<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3094536,"date":"2024-12-04T07:22:09","date_gmt":"2024-12-04T05:22:09","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3094536"},"modified":"2024-12-04T09:03:29","modified_gmt":"2024-12-04T07:03:29","slug":"hybride-bedrohungen-nato-befurchtet-neue-schwere-sabotageakte-und-cyberangriffe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2024\/12\/hybride-bedrohungen-nato-befurchtet-neue-schwere-sabotageakte-und-cyberangriffe\/","title":{"rendered":"Hybride Bedrohungen: Nato bef\u00fcrchtet neue schwere Sabotageakte und Cyberangriffe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Das Ausma\u00df der Sch\u00e4den durch russische oder chinesische Angriffe auf Infrastruktur in Nato-L\u00e4ndern nimmt langsam aber stetig zu. Das B\u00fcndnis will nun reagieren.<\/b><br \/>\n\u00a9 Heiko Rebsch\/dpa <br \/>Das Ausma\u00df der Sch\u00e4den durch russische oder chinesische Angriffe auf Infrastruktur in Nato-L\u00e4ndern nimmt langsam aber stetig zu. Das B\u00fcndnis will nun reagieren.<br \/>Heute, 04:22 Uhr<br \/>Die Nato bef\u00fcrchtet neue schwere Sabotageakte und Cyberangriffe auf das B\u00fcndnisgebiet. \u201eWir beobachten, dass insbesondere Russlands Bereitschaft zunimmt, in unseren L\u00e4ndern durch Sabotage physischen Schaden anzurichten und Menschenleben zu gef\u00e4hrden\u201c, sagte ein ranghoher Beamter am Rande des derzeitigen Nato-Au\u00dfenministertreffens in Br\u00fcssel. Bei Cyberangriffen seien zudem auch China, der Iran und Nordkorea aktiv. So f\u00fchrten Chinesen wie auch Russland eine andauernde Kampagne zur Verbreitung von Schadsoftware aus.<br \/>Dabei gehe es um Spionage, aber auch darum, im Fall von steigenden Spannungen St\u00f6rungen ausl\u00f6sen zu k\u00f6nnen. Russland konzentriere sich dabei auf kritischen Infrastrukturen und insbesondere auf industrielle Steuerungssysteme, sagte der Beamte.<br \/>Als Beispiel f\u00fcr einen besonders schweren, bereits erfolgten Cyberangriff nannte der Beamte eine enorme Attacke gegen das Nato-Mitgliedsland Albanien, die wahrscheinlich vom Iran ausgef\u00fchrt worden sei. Diese habe das Grenzkontrollsystem lahmgelegt und daf\u00fcr gesorgt, dass alle Dateien des Innenministeriums im Internet ver\u00f6ffentlicht worden seien. \u201eJede polizeiliche Untersuchung, jede E-Mail zwischen Polizisten, jeder geheime Zeuge, jeder Gerichtsfall und jede Interpol-Akte war publik\u201c, erkl\u00e4rte er.<br \/>Besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Sabotage ist den Angaben zufolge die Unterwasser-Infrastruktur. \u201eIn den Nato-L\u00e4ndern sind wir auf ein weit verzweigtes Netz von Pipelines und Kabeln angewiesen\u201c, sagte der Nato-Beamte mit Blick auf Gas-, \u00d6l- und Datenleitungen. Es gehe um mehr als eine Million Kilometer dieser Infrastruktur, die von Russland \u00fcber ein bereits vor Jahrzehnten gestartetes Programm kontinuierlich kartiert werde. Teil davon seien auch Schiffe, U-Boote sowie unbemannte und ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge. Die Russen haben demnach die F\u00e4higkeit, \u201ewann immer sie es w\u00fcnschen\u201c Sprengstoffe anzubringen oder Kabel zu durchtrennen. <br \/>Problematisch wird in der Nato auch gesehen, dass es ein Ungleichgewicht in der Verwundbarkeit gibt, weil Russland bei weitem nicht in dem Ma\u00dfe auf solche Infrastruktur angewiesen ist wie die Alliierten.<br \/>Als weitere, vermutlich von Russland gesteuerte Aktivit\u00e4ten nannte der Experte Brandstiftungen, die Instrumentalisierung von Fl\u00fcchtlingen, Attacken auf Bahnlinien und Anschlagsplanungen gegen f\u00fchrende Industrievertreter. So gilt es beispielsweise als wahrscheinlich, dass zeitweise die Ermordung des Vorstandschefs des gr\u00f6\u00dften deutschen R\u00fcstungskonzerns, Armin Papperger, geplant wurde.<br \/>Den Angaben aus der Nato zufolge muss damit gerechnet werden, dass Russland gro\u00dfangelegte Programme zur Beeinflussung von Wahlen in B\u00fcndnisstaaten startet. Dabei k\u00f6nnte wie zuletzt in Moldau auf die Verbreitung von falschen oder irref\u00fchrenden Informationen, auf Cyberattacken oder Stimmenk\u00e4ufe gesetzt werden. Bei all dem handele es sich um eine organisierte Kampagne, sagte der Beamte.<br \/>In Reaktion auf die Entwicklungen wollen die Au\u00dfenminister der Nato-Staaten an diesem Mittwoch nun eine \u00dcberarbeitung der Nato-Strategie zur Abwehr hybrider Bedrohungen beschlie\u00dfen. Unter diesem Oberbegriff werden Aktionen zusammengefasst, die staatliche oder nicht staatliche Akteure nutzen, um andere L\u00e4nder zu sch\u00e4digen, ohne dabei einen offenen Krieg zu f\u00fchren. In der Regel lassen sie sich nur schwer oder gar nicht einem bestimmten Urheber zuordnen.<br \/>Nach Angaben von Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte soll es unter anderem einen verst\u00e4rkten Austausch von Geheimdienstinformationen und den besseren Schutz von kritischer Infrastruktur geben. Zudem geht es um die Frage, wie k\u00fcnftig bei Angriffen zur\u00fcckgeschlagen werden sollte.<br \/>Nach Einsch\u00e4tzung des Experten ist es h\u00f6chste Zeit, dass gehandelt wird. Man habe das Problem, dass man sich daran gew\u00f6hnt habe, dass die hybriden Angriffe stetig intensiver und h\u00e4ufiger werden, sagte er. Folge sei, dass man lange nicht angemessen reagiert habe.<br \/>Zuletzt waren im November innerhalb kurzer Zeit Sch\u00e4den an zwei Glasfaserkabeln in der Ostsee aufgetreten. Dabei handelte es sich um ein Kabel, das zwischen Schweden und Litauen verl\u00e4uft sowie eins zwischen Finnland und Deutschland. Die Ursache daf\u00fcr ist in beiden F\u00e4llen noch unklar. Die schwedischen Beh\u00f6rden ermitteln wegen m\u00f6glicher Sabotage. Der Fokus der Ermittler liegt auf einem chinesischen Schiff mit dem Namen \u201eYi Peng 3\u201c, das zum fraglichen Zeitpunkt die betroffenen Stellen der Kabel passiert haben soll.<br \/>\u00a9 dpa-infocom, dpa:241204-930-307312\/1<br \/>Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<br \/>Zur Startseite<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ausma\u00df der Sch\u00e4den durch russische oder chinesische Angriffe auf Infrastruktur in Nato-L\u00e4ndern nimmt langsam aber stetig zu. 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