<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3257586,"date":"2025-07-16T18:28:00","date_gmt":"2025-07-16T16:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3257586"},"modified":"2025-07-16T20:25:02","modified_gmt":"2025-07-16T18:25:02","slug":"nahost-konflikt-turkei-verurteilt-israels-angriff-auf-damaskus-als-sabotageakt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2025\/07\/nahost-konflikt-turkei-verurteilt-israels-angriff-auf-damaskus-als-sabotageakt\/","title":{"rendered":"Nahost-Konflikt: T\u00fcrkei verurteilt Israels Angriff auf Damaskus als &quot;Sabotageakt&quot;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte am Dienstagabend (Ortszeit) vor Journalisten, dass der Iran reden wolle, er es aber nicht eilig habe. | TAG24<\/b><br \/>\nIsrael &#8212; US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) sagte am Dienstagabend (Ortszeit) vor Journalisten, dass der Iran reden wolle, er es aber nicht eilig habe.<br \/>Der Republikaner begr\u00fcndete das mit seinem bekannten Standpunkt, dass die USA die Atomanlagen des Iran bei ihren Angriffen vor ein paar Wochen zerst\u00f6rt h\u00e4tten. <br \/>Das Ausma\u00df der Sch\u00e4den an den drei wichtigsten iranischen Atomanlagen ist allerdings bis heute nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt.<br \/>Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt findet Ihr hier im TAG24-Newsticker.<\/p>\n<p>Israels Angriffe auf Damaskus untergraben aus Sicht der T\u00fcrkei die Friedensbem\u00fchungen in dem ehemaligen B\u00fcrgerkriegsland Syrien. <br \/>Sie stellten einen &#171;Sabotageakt gegen die Bem\u00fchungen Syriens um Frieden, Stabilit\u00e4t und Sicherheit dar&#187;, teilte das Au\u00dfenministerium in Ankara mit. Das syrische Volk habe eine historische Chance auf Frieden, alle Beteiligten m\u00fcssten die Bem\u00fchungen der syrischen Regierung dahingehend unterst\u00fctzen. <br \/>Das israelische Milit\u00e4r hat in der N\u00e4he des syrischen Pr\u00e4sidentenpalastes in Damaskus angegriffen. In der Umgebung des Geb\u00e4udes habe es ein &#171;milit\u00e4risches Ziel&#187; gegeben, sagte ein israelischer Milit\u00e4rvertreter, nannte aber keine Details. <br \/>Der regierungsnahe Fernsehsender Syria TV berichtete, Kampfflugzeuge h\u00e4tten den Angriff ausgef\u00fchrt. Das Geb\u00e4ude in der syrischen Hauptstadt ist der offizielle Sitz von Pr\u00e4sident Ahmed al-Scharaa. <br \/>Fast zeitgleich bombardierte Israels Armee das Gel\u00e4nde, auf dem das Verteidigungsministerium und das milit\u00e4rische Hauptquartier Syriens liegen. Israel best\u00e4tigte dort einen Luftangriff &#8212; kurz darauf kam es zu weiteren schweren Explosionen. <br \/>Die syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, bei den israelischen Angriffen in Damaskus seien 13 Menschen verletzt worden.<br \/>Bei einer Verteilstelle f\u00fcr Hilfsg\u00fcter im Gazastreifen sind laut der umstrittenen Gaza Humanitarian Foundation (GHF) am Morgen 20 Menschen bei Unruhen get\u00f6tet worden. <br \/>&#171;Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand wurden 19 der Opfer niedergetrampelt und eines erstochen&#187;, teilte die Stiftung mit. &#171;Wir haben glaubw\u00fcrdige Gr\u00fcnde f\u00fcr die Annahme, dass bewaffnete und mit der Hamas verbundene Elemente innerhalb der Menge die Unruhen gezielt angefacht haben.&#187; Der Vorfall ereignete sich den Angaben nach bei einer Verteilstelle in der Stadt Chan Junis.<br \/>Inmitten der sich versch\u00e4rfenden Gewalt in Syrien hat das Nachbarland Israel das Zentrum von Damaskus bombardiert. <br \/>Die israelische Armee griff dort nach eigenen Angaben das milit\u00e4rische Hauptquartier an und erkl\u00e4rte, man beobachte das Vorgehen der syrischen Regierung gegen die Drusen im S\u00fcden genau. Menschenrechtsaktivisten berichteten von zwei israelischen Luftangriffen auf das hoch gesicherte Generalstabsgeb\u00e4ude in Damaskus. Zwei Menschen seien verletzt worden.<br \/>Irans Au\u00dfenminister hat sich mit seinem chinesischen Kollegen \u00fcber den Krieg gegen Israel ausgetauscht. <br \/>Abbas Araghtschi (62) informierte Chinas Au\u00dfenminister Wang Yi \u00fcber den neuesten Stand der Entwicklungen nach Inkrafttreten der Waffenruhe, wie sein Ministerium mitteilte. Die Diplomaten berieten sich am Rande eines Au\u00dfenministertreffens der Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SCO) demnach auch \u00fcber &#171;Chancen und Potenziale zur Entwicklung der Beziehungen&#187;.<br \/>Nach dem zw\u00f6lft\u00e4gigen Krieg zwischen Israel und dem Iran im Juni wolle Teheran offenbar die milit\u00e4rische Zusammenarbeit mit China ausbauen, hei\u00dft es in einer aktuellen Analyse des Instituts f\u00fcr Kriegsstudien (ISW). Medienberichten zufolge pr\u00fcft die iranische Regierung konkret den Kauf chinesischer Kampfflugzeuge zur Modernisierung der veralteten Luftwaffe. Berichte \u00fcber den Erwerb chinesischer Flugabwehrsysteme wies das Au\u00dfenministerium in Peking hingegen zur\u00fcck.<br \/>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio (54) hat sich einem Medienbericht zufolge mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien darauf verst\u00e4ndigt, Ende August als Frist f\u00fcr das Erreichen eines Atomabkommens mit dem Iran zu setzen. <br \/>Die Au\u00dfenminister der vier L\u00e4nder h\u00e4tten sich darauf in einem Telefonat am Montag geeinigt, berichtete die US-Nachrichtenseite &#171;Axios&#187; unter Berufung auf drei mit dem Gespr\u00e4ch vertraute Personen. <br \/>&#171;Axios&#187; zufolge planen die drei europ\u00e4ischen L\u00e4nder mit dem sogenannten Snapback-Mechanismus Sanktionen gegen Teheran auszul\u00f6sen, sollte es bis zum Ende der Frist kein Abkommen geben. Das Wiener Abkommen von 2015 zum iranischen Atomprogramm l\u00e4uft formal diesen Oktober aus. Als Mitunterzeichner haben die Europ\u00e4er bis dahin die M\u00f6glichkeit, \u00fcber den Snapback-Mechanismus fr\u00fchere und strenge UN-Sanktionen gegen den Iran ohne gro\u00dfen Widerstand wieder in Kraft zu setzen. <br \/>Israel will die religi\u00f6se Minderheit der Drusen in Syrien sch\u00fctzen und hat deshalb Ziele im S\u00fcden des Nachbarlandes angegriffen. <br \/>Der Schritt folgte auf den Einzug syrischer Soldaten in den mehrheitlich von Drusen bewohnten s\u00fcdlichen Ort Suwaida. <br \/>Israel wolle verhindern, dass Syriens Regierung der drusischen Minderheit Leid zuf\u00fcge, hie\u00df es in einer gemeinsamen Stellungnahme von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz. Zudem wolle das Land eine Entmilitarisierung des grenznahen Gebiets sicherstellen. Die syrischen Regierungstruppen und ihre Waffen stellten eine Gefahr f\u00fcr Israel dar. <br \/>Nach neuer Gewalt in Syrien mit Dutzenden Toten hat sich die Lage vorerst beruhigt. <br \/>Die Regierung in Damaskus verk\u00fcndete nach dem Einmarsch ihrer Truppen in Suwaida im S\u00fcden eine &#171;vollst\u00e4ndige Waffenruhe nach einer Einigung mit den W\u00fcrdentr\u00e4gern&#187;. Die Truppen w\u00fcrden &#171;nur auf Beschuss antworten&#187; und sich &#171;um Angriffe verbotener Gruppen k\u00fcmmern&#187;, teilte Verteidigungsminister Marhaf Abu Kasra mit.<br \/>Israel h\u00e4lt sich nach Einsch\u00e4tzung der EU bislang nur teilweise an die Absprache, die notleidende Zivilbev\u00f6lkerung im Gazastreifen besser zu versorgen. <br \/>Es gebe einige Fortschritte und positive Entwicklungen, aber es stehe fest, dass die Vereinbarung aus der vergangenen Woche bei weitem nicht vollst\u00e4ndig umgesetzt sei, sagte die zust\u00e4ndige EU-Kommissarin Hadja Lahbib bei einem EU-Au\u00dfenministertreffen in Br\u00fcssel. So k\u00f6nnten beispielsweise noch immer nicht genug Lastwagen mit Hilfslieferungen in den Gazastreifen fahren.<br \/>Das UN-Menschenrechtsb\u00fcro hat Pl\u00e4ne der israelischen Regierung f\u00fcr ein Lager f\u00fcr vertriebene Pal\u00e4stinenser im S\u00fcden des Gazastreifens kritisiert. <br \/>Israel spricht von einer &#171;humanit\u00e4ren Stadt&#187;. Pal\u00e4stinenser dorthin zu beordern k\u00e4me einer nach internationalem Recht verbotenen Zwangsumsiedlung gleich, sagte ein Sprecher des UN-Menschenrechtsb\u00fcros in Genf.<br \/>Das UN-Menschenrechtsb\u00fcro ist alarmiert \u00fcber einen Anstieg der Angriffe israelischer Siedler auf Pal\u00e4stinenser im besetzten Westjordanland und Ost-Jerusalem. <br \/>Im Juni seien 96 Pal\u00e4stinenser verletzt worden, so viele wie seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht in einem Monat, berichtete das B\u00fcro in Genf. Hunderte H\u00e4user seien zerst\u00f6rt worden.<br \/>Israels Luftwaffe hat Armeeangaben zufolge Stellungen der Hisbollah im Libanon angegriffen.<br \/>Ziel seien Milit\u00e4rgel\u00e4nde in der Bekaa-Ebene im Osten des Landes gewesen, die die schiitische Miliz zu Trainingszwecken genutzt habe, hie\u00df es in einer Mitteilung des Milit\u00e4rs. <br \/>&#171;Die Waffenlagerung und die Aktivit\u00e4ten der Hisbollah an diesen Standorten stellen einen eklatanten Versto\u00df gegen die Vereinbarungen zwischen Israelund dem Libanon dar&#187;, teilte die Armee weiter mit.<br \/>Im Streit um die Wehrpflicht f\u00fcr streng religi\u00f6se M\u00e4nner in Israel hat ein ultraorthodoxes B\u00fcndnis israelischen Medien zufolge sein Ausscheiden aus der Regierungskoalition von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu angek\u00fcndigt. <br \/>Das Vereinigte Tora-Judentum sei mit einem am Montagabend vorgelegten Gesetzentwurf, der den Wehrdienst ultraorthodoxer M\u00e4nner regeln soll, unzufrieden, berichtete etwa die Nachrichtenseite &#171;ynet&#187;.<br \/>Der israelische Oppositionsf\u00fchrer Jair Lapid bezeichnete den Plan der Regierung von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu laut der &#171;Times of Israel&#187; als &#171;verr\u00fcckt \u2013 selbst nach den Ma\u00dfst\u00e4ben dieser Regierung&#187;. <br \/>Der von Verteidigungsminister Israel Katz k\u00fcrzlich vorgestellte Plan sieht vor, dass auf den Tr\u00fcmmern der Stadt Rafah eine Zone errichtet wird, in der zun\u00e4chst 600.000 Menschen aufgenommen werden sollen. Laut &#171;Times of Israel&#187; sollen sp\u00e4ter dann alle der mehr als zwei Millionen Bewohner Gazas dort hinein. Wer einmal eingelassen wird, darf die &#171;humanit\u00e4re Stadt&#187; nicht mehr verlassen. <br \/>&#171;Wird es einen Zaun geben? Einen normalen Zaun? Einen Elektrozaun? Wie viele Soldaten werden ihn bewachen?&#187;, zitierte die Zeitung Lapid. &#171;Was werden die Soldaten tun, wenn Kinder die Stadt verlassen wollen? Wer wird sie ern\u00e4hren? Wer wird f\u00fcr Wasser und Strom verantwortlich sein? Was wird passieren, wenn es zu Epidemien und Krankheiten kommt? Wer wird sie behandeln?&#187;. <br \/>Im Streit um die Wehrpflicht f\u00fcr streng religi\u00f6se M\u00e4nner in Israel drohen ultraorthodoxe Parteien Medienberichten zufolge damit, das rechts-religi\u00f6se Regierungsb\u00fcndnis von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu noch in dieser Woche zu verlassen. <br \/>Die israelische Zeitung &#171;Haaretz&#187; berichtete unter Berufung auf Kreise der Parteien, dass sie einen Austritt planten, sollte es in den kommenden Stunden keinen neuen Entwurf f\u00fcr die Wehrpflicht, die eine Ausnahmeregelung f\u00fcr ultraorthodoxe M\u00e4nner vorsieht, geben. Es ist nicht das erste Mal, dass die streng religi\u00f6sen Parteien mit einem Ausscheiden aus der Koalition drohen.<br \/>Bereits zuvor hatten sieben UN-Organisationen, die in Gaza humanit\u00e4re Hilfe leisten, vor den potenziell katastrophalen Folgen des Treibstoffmangels gewarnt. <br \/>&#171;Ohne ad\u00e4quate Treibstoffversorgung steuert Gaza auf den Zusammenbruch der humanit\u00e4ren Hilfe zu&#187;, hie\u00df es in der Stellungnahme, die die Organisationen, darunter das Pal\u00e4stinenserhilfswerk UNRWA und die Weltgesundheitsorganisation WHO, gemeinsam ver\u00f6ffentlichten. <br \/>In den Krankenh\u00e4usern w\u00fcrden schon jetzt die Lichter ausgehen, Geburten- und Intensivstationen ausfallen, Krankenwagen nicht mehr ausfahren k\u00f6nnen. <br \/>Bei den indirekten Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Hamas im Gazastreifen zeichnet sich weiterhin kein Durchbruch ab. <br \/>&#171;Wir reden miteinander und werden das hoffentlich im Laufe der n\u00e4chsten Woche kl\u00e4ren k\u00f6nnen. Mal sehen, was passiert&#187;, sagte US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Sonntag vor Journalisten. In den vergangenen Wochen hatte Trump wiederholt solche Zeitspannen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Einigung genannt, die jedoch allesamt ergebnislos verliefen. Die USA, Katar und \u00c4gypten fungieren als Vermittler zwischen Israel und Hamas.<br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz (69, CDU) hat das Vorgehen Israels im Gazastreifen als &#171;nicht akzeptabel&#187; kritisiert. &#171;Mir gef\u00e4llt das, was die israelische Regierung im Gazastreifen tut, schon seit vielen Wochen nicht mehr&#187;, sagte Merz am Sonntag im ARD-&#171;Sommerinterview&#187;. Er habe dies mit dem israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu (75) mehrfach besprochen.<br \/>&#171;Ich hoffe, dass wir Europ\u00e4er zusammen mit den Amerikanern eine L\u00f6sung herbeif\u00fchren k\u00f6nnen, die am Ende auch in eine Zweistaatenl\u00f6sung \u00fcbergeht&#187;, f\u00fcgte Merz hinzu. Netanjahu lehnt die Schaffung eines eigenst\u00e4ndigen pal\u00e4stinensischen Staates neben Israel allerdings entschieden ab. &#171;Die Pal\u00e4stinenser haben den Anspruch darauf, auch einen Platz zu haben, wo sie leben k\u00f6nnen&#187;, betonte Merz. &#171;Und so wie das zurzeit im Gazastreifen geschieht, ist das nicht akzeptabel.&#187;<br \/>Mehrere Gemeinden im mittleren und s\u00fcdlichen Gazastreifen haben wegen ausbleibender Treibstoffversorgung die Einstellung der kommunalen Dienstleistungen angek\u00fcndigt. <br \/>In einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung hielten die betroffenen Gemeinden fest, dass sie gezwungen seien, wegen der von Israel verh\u00e4ngten Einfuhrbegrenzungen f\u00fcr Benzin und Diesel den Betrieb von Brunnen, Kl\u00e4ranlagen und M\u00fcllfahrzeugen einstellen zu m\u00fcssen. <br \/>Auch die Ger\u00e4te f\u00fcr die R\u00e4umung von Tr\u00fcmmern k\u00f6nnten wegen des Treibstoffmangels nicht eingesetzt werden, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung, der sich unter anderem die Stadtverwaltungen von Chan Junis und Rafah anschlossen. Die Verfasser des Dokuments wiesen darauf hin, dass fr\u00fchere Versuche, Treibstoff \u00fcber internationale Organisationen zu sichern, keine greifbaren Ergebnisse erbracht h\u00e4tten. <br \/>Die iranische Regierung signalisiert vor dem Hintergrund anhaltender milit\u00e4rischer Spannungen mit dem Westen Bereitschaft zur Diplomatie. <br \/>&#171;Diplomatie steht nicht im Gegensatz zum Kampf, Widerstand und Verteidigung&#187;, schrieb Mohammed-Dschafar Ghaempanah, Leiter des iranischen Pr\u00e4sidialb\u00fcros, in der staatlichen Zeitung &#171;Iran&#187;. Ihm zufolge ist dies auch die offizielle Politik von Pr\u00e4sident Massud Peseschkian.<br \/>Das geplante Lager f\u00fcr Pal\u00e4stinenser im S\u00fcden des Gazastreifens k\u00f6nnte Israel einem Medienbericht zufolge mehrere Milliarden US-Dollar kosten.<br \/> Die israelische Nachrichtenseite &#171;ynet&#187; meldete unter Berufung auf hochrangige israelische Vertreter, der Bau einer sogenannten &#171;humanit\u00e4ren Stadt&#187; in Rafah k\u00f6nnte umgerechnet zwischen 2,6 Milliarden und 3,9 Milliarden Euro kosten. Israel w\u00fcrde demnach zun\u00e4chst fast die gesamten Kosten tragen.<br \/>Bei Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen sind pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge seit den fr\u00fchen Morgenstunden mehr als 20 Menschen get\u00f6tet worden. Medizinische Kreise meldeten mindestens 21 Tote. <br \/>Die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete ebenfalls unter Berufung auf medizinische Kreise, 27 Menschen seien ums Leben gekommen.<br \/>Irans Pr\u00e4sident Massud Peseschkian (70) ist einem Bericht zufolge im Krieg mit Israel nur knapp dem Tod entkommen. <br \/>Wie die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete, bombardierte Israels Luftwaffe drei Tage nach Kriegsbeginn am 16. Juni einen Geb\u00e4udekomplex des Nationalen Sicherheitsrats. Nach dem Angriff fiel demnach der Strom aus. Die Teilnehmer des Krisentreffens konnten sich in Sicherheit bringen, einige von ihnen, darunter auch Peseschkian, erlitten Beinverletzungen.<br \/>Israel setzte derweil seine Angriffe gegen Stellungen, Bunker, Tunnel und Waffenlager der Hamas an mehreren Stellen des Gazastreifens mit gro\u00dfer Intensit\u00e4t fort. <br \/>Allein im n\u00f6rdlichen Grenzort Beit Hanun bombardierten Dutzende Kampfjets 35 &#171;Terrorziele&#187; der Islamisten, wie es in einer Mitteilung der israelischen Armee hie\u00df. Seit Samstagmorgen seien mindestens 129 Pal\u00e4stinenser bei israelischen Angriffen get\u00f6tet worden, berichtete die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa am sp\u00e4ten Samstag unter Berufung auf die Krankenh\u00e4user in Gaza. <br \/>Kritiker werfen Netanjahu (75) vor, ein Kriegsende hinauszuz\u00f6gern und so sein eigenes politisches \u00dcberleben sichern zu wollen. <br \/>Seine Regierungskoalition schlie\u00dft rechtsextreme und ultra-religi\u00f6se Parteien ein, die eine milit\u00e4rische Besatzung des Gazastreifens fordern, um dort israelische Siedlungen zu errichten.<br \/>Tausende Menschen demonstrierten in Tel Aviv und anderen israelischen St\u00e4dten f\u00fcr die Freilassung aller Geiseln, die die Hamas im Gazastreifen festh\u00e4lt. <br \/>&#171;Das Zeitfenster, um alle 50 Geiseln, die Lebenden und die Toten, nach Hause zu bringen, ist jetzt offen &#8212; aber nicht mehr lange&#187;, sagte Eli Scharabi als Redner auf der zentralen Kundgebung in Tel Aviv einem Bericht der Zeitung &#171;Haaretz&#187; zufolge.<br \/>Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte erst zu Wochenbeginn gesagt, dass Israel im s\u00fcdlichen Gazastreifen &#8212; auf den Tr\u00fcmmern der Grenzstadt Rafah &#8212; eine &#171;humanit\u00e4re Stadt&#187; f\u00fcr 600.000 durch den Krieg vertriebene Pal\u00e4stinenser errichten wolle. <br \/>Kritiker sprechen von einem Internierungslager, mit dem langfristig eine Zwangsdeportation verbunden sein k\u00f6nnte. Israel spricht davon, Pal\u00e4stinensern eine &#171;freiwillige Ausreise&#187; zu erm\u00f6glichen.<br \/>F\u00fcr die Hamas ist ein Verbleib israelischer Truppen in einem derart gro\u00dfen Gebiet inakzeptabel. <br \/>Die indirekten Gespr\u00e4che zwischen Israel und der Hamas \u00fcber eine 60 Tage lange Waffenruhe im Gaza-Krieg sind informierten Kreisen zufolge ins Stocken geraten. <br \/>Beide Seiten machen sich demnach gegenseitig f\u00fcr den mangelnden Fortschritt verantwortlich. Ziel der Gespr\u00e4che in der katarischen Hauptstadt Doha ist au\u00dfer der Waffenruhe die Freilassung von zehn lebenden Geiseln aus der Gewalt der Hamas sowie die \u00dcbergabe von Leichen mehrerer Verschleppter. <br \/>Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (75) w\u00fcrde durch das Hinzuf\u00fcgen immer neuer Bedingungen den Gespr\u00e4chen Hindernisse in den Weg legen, sagte ein Vertreter der Hamas der Deutschen Presse-Agentur in Kairo.<br \/>Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen hat es pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge erneut viele Tote gegeben. <br \/>Seit den fr\u00fchen Morgenstunden seien mindestens 46 Menschen in dem abgeriegelten K\u00fcstengebiet ums Leben gekommen, hie\u00df es aus medizinischen Kreisen in der von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbeh\u00f6rde. Die Angaben lie\u00dfen sich zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen und verifizieren. <br \/>Unter den Toten seien 27 Menschen, die bei Verteilstellen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe auf Lebensmittel gewartet h\u00e4tten, hie\u00df es weiter. <br \/>Der Iran will seinem Au\u00dfenminister zufolge die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA anders als bisher verk\u00fcndet nicht vollst\u00e4ndig einstellen. <br \/>Die Kooperation sei nicht beendet, sagte Abbas Araghtschi der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge. Alle Aktivit\u00e4ten der IAEA erfolgten jedoch \u00fcber den Nationalen Sicherheitsrat. &#171;Die Anfragen der Agentur werden jeweils einzeln im Hinblick auf die Interessen Irans gepr\u00fcft, bewertet und beantwortet&#187;, sagte der Minister.<br \/>Bei dem israelischen Angriff auf das Teheraner Ewin-Gef\u00e4ngnis sind Beh\u00f6rdenangaben zufolge einige Gefangene entkommen. <br \/>Einer geringen Zahl Inhaftierter sei nach den Bombardierungen vor fast drei Wochen die Flucht gelungen, sagte Justizsprecher Asghar Dschahangir. Eine genaue Zahl nannte er jedoch nicht. Unter den mindestens 71 Toten seien au\u00dferdem 5 H\u00e4ftlinge gewesen, sagte der Sprecher weiter.<br \/>Bei einem Angriff gewaltt\u00e4tiger j\u00fcdischer Siedler sind im besetzten Westjordanland nach pal\u00e4stinensischen Angaben zwei Pal\u00e4stinenser get\u00f6tet worden. <br \/>Zehn weitere Personen erlitten bei den Zusammenst\u00f6\u00dfen in der Ortschaft Sindschil n\u00f6rdlich von Ramallah Verletzungen, teilte das Gesundheitsministerium mit. <br \/>Zu der Konfrontation kam es laut Augenzeugenberichten, als Pal\u00e4stinenser gegen die Errichtung eines illegalen Au\u00dfenpostens demonstrierten. Die Siedler griffen die Pal\u00e4stinenser haupts\u00e4chlich mit Steinw\u00fcrfen, St\u00f6cken und Baseballschl\u00e4gern an. Ein 23-j\u00e4hriger Pal\u00e4stinenser sei zu Tode gepr\u00fcgelt worden, hie\u00df es in den Berichten. <br \/>Die Bev\u00f6lkerung im schwer umk\u00e4mpften Gazastreifen leidet der Organisation \u00c4rzte ohne Grenzen zufolge zunehmend Hunger. <br \/>Ihre Teams vor Ort stellten &#171;einen starken Anstieg der F\u00e4lle akuter Mangelern\u00e4hrung&#187; in dem abgeriegelten K\u00fcstenstreifen fest, wie die Organisation mitteilte. <br \/>In ihren beiden Gesundheitszentren in der Stadt Gaza und im K\u00fcstenort Al-Mawasi w\u00fcrden derzeit mehr als 700 schwangere und stillende Frauen und fast 500 Kinder mit schwerer und mittelschwerer Mangelern\u00e4hrung ambulant behandelt.<br \/>In der Stadt Gaza sollen sich die Zahlen demnach in weniger als zwei Monaten fast vervierfacht haben: von 293 F\u00e4llen im Mai auf 983 F\u00e4lle Anfang Juli. Bei 326 F\u00e4llen handelt es sich um Kinder im Alter zwischen 6 und 23 Monaten.<br \/>Bei einem mutma\u00dflich israelischen Luftschlag im Libanon ist ein Mensch get\u00f6tet worden. Der Angriff habe einem Auto nahe der Stadt Nabatije gegolten, hie\u00df es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Beirut. F\u00fcnf weitere Menschen wurden demnach verletzt.<br \/>Sp\u00e4ter soll auch ein Motorradfahrer s\u00fcd\u00f6stlich der Hafenstadt Tyros angegriffen worden sein. Er wurde der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.<br \/>Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge soll es sich bei Angegriffenen um Anh\u00e4nger der Schiitenmiliz Hisbollah gehandelt haben. <br \/>Israelische Soldaten sollen nach pal\u00e4stinensischen Angaben mindestens zehn Menschen in der N\u00e4he eines Verteilzentrums f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe im Gazastreifen get\u00f6tet haben. <br \/>Zudem seien etwa 70 Menschen bei dem Vorfall in der N\u00e4he der Stadt Rafah im S\u00fcden des umk\u00e4mpften K\u00fcstengebiets verletzt worden, hie\u00df es aus medizinischen Kreisen der von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbeh\u00f6rde.<br \/>F\u00fcr einen dauerhaften Waffenstillstand m\u00fcssten aber Israels &#171;Mindestbedingungen&#187; erf\u00fcllt werden, bekr\u00e4ftigte Netanjahu: Die Hamas legt die Waffen nieder, verf\u00fcgt \u00fcber keine staatlichen oder milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten mehr, zudem wird Gaza entmilitarisiert. <br \/>Sollten diese Bedingungen nicht durch Verhandlungen innerhalb der angestrebten 60-t\u00e4gigen Waffenruhe erf\u00fcllt werden, werde Israel dies mit Waffengewalt erreichen, betonte er. Seit dem Beginn des Krieges waren bereits zwei Waffenruhen zustande gekommen, doch beide Male setzte Israels Armee die K\u00e4mpfe gegen die Hamas danach fort. <br \/>Die Vereinten Nationen haben eigenen Angaben zufolge erstmals nach 130 Tagen wieder Treibstoff in den Gazastreifen geliefert. <br \/>75.000 Liter seien in den abgeriegelten K\u00fcstenstreifen, wo Hunderttausende Menschen bittere Not leiden, gebracht worden, teilte UN-Sprecher St\u00e9phane Dujarric mit.<br \/>&#171;Die T\u00f6tung von Familien, die versuchen, lebensrettende Hilfe zu erhalten, ist unverantwortlich&#187;, sagte sie. <br \/>Unicef fordere Israel zu einer unabh\u00e4ngigen Untersuchung des Vorfalls auf. &#171;Dies ist die grausame Realit\u00e4t, mit der viele Menschen in Gaza heute konfrontiert sind, nachdem monatelang unzureichend Hilfe in das Gebiet gelangt ist und die Konfliktparteien ihrer grundlegenden Verantwortung zum Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung nicht nachgekommen sind&#187;. Israels Armee teilte auf Anfrage mit, sie habe in der Gegend einen Hamas-Terroristen angegriffen. <br \/>Die EU baut f\u00fcr den Fall des Scheiterns der neuen Hilfsvereinbarungen f\u00fcr den Gazastreifen eine Drohkulisse gegen Israel auf. <br \/>Wie Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur in Br\u00fcssel best\u00e4tigen, lie\u00df die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas den Mitgliedstaaten einen Katalog mit Ma\u00dfnahmen \u00fcbermitteln, mit denen die israelische Regierung theoretisch unter Druck gesetzt werden k\u00f6nnte. Er umfasst etwa das Aussetzen von Handelsvorteilen, ein Waffenembargo und die Blockade von Israels Zugang zum EU-Forschungsf\u00f6rderungsprogramm Horizon.<br \/>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat w\u00e4hrend der in Katar laufenden Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe im Gazastreifen den Sieg \u00fcber die islamistische Hamas beschworen. <br \/>&#171;Wir werden diese Monster besiegen und unsere Geiseln zur\u00fcckholen&#187;, sagte Netanjahu dem ultrakonservativen US-Sender Newsmax. Er hoffe, dass &#171;in wenigen Tagen&#187; im Rahmen einer 60-t\u00e4gigen Waffenruhe, \u00fcber die derzeit indirekt verhandelt wird, zehn der noch lebenden Geiseln freik\u00e4men, sagte der Regierungschef.<br \/>Bei einem Anschlag im Westjordanland ist nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom ein Israeli ums Leben gekommen.<br \/>Wie die israelische Armee mitteilte, griffen zwei M\u00e4nner mit einem Messer und einer Schusswaffe den Mann an einem Einkaufszentrum im Bereich von Gusch Etzion s\u00fcdlich von Jerusalem an. Soldaten erwiderten demnach das Feuer und t\u00f6teten die beiden Angreifer noch am Ort des Geschehens.<br \/>Bei dem get\u00f6teten Israeli soll es sich \u00f6rtlichen Medien zufolge um einen 22 Jahre alten Sicherheitsmann handeln. An der sogenannten Gusch Etzion Junction &#8212; einer Kreuzung an einer wichtigen Verbindungsstrecke von Hebron nach Jerusalem &#8212; befindet sich seit einigen Jahren ein Einkaufszentrum. Der Mann soll dort gearbeitet haben. Die Kreuzung ist vielbefahren &#8212; an ihr kommt es immer wieder zu Anschl\u00e4gen. Israelische Soldaten bewachen die Gegend.<br \/>Israel akzeptiert nach Angaben der EU eine bessere Versorgung der notleidenden Zivilbev\u00f6lkerung im abgeriegelten Gazastreifen. <br \/>Wie die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas (48) mitteilte, wurde eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Darin geht es unter anderem um eine deutliche Erh\u00f6hung der Zahl der t\u00e4glichen Lebensmittellieferungen und anderer Hilfsg\u00fcter per Lastwagen. Von der israelischen Regierung gab es zun\u00e4chst keine Best\u00e4tigung.<br \/>Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen hat es pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge erneut viele Tote gegeben. <br \/>Seit den Morgenstunden seien mindestens 30 Menschen in dem K\u00fcstengebiet ums Leben gekommen, meldete die Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf medizinische Kreise. Die Angaben lie\u00dfen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<br \/>Das israelische Milit\u00e4r habe in verschiedenen Gebieten des umk\u00e4mpften K\u00fcstenstreifens Angriffe geflogen, meldete Wafa. 14 Tote gab es demnach in der zentral gelegenen Stadt Deir al-Balah. Weitere t\u00f6dliche Angriffe habe es auch in Chan Junis im S\u00fcden sowie in der Stadt Gaza im Norden gegeben.<br \/>Au\u00dfenminister Johann Wadephul (62, CDU) verlangt von Israel vor einem Treffen mit seinem Kollegen Gideon Saar (58), die Pal\u00e4stinenser im Gazastreifen &#171;vor dem Hungertod zu bewahren und zu versorgen&#187;. <br \/>Vor Gespr\u00e4chen mit Saar und der \u00f6sterreichischen Au\u00dfenministerin Beate Meinl-Reisinger in Wien forderte der CDU-Politiker: &#171;Das ist Israels Pflicht. Die internationalen Hilfsorganisationen m\u00fcssen sofort umfassenden Zugang erhalten, um die humanit\u00e4re Hilfe zu den Menschen bringen zu k\u00f6nnen.&#187;<br \/>Im Westjordanland sind israelische Siedler pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge am Abend erneut gewaltsam in pal\u00e4stinensische D\u00f6rfer eingedrungen. <br \/>Das Gesundheitsministerium in Ramallah teilte mit, elf Menschen seien durch Schl\u00e4ge der Siedler verletzt und in Krankenh\u00e4user gebracht worden. <br \/>Die islamistische Hamas sieht bei den Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe im Gaza-Krieg nach eigenen Angaben weiter ungel\u00f6ste Streitpunkte. <br \/>Dies seien die Bereitstellung von Hilfsg\u00fctern, der Abzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen sowie &#171;echte Garantien f\u00fcr einen dauerhaften Waffenstillstand&#187;, teilte die Terrororganisation mit. \u00dcber diese drei Kernfragen werde weiterhin verhandelt.<br \/>Die USA haben zuletzt ihre Hoffnung auf eine Waffenruhe im Gaza-Krieg bis Ende der Woche ge\u00e4u\u00dfert \u2013 Pr\u00e4sident Donald Trump bringt nun auch die n\u00e4chste Woche ins Spiel. <br \/>Auf die Frage eines Journalisten, f\u00fcr wie realistisch er eine Waffenruhe zwischen der islamistischen Hamas und Israel halte, sagte der Republikaner: &#171;Ich glaube, wir haben diese Woche eine Chance \u2013 oder n\u00e4chste Woche.&#187; <br \/>Es gebe nichts Definitives. Trump erg\u00e4nzte: &#171;Aber die Chance ist sehr hoch, dass wir eine Einigung erzielen \u2013 eine Vereinbarung irgendeiner Art in dieser und wenn nicht, vielleicht in der n\u00e4chsten Woche.&#187;<br \/>Trump hatte in den vergangenen Tagen mehrmals mit Israels Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu in der US-Hauptstadt Washington gesprochen. <br \/>Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind pal\u00e4stinensischen Berichten zufolge wieder mehrere Menschen get\u00f6tet worden. <br \/>Die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete unter Berufung auf medizinische Kreise, am Nachmittag seien drei Pal\u00e4stinenser ums Leben gekommen, darunter ein Kleinkind, als ein Wohnhaus in der Stadt Gaza getroffen worden sei.<br \/>Laut Wafa wurden in der Stadt Gaza im Norden des K\u00fcstengebiets zudem elf Menschen get\u00f6tet und weitere verletzt. Auch bei diesem Angriff habe Israel das Haus einer Familie getroffen. Details zu den Opfern gab es zun\u00e4chst nicht.<br \/>Die Huthi-Miliz hat nach ihrem Angriff auf die &#171;Magic Seas&#187; im Roten Meer ein Video des sinkenden Frachtschiffs ver\u00f6ffentlicht. <br \/>Darauf sind Explosionen an mehreren Stellen des Rumpfs zu sehen. Danach sinkt das 200 Meter lange Schiff. Mutma\u00dflich setzte die Huthi-Miliz, die den Angriff f\u00fcr sich beanspruchte, Drohnenboote ein oder sie befestigte Sprengs\u00e4tze am Schiffsrumpf.<br \/>Im iranischen Kurdistan sind Aktivisten zufolge zw\u00f6lf M\u00e4nner zum Tode verurteilt worden. <br \/>Den Verurteilten wurde gem\u00e4\u00df islamischer Rechtsprechung im Iran unter anderem &#171;Kriegsf\u00fchrung gegen Gott&#187;, bewaffneter Aufstand und Zusammenarbeit mit dem Erzfeind Israelvorgeworfen, wie die in Norwegen ans\u00e4ssige Menschenrechtsgruppe Hengaw berichtete. Die iranische Justiz berichtete zun\u00e4chst nicht \u00fcber die Todesurteile.<br \/>Hengaw zufolge wurden die M\u00e4nner im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Herbst 2022 festgenommen, die unter dem Motto &#171;Frau, Leben, Freiheit&#187; standen. Die Aktivisten warfen der iranischen Justiz Folter und erzwungene Gest\u00e4ndnisse vor. <br \/>Trump und seine Berater bem\u00fchen sich laut einem israelischen Medienbericht auch um ein Abkommen mit Israels Nachbarland Syrien. <br \/>Die USA hofften, einen Durchbruch noch w\u00e4hrend des Besuchs von Netanjahu zu erzielen, hatte die Zeitung &#171;Israel Hajom&#187; unter Berufung auf Kreise aus dem Umfeld des Wei\u00dfen Hauses berichtet. Demnach geht Trump davon aus, dass ein Abkommen Netanjahu helfen k\u00f6nne, seine Position in den Gaza-Verhandlungen zu lockern.<br \/>Das Problem mit der Lieferung humanit\u00e4rer Hilfe nach Gaza konnte gel\u00f6st werden, zitierte &#171;Axios&#187; zwei informierte Quellen.<br \/>Demnach sei vereinbart worden, dass die Hilfe in den Gebieten Gazas, aus denen sich Israels Armee zur\u00fcckzieht, von UN- oder anderen internationalen Hilfsorganisationen geliefert wird. Das bedeute, dass die von den USA und Israel unterst\u00fctzte umstrittene Stiftung Gaza Humanitarian Foundation (GHF) ihre Aktivit\u00e4ten in Gaza nicht ausweiten k\u00f6nne und m\u00f6glicherweise sogar zur\u00fcckfahren m\u00fcsse.<br \/>Trumps Nahost-Sonderbeauftragter Steve Witkoff sagte in Washington: &#171;Wir hoffen, dass wir bis zum Ende der Woche eine Vereinbarung haben werden, die eine 60-t\u00e4gige Waffenruhe bringt.&#187; <br \/>Die &#171;Times of Israel&#187; zitierte allerdings in der Nacht einen arabischen Medienbericht, wonach eine weitere Runde der laufenden Vermittlungsgespr\u00e4che in Katars Hauptstadt Doha ohne gro\u00dfe Fortschritte verlief. Laut der &#171;Times of Israel&#187; verschob Witkoff seine Abreise nach Doha. Dies sei ein Zeichen daf\u00fcr, dass ein Deal noch nicht reif sei.<br \/>Die Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe im Gaza-Krieg laufen auf Hochtouren. <br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump traf sich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen im Wei\u00dfen Haus mit Israels Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu. Das Gespr\u00e4ch, an dem auch US-Vizepr\u00e4sident JD Vance teilnahm, habe 90 Minuten gedauert, berichteten US-amerikanische und israelische Medien. Zum Inhalt des Gespr\u00e4chs wurde nichts offiziell mitgeteilt. Trump und Netanjahu hatten sich schon am Vortag zum Abendessen getroffen.<br \/>Mitten im Ringen um eine Waffenruhe im Gazastreifen droht Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu der islamistischen Hamas.<br \/>Israel sei entschlossen, &#171;alle Ziele des Krieges in Gaza zu erreichen: alle unsere Geiseln zu befreien, die milit\u00e4rischen und staatlichen F\u00e4higkeiten der Hamas zu zerst\u00f6ren und sicherzustellen, dass von Gaza keine Bedrohung mehr f\u00fcr Israel ausgeht&#187;, sagte Netanjahu in Washington.<br \/>Nach den Worten des israelischen Regierungschefs bedeutet dies: &#171;Es wird keine Hamas geben. Das muss verstanden werden.&#187; Dies sei Teil einer bestimmten Strategie, auf die Netanjahu jedoch nicht weiter eingehen wollte. Er sagte jedoch, Schritte seien erforderlich, von denen einige f\u00fcr Israel schmerzhaft seien und einige f\u00fcr die Hamas sehr schmerzhaft sein w\u00fcrden. Das Ergebnis werde jedoch die Freilassung der Geiseln und die Zerschlagung der Hamas sein.<br \/>Bei einem israelischen Angriff im Norden des Libanons sind nach libanesischen Angaben mindestens zwei Menschen get\u00f6tet worden.<br \/>In der N\u00e4he der Hafenstadt Tripoli sei ein Fahrzeug von einer Drohne getroffen worden, hie\u00df es aus libanesischen Sicherheitskreisen. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, meldete das Gesundheitsministerium in Beirut. Israels Milit\u00e4r teilte auf seinem Telegram-Kanal mit, bei Tripoli einen &#171;hochrangigen Hamas-Terroristen&#187; angegriffen und &#171;eliminiert&#187; zu haben.<br \/>Sp\u00e4ter teilte die Armee mit, es handele sich um einen der wichtigsten Kommandeure der islamistischen Terrororganisation Hamas im Libanon. Er sei w\u00e4hrend des Krieges f\u00fcr Raketenangriffe auf St\u00e4dte im Norden Israels verantwortlich gewesen und habe jahrelang Terroranschl\u00e4ge gegen israelische Zivilisten und Soldaten angeleitet, erkl\u00e4rte das Milit\u00e4r.<br \/>Die Lufthansa-Gruppe will ihre Fl\u00fcge nach Tel Aviv zum 1. August wiederaufnehmen. <br \/>Ein Unternehmenssprecher best\u00e4tigte entsprechende Informationen aus Israel, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass die Sicherheitslage weiterhin eng beobachtet werde. <br \/>Die Lufthansa-Gruppe hatte ihre Fl\u00fcge nach Israel Anfang Mai eingestellt, nachdem eine Rakete der islamistischen Huthi-Rebellen in der N\u00e4he des Ben-Gurion-Flughafens eingeschlagen war. Auch andere Ziele im Nahen und Mittleren Osten wurden nach der Eskalation des Gaza-Kriegs und der israelischen Angriffe auf den Iran eingestellt. <br \/>Die islamistische Hamas will nach Einsch\u00e4tzung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) ein Abkommen mit Israel im Gaza-Krieg. <br \/>&#171;Sie wollen sich treffen und sie wollen diese Waffenruhe&#187;, sagte Trump zu Beginn eines gemeinsamen Abendessens mit Israels Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu (75) im Wei\u00dfen Haus.<br \/>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (75) hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) f\u00fcr den Friedensnobelpreis nominiert.<br \/>Zu Beginn eines gemeinsamen Abendessens im Wei\u00dfen Haus lobte er in Anwesenheit von Journalisten Trumps &#171;Streben nach Frieden und Sicherheit, das Sie in vielen L\u00e4ndern, aber jetzt insbesondere im Nahen Osten, anf\u00fchren&#187;. <br \/>Im Gazastreifen sind f\u00fcnf israelische Soldaten nach Angaben der Armee get\u00f6tet worden. <br \/>Das gab das Milit\u00e4r am fr\u00fchen Morgen auf Telegram bekannt. Nach ersten Ermittlungen der Streitkr\u00e4fte wurden die Infanteristen am sp\u00e4ten Montagabend w\u00e4hrend eines Bodeneinsatzes in Beit Hanun im Norden des K\u00fcstenstreifens durch eine am Stra\u00dfenrand platzierte Bombe get\u00f6tet. 14 weitere Soldaten seien verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Bei dem Versuch, die Verletzten zu bergen, seien die Streitkr\u00e4fte laut den Ermittlungen in diesem Gebiet unter Beschuss geraten, berichtete die &#171;Times of Israel&#187;.<br \/>Israel Verteidigungsminister Israel Katz hat Medienberichten zufolge die Planung eines riesigen Auffanglagers f\u00fcr 600.000 vom Krieg vertriebene Pal\u00e4stinenser im s\u00fcdlichen Gazastreifens angeordnet.<br \/>Damit soll die Macht der islamistischen Hamas \u00fcber die Bev\u00f6lkerung des abgeriegelten K\u00fcstengebiets geschw\u00e4cht werden, sagte der Minister einer Gruppe israelischer Journalisten. <br \/>Katz sprach demnach von einer &#171;Humanit\u00e4ren Stadt&#187; auf den Tr\u00fcmmern der im Gaza-Krieg zerst\u00f6rten Stadt Rafah. Dort sollen Hunderttausende Pal\u00e4stinenser Aufnahme finden, die derzeit in Zelten auf dem Gebiet von Al-Mawasi leben.<br \/>Das neue Lager soll w\u00e4hrend der 60-t\u00e4gigen Feuerpause entstehen, \u00fcber die derzeit Israel und die Hamas in der katarischen Hauptstadt Doha indirekt verhandeln, f\u00fchrte Katz weiter aus. Es soll nicht von der israelischen Armee, sondern von nicht n\u00e4her genannten &#171;internationalen Partnern&#187; verwaltet werden. Das Milit\u00e4r w\u00fcrde das Umfeld sichern.<br \/>Die Polizei hat nach einer Farbaktion am Kanzleramt zwei Menschen festgenommen.<br \/>Mehr dazu hier: Neue Generation protestiert am Kanzleramt: Kann rote Farbe Merz umstimmen?<br \/>Der iranische Pr\u00e4sident ist nach eigenen Worten im Krieg gegen Israel vor wenigen Wochen einem Mordanschlag entgangen.<br \/>&#171;Ich war in einer Besprechung. Wir haben dar\u00fcber gesprochen, wie es weitergehen kann&#187;, beschrieb Massud Peseschkian in einem Interview des US-Talkmasters Tucker Carlson einen Kriegstag. &#171;Sie haben versucht, das Gebiet zu bombardieren, in dem wir diese Besprechung abgehalten haben&#187;, sagte Peseschkian der englischen \u00dcbersetzung zufolge mit Blick auf israelische Angriffe in der Hauptstadt Teheran.<br \/>Es ist das erste Interview des iranischen Pr\u00e4sidenten nach dem Zw\u00f6lftagekrieg. Am 13. Juni hatte Israel den Iran angegriffen und in der Folge milit\u00e4rische und zivile Ziele in weiten Landesteilen bombardiert.<br \/>Seit dem Sturz von Syriens Machthaber Baschar al-Assad im Dezember 2024 hat die israelische Armee ihre milit\u00e4rischen Aktivit\u00e4ten auf syrischem Gebiet deutlich ausgeweitet. <br \/>Sie verlegte auch Truppen in eine von den Vereinten Nationen kontrollierte Pufferzone zwischen beiden L\u00e4ndern. Israel will auf diese Weise laut eigenen Angaben unter anderem gegen iranische Waffenlieferungen an die islamistische Hamas und die libanesische Hisbollah-Miliz vorgehen.<br \/>Israels Armee hat nach eigenen Angaben erneut Mitglieder einer Gruppe in Syrien festgenommen, die vom Iran gesteuert worden sein soll. <br \/>Hinter der Zelle sollen laut dem israelischen Milit\u00e4r konkret die Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden stehen. Die Al-Kuds-Brigaden sind de facto die Milit\u00e4reinheit des Irans im Ausland.<br \/>Israelische Einsatzkr\u00e4fte h\u00e4tten die Gruppe in der Nacht im S\u00fcden des Nachbarlands festgenommen, hie\u00df es in einer Stellungnahme der israelischen Armee. Weitere Details zu den Festgenommenen wurden zun\u00e4chst nicht mitgeteilt.<br \/>Die islamistische Hamas hat einem Medienbericht zufolge die Kontrolle \u00fcber 80 Prozent des Gazastreifens verloren. <br \/>Bewaffnete Clans f\u00fcllten das Machtvakuum, sagte ein hochrangiger Hamas-Offizier dem britischen Sender BBC unter der Bedingung, anonym bleiben zu k\u00f6nnen. &#171;Der Gro\u00dfteil der F\u00fchrungsriege, etwa 95 Prozent, ist jetzt tot.&#187; <br \/>Das Hamas-Mitglied, den die BBC als Oberstleutnant bezeichnet, teilte dem Sender weiterhin mit, dass das Kommando- und Kontrollsystem der Hamas aufgrund der monatelangen israelischen Angriffe auf die F\u00fchrung der Terrororganisation zusammengebrochen sei. Israel habe die Oberhand. <br \/>Das Wei\u00dfe Haus hat das Treffen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) mit dem israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu (75) best\u00e4tigt. <br \/>Trump werde Netanjahu heute Abend um 18.30 Uhr Ortszeit (00.30 MESZ\/Dienstag) im Wei\u00dfen Haus in Washington begr\u00fc\u00dfen und anschlie\u00dfend zu einem Abendessen treffen, wie die Regierung mitteilte.<br \/>Israel ist nach Angaben des Milit\u00e4rs erneut mit Raketen aus dem Jemen angegriffen worden. <br \/>Die Luftabwehr sei aktiviert worden, um zwei aus dem Jemen abgefeuerte Raketen abzufangen, teilte die Armee am fr\u00fchen Morgen mit. In mehreren Gebieten Israels hatten die Sirenen geheult. Kurz zuvor hatte Israels Luftwaffe nach eigenen Angaben milit\u00e4rische Einrichtungen der mit dem Iran verb\u00fcndeten Huthi-Miliz im Jemen massiv bombardiert.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) hofft auf einen Gaza-Deal noch in dieser Woche. &#171;Ich glaube, wir stehen kurz vor einer Einigung zu Gaza. Wir k\u00f6nnten es diese Woche schaffen&#187;, sagte der Republikaner vor Journalisten am Sonntag (Ortszeit). <br \/>Laut Medienberichten trifft er heute Israels Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu im Wei\u00dfen Haus. Es ist bereits das dritte Treffen zwischen den beiden engen Verb\u00fcndeten in sechs Monaten.<br \/>Israels Luftwaffe hat nach eigenen Angaben milit\u00e4rische Einrichtungen der mit dem Iran verb\u00fcndeten Huthi-Miliz im Jemen bombardiert.<br \/> Ziele seien die von der Miliz kontrollierten H\u00e4fen von Ras Issa, Hudaida und Salif im Westen des Landes, teilte die Armee in der Nacht mit. Die H\u00e4fen w\u00fcrden von den Huthi genutzt, um Waffen aus dem Iran f\u00fcr Terroreins\u00e4tze gegen Israel und seine Verb\u00fcndeten zu transportieren. <br \/>Die israelische Armee hat angek\u00fcndigt, bis Ende des Monats 54.000 Einberufungsbefehle an ultraorthodoxe junge M\u00e4nner zu verschicken. <br \/>Diese w\u00fcrden an Religionsstudenten ergehen, deren Befreiung vom Wehrdienst nicht mehr gelte, weil das zugrundeliegende Gesetz seine Wirkung verloren hat, hie\u00df es in einer Mitteilung der israelischen Streitkr\u00e4fte.<br \/>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (75) ist zu einem mehrt\u00e4gigen Besuch nach Washington aufgebrochen. <br \/>&#171;Dies ist mein dritter Besuch beim US-Pr\u00e4sidenten (Donald Trump), seit er vor mehr als sechs Monaten gew\u00e4hlt wurde&#187;, sagte Netanjahu vor dem Abflug am Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv zu Journalisten. Au\u00dferdem werde er Gespr\u00e4che mit US-Regierungsmitgliedern, Vertretern der beiden Kongressparteien und anderen wichtigen Amtstr\u00e4gern f\u00fchren, f\u00fcgte er hinzu. <br \/>Israels Sicherheitskabinett hat einem Medienbericht zufolge einer Ausweitung der Hilfslieferungen f\u00fcr den n\u00f6rdlichen Gazastreifen zugestimmt. <br \/>Verantwortlich f\u00fcr die Umsetzung dieses Plans sollen internationale Hilfsorganisationen sein, wie die &#171;Times of Israel&#187; unter Berufung auf einen Beamten meldete.<br \/>Kritik kam vom rechtsextremen Finanzminister Bezalel Smotrich. Er sprach von einer &#171;Fehlentscheidung&#187;. Die Hilfe, die &#171;auf die alte und schlechte Art&#187; geliefert werde, werde auch die Hamas erreichen, schrieb er auf der Plattform X.<br \/>Israel wirft der islamistischen Hamas vor, humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr sich abzuzweigen, und hat deshalb k\u00fcrzlich ein neues System mithilfe der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) eingef\u00fchrt, um Hilfsorganisationen der UN und andere Initiativen zu umgehen. <br \/>Bei israelischen Luftangriffen hat es im Gazastreifen pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge erneut viele Tote gegeben. <br \/>In der Stadt Gaza seien mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen, als bei einem Angriff das Haus einer Familie getroffen worden sei, meldete die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf medizinische Kreise.<br \/>In dem Geb\u00e4ude seien Vertriebene untergebracht gewesen, hei\u00df es weiter. Laut dem Bericht wurden auch mehrere Menschen verletzt sowie unter Tr\u00fcmmern versch\u00fcttet. Wafa meldete seit dem Morgen insgesamt mindestens 17 Tote bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen.<br \/>Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu (75) hat die Entsendung eines Verhandlungsteams zu neuen Gespr\u00e4chen \u00fcber eine Waffenruhe im Gaza-Krieg sowie \u00fcber die Freilassung israelischer Geiseln angek\u00fcndigt.<br \/>Die Hamas hatte am Freitag ihre Bereitschaft erkl\u00e4rt, &#171;sofort&#187; Gespr\u00e4che \u00fcber den Vorschlag aufzunehmen. Auf dem Tisch liegt ein Vorschlag der internationalen Vermittler f\u00fcr eine erneute auf 60 Tage befristete Waffenruhe, wie die Nachrichtenagentur AFP aus pal\u00e4stinensischen Verhandlungskreisen erfuhr.<br \/>Die Hamas w\u00fcrde mehrere der noch lebenden israelischen Geiseln freilassen sowie die Leichen von bereits Verstorbenen. Im Gegenzug sehe der Vorschlag vor, dass Israel mehrere pal\u00e4stinensische Gefangene freil\u00e4sst. <br \/>Zudem habe die Hamas Forderungen in Bezug auf Israels R\u00fcckzug aus dem Gazastreifen, verlange Garantien f\u00fcr eine Kampfpause w\u00e4hrend der Verhandlungen und dass die UNO wieder die Koordination der Verteilung von Hilfslieferungen f\u00fcr die notleidende Bev\u00f6lkerung in dem Pal\u00e4stinensergebiet \u00fcbernimmt.<br \/>Tausende Menschen haben in Tel Aviv und anderen israelischen St\u00e4dten f\u00fcr die Freilassung aller Geiseln demonstriert, die im Gazastreifen von islamistischen Terroristen festgehalten werden. <br \/>&#171;Es ist Zeit f\u00fcr einen Deal, der jeden rettet, die Lebenden und die Gefallenen, f\u00fcr einen Deal ohne &#8216;Selektion'&#187;, sagte Maccabit Meyer als Rednerin auf der zentralen Kundgebung in Tel Aviv einem Bericht der &#171;Times of Israel&#187; zufolge. Sie ist die Tante zweier Zwillingsbr\u00fcder, die sich in der Gewalt der islamistischen Hamas befinden. <br \/>Bei einem israelischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im S\u00fcdlibanon ist nach libanesischen Angaben ein Mann get\u00f6tet worden. <br \/>Zwei weitere Personen in dem Fahrzeug erlitten Verletzungen, wie das Gesundheitsministerium in Beirut mitteilte. Die israelische Armee best\u00e4tigte den Angriff im s\u00fcdlibanesischen Dorf Ainata. Dabei sei ein K\u00e4mpfer der proiranischen Hisbollah-Miliz ausgeschaltet worden, hie\u00df es. <br \/>Im besetzten Westjordanland haben israelische Siedler zwei Mitarbeiter der Deutschen Welle (DW) angegriffen. Eine Korrespondentin sowie ein Kameramann seien am Freitag mit gro\u00dfen Steinen beworfen und verfolgt worden, teilte Deutschlands Auslandssender mit. <br \/>Die beiden hielten sich demnach in dem pal\u00e4stinensischen Dorf Sindschil n\u00f6rdlich von Ramallah auf, um \u00fcber einen geplanten Protest gegen Gewalt radikaler Siedler zu berichten. Die beiden konnten sich den Angaben zufolge unverletzt in Sicherheit bringen. Das Auto des Kameramanns sei jedoch stark besch\u00e4digt worden.<br \/>Bei einem Angriff auf ein Lebensmittel-Verteilzentrum der umstrittenen Gaza Humanitarian Foundation (GHF) sind nach Angaben der Stiftung zwei amerikanische Helfer verletzt worden. <br \/>In einer Mitteilung sprach die GHF von zwei Angreifern, die zwei Granaten in Richtung der Helfer geworfen haben sollen. Die beiden seien nicht lebensbedrohlich verletzt worden und w\u00fcrden nun medizinisch behandelt, hie\u00df es von der Stiftung.<br \/>Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen hat es pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge erneut viele Tote gegeben. <br \/>Seit den fr\u00fchen Morgenstunden seien mindestens 40 Menschen bei Angriffen in verschiedenen Teilen des abgeriegelten K\u00fcstengebiets ums Leben gekommen, hie\u00df es aus medizinischen Kreisen. <br \/>Die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete Tote in mehreren Gegenden des Gazastreifens. Angriffe habe es unter anderem in der N\u00e4he der Stadt Gaza sowie in Chan Junis im S\u00fcden des Gazastreifens gegeben.<br \/>Demnach bestehe noch Kl\u00e4rungsbedarf zu dem Fortbestand der Waffenruhe nach der vorerst auf 60 Tage befristeten Feuerpause, zum R\u00fcckzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen sowie zum ungehinderten Zugang f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe in das abgeriegelte K\u00fcstengebiet.<br \/>Der mit der Hamas verb\u00fcndete Islamische Dschihad unterst\u00fctzte nach eigenen Angaben die Gespr\u00e4che \u00fcber eine Waffenruhe, stellte aber auch Forderungen. Die militante Pal\u00e4stinenserorganisation verlange Garantien, dass Israel die Kampfhandlungen nicht wieder aufnehme, sobald die Geiseln freikommen, sagte ein Sprecher im arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira. <br \/>Die Vermittler hatten zuletzt einen Vorschlag f\u00fcr eine auf 60 Tage begrenzte Waffenruhe im Gaza-Krieg vorgelegt. Israel stimmt nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Donald Trump den &#171;notwendigen Bedingungen&#187; f\u00fcr den Abschluss der Feuerpause bereits zu. <br \/>Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen hat es pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge erneut Tote gegeben. <br \/>Seit dem Morgen seien mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen, meldete die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa. Israels Milit\u00e4r habe in den vergangenen Stunden in mehreren Gegenden des Gebiets Angriffe geflogen.<br \/>Die Toten seien unweit von Al-Mawasi bei Chan Junis im S\u00fcden des umk\u00e4mpften K\u00fcstenstreifens registriert worden, berichtete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf medizinische Kreise im Gazastreifen.<br \/>Israel will nach dem Krieg mit dem Iran nach den Worten des israelischen Verteidigungsministers Katz weitere Schritte unternehmen, damit von der Islamischen Republik keine Bedrohung mehr ausgeht. <br \/>Katz sagte, die israelische Armee bereite daf\u00fcr einen Durchsetzungsplan vor. &#171;Das Milit\u00e4r muss sich sowohl nachrichtendienstlich als auch operativ vorbereiten, um die Lufthoheit \u00fcber Teheran zu sichern und den Iran am Wiederaufbau seiner F\u00e4higkeiten zu hindern&#187;, bekr\u00e4ftigte der Minister nach einem Treffen mit hochrangigen Milit\u00e4rs.<br \/>Die Vermittler USA, \u00c4gypten und Katar hatten zuletzt einen Vorschlag f\u00fcr eine auf 60 Tage begrenzte Waffenruhe im Gaza-Krieg vorlegt. <br \/>Israel stimmt nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Donald Trump den &#171;notwendigen Bedingungen&#187; f\u00fcr den Abschluss der Feuerpause bereits zu. Die Hamas teilte mit, den Vorschlag &#171;mit gro\u00dfer Verantwortung&#187; zu pr\u00fcfen. <br \/>Die genauen Bedingungen des neuen Vorschlags der Vermittler sind noch unklar. Die &#171;New York Times&#187; berichtete unter Berufung auf einen israelischen Verteidigungsbeamten und einen Pal\u00e4stinenser, der der Hamas nahestehe, der Vorschlag f\u00fcr einen Deal sehe die Freilassung von zehn der noch lebenden Geiseln und die \u00dcbergabe der Leichen von 18 Entf\u00fchrten im Austausch gegen pal\u00e4stinensische H\u00e4ftlinge in israelischen Gef\u00e4ngnissen vor.<br \/>Die israelische Luftwaffe hat erneut im Libanon angegriffen und dabei ein Auto im Berufsverkehr nahe Beirut zur Explosion gebracht. Eine dpa-Reporterin berichtete vom Einschlag zweier Raketen auf einer Schnellstra\u00dfe s\u00fcdlich von Beirut, als dort viele Autos unterwegs waren. Das ausgebrannte Autowrack habe kurz darauf rauchend am Stra\u00dfenrand gestanden. Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurde ein Mensch get\u00f6tet, drei weitere wurden verletzt.<br \/>Das israelische Milit\u00e4r teilte mit, nahe Beirut einen &#171;Terroristen&#187; get\u00f6tet zu haben, der im Auftrag der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden gearbeitet habe. Er soll demnach f\u00fcr die Auslandseinheit der Elitestreitmacht des Irans Waffen geschmuggelt haben und f\u00fcr Terroranschl\u00e4ge gegen israelische Zivilisten und Soldaten verantwortlich gewesen sein.<br \/>Kurz darauf best\u00e4tigte die Armee einen weiteren Angriff im Libanon. Ziele seien Milit\u00e4reinrichtungen &#8212; darunter etwa Waffenlager &#8212; der Hisbollah-Miliz im S\u00fcden gewesen, teilte das Milit\u00e4r mit. Zuvor gab es libanesische Berichte \u00fcber eine Serie von Angriffen im S\u00fcden des Landes.<br \/>Erstmals seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 hat Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu den besonders stark betroffenen Kibbuz Nir Oz besucht. Wie israelische Medien \u00fcbereinstimmend berichteten, traf der Regierungschef dort Angeh\u00f6rige von Geiseln, die noch immer von Extremisten im Gazastreifen festgehaltenen werden.<br \/>In von Medien ver\u00f6ffentlichten Videos war zu sehen, wie Netanjahu und dessen Frau Sara die Mutter einer m\u00e4nnlichen Geisel begr\u00fc\u00dften. Einav Zangauker gilt als eines der bekanntesten Gesichter der israelischen Geiselangeh\u00f6rigen. Sie kritisierte Netanjahu oftmals scharf und warf ihm vor, mit dem milit\u00e4rischen Vorgehen in Gaza das Leben der Geiseln zu gef\u00e4hrden.<br \/>Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind Berichten zufolge erneut Dutzende Pal\u00e4stinenser ums Leben gekommen. <br \/>63 Menschen seien seit dem Morgen get\u00f6tet worden, meldete die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf medizinische Kreise. Viele der Opfer h\u00e4tten in verschiedenen Gebieten auf Hilfsg\u00fcter gewartet. Ob sie auf UN-Lieferungen oder Hilfspakete der umstrittenen Gaza Humanitarian Foundation (GHF) warteten, wurde zun\u00e4chst nicht mitgeteilt.<br \/>Einer Einsch\u00e4tzung des Pentagons zufolge sollen die US-Luftangriffe auf drei iranische Atomanlagen das Atomprogramm des Landes um etwa zwei Jahre zur\u00fcckgeworfen haben. <br \/>&#171;Vor allem diese Anlagen sind vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt worden&#187;, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Washington am Mittwoch (Ortszeit) unter Verweis auf Geheimdienstberichte.<br \/>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (75) hat den Sieg \u00fcber die Terrororganisation Hamas beschw\u00f6rt.<br \/>&#171;Ich sage Ihnen \u2013 es wird keine Hamas mehr geben&#187;, sagte Netanjahu nach Angaben seines B\u00fcros in einer Rede in der s\u00fcdisraelischen Stadt Aschkelon. &#171;Es wird kein Hamastan mehr geben. Wir werden nicht zu dem zur\u00fcckkehren. Es ist vorbei. Wir werden alle unsere Geiseln befreien&#187;, sagte Netanjahu.<br \/>Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge mindestens 17 Menschen get\u00f6tet worden. <br \/>Getroffen worden sei ein Geb\u00e4ude im al-Saitun-Viertel in der Stadt Gaza, in dem vom Krieg vertriebene Familien Zuflucht gefunden h\u00e4tten, teilte der von der islamistischen Hamas kontrollierte Zivilschutz mit. Unter den Opfern sollen sieben Minderj\u00e4hrige und f\u00fcnf Frauen gewesen sein. <br \/>Die islamistische Hamas will eigenen Angaben zufolge neue Vorschl\u00e4ge der Vermittler pr\u00fcfen, die zu einer Waffenruhe im Gaza-Krieg f\u00fchren sollen. <br \/>&#171;Wir gehen mit gro\u00dfer Verantwortung an die Sache heran&#187;, teilte die Organisation in ihrem Telegram-Kanal mit. US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Israel den Bedingungen f\u00fcr den Abschluss einer auf 60 Tage begrenzten Waffenruhe im Gaza-Krieg zugestimmt habe.<br \/>Die Hamas reagierte damit zum ersten Mal auf Trumps Mitteilung. Zwischen Israel und den Islamisten vermitteln die USA, \u00c4gypten und Katar &#8212; in erster Linie stehen die beiden arabischen Staaten mit der Hamas in Kontakt. &#171;Wir f\u00fchren nationale Beratungen durch, um die Vorschl\u00e4ge der vermittelnden Br\u00fcder zu pr\u00fcfen&#187;, hie\u00df es in der Stellungnahme der Hamas. <br \/>Im Iran ist ein Gesetz zur vor\u00fcbergehenden Aussetzung der Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) in Kraft getreten. Pr\u00e4sident Massud Peseschkian (70) habe das Gesetz unterzeichnet, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.<br \/>Der Iran will mit der Entscheidung so lange keine IAEA-Inspektoren ins Land lassen, bis die &#171;Sicherheit&#187; der nuklearen Anlagen gew\u00e4hrleistet ist. Dazu m\u00fcsse die Organisation die Angriffe der USA und Israels auf die Nuklearanlagen verurteilen und das iranische Atomprogramm anerkennen, hatte Parlamentspr\u00e4sident Mohammed Bagher Ghalibaf vor wenigen Tagen erkl\u00e4rt. Viele Details der neuen Regelung sind noch unklar.<br \/>Rund eine Woche nach Inkrafttreten der Waffenruhe wirft der Iran Israel vor, das Land destabilisieren zu wollen.<br \/>In der Provinz Sistan und Belutschistan nahmen Einheiten der Revolutionsgarden f\u00fcnf mutma\u00dfliche Agenten fest, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Die Gruppe soll in direktem Kontakt mit israelischen Geheimdiensten gestanden und gezielt Aktionen sowie Sabotageakte im Landesinneren geplant haben. <br \/>Die Provinz Sistan und Belutschistan gilt wirtschaftlich als schw\u00e4cher als der Rest des Landes und ist in den vergangenen Jahren von schweren D\u00fcrren getroffen worden. Immer wieder kommt es dort zu Anschl\u00e4gen militanter Gruppen \u2013 anders als im \u00fcbrigen Iran. Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung geh\u00f6rt der sunnitischen Richtung des Islam an, im Gegensatz zur schiitischen Staatsreligion. Die Provinz grenzt an Afghanistan und Pakistan.<br \/>Laut Israels Au\u00dfenminister Gideon Saar gibt es innerhalb der israelischen Regierung eine gro\u00dfe Mehrheit f\u00fcr ein Gaza-Abkommen, das auch die Freilassung der Geiseln vorsieht.<br \/>&#171;Wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, d\u00fcrfen wir sie nicht verpassen!&#187;, schrieb Saar auf der Plattform X. Seinen Angaben nach spricht sich auch eine gro\u00dfe Mehrheit der israelischen Bev\u00f6lkerung f\u00fcr einen Deal aus. Auch Umfragen haben das immer wieder ergeben.<br \/>Der rechtsextreme Polizeiminister Itamar Ben-Gvir will einen Deal dagegen weiterhin unbedingt verhindern. Israelische Medien berichteten, Ben-Gvir habe den ebenfalls rechtsextremen Finanzminister Bezalel Smotrich kontaktiert, damit sie ihr Vorgehen diesbez\u00fcglich abstimmen k\u00f6nnten. Angeh\u00f6rige der Geiseln kritisierten die beiden Politiker deshalb heftig. Ben-Gvir lehnt ein Ende des Gaza-Kriegs ab, solange die Hamas nicht besiegt ist.<br \/>Israel hat nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Donald Trump notwendigen Bedingungen f\u00fcr den Abschluss einer auf 60 Tage begrenzten Waffenruhe im Gaza-Krieg zugestimmt.<br \/>W\u00e4hrend dieser Zeit w\u00fcrden die USA mit allen Parteien zusammenarbeiten, um den Krieg zu beenden, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Vertreter aus Katar und \u00c4gypten, die sich sehr f\u00fcr den Frieden eingesetzt h\u00e4tten, w\u00fcrden diesen letzten Vorschlag an die islamistische Hamas \u00fcberbringen.<br \/>&#171;Ich hoffe zum Wohle des Nahen Ostens, dass die Hamas diesen Deal annimmt, denn es wird nicht besser werden &#8212; ES WIRD NUR SCHLIMMER WERDEN&#187;, schrieb Trump. US-Vertreter hatten seinen Angaben zufolge am Dienstag (Ortszeit) ein langes und produktives Treffen mit israelischen Vertretern zum Thema Gaza.<br \/>Eine aus dem Jemen auf Israel abgefeuerte Rakete ist nach Milit\u00e4rangaben abgefangen worden.<br \/>Zuvor habe es in mehreren Gebieten in Israel Raketenalarm gegeben, teilt die Armee mit. Auch im Gro\u00dfraum Tel Aviv und in Jerusalem wurde Alarm ausgel\u00f6st.<br \/>Kurz zuvor hatten auch extremistische Pal\u00e4stinenser aus dem Gazastreifen erneut zwei Raketen auf israelisches Gebiet gefeuert. Die Geschosse seien ebenfalls von der Raketenabwehr abgefangen worden, hie\u00df es in einer Mitteilung der Armee. <br \/>Nach dem Angriff auf ein Caf\u00e9 am Strand der Stadt Gaza hat die israelische Armee eine Untersuchung angeordnet, zugleich aber den Beschuss mit dem Kampf gegen Mitglieder der radikalislamischen Hamas begr\u00fcndet.<br \/>In einer Erkl\u00e4rung gab die Armee zu dem Angriff, bei dem laut Rettungskr\u00e4ften 24 Menschen get\u00f6tet wurden, bekannt, dass er sich gegen &#171;mehrere Hamas-Terroristen im n\u00f6rdlichen Gazastreifen&#187; gerichtet habe.<br \/>Der Hamas-Zivilschutz warf der israelischen Armee vor, dass bei dem Angriff am Montag auf das Al-Baka-Caf\u00e9 24 Menschen get\u00f6tet und dutzende verletzt worden seien. Das bekannte Lokal, das auch Internet-Zugang bietet, liegt an der Strandpromenade der Stadt Gaza.<br \/>Ein Sprecher der israelischen Armee sagte dazu, dass vor dem Angriff &#171;Ma\u00dfnahmen ergriffen wurden, um das Risiko einer Verletzung von Zivilisten durch den Einsatz von Luft\u00fcberwachung zu begrenzen&#187;. Er f\u00fcgte hinzu: &#171;Der Vorfall wird untersucht.&#187;<br \/>Bisher hatte das Caf\u00e9 und Restaurant 20 Monate Krieg im Gazastreifen \u00fcberstanden und war zu einem Treffpunkt f\u00fcr viele Pal\u00e4stinenser geworden, die nicht aus der Stadt vertrieben wurden.<br \/>Augenzeuge Ahmad al-Najrab sprach von einem Massaker. Er war am Strand in der N\u00e4he, als er eine laute Explosion h\u00f6rte. &#171;Ich sah St\u00fccke von Leichen \u00fcberall.&#187; Ein AFP-Fotograf berichtete, dass auch der pal\u00e4stinensische Journalist Ismail Abu Hatab unter den Todesopfern sei.<br \/>Die Bundesanwaltschaft hat in D\u00e4nemark einen mutma\u00dflichen Spion festnehmen lassen, der im Auftrag des Irans j\u00fcdische Einrichtungen und Personen in Deutschland ausgesp\u00e4ht haben soll.<br \/>Mehr dazu hier: Mutma\u00dflicher Iran-Spion in D\u00e4nemark geschnappt &#8212; er sollte Juden in Deutschland aussp\u00e4hen<br \/>Irans Regierung will eine Woche nach dem Krieg mit Israel die Sch\u00e4den in seinen Metropolen z\u00fcgig beheben.<br \/>Der Wiederaufbau habe oberste Priorit\u00e4t, sagte die Ministerin f\u00fcr Stra\u00dfenbau und Stadtplanung, Farsaneh Sadegh, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Ein Komitee zur Schadensbewertung habe im Krisenstab ihres Ministeriums bereits seine Arbeit aufgenommen und einen Wiederaufbauplan erstellt. <br \/>Irans Vizepr\u00e4sident Mohammed-Resa Aref kam unterdessen mit Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern der staatlichen Investmentgesellschaft zusammen, wie die Regierung mitteilte. In einer Rede verwies er auf die Erfahrungen, die der Iran bereits im ersten Golfkrieg der 1980er-Jahre mit dem Nachbarland Irak gemacht hatte. &#171;Wir m\u00fcssen sehr schnell zeigen, dass wir f\u00e4hig sind, an allen Fronten der Nachkriegszeit Wiederaufbau zu leisten&#187;, sagte er.<br \/>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu wird Berichten zufolge am kommenden Montag US-Pr\u00e4sident Donald Trump in Washington treffen.<br \/>Das berichteten mehrere israelische Medien unter Berufung auf einen israelischen Beamten. Von Israels Regierung gab es zun\u00e4chst keine offizielle Best\u00e4tigung.<br \/>Trumps Sprecherin Karoline Leavitt hatte zuvor auf einer Pressekonferenz gesagt, Netanjahu habe Interesse bekundet, sich mit dem US-Pr\u00e4sidenten in Washington zu treffen, und man arbeite an einem Termin daf\u00fcr. <br \/>Zum Inhalt des m\u00f6glichen Treffens wurde zun\u00e4chst nichts bekannt.<br \/>Rund eine Woche nach Beginn einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran ist laut dem israelischen Verteidigungsminister Israel Katz auch im Gaza-Krieg ein Ende nah. <br \/>&#171;Wir stehen nun vor dem Abschluss des Einsatzes in Gaza&#187;, sagte Katz nach Angaben seines B\u00fcros. Er erinnerte demnach auch an Israels Ziele, darunter die Freilassung aller Geiseln sowie der Niederlage der Hamas, die Israel im Gaza-Krieg erreichen wolle.<br \/>Bei einem israelischen Angriff in der Stadt Gaza hat es pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge viele Opfer gegeben. <br \/>Mindestens 21 Menschen seien ums Leben gekommen und Dutzende weitere teils lebensgef\u00e4hrlich verletzt worden, teilten Mitarbeiter des nahegelegenen Schifa-Krankenhauses der Deutschen Presse-Agentur mit. <br \/>Unter den Opfern sollen den Angaben nach mehrere Minderj\u00e4hrige und Frauen sein. Zudem sei ein Journalist get\u00f6tet worden. Augenzeugen berichteten, ein Caf\u00e9 an einer Strandpromenade der Stadt sei getroffen worden.<br \/>Die Hamas sprach hingegen von einem israelischen Angriff auf ein Lager f\u00fcr Vertriebene am Strand der Stadt Gaza, laut der pal\u00e4stinensischen Nachrichtenagentur Wafa wurde ein Rastplatz am Strand getroffen.<br \/>Das iranische Au\u00dfenministerium hat Bundeskanzler Friedrich Merz wegen seiner \u00c4u\u00dferungen zum Krieg mit Israel scharf kritisiert.<br \/>Ministeriumssprecher Ismail Baghai verurteilte Merz&#8217; &#171;Drecksarbeit&#187;-Zitat und zog gar Parallelen zur Nazizeit: &#171;Ich h\u00e4tte niemals gedacht, dass der Bundeskanzler Deutschlands eine Sprache verwendet, die benutzt wurde, um die rassistischen Taten Hitlers zu rechtfertigen&#187;, sagte Baghai in Teheran.<br \/>Merz hatte vor knapp zwei Wochen in einem ZDF-Interview mit Blick auf Israels Krieg gegen den Iran das Wort &#171;Drecksarbeit&#187; benutzt. &#171;Das ist die Drecksarbeit, die Israel macht f\u00fcr uns alle&#187;, sagte er. Auch in Deutschland stie\u00df die Wortwahl auf Kritik.<br \/>Die \u00c4u\u00dferungen haben Baghai zufolge auch Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Berlin und Teheran. &#171;Ich denke, das wird eine historische und ewige Schande f\u00fcr Deutschland sein&#187;, sagte der Sprecher vor Journalisten.<br \/>Der Iran hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump indirekt mit dem Tode gedroht.<br \/>Der Ajatollah Naser Makarem Schirasi nannte Trump zwar nicht direkt beim Namen, wies aber in einer religi\u00f6sen Stellungnahme darauf hin, Drohungen gegen den iranischen F\u00fchrer Ali Chamenei w\u00fcrden als Fluch und S\u00fcnde gelten und im Islam mit dem Tod bestraft werden.<br \/>Trump hatte vor knapp zwei Wochen indirekt Chamenei gedroht und gesagt, dieser sei ein leichtes Ziel. &#171;Wir werden ihn nicht ausschalten (t\u00f6ten!), zumindest nicht im Moment.&#187;<br \/>Israels Angriffe im Iran haben nach Aussagen des israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu &#171;weitreichende regionale M\u00f6glichkeiten&#187; er\u00f6ffnet, einschlie\u00dflich der Befreiung der Geiseln im Gazastreifen.<br \/>&#171;Zun\u00e4chst einmal m\u00fcssen wir die Geiseln befreien&#187;, sagte Netanjahu laut Medien beim Besuch einer Einrichtung des Inlandsgeheimdienstes. Seine \u00c4u\u00dferung wurde laut der &#171;Times of Israel&#187; von heimischen Medien so interpretiert, dass Netanjahu jetzt die R\u00fcckkehr der Geiseln priorisiert &#8212; vor allem anderen wie dem Sieg \u00fcber die Hamas.<br \/>&#171;Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir auch das Gaza-Problem l\u00f6sen und die Hamas besiegen, aber ich glaube, dass wir beide Aufgaben bew\u00e4ltigen werden&#187;, wurde Netanjahu zitiert. Hintergrund seiner \u00c4u\u00dferungen sei, dass sich Israel zunehmendem Druck seitens der USA ausgesetzt sehe, eine Einigung zur Beendigung des seit mehr als 20 Monaten andauernden Krieges zu erzielen, schrieb die &#171;Times of Israel&#187;. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte gesagt, er gehe davon aus, dass in dieser Woche eine Waffenruhe erreicht werden k\u00f6nne.<br \/>Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) hat sich bei einem \u00fcberraschenden Besuch in Israel uneingeschr\u00e4nkt hinter dessen Angriffe auf die iranischen Atomanlagen gestellt. <br \/>&#171;Israel hat mit der Zerst\u00f6rung des iranischen Atom- und Raketenprogramms einen bedeutenden Beitrag zur Sicherheit Israels und zur Sicherheit Europas geleistet&#187;, sagte der CSU-Politiker nach einem Treffen mit Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu. &#171;Die Welt ist ohne ein iranisches Atomprogramm sicherer geworden. Deswegen unterst\u00fctzen wir dieses Vorgehen.&#187;<br \/>Dobrindt besuchte gemeinsam mit dem israelischen Au\u00dfenminister Gideon Saar den Ort eines t\u00f6dlichen iranischen Raketenangriffs auf Bat Jam, eine Vorstadt Tel Avivs. Man sehe, &#171;dass hier ein Kampf gegen die Zivilbev\u00f6lkerung gef\u00fchrt wird&#187;, sagte er. Der Innenminister \u00e4u\u00dferte sich \u00fcberzeugt, dass der Iran eine Atombombe gegen Israel einsetzen w\u00fcrde, sollte er sie entwickeln. Er versicherte, Deutschland werde weiter alles tun, um Israels Existenz zu sichern. <br \/>Dobrindts Besuch ist der erste eines hochrangigen ausl\u00e4ndischen Politikers seit dem Zw\u00f6lf-Tage-Krieg gegen den Iran.<br \/>Vor dem Hintergrund des Atomstreits hat eine iranische Zeitung die Todesstrafe f\u00fcr den Chef der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA gefordert. <br \/>Dazu schrieb US-Au\u00dfenminister Marco Rubio auf X, die Forderungen nach &#171;Verhaftung und Hinrichtung&#187; von Rafael Grossi seien &#171;inakzeptabel und m\u00fcssen verurteilt werden&#187;. Die Tageszeitung &#171;Kayhan&#187; begr\u00fcndete den unverhohlenen Gewaltaufruf mit der Behauptung, Grossi habe &#171;f\u00fcr Israel spioniert&#187;. Die Zeitung wird im Land als staatliches Propagandablatt eingestuft. Ihr Herausgeber Hussein Schariatmadari gilt als radikaler Islamist.<br \/>Bei Israels Angriff auf das ber\u00fcchtigte Ewin-Gef\u00e4ngnis in Teheran Anfang der Woche sind iranischen Angaben zufolge mindestens 71 Menschen get\u00f6tet worden.<br \/> Das sagte Justizsprecher Asghar Dschahangir laut dem Justizportal Mizan. Unter den &#171;M\u00e4rtyrern&#187; seien neben Gef\u00e4ngnispersonal auch Wehrpflichtige, H\u00e4ftlinge und Familienangeh\u00f6rige von H\u00e4ftlingen. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig verifizieren.<br \/>Der Iran k\u00f6nnte nach Einsch\u00e4tzung des Chefs der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) trotz der Angriffe auf die Atomanlagen &#171;innerhalb weniger Monate&#187; mehrere Zentrifugenanlagen zur Anreicherung von Uran in Betrieb nehmen. <br \/>Die Kapazit\u00e4ten seien vorhanden, sagte Rafael Grossi dem US-Sender CBS News. Irans Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi hatte erkl\u00e4rt, die Sch\u00e4den an den iranischen Atomanlagen nach den israelischen und US-Angriffen seien &#171;erheblich&#187;. US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte, die Angriffe h\u00e4tten Irans Atomprogramm um Jahre zur\u00fcckgeworfen.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump wirft Israels Justiz \u00f6ffentlich vor, mit dem Korruptionsverfahren gegen Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu die Bem\u00fchungen um ein Abkommen im Gaza-Krieg und mit dem Iran zu behindern. <br \/>&#171;Das ist eine POLITISCHE HEXENJAGD, ganz \u00e4hnlich wie die Hexenjagd, die ich erdulden musste&#187;, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. &#171;Diese Farce der &#171;Gerechtigkeit&#187; wird sowohl die Verhandlungen mit dem Iran als auch mit der Hamas beeintr\u00e4chtigen&#187;. Damit wettert Trump zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage gegen Israels Justiz.<br \/>In Israel haben Tausende Menschen f\u00fcr ein Ende des Krieges im Gazastreifen und die Freilassung der dort festgehaltenen Geiseln demonstriert. <br \/>Auf einer Kundgebung in der K\u00fcstenmetropole Tel Aviv rief eine fr\u00fchere Geisel laut Medienberichten die Regierung von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu sowie US-Pr\u00e4sident Donald Trump auf: &#171;Sie haben eine mutige Entscheidung zum Iran getroffen. Treffen Sie nun eine mutige Entscheidung, die die K\u00e4mpfe in Gaza beendet und alle (Geiseln) zur\u00fcckbringt&#187;. Die Demonstrantin bezog sich dabei auf die k\u00fcrzlich erzielte Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran.<br \/>In Tel Aviv haben erneut Tausende Menschen f\u00fcr die Freilassung der in den Gazastreifen verschleppten Geiseln demonstriert. <br \/>Die Menge versammelte sich am Samstagabend mit israelischen Flaggen und Fotos der Verschleppten auf dem sogenannten Platz der Geiseln. Es war die erste Demonstration des Forums der Geisel-Angeh\u00f6rigen seit dem Krieg gegen den Iran. W\u00e4hrend des zw\u00f6lft\u00e4gigen Krieges konnten die sonst w\u00f6chentlichen Proteste wegen eines Versammlungsverbots nicht stattfinden.<br \/>Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Ziele der Hisbollah im Libanon angegriffen. Bei einem Angriff in der N\u00e4he von Kounin im S\u00fcden des Landes sei ein Terrorist der vom Iran unterst\u00fctzten Miliz get\u00f6tet worden, teilte das Milit\u00e4r mit. <br \/>Der Mann sei f\u00fcr die Koordinierung der Panzerabwehrraketen der Hisbollah zust\u00e4ndig gewesen und habe w\u00e4hrend des Krieges Angriffe mit Panzerabwehrraketen auf israelisches Gebiet geleitet. <br \/>Das Gesundheitsministerium in Beirut best\u00e4tigte den Toten in Kounin und meldete au\u00dferdem zwei Tote sowie Verletzte nach einem israelischen Drohnenangriff in der Gemeinde Mahrouna in der N\u00e4he der Stadt Tyros im S\u00fcden des Landes. Von Israels Milit\u00e4r gab es dazu zun\u00e4chst keine Angaben.<br \/>Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen ist nach Angaben der Armee ein hochrangiger Kommandeur der islamistischen Hamas get\u00f6tet worden. <br \/>Wie das Milit\u00e4r weiter mitteilte, galt Hakem Al-Issa als einer der Gr\u00fcnder der Hamas. Er war demnach vor allem im milit\u00e4rischen Fl\u00fcgel der Terrororganisation t\u00e4tig. Er soll zudem eine wichtige Rolle bei der Planung und Durchf\u00fchrung des Massakers in Israel am 7. Oktober 2023 gespielt haben.<br \/>Al-Issa war nach Armeeangaben einer der letzten hochrangigen Kommandeure der Hamas im Gazastreifen. Zuletzt fungierte er demnach als Chef einer wichtigen Einheit der Terrororganisation und arbeitete am strukturellen Wiederaufbau der Hamas nach rund anderthalb Jahren Gaza-Krieg.<br \/>Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben des von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Zivilschutzes am Samstag 37 Menschen get\u00f6tet worden, unter ihnen mindestens neun Kinder. <br \/>Zivilschutz-Sprecher Mahmud Bassal erkl\u00e4rte, Israel habe insgesamt sieben Angriffe mit Kampfflugzeugen und Drohnen auf verschiedene Orte im Gazastreifen geflogen und dabei 35 Menschen get\u00f6tet. Zwei weitere Menschen wurden demnach get\u00f6tet, als sie am Netzarim-Korridor im Zentrum des Pal\u00e4stinensergebiets auf die Verteilung von Hilfsg\u00fctern warteten.<br \/>Die von der Hamas kontrollierten Beh\u00f6rden im Gazastreifen werfen der israelischen Armee praktisch t\u00e4glich die T\u00f6tung von Menschen vor, die sich in der N\u00e4he von Verteilzentren f\u00fcr Hilfsg\u00fcter versammeln. Aufgrund der massiven Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Medien in dem Pal\u00e4stinensergebiet lassen sich die Angaben nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Die israelische Armee \u00e4u\u00dferte sich am Samstag zun\u00e4chst nicht.<br \/>Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) ist \u00fcberraschend nach Israel gereist. Am Sonntag will der CSU-Politiker dort mit Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu (75) und Au\u00dfenminister Gideon Saar (58) zusammenkommen. <br \/>Auch Treffen mit Verteidigungsminister Israel Katz und dem Minister f\u00fcr strategische Angelegenheiten, Ron Dermer, sind nach Angaben einer Sprecherin geplant. \u00dcber den Besuch hatte zuerst das Magazin Focus berichtet.<br \/>&#171;Unterst\u00fctzung f\u00fcr Israel hei\u00dft auch, vor Ort Gespr\u00e4che zu f\u00fchren und sich ein Bild von der Situation zu machen. Ich will zeigen, dass wir Israel als engsten Partner im Kampf gegen den Terror unterst\u00fctzen&#187;, sagte Dobrindt.<br \/>Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge in den letzten 24 Stunden mindestens 81 Menschen get\u00f6tet worden. <br \/>Weitere 422 Pal\u00e4stinenser erlitten Verletzungen, teilte das von der islamistischen Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der Toten seit Kriegsbeginn sei damit auf 56.412 gestiegen. <br \/>Der Iran signalisiert seine grunds\u00e4tzliche Bereitschaft zu erneuten Atomverhandlungen mit den USA \u2013 fordert daf\u00fcr aber von Pr\u00e4sident Donald Trump eine M\u00e4\u00dfigung im Tonfall. <br \/>&#171;Wenn Pr\u00e4sident Trump es mit seinem Wunsch nach einem Abkommen ernst meint, sollte er seinen respektlosen und inakzeptablen Ton gegen\u00fcber dem obersten F\u00fchrer des Iran, Gro\u00dfajatollah Ali Khamenei, ablegen und aufh\u00f6ren, seinen Millionen treuen Anh\u00e4ngern zu schaden&#187;, schrieb Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi auf X. &#171;Guter Wille erzeugt guten Willen, und Respekt erzeugt Respekt.&#187;<br \/>In der iranischen Hauptstadt Teheran haben Tausende an einer staatlich organisierten Trauerfeier f\u00fcr Dutzende von Israelget\u00f6tete Gener\u00e4le der Revolutionsgarden (IRGC) teilgenommen. <br \/>Geehrt wurden unter anderem Generalstabschef Mohammed Bagheri, IRGC-Oberkommandeur Hussein Salami und Amir-Ali Hadschisadeh, der Chef der Luft- und Raumfahrtdivision der IRGC. Die drei galten als das Top-Trio der iranischen Streitkr\u00e4fte und waren politisch sehr einflussreich.<br \/>Israels Milit\u00e4rstaatsanwaltschaft ermittelt einem Zeitungsbericht zufolge wegen m\u00f6glicher Kriegsverbrechen in Zusammenhang mit Sch\u00fcssen auf Pal\u00e4stinenser in der N\u00e4he von Hilfszentren im Gazastreifen. <br \/>Wie die israelische Tageszeitung &#171;Haaretz&#187; berichtete, soll die Untersuchungseinheit beim Generalstab der Streitkr\u00e4fte pr\u00fcfen, ob israelische Soldaten, die die Verteilzentren der umstrittenen Stiftung Gaza Humanitarian Foundation (GHF) sichern sollten, gegen das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht versto\u00dfen haben.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) rechnet mit einer Waffenruhe im Gaza-Krieg in der kommenden Woche. <br \/>Man sei nahe dran, er habe erst k\u00fcrzlich mit einigen Beteiligten gesprochen, sagte Trump &#8212; wohl mit Blick auf laufende Vermittlungsbem\u00fchungen. <br \/>Auf die Frage eines Journalisten, wie nahe man einer Waffenruhe im Gaza-Krieg sei, sagte der Pr\u00e4sident im Wei\u00dfen Haus: &#171;Wir denken, dass wir innerhalb der n\u00e4chsten Woche eine Waffenruhe bekommen.&#187;<br \/>Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind einem pal\u00e4stinensischen Medienbericht zufolge mindestens elf Zivilisten get\u00f6tet worden. <br \/>Es sei eine Zeltstadt f\u00fcr Kriegsvertriebene im Zentrum der Stadt Gaza getroffen worden, berichtete die pal\u00e4stinensische Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf eigene Korrespondenten im abgeriegelten K\u00fcstengebiet. Mehrere weitere Menschen erlitten Verletzungen, hie\u00df es.<br \/>Seit Beginn der Waffenruhe mit Israel kehren immer mehr Menschen in die iranische Hauptstadt Teheran zur\u00fcck. Das berichten Einwohner der Stadt und lokale Medien. <br \/>Viele Bewohner der Millionenstadt waren vor den israelischen Angriffen vor allem in den Norden ans Kaspische Meer oder in die gebirgige Region im Osten des Landes geflohen. Ein Alltag wie vor dem Krieg herrscht in Teheran allerdings weiter nicht.<br \/>Bewohner sagen, sie litten weiter unter Angst und Panik und erz\u00e4hlen, sie h\u00e4tten nach wie vor einen gepackten Koffer bereitstehen. Andere sagen, sie seien auch aus finanziellen Gr\u00fcnden wieder zur\u00fcckgekehrt, da sie sich Hotels oder andere Ausweichunterk\u00fcnfte nicht auf Dauer leisten k\u00f6nnten. <br \/>Israels Milit\u00e4rstaatsanwaltschaft ermittelt einem Zeitungsbericht zufolge wegen m\u00f6glicher Kriegsverbrechen in Zusammenhang mit Sch\u00fcssen auf Pal\u00e4stinenser in der N\u00e4he von Hilfszentren im Gazastreifen. <br \/>Wie die Tageszeitung Haaretz berichtet, soll die Untersuchungseinheit beim Generalstab der Streitkr\u00e4fte pr\u00fcfen, ob israelische Soldaten, die die Verteilzentren der umstrittenen Gaza Humanitarian Foundation (GHF) sichern sollten, gegen das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht versto\u00dfen haben. <br \/>Nach UN-Angaben sollen im Umfeld der Essensverteilung der GHF seit Ende Mai mindestens 410 Pal\u00e4stinenser get\u00f6tet worden sein. In fast allen F\u00e4llen sollen israelische Soldaten ohne Anlass auf unbewaffnete Mengen geschossen haben, die sich vor der \u00d6ffnung dieser Zentren angestellt hatten.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) hat dem Iran mit neuen Luftangriffen gedroht, sollte das Land weiter Uran anreichern. <br \/>Auf die Frage einer Journalistin, ob er im Fall entsprechender Geheimdiensterkenntnisse neue Angriffe plane, sagte Trump am Freitag in Washington: &#171;Zweifellos, absolut.&#187;<br \/>Der Iran hat nach dem Krieg mit Israel formal Protest beim UN-Menschenrechtsrat eingelegt. <br \/>In einem Brief an Hochkommissar Volker T\u00fcrk (60) kritisierte ein Regierungsvertreter Angriffe auf Kliniken, Wohngebiete und Nuklearanlagen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Dabei handele es sich um eindeutige Verletzungen der &#171;grundlegenden Prinzipien des V\u00f6lkerrechts&#187;. <br \/>Mehr als 70 Tote sind nach pal\u00e4stinensischen Angaben durch israelische Angriffe innerhalb eines Tages im umk\u00e4mpften Gazastreifen registriert worden. <br \/>Das von der islamistischen Terrororganisation Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium meldete 72 Tote sowie 174 Verletzte in den vergangenen 24 Stunden. Das Ministerium unterscheidet nicht zwischen K\u00e4mpfern und Zivilisten. Die Angaben lassen sich derzeit nicht verifizieren.<br \/>Seit Beginn des Gaza-Kriegs sind nach pal\u00e4stinensischen Angaben in Gaza mehr als 56.300 Menschen get\u00f6tet worden. Mehr als 132.600 wurden demnach verletzt. <br \/>Der Iran hat die weitgehende Sperrung seines Luftraums trotz der Waffenruhe mit Israel erneut verl\u00e4ngert. <br \/>Die Ma\u00dfnahme gelte zun\u00e4chst f\u00fcr einen weiteren Tag bis Samstag, 14.00 Uhr Ortszeit (12.30 Uhr MESZ), berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher.<br \/>Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben Stellungen der Schiitenmiliz im Libanon angegriffen. <br \/>Es habe sich um einen Teil eines unterirdischen Hisbollah-St\u00fctzpunkts gehandelt, der bereits zuvor Ziel israelischer Angriffe gewesen sei, zitierten israelische Medien einen Armeesprecher. <br \/>Nach dem Krieg mit Israel will der Iran alle Ausl\u00e4nder ohne g\u00fcltigen Aufenthaltstitel ausweisen \u2013 darunter viele Afghanen. <br \/>H\u00e4user und Wohnungen, die an Afghanen vermietet sind, sollen beschlagnahmt oder versiegelt werden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf einen Brigadegeneral der Grenzpolizei.<br \/>Bei Israels Angriff auf das ber\u00fcchtigte Ewin-Gef\u00e4ngnis in der iranischen Hauptstadt Teheran sind Berichten zufolge mehrere Zivilisten ums Leben gekommen. <br \/>Unter den Toten waren unter anderem eine Sozialarbeiterin und ihr Sohn, wie die Tageszeitung &#171;Shargh&#187; berichtete. Erst drei Tage nach dem Angriff seien die Leichen der 52-J\u00e4hrigen und ihres f\u00fcnf Jahre alten Sohnes aus den Tr\u00fcmmern geborgen worden.<br \/>Die Sch\u00e4den an den iranischen Atomanlagen nach den israelischen und US-Angriffen seien &#171;erheblich&#187;, sagte Irans Au\u00dfenminister Araghtschi. <br \/>Es war das erste Mal, dass sich ein hochrangiger Regierungsvertreter zu den Folgen der Angriffe auf das Atomprogramm \u00e4u\u00dferte und solche eingestand.<br \/>Die iranische Regierung plane derzeit nicht, den Chef der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA), Rafael Grossi, zu empfangen, sagte Irans Au\u00dfenminister Araghtschi. <br \/>Das iranische Parlament stimmte zuletzt f\u00fcr eine Aussetzung der Zusammenarbeit mit der IAEA, bis die &#171;Sicherheit&#187; der nuklearen Anlagen gew\u00e4hrleistet ist. Iranische Offizielle hatten in den vergangenen Tagen der IAEA und Grossi vorgeworfen, wegen ihrer Berichte \u00fcber das iranische Atomprogramm eine Mitschuld an den Angriffen Israels und der USA auf den Iran zu tragen.<br \/>Um der iranischen Regierung eine R\u00fcckkehr an den Verhandlungstisch schmackhaft zu machen, wird laut einem Bericht von CNN in Washington \u00fcber ein milliardenschweres Investitionspaket in ein ziviles Atomprogramm im Iran diskutiert. <br \/>Bedingung sei, dass k\u00fcnftig kein Uran mehr angereicht werde, berichtete der US-Sender unter Berufung auf mehrere mit den Pl\u00e4nen vertraute Personen. <br \/>Neben Investitionen von bis zu 30 Milliarden US-Dollar in das zivile Atomprogramm sei die Aufhebung einiger Sanktionen gegen den Iran sowie die Freigabe gesperrter Bankkonten bei ausl\u00e4ndischen Banken im Gespr\u00e4ch. An den \u00dcberlegungen seien neben den Vereinigten Staaten auch mehrere arabische L\u00e4nder beteiligt, die nach der Vorstellung der US-Regierung die Investitionen stemmen sollen, hie\u00df es in dem Bericht. <br \/>Irans oberster F\u00fchrer hat sich erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe mit dem Erzfeind Israel an die Nation gewandt \u2013 und zugleich eine Drohung an die USA gerichtet. <br \/>Vergeltungsschl\u00e4ge gegen US-St\u00fctzpunkte wie nach den US-Bombardierungen iranischer Atomanlagen k\u00f6nnten sich in Zukunft wiederholen, sagte Ajatollah Ali Chamenei in einer Fernsehansprache. &#171;Im Falle eines Angriffs wird der Feind, wird der Angreifer gewiss einen hohen Preis zahlen m\u00fcssen&#187;, sagte der 86-J\u00e4hrige. Chamenei meldete sich damit erstmals nach mehr als einer Woche zu Wort.<br \/>Der iranische Au\u00dfenminister hat sich zur\u00fcckhaltend \u00fcber m\u00f6gliche erneute Atomverhandlungen mit den USA ge\u00e4u\u00dfert. <br \/>Die Diplomatie gehe weiter, er habe Kontakt mit mehreren Au\u00dfenministern gehabt und man tausche sich aus, sagte Abbas Araghtschi dem Staatssender IRIB. &#171;Aber was die Verhandlungen mit den USA betrifft, so evaluieren wir gerade, was das Beste f\u00fcr unsere nationalen Interessen ist&#187;, sagte Araghtschi. Bislang gebe es weder Pl\u00e4ne noch Zusagen f\u00fcr eine Wiederaufnahme der Verhandlungen.<br \/>\u00dcber die Sch\u00e4den an den iranischen Atomanlagen nach den israelischen und US-Angriffen sagte er, diese seien &#171;erheblich&#187;. Es war das erste Mal, dass sich ein hochrangiger Regierungsvertreter zu den Folgen der Angriffe auf das Atomprogramm \u00e4u\u00dferte und solche eingestand.<br \/>In Israels K\u00fcstenmetropole haben wieder Tausende f\u00fcr ein Ende des Gaza-Kriegs sowie die Freilassung der noch von Islamisten festgehaltenen Geiseln demonstriert. <br \/>Die Zeitung &#171;Haaretz&#187; schrieb von rund 2000 Teilnehmern. Israels Polizei meldete Zusammenst\u00f6\u00dfe. Demonstranten h\u00e4tten versucht, wichtige Stra\u00dfen zu blockieren, hie\u00df es. Die Einsatzkr\u00e4fte nahmen den Angaben zufolge sieben Menschen fest.<br \/>Bei einem israelischen Angriff auf einen Nuklearwissenschaftler sind nach Angaben aus Teheran auch zahlreiche Familienmitglieder get\u00f6tet worden.<br \/>Insgesamt 19 Menschen, darunter Kinder, Frauen und \u00c4ltere, seien bei dem Luftangriff auf das Haus der Familie &#171;massakriert&#187; worden, schrieb Irans Au\u00dfenamtssprecher Ismail Baghai auf der Plattform X. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht dazu \u00e4u\u00dfern.<br \/>Baghai schrieb weiter, das iranische Volk werde solche &#171;Verbrechen&#187; weder vergessen noch verzeihen. Auch iranische Medien berichteten \u00fcber den Angriff, den Israels Luftwaffe am Dienstagmorgen kurz vor Inkrafttreten der Waffenruhe im Norden des Landes geflogen hatte. Sie ver\u00f6ffentlichten zudem ein Familienfoto der Get\u00f6teten.<br \/>Die EU-Staats- und Regierungschefs fordern alle Parteien im Nahen Osten zu Zur\u00fcckhaltung und zur Einhaltung des V\u00f6lkerrechts auf. <br \/>In einer in Br\u00fcssel beschlossenen Gipfelerkl\u00e4rung bekr\u00e4ftigen sie, der Iran d\u00fcrfe niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen. Zudem hei\u00dft es, die Europ\u00e4ische Union werde sich weiterhin an allen diplomatischen Bem\u00fchungen beteiligen, um Spannungen in der Region abzubauen. Eine L\u00f6sung der Atomfrage k\u00f6nne nur durch Verhandlungen erreicht werden.<br \/>Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen hat es pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge wieder Dutzende Tote gegeben. <br \/>Seit dem Morgen seien dabei 45 Pal\u00e4stinenser ums Leben gekommen, hie\u00df es aus medizinischen Kreisen in dem K\u00fcstengebiet. <br \/>Darunter seien f\u00fcnf Todesopfer, die im Zentrum des Gazastreifens in der N\u00e4he eines Verteilzentrums auf humanit\u00e4re Hilfe gewartet h\u00e4tten und durch israelischen Beschuss get\u00f6tet worden seien. Bei dem Vorfall habe es auch Dutzende Verletzte gegeben. Die Angaben lie\u00dfen sich zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. <br \/>Nach der Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und dem Iran hat Au\u00dfenminister Johann Wadephul (62, CDU) vehement f\u00fcr eine Verhandlungsl\u00f6sung im Nahen Osten geworben. <br \/>&#171;Dieser Einsatz f\u00fcr eine letztendlich diplomatische L\u00f6sung lohnt sich. Und wir gehen diesen Weg weiter, gerade jetzt in einer ver\u00e4nderten Lage&#187;, sagte der CDU-Politiker in einer Aktuellen Stunde des Bundestags. Anders sei eine langfristige Sicherheit f\u00fcr Israel nicht zu schaffen. <br \/>Eine Verhandlungsl\u00f6sung m\u00fcsse das Nuklearprogramm des Irans dauerhaft einhegen, sein ballistisches Raketenprogramm wirksam kontrollieren und langfristige Stabilit\u00e4t in den Nahen Osten bringen. Der Iran m\u00fcsse zudem das Aufwiegeln der sogenannten Achse des Widerstandes beenden und sein uns\u00e4gliches Staatsziel einer Vernichtung Israels aufgeben. &#171;Der Iran muss wissen, dass er so und nur so einen friedlichen Platz in der Region findet&#187;, sagte Wadephul. <br \/>Die Angriffe auf die iranische Uran-Anreicherungsanlage Fordo sind nach US-Angaben so verlaufen wie geplant. <br \/>&#171;Wir bewerten unsere Hausaufgaben nicht selbst&#187;, sagte US-Generalstabschef Dan Caine (56) bei einer Pressekonferenz im Pentagon. Daf\u00fcr seien die Geheimdienste zust\u00e4ndig. Doch nach den Angriffen auf die tief in den Berg gebaute Anlage in Fordo st\u00fcnden einige Dinge fest. <br \/>Die Waffen seien ordnungsgem\u00e4\u00df getestet und mit der richtigen Geschwindigkeit abgeworfen worden. Sie h\u00e4tten die vorgesehenen Ziele getroffen. Au\u00dferdem &#171;funktionierten die Waffen wie vorgesehen, das hei\u00dft: Sie explodierten&#187;, betonte Caine. Die bunkerbrechenden Bomben des Typs GBU-57, die nach US-Angaben unter anderem auf die Atomanlage Fordo abgeworfen wurden, seien so konstruiert, dass man keinen Einschlagkrater sehe. Sie w\u00fcrden sich tief eingraben und dann ihre Wirkung entfalten. <br \/>Im Iran hat ein wichtiges Kontrollgremium der vor\u00fcbergehenden Aussetzung der Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) zugestimmt. <br \/>Der sogenannte W\u00e4chterrat bewilligte einem Sprecher zufolge einen entsprechenden Parlamentsbeschluss, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Die Zustimmung gilt als wichtiger Schritt, ehe das Gesetz in Kraft tritt. Formal muss es der Pr\u00e4sident unterschreiben.<br \/>Erstmals nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran hat sich dessen oberster F\u00fchrer Ajatollah Ali Chamenei zu Wort gemeldet &#8212; und seinem Land kurzerhand zum Sieg gratuliert.<br \/>Das iranische Volk habe &#171;seine W\u00fcrde, seine herausragende und au\u00dfergew\u00f6hnliche Pers\u00f6nlichkeit gezeigt&#187;, sagte der 86 Jahre alte Religionsf\u00fchrer in einer Videobotschaft, aus der die staatliche Nachrichtenagentur Irna zitierte.<br \/>Das &#171;zionistische Regime&#187; &#8212; gemeint ist Israel &#8212; sei &#171;niedergestreckt und zermalmt&#187; worden, schrieb das Staatsoberhaupt auf X.<br \/>Der iranische Geheimdienst bleibt trotz der Waffenruhe Irans mit Israel in h\u00f6chster Alarmbereitschaft.<br \/>&#171;Die Einstellung der feindlichen Milit\u00e4roperationen bedeutet nicht das Ende seiner b\u00f6sartigen und feindseligen Handlungen&#187;, hie\u00df es in einer Pressemitteilung laut der Nachrichtenagentur Tasnim.<br \/>Zu den Ma\u00dfnahmen geh\u00f6rten noch immer, Informationen \u00fcber das Land zu sammeln, Falschinformationen zu verbreiten und die nationale Einheit zu schw\u00e4chen. Verd\u00e4chtige F\u00e4lle m\u00fcssten daher unter allen Umst\u00e4nden gemeldet werden.<br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die israelische Justiz wegen des Korruptionsverfahrens gegen Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu \u00f6ffentlich kritisiert.<br \/>&#171;Ich bin schockiert, dass der Staat Israel, der gerade einen seiner gr\u00f6\u00dften Momente in der Geschichte erlebt hat und von Bibi Netanjahu gef\u00fchrt wird, die l\u00e4cherliche Hexenjagd gegen seinen Ministerpr\u00e4sidenten fortsetzt&#187;, schrieb Trump auf seiner Nachrichtenplattform Truth Social.<br \/>Er habe an der Seite von Netanjahu gegen den Iran und dessen Atomprogramm gek\u00e4mpft und sei mit ihm durch die H\u00f6lle gegangen. Nun habe er erfahren, dass der israelische Regierungschef zu einem Gerichtstermin am Montag vorgeladen worden sei, schrieb Trump weiter. <br \/>Im seit f\u00fcnf Jahren andauernden Korruptionsprozess gegen Netanjahu hatte der israelische Regierungschef Anfang des Monats erstmals im Kreuzverh\u00f6r ausgesagt.<br \/>Die US-Angriffe im Iran haben Teherans Atomprogramm nach Einsch\u00e4tzung des Auslandsgeheimdienstes CIA schweren Schaden zugef\u00fcgt.<br \/>Der Wiederaufbau der wichtigen zerst\u00f6rten Atomanlagen w\u00fcrde &#171;Jahre&#187; dauern, erkl\u00e4rte CIA-Chef John Ratcliffe. Die neuen Erkenntnisse st\u00fctzen sich demnach auf eine Quelle, die sich in der Vergangenheit als &#171;zuverl\u00e4ssig und zutreffend&#187; erwiesen habe. Die CIA analysiere die Folgen der Angriffe auch weiterhin.<br \/>US-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard sprach auf der Plattform X ebenfalls davon, dass ein m\u00f6glicher Wiederaufbau der Anlagen in Fordo, Natans und Isfahan Jahre dauern w\u00fcrde. Bei ihr und der CIA blieb unklar, welche neuen Erkenntnisse zu der neuen Einsch\u00e4tzung gef\u00fchrt haben.<br \/>Fr\u00fchere Nachrichten zum Nahost-Konflikt sowie zum Krieg in Gaza, Libanon und Israel findet Ihr hier.<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte am Dienstagabend (Ortszeit) vor Journalisten, dass der Iran reden wolle, er es aber nicht eilig habe. | TAG24 Israel &#8212; US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) sagte am Dienstagabend (Ortszeit) vor Journalisten, dass der Iran reden wolle, er es aber nicht eilig habe.Der Republikaner begr\u00fcndete das mit seinem bekannten Standpunkt, dass die USA [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3257585,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[99],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3257586"}],"collection":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3257586"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3257586\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3257587,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3257586\/revisions\/3257587"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3257585"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3257586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3257586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/nhub.news\/ru\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3257586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}