<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3032015,"date":"2024-10-04T22:18:14","date_gmt":"2024-10-04T20:18:14","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3032015"},"modified":"2024-10-05T00:12:06","modified_gmt":"2024-10-04T22:12:06","slug":"sozial-bundnis-emport-uber-neue-liste-der-milliardare-jetzt-ist-der-moment","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2024\/10\/sozial-bundnis-emport-uber-neue-liste-der-milliardare-jetzt-ist-der-moment\/","title":{"rendered":"Sozial-B\u00fcndnis emp\u00f6rt \u00fcber neue Liste der Milliard\u00e4re: \u201eJetzt ist der Moment!\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Wenige Tage nach Ver\u00f6ffentlichung der aktuellen Reichenliste f\u00fcr Deutschland \u00e4u\u00dfert ein B\u00fcndnis aus Sozialorganisationen Emp\u00f6rung. Es sei endlich Zeit f\u00fcr eine Verm\u00f6gensteuer.<\/b><br \/>\nStand: 04.10.2024, 20:18 Uhr<br \/>Von: Amy Walker<br \/>KommentareDruckenTeilen<br \/>Wenige Tage nach Ver\u00f6ffentlichung der aktuellen Reichenliste f\u00fcr Deutschland \u00e4u\u00dfert ein B\u00fcndnis aus Sozialorganisationen Emp\u00f6rung. Es sei endlich Zeit f\u00fcr eine Verm\u00f6gensteuer. <br \/>Berlin \u2013 Einmal im Jahr ver\u00f6ffentlicht das Manager Magazin die Liste der reichsten Deutschen. Diese Woche war es also mal wieder so weit \u2013 und erneut ist das Verm\u00f6gen der wohlhabendsten Menschen im Land auf einen Rekordwert gestiegen. Und das, obwohl gerade eine Diskussion \u00fcber Wohlstandsverlust in Deutschland entbrannt ist.<br \/>Die neusten Zahlen haben ein breites B\u00fcndnis aus Sozialverb\u00e4nden, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen emp\u00f6rt. In einer Mitteilung fordern sie die Bundesregierung auf, diese Verm\u00f6gen gerechter zu besteuern und damit in die \u00f6ffentliche Infrastruktur zu investieren.<br \/>\u201eDie Zeit ist reif: Superreiche gerecht besteuern\u201c, hei\u00dft es in einer am Freitag (4. Oktober) ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung. Dies w\u00fcrde \u201eder zunehmenden Ungleichheit und ihren fatalen Folgen f\u00fcr die Demokratie entgegenwirken\u201c, zudem finanzielle Spielr\u00e4ume f\u00fcr die Politik schaffen. Gefordert wird konkret die Einf\u00fchrung einer Verm\u00f6genssteuer &#8212; diese wurde 1997 ausgesetzt &#8212; und einer Verm\u00f6gensabgabe.<br \/>Seit 2001 seien die hundert gr\u00f6\u00dften deutschen Verm\u00f6gen um 460 Milliarden Euro gewachsen, kritisieren die Unterzeichner der Erkl\u00e4rung. Dies sind unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Sozialverband VdK und die Klima-Allianz Deutschland. \u201eW\u00e4hrenddessen bleibt die Armut in Deutschland mit 16,6 Prozent auf einem inakzeptabel hohen Niveau, jedes f\u00fcnfte Kind muss in Armut leben.\u201c<br \/>Die Organisationen sehen in der wachsenden Ungleichheit \u201eeine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr die Demokratie\u201c. Der Politik fehlten zugleich finanzielle Spielr\u00e4ume, um den Sozialstaat abzusichern, die Daseinsvorsorge zu gew\u00e4hrleisten und Deutschland zukunftsf\u00e4hig zu machen. Um die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen, reiche eine Reform der Schuldenbremse nicht aus, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung weiter. \u201eJetzt ist der Moment, die Besteuerung gro\u00dfer Verm\u00f6gen anzugehen.\u201c<br \/>Die Steuerpolitik sei dabei eines der wirkungsvollsten Instrumente, um Ungleichheit zu begegnen. \u201eDoch unser Steuersystem versagt gerade bei den Superreichen\u201c, kritisieren die Mitglieder des B\u00fcndnisses. Angef\u00fchrt werden hier das Aussetzen der Verm\u00f6genssteuer und weitere Steuerreformen der vergangenen Jahrzehnte. Dies habe dazu gef\u00fchrt, \u201edass Multimillion\u00e4r*innen und Milliard\u00e4r*innen mittlerweile nur halb so hohe Steuer- und Abgabens\u00e4tze zahlen wie die breite Mitte der Gesellschaft\u201c.<br \/>Die Organisationen sehen Superreiche zudem \u201ebesonders in der Verantwortung, zur Bew\u00e4ltigung der Klimakrise finanziell st\u00e4rker beizutragen\u201c, da sie \u201edurch ihr Verhalten extrem viele Treibhausgase\u201c verursachten.<br \/>Teil des B\u00fcndnisses ist auch der Sozialverband Deutschland, dessen Vorsitzende Michaela Engelmeier zu IPPEN.MEDIA sagt: \u201eDie in dieser Woche ver\u00f6ffentlichten Zahlen des Manager Magazins zeigen einmal mehr die wachsende Kluft in unserer Gesellschaft. W\u00e4hrend die Zahl der Milliard\u00e4re steigt und die gr\u00f6\u00dften Verm\u00f6gen weiterwachsen, verharrt die Armut in Deutschland auf einem inakzeptabel hohen Niveau. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck f\u00fcr eine Besteuerung gro\u00dfer Verm\u00f6gen sowie eine konsequentere Bek\u00e4mpfung von Steuerflucht ein. Wir brauchen jetzt eine gerechte Finanzierung, um die \u00f6ffentliche Daseinsvorsorge zu sichern, den Klimaschutz zu f\u00f6rdern und soziale Ungerechtigkeiten abzubauen.\u201c<br \/>J\u00fcngst hatten auch die Gr\u00fcnen im Bundestag mit einem neuen Vorschlag f\u00fcr Aufsehen gesorgt. Sie wollen eine Reform der Steuerpolitik bewirken, um Ungleichheiten zu beheben. Laut Katharina Beck, finanzpolitische Sprecherin der Gr\u00fcnen, geht es haupts\u00e4chlich darum, Ungerechtigkeiten bei der Erbschaftsteuer zu beseitigen. \u201eWer sehr viel erbt, zahlt h\u00e4ufig gar keine Erbschaftsteuer, w\u00e4hrend mittelgro\u00dfe Erbschaften fair besteuert werden und kleinere richtigerweise durch Freibetr\u00e4ge befreit sind\u201c, zitierte der Spiegel die Politikerin. Die Anh\u00e4ufung von Riesenverm\u00f6gen in den H\u00e4nden Einzelner zu stoppen, sei auch als Ziel in der bayerischen Landesverfassung festgeschrieben.<br \/>\u201eAus \u00f6konomischer und sozialer Perspektive, kluge Vorschl\u00e4ge der Gr\u00fcnen\u201c, gab Marcel Fratzscher, Pr\u00e4sident des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW), auf LinkedIn an. Fratzscher lobte den Umstand, dass die Vorschl\u00e4ge keine Steuererh\u00f6hungen beinhalteten, sondern stattdessen Mehreinnahmen durch das Schlie\u00dfen von Schlupfl\u00f6chern generieren k\u00f6nnten.<br \/>Laut dem Ranking von Manager Magazin sind seit 2023 die Gesamtverm\u00f6gen der 500 reichsten Deutschen um 53 Milliarden Euro auf \u00fcber 1,1 Billionen Euro gestiegen \u2013 ein neuer Rekordwert. Auch die Zahl der Milliard\u00e4re in Deutschland erreichte einen H\u00f6chststand: Mittlerweile gibt es 249 Personen mit einem Verm\u00f6gen im Milliardenbereich, 23 mehr als im Vorjahr. Damit setzt sich ein stetiger Aufw\u00e4rtstrend fort, seit das Magazin im Jahr 2001 erstmals seine Liste der reichsten Deutschen ver\u00f6ffentlichte. Zum Vergleich: Im Jahr 2001 waren es \u201enur\u201c 69 Milliard\u00e4re im Land.<br \/>Die zehn reichsten Deutschen sind: <br \/>Im vergangenen Jahr belegten die BMW-Erben noch den ersten Platz der Rangliste. Bereits 2022 konnte Dieter Schwarz einmal den Spitzenplatz erreichen und sowohl Quandt als auch Klatten auf den zweiten Platz verweisen. Dieses Jahr ist ihm dies erneut gelungen. (mit Material von AFP)<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenige Tage nach Ver\u00f6ffentlichung der aktuellen Reichenliste f\u00fcr Deutschland \u00e4u\u00dfert ein B\u00fcndnis aus Sozialorganisationen Emp\u00f6rung. Es sei endlich Zeit f\u00fcr eine Verm\u00f6gensteuer. Stand: 04.10.2024, 20:18 UhrVon: Amy WalkerKommentareDruckenTeilenWenige Tage nach Ver\u00f6ffentlichung der aktuellen Reichenliste f\u00fcr Deutschland \u00e4u\u00dfert ein B\u00fcndnis aus Sozialorganisationen Emp\u00f6rung. Es sei endlich Zeit f\u00fcr eine Verm\u00f6gensteuer. 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