,4 (Vortag: 923,2). Ob der starke R\u00fcckgang wirklich repr\u00e4sentativ ist, ist unklar. Die Gesundheits\u00e4mter k\u00f6nnen aufgrund der \u00dcberbelastung nicht alle F\u00e4lle p\u00fcnktlich melden. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist nach einer am Dienstag vom Robert Koch-Institut (RKI) ver\u00f6ffentlichten Statistik deutlich gesunken. Demnach betrug die Zahl der w\u00f6chentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Dienstag 1082,1, nachdem sie am Montag bei 1234,4 gelegen hatte. Allerdings gibt es starke Zweifel an den Zahlen, weil offensichtlich nicht alle Daten aus dem Freistaat an das RKI \u00fcbermittelt werden konnten. Der Grund sei bisher unbekannt, teilte das Sozialministerium in Dresden auf Anfrage mit. Bei der \u00dcbertragung habe es keine Fehlermeldung gegeben. Die Daten seien am Dienstagfr\u00fch noch einmal per Mail an das RKI geschickt worden. Sachsens Sozialministerin Petra K\u00f6pping (SPD) hatte wiederholt klargestellt, dass wegen \u00dcberlastung der \u00c4mter wom\u00f6glich nicht alle Infektionszahlen p\u00fcnktlich gemeldet werden k\u00f6nnen. Von Montag auf Dienstag meldeten die Gesundheits\u00e4mter f\u00fcr Sachsen 949 Neuinfektionen. Auch diese Angabe gibt einen Hinweis darauf, dass nicht alle F\u00e4lle vom RKI erfasst sein k\u00f6nnen. Am Montag lag die Anzahl der Neuinfektionen noch bei 4242. Weil wegen der Corona-Lage die Weihnachtsm\u00e4rkte nicht stattfinden, stauen sich die Internet-Bestellungen von Pulsnitzer Pfefferkuchen. Welche Schwerstarbeit das f\u00fcr H\u00e4ndler bedeutet, lest Ihr im Artikel: Nach Absage der Weihnachtsm\u00e4rkte: Jetzt werden auch noch die Pfefferkuchen knapp. Etwa 30 Ordnungswidrigkeiten wurden bei der Corona-Demo in Bautzen am Montagabend festgestellt. Mehr dazu lest Ihr im Artikel: Journalist bei Angriff verletzt: Polizei zieht Bilanz nach Corona-Demo in Bautzen. Der Dresdner Politikwissenschaftler Hans Vorl\u00e4nder (67) sieht einen Beweggrund von Teilnehmern an Corona-Protesten darin, in einer Gemeinschaft aufzugehen. &#171;Die Demonstrationen dienen der Gemeinschaftsbildung. Sie locken Menschen aus ihren H\u00e4usern, die sich dort stundenlang in sozialen Netzen gewappnet und mit selektiven Informationen aufmunitioniert haben&#187;, sagte der Professor auf Anfrage. &#171;Indem sie an einem Adventssonntag oder an einem Montag durch ihr Dorf oder ihre Stadt laufen, teilen sie gemeinsam Sorgen und Eindr\u00fccke und best\u00e4rken sich wechselseitig in ihrem selbsterkl\u00e4rten Widerstand. Diesen Faktor der Vergemeinschaftung sollte man nicht untersch\u00e4tzen.&#187; Der Protest werde so zu einem identit\u00e4tsstiftenden Moment, der sich zu einer Gruppenloyalit\u00e4t, einem Zwang, der Gruppe zu Folge zu leisten, ausw\u00e4chst, sagte Vorl\u00e4nder: &#171;Da wieder herauszukommen, ist schwierig. Eine Impfpflicht k\u00f6nnte ein gesichtswahrender Ausgang sein.&#187; Die Polizei hat am Montagabend in Bautzen einen gr\u00f6\u00dferen Corona-Protest unterbunden. Es seien rund 350 Menschen in Richtung der Bautzener Innenstadt unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Sie seien gestoppt worden und von 30 Beteiligten seien die Personalien aufgenommen worden. Impfwillige k\u00f6nnen sich an diesem Freitag in der Dresdner Semperoper immunisieren lassen &#8212; und gleich auch noch ein Kulturprogramm erleben. Mehr Infos zum Thema findet Ihr hier: Pieksen mit Musik-Untermalung: Semperoper und Staatstheater starten Impf-Aktion. CDU-Generalsekret\u00e4r Paul Ziemiak (36) hat den Fackelaufmarsch von Gegnern der staatlichen Corona-Politik vor dem Haus der s\u00e4chsischen Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) scharf kritisiert. &#171;Einen Aufmarsch mit brennenden Fackeln, so etwas darf es nicht geben, und erinnert an dunkelste Kapitel&#187;, sagte er am Montag nach einer Sitzung des CDU-Pr\u00e4sidiums. &#171;Deswegen volle Solidarit\u00e4t von unserer Seite mit ihr und mit allen, die sich einsetzen f\u00fcr den Dialog und vor allem f\u00fcr die Aufkl\u00e4rung in diesen Zeiten der Corona-Pandemie.&#187; Sachsens Landtag hat am Montag die epidemische Lage im Freistaat festgestellt und so die rechtliche Grundlage f\u00fcr eigene Schutzma\u00dfnahmen in der Corona-Pandemie geschaffen. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Landtag stellt epidemische Lage in Sachsen fest! Kommen nun neue Corona-Ma\u00dfnahmen? Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46, CDU) hat die AfD f\u00fcr die Zuspitzung der Corona-Pandemie im Freistaat mitverantwortlich gemacht. &#171;Sie tragen eine gro\u00dfe Verantwortung daf\u00fcr, wie das derzeit in diesem Land ist&#187;, sagte er am Montag in einer Rede zur Feststellung der epidemischen Lage in Sachsen. Dabei ging er auch auf das Schicksal des AfD-Landtagsabgeordneten Ivo Teichmann (54) ein, der am Wochenende seine schwere Covid-19-Erkrankung \u00f6ffentlich gemacht hatte. Kretschmer zollte ihm daf\u00fcr Respekt und w\u00fcnschte baldige Genesung. Doch w\u00e4hrend Teichmann im Krankenhaus liege, habe die AfD zur gleichen Zeit etwa in Pirna f\u00fcr eine Demonstration gegen das Impfen und eine angebliche &#171;Corona-Diktatur&#187; mobilisiert, sagte Kretschmer. Das Verhalten der Partei habe einen gro\u00dfen Schaden provoziert. &#171;Nat\u00fcrlich macht es etwas mit einer Gesellschaft, wenn eine politische Kraft, die in einem Parlament sitzt mit Abgeordneten, st\u00e4ndig wissenschaftliche Fakten, wissenschaftliche Notwendigkeiten leugnet (&#8230;). Das hat nichts, gar nichts mit Oppositionsarbeit zu tun. Das ist billiger Populismus.&#187; Die Stadt meldete am heutigen Montag 1718 neue Infektionen. 51 Personen mussten ins Krankenhaus, sechs Menschen starben. Die Inzidenz stieg auf 923,2 (Vortag 906,6). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der w\u00f6chentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Montag mit 1234,4 an, nachdem sie am Sonntag bei 1227,1 gelegen hatte. Sachsen hat damit bundesweit mit weitem Abstand die h\u00f6chste Inzidenz vor den Nachbarl\u00e4ndern Th\u00fcringen (1040,5) und Sachsen-Anhalt (861). Bundesweit lag die Inzidenz am Montag laut RKI bei 441,9. Von Sonntag auf Montag meldeten die Gesundheits\u00e4mter dem RKI fast 5000 Neuinfektionen. Zudem wurden drei weitere Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Die Zahlen k\u00f6nnten allerdings auch h\u00f6her liegen, etwa weil am Wochenende einige neue F\u00e4lle verz\u00f6gert gemeldet werden. Die Landkreise Mei\u00dfen und Mittelsachsen weisen mit Werten von 2328,1 beziehungsweise 2099,4 die bundesweit h\u00f6chsten Inzidenzen auf. Der niedrigste Wert in Sachsen wurde mit 686,5 in der Stadt Leipzig registriert. Nach dem Fackelaufmarsch vor dem Privathaus der s\u00e4chsischen Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) hat Landesinnenminister Roland W\u00f6ller (51, CDU) ein rigoroses Vorgehen bei Verst\u00f6\u00dfen gegen Corona-Regeln gefordert. Mehr Informationen findet Ihr in unserem TAG24-Artikel &#187; W\u00f6ller fordert &#171;Schnellprozesse&#187; bei Corona-Verst\u00f6\u00dfen: &#171;Sind rigoros zu ahnden!&#187; &#187; Die Ausgangssperre f\u00fcr Ungeimpfte wird wieder aufgehoben! Grund daf\u00fcr ist die Inzidenz, die wieder unter dem Schwellenwert 1000 liegt. Am Montag lag die Inzidenz in Dresden den dritten Tag in Folge unter 1000. Sie betrug laut RKI 923,3. Mehr Infos gibt&#8217;s in unserem TAG24-Artikel &#187; Ausgangssperre in Dresden f\u00fcr Ungeimpfte wird-wieder aufgehoben &#187; Seit Wochen mobilisieren Gegner der Corona-Politik in Sachsen. Nach den bedrohlichen Szenen vor dem Haus von Ministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) k\u00f6nnte es an diesem Montag einen neuen H\u00f6hepunkt des Protests geben. Denn: Der S\u00e4chsische Landtag will am Montag (13 Uhr) \u00fcber die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden. Nach dem Entsetzen \u00fcber den Fackelaufmarsch vor dem Privathaus von Sachsens Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping bereitet sich die Polizei in Dresden auf einen Gro\u00dfeinsatz vor. Mehr erfahrt Ihr in unserem TAG24-Artikel &#187; Dresdner Polizei r\u00fcstet sich vor Landtag: Sachsen entscheidet heute \u00fcber die epidemische Lage! &#187; Die Polizei in Sachsen ist am Sonntagabend weiter in mehreren St\u00e4dten gegen nicht genehmigte Kundgebungen von Gegnern der Corona-Politik eingeschritten. So hatten sich den Angaben nach mehrere hundert Menschen nahe dem Neustadtplatz in Plauen versammelt und seien losgezogen. Der Zug sei teilweise auf rund 830 Teilnehmer angewachsen. Ein zweiter Aufzug mit \u00fcber 30 Menschen konnte kurz nach Beginn gestoppt werden. Verbotene Versammlungen gab es au\u00dferdem in Auerbach (Vogtlandkreis), Kirchberg (Landkreis Zwickau) und Penig (Mittelsachsen). Es seien zahlreiche Personalien festgestellt und Platzverweise ausgesprochen worden. Viele Teilnehmer m\u00fcssten mit Anzeigen unter anderem wegen eines verbotenen Aufzugs rechnen. Der S\u00e4chsische Landtag will am Montag \u00fcber die Feststellung der epidemischen Lage im Freistaat entscheiden. In der Begr\u00fcndung ihres Antrages macht die s\u00e4chsische Regierung auf die dramatische Lage aufmerksam. Bei einer Fortdauer der derzeitigen Dynamik k\u00f6nne sich die ohnehin schon hohe Inzidenz bis Jahresende auf bis zu 2800 erh\u00f6hen. Am Freitag hatte das Robert Koch-Institut f\u00fcr Sachsen eine Corona-Wocheninzidenz von 1224,7 ermittelt. Das ist der mit Abstand h\u00f6chste Wert in Deutschland. Er gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche an. Mit der Feststellung der epidemischen Lage will die Landesregierung Rechtssicherheit f\u00fcr eine Fortsetzung bestehender Schutzma\u00dfnahmen und ihre m\u00f6gliche Erweiterung erlangen. Parallel zur Landtagssitzung wird ein Protest von Kritikern der Schutzma\u00dfnahmen erwartet. Die Polizei bereitet sich auf einen Gro\u00dfeinsatz vor, da auch Extremisten \u00fcber die sozialen Netzwerke zur Teilnahme aufriefen. Die Inzidenz in Dresden ist den zweiten Tag in Folge unter 1000. Lag sie am Samstag noch bei 973,0 war sie am Sonntag bei 906,6. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen stagniert auf sehr hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der w\u00f6chentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Sonntag mit 1227,1 an &#8212; und damit kaum ver\u00e4ndert im Vergleich zum Vortag (1235,1). Sachsen hat damit bundesweit mit weitem Abstand die h\u00f6chste Inzidenz vor den Nachbarl\u00e4ndern Th\u00fcringen (1036,7) und Sachsen-Anhalt (841,3). Bundesweit lag die Inzidenz am Sonntag laut RKI bei 439,2. Drei s\u00e4chsische Regionen haben eine Inzidenz \u00fcber 2000: Die Landkreise Mittelsachsen (2208,5), Mei\u00dfen (2014,8) und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (2008,4), die auch bundesweite Spitzenreiter bei der Inzidenz sind. Am niedrigsten ist die Infektionsrate zurzeit in Leipzig (647,7). Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla (46) hat die Proteste von Gegnern der Corona-Politik vor dem Wohnhaus der s\u00e4chsischen Gesundheitsministerin, Petra K\u00f6pping (63, SPD) kritisiert. &#171;Friedlicher Protest gegen einen Impfzwang ist ein Grundrecht. Der Schutz der Privatsph\u00e4re auch!&#187;, schrieb der aus Sachsen stammende Parteichef am Samstag auf Twitter. Und weiter: &#171;Der Fackelmarsch vor dem Haus von Petra Koepping ist unbedingt zu verurteilen.&#187; Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;AfD-Chef Chrupalla kritisiert Fackel-Marsch vor Haus von Sachsens Gesundheitsministerin&#187;. In Sachsen haben sich mehrere hundert Menschen in Krankenh\u00e4usern gemeldet, um dort dem v\u00f6llig \u00fcberlasteten Klinik-Personal zu helfen. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: &#171;An einem Tag! 600 Freiwillige melden sich in s\u00e4chsischen Kliniken, um zu helfen!&#187;. Baden-W\u00fcrttembergs Ministerpr\u00e4sident, Winfried Kretschmann (73, Gr\u00fcne), hat die Proteste von Gegnern der Corona-Politik vor dem Wohnhaus der s\u00e4chsischen Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) scharf verurteilt. &#171;Das sind Methoden, die hat die SA erfunden&#187;, kritisierte er am Samstag beim Gr\u00fcnen-Landesparteitag in Heidenheim in Erinnerung an die Kampforganisation der NSDAP. &#171;Das sind ganz schlimme Entgleisungen&#187;, sagte Kretschmann zum SWR. Fackelaufz\u00fcge vor einer Politikerwohnung habe man von der SA im Dritten Reich gekannt. Auf die Frage, ob \u00c4hnliches wie in Sachsen auch im S\u00fcdwesten passieren k\u00f6nnte, antwortete der Ministerpr\u00e4sident: &#171;Das kann nat\u00fcrlich \u00fcberall passieren. Ich hoffe es nicht, dass es passiert und ich hoffe, dass das ein Beispiel ist f\u00fcr alle, dass so etwas auf gar keinen Fall geht.&#187; Kretschmann r\u00e4umte ein, eine allgemeine Impfpflicht w\u00e4re &#171;eine enorme Zumutung&#187; f\u00fcr die Gegner der Corona-Politik. Doch solchen Demonstranten m\u00fcssten die Beh\u00f6rden entschieden entgegentreten. &#171;Gegen die werden wir uns als wehrhafte Demokratie zu erweisen wissen&#187;, sagte er. Die designierte neue Regierende B\u00fcrgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey (43, SPD), fordert nach dem Fackel-Aufmarsch von Gegnern der Corona-Ma\u00dfnahmen vor dem Privathaus der s\u00e4chsischen Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) strafrechtliche Konsequenzen. &#171;Es geht darum, dass wir eine klare Grenze ziehen zwischen freier Meinungs\u00e4u\u00dferung und Hass und Hetze&#187;, sagte Giffey am Samstag am Rande eines SPD-Parteitags in Berlin dem Sender Phoenix. &#171;Wenn Menschen, weil sie sich politisch einsetzen und engagieren, angegriffen, in ihrem Privatleben bedroht und bedr\u00e4ngt werden, wenn sie mit Hass und Hetze umgehen m\u00fcssen &#8212; das ist keine freie Meinungs\u00e4u\u00dferung mehr, sondern hier geht es um Straftaten, und die m\u00fcssen ganz klar geahndet werden.&#187; Gegner der Corona-Politik hatten am Freitagabend laut rufend mit Fackeln und Plakaten vor K\u00f6ppings Wohnhaus im s\u00e4chsischen Grimma protestiert. Wegen der hohen Infektionszahlen sind Hotels und Pensionen in Sachsen nur noch f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisende ge\u00f6ffnet. Den Betreibern und dem Personal geht es &#8212; auf gut Deutsch &#8212; dreckig. Hotelier Ralf Schibelius (44) will sich das nicht l\u00e4nger gefallen lassen und klagt. Alles dazu im TAG24-Artikel: &#187; Kein Bock auf Schlie\u00dfung: Erste Hotels in Sachsen klagen gegen Corona-Notverordnung &#187; Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Samstag mit 1235,1 an &#8212; nach einem Wert von 1224,7 am Vortag. Sachsen bleibt damit mit Abstand das Bundesland mit der h\u00f6chsten Inzidenz &#8212; gefolgt von Th\u00fcringen (1026,5) und Sachsen-Anhalt (832,7). Innerhalb des Freistaats sind besonders die Landkreise Mittelsachsen (2143,8) und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (2010,9) stark betroffen. Unter der Hotspot-Schwelle von 1000 liegen nur die St\u00e4dte Leipzig (688,5), Dresden (973,0) sowie die Landkreise G\u00f6rlitz (946,3) und Zwickau (912,7). Seit Beginn der Pandemie sind im Freistaat laut RKI 533.734 Covid-19-F\u00e4lle und 11.209 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Am Samstag kamen 9090 Infektionen dazu und 62 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus. Bei der Bek\u00e4mpfung der Pandemie sind schnelle Entscheidungen das A und O. In der Dresdner CDU sieht man das anscheinend anders. Im Gesundheitsausschuss, der am Freitag extra zu einer Sondersitzung zusammengekommen war, um \u00fcber weitere Ma\u00dfnahmen zu entscheiden, sorgte Stadtr\u00e4tin Daniela Walter (49, CDU) f\u00fcr eine Hebung in den Stadtrat. Eine von OB Dirk Hilbert (50, FDP) geforderte wichtige Entscheidung wird damit um zwei Wochen verschoben. Die Hintergr\u00fcnde lest Ihr im TAG24-Artikel &#187; Dresdens Corona-Fahrplan verz\u00f6gert sich weiter &#171;. In der Debatte um h\u00e4rtere Pandemie-Ma\u00dfnahmen warnt der Chef der Kinder- und Jugendklinik der Dresdner Uniklinik, Prof. Reinhard Berner, vor den Folgen von Kita- und Schulschlie\u00dfungen. Seinen Appell k\u00f6nnt Ihr im TAG24-Artikel &#187; Kinderarzt warnt vor Kita- und Schulschlie\u00dfungen &#187; lesen. Es h\u00e4tte so sch\u00f6n sein k\u00f6nnen. Gl\u00fchwein schl\u00fcrfen, im Lichterglanz einen Stollen einkaufen, einen R\u00e4uchermann mit nach Hause nehmen. Auch wenn die kleinen Freuden nach der coronabedingten Absage nicht mehr an einem Platz versammelt sind, man kann sie an verschiedenen Orten erleben und genie\u00dfen. Im TAG24-Artikel &#187; Trost f\u00fcr den abgesagten Budenzauber: Hier gibt&#8217;s Striezelmarkt-Leckereien &#187; gibt es die Striezelmarkt-Alternativen. In Freiberg hat es am Freitag erneut Proteste gegen die aktuelle Corona-Politik gegeben.30 Personen drohe nun jeweils ein Bu\u00dfgeld in H\u00f6he von 250 Euro, teilte die Polizei mit. Wegen der dramatischen Lage im Freistaat sind gem\u00e4\u00df der s\u00e4chsischen Corona-Notfallverordnung derzeit nur Versammlungen mit h\u00f6chstens zehn Menschen erlaubt &#8212; und nur an einem festen Ort. Gegen 17.45 Uhr habe sich eine mittlere zweistellige Anzahl von Teilnehmern am Albertpark versammelt, teilte die Polizei mit. &#171;Die Polizisten sprachen diese an und wiesen sie auf die geltenden Beschr\u00e4nkungen, die sich aus der S\u00e4chsischen Corona-Notfallverordnung ergeben, hin.&#187; Ungeachtet dessen h\u00e4tten sich einige von ihnen gegen 18.00 Uhr in Bewegung gesetzt und seien \u00fcber die Gehwege in Richtung Bahnhof gelaufen. Gegen 18.15 Uhr stoppten die Einsatzkr\u00e4fte den Aufzug und umschlossen die Teilnehmer, wie es weiter hie\u00df. Hunderte Menschen in Sachsen sind dem Aufruf des Gesundheitsministeriums gefolgt, die \u00fcberlasteten Krankenh\u00e4user zu unterst\u00fctzen. Binnen eines Tages h\u00e4tten sich 600 Freiwillige gemeldet, teilte das Ministerium am Freitag beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Das Gesundheitsministerium hatte am Donnerstag ein neues Online-Portal f\u00fcr Freiwillige er\u00f6ffnet, die in der angespannten Corona-Lage in den s\u00e4chsischen Krankenh\u00e4usern aushelfen wollen. Es richtet sich vor allem an Pflegepersonal sowie \u00c4rzte &#8212; beide Gruppen auch im Ruhestand &#8212; und an Medizinstudierende, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. Gesucht werden auch Helferinnen und Helfer, die etwa Transporte \u00fcbernehmen oder kranken Mahlzeiten reichen. Die s\u00e4chsische Landesregierung schlie\u00dft eine Verdoppelung des aktuell schon extrem hohen Corona-Inzidenzwertes bis Jahresende nicht aus. &#171;Bei sich fortsetzender Dynamik kann angenommen werden, dass die Inzidenz bis Ende Dezember bis zirka 2800 ansteigen wird, bis sie dann bis Ende Januar auf das jetzige Niveau wieder abfallen wird&#187;, hei\u00dft es im Antrag der Regierung f\u00fcr die Sondersitzung des Landtages am Montag. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zur Horror-Prognose f\u00fcr die s\u00e4chsische Corona-Inzidenz. Die Polizei in Dresden bereitet sich auf einen Polizeieinsatz wegen einer geplanten Demonstration am Montag gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen vor dem s\u00e4chsischen Landtag vor. Insbesondere in den sozialen Netzwerken werde zu dem Protest aufgerufen, teilte die Polizei am Freitag mit. &#171;Auch Extremisten mobilisieren f\u00fcr einen Protest vor dem S\u00e4chsischen Landtag. Unsere Gefahrenprognose, Grundlage unserer Einsatztaktik, ist damit eine ganz andere als an den vergangen Montagen&#187;, sagte Polizeipr\u00e4sident J\u00f6rg Kubiessa laut Mitteilung. Im Ergebnis enge das den Ermessensspielraum der Polizei deutlich ein. &#171;Eine h\u00e4rtere Gangart der Polizei wird die logische Konsequenz sein &#8212; nat\u00fcrlich unter Ber\u00fccksichtigung des Grundsatzes der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit bei der Wahl unserer Mittel&#187;, so Kubiessa. Der Polizei-Einsatz soll sich demnach auf den Schutz des Landtages konzentrieren, auf die Absicherung des Impfzentrums und die Unterbindung verbotener Ansammlungen. Die s\u00e4chsischen Apotheken sind grunds\u00e4tzlich zum Impfen bereit. &#171;Wenn wir in dieser aktuell sehr ernsten Lage dazu beitragen k\u00f6nnen, dass mehr Menschen durch die Corona-Impfung gesch\u00fctzt sind, sind wir nat\u00fcrlich dazu bereit, unsere \u00e4rztlichen Kollegen weitergehend zu unterst\u00fctzen und auch in den Apotheken kurzzeitig Impfungen anzubieten&#187;, erkl\u00e4rte die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der S\u00e4chsischen Apothekerverbandes am Freitag auf Anfrage. Allerdings m\u00fcssten daf\u00fcr die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden und eine medizinische Schulung des Impfpersonals erfolgen. Zudem werde man wegen der hohen Arbeitsbelastung durch B\u00fcrgertestung, Verteilung der Impfstoffe und durch die Pandemie bedingte Personalengp\u00e4sse dieses Angebot nicht fl\u00e4chendeckend machen k\u00f6nnen, hie\u00df es. &#171;Weshalb wir die Booster-Impfung in den Apotheken nur als zus\u00e4tzliches Angebot mit einem f\u00fcr die Vorbereitung notwendigen zeitlichen Vorlauf sehen.&#187; Wegen der dramatischen Lage an Schulen und Kitas hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) umgehend Ma\u00dfnahmen gefordert. Die GEW kritisiert, dass das Kultusministerium und ein Gro\u00dfteil der Politik wohl gedacht h\u00e4tten, dass die Pandemie vorbei sei. Mehr dazu lest Ihr im Artikel: &#187; Katastrophe mit Ansage&#187;: Gewerkschaft fordert Sofortma\u00dfnahmen an Schulen und Kitas. Seit dem vergangenen Montag d\u00fcrfen Hotels, Pensionen und Campingpl\u00e4tze in Sachsen keine Touristen mehr aufnehmen &#8212; gegen dieses Beherbergungsverbot zieht der Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband (Dehoga) Sachsen jetzt vor Gericht. Der Verband unterst\u00fctzt einen betroffenen Hotelier aus Eibenstock (Erzgebirgskreis) bei seinem Normenkontrollverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Bautzen, wie er am Freitag mitteilte. Offiziell erhoben wird die Klage von Ralf Schibelius, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hotels am B\u00fchl ist. Die Lage sei f\u00fcr sein Haus dramatisch, sagte Schibelius bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. &#171;Wir haben am 19. November recht sp\u00e4t abends erfahren, dass ab dem 22. November ein Beherbergungsverbot besteht&#187;, sagte er. F\u00fcr das Hotel bleibe abgesehen vom Au\u00dfer-Haus-Verkauf von Speisen derzeit nichts \u00fcbrig, weil Gesch\u00e4ftsreisende f\u00fcr die Einrichtung nicht interessant seien. &#171;Wir rechnen bis Ende des Jahres mit einem Umsatzverlust von 600 000 Euro, der nicht mehr aufzuholen ist.&#187; Die Klage sollte noch am Freitag an das Oberverwaltungsgericht Bautzen gehen. In Dresden k\u00f6nnen Personen ab 70 Jahre wieder mit dem Taxi zur Impfung in das Impfzentrum in der Messe fahren. Wie die Stadt Dresden am Freitag mitteilte, ist ein Eigenanteil von zehn Euro pro Strecke zu zahlen, die Differenz der Fahrtkosten \u00fcbernimmt die Stadt. F\u00fcr Dresden-Pass-Inhaber werden die Kosten komplett \u00fcbernommen. Die Fahrt k\u00f6nnen Einzelpersonen oder Paare eines Hausstandes mit Wohnsitz in Dresden beanspruchen. Zus\u00e4tzlich kann eine Begleitperson mitgenommen werden. &#171;Gerade im Winter bei Gl\u00e4tte und kalten Temperaturen ist die sichere Fahrt mit dem Impftaxi von &#8216;T\u00fcr zu T\u00fcr&#8217; sinnvoll, damit \u00e4ltere Menschen die f\u00fcr sie so wichtige Corona-Schutzimpfung wahrnehmen k\u00f6nnen&#187;, sagte Dresdens Oberb\u00fcrgermeister Dirk Hilbert (FDP) laut Mitteilung von Freitag. Impftaxis k\u00f6nnen bei der Dresdner Taxigenossenschaft t\u00e4glich zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr unter der Rufnummer 0351\/211211 gebucht werden. Das Impfzentrum Dresden hat montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr ge\u00f6ffnet. In dem Impfzentrum werden sowohl Erst- und Zweitimpfungen als auch Auffrischungsimpfungen angeboten. Impftermine k\u00f6nnen ab dem heutigen Freitag von 13.00 Uhr an unter sachsen.impfterminvergabe.de gebucht werden. Die Stadt meldete am heutigen Freitag 1034 neue Infektionen. 46 Personen mussten ins Krankenhaus, zehn Menschen starben. Die Inzidenz stieg erneut an und liegt nun bei 1005,5. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Freitag mit 1224,7 an. Am Donnerstag lag der Wert bei 1180,1, am Mittwoch bei 1209,4. Sachsen bleibt mit Abstand der Corona-Hotspot Deutschlands &#8212; gefolgt von Th\u00fcringen (1013,6) und Sachsen-Anhalt (757,2) Fast alle Kreise und St\u00e4dte in Sachsen lagen mit ihren Inzidenzen laut RKI am Freitag \u00fcber der 1000er-Schwelle. Lediglich die Landkreise Nordsachsen (992,2), Zwickau (962,1) und der Vogtlandkreis (961,1) sowie die Stadt Leipzig (696,9) bewegten sich noch darunter. Die h\u00f6chste bundesweite Inzidenz hat den Angaben zufolge der Landkreis Mittelsachsen (2062,5). Seit Beginn der Pandemie sind im Freistaat laut RKI 524 645 Covid-19-F\u00e4lle und 11.147 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Am Freitag kamen 11 576 Infektionen dazu und 68 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus. In der Debatte um h\u00e4rtere Pandemie-Ma\u00dfnahmen warnt der Chef der Kinder- und Jugendklinik des Dresdner Universit\u00e4tsklinikums, Reinhard Berner, vor den Folgen von Kita- und Schulschlie\u00dfungen. Man habe in den vorherigen Corona-Wellen &#171;bitteres Lehrgeld&#187; gezahlt. Nicht nur die Bildung werde behindert, in vielen Studien sei deutlich geworden, &#171;wie krank die Kinder werden ohne Schule und Kita&#187;. So h\u00e4tten etwa der Missbrauch von Substanzen und Medien sowie Fettleibigkeit zugenommen sowie sich chronische und psychische Erkrankungen versch\u00e4rft. &#171;Und diese Effekte sind substanziell.&#187; Man k\u00f6nne die Einrichtungen mit Testungen, bekannten Hygienema\u00dfnahmen und gro\u00dfz\u00fcgigem Quarant\u00e4nemanagement in dem Wissen offenhalten, dass Kinder einen relativ milden Verlauf haben. Das sehr regelm\u00e4\u00dfige Testen von Kindern in den Schulen habe ja genau den Zweck, Infektionsf\u00e4lle fr\u00fchzeitig zu erfassen und zu isolieren. Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) schlie\u00dft bei einem anhaltenden Anstieg der Corona-Infektionszahlen in Sachsen noch h\u00e4rtere Einschnitte nicht aus. &#171;Wenn wir in der kommenden Woche nicht eine deutliche Beruhigung sehen, m\u00fcssen wir nacharbeiten&#187;, sagte Kretschmer (CDU) am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung &#171;Maybrit Illner&#187;. &#171;Wir brauchen die rechtlichen Instrumente, um die Welle zu brechen, den Lockdown zu verf\u00fcgen, wo es sein muss, regional&#187;, sagte er mit Blick auf das neue Infektionsschutzgesetz. &#171;Ansonsten sind wir blank.&#187; &#171;Wenn die Zahlen bei uns nicht sinken, und das m\u00fcssen sie auf mindestens ein Zehntel der derzeitigen,&#8230;., dann muss nachgesteuert werden&#187;. Das schlie\u00dfe Kontaktbeschr\u00e4nkungen auch f\u00fcr Geimpfte ein. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach machte Hoffnung: Die allerj\u00fcngsten Daten &#171;zeigen eine sehr positive Tendenz; wir sehen hier die Wirkung der Ma\u00dfnahmen&#187;. Kretschmer h\u00e4lt inzwischen eine Impfpflicht f\u00fcr richtig. Die Situation sei anders als vor einem Dreivierteljahr und die Zeit daf\u00fcr reif. &#171;Wir sehen, der Impfstoff ist sicher.&#187; Nun steht es fest: Theaterauff\u00fchrungen und Konzerte wird es auf st\u00e4dtischen B\u00fchnen in diesem Jahr nicht mehr geben. Die Staatstheater hatten mit einer Verl\u00e4ngerung ihrer bis 12. Dezember vorgesehenen Spielzeitpause bis zum 9. Januar vorgelegt, die st\u00e4dtischen Kultureinrichtungen ziehen nun nach. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: &#171;In diesem Jahr bleibt der Vorhang zu: St\u00e4dtische Kultureinrichtungen bis 9. Januar dicht&#187;. In Dresdens Randgebieten gibt es teils gar keine Corona-Testzentren &#8212; nachdem TAG24 \u00fcber das Problem berichtete, reagiert jetzt auch das Rathaus. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: &#171;Rentner darf nicht mit dem Bus zum Testcenter: So reagiert die Stadt!&#187; Seit gut einer Woche gilt in Sachsens Bussen und Bahnen 3G und die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken. Die Einhaltung dieser Regeln zu kontrollieren, ist unter anderem die Aufgabe von Polizei-Oberkommissar Kahl (30). Mehr dazu findet Ihr hier: &#171;In Bus und Bahn gilt 3G: Mit der Polizei auf Corona-Kontrolle&#187;. Der Dresdner Oberb\u00fcrgermeister Dirk Hilbert (50, FDP) pl\u00e4diert f\u00fcr einen Lockdown vor Weihnachten in Sachsen. Mehr dazu hier: &#187; Noch vor Weihnachten: OB Hilbert f\u00fcr Lockdown in Sachsen &#187; Die Bundesl\u00e4nder ben\u00f6tigen nach Ansicht des s\u00e4chsischen Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer (46, CDU) auch k\u00fcnftig alle erforderlichen Instrumente im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Mehr dazu hier: &#187; Vorerst kein kompletter Lockdown in Sachsen: Wellenbrecher dauert wohl \u00fcber Weihnachten an &#187; Das Dresdner Hotel Taschenbergpalais Kempinski macht dicht &#8212; zumindest bis Anfang 2022. Mehr dazu in unserem Artikel: &#187; Corona ist schuld: Das Hotel Kempinski in Dresden schlie\u00dft vor\u00fcbergehend &#187; Die Intensivstationen s\u00e4chsischer Krankenh\u00e4user werden sich laut einer Prognose in den kommenden 14 Tagen weiter stark mit Covid-19-Patienten f\u00fcllen. Am Donnerstag waren 609 Intensivbetten belegt, in zwei Wochen wird mit 800 Patienten gerechnet, sagte der s\u00e4chsische Krankenhauskoordinator Michael Albrecht. Die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Verlegung von Patienten in andere Bundesl\u00e4nder reichten nicht aus, um den Zuwachs auf den Intensivstationen zu kompensieren. Auch in Bundesl\u00e4ndern wie Nordrhein-Westfalen seien die Kapazit\u00e4ten irgendwann ersch\u00f6pft. Hinter den 80 s\u00e4chsischen Krankenh\u00e4usern l\u00e4gen harte Wochen, so Albrecht. Und: &#171;Wir haben alles Erdenkliche getan, um diese Welle einigerma\u00dfen abzufedern.&#187; Man hoffe, zu Weihnachten und zum Jahreswechsel in einer Situation zu sein, wo man nicht t\u00e4glich neu \u00fcberlegen muss. Der Landkreis G\u00f6rlitz hat sich Luft auf den Corona-Stationen seiner Kliniken verschafft. &#171;Seit Montag ist das Fachkrankenhaus Rothenburg mit 16 Betten f\u00fcr Corona-Patienten hochgefahren. Dorthin wurden bereits Patienten aus unseren Krankenh\u00e4usern verlegt. Zudem k\u00f6nnen wir im Fachkrankenhaus Gro\u00dfschweidnitz weitere 13 Corona-Patienten aufnehmen&#187;, sagte Sozialdezernentin Martina Weber am Donnerstag. Zwei Intensiv-Patienten seien zudem nach Dresden verlegt worden. Aufgrund der Schwere ihrer Covid-Erkrankung sei kein Transport in ein anderes Bundesland nach dem Kleeblatt-Prinzip mehr m\u00f6glich gewesen. Laut Weber wird immer konkreter, dass j\u00fcngere Patienten mit schweren Verl\u00e4ufe ungeimpft sind. Sie seien zwischen 31 und 60 Jahre alt. Vereinzelt fielen auch F\u00e4lle gef\u00e4lschter Impfzertifikate auf. Die DVB d\u00fcnnen den Fahrplan aus! Wie die Verkehrsbetriebe am heutigen Donnerstagmittag mitteilten, wird &#171;aufgrund der Entscheidungen zur Pandemiebek\u00e4mpfung, einhergehend mit weiteren Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens und deutlich weniger Fahrg\u00e4sten&#187; das Fahrtangebot ab diesem Samstag (4. Dezember) zusammengestrichen. Welche Linien betroffen sind und wie lang diese Anpassung gilt, lest Ihr im TAG24-Artikel &#187; \u00c4nderungen ab dieser Woche: DVB k\u00fcrzen Angebot zusammen! &#171;. Die Stadt meldete am heutigen Donnerstag 1104 neue Infektionen. 19 Personen mussten ins Krankenhaus, elf Menschen starben. Die Inzidenz stieg erneut an und liegt nun bei 1076,9. Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Donnerstag mit 1180,1 an. Am Mittwoch lag der Wert bei 1209,4, am Dienstag bei 1268,9. Die Landkreise Nordsachsen (984,6), Zwickau (972,7) und der Vogtlandkreis (964,7) sind unter die Marke von 1000 gerutscht. Auch die Stadt Leipzig (689,5) liegt deutlich darunter. Die h\u00f6chste Inzidenz hat weiterhin der Landkreis S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (1961,0). Trotz der leicht sinkenden Werte bleibt der Freistaat den RKI-Daten zufolge mit Abstand der Corona-Hotspot Deutschlands &#8212; gefolgt von Th\u00fcringen (993,8) und Brandenburg (655,0). Seit 10 Uhr am Mittwochvormittag hat Dresden wieder ein Impfzentrum. Viele, die sich den Piks gegen Corona holen wollten, sind jedoch schon deutlich fr\u00fcher zur Messe gekommen. Im Artikel &#187; Impfzentrum in Dresden wieder offen: So lief der erste Tag &#187; erfahrt Ihr mehr. Am Mittwoch sanken die Corona-Neuinfektionen in Sachsen den zweiten Tag in Folge. Ist das bereits der Lichtblick am Ende des Tunnels &#8212; der Anfang vom Ende der vierten Welle? Kann, kann aber auch nicht: &#171;Wir m\u00fcssen schon einen stabileren Trend abwarten, um dar\u00fcber Aussagen machen zu k\u00f6nnen&#187;, sagte der Leipziger Epidemiologe Markus Scholz (46) auf TAG24-Anfrage. Mehr dazu im Artikel: &#187; Leicht sinkende Corona-Zahlen, aber Experten warnen vor Entwarnung &#187; Ein Report des &#171;Mercator Forum Migration und Demokratie&#187; (MIDEM) belegt, dass Rechtspopulisten oft auf Proteste aufspringen, um Politik zu machen. Vor allem in Sachsen und w\u00e4hrend der Corona-Phase sei das ein gro\u00dfes Problem. Laut dem Dresdner Forscher und Politologen Hans Vorl\u00e4nder (67) sei der Freistaat &#171;in einzelnen Teilen unregierbar&#187;. &#171;Es gibt starke Widerst\u00e4nde, die Ma\u00dfnahmen zu akzeptieren und implementieren&#187;, so der 67-J\u00e4hrige, deshalb k\u00f6nne die Regierung die Corona-Regeln nur sehr schwer durchsetzen. Mehr dazu erfahrt Ihr im TAG24-Artikel zum Thema &#171;Rechtspopulisten nutzen die Corona-Sorgen der B\u00fcrger aus&#187;. Wegen der kritischen Corona-Situation in Sachsen bleiben alle Spielst\u00e4tten der Semperoper und des Staatsschauspiels in Dresden \u00fcber den 12. Dezember hinaus geschlossen. In Abstimmung mit dem Kulturministerium werde die Spielpause bis zum 9. Januar 2022 verl\u00e4ngert, wie die S\u00e4chsischen Staatstheater am Mittwoch mitteilten. Damit reagierten die beiden H\u00e4user &#171;auf die weiterhin alarmierende pandemische Lage&#187; und mit Blick auf die umfangreichen Planungsprozesse der B\u00fchnenbetriebe. Bereits gekaufte Karten werden erstattet. Das Dresdner Gesundheitsamt kommt bei den vielen Corona-F\u00e4llen nicht mehr hinterher! Deshalb gibt es ab sofort eine wichtige \u00c4nderung: Positiv Getestete und ihre Kontaktpersonen sollen sich k\u00fcnftig eigenst\u00e4ndig in Quarant\u00e4ne begeben. Mehr dazu erfahrt Ihr im TAG24-Artikel zur \u00dcberlastung der Gesundheits\u00e4mter in Dresden. Die Linke r\u00e4tselt \u00fcber die Impfm\u00fcdigkeit der Sachsen in der Corona-Pandemie. Am Mittwoch ver\u00f6ffentlichte die Partei eine Grafik zu den Bundesl\u00e4ndern mit der jeweils h\u00f6chsten und niedrigsten Impfquote in Deutschland &#8212; aufgeteilt nach diversen Krankheiten. Dabei zeigt sich eine verkehrte Impfwelt. Denn w\u00e4hrend die ostdeutschen L\u00e4nder ansonsten fast ausnahmslos f\u00fchrend sind, hinken sie bei der Corona-Schutzimpfung deutlich hinterher. &#171;Wir im Osten haben bei vielen Impfungen die Nase vorn. Das ist auch gut so: Impfen ist medizinischer Fortschritt und sch\u00fctzt Leben und Gesundheit&#187;, sagte die Landesvorsitzende der Linken, Susanne Schaper, der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die hohen Impfquoten bei vielen Erwachsenen seien sicher auch Ergebnis des forcierten Impfens im Osten vor 1989. &#171;Geschadet hat uns das nicht, im Gegenteil: Die Kinderl\u00e4hmung beispielsweise war schneller besiegt als in Westdeutschland. Doch &#171;ausgerechnet bei Corona sind wir abgeschlagen, gerade auch in Sachsen&#187; stellte Schaper, eine gelernte Krankenschwester, fest. SPD-Innenpolitiker Albrecht Pallas (41) hat ein h\u00e4rteres Durchgreifen der Polizei bei Corona-Protesten gefordert. Der Polizei und den Versammlungsbeh\u00f6rden sei es in einigen St\u00e4dten Sachsens gelungen, diese &#171;gef\u00e4hrlichen Superspreaderevents&#187; zu unterbinden, erkl\u00e4rte er am Mittwoch in Dresden: &#171;Zur\u00fcckhaltung, wie sie Innenminister W\u00f6ller ge\u00e4u\u00dfert hat, ist jedoch bei illegalen und teils gewaltt\u00e4tigen Ansammlungen fehl am Platz und gef\u00e4hrlich.&#187; &#171;Corona ist gegenw\u00e4rtig die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr Leib und Leben der Menschen im Freistaat. Darauf m\u00fcssen die Sicherheitsbeh\u00f6rden einen absoluten Schwerpunkt setzen&#187;, argumentierte Pallas &#8212; selbst ein ausgebildeter Polizist. Der Instrumentenkasten der Polizei gegen illegale Ansammlungen sei deutlich gr\u00f6\u00dfer, als mit Gewalt vorzugehen. &#171;Die Polizei muss ihre Einsatzstrategie dementsprechend ver\u00e4ndern, damit fr\u00fchzeitig eingegriffen und diese gef\u00e4hrlichen Aktivit\u00e4ten unterbunden werden k\u00f6nnen.&#187; Das Deutsche Rote Kreuz hat den Start f\u00fcr die Vergabe von Impf-Terminen in Sachsen bekannt gegeben: Ab Freitag, dem 3. Dezember, um 13 Uhr geht&#8217;s los. Zu diesem Zeitpunkt startet das Buchungssystem auf der Internetseite sachsen.impfterminvergabe.de. Dort kann man sich registrieren beziehungsweise anmelden und sich dann f\u00fcr einen Termin anmelden. Andere Methoden wie zum Beispiel die telefonische Anmeldung wird nicht m\u00f6glich sein. Die ersten Termine stehen dann ab dem 6. Dezember zur Verf\u00fcgung. Das hei\u00dft also, ab kommender Woche wird im Freistaat wieder flei\u00dfig nach Termin geimpft. Nachdem das Impfzentrum an der Messe in Dresden Ende September geschlossen hatte, ist es nun, etwas \u00fcber zwei Monate und einem dramatisch verlaufenden Infektionsgeschehen sp\u00e4ter, wieder er\u00f6ffnet worden. Um 10 Uhr gingen die T\u00fcren auf, die Nachfrage ist enorm. Es gibt sowohl Erst-, Zweit- als auch Booster-Impfungen. Mehr dazu hier: &#187; Impfzentrum an der Messe Dresden ge\u00f6ffnet: Irrer Andrang f\u00fcr den (Booster)-Piks! &#187; Die Stadt Dresden und das \u00f6rtliche Krematorium bereiten sich auf weiter steigende Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Corona vor. Mehr dazu hier: &#187; Dresdner Krematorium bereitet sich auf steigende Todeszahlen vor &#187; Die Stadt meldete am Mittwoch 1956 neue Infektionen. 18 Personen mussten ins Krankenhaus, zehn Menschen starben. Die Inzidenz stieg erneut an und liegt nun bei 1063,2. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Sachsen erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der w\u00f6chentlich gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Mittwoch mit 1209,4 an (Vortag: 1268,9). Trotz der sinkenden Zahlen liegen fast alle St\u00e4dte und Landkreise \u00fcber der Inzidenz-Marke von 1000. Einzig die Stadt Leipzig (717,2) liegt darunter. Der Freistaat bleibt damit den RKI-Daten zufolge der Corona-Hotspot Deutschlands. Das Bundesland mit der zweith\u00f6chsten Inzidenz ist derzeit Th\u00fcringen mit einem Wert von 962,5. Bundesweit betrug die Inzidenz am Mittwoch 442,9. Am Mittwoch kamen in Sachsen 9261 Neu-Infektionen dazu,53 Menschen starben an oder mit dem Virus. Weil die Stadt Dresden am Dienstag den Schwellenwert von 1000 bei der Sieben-Tage-Inzidenz \u00fcberschritten hat, gilt ab Mittwoch eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre (22 bis 6 Uhr) f\u00fcr Ungeimpfte. Ausnahmen sind beispielsweise der Weg zur Arbeit oder die Betreuung von Erkrankten. Ab 10 Uhr am heutigen Mittwoch ist das Impfzentrum in der Dresdner Messe wieder f\u00fcr alle Impfwilligen ge\u00f6ffnet. Ob f\u00fcr den ersten oder zweiten oder sogar schon f\u00fcr den Booster-Piks, ist dabei egal. Alle ab 12 Jahren k\u00f6nnen sich hier montags bis samstags von 10 Uhr bis 18 Uhr den Schutz gegen Corona holen. Mehr dazu im Artikel: &#187; Dresden hat sein Impfzentrum zur\u00fcck &#187; Die S\u00e4chsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung f\u00fcr Kinder von f\u00fcnf bis elf Jahren, wenn diese einer Risikogruppe angeh\u00f6ren oder Kontakt zu Risikopatienten haben. F\u00fcr die \u00fcbrigen Kinder gilt, dass ihnen die Impfung auf eigenen Wunsch hin nicht verwehrt werden solle, teilte die Kommission am Dienstag mit. Diese Empfehlung gilt ab Mittwoch. Die SIKO begr\u00fcndete ihre noch zur\u00fcckhaltende Position damit, dass die Frage nach seltenen unerw\u00fcnschten Nebenwirkungen der Impfung in dieser Altersgruppe noch nicht ausreichend beantwortet werden kann. Daf\u00fcr sei die untersuchte Gruppe von 1500 Kindern zu klein gewesen. Die s\u00e4chsische Empfehlung geht dennoch \u00fcber den Stand der bundesweiten St\u00e4ndigen Impfkommission (STIKO) hinaus, die zu den Kindern unter zw\u00f6lf Jahren noch keine Entscheidung getroffen hat. Die Bundesl\u00e4nder sollen nach den Worten des s\u00e4chsischen Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer alle Instrumente in die Hand bekommen, um die Corona-Krise zu meistern. Mehr dazu hier: &#187; Kretschmer ist offen f\u00fcr neue Corona-Ma\u00dfnahmen: Kommt der Lockdown in Sachsen? &#187; Parallel zu den Impfungen in der Messe finden Impfungen auch im H\u00f6rsaalzentrum der TU Dresden statt. Geimpft wird dort ohne Termin von 11 bis 16.30 Uhr. Am Mittwoch \u00f6ffnet das vor zwei Monaten geschlossene Impfzentrum in der Messe wieder. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet mit gro\u00dfem Ansturm. Anders als im Fr\u00fchjahr k\u00f6nnen keine Termine online gebucht werden. Das Portal stehe noch nicht wieder zur Verf\u00fcgung, sagte ein DRK-Sprecher. Es werde anfangs mit Wartek\u00e4rtchen gearbeitet. Zun\u00e4chst seien 250 Impfungen t\u00e4glich m\u00f6glich, f\u00fcr mehr fehle das medizinische Personal noch. Die Kapazit\u00e4t solle aber schrittweise wachsen. Zwei Corona-Patienten wurden am heutigen Dienstag aus Dresden geflogen. Am Coronavirus schwer erkrankte Patienten aus Bayern, Th\u00fcringen und Sachsen sollen beim bundesweit zwischen Bund und L\u00e4ndern abgestimmten &#171;Kleeblatt&#187;-Mechanismus in aktuell weniger stark betroffene Gebiete im Norden und Westen Deutschlands gebracht werden. Dies sorge f\u00fcr eine gleichm\u00e4\u00dfige Belastung auf den Intensivstationen. Wohin die beiden Betroffenen geflogen wurden, wurde zun\u00e4chst nicht bekannt. Ab dem morgigen Mittwoch ist in Sachsen ein zus\u00e4tzlicher Rettungshubschrauber in der Luftrettung im Einsatz. Dieser solle die bisher aus f\u00fcnf Hubschraubern bestehende Staffel insbesondere bei der bundesweiten Verlegung von s\u00e4chsischen Corona-Intensivpatienten unterst\u00fctzen, teilte die Krankenkasse IKK classic am Dienstag mit. Wo er stationiert wird und wie es zu dem zus\u00e4tzlichen Flugger\u00e4t kommt, lest Ihr im TAG24-Artikel &#187; Sachsen bekommt zus\u00e4tzlichen Rettungshubschrauber f\u00fcr Corona-Transporte &#171;. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt bei 1038,8 (Vortag: 965,8). Insgesamt kamen am heutigen Montag 2032 Corona-F\u00e4lle hinzu.14 Menschen starben (Gesamt: 1253).1510 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 47.952). Die Bundeswehr soll erstmals auch s\u00e4chsische Intensivpatienten zur Behandlungen nach Nordrhein-Westfalen fliegen. Das Spezialflugzeug der Luftwaffe wird die Schwerkranken nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch von Dresden nach K\u00f6ln bringen. Die Landung des A310 MedEvac mit sechs Patienten in K\u00f6ln ist am fr\u00fchen Nachmittag geplant. In der vergangenen Woche war das bundesweite Kleeblatt-Konzept zur strategischen Verlegung von Intensivpatienten in weniger belastete Bundesl\u00e4nder aktiviert worden. Das Konzept soll verhindern, dass dringend behandlungsbed\u00fcrftige Patienten wegen \u00dcberlastung der Intensivmedizin in einem Bundesland nur noch unzureichend oder gar nicht mehr versorgt werden k\u00f6nnen. Im bundesweiten Corona-Hotspot Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag leicht gesunken und liegt nun bei 1268,9. Der Freistaat bleibt den RKI-Daten zufolge das mit Abstand am st\u00e4rksten von der Infektionswelle betroffene Bundesland in Deutschland. Bundesweit betrug die Inzidenz am Montag 452,2. Seit Beginn der Pandemie sind landesweit laut RKI inzwischen 493.481 Covid-19-F\u00e4lle und 10.944 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Seit Montag kamen 6627 Infektionen dazu und 37 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus. Die Corona-Lage in Dresden wird immer schlimmer. Am Wochenende mussten gleich mehrere Patienten aus dem Herzzentrum, der Uniklinik und dem St\u00e4dtischen Klinikum ausgeflogen werden, die nun in anderen Bundesl\u00e4ndern weiterbehandelt werden. Um die Lage wieder in den Griff zu bekommen, fordern die Gr\u00fcnen schon lange, dass die Regeln versch\u00e4rft werden sollen. Was gefordert wird und wann dies beschlossen werden k\u00f6nnte, lest Ihr im TAG24-Artikel &#187; Corona-Sondersitzung f\u00fcr mehr Tests, Kontrollen und Helfer in Dresden &#171;. Die Corona-Krise hat nach Experteneinsch\u00e4tzung das Risiko behinderter Menschen erh\u00f6ht, lange Zeit arbeitslos zu bleiben. Zwar h\u00e4tten auch Menschen mit Behinderung zuletzt vom R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit in Sachsen profitiert, jedoch nicht so sehr wie die Erwerbslosen insgesamt. So habe die Zahl der Arbeitslosen in dieser Personengruppe im Oktober noch immer mehr als 5 Prozent h\u00f6her als vor der Pandemie gelegen, teilten die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institut am Dienstag zu ihrem Inklusionsbarometer Arbeit mit. Immerhin liegt der Freistaat damit unter dem Bundesschnitt von mehr als 8 Prozent Zuwachs. Die Stimmung in den Testzentren wird immer gereizter: Nach aggressiven P\u00f6beleien schlie\u00dft das Zentrum im Zittauer Westpark-Center ab dem heutigen Dienstag. Doch auch an anderen Orten in Sachsen haben die Tester mit Aggressionen zu k\u00e4mpfen. Alle Hintergr\u00fcnde im TAG24-Artikel &#187; Stimmung zu aggressiv: Erstes Testzentrum in Sachsen macht schon wieder zu &#171;. Die n\u00e4chtliche Ausgangssperre f\u00fcr Ungeimpfte in Dresden kommt. Grund daf\u00fcr ist die zu hohe Inzidenz in der s\u00e4chsischen Landeshauptstadt. Derzeit betr\u00e4gt sie laut RKI 1038,8. Was das genau bedeutet, k\u00f6nnt Ihr im TAG24-Artikel &#187; Ab morgen in Dresden: N\u00e4chtliche Ausgangssperre f\u00fcr Ungeimpfte&#187; lesen. Mehrere Hundert Menschen haben am Montagabend laut Polizei in mehreren s\u00e4chsischen St\u00e4dten gegen die staatlichen Corona-Ma\u00dfnahmen protestiert. Die s\u00e4chsische Corona-Notfallverordnung gestattet derzeit nur ortsfeste Kundgebungen mit maximal zehn Teilnehmern. In der Landeshauptstadt begleitete die Polizei ihren Angaben zufolge einen Autokorso der Initiative &#171;Querdenken 351&#187; mit 95 Fahrzeugen. Zudem stellten Polizeibeamte eine Gruppe von bis zu 80 Menschen vor dem Rathaus fest. Mehr dazu hier: Corona-Leugner &#171;spazieren&#187; trotz Verbots: Demos in vielen St\u00e4dten Sachsens In Sachsen wurde erstmals die Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen! Mehr dazu hier: Erster Omikron-Fall in Sachsen: Corona-Variante hat den Freistaat erreicht Was bringen die derzeitigen Corona-Ma\u00dfnahmen in Sachsen? Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46, CDU) hat ein Zwischenfazit zum aktuellen &#171;Wellenbrecher-Lockdown&#187; gezogen. Mehr dazu hier: Kretschmer zu Corona-Ma\u00dfnahmen in Sachsen: &#171;Es geht darum, diese Welle zu brechen&#187; Bekannte Dresdner Kulturinstitutionen zeigen in der Corona-Pandemie Flagge. Auf Plakaten und Bannern werben sie seit Montag f\u00fcr die Schutzimpfung gegen das Virus: &#171;Impfen sch\u00fctzt auch die Kultur&#187;, hei\u00dft die Botschaft. Gemeinsam mit Institutionen wie den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Dresdner Philharmonie wolle man \u00f6ffentlich sichtbar auf die Folgen der grassierenden Pandemie auch f\u00fcr Kunst und Kultur hinweisen, teilten die S\u00e4chsischen Staatstheater mit Semperoper und Staatsschauspiel mit. &#171;Es ist bittere Realit\u00e4t: Das Hoch- und Runterfahren unseres \u00f6ffentlichen Lebens hat eine traurige Regelm\u00e4\u00dfigkeit bekommen. Wohl kein anderer Bereich leidet darunter so stark wie die Kultur. Nur durch eine fl\u00e4chendeckende Impfung l\u00e4sst sich dieser Teufelskreis von \u00d6ffnungen und Schlie\u00dfungen durchbrechen, ohne weitere Leben aufs Spiel zu setzen&#187;, hie\u00df es. Bleibe die Impfquote zu niedrig, laufe man im n\u00e4chsten Jahr auf das gleiche Szenario zu. &#171;Das werden weite Teile unserer Kulturlandschaft auf Dauer nicht \u00fcberleben, das k\u00f6nnen wir uns als Gesellschaft nicht leisten&#187;, erkl\u00e4rte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) und appellierte an die Bev\u00f6lkerung sich impfen zu lassen. Aus Sicht des s\u00e4chsischen Gesundheitsministeriums l\u00e4sst sich die Wirkung der seit einer Woche geltenden Corona-Notfallverordnung noch nicht beurteilen. Mit Blick auf die Inzidenz und Krankenhaus-Belegung k\u00f6nne noch nicht von einem Effekt gesprochen werden, teilte das Ministerium am Montag mit. Die Einsch\u00e4tzung der Infektionslage werde erschwert, weil viele Gesundheits\u00e4mter \u00fcberlastet seien und es zu Nachmeldungen von Infektionsf\u00e4llen komme. Wegen der dramatisch steigenden Infektionszahlen hatte die Landesregierung einen &#171;Wellenbrecher&#187; erlassen, der seit vergangenem Montag in Kraft ist. Er sieht unter anderem n\u00e4chtliche Ausgangssperren f\u00fcr Ungeimpfte in Hotspot-Gebieten sowie die Schlie\u00dfung der Gastronomie nach 20 Uhr vor. Der auf Infektionskrankheiten spezialisierte Kinder- und Jugendmediziner Reinhard Berner sieht keine dringende Notwendigkeit f\u00fcr eine schnelle Impfempfehlung f\u00fcr gesunde F\u00fcnf- bis Zw\u00f6lfj\u00e4hriger in Deutschland. Kinder mit Vorerkrankungen und besonderem Risiko f\u00fcr Ansteckung und schweren Verlauf, in besonderen Lebensumst\u00e4nden oder bei gef\u00e4hrdeten Familienmitgliedern sollten den zugelassenen Impfstoff bekommen, sagte der Direktor der Klinik und Poliklinik f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin des Dresdner Universit\u00e4tsklinikums am Montag der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Dar\u00fcber hinaus soll sie nat\u00fcrlich sehr gro\u00dfz\u00fcgig jeder haben, der sich individuell entscheidet, dass er diesen Schutz f\u00fcr sein Kind m\u00f6chte.&#187; F\u00fcr eine fl\u00e4chendeckende Impfempfehlung ist es laut Berner noch zu fr\u00fch und diese auch angesichts der sehr geringen Gefahr eines schweren Verlaufs bei gesunden Kindern auch nicht dringend. Nach seinen Angaben liegt das Risiko f\u00fcr das einzelne Kind &#171;wahrscheinlich bei 1 zu 20.000 beziehungsweise 1 zu 50.000&#187;. Dem stehe das potenzielle Risiko einer Impfung gegen\u00fcber mit m\u00f6glichen Nebenwirkungen gegen\u00fcber, die aber nicht \u00fcberbewertet werden d\u00fcrften. Sachsens Sicherheitsbeh\u00f6rden sind \u00fcber die zunehmende Radikalisierung von Gegnern der Corona-Schutzma\u00dfnahmen besorgt. &#171;Die Idee eines gewaltsamen Widerstands gegen demokratische Regeln geh\u00f6rt inzwischen zu den typischen Standardforderungen der Bewegung der Corona-Leugner&#187;, erkl\u00e4rte der Pr\u00e4sident des Landesamts f\u00fcr Verfassungsschutz, Dirk-Martin Christian, am Montag auf Anfrage. Auch unter dem Einfluss von Rechtsextremisten, sogenannten Reichsb\u00fcrgern und Antisemiten seien die Anti-Corona-Proteste im Verlauf der Pandemie immer aggressiver geworden. Sp\u00e4testens mit den gewaltsamen Attacken auf Polizeibeamte und Journalisten sowie Verbalattacken gegen den s\u00e4chsischen Ministerpr\u00e4sidenten Michael Kretschmer (CDU) seien eindeutig &#171;rote Linien&#187; \u00fcberschritten worden. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt bei 965,8 (Vortag: 846,4). Insgesamt kamen am heutigen Montag 2750 Corona-F\u00e4lle hinzu. F\u00fcnf weitere Menschen starben (Gesamt: 1239).1095 Dresdner gelten fortan als Genesen. Der erste Fall der Corona-Variante Omikron in Tschechien hat sich nach weiteren Laboruntersuchungen definitiv best\u00e4tigt. Das sagte eine Sprecherin des Krankenhauses in Liberec nach Angaben der Agentur CTK am Montag. Die Klinik hatte zus\u00e4tzlich noch das nationale Referenzlabor und Experten der Akademie der Wissenschaften hinzugezogen. Bei der Patientin handelt es sich um eine Frau, die von einer Reise nach Namibia mit Zwischenstopp in S\u00fcdafrika zur\u00fcckgekehrt war. Die Booster-Misere in Sachsen l\u00e4sst im Vogtland den Impftourismus nach Bayern bl\u00fchen. Es werde keine Statistik gef\u00fchrt, aber es sei zu beobachten, dass immer mehr Menschen zur Impfung \u00fcber die Landesgrenze k\u00e4men, sagte die Sprecherin des benachbarten Landkreises Hof, Stefanie Schulze, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Wir schicken niemanden weg, denn es kommt auf jeden Geimpften an.&#187; W\u00e4hrend in Sachsen Impfwillige h\u00e4ufig stundenlang in der K\u00e4lte vor Impfstellen ausharren und viele mangels Kapazit\u00e4t weggeschickt werden, berichten Impftouristen von kurzen Wartezeiten jenseits der Landesgrenze. Mancher hat daf\u00fcr am vergangenen Wochenende auch eine einst\u00fcndige Anfahrt mit dem Auto auf sich genommen. Mehr dazu k\u00f6nnt Ihr im TAG24-Artikel &#187; Booster-Misere in Sachsen f\u00fchrt zu Impftourismus im Vogtland &#187; lesen. Sachsen forciert das Impftempo. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bereitet landesweit \u00fcber 40 Impfstellen vor, teilweise sind sie schon in Betrieb, wie ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zur Terminbuchung soll das Onlineportal aus dem Fr\u00fchjahr wieder eingerichtet werden. Dar\u00fcber hinaus sind mobile Impfteams an t\u00e4glich wechselnden Orten im Einsatz. Mehr dazu im Artikel: Sachsen bekommt \u00fcber 40 Impfstellen, Terminportal kommt zur\u00fcck Im bundesweiten Corona-Hotspot Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz zum Wochenstart auf 1284,8 gestiegen. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervor. Am Sonntag lag der Wert bei 1205,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, am Samstag bei 1201,1. Der Freistaat bleibt den RKI-Daten zufolge das mit Abstand am st\u00e4rksten von der Infektionswelle betroffene Bundesland in Deutschland. Bundesweit betrug die Inzidenz am Montag 452,4. Seit Beginn der Pandemie sind landesweit laut RKI-\u00dcbersicht inzwischen 486.854 Covid-19-F\u00e4lle und 10.907 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Seit Sonntag kamen 6148 Infektionen dazu und vier weitere Menschen starben an oder mit dem Virus. Die Zahl der Genesenen wird auf etwa 342.000 gesch\u00e4tzt. Weil die vierte Welle in Dresden immer mehr w\u00fctet, verst\u00e4rkt das Rathaus ab Montag seine Kontrollen. Mit bis zu zehn Teams soll dabei kontrolliert werden, ob sich Betroffene an die Quarant\u00e4ne halten, Gastronomen und H\u00e4ndler die Regeln umsetzen. Die bisherigen Ergebnisse der Kontrollen sind ziemlich durchwachsen. Mehr dazu im Artikel: Corona-Kontrollen: Ab heute zehn Teams auf Kn\u00f6tchen-Jagd in Dresden Am 1. Advent haben sich viele Sachsen in Kirchen impfen lassen. Termine f\u00fcr die Impfaktionen, die zum Beispiel auch in der Frauenkirche in Dresden stattfanden, wurden online vergeben. Mehr Infos lest Ihr unter: Gro\u00dfer Andrang bei Impfaktion in Dresdner Frauenkirche. Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt bei 846,4 (Vortag: 894,8). Insgesamt kamen 588 Coronaf\u00e4lle hinzu. Drei weitere Menschen starben (Gesamt: 1237). Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag wurden binnen eines Tages 10.593 neue Corona-F\u00e4lle sowie 48 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, stieg auf 1201,1. Am Freitag hatte er bei 1192,8 gelegen. Sachsen ist den RKI-Daten zufolge weiterhin das mit Abstand am st\u00e4rksten von der Infektionswelle betroffene Bundesland in Deutschland. Der Erzgebirgskreis bleibt mit einem aktuellen Wert bei der Sieben-Tage-Inzidenz von 2000,5 der Hotspot unter den Regionen bundesweit, allerdings mit einem leichten R\u00fcckgang im Vergleich zum Vortag (2006,2). Dahinter folgen die Landkreise Bautzen (1617,7) und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (1602,6). Ein Intensivpatient aus Sachsen ist am sp\u00e4ten Freitagabend nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt worden. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Erster Corona-Intensivpatient aus Sachsen im Nordosten angekommen. Der Weihnachtsmann kommt auch an diesem Heiligabend in manche Familie, trotz Corona-Pandemie. Mehr Informationen zum Thema gibt&#8217;s hier: Geimpft und getestet: Hier kommt der Weihnachtsmann trotz Corona. Die Corona-Pandemie bremst die Einb\u00fcrgerung bereits lange in Sachsen lebender Migranten. Nach Angaben des Innenministeriums bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur nahmen im Jahr 2020 im Freistaat 1775 Menschen die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft an \u2013 316 weniger als 2019. Die meisten stammten aus Syrien, gefolgt von Vietnamesen, Ukrainern, Polen und Menschen aus der Russischen F\u00f6deration. Von 2018 zu 2019 waren die Einb\u00fcrgerungen noch von 1647 auf 2091 gestiegen. &#171;Das Interesse an Einb\u00fcrgerung ist sehr gro\u00df&#187;, sagte Markus Guffler, Sprecher des Ausl\u00e4nderbeauftragten. Der R\u00fcckgang 2020 liege wom\u00f6glich daran, dass \u00c4mter w\u00e4hrend der Pandemie nur eingeschr\u00e4nkt arbeitsf\u00e4hig waren. Wegen der Hotspot-Regelung haben inzwischen alle zehn s\u00e4chsischen Landkreise die n\u00e4chtliche Ausgangssperre f\u00fcr Ungeimpfte verh\u00e4ngt. Lediglich in den St\u00e4dten Chemnitz, Dresden und Leipzig ist die Regelung nicht in Kraft, weil dort noch nicht die kritische Inzidenz-Marke von 1000 \u00fcberschritten wurde. Am Freitag meldete der Landkreis G\u00f6rlitz, dass die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen dort ab Samstag gelten, weil die Inzidenz nach Mitteilung des RKI bei 1295,1 liege. Die seit Montag geltende Corona-Notfall-Verordnung sieht vor, dass in Hotspot-Regionen mit einer Corona-Inzidenz \u00fcber 1000 Ausgangsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Ungeimpfte gelten. Diese d\u00fcrfen in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr am Folgetag nur aus triftigen Gr\u00fcnden ihre Wohnung verlassen. Wird die 1000er-Inzidenz an drei Tagen in Folge unterschritten, wird die Regelung aufgehoben. In der zweiten Grippesaison unter Corona-Hygienebedingungen gab es bisher mehr als doppelt so viele Infektionsf\u00e4lle wie im Vorjahreszeitraum. Nach dem j\u00fcngsten Bericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) wurden seit Anfang Oktober 29 Nachweise \u00fcbermittelt, wie das Sozialministerium am Freitag mitteilte. In der 46. Woche 2020 waren es zw\u00f6lf. Das Ordnungsamt Dresden will mit Wochenbeginn die Einhaltung der Corona-Regeln vermehrt kontrollieren. Wie die Verwaltung am Freitag mitteilte, sind dann bis zu zehn Kontrollteams im Einsatz, um Quarant\u00e4nevorgaben zu \u00fcberpr\u00fcfen. Seit 8. November habe man bei rund 1000 Kontrollen in diesem Bereich keine Verst\u00f6\u00dfe feststellen k\u00f6nnen, hie\u00df es. Ein weiterer Schwerpunkt seien Kontrollen in der Gastronomie und im Einzelhandel, wo in Sachsen die 2G-Regel (genesen oder geimpft) gilt. Ferner wolle man ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht und die 3G-Regelung im \u00f6ffentlichen Nahverkehr legen. Die Lage in Krankenh\u00e4usern vor allem der Region Chemnitz spitzt sich nach Experteneinsch\u00e4tzung dramatisch zu. Mehr dazu lest ihr im TAG24-Artikel: &#187; &#171;Katastrophale Lage&#187; &#8212; Vollversorgung von Patienten in Gefahr &#187; Die Bundeswehr ist derzeit mit mehr als 350 Soldatinnen und Soldaten im Corona-Einsatz in Sachsen. &#171;Durch die sehr dynamische Lage kann die Zahl weiterer Unterst\u00fctzungskr\u00e4fte jedoch schnell ansteigen&#187;, sagte Oberstleutnant Eric Gusenburger, Sprecher der Bundeswehr in Sachsen, am Freitag der Deutschen Presse- Agentur. In ganz Deutschland seien derzeit mehr als 3500 Soldaten in 14 Bundesl\u00e4ndern daf\u00fcr abkommandiert; bis zu 8000 st\u00fcnden insgesamt als Kontingent zur Verf\u00fcgung. &#171;Die Soldatinnen und Soldaten sind in der Kontaktnachverfolgung in Gesundheits\u00e4mtern und als helfende H\u00e4nde in Krankenh\u00e4usern, Kliniken und Pflegeeinrichtungen im ganzen Freistaat im Einsatz. Helfende H\u00e4nde bedeutet ein unterst\u00fctzender Einsatz f\u00fcr alle T\u00e4tigkeiten au\u00dferhalb medizinischer und pflegerischer Aufgaben, zum Beispiel am Patienten&#187;, erkl\u00e4rte der Sprecher. Mit dem s\u00e4chsischen Erzgebirgskreis hat eine Region in Deutschland die Inzidenz-Marke von 2000 \u00fcberschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche f\u00fcr den Landkreis am Freitag mit 2006,2 an. Umgerechnet bedeutet das, dass binnen sieben Tagen f\u00fcr jeden 50. B\u00fcrger ein positiver Nachweis gemeldet wurde. Damit hat der Erzgebirgskreis mit weitem Abstand die h\u00f6chste Inzidenz &#8212; gefolgt von den beiden s\u00e4chsischen Landkreisen Bautzen (1683,8) und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge (1631,6). Sachsenweit liegt die Zahl der w\u00f6chentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bei 1192,8 &#8212; der h\u00f6chste Wert unter allen Bundesl\u00e4ndern. Mehr dazu hier: Horror-Inzidenz! Dieser s\u00e4chsische Landkreis liegt \u00fcber 2000 Der s\u00e4chsische Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) fordert eine schnellstm\u00f6gliche Bund-L\u00e4nder-Konferenz zu Corona noch vor dem f\u00fcr 9. Dezember geplanten Termin. Mehr dazu hier: &#171;Z\u00f6gern wird bestraft&#187;: Kretschmer fordert Bund-L\u00e4nder-Gipfel mit fl\u00e4chendeckenden Ma\u00dfnahmen Die Stadt meldete am Freitag sage und schreibe 2225 Neuinfektionen und 17 weitere Todesf\u00e4lle. Hinzu kamen 21 Patienten, die zur Corona-Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Die Inzidenz der Stadt schoss nach oben auf 735,7 (Vortag: 630,3). Die Stadt Dresden erkl\u00e4rte zudem erstmals: &#171;Aufgrund der steigenden Anzahl an Neuinfektionen ist eine zeitnahe und vollst\u00e4ndige Bearbeitung durch das Gesundheitsamt nicht mehr m\u00f6glich. Die 7-Tage-Inzidenz des Robert-Koch-Institutes sowie die Anzahl der Covid-19- F\u00e4lle stellen das aktuelle Infektionsgeschehen nicht dar. Das Gesundheitsamt arbeitet unter Hochdruck an der Aufarbeitung.&#187; Die Zahl der wegen Corona geschlossenen Schulen in Sachsen steigt stark. Aktuell sind 214 Schulen teilweise und 121 Schulen vollst\u00e4ndig geschlossen, wie das Kultusministerium am Freitag mitteilte. Das entspricht einem Anteil von knapp 24 Prozent. Am Montag waren noch elf Prozent der \u00f6ffentlichen Schulen betroffen. Die Landesregierung hatte zuletzt auf die steigenden Infektionszahlen reagiert und eine neue Schul- und Kita-Corona-Verordnung verabschiedet. Sie sieht vor, dass Grundschulen sp\u00e4testens ab Montag in den eingeschr\u00e4nkten Regelbetrieb m\u00fcssen. Dieser bedeutet die strenge Trennung der Klassen und Gruppen einschlie\u00dflich des Personals. Quarkk\u00e4ulchen, Waffeln, Gl\u00fchwein, Stollen &#8212; wer mit verderblichen Lebensmitteln handelt, ist von der diesj\u00e4hrigen nur wenige Tage vor den geplanten \u00d6ffnungen erfolgten Absage der Weihnachtsm\u00e4rkte in Sachsen besonders betroffen. Von der Vernichtung von Ware will jedoch noch niemand sprechen. Nach der Absage der Weihnachtsm\u00e4rkte in Sachsen warten die H\u00e4ndler ab oder versuchen ihre verderbliche Ware anderweitig zu verkaufen. Die Mitglieder des Schaustellerverbandes Leipzig etwa warten darauf, wie es mit den Corona-Regeln weitergeht, sagte der Vereinsvorsitzende J\u00fcrgen Seiferth. Die Lebensmittel seien noch eine Weile haltbar und w\u00fcrden jetzt aller Voraussicht nach eingelagert. Man wisse noch nicht sicher, wie es nach dem 12. Dezember weitergeht. Bis dahin gilt die Corona-Notfallverordnung, die \u00d6ffnung der Weihnachtsm\u00e4rkte im Freistaat unm\u00f6glich macht. Ob danach Weihnachts- oder Winterm\u00e4rkte unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt sein werden, ist nicht klar. Mike Borowsky, Vorsitzender des Dresdner Schaustellerverbandes, geht davon aus, dass sich einige H\u00e4ndler nun darum bem\u00fchen werden, ihre Ware anderweitig zum Verkauf anzubieten. Denkbar seien etwa Angebote auf Wochenm\u00e4rkten oder St\u00e4nde vor Superm\u00e4rkten. Weniger hoch ist der Druck durch Haltbarkeitsdaten bei den Gl\u00fchweinh\u00e4ndlern. &#171;Es wird nichts vernichtet. Stattdessen bieten wir unseren Gl\u00fchwein und Punsch in Flaschen im Einzelhandel, Online und bei uns vor Ort an&#187;, sagte etwa Martin Junge, Sprecher des Staatsweingutes Schloss Wackerbarth. Was die Absage der Weihnachtm\u00e4rkte wirtschaftlich f\u00fcr den Betrieb bedeutet, lasse sich noch nicht sagen. &#171;Wir arbeiten intensiv daran, die entsprechenden Umsatzverluste mit anderen Distributionswegen und neuen Ideen zu minimieren&#187;, sagte Junge. In Sachsen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen weiter schnell. Der Wert lag mit Stand vom Freitag bei 1192,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Donnerstag hatte die Inzidenz noch bei 1074,6 gelegen, binnen eines Tages kamen rund 12.500 neue Covid-19-F\u00e4lle hinzu. Sachsen ist damit den RKI-Daten zufolge erneut mit Abstand das am st\u00e4rksten von der Infektionswelle betroffene Bundesland in Deutschland. Im Nachbarbundesland Th\u00fcringen lag die Inzidenz am Freitag mit 805,7 am zweith\u00f6chsten im L\u00e4ndervergleich. Alles dicht machen? Das \u00f6ffentliche Leben in Sachsen ist bereits weitgehend heruntergefahren. Trotzdem hat sich Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) f\u00fcr einen kompletten Lockdown ausgesprochen. Wie zuvor auch schon ihr Chef Michael Kretschmer (46, CDU). Aber die M\u00f6glichkeiten sind ausgereizt. &#171;Wir sind mit Berlin in Kontakt, weil uns die Ma\u00dfnahmen, wie sie im Moment sind, nicht f\u00fcr ausreichend erscheinen&#187;, sagte K\u00f6pping am Donnerstag. Sie halte den Lockdown dringend f\u00fcr notwendig, &#171;weil ich keine andere M\u00f6glichkeit mehr sehe&#187;. Auch bei einem kompletten Lockdown k\u00f6nne man noch abstufen. Mehr Infos dazu im Artikel: Mehr als 300 Schulen dicht! Regierung h\u00e4lt Sachsen. Lockdown f\u00fcr notwendig Michael Kretschmer (46, CDU) hat die h\u00e4rteren Corona-Ma\u00dfnahmen, die in Sachsen n\u00f6tig geworden sind, verteidigt. Dramatische Bilder wie im Fr\u00fchjahr 2020 in Italien soll es nicht geben. Weitere Infos findet Ihr im Artikel: Mit allen Mitteln: MP Kretschmer will Bergamo in Sachsen nicht zulassen. Dynamo Dresden beklagt vor dem Ausw\u00e4rtsspiel gegen den SSV Jahn Regensburg zwei positive Corona-F\u00e4lle. Mehr dazu lest Ihr im Artikel: Dynamo schon wieder im Corona-Pech: Zwei Spieler fehlen in Regensburg. Ab Mittwoch kommender Woche wird das Impfzentrum in der Dresdner Messe wieder ge\u00f6ffnet. Wie dann Menschenschlangen vermieden werden sollen, erfahrt Ihr im Artikel: Impfzentrum er\u00f6ffnet kommende Woche wieder: Taxi-Shuttles geplant. Angesichts voller Intensivstationen will der Landkreis G\u00f6rlitz mit der Verlegung von Intensiv-Corona-Patienten in andere Regionen beginnen. &#171;Auf unseren Corona-Intensivstationen liegen derzeit 30 Infizierte. Wir k\u00f6nnen nicht mehr anders, um die notwendige Grundversorgung und Notf\u00e4lle noch abfangen zu k\u00f6nnen&#187;, sagte Landrat Bernd Lange (CDU) am Donnerstag in G\u00f6rlitz. Mit der Verlegung sollte noch am selben Tag begonnen werden. Im Dezember 2020, als der Landkreis G\u00f6rlitz als Deutschlands Corona-Hotspot galt, wurden in den Krankenh\u00e4usern h\u00f6chstens bis 29 Corona-Intensivpatienten betreut. Die zugespitzte Lage auf den Corona-Intensivstationen kommt auch durch vermehrt j\u00fcngere Patienten. Nach Angaben des Landkreises liegt die Altersspanne der dort Behandelten zwischen 31 und 90 Jahren. Anders als die s\u00e4chsische Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) sieht es AfD-Chef J\u00f6rg Urban (57). Der Politiker und seine Fraktion verwehren sich gegen die Holzhammer-Methode. Mehr dazu erfahrt Ihr im Artikel: &#187; AfD strikt gegen Lockdown: &#171;Kann Gesellschaft nicht st\u00e4ndig ins k\u00fcnstliche Koma versetzen &#171;. Sachsens Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) sieht angesichts der dramatischen Corona-Lage im Freistaat keine Alternative mehr zu einem harten Lockdown. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: K\u00f6pping h\u00e4lt harten Lockdown f\u00fcr &#171;dringend notwendig&#187;. Die s\u00e4chsische Landeshauptstadt meldete am Donnerstag 1543 neue Corona-Infektionen (insgesamt: 54.857). Laut RKI betr\u00e4gt der Inzidenzwert 630,3 (Vortag: 471,6). Es gab acht weitere Sterbef\u00e4lle (insgesamt: 1217).19 Personen mussten in den vergangenen 24 Stunden in Zusammenhang mit Covid-19 ins Krankenhaus eingewiesen werden (insgesamt: 3170). Weitere 1027 Menschen gelten mittlerweile wieder als genesen (insgesamt: 43.517). Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (46) schlie\u00dft einen Lockdown vor Weihnachten nicht mehr aus. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: MP Kretschmer schlie\u00dft vorweihnachtlichen Lockdown in Sachsen nicht mehr aus. Erstmals ist in einem Bundesland der Inzidenzwert \u00fcber 1000 gestiegen. Mehr Informationen dazu findet Ihr hier: Corona in Sachsen: Freistaat knackt Grusel-Marke von 1000! So sieht&#8217;s in den Landkreisen aus. Nach Inkraftsetzung des &#171;Wellenbrecher&#187; genannten Kulturlockdowns in Sachsen fallen vorerst bis 12. Dezember alle Veranstaltungen aus. Meist f\u00fchrt das zu Konzertverlegungen, manchmal auch zur Absage, wie jetzt die aktuellen Konzerte der Gruppe Silly in Dresden (Donnerstag) und Leipzig (Freitag) betreffend. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Silly sagen Konzerte ab: Ersatztermine gibt es nicht! Die schlechteste Impfquote Deutschlands und extrem hohe Inzidenzen zwingen Sachsen offenbar in den n\u00e4chsten Lockdown! Mehr Informationen findet Ihr unter: Alles dicht, auch Schulen und Kitas: MP Kretschmer soll Lockdown f\u00fcr Sachsen planen! Ein Impfteam ist am Mittwoch in Dresden mit Pyrotechnik angegriffen worden. Wie die Stadtverwaltung am Abend mitteilte, warf ein Unbekannter einen Feuerwerksk\u00f6rper auf das Team, das im B\u00fcrgersaal im Stadtteil Prohlis im Einsatz war. Der Mann habe fl\u00fcchten k\u00f6nnen. Bei der Attacke sei niemand verletzt worden. Anwesende alarmierten die Polizei. Die Impfaktion wurde abgebrochen. Erstmals in der vierten Corona-Welle k\u00f6nnten in den kommenden Tagen Intensivpatienten aus Sachsen in andere Bundesl\u00e4nder verlegt werden. Mehr dazu hier: &#187; Sachsen will 20 Corona-Intensivpatienten verlegen &#187; Sachsens Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (63, SPD) bef\u00fcrchtet auch f\u00fcr den Herbst 2022 Einschr\u00e4nkungen wegen der Corona-Pandemie. &#171;Bei der schlechten Impfquote in Sachsen ist damit zu rechnen, dass wir auch im kommenden Jahr im Herbst mit Einschr\u00e4nkungen leben m\u00fcssen&#187;, sagte sie der Wochenzeitung &#171;Die Zeit&#187;. Mehr dazu hier: &#187; Schlechte Impfquote: K\u00f6pping rechnet auch 2022 mit Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Sachsen &#187; Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zweier Dresdner Firmen zur Vermittlung von Bauleistungen soll sich fast 630.000 Euro an staatlichen Corona-Subventionen erschlichen haben. Mehr dazu hier: &#187; Durchsuchungen und Festnahme: Mutma\u00dflicher Betrug mit Corona-Subventionen in Sachsen! &#187; Die s\u00e4chsische Landeshauptstadt meldete am Mittwoch 2056 neue Corona-Infektionen (insgesamt: 53.314). Laut RKI betr\u00e4gt der Inzidenzwert 471,6 (Vortag: 446,4). Es gab drei weitere Sterbef\u00e4lle (insgesamt: 1209).14 Personen mussten in den vergangenen 24 Stunden in Zusammenhang mit Covid-19 ins Krankenhaus eingewiesen werden (insgesamt: 3151). Weitere 932 Menschen gelten mittlerweile wieder als genesen (insgesamt: 42.490). Um Engp\u00e4sse in der intensivmedizinischen Behandlung zu vermeiden, sollen bis zum Wochenende mehrere Dutzend Patienten aus den stark von Corona betroffenen Regionen im Osten und S\u00fcden in andere Teile Deutschlands verlegt werden. Wie der Vorsitzende des Arbeitskreises der Innenministerkonferenz f\u00fcr Feuerwehrangelegenheiten, Rettungswesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung, Hermann Schr\u00f6der, auf Anfrage mitteilte, wurden \u00fcber das sogenannte Kleeblatt-Verfahren am Mittwoch Antr\u00e4ge auf bundesweite Verlegung f\u00fcr insgesamt rund 80 Patienten aus Bayern und dem Kleeblatt-Ost gepr\u00fcft. Vor allem Covid-19-Patienten sollen in andere Regionen gebracht werden. In Ausnahmef\u00e4llen k\u00f6nnten auch Patienten mit anderen Erkrankungen verlegt werden, sagte Schr\u00f6der. Die traditionelle weihnachtliche Vesper der Dresdner Frauenkirche findet wegen der Corona-Pandemie erneut nur in und nicht vor dem Geb\u00e4ude sowie ohne Besucher statt. Die aktuelle besorgniserregende Entwicklung mache die f\u00fcr viele Menschen bedeutsame Veranstaltung in gewohnter Form unm\u00f6glich, da Sicherheit und Schutz von Mitwirkenden und G\u00e4sten Priorit\u00e4t h\u00e4tten, teilte die F\u00f6rdergesellschaft f\u00fcr die Kirche am Mittwoch mit. Wie im Vorjahr gebe es eine Live-\u00dcbertragung des MDR-Fernsehens aus dem Gotteshaus. Erstmals seit einigen Tagen ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen wieder leicht gesunken &#8212; der Freistaat bleibt aber mit gro\u00dfem Abstand der bundesweite Hotspot. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete hier am Mittwoch einen Wert von 935,8, am Dienstag lag die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch bei 969,9. Binnen eines Tages z\u00e4hlten die Gesundheits\u00e4mter in Sachsen 8738,1 neue Corona-Infektionen,46 Todesf\u00e4lle kamen hinzu. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 404,5 (Vortag: 399,8). Innerhalb Sachsens lagen am Mittwoch insgesamt acht Landkreise \u00fcber einem Inzidenzwert von 1000. Den bundesweit h\u00f6chsten Wert meldete der Landkreis S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge mit 1618,2. Die landesweit niedrigste Inzidenz registrierte das RKI f\u00fcr den Landkreis G\u00f6rlitz (393,1) und die Landeshauptstadt Dresden (471,6). Es war schon abzusehen &#8212; nun ist es offiziell: Auch Event-Profi Mirco Meinel (49) hat alle Dinnershows in der Adventszeit abgesagt. Weder die Show &#171;Wunderlandklinik&#187; noch &#171;Der Sch\u00f6ne und das Biest&#187; werden in den Ostra-Studios stattfinden. Mehr Infos zum Thema gibt&#8217;s hier: Erst &#171;Mafia Mia&#187;, jetzt das: Alle Dinnershows abgesagt. Die festlich geschm\u00fcckten Buden standen, alles war vorbereitet: Drei Tage vor der geplanten Er\u00f6ffnung des Striezelmarktes mussten s\u00e4mtliche Weihnachtsm\u00e4rkte abgesagt werden. Jetzt gibt es f\u00fcr die arg gebeutelten H\u00e4ndler zumindest eine M\u00f6glichkeit, ihre Waren noch zu verkaufen. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: Nach der Absage gehen die Striezelmarkt-H\u00e4ndler ins Netz. Wirtschaftskammern in Sachsen rechnen mit einem holprigen Start der 3G-Pflicht am Arbeitsplatz an diesem Mittwoch. Die Unternehmen h\u00e4tten nur wenig Zeit gehabt, dies vorzubereiten, und die Unsicherheit bei vielen Firmen sei gro\u00df, sagte Ulf Spanke, Justiziar der Industrie- und Handelskammer Chemnitz. Vor allem f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Betriebe sehe er Probleme. Zudem w\u00fcrden zunehmend Lieferschwierigkeiten bei Tests gemeldet. Darauf wies auch der Pr\u00e4sident des Handwerkstages Sachsen, J\u00f6rg Dittrich, hin: &#171;Es gibt eine Knappheit an Tests.&#187; Wenn Unternehmen keine eigenen Testangebote f\u00fcr Mitarbeiter, die weder geimpft oder genesen sind, vorhalten, m\u00fcssen sich die Besch\u00e4ftigten vor Arbeitsbeginn eigenst\u00e4ndig testen lassen. Dazu forderten die Kammern den Ausbau der \u00f6ffentlichen Teststellen. Shopping nur f\u00fcr Geimpfte und Genesene \u2013 in die meisten L\u00e4den kommen Kunden nur noch mit Nachweis hinein. H\u00e4ndler trifft die erneute Einschr\u00e4nkung ihres Kundenstamms ausgerechnet in der umsatzstarken Vorweihnachtszeit hart. Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: &#171;Noch schlimmer als im letzten Lockdown&#187;: So funktioniert Advents-Shopping im 2G-Modus.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Coronavirus hat Dresden fest im Griff. Das \u00f6ffentliche Leben ist zu Teilen eingeschr\u00e4nkt, Lockerungen sind aber in Sicht. | TAG24 Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 82.168 Corona-F\u00e4lle, aktuell liegt die Zahl der aktiven F\u00e4lle bei 5461 (Sch\u00e4tzwert). 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