<!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG:--><!--DEBUG:dc3-deutschland-mix-in-german-pdf-2--><!--DEBUG-spv-->{"id":3275791,"date":"2025-08-04T07:04:56","date_gmt":"2025-08-04T05:04:56","guid":{"rendered":"http:\/\/nhub.news\/?p=3275791"},"modified":"2025-08-04T08:05:18","modified_gmt":"2025-08-04T06:05:18","slug":"die-lage-im-uberblick-netanjahu-beschwort-sieg-hamas-will-keinen-deal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nhub.news\/ru\/2025\/08\/die-lage-im-uberblick-netanjahu-beschwort-sieg-hamas-will-keinen-deal\/","title":{"rendered":"Die Lage im \u00dcberblick: Netanjahu beschw\u00f6rt Sieg &#8212; \u201eHamas will keinen Deal\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>Die Hamas soll noch 20 lebende Geiseln in ihrer Gewalt haben. Ihre Freilassung durch Verhandlungen wird unwahrscheinlicher. Wird das israelische Milit\u00e4r sie befreien? Oder gelingt doch noch ein Deal?<\/b><br \/>\n\u00a9 Ronen Zvulun\/Pool Reuters\/dpa <br \/>Die Hamas soll noch 20 lebende Geiseln in ihrer Gewalt haben. Ihre Freilassung durch Verhandlungen wird unwahrscheinlicher. Wird das israelische Milit\u00e4r sie befreien? Oder gelingt doch noch ein Deal?<br \/> Stand: heute, 05:04 Uhr<br \/>Angesichts schockierender Videos von abgemagerten Geiseln der islamistischen Hamas erw\u00e4gt Israels Regierung Medienberichten zufolge eine Ausweitung des Gaza-Krieges zur Befreiung der Entf\u00fchrten. Regierungschef Benjamin Netanjahu strebe danach, die Freilassung der Geiseln \u201eauf dem Weg eines milit\u00e4rischen Sieges\u201c zu erreichen, zitierten israelische Medien einen namentlich nicht genannten Beamten. \u201eIch verstehe genau, was die Hamas will. Sie will keinen Deal\u201c, sagte Netanjahu in einer Video-Botschaft.<br \/>Er sei nun noch entschlossener, die Geiseln zu befreien, die Hamas zu eliminieren und daf\u00fcr zu sorgen, dass vom Gazastreifen nie wieder eine Gefahr f\u00fcr Israel ausgeht, sagte Netanjahu gem\u00e4\u00df englischer \u00dcbersetzung der \u201eTimes of Israel\u201c. Einzelheiten nannte er nicht. Das Forum der Geisel-Familien \u00fcbte deutliche Kritik an seinen \u00c4u\u00dferungen. \u201eSeit 22 Monaten wird der \u00d6ffentlichkeit die Illusion verkauft, dass milit\u00e4rischer Druck und intensive K\u00e4mpfe die Geiseln zur\u00fcckbringen werden\u201c, zitierte die Zeitung eine Erkl\u00e4rung der Gruppe. <br \/>\u201eDie Wahrheit muss gesagt werden: Die Ausweitung des Krieges gef\u00e4hrdet das Leben der Geiseln, die in unmittelbarer Todesgefahr schweben. Wir haben die erschreckenden Bilder der Geiseln in den Tunneln gesehen, sie werden weitere lange Tage des Grauens nicht \u00fcberleben\u201c, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung des Forums, das die Mehrheit der Familien der 50 noch festgehaltenen Geiseln vertritt. <br \/>Die Hamas hatte in den vergangenen Tagen Videos ver\u00f6ffentlicht, in denen zwei bis auf die Knochen abgemagerte und geschw\u00e4chte Geiseln warnen, dass ihr Tod nahe sei. Die jungen M\u00e4nner kritisieren darin Regierungschef Netanjahu daf\u00fcr, ihre Notlage zu ignorieren. In seiner Video-Botschaft sagte der Regierungschef \u00fcber die Terrororganisation: \u201eSie will uns brechen &#8212; mit diesen grauenhaften Videos, mit der falschen Horror-Propaganda, die sie in der ganzen Welt verbreitet.\u201c Aber man werde sich nicht brechen lassen, sagte er.<br \/>Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, Danny Danon, k\u00fcndigte f\u00fcr Dienstag eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage der Geiseln an. \u201eW\u00e4hrend eine weltweite Kampagne gegen den Staat Israel gef\u00fchrt wird, lassen Hamas-Terroristen die israelischen Geiseln hungern und misshandeln sie\u201c, schrieb er auf der Plattform X. Es sei an der Zeit, dass der UN-Sicherheitsrat die Taten der Hamas \u201eunmissverst\u00e4ndlich verurteilt\u201c.<br \/>Die Hamas ist nach eigenen Angaben bereit, das Rote Kreuz die Geiseln mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen zu lassen \u2013 jedoch nur unter weitreichenden Bedingungen. So m\u00fcsse Israel eine umfassende und dauerhafte Versorgung der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung im Gazastreifen erm\u00f6glichen, teilte ein Sprecher der Al-Kassam-Brigaden, des milit\u00e4rischen Arms der Terrororganisation, auf Telegram mit. Zudem m\u00fcsse Israel jegliche Luftaufkl\u00e4rung w\u00e4hrend der Zeit einstellen, in der Hilfe zu den Geiseln gelangt. <br \/>Kurz zuvor hatte Israels Regierungschef Netanjahu nach Angaben seines B\u00fcros mit dem regionalen IKRK-Delegationsleiter Julien Lerisson gesprochen und ihn gebeten, sich daf\u00fcr einzusetzen, dass das Rote Kreuz die Entf\u00fchrten unverz\u00fcglich mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen m\u00f6ge. <br \/>Nach Angaben der israelischen Milit\u00e4rbeh\u00f6rde Cogat erreichten in den vergangenen sieben Tagen 23.000 Tonnen Hilfsg\u00fcter die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen auf dem Landweg. Sie seien von UN- und anderen Organisationen \u00fcbernommen worden. Laut Helfern und Augenzeugen werden die meisten Lkws von Bewohnern gepl\u00fcndert. UN-Organisationen beklagen zudem, dass die derzeit etwa 200 Lkw-Ladungen am Tag nicht ausreichten. Nach UN-Angaben droht eine Hungersnot. Netanjahu hatte dagegen j\u00fcngst gesagt, es gebe in dem abgeriegelten K\u00fcstengebiet gar keinen Hunger. <br \/>Israelischen Medienberichten zufolge w\u00e4gt die Regierung nun ein milit\u00e4risches Vorgehen ab, um die letzten Geiseln zu befreien. Die humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr die pal\u00e4stinensische Zivilbev\u00f6lkerung w\u00fcrde aber weiterhin gew\u00e4hrleistet bleiben, au\u00dfer in Kampfgebieten und Gebieten unter Kontrolle der Hamas, zitierten israelische Zeitungen den Regierungsbeamten weiter. Wie genau ein solches Vorgehen aussehen k\u00f6nnte, sagte der Beamte demnach jedoch nicht. <br \/>Man stehe diesbez\u00fcglich im Dialog mit der amerikanischen F\u00fchrung, hie\u00df es nur. Es zeichne sich die Einsicht ab, dass die Hamas an einer Vereinbarung im Zuge indirekter Verhandlungen nicht interessiert sei. Kurz zuvor hatten israelische Medien und die US-Nachrichtenseite \u201eAxios\u201c noch berichtet, US-Pr\u00e4sident Donald Trump strebe jetzt einen umfassenden Deal an, der den Krieg beenden und alle Geiseln auf einmal zur\u00fcckbringen werde. \u201eKeine st\u00fcckweisen Deals. Das funktioniert nicht\u201c, wurde der US-Sondergesandte Steve Witkoff zitiert. <br \/>Die israelische F\u00fchrung werde in dieser Woche entscheiden, ob sie die K\u00e4mpfe ausweiten wird &#8212; auch auf die Gefahr hin, dass Geiseln zu Schaden kommen &#8212; oder ob sie mehr Zeit f\u00fcr ein m\u00f6gliches Abkommen einr\u00e4umt, hie\u00df es in israelischen Medienberichten. Innerhalb der F\u00fchrung gebe es unterschiedliche Ansichten dazu. Einige seien f\u00fcr, andere gegen eine Ausweitung der K\u00e4mpfe.<br \/>Von den knapp 150 Geiseln, die bislang freikamen, wurden nur sieben durch erfolgreiche Kommandoaktionen der Streitkr\u00e4fte befreit. Die anderen kamen fast ausschlie\u00dflich im Zuge von Waffenruhe-Vereinbarungen frei. Nach israelischer Darstellung befinden sich noch 50 Geiseln in der Gewalt der Hamas und anderer Terrorgruppen. Mindestens 20 von ihnen sollen noch leben. <br \/>Die Hamas strebt eine Beendigung des Krieges zu ihren Bedingungen an. Sie w\u00fcrde nach eigenen Aussagen die Geiseln freilassen, wenn sich Israels Armee aus dem abgeriegelten Gazastreifen zur\u00fcckzieht und alle Kampfhandlungen gegen die Hamas einstellt. Israel fordert wiederum eine Entwaffnung der Islamisten und den Gang ihrer Kader ins Exil &#8212; was die Hamas strikt ablehnt.<br \/>\u00a9 dpa-infocom, dpa:250804-930-872812\/1<br \/>Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<br \/>Zur Startseite<\/p>\n<script>jQuery(function(){jQuery(\".vc_icon_element-icon\").css(\"top\", \"0px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\"#td_post_ranks\").css(\"height\", \"10px\");});<\/script><script>jQuery(function(){jQuery(\".td-post-content\").find(\"p\").find(\"img\").hide();});<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hamas soll noch 20 lebende Geiseln in ihrer Gewalt haben. Ihre Freilassung durch Verhandlungen wird unwahrscheinlicher. Wird das israelische Milit\u00e4r sie befreien? Oder gelingt doch noch ein Deal? \u00a9 Ronen Zvulun\/Pool Reuters\/dpa Die Hamas soll noch 20 lebende Geiseln in ihrer Gewalt haben. Ihre Freilassung durch Verhandlungen wird unwahrscheinlicher. 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