<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":2092608,"date":"2022-01-31T11:55:00","date_gmt":"2022-01-31T09:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=2092608"},"modified":"2022-01-31T12:12:23","modified_gmt":"2022-01-31T10:12:23","slug":"coronavirus-in-nrw-hospitalisierungswert-sinkt-leicht-inzidenz-steigt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2022\/01\/coronavirus-in-nrw-hospitalisierungswert-sinkt-leicht-inzidenz-steigt\/","title":{"rendered":"Coronavirus in NRW: Hospitalisierungswert sinkt leicht, Inzidenz steigt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Coronavirus in NRW beherrscht derzeit die Nachrichtenlage. In unserem Ticker findet ihr alle aktuellen Meldungen zu Covid-19 in NRW. | TAG24<\/b><br \/>\nK\u00f6ln \u2013 Die Corona-Pandemie grassiert in Nordrhein-Westfalen. Wir geben einen aktuellen \u00dcberblick auf die aktuelle Corona-Entwicklung in NRW. Die Corona-Inzidenz steigt auch in Nordrhein-Westfalen weiter an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montag 1212,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Der bundesweite Wert war etwas weniger hoch. Am Vortag hatte die NRW-Inzidenz 1176,3 betragen und eine Woche zuvor 789,5. Zuletzt registrierte das RKI binnen 24 Stunden 22.034 neue Corona-Infektionen und 6 Todesf\u00e4lle in NRW. Nur 16 der 53 Kreise und kreisfreien St\u00e4dte in dem Bundesland hatten am Montag eine dreistellige Inzidenz, der Rest lag teils deutlich \u00fcber 1000. Am h\u00f6chsten war die Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter in Remscheid, dort lag sie bei 2327,0. Auch Borken (2179,9) und Solingen (2099,3) hatten sehr hohe Werte. Recklinghausen hatte mit 554,6 den Angaben zufolge die niedrigste Inzidenz in NRW. W\u00e4hrend bei den Neuinfektionen der Trend nach oben deutete, so ging es bei einer anderen Pandemie-Kennziffer nach unten: Die Hospitalisierungsinzidenz lag am Montagmorgen laut Landeszentrum f\u00fcr Gesundheit bei 4,16. Am Samstag hatte dieser Wert 4,54 betragen und am Sonntag 4,42. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Corona-Infizierte pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ins Krankenhaus mussten. Alle aktuellen Infos im +++ Coronavirus-Liveticker +++ Alle Ticker-Meldungen bis zum 7. Januar 2022 findest Du &gt;&gt;&gt;hier. Der Besuch des Leiters des Corona-Krisenstabes der Bundesregierung, Generalmajor Carsten Breuer, in D\u00fcsseldorf ist am Montag abgesagt worden. Der Termin m\u00fcsse kurzfristig verschoben werden, teilte der stellvertretende NRW-Regierungssprecher Moritz Kracht am Morgen mit. \u00dcber einen Nachholtermin werde die Staatskanzlei informieren, sobald dieser feststehe. Breuer wollte sich am Montag \u00fcber medizinische Corona-Vorkehrungen in Nordrhein-Westfalen informieren und sich dabei gemeinsam mit Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (CDU) mit der Einsatzleitung des Universit\u00e4tsklinikums D\u00fcsseldorf austauschen. Der Grund f\u00fcr die Verschiebung des Besuchs wurde nicht genannt. Der Leiter des Corona-Krisenstabes der Bundesregierung, Generalmajor Carsten Breuer (57), informiert sich am Montag \u00fcber medizinische Vorkehrungen in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (46, CDU) will er sich am Universit\u00e4tsklinikum D\u00fcsseldorf mit der Einsatzleitung des Krankenhauses austauschen. Die Uniklinik z\u00e4hlt zur sogenannten kritischen Infrastruktur, die Einsatzpl\u00e4ne f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Pandemiewellen vorhalten muss. Das Klinikum hatte schon fr\u00fch nach dem Start der Pandemie einen getrennten Neubau zur Versorgung von Covid-Patienten errichtet. Nach der kurzfristigen \u00c4nderung beim Corona-Testverfahren f\u00fcr Grundsch\u00fcler in Nordrhein-Westfalen fordern Lehrer und St\u00e4dte ein Ende der PCR-Pool-Tests. Nach Ansicht des nordrhein-westf\u00e4lischen Lehrerverbandes (NRWL) und des St\u00e4dtetags NRW sollten die Grundsch\u00fcler jede Woche stattdessen drei Schnelltests machen, wie die &#171;Rheinische Post&#187; berichtet. Nach der aktuell geltenden Regelung m\u00fcssen Grundsch\u00fcler nach einem positiven PCR-Pool-Test in ihrer Klasse nur noch mit einem einzelnen Schnelltest nachgetestet werden. Der Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen dr\u00e4ngt auf eine Abschaffung der 2G-Zugangsregeln &#8212; wie in anderen Bundesl\u00e4ndern. Nachdem einige Landesgerichte die Beschr\u00e4nkung auf Geimpfte und Genese f\u00fcr den regul\u00e4ren Einzelhandel aufgehoben hatten, mache sich in der Branche &#171;allergr\u00f6\u00dftes Unverst\u00e4ndnis und Frustration breit, warum in Nordrhein-Westfalen weiterhin symbolhaft an einem nicht unmittelbar wirksamen Instrument festgehalten wird&#187;. Bonn h\u00e4lt an den PCR-Tests f\u00fcr Kinder in den Kindertagesst\u00e4tten fest. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. &#171;Als Stadt wollen wir den Kindern einen m\u00f6glichst sicheren und infektionsfreien Kita-Besuch erm\u00f6glichen&#187;, sagte Oberb\u00fcrgermeisterin Katja D\u00f6rner. Deshalb wolle die Stadt das sichere PCR-Test-Verfahren weiterf\u00fchren. Das beauftrage Labor habe der Stadt versichert, dass durch den Wegfall der frei gewordenen Kapazit\u00e4ten durch den landesweiten Wegfall der PCR-Tests an den Grundschulen die Testergebnisse f\u00fcr die Kitas wieder bis zum Folgetag um 6 Uhr \u00fcbermittelt werden. Viele Apotheker stehen bereits f\u00fcr die Durchf\u00fchrung von Corona-Impfungen in den Startl\u00f6chern. Allerdings k\u00f6nne es erst losgehen, wenn die Apotheken Impfstoff bestellen k\u00f6nnten, sagte der Vorsitzende des Apothekerverbandes Nordrhein, Thomas Preis, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Er gehe davon aus, dass die Freischaltung der Apotheker im Impfsystem in den kommenden Tagen erfolge werde. Dann werde ein Vorlauf von etwa einer Woche ben\u00f6tigt. Sp\u00e4testens Mitte Februar k\u00f6nnte der Impfstart in den Apotheken losgehen. Im Rheinland werde dann kurzfristig etwa jede zweite Apotheke impfbereit sein. Die Koalition aus CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen will trotz teils unterschiedlicher Meinungen bei den strengen Corona-Ma\u00dfnahmen weiter an einem Strang ziehen. Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (CDU) schloss angesichts der rollenden Omikron-Welle eine Aufweichung der Schutzma\u00dfnahmen am Mittwoch vorerst aus. &#171;Es kann kein Signal zu gro\u00dffl\u00e4chigen, pauschalen Lockerungen geben&#187;, sagte W\u00fcst in einer Unterrichtung des Landtags. Bund und L\u00e4nder seien sich bei ihren Beratungen am vergangenen Montag einig gewesen, dass die bisher geltenden Regeln grunds\u00e4tzlich weiterhin Bestand haben sollten. Mit der Omikron-Welle hat die Zahl der PCR-Tests in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche einen Spitzenwert erreicht. Wie die Kassen\u00e4rztliche Vereinigung (KV) Nordrhein am Mittwoch berichtete, sind in der dritten Kalenderwoche 2022 von den Laboren landesweit 809.375 PCR-Tests durchgef\u00fchrt worden. &#171;Damit haben wir einen neuen Spitzenwert, der auch an die Kapazit\u00e4tsgrenze der Labore derzeit geht&#187;, sagte Abteilungsleiter Holger Neye in einer Online-Pressekonferenz am Mittwoch. Die Berufsverb\u00e4nde der Labore h\u00e4tten eine Auslastung der Labore von 95 Prozent gemeldet. &#171;Mehr als sieben Tage hat die Woche nicht&#187;, verdeutlichte Neye. Vor diesem Hintergrund sei die aktuelle Debatte um eine Priorisierung bei den PCR-Tests wichtig. Angesichts der Labor-Engp\u00e4sse bei der Auswertung von Corona-PCR-Tests hat der nordrhein-westf\u00e4lische Familienminister Joachim Stamp (51, FDP) betroffenen Kindertagesst\u00e4tten angeboten, schnell auf das Schnelltest-System umzusteigen. Rund 27 bis 29 Prozent der Kinder in den NRW-Kitas w\u00fcrden derzeit mit PCR-Pool-Tests auf das Virus getestet, sagte Stamp am Mittwoch im Landtag in D\u00fcsseldorf. Das Ministerium habe den Jugend\u00e4mtern, die ein solches Testsystem etabliert h\u00e4tten, angeboten, kurzfristig in das Schnelltest-Liefersystem des Landes zur\u00fcckzukehren. Das Ministerium hatte Anfang April Corona-Schnelltests f\u00fcr alle Kinder in den Kitas zur Verf\u00fcgung gestellt. Dort wo es die Laborkapazit\u00e4ten erlaubten, habe das Land den Kommunen zudem erm\u00f6glicht, auf PCR-Pool-Tests umzustellen und das finanziell unterst\u00fctzt, sagte Stamp. Die Zahl der Corona-Patienten steigt in den Krankenh\u00e4usern von Nordrhein-Westfalen nach Angaben von Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (46) wieder deutlich an. Innerhalb von zwei Wochen sei die Zahl der Corona-Patienten um 50 Prozent gestiegen, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in D\u00fcsseldorf im Landtag. Es gebe weniger schwere Verl\u00e4ufe vor allem bei Menschen mit einer Immunisierung. Das zeige vor allem eines: Impfen sch\u00fctze. Klar sei aber auch, dass Omikron deutlich ansteckender sei als die Delta-Variante. Deshalb gebe es in ganz Deutschland extrem hohe Infektionszahlen. Von Anfang an sei klar gewesen, dass man die Ausbreitung auch dieser Corona-Variante nicht verhindern, sondern nur verz\u00f6gern k\u00f6nne. Das sei bisher gelungen. Es sei wertvolle Zeit gewonnen worden, um eine Doppelbelastung der Krankenh\u00e4user durch Delta und Omikron zu verhindern. Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (46, CDU) hat rasche Klarheit in der Frage einer Verl\u00e4ngerung der Wirtschaftshilfen und der Sonderregelung beim Kurzarbeitergeld \u00fcber den 31. M\u00e4rz hinaus gefordert. &#171;Ich halte eine m\u00f6glichst fr\u00fchzeitige Entscheidung in dieser Sache f\u00fcr erforderlich&#187;, sagte W\u00fcst am Mittwoch in D\u00fcsseldorf im Landtag. Es gehe darum, jenen Branchen, die selbst dann, wenn Corona-Ma\u00dfnahmen aufgehoben werden, weiter belastet seien und Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge verzeichneten, Planungssicherheit und Verl\u00e4sslichkeit zu geben. Die Bundesregierung werde eine Verl\u00e4ngerung der Wirtschaftshilfen und Sonderregelung bei der Kurzarbeit \u00fcber den 31. M\u00e4rz 2022 hinaus pr\u00fcfen, erl\u00e4uterte W\u00fcst. Er verwies darauf, dass Nordrhein-Westfalen mit der Fristverl\u00e4ngerung f\u00fcr die Abrechnung der Corona-Soforthilfen bis Mitte 2023 zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung auf den Weg gebracht habe. Wegen knapper Labor-Kapazit\u00e4ten und steigender Corona-Fallzahlen gelten seit Mittwoch kurzfristig \u00c4nderungen f\u00fcr Grundsch\u00fcler bei Lolli-PCR-Tests. Auf die neuen detailreichen Test-Regelungen einer &#171;Strategie 2.0&#187; wies das Schulministerium am Dienstagabend in einer Rundmail an die Schulen hin. Bei Grundsch\u00fclern mit positivem Pool-Ergebnis bei den Lolli-Tests wird nur noch mit Schnelltests nachgetestet. Die Abgabe von einzelnen PCR-R\u00fcckstellproben an die Labore entf\u00e4llt \u2013 laut Schulministerium wegen starker Labor-Belastung und der von Bund und L\u00e4ndern beschlossenen Konzentration von PCR-Testungen auf bestimmte Gruppen. Der f\u00fcr seine Videos mit deutlichen Ansagen zur Corona-Politik bekannte Heinsberger Landrat Stephan Pusch (53, CDU) kritisiert das Fallzahlen-Management in der Pandemie als &#171;puren Aktionismus&#187;. Puschs ausf\u00fchrliche Kritik findest Du hier. Die Zahl der Sch\u00fcler, die wegen der Pandemie nicht am Pr\u00e4senzunterricht in den Schulen teilnehmen k\u00f6nnen, ist kr\u00e4ftig gestiegen. Zum Stichtag 19. Januar waren es nach der w\u00f6chentlichen Umfrage des Schulministeriums in Nordrhein-Westfalen knapp 121.000 Sch\u00fcler gegen\u00fcber rund 58.500 eine Woche zuvor. Das sind nach der j\u00fcngsten Umfrage knapp 6 Prozent aller Sch\u00fcler (Vorwoche: knapp 3 Prozent) gewesen. An der Umfrage haben sich landesweit gut 4800 Schulen (knapp 92 Prozent) beteiligt. Mit wei\u00dfen Fahnen wollen nach Angaben der Gewerkschaft GEW Grundschulen auf ihre \u00dcberlastung durch die steigenden Corona-Zahlen aufmerksam machen. Den ganzen Artikel findest Du hier. Das Testverfahren an den Grund- und F\u00f6rderschulen in Nordrhein-Westfalen wird nach Angaben des Schulministeriums ge\u00e4ndert. Nachdem Bund und L\u00e4nder aufgrund der stark steigenden Corona-Zahlen eine Priorisierung bei den PCR-Tests beschlossen haben, m\u00fcsse das PCR-Lolli-Test-Verfahren an den Grund- und F\u00f6rderschulen in NRW kurzfristig angepasst werden, teilte das Schulministerium in D\u00fcsseldorf auf Anfrage mit. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) werde einen Vorschlag in die Kabinettssitzung an diesem Dienstag einbringen, der den Schul- und Unterrichtsbetrieb auch weiterhin mit regelm\u00e4\u00dfigen Testungen sicherstelle, hie\u00df es. Trotz Corona ist die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt rund 9,59 Millionen Menschen erwerbst\u00e4tig &#8212; 9800 Personen oder 0,1 Prozent mehr als 2020, wie das Statistische Landesamt IT. NRW am Dienstag mitteilte. Im produzierenden Gewerbe sank die Erwerbst\u00e4tigenzahl im Jahr 2021 gegen\u00fcber dem Vorjahr zwar um 25.000 Personen oder 1,2 Prozent auf 2,1 Millionen. Dies wurde jedoch durch einen Stellenzuwachs im Dienstleistungssektor mehr als wettgemacht. Dort verzeichneten die Statistiker einen Zuwachs gegen\u00fcber 2020 von mehr als 38.000 Erwerbst\u00e4tigen oder 0,5 Prozent auf 7,41 Millionen. Nach der Bund-L\u00e4nder-Runde zu den Corona-Ma\u00dfnahmen will das nordrhein-westf\u00e4lische Gesundheitsministerium die j\u00fcngsten Beschl\u00fcsse auswerten und an der Umsetzung arbeiten. Das sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag. Am Mittwoch will Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (46, CDU) den Landtag \u00fcber den weiteren Kurs in der Omikron-Welle unterrichten. Trotz des rasanten Anstiegs der Infektionszahlen hatten Bund und L\u00e4nder am Montag beschlossen, die Corona-Ma\u00dfnahmen vorerst nicht zu versch\u00e4rfen. Es wird aber auch absehbar noch keine Lockerungen geben. W\u00fcst sagte nach den Beratungen: &#171;Das Infektionsgeschehen erfordert die Beibehaltung und strikte Umsetzung der bisherigen Ma\u00dfnahmen.&#187; Beim Fu\u00dfball-Zweitligisten SC Paderborn haben Tests f\u00fcnf Corona-F\u00e4lle ergeben. Die Infizierten haben sich in Quarant\u00e4ne begeben. Dies teilte der Club am Dienstag mit. F\u00fcr den \u00fcberwiegenden Teil der Mannschaft laufe der Trainingsbetrieb in geplanter Weise weiter. Die Spieler sowie die Mitglieder des Funktionsteams werden in den n\u00e4chsten Tagen und Wochen weiterhin regelm\u00e4\u00dfig getestet. Nach zwei Jahren Corona-Pause wollen die Veranstalter das &#171;Parookaville&#187;-Musikfestival am Niederrhein in diesem Sommer wieder mit 210.000 Besuchern stattfinden lassen. DJs wie Grammy-Gewinner Afrojack (34), Armin van Buuren (45) und Oliver Heldens (26) h\u00e4tten bereits zugesagt, teilten die Veranstalter am Montag mit. Vom 22. bis zum 24. Juli soll daf\u00fcr auf dem ehemaligen Milit\u00e4r-Flughafen in Weeze eine eigene Festival-Stadt mit mehr als zw\u00f6lf B\u00fchnen entstehen. Parookaville ist nach Veranstalterangaben das gr\u00f6\u00dfte Festival f\u00fcr elektronische Musik in Deutschland. Knapp zwei Monate vor Einf\u00fchrung der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht in medizinisch-pflegerischen Betrieben w\u00e4chst in nordrhein-westf\u00e4lischen St\u00e4dten die Angst vor einer ausufernden Impfpflicht-B\u00fcrokratie. &#171;Die Bundesregierung muss schnell alle offenen Fragen kl\u00e4ren. Es kann nicht sein, dass uns in den St\u00e4dten wieder ein irrer Verwaltungsaufwand auf die F\u00fc\u00dfe f\u00e4llt&#187;, sagte der Stellvertretende Vorsitzende des NRW-St\u00e4dtetages und Essener Oberb\u00fcrgermeister Thomas Kufen (CDU) der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Montagausgabe). Der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (46, CDU) hat die Forderung nach einer Impfpflicht ab 18 Jahren bekr\u00e4ftigt. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thomas Kutschaty (53), der auch NRW-SPD-Chef ist, erwartet von der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am heutigen Montag eine klare Ansage, dass eine vierte Corona-Impfung derzeit nicht n\u00f6tig ist. Wie bekommen Sch\u00fcler, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder sich als Kontaktperson in Quarant\u00e4ne befinden, ihr Halbjahreszeugnis? Die Schulen in Nordrhein-Westfalen k\u00f6nnen die Zeugnisausgabe wie schon im Vorjahr in diesen F\u00e4llen flexibel handhaben. Weil die Corona-Pandemie der Wirtschaft noch immer stark zusetzt, bekommen kleinere Firmen mehr Zeit f\u00fcr R\u00fcckzahlungen von zu viel gezahlten Corona-Hilfen an den Staat. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen wolle am Dienstag beschlie\u00dfen, die Frist von Ende Oktober 2022 auf Ende Juni 2023 zu verl\u00e4ngern, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Samstag in D\u00fcsseldorf. Gegner von Corona-Ma\u00dfnahmen sind in D\u00fcsseldorf erneut auf die Stra\u00dfe gegangen. Angemeldet waren 3500 Demo-Teilnehmer, die Polizei wollte am Abend eine Sch\u00e4tzung zur tats\u00e4chlichen Teilnehmerzahl machen. Die Demonstranten hielten Pappschilder und Plakate in die H\u00f6he, auf denen Slogans wie &#171;Grundrechte sind keine Privilegien&#187; und &#171;Impfzwang? Nein! Danke!&#187; standen. Die Kritiker der Corona-Politik betonten, dass Selbstbestimmung die Grundlage einer liberalen Demokratie sei. Gegendemonstranten forderten sie hingegen zum \u00abImpfen statt Schimpfen\u00bb auf &#8212; Impfen sei ein Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft, war ihre Auffassung. Ein Polizeisprecher sagte am sp\u00e4ten Samstagnachmittag, die Demo sei bisher friedlich und st\u00f6rungsfrei verlaufen. Am Abend war eine Abschlusskundgebung geplant. Rund um den Protestzug durch die Innenstadt kam es zu Verkehrsbeeintr\u00e4chtigungen. Der nordrhein-westf\u00e4lische FDP-Vorsitzende und Familienminister Joachim Stamp (51) hat angemahnt, coronabedingte Einschr\u00e4nkungen so bald wie m\u00f6glich zur\u00fcckzunehmen. Jede neue wissenschaftliche Erkenntnis m\u00fcsse dazu f\u00fchren, die Pandemie-Ma\u00dfnahmen z\u00fcgig zu \u00fcberpr\u00fcfen und sobald verantwortbar wieder au\u00dfer Kraft zu setzen, sagte Stamp am Samstag bei einem digitalen Landesparteitag der FDP. Das nordrhein-westf\u00e4lische Gesundheitsministerium hat am Donnerstag die Corona-Test-und-Quarant\u00e4neverordnung ge\u00e4ndert. Die Stadt K\u00f6ln zieht mit und wird in der Kontrolle lascher: Wer sich mit dem Coronavirus infiziert, ist ab Montag (24. Januar) mehr auf sich allein gestellt. Nordrhein-Westfalens Familienminister Joachim Stamp (51, FDP) lehnt eine Corona-Testpflicht f\u00fcr Kita-Kinder ab. &#171;Verbindliche Tests w\u00fcrden bedeuten, dass Kinder, f\u00fcr die kein Test vorgezeigt werden kann, nicht betreut werden k\u00f6nnten&#187;, sagte Stamp am Donnerstag im Familienausschuss des Landtags in D\u00fcsseldorf. &#171;Und das ist eben schon ein sehr einschneidender Eingriff in die Bildungschancen von Kindern, die ja zweifelsohne in den vergangenen zwei Jahren besonders viel entbehren mussten.&#187; Es gehe um sehr junge Kinder, die auch mal einen Test verweigern k\u00f6nnten. &#171;Dann ist es mit der Pflicht ausgesprochen schwierig.&#187; Weitere Informationen findet Ihr hier. Die in Nordrhein-Westfalen mitregierende FDP will coronabedingte Einschr\u00e4nkungen in Handel und Gastronomie lockern. &#171;Geimpfte und Genesene sollten in der Gastronomie keinen Test mehr vorlegen m\u00fcssen&#187;, sagte FDP-Landtagsfraktionschef Christof Rasche der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. &#171;Das war eine reine Vorsichtsma\u00dfnahme aus Angst vor Omikron&#187;, meinte der Liberale. Im Handel m\u00fcssen wir wieder weg von 2G &#8212; das gibt es schlie\u00dflich auch in Bayern und Niedersachsen nicht&#187;, sagte Rasche zur Zutrittserlaubnis nur f\u00fcr Geimpfte und Genesene. &#171;Kurzfristig m\u00fcssen wir wieder mehr Normalit\u00e4t erm\u00f6glichen.&#187; Die gestiegenen Corona-Infektionszahlen sind am Donnerstag (9.30 Uhr) Thema im Familienausschuss des nordrhein-westf\u00e4lischen Landtages. Die Landesregierung will dort \u00fcber die aktuelle Lage der Pandemie in den Kitas berichten. Die Zahlen der positiven Tests von Kita-Kindern und Mitarbeitenden sind zum Jahreswechsel gestiegen. Durchschnittlich seien an einem Wochentag im Januar rund 46 Kitas teilweise und rund 12 komplett wegen Infektionsschutzma\u00dfnahmen geschlossen gewesen, teilte das Familienministerium mit. Das seien insgesamt 0,6 Prozent der Kitas. Nach Angaben des Ministeriums wurden dieses Jahr bisher etwa 1930 positive Corona-Tests bei Kindern und rund 1440 positive Tests bei Mitarbeitenden gemeldet (Stand: 17. Januar). Im gesamten Dezember habe es bei rund 3010 Kindern und 1800 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einen positiven Corona-Test gegeben. Das Ministerium wies daraufhin, dass Tests teilweise auch noch r\u00fcckwirkend gemeldet werden. Der Apothekerverband Nordrhein hat ein Ende der PCR-Testpflicht gefordert. &#171;Wir m\u00fcssen bei der Teststrategie jetzt andere Wege gehen, um eine \u00dcberlastung der Labore zu vermeiden&#187;, sagte Verbandschef Thomas Preis der D\u00fcsseldorfer Rheinischen Post. Positive Testergebnisse jener B\u00fcrgertest-Stellen, die von Apothekern oder \u00c4rzten geleitet werden, sollten auch genutzt werden, um eine Infektion beim Arbeitgeber anzuzeigen und nach \u00fcberstandener Infektion als genesen zu gelten. Die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die als besonders sicher geltenden PCR-Corona-Tests sind Nordrhein-Westfalen nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ausgebaut worden. In der Vergangenheit seien etwa 500.000 PCR-Tests pro Woche m\u00f6glich gewesen, damit die Ergebnisse zeitnah vorliegen, sagte Laumann am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtages. Inzwischen sind nach Ministeriumsangaben bis zu 930.000 PCR-Tests pro Woche in NRW m\u00f6glich. In der vergangenen Woche sind demnach 626.000 solcher Labor-Tests durchgef\u00fchrt worden. Wenn zwei Drittel der Kapazit\u00e4ten ausgesch\u00f6pft seien, kann dies laut Ministerium in einzelnen Bereichen zu Engstellen f\u00fchren. Laumann verwies auf Bestrebungen auf Bundesebene, auch bei den PCR-Tests bei Bedarf bestimmte Personen zu priorisieren. Es gehe darum, vor allem im medizischen Bereich schnell Ergebnisse zu haben, damit Mitarbeiter nicht unn\u00f6tig lange in Quarant\u00e4ne m\u00fcssten. Im medizinischen Bereich gehe das Freitesten nur mit einem PCR-Test. Die ab Mitte M\u00e4rz bundesweit geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht soll von den bereits stark belasteten kommunalen Gesundheits\u00e4mtern umgesetzt werden. &#171;Im Grunde hat man das jetzt alles wunderbar auf die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden gedr\u00fcckt&#187;, kritisierte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtages in D\u00fcsseldorf zu den Vorgaben der Bundesebene. Die Systematik des Gesetzes habe die Arbeitgeber weitgehend &#171;rausgelassen&#187;, die in den Tagen nach dem 15. M\u00e4rz nur die Ungeimpften in den betroffenen Bereichen melden m\u00fcssten. Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht sieht vor, dass Besch\u00e4ftigte in Einrichtungen wie Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheimen bis zum 15. M\u00e4rz nachweisen m\u00fcssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Damit sollen Patientinnen, Patienten und Pflegebed\u00fcrftige besser vor einer Corona-Infektion gesch\u00fctzt werden. Corona-Impfungen mit dem Pr\u00e4parat des US-Herstellers Novavax sollten nach Ansicht von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bei einer gro\u00dfen Nachfrage zuerst im Gesundheitswesen angeboten werden. Der im Volksmund auch &#171;Totimpfstoff&#187; genannte weitere Corona-Impfstoff k\u00f6nnte gerade im Gesundheitsbereich eine Br\u00fccke f\u00fcr den einen oder anderen sein, der sich bisher noch nicht hat impfen lassen, sagte Laumann am Mittwoch in D\u00fcsseldorf im Gesundheitsausschuss des Landtages. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Freitag angek\u00fcndigt, dass Impfungen mit Novavax voraussichtlich Ende Februar in Deutschland starten k\u00f6nnen. Die erste Lieferung von 1,75 Millionen Dosen soll ab dem 21. Februar zur Verf\u00fcgung stehen. Auf dieses Datum verwies dementsprechend auch das NRW-Gesundheitsministerium. Das Mittel von Novavax wurde k\u00fcrzlich als f\u00fcnfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen. Die Omikron-Welle der Corona-Pandemie hat auch die Kindertagesst\u00e4tten in Nordrhein-Westfalen erreicht: Nach Angaben des Familienministeriums wurden dieses Jahr bisher etwa 3370 positive Corona-Tests aus den Kitas gemeldet. Diese betrafen demnach 1930 Kinder und rund 1440 Mitarbeiter (Stand: 17. Januar). Im gesamten Dezember habe es bei rund 3010 Kindern und 1800 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einen positiven Corona-Test gegeben. Das Ministerium wies daraufhin, dass Tests teilweise auch noch r\u00fcckwirkend gemeldet werden. Durchschnittlich seien an einem Wochentag im Januar rund 46 Kitas teilweise und rund 12 komplett wegen Infektionsschutzma\u00dfnahmen geschlossen gewesen. Das seien insgesamt 0,6 Prozent der Kitas. Der Pr\u00e4ses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, hat sich f\u00fcr die geplante Corona-Impfpflicht ausgesprochen. Die evangelische Kirche trete &#171;deutlich f\u00fcr den Schutz der Gesundheit von Menschen&#187; ein, sagte Latzel am Mittwoch in einer Videopressekonferenz am Rande der digitalen Landessynode. &#171;F\u00fcr mich ist es ein Ausdruck der N\u00e4chstenliebe, die Gesundheit des anderen bestm\u00f6glich zu sch\u00fctzen.&#187; Es werde viele gesundheitliche und soziale Folgen geben, wenn die Impfquote gesellschaftlich nicht erreicht werde. &#171;Das belastet uns massiv&#187;. Die Impfpflicht sei eine &#171;selbstverst\u00e4ndliche Voraussetzung, um nach augenblicklicher Kenntnis aus der Pandemie herauszukommen&#187;, so Latzel. Eine Impfpflicht sei etwas anderes als ein Impfzwang, stellte der Theologe klar. Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (55, FDP) sieht keine Verpflichtung f\u00fcr Schulkinder, in der derzeitigen Corona-Lage an Skifreizeiten teilzunehmen. &#171;Ich bin nicht der Meinung, dass man Kinder und Eltern zwingen kann&#187;, sagte Gebauer am Mittwoch im Schulausschuss des D\u00fcsseldorfer Landtags. Die Ministerin \u00e4u\u00dferte sich grunds\u00e4tzlich kritisch zu schulischen Skifreizeiten in Zeiten steigender Infektionszahlen. Sie halte es f\u00fcr &#171;nicht f\u00f6rderlich, \u00fcber zehn Stunden gemeinsam im Bus zu sitzen&#187;, um m\u00f6glicherweise &#171;in ein Hochinzidenzgebiet zu fahren&#187;. Trotz steigender Corona-Infektionszahlen h\u00e4lt Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (55, FDP) am Unterricht im Klassenzimmer fest. Alle Schutzma\u00dfnahmen dienten dem Ziel, den f\u00fcr die Bildungsgerechtigkeit so wichtigen Pr\u00e4senzunterricht zu erhalten, sagte sie am Mittwoch im Schulausschuss des D\u00fcsseldorfer Landtags. Ebenso wie in der Woche vor Weihnachten sei &#8212; laut Erfassung bis zum 12. Januar &#8212; weiterhin keine Schule in NRW vollst\u00e4ndig wegen Corona geschlossen. Nur an einer Schule sei bis dahin ausschlie\u00dflich in Distanz unterrichtet worden (vor Weihnachten an 11 Schulen). Die stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen nach den Weihnachtsferien werden am Mittwoch (9.30 Uhr) den Schulausschuss im nordrhein-westf\u00e4lischen Landtag besch\u00e4ftigen. Schulministerin Yvonne Gebauer (55, FDP) berichtet dort \u00fcber die aktuelle Lage in der Pandemie. Bereits am Montag hatte das Ministerium bekanntgegeben, dass in den ersten Tagen nach Schulbeginn mehr Sch\u00fcler und Lehrer positiv getestet worden waren als vor den Weihnachtsferien. Demnach waren bis zum 12. Januar schon \u00fcber 20.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in NRW positiv auf das Coronavirus getestet worden. Angesichts der Omikron-Welle hat der St\u00e4dtetag NRW Notfallpl\u00e4ne f\u00fcr den Betrieb von Schulen und Kinderg\u00e4rten im bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland gefordert. &#171;Wir sehen eine deutliche Zunahme der Infektionen und Quarant\u00e4ne bei den Kindern und vor allem auch beim Personal. Deshalb brauchen wir f\u00fcr Schulen und Kitas Notfallpl\u00e4ne, wie wir sie auch f\u00fcr die kritische Infrastruktur haben&#187;, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des St\u00e4dtetages NRW, Helmut Dedy, der Rheinischen Post. In der ersten Woche nach den Weihnachtsferien haben in Nordrhein-Westfalen nach Zahlen des Schulministeriums 865 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Teilnahme an Corona-Tests verweigert. Wer weder dabei mitmache noch \u00fcber sonstige zul\u00e4ssige Verfahren ein negatives Testergebnis nachweisen k\u00f6nne, sei vom Schulbesuch ausgeschlossen, erkl\u00e4rte das Ministerium am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in D\u00fcsseldorf. Nach Erkenntnissen des nordrhein-westf\u00e4lischen Innenministeriums kommt es bei Demonstrationen gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen vereinzelt vor, dass Eltern ihre Kinder Plakate tragen lassen. Es l\u00e4gen aber keine Hinweise daf\u00fcr vor, &#171;wonach Kinder als &#8216;Schutzschilde&#8217; missbraucht werden&#187;, schreibt das Ministerium in einem Bericht an den Innenausschuss des Landtags. Unterdessen warnte das Ressort vor einer weiteren Instrumentalisierung der Proteste durch Rechtsextreme. Die Corona-Krise und der Brexit lasten auf den Handelsbeziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten K\u00f6nigreich. Die Importe aus Gro\u00dfbritannien und Irland nach NRW seien von Januar bis Oktober 2021 im Vergleich zum selben Zeitraum 2019 um etwa ein F\u00fcnftel (20,1 Prozent) niedriger gewesen, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag mit. Eingef\u00fchrt wurden Waren im Wert von 6,4 Milliarden Euro. Zahlreiche Unternehmen und Handwerksbetriebe in Nordrhein-Westfalen nutzen in der Pandemie die M\u00f6glichkeit einer steuer- und abgabenfreien Corona-Pr\u00e4mie f\u00fcr ihre Besch\u00e4ftigten. Das zeigt eine Umfrage der Rheinischen Post. Demnach haben unter anderem Aldi S\u00fcd, die Deutsche Bahn, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Eon, LEG Wohnen, die Metro, Rheinbahn, ThyssenKrupp Steel, Vodafone und der Immobilienkonzern Vonovia solche Pr\u00e4mien \u00fcberwiesen oder planen dies noch. In der Regel erhielten gro\u00dfe Teile der Belegschaft die Zahlungen. Zahlreiche Corona-Verdachtsf\u00e4lle stellen die Kinder- und Jugend\u00e4rzte vor logistische Herausforderungen. Um f\u00fcr m\u00f6glichst wenig Begegnungen zu sorgen, h\u00e4tten die Praxen Abl\u00e4ufe angepasst, sagte der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugend\u00e4rzte Nordrhein, Axel Gerschlauer, am Montag der Deutschen-Presse-Agentur. Der Bonner Mediziner berichtete zum Beispiel von einem Modell des Ein- und Ausschleusens. Dabei sei das eigentliche Wartezimmer verwaist und der kleine Patient sei mit seiner Begleitung bis zu einem Behandlungszimmer allein unterwegs. Oder eine Praxis nehme die Abstriche auf dem Parkplatz vor dem Haus vor, berichtete Gerschlauer von einem anderen Beispiel. Weitere Methoden entnehmt Ihr unserem Artikel, bei dem auch gesondert auf den Verlauf von Corona bei erkrankten Kindern eingegangen wird. Wegen der Corona-Pandemie und den Schutzma\u00dfnahmen haben sich in Nordrhein-Westfalen 2021 deutlich weniger Menschen mit Windpocken angesteckt. 819 F\u00e4lle wurden im vergangenen Jahr gemeldet, wie die AOK Nordwest am Montag mitteilte.2020 gab es demnach mehr als 1800 gemeldete Windpocken-Erkrankungen im Land,2019 waren es sogar noch rund 4100. &#171;Wir gehen davon aus, dass die Kontaktbeschr\u00e4nkungen, Abstands- und Hygieneregeln sowie die Kita- und Schulschlie\u00dfungen zu diesem starken R\u00fcckgang gef\u00fchrt haben, denn Ausl\u00f6ser f\u00fcr Windpocken ist das sogenannte Varizellen-Zoster-Virus, das durch Tr\u00f6pfcheninfektion \u00fcber die Luft \u00fcbertragen wird&#187;^, sagte AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann. Die Entwicklung lasse sich bundesweit beobachten. Windpocken z\u00e4hlen nach Angaben der AOK zu den h\u00e4ufigsten Kinderkrankheiten. Die Krankenkasse empfiehlt, insbesondere Kinder dagegen impfen zu lassen. Nach den Angaben der St\u00e4ndigen Impfkommission (Stiko) sollten Kinder im Alter von etwa elf Monaten die erste Spritze bekommen \u2013 mit etwa 15 Monaten sollte dann die zweite Impfung folgen. Nordrhein-Westfalens Flugh\u00e4fen erholen sich in Corona-Zeiten etwas, sind aber noch weit entfernt vom Vor-Krisen-Niveau. Im November seien rund 687.000 Passagiere an den sechs gr\u00f6\u00dferen Airports des Bundeslandes abgeflogen und damit etwa f\u00fcnfmal so viele wie ein Jahr zuvor (140.000), wie das Landesstatistikamt IT. NRW am Montag in D\u00fcsseldorf mitteilte. Im November 2019, also vor Ausbruch der Pandemie, lag die Zahl der Flugg\u00e4ste noch bei 1,4 Millionen. Der gr\u00f6\u00dfte Flughafen in NRW ist D\u00fcsseldorf, dahinter folgen K\u00f6ln-Bonn, Dortmund, M\u00fcnster\/Osnabr\u00fcck, Niederrhein (Weeze) und Paderborn\/Lippstadt. Mehrere Lehrerverb\u00e4nde in NRW werfen Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) vor, angesichts steigender Corona-Fallzahlen keine ausreichende Vorsorge f\u00fcr die Schulen zu treffen. &#171;Wenn Politik den Pr\u00e4senzunterricht zum obersten Gebot erkl\u00e4rt, muss sich das deutlich in kurz- und langfristigen Ma\u00dfnahmen widerspiegeln &#171;, sagte Stefan Behlau, der Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung, der Rheinischen Post. Etwa 2600 Apotheker sollen bis Monatsende in Nordrhein-Westfalen Corona-Schutzimpfungen trainiert haben. Rund 100 von ihnen lernten am Sonntag unter \u00e4rztlicher Anleitung in einem Hotel nahe der D\u00fcsseldorfer Arena das Setzen der Spritzen. F\u00fcr ihr Training injizierten sich die Pharmazeuten gegenseitig eine Kochsalzl\u00f6sung. Bis Ende Januar sollen in NRW bis zu 4000 Apotheker f\u00fcr die Impfung bereit stehen. Das Interesse sei riesengro\u00df, hatte der Pr\u00e4sident der Apothekerkammer Nordrhein, Armin Hoffmann, betont. Parallel seien noch einige Detailfragen wie die Impfstoffversorgung der Apotheken zu kl\u00e4ren, damit die Impfkampagne in den Apotheken vor Ort starten k\u00f6nne. F\u00fcr Nordrhein-Westfalen gilt seit Sonntag eine neue Corona-Schutzverordnung. Die bisherige Fassung ist \u00fcberarbeitet worden und damit nach nur drei Tagen nicht mehr g\u00fcltig. Die neue Verordnung enth\u00e4lt die von der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz beschlossenen Quarant\u00e4ne- und Isolierungsregelungen. Zugleich wurde eine ge\u00e4nderte Corona-Test-und-Quarant\u00e4neverordnung des Landes ver\u00f6ffentlicht. Die \u00c4nderungen sollen der Omikron-Variante Rechnung tragen. Die Corona-Impfpflicht im Pflegebereich und im medizinischen Sektor kommt zum 15. M\u00e4rz 2022. Die Auswirkungen f\u00fcr ungeimpfte Mitarbeiter sind klar und folgenschwer. Sie erhalten bei Nicht-Impfung ein Besch\u00e4ftigungsverbot. Der K\u00f6lner Caritas-Vorstand Peter Kr\u00fccker sagte zu dem bundesweiten Gesetz gegen\u00fcber dem K\u00f6lner Stadtanzeiger: &#171;Wer aus nicht-gesundheitlichen Gr\u00fcnden die Impfung ablehnt, wird sich ein neues Arbeitsfeld suchen m\u00fcssen und ist in der Pflege nicht richtig aufgehoben.&#187; Hier gehts zum Artikel. Mehrere Tausend Gegner einer Corona-Impfpflicht sind am Samstag in D\u00fcsseldorf zu einer Demonstration durch die Innenstadt zusammengekommen. F\u00fcr eine Anpassung der Test- und Quarant\u00e4neverordnung des Landes fehlten derzeit noch Vorgaben des Paul-Ehrlich- sowie des Robert Koch-Instituts (RKI), teilte das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in D\u00fcsseldorf mit. Der Bundesrat hatte zuvor einstimmig eine \u00c4nderung der Verordnung \u00fcber Covid-19-Schutzma\u00dfnahmen gebilligt. Die neuen Regeln sehen vor, dass sich dreifach geimpfte Kontaktpersonen von Corona-Infizierten nicht mehr in Quarant\u00e4ne begeben m\u00fcssen. Das gilt auch f\u00fcr frisch doppelt Geimpfte oder frisch Genesene. In der Stadt K\u00f6ln gelten die neuen Quarant\u00e4neregeln bereits seit Montag. Mehr dazu findet Ihr hier. Willkommene Hilfe in Corona-Zeiten: 14 Spielst\u00e4tten f\u00fcr Jazz- und Popmusik in Nordrhein-Westfalen erhalten in diesem Jahr Pr\u00e4mien zwischen 15.000 und 8000 Euro. &#171;Nach zwei Jahren Pandemie ist es von elementarer Bedeutung, dass Musikerinnen und Musiker in Nordrhein-Westfalen auftreten und spielen k\u00f6nnen &#8212; denn nur so erhalten wir das lebendige Musikleben des Landes&#187;, teilte NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (67) am Freitag mit. Mit der Spielst\u00e4ttenprogrammpr\u00e4mie zeichnet das Land schon seit 2009 kleinere B\u00fchnen f\u00fcr Jazz und Popmusik aus, die regelm\u00e4\u00dfige Live-Auftrittsm\u00f6glichkeiten bieten. Mit Hygienekonzepten, Streaming-Angeboten und anderen digitalen Alternativen sei es vielen B\u00fchnen in der Pandemie gelungen, das Musikleben aufrecht zu erhalten. Die Pr\u00e4mien werden am Mittwoch in der Jazzschmiede in D\u00fcsseldorf \u00fcberreicht. Die Landesregierung will die gemeinwohlorientierte Weiterbildung in der Corona-Krise weiter unterst\u00fctzen. Zu diesem Zweck werde der &#171;Notfonds Weiterbildung&#187; bis zum 31. M\u00e4rz 2022 verl\u00e4ngert und mit weiteren vier Millionen Euro ausgestattet, teilte das Kulturministerium am Freitag in D\u00fcsseldorf mit. Mit der jetzigen Erh\u00f6hung seien somit Hilfen von insgesamt 48,5 Millionen Euro seit 2020 erm\u00f6glicht worden. Der Notfonds richtet sich an Einrichtungen, die nach dem Weiterbildungsgesetz gef\u00f6rdert werden und coronabedingte finanzielle Ausf\u00e4lle haben. Die Mittel k\u00f6nnen bei den zust\u00e4ndigen Bezirksregierungen beantragt werden; Formulare sind auf deren Internetseiten zu finden. Die Frist f\u00fcr die Antr\u00e4ge endet am 30. April 2022. Die 58. Grimme-Preisverleihung wird wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr verschoben &#8212; von Anfang April auf den 26. August. Das teilte das Grimme-Institut am Donnerstag mit. Das Institut hoffe, im Sp\u00e4tsommer &#171;mit allen Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4gern und mit Publikum im Theater Marl feiern zu k\u00f6nnen &#8212; im Einklang mit den dann g\u00fcltigen Auflagen des Gesundheitsschutzes&#187;, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Frauke Gerlach. Die Nominierungen sollen am 23. Februar bekanntgegeben werden, die Namen der Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger im Juni 2022. Die Preisverleihung hatte 2021 ebenfalls erst Ende August in Marl stattgefunden,2020 gab es wegen der Pandemie keine Pr\u00e4senzveranstaltung. Vor dem Bankdr\u00fccken noch schnell das St\u00e4bchen in die Nase: In Fitnessstudios in Nordrhein-Westfalen gilt seit Donnerstag die sogenannte 2G-plus-Regel &#8212; wer noch keine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten hat, braucht in den meisten F\u00e4llen einen zus\u00e4tzlichen negativen Test. Daf\u00fcr werden nun auch Selbsttests akzeptiert, vorausgesetzt, sie wurden unter Aufsicht im jeweiligen Betrieb durchgef\u00fchrt. Ob und in welcher Form die Selbsttests unter Aufsicht angeboten werden, entscheiden die Betreiber. So konnten sich beispielsweise die Kunden des Fitnessstudios &#171;Just Fit&#187; in Frechen bei K\u00f6ln vor Ort testen &#8212; mitbringen mussten sie den Schnelltest aber selbst. Die meisten Hobbysportler am Donnerstagmorgen hatten ihre Auffrischungsimpfung allerdings bereits erhalten und konnten somit ohne Test und Wartezeit an die Ger\u00e4te. Grundimmunisierte m\u00fcssen nach der neuen Corona-Schutzverordnung einen zus\u00e4tzlichen negativen Corona-Test mitbringen, wenn sie in Innenr\u00e4umen Sport machen wollen. Diese Testpflicht entf\u00e4llt f\u00fcr alle, die zus\u00e4tzlich zur vollst\u00e4ndigen Grundimmunisierung entweder \u00fcber eine Auffrischungsimpfung verf\u00fcgen oder in den vorangegangen drei Monaten von einer Corona-Infektion genesen sind. Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (CDU) hat das Gesetz zu einer allgemeinen Corona-Impfpflicht noch im M\u00e4rz gefordert. Kanzler Olaf Scholz (SPD) habe im Dezember noch Anfang Februar oder Anfang M\u00e4rz f\u00fcr das Gesetz genannt. Wenn es nun M\u00e4rz werde, dann sei es auch gut, sagte W\u00fcst am Donnerstag vor Journalisten in D\u00fcsseldorf. &#171;Mir ist es wichtig, dass wir genug Zeit haben, die Menschen noch zu erreichen und zu \u00fcberzeugen, ohne dass wir \u00fcber Bu\u00dfgelder sprechen m\u00fcssen.&#187; Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (46, CDU) hat die Menschen aufgefordert, sich bei Demonstrationen gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen nicht &#171;vor den Karren&#187; von Verschw\u00f6rungstheoretikern, Verfassungsfeinden und Rassisten spannen zu lassen. In NRW habe es in den vergangenen vier Wochen rund 700 solcher Versammlungen mit rund 100 000 Teilnehmern gegeben, sagte W\u00fcst am Donnerstag vor Journalisten in D\u00fcsseldorf. Das Ph\u00e4nomen der sogenannten Spazierg\u00e4nge sei in Stadt und Land zu beobachten. &#171;Man kann die Spannung im Land f\u00f6rmlich sp\u00fcren.&#187; Schon zu Beginn der Pandemie sei klar gewesen, dass Corona zu gesellschaftlichen Verwerfungen f\u00fchren werde, sagte W\u00fcst. Das sei in den vergangenen Tagen &#171;real&#187; geworden. Nat\u00fcrlich gelte in der Demokratie das Demonstrationsrecht. W\u00fcst appellierte aber an die Teilnehmer: &#171;Passen Sie auf, mit wem Sie spazieren gehen.&#187; Schulen und Kindertagesst\u00e4tten sollen laut der Landesregierung im weiteren Pandemieverlauf so lange wie m\u00f6glich offen bleiben. Der Pr\u00e4senzunterricht habe in der NRW -Koalition h\u00f6chste Priorit\u00e4t, sagte Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (46, CDU) am Donnerstag in der Landespressekonferenz in D\u00fcsseldorf. W\u00fcst verwies darauf, dass Kinder unter der Pandemie besonders gelitten h\u00e4tten &#8212; nicht nur durch Unterrichtsausfall, sondern auch durch reduzierte soziale Kontakte. Deshalb sei es wichtig, Kindern und Jugendlichen so viel Normalit\u00e4t wie m\u00f6glich zu bieten. Das solle auch so sicher wie m\u00f6glich erfolgen, sagte W\u00fcst mit Verweis auf Masken und Tests. Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden besonders viele Corona-Neuinfektionen festgestellt. Nach den j\u00fcngsten Daten des Landeszentrums f\u00fcr Gesundheit Nordrhein-Westfalen von Donnerstag ist die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Personen binnen sieben Tagen in der Altersgruppe der 15- bis 19-J\u00e4hrigen am h\u00f6chsten. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hier bei 833,9. Es folgt die Gruppe der 20- bis 24-J\u00e4hrigen mit 817,8. Besonders hoch ist der Wert auch in der Gruppe 10 bis 14 Jahre mit 723,8 und in der Gruppe 5 bis 9 Jahre mit 708,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz bezogen auf die gesamte Bev\u00f6lkerung in Nordrhein-Westfalen betr\u00e4gt im Vergleich dazu 416,7. Die \u00c4rztekammern in Nordrhein-Westfalen haben bisher etwa 170 Beschwerden \u00fcber \u00c4rzte und \u00c4rztinnen im Umgang mit der Corona-Pandemie gepr\u00fcft. Dabei ging es teilweise um die rechtliche Auslegung von Corona-Schutzverordnungen, in anderen F\u00e4llen aber auch um sogenannte Corona-Leugner in der \u00c4rzteschaft, wie die \u00c4rztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilten. Welche F\u00e4lle die Kammer n\u00e4her gepr\u00fcft hat, k\u00f6nnt ihr in unserem Artikel nachlesen. Seit knapp zwei Jahren bestimmen vor allem Masken, Plexiglasscheiben und Impf-Kontrollen die Atmosph\u00e4re in den Gastst\u00e4tten. Ab Donnerstag kommt in NRW eine weitere Ma\u00dfnahme hinzu: die sogenannte 2G-plus-Regelung. Doppelt Geimpfte und Genesene d\u00fcrfen Restaurants und Caf\u00e9s in Nordrhein-Westfalen dann nur noch betreten, wenn sie zus\u00e4tzlich einen negativen Test vorlegen. Ausgenommen davon sind Menschen mit Auffrischungsimpfung (Booster) und solche, die vor l\u00e4ngstens drei Monaten entweder ihre zweite Impfung bekommen haben oder genesen sind. Der Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband Dehoga NRW h\u00e4lt die 2G-plus-Regel wirtschaftlich f\u00fcr ein &#171;Desaster f\u00fcr die Gastronomie&#187;. Das sei ein &#171;Quasi-Lockdown&#187;, teilte er am Dienstag mit. Die sogenannten Montagsspazierg\u00e4nge, angeblich spontane Proteste gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen, sind nach Ansicht des NRW-Innenministeriums in Wahrheit wie normale Demonstrationen zu behandeln. Das geht aus einer rechtlichen Einsch\u00e4tzung des Ministeriums hervor, die als Richtschnur an alle Polizeibeh\u00f6rden im Land geschickt wurde. Damit sind die Protestm\u00e4rsche &#8212; soweit nicht angemeldet &#8212; strafbar. Aufl\u00f6sen kann man die Aufz\u00fcge laut Innenminister Herbert Reul (CDU) allerdings nicht ohne weiteres. Dank einer h\u00f6heren Nachfrage nach Limonaden und anderen alkoholfreien Getr\u00e4nken hat Deutschlands gr\u00f6\u00dfte Privatbrauerei Krombacher die Folgen der Corona-Krise relativ gut weggesteckt. Der Aussto\u00df der verschiedenen Krombacher-Sorten sank im vergangenen Jahr zwar um 2,3 Prozent auf insgesamt 5,56 Millionen Hektoliter, wie das Unternehmen am Mittwoch in Kreuztal-Krombach mitteilte. Doch weil die separat gef\u00fchrten Softdrinks mit den Marken Schweppes, Orangina und Dr. Pepper 5 Prozent zulegen konnten, schw\u00e4chte sich der Gesamtaussto\u00df des Konzerns nur um 0,9 Prozent auf 7,34 Millionen Hektoliter ab. Der Konzernumsatz sank um 0,5 Prozent auf 824,3 Millionen Euro. Zum Gewinn machte das Unternehmen mit rund 1000 Besch\u00e4ftigten wie \u00fcblich keine Angaben. Marketingchef Uwe Riehs sprach von einem &#171;zufriedenstellenden Gesch\u00e4ftsjahr&#187;, das trotz der widrigen Umst\u00e4nde erreicht worden sei. Die Bierbranche ist in Corona-Zeiten unter Druck, weil Gro\u00dfveranstaltungen fehlen und die Menschen generell weniger unterwegs sind, um in Kneipen oder Restaurants Freunde zu treffen. Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (CDU) hat seine Forderung nach einer z\u00fcgigen Einf\u00fchrung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht untermauert. Einer Studie zufolge w\u00e4re die H\u00e4lfte der bisher Ungeimpften durch die Pflicht bereit, das Vakzin verabreicht zu bekommen, bei der anderen H\u00e4lfte &#171;wird es komplizierter&#187;, sagte W\u00fcst vor der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung in D\u00fcsseldorf. Die einfacheren F\u00e4lle sollte man mit der Pflicht &#171;im Fr\u00fchjahr, im Fr\u00fchsommer einsammeln\u00bb und sich danach \u00abdenen widmet, die sich etwas schwerer tun&#187;. Das Land NRW spricht erstmals eine dringende Empfehlung f\u00fcr das Tragen von FFP2-Masken beim Einkaufen aus. In den neuen &#171;Hygiene- und Infektionsschutzregeln&#187; zur Coronaschutz-Verordnung wird dies mit der neuen Omikron-Variante begr\u00fcndet. Weitere Informationen erhaltet Ihr in unserem Artikel. Die Gesundheits\u00e4mter in Nordrhein-Westfalen d\u00fcrfen in Einzelfallentscheidungen die von Bund und L\u00e4ndern beschlossenen verk\u00fcrzten Quarant\u00e4neregelungen bereits anwenden, obwohl die entsprechende Verordnung noch aussteht. Das geht aus einem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums hervor, der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin bittet Gesundheitsstaatskret\u00e4r Edmund Heller die Gesundheits\u00e4mter, entsprechend der Bund-L\u00e4nder-Beschl\u00fcsse zu verfahren. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte am Dienstag betont, dass man f\u00fcr die offizielle Verordnung erst noch die neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) abwarte. Bund und L\u00e4nder hatten beschlossen, das unter anderem geboosterte Kontaktpersonen nicht mehr in Quarant\u00e4ne m\u00fcssen. Andere sollen sich zum Beispiel nach sieben Tagen freitesten d\u00fcrfen. Corona-Testnachweise werden in Nordrhein-Westfalen vereinfacht. Ab Donnerstag reichen vielerorts beaufsichtigte Selbsttests. Das sieht die am Dienstag in D\u00fcsseldorf ver\u00f6ffentlichte aktualisierte Corona-Schutzverordnung vor. Dort, wo ein Test zu den Zutrittsvoraussetzungen z\u00e4hlt (3G oder 2G-plus), kann ein Selbsttest unter Aufsicht durchgef\u00fchrt werden anstatt einen Testnachweis von offizieller Stelle vorzulegen. Das gelte etwa beim Betreten eines Fitnessstudios mit Test unter Aufsicht des Empfangspersonals oder beim Sport unter Aufsicht des Trainers, erl\u00e4uterte das NRW-Gesundheitsministerium. Die Aufsichtspersonen k\u00f6nnten allerdings keine Testnachweise ausstellen, die auch andernorts zum Eintritt berechtigten. &#171;Das k\u00f6nnen weiterhin nur die offiziellen Teststellen&#187;, stellte das Ministerium klar. Ob und in welcher Form Tests vor Ort angeboten w\u00fcrden, entscheide der jeweilige Betreiber. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Corona-Warn-App z\u00fcgig weiterzuentwickeln. Es m\u00fcsse eine L\u00f6sung geben, die auf einen Blick Aufschluss dar\u00fcber gebe, ob jemand vollst\u00e4ndig immunisiert sei oder nicht, sagte Laumann am Dienstag in D\u00fcsseldorf. Das m\u00fcsse auch f\u00fcr kompliziertere F\u00e4lle gelten, also etwa, wenn Menschen geimpft und genesen seien oder nach einer Impfung mit dem Vakzin von Johnson &amp; Johnson geboostert worden seien. Viele B\u00fcrger klagen nach seinen Worten, dass solche F\u00e4lle in der Corona-App des Bundes nicht abgebildet w\u00fcrden. &#171;Das kann ich mit Landesrecht nicht l\u00f6sen&#187;, sagte Laumann. Die Gesundheitsminister seien sich aber einig, dass es eine L\u00f6sung geben sollte, die das ber\u00fccksichtige, die in allen Bundesl\u00e4ndern gelte und den B\u00fcrgern m\u00f6glichst auch europaweit Handlungsfreiheit gebe. In Warteschlangen im Freien wird die Maskenpflicht wieder eingef\u00fchrt. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gab am Dienstag in D\u00fcsseldorf bei der Vorstellung der neuen Corona-Schutzverordnung f\u00fcr Nordrhein-Westfalen bekannt, dass im Au\u00dfenbereich wegen der ansteckenderen Omikron-Variante unter bestimmten Umst\u00e4nden wieder eine Maskenpflicht vorgesehen sei. Nach Ministeriumsangaben werden die Ausnahmen von der Maskenpflicht reduziert und die Verpflichtung zum Tragen von medizinischen Masken ausgeweitet. Dies betreffe insbesondere die Wiedereinf\u00fchrung der Maskenpflicht in Warteschlangen im Freien und bei Veranstaltungen und Versammlungen, sofern f\u00fcr sie keine 3G- (geimpft, genesen oder getestet) oder 2G-Zugangsregelung (geimpft oder genesen) gelte. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat die Ausnahme geboosteter Menschen von der zus\u00e4tzlichen Corona-Testpflicht bei Freizeitaktivit\u00e4ten mit besonders engem Kontakt als falsch kritisiert. &#171;Das ist ein schwerer Fehler&#187;, sagte Vorstand Eugen Brysch nach der Vorstellung der neuen Coronaschutzverordnung f\u00fcr Nordrhein-Westfalen durch die Landesregierung am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Impfen und Testen d\u00fcrften nicht gegeneinander ausgespielt werden, weil das Impfen vor allem Dingen die Person selbst sch\u00fctze und das Testen eine wichtige Ma\u00dfnahme gegen die Weitergabe des Virus sei. Wenn Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) glauben sollte, mit drei Mal Geimpften sei alles vorbei, irre er. Zudem spiele dieser Sonderstatus jenen Leuten in die Hand, die sowieso skeptisch seien. Die Wagen des K\u00f6lner Rosenmontagszugs sollen nach derzeitigem Stand entweder im Rheinenergie-Stadion zu sehen sein oder an etwa 25 verschiedenen Pl\u00e4tzen in der Stadt. Diese beiden M\u00f6glichkeiten seien derzeit in der engeren Auswahl, sagte am Dienstag ein Sprecher des Festkomitees K\u00f6lner Karneval. Die Auswertung der Corona-Tests zum Schulstart dauert nach Ansicht des nordrhein-westf\u00e4lische Oppositionsf\u00fchrers Thomas Kutschaty zu lange. &#171;Die Tests werden nicht schnell genug ausgewertet. In meinem Wahlkreis alleine hat heute eine Schule nicht aufgemacht, weil sie die Testergebnisse von gestern nicht bekommen hat&#187;, sagte der SPD-Spitzenkandidat am Dienstag in D\u00fcsseldorf. Kutschaty bekr\u00e4ftigte am Dienstag zudem seine Kritik an der Zuverl\u00e4ssigkeit der Schnelltests f\u00fcr weiterf\u00fchrende Schulen. &#171;Die von der Landesregierung angeschafften Tests haben offensichtlich nicht die erh\u00f6hte Sensibilit\u00e4t, um Coronaviren auch tats\u00e4chlich entdecken zu k\u00f6nnen&#187;, sagte er. &#171;Das ist brandgef\u00e4hrlich.&#187; Bei der geplanten Verk\u00fcrzung von Quarant\u00e4ne und Isolation nach Corona-Infektionen will das Land Nordrhein-Westfalen die neuen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) abwarten. Das sei nur eine Frage von Tagen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag in D\u00fcsseldorf. Bis Anfang der n\u00e4chsten Woche ist nach Angaben des Landesministeriums mit der Anpassung der RKI-Empfehlungen zum Kontaktpersonenmanagement zu rechnen. Hierdurch w\u00fcrden unter anderem im Bereich Quarant\u00e4ne bundeseinheitliche Ma\u00dfst\u00e4be zum Umgang mit geimpften, genesenen und geboosterten Personen gesetzt. Die Anpassung der Test- und Quarant\u00e4neverordnung des Landes NRW erfolge dann im Anschluss. PCR-Tests gelten in Nordrhein-Westfalen im Amateursportbereich nur noch als Ersatznachweis zu einer Corona-Impfung, wenn man wenigstens eine Impfung nachweisen kann. Das erl\u00e4uterte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag bei der Vorstellung der aktualisierten Corona-Schutzverordnung in D\u00fcsseldorf. Bei nicht geimpften Berufssportlern gelte die PCR-Ersatzregelung hingegen noch, bis es eine bundesgesetzliche Regelung zur Impfpflicht gebe. Versch\u00e4rfte Corona-Regeln im Gastgewerbe haben f\u00fcr Kritik des Branchenverbandes Dehoga gesorgt. Die Einf\u00fchrung von 2G plus sei ein &#171;Quasi-Lockdown&#187; und ein &#171;Desaster f\u00fcr die Gastronomie&#187;, teilte der Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband in Nordrhein-Westfalen am Dienstag in Neuss mit. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte zuvor angek\u00fcndigt, dass 2G plus ab Donnerstag auch f\u00fcr die Gastronomie gelten wird. Das hei\u00dft, dass Geimpfte und Genesene vor einem Lokalbesuch einen Test machen m\u00fcssen &#8212; es sei denn, sie haben eine Auffrischungsimpfung bekommen, die sogenannte Booster-Impfung. Dehoga-Regionalpr\u00e4sident Haakon Herbst h\u00e4lt das f\u00fcr einen unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Schritt. Er sagte, dass seine Branche kein Pandemietreiber sei. Herbst rechnet mit gravierenden wirtschaftlichen Folgen f\u00fcr die Gastronomen, die Existenz\u00e4ngste n\u00e4hmen zu. In Nordrhein-Westfalen gilt ab Donnerstag f\u00fcr alle \u00fcberregionalen Veranstaltungen eine einheitliche Obergrenze von maximal 750 Zuschauern. Das werde dann auch f\u00fcr Fu\u00dfballstadien wirksam, erkl\u00e4rte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag bei der Vorstellung der aktualisierten Corona-Schutzverordnung in D\u00fcsseldorf. &#171;Wir brauchen eine Regelung, die vor Gericht standh\u00e4lt&#187;, sagte er. Daher gebe es nun eine Vereinheitlichung f\u00fcr alle Gro\u00dfveranstaltungen. Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen werden von Donnerstag an auch in Nordrhein-Westfalen weitreichende neue Zugangsbeschr\u00e4nkungen eingef\u00fchrt. Auch Grundimmunisierte und Genesene d\u00fcrfen viele Bereiche dann nur noch betreten, wenn sie zus\u00e4tzlich einen negativen Test vorlegen (2G-plus-Regel). Menschen mit Corona-Booster-Impfung werden demgegen\u00fcber in vielen Bereichen von der zus\u00e4tzlichen Testpflicht befreit. Wer die Auffrischungsimpfung hat, muss demnach unter anderem im Freizeitsport keinen Test mehr vorlegen, erkl\u00e4rte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (64, CDU) am Dienstag in D\u00fcsseldorf. Weitere Informationen zu den neuen Regelungen, die ab Donnerstag gelten, k\u00f6nnt Ihr unserem Artikel entnehmen. Ann\u00e4hernd jeder zweite Einwohner von Nordrhein-Westfalen hat eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Nach der am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Impfstatistik des Robert Koch-Instituts (RKI) sind im bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland bisher mehr als 8,2 Millionen Auffrischungsimpfungen verabreicht worden. Mit einer Quote von 46 Prozent liegt NRW im L\u00e4ndervergleich auf Platz 5 und \u00fcber dem Bundesdurchschnitt von 43,5 Prozent. Als Personen mit Auffrischimpfung gelten in der RKI-Statistik Geimpfte, die eine Drittimpfung mit einem der Impfstoffe von Biontech\/Pfizer, Moderna oder Astrazeneca oder nach einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson &amp; Johnson eine weitere Impfstoffdosis erhalten haben. Drei Viertel der Einwohner von NRW besitzen laut den RKI-Daten eine vollst\u00e4ndige Grundimmunisierung. Sie haben eine Zweitimpfungen mit Biontech, Moderna oder Astrazeneca oder eine Impfung mit Johnson &amp; Johnson erhalten. Die NRW-Quote von 75 Prozent bedeutet ebenfalls den 5. Platz im L\u00e4ndervergleich. Im bundesweiten Durchschnitt sind es 72 Prozent. In der Altersgruppe der 12- bis 17-J\u00e4hrigen haben in Nordrhein-Westfalen inzwischen 61 Prozent die zweite Spritze bekommen. Eine dritte Spritze gegen das Coronavirus haben 11 Prozent der 12- bis 17-J\u00e4hrigen erhalten. In der Altersgruppe der F\u00fcnf- bis Elfj\u00e4hrigen gibt es im bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland knapp 171.000 Geimpfte. F\u00fcr diese Altersgruppe benennt das RKI bisher keine Quote. In einer Essener Grundschule sind am Dienstag die meisten Sch\u00fcler zu Hause geblieben, weil die Labore zu den am Vortag genommenen PCR-Corona-Tests noch keine Ergebnisse geliefert haben. &#171;Da wir nicht wissen, ob Kinder positiv sind, haben wie die Eltern gebeten, ihre Kinder nicht zu schicken&#187;, sagte der Schulleiter der Essener H\u00f6velschule, Felix Busch. &#171;Das war uns zu unsicher.&#187; Von 320 Kindern in der Grundschule seien nur rund 35 erschienen. Bei diesen Kindern habe die Schule Corona-Schnelltests gemacht und prompt einen positiven Fall entdeckt. Trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Nordrhein-Westfalen im November 2021 gesunken. Sie ging im Vorjahresvergleich um 9,4 Prozent auf 260 Insolvenzantr\u00e4ge zur\u00fcck, wie das Statistische Landesamt IT. NRW am Dienstag meldete. Im Fr\u00fchjahr 2021 hatte die Zahl der Insolvenzantr\u00e4ge mit 384 (M\u00e4rz) und 392 (April) noch knapp unter 400 gelegen. Seit dem Sommer seien die Zahlen aber deutlich zur\u00fcckgegangen. Um eine Pleitewelle infolge der Pandemie abzuwenden, hatte der deutsche Staat die Pflicht zum Insolvenzantrag bei Eintritt von \u00dcberschuldung oder Zahlungsunf\u00e4higkeit zeitweise ausgesetzt. Seit dem 1. Mai 2021 gilt die Insolvenzantragspflicht wieder in vollem Umfang. Nachdem in K\u00f6ln bis zu 2000 Dosen eines abgelaufenen Corona-Impfstoffes an B\u00fcrger verabreicht worden sind, will die Stadt Betroffenen m\u00f6gliche Nachimpfungen und schnellere Booster-Impfungen anbieten. In einer Stellungnahme k\u00f6nne das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nicht ausschlie\u00dfen, dass bei Impfstoff, der abweichend von den vorgeschriebenen Lagerbedingungen aufbewahrt wurde, gewisse Einbu\u00dfen hinsichtlich der Wirksamkeit auftreten k\u00f6nnten, teilte die Stadt am Montagabend mit. Das Institut gehe allerdings nicht von einem Komplettverlust des Wirkstoffs aus. Die Stadt wolle Betroffene anschreiben und ihnen ein kurzfristiges Impfangebot in den jeweils empfohlenen Zeitfenstern machen. In Folge der Corona-Pandemie sind nach Angaben der Landesregierung allein in Nordrhein-Westfalen schon rund 14 Milliarden Euro an Wirtschaftshilfen ausgezahlt worden. &#171;Ein solch gigantisches Hilfsprogramm gibt es kaum woanders auf der Welt&#187;, sagte Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (CDU) beim Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer D\u00fcsseldorf laut Staatskanzlei. Das habe \u2013 gemeinsam mit dem hohen Engagement der Unternehmen mit auch schneller, kreativer Reaktion auf die neue Situation und allen Instrumenten wie Kurzarbeitergeld et cetera \u2013 dazu gef\u00fchrt, &#171;dass wir im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften glimpflich durch die Krise gekommen sind&#187;. &#171;Klare Priorit\u00e4t ist es, die Schulen und Kitas so lange wie es eben geht offen zu halten&#187;, bekr\u00e4ftige W\u00fcst vor den Wirtschaftsvertretern und f\u00fcgte hinzu: &#171;Diese Priorit\u00e4t bedeutet, dass im Zweifel eben an anderen Stellen zun\u00e4chst das Infektionsgeschehen einged\u00e4mmt werden muss.&#187; SPD und Gr\u00fcne fordern von der Landesregierung Aufkl\u00e4rung zur Wirksamkeit der neuen Antigen-Selbsttests an den weiterf\u00fchrenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die beiden Oppositionsfraktionen verlangen eine Stellungnahme in der n\u00e4chsten Sitzung des Gesundheits- und des Schulausschusses, berichtet der &#171;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#187;. &#171;Wenn die Tests nicht ausreichend sensitiv sind, dann ist das eine Fehlentscheidung, die korrigiert werden muss&#187;, sagte Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD im Landtag der Zeitung. Das Schulministerium hatte am Donnerstag einen Lieferanten- und damit verbundenen Produktwechsel bei den Antigen-Selbsttest mitgeteilt, die dreimal w\u00f6chentlich in den weiterf\u00fchrenden Schulen stattfinden. In K\u00f6ln sind am Montagabend mehr als 1000 Menschen gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen auf die Stra\u00dfe gegangen. Die Teilnehmer der Demonstration versammelten sich nach Angaben der Polizei auf dem Roncalliplatz neben dem Dom und begannen von dort aus, durch die Innenstadt zu ziehen. In Gummersbach haben zeitgleich nach Polizeiangaben etwa 1800 Menschen gegen eine Impfpflicht demonstriert. Auch hier zogen die Teilnehmer durch die Innenstadt. Die Demonstration sei friedlich verlaufen. Nur vereinzelt habe es Verst\u00f6\u00dfe gegen die Maskenpflicht gegeben. Bereits in den vergangenen Wochen habe es angemeldete Demonstrationen in Gummersbach gegeben. Der WDR berichtete \u00fcber die 1800 Teilnehmer. \u00c4hnlich wie im benachbarten K\u00f6ln ist auch in Leverkusen bereits abgelaufener Corona-Impfstoff an B\u00fcrger verabreicht worden. Betroffen seien 199 Impfungen am 4. und 6. Januar, teilte die Stadt am Montag mit. Wie sich herausgestellt habe, sei der Impfstoff des Herstellers Moderna zu diesem Zeitpunkt schon zwei, beziehungsweise vier Tage abgelaufen gewesen. Die nordrhein-westf\u00e4lische Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) ist mit dem Beginn des Pr\u00e4senzunterrichts am Montag zufrieden. Der Start nach den Weihnachtsferien sei von den Schulen bestm\u00f6glich vorbereitet, sagte Gebauer. &#171;Die bisher vorliegenden R\u00fcckmeldungen zeigen, dass der erste Tag mit Tests vor Unterrichtsbeginn f\u00fcr alle rund 2,5 Millionen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie f\u00fcr das gesamte Personal in Schulen gut gelungen ist.&#187; Aktuelle Zahlen, wie viele Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen am Montag in der Schule positiv getestet wurden, teilte das Ministerium nicht mit. Die Ver\u00f6ffentlichung der stichtagsbezogenen Daten aus der Schulabfrage erfolge wie \u00fcblich stets in der Folgewoche, hie\u00df es aus dem Schulministerium. Man beobachte das Infektionsgeschehen aber sehr genau. Um bei der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus &#171;m\u00f6glichst viele Infektionen fr\u00fchzeitig zu entdecken&#187;, m\u00fcssen sich Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie das Lehrpersonal in Nordrhein-Westfalen zum Schulstart an diesem Montag testen lassen. Weitere Informationen findet Ihr in diesem Artikel. Der Ministerpr\u00e4sident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik W\u00fcst (46, CDU), will im Sport die Menschen mit einer Auffrischungsimpfung von einer zus\u00e4tzlichen Testpflicht befreien. Auf die Frage, ob die Testpflicht f\u00fcr Geboosterte auch im Sport wegfallen solle, sagte W\u00fcst am Samstag in D\u00fcsseldorf: &#171;Die Gleichsetzung der Geboosterten mit den Getesteten soll generell gelten. Das ist meine \u00dcberzeugung.&#187; Gerade &#171;die Bedeutung von Sport f\u00fcr junge Leute, f\u00fcr Kinder&#187; sei noch mal thematisiert worden, sagte W\u00fcst nach einer gemeinsamen Klausurtagung der CDU-Spitzen aus NRW, des Europaparlaments und des Bundestags, bei der auch der designierte neue Bundesvorsitzende Friedrich Merz (66) als Gast teilnahm. &#171;Da wollen wir verschiedene Dinge leichter machen. Kinder k\u00f6nnen teilweise noch gar nicht geboostert sein. Je nach Alter haben wir auch noch andere Ideen&#187;, betonte W\u00fcst. Mehr zu diesem Thema findet Ihr hier.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Coronavirus in NRW beherrscht derzeit die Nachrichtenlage. In unserem Ticker findet ihr alle aktuellen Meldungen zu Covid-19 in NRW. | TAG24 K\u00f6ln \u2013 Die Corona-Pandemie grassiert in Nordrhein-Westfalen. Wir geben einen aktuellen \u00dcberblick auf die aktuelle Corona-Entwicklung in NRW. Die Corona-Inzidenz steigt auch in Nordrhein-Westfalen weiter an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montag [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2092607,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2092608"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2092608"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2092608\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2092609,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2092608\/revisions\/2092609"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2092607"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2092608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2092608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2092608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}